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Vorwort
Für die geplante Reise 2020 möchte ich in den nächsten
Wochen/Monaten meine Vorbereitungen dazu schildern.
Bis Mitte März 2020 werde ich bei meinen Vorbereitungen,
die ausser dem Um- und Einbau verschiedener
technischer Dinge, auch die genaue Planung der Reise,
die mich durch mehrere europäische Länder führen wird, ausarbeiten.
Geplant ist als Hauptziel ab Anfang Mai, ein mehrmonatiger Aufenthalt in Griechenland.

 
Montag, der 21. Oktober

In gewissen Abständen, je nachdem wie ich mit meinen Vorbereitungen
vorwärts komme, werde ich hier Einzelheiten berichten.
Als erstes steht an, dass ich eine neue Solaranlage installieren werde.
Es werden 2 Solarmodule zu je 130 Wp, also 260 Wp auf dem Dach verbaut.
 Ein 30 A Solarregler ist schon vorhanden und wird die beiden 100 Ah
Batterien speisen. Alles was an Material, wie Kabel, Kabelschächte,
Befestigungsmaterial usw. gebraucht wird ist schon teilweise vorhanden oder
wird in nächster Zeit noch besorgt werden.



Dienstag, der 22. Oktober

Nun sind meine beiden bestellten Solarplatten mit je 130 Wp, also insgesamt
260 Wp eingetroffen.



Ich werde sie wie im folgenden Bild verbinden und dann mit den 6mm² Solarkabel 
durch die Dachdurchführung zum Solarregler führen.



Das ist mein 30 A Solarregler. Von hier aus werden dann die Kabel weiter zu den
beiden 100 Ah Batterien geführt.
 


Diese 6mm² Solarkabel verbinden die Solarplatten mit dem Regler und von dort aus
weiter zu den Batterien.



Und so wird mein geplantes Solarsystem letztendlich aussehen um meine beiden
100 Ah, 12 V Batterien zu speisen.




Montag, der 28. Oktober

Es ist vollbracht. Heute habe ich mit kräftiger Hilfe eines Freundes die neue
Solaranlage auf dem Dach installiert, angeschlossen und auf Herz und Nieren
geprüft. Alles funktioniert einwandfrei und dadurch, dass mal die Sonne schien und
mal Wolken den Himmel bedeckten konnte ich genau die Reaktion der
Solarmodule auf dem Regler nachverfolgen. Die Solarmodule sind Module der
neuesten Generation das heißt, dass sie unter anderem auch bei teilweiser
Beschattung einwandfrei arbeiten. Zum Glück hat das Wetter im Gegensatz zu
gestern gut mitgespielt und so ging die Arbeit schnell von der Hand.
Nun sind die beiden je 130 Wp Module fest und zuverlässig auf dem Dach
angebracht und können jetzt kontinuierlich Strom produzieren.





Donnerstag, der 31. Oktober

Ich fange an mich so langsam mit unserer Reiseroute 2020 zu beschäftigen. Allmählich
entstehen im Hinterkopf die ersten Ideen und Vorstellungen wohin die Reise gehen soll
und oh Wunder, Griechenland liegt bei meinen Überlegungen ganz weit vorne und
zwar mit dem Hauptziel der Insel Euböa.
Euböa ist mit einer Fläche von 3.660 km² und einer Bevölkerung von etwa 220.000
Einwohnern nach Kreta die zweitgrößte griechische Insel. Die Hauptstadt ist Chalkida.
Die Insel ist über zwei Brücken mit dem Festland verbunden; eine davon überbrückt
die mit nur 40 Metern schmalste Meerenge der Welt.

Unser Weg wird uns ab Ende März 2020 zunächst zu verschiedenen Stellplätzen in
Deutschland führen bevor es dann durch Österreich und Italien nach Venedig gehen wird.
Hier werden wir mit der Fähre der Menuan Linie nach Patras in Griechenland fahren.



Die Buchung mit dem günstigen Frühbucher Rabatt ist ab ca. Mitte Dezember möglich.



In Patras angekommen sieht die weitere Planung vor, entlang der südlichen Küste des
Golfs von Korinth zu fahren, dann Athen rechts liegen lassend um die Insel Euböa
zu erreichen. (Bild unten) Hier werden wir voraussichtlich die meiste Zeit des
ca. 2 monatigen Aufenthalts (Mai und Juni) in Griechenland verbringen.

Ich will versuchen auf dem Rückweg von Griechenland die Fähre nur bis Ankona zu
nutzen um von dort aus über zahlreiche Stellplätze in Italien und Frankreich
irgendwann die Heimreise anzutreten.
Soweit also der grobe Reiseplan, den ich natürlich in den kommenden Wintermonaten
exakt ausarbeiten werde.



Montag, der 4. November

Ich habe mir überlegt das ich als Alternative, die Route von Patras aus über das
Festland fahren könnte (grüne Markierung) und bei Glifa die Fähre nutze, um Euböa im
Uhrzeigersinn zu umrunden. Das hätte den Vorteil, dass wir uns nach
"Schulzes Märchenbuch° richten könnten und die für uns interessanten Stellen der
Reihe nach abfahren würden.



Durch einen Fehler beim Einbau einer 12 V Steckdose ist mir ein Fahler unterlaufen,
indem ich aus Versehen mit zwei Kabeln zusammen gekommen bin und so einen
Kurzschluss fabriziert habe. Das ist nicht weiter schlimm, aber das Problem war, dass
ich nicht wusste wo sich die entsprechenden Sicherungen zu suchen habe. Mit einigen
Spürsinn ist es mit jedoch gelungen den versteckten Sicherungskasten zu finden und
 so konnte ich die 10 A Sicherung austauschen und alles funktioniert wieder.
Der Sicherungskasten war im Kleiderschrank unter der unteren Bodenplatte, wo sich
auch der Zugang zur Heizung befindet, versteckt.



Dienstag, der 5. November

Unser Freund Franz hat uns darauf aufmerksam gemacht das wir auf unserer
weiterfahrt von Euböa unbedingt auch den Pilion besuchen sollten.
Pilion ist ein ins Mittelmeer reichender Gebirgszug im Regionalbezirk Magnisia
der griechischen Region Thessalien. Die Berge bilden die gleichnamige Halbinsel,
die den Pagasitischen Golf von der Ägäis trennt. Am nordwestlichen Ende der
Halbinsel liegt die wichtige Hafen- und Handelsstadt Volos.



Natürlich werden wir uns diesen gutgemeinten Tipp zu Herzen nehmen und den
Pilion in unsere Planung mit aufnehmen, zumal er ja auf unserem weiteren
Weg in Richtung Thessaloniki liegt. Die meisten Stellplätze auf dem Pilion
werden in "Schulzes Märchenbuch" auch sehr gut beschrieben und wir hoffen,
dass sich im Laufe der Zeit nicht all zu viel geändert hat und Schulzes noch
 zum größten Teil aktuell sind.
Auch auf dem weiteren Weg in Richtung Thessaloniki, an der Ostküste der Ägäis,
 zwischen dem Pilion und Thessaloniki sind viele schöne Stellplätze die zu
besuchen bestimmt lohnenswert sein wird. Lassen wir uns also überraschen ...



Sonntag, der 10. November

Ich habe mich entschlossen doch einen anderen Soloarregler einzubauen. Der Grund?
Den ich jetzt einbauen will kenne ich schon aus einem meiner vorigen Wohnmobile
und weiß mit den einzelnen Einstellungen zurecht zu kommen. Ich hatte dafür eine
genaue deutsche Anleitung die mich problemlos durch das Programm geführt hatte.






Freitag, der 15. November

Ich hatte mir den Bordatlas 2020 schon im Vorwege zu einem reduzierten Preis bestellt.
Heute ist der zweiteilige Bordatlas angekommen. Ich kaufe ihn immer nur alle 3 Jahre
und bin damit relativ gut auf dem laufenden.



Wie schon weiter oben geschrieben bin ich mit der Ausarbeitung meiner Reise 2020
voll im Gange und meine gedachte Route/Planung nimmt schon langsam Gestalt an.
Ich werde viele mir schon bekannter Stellplätze anfahren die ich in der Vergangenheit
als sehr schön und empfehlenswert empfunden habe. Natürlich werde ich zu
gegebener Zeit ausführlich über die Reise, wie gewohnt, in allen Einzelheiten
berichten und denke damit wieder auch wertvolle Hinweise und Erfahrungen
weitergeben zu können.




Dienstag, der 26. November

Ich wurde schon sehr oft gefragt mit welchem Fotoapparat ich meine Bilder
für die Reisetagebücher mache. Das ist wirklich kein Geheimnis und darum stelle
ich hier im folgenden mein Equipment einmal vor. Dieses Equipment benutze ich seit
Jahren zu meiner vollsten Zufriedenheit.
 Ich benutze in der Hauptsache (ca.85 % meiner Fotos) meine CANON EOS 60D.





Dazu benutze ich das Tamron 18 - 270 mm Objektiv mit Stabilisator.
Das ist ein "IMMERDRAUF" Objektiv mit dem ich fast alle Motive, ob Tele, Normal,
 Nah,  oder Macroaufnahmen meiner Meinung nach sehr gut bewältigen kann.
Vorteil dieses Objektivs, ich brauche nicht mehr so wie früher mehrere schwere
Objektive mitschleppen und ím ungünstigsten Fall hatte ich in dem Moment
eines schönen Motivs immer das verkehrte drauf.
(Fünf Bilder unten)













Dazu habe ich noch das Canon Batteriepack angedockt um einen längeren Betrieb
zu gewährleisten. (Bild unten)



Meine kleine "MEDION Hemdtaschenknipse" ist auch immer dabei um im Notfall
kein Motiv zu verpassen, sollte einmal die große Kamera ausfallen.
(Bild unten)
Das auch meine 10 Jahre alte Medionknipse noch ansehnliche Bilder macht kann
 man am folgenden Beispielfoto sehen:

Model: Medion MD86123, Brennweite: 9,9 mm (in 35 mm: 56,0 mm,
Belichtung: 1/200 Sek; f/3,8; ISO 50, Motiv: Freester Hafen







Zu guter Letzt mache ich auch Aufnahmen mit meinem Smartphone
"HUAWEI 20P Pro" um bei längeren Spaziergängen nicht die doch verhältnismäßig
schwere Canon mitschleppen zu müssen
(Bild unten)



Die saubere (Nach) Bearbeitung der Bilder erledige ich mit dem
Bildbearbeitungsprogramm ADOBE Photoshop CS 6



Sonntag, der 1. Dezember (1. Advent)

Na so eine schöne Adventüberraschung! Heute sind meine Buchungsanfragen
für die Passage nach Griechenland und zurück angekommen. Welche Überraschung,
denn der Preis ist seit vorigem Jahr stark angestiegen. Habe ich 2018 noch für
die gleiche Fährfahrt noch insgesamt 350 € bezahlt so verlangen beide Firmen bei
denen ich angefragt habe nun sehr viel mehr. Ich finde das ist eine unverhältnismäßige
Steigerung innerhalb kurzer Zeit. Aus diesem Grund werden wir in diesem Jahr auf
Griechenland verzichten und uns ein anderes Ziel aussuchen.

Der Preis 2018:



Und nun:



Also sind es im günstigsten Fall über 200 € die nun mehr verlangt werden.

Trotz dieser negativen Nachricht zum Advent:





Montag, der 2. Dezember

Also, es steht fest das es auf Grund der stark gestiegenen Fährpreise in 2020
nicht nach Griechenland gehen wird. Es wird darauf hinauslaufen das ich mir
eine alternative Reise ausdenken muss. Ich bin sicher ich werde etwas finden
das sich lohnt entdeckt zu werden. Im Hinterkopf habe ich schon seit längerer Zeit
den Gedanken einmal intensiv Süd Frankreich zu bereisen und dabei Gegenden zu
entdecken die ich auf meinen bisherigen Reisen nicht gesehen hatte.
Aber auch andere Gegenden, wie z.B. die Toscana in Italien sind durchaus
bestimmt lohnende Reiseziele, denn dort waren wir eigentlich immer nur auf der
Durchfahrt in Richtung Ancona/Griechenland.
Auch die schon einmal geplante, aber nicht durchgeführte Reise nach Schweden
steht immer noch auf meiner Wunschliste. Ja, Europa ist groß und es gibt noch so
viele von uns unentdeckten Gegenden und ich bin überzeugt davon das noch viele
Erlebnisse und Erfahrungen hier auf uns warten.
Naja, wie ich mich letztendlich entscheide, wird man in diesem Reisetagebuch
zu gegebener Zeit lesen können. Es kann natürlich auch dazu kommen, dass ich die
Toscana und Frankreich zu einer Reise verbinde, da ich ja wieder viel Zeit habe und
mehrere Monate unterwegs sein werde ...

Auf jeden Fall hat jedes dieser Länder seine Besonderheiten und sind es unbedingt
wert besucht und entdeckt zu werden.






Sollte es sich eventuell im Frühjahr abzeichnen das ein schöner Sommer in Aussicht ist
dann kommt durchaus auch eine ausgedehnte Reise nach Schweden in Frage.





Sonnabend, der 14. Dezember

Heute stand ein kleiner Besuch des Oranienburger Weihnachtsmarktes auf dem Plan.
Gerade als wir den Markt erreichten fing es an zu regnen und darum fiel der Besuch
natürlich sehr kurz aus. Aber immerhin hat es noch gereicht um eine leckere
Bratwurst zu essen.








Freitag, der 20. Dezember





Dienstag, der 24. Dezember

Ja, nun steht Weihnachten unmittelbar vor der Tür und ich bin froh wenn das Fest
schnell vorüber geht. In diesen besinnlichen Tagen kamen in mir die Gedanken
an die schreckliche Zeit vor einem Jahr immer wieder in den Sinn und die Gedanken
an alles was damals geschah lassen mich nicht los.
Die große Veränderung in meinem Leben habe ich immer noch nicht vollständig
verkraftet aber ich war und bin bereit das neue Leben anzunehmen.
Wie gesagt hoffe ich, dass diese Tage schnell vorbei sind und ich optimistisch in
die Zukunft blicken kann.
Wir haben also beschlossen nach Weihnachten, am 27. Dezember mit dem
Wohnmobil eine kleine Reise zu unternehmen. Wir haben uns mit bekannten
Wohnmobilfreunden verabredet und wollen ein paar Tage, bis über Silvester,
zusammen in Tangermünde verbringen. Dort haben wir alle Annehmlichkeiten
eines guten Stellplatzes, soll heißen Wasser, Strom und Ver - und
Entsorgunsmöglichkeiten. Unsere Bekannten erzählten uns das sie schon seit
Jahren zu dieser Zeit auf diesem Stellplatz den Jahreswechsel erleben und sich
dort immer eine große Anzahl an Wohnmobilen einfinden.
Wenn das Wetter, dass im Moment einigermaßen, für die Jahreszeit, gut ist
werden wir dort die Tage verbringen. Sollte es, was wir nicht hoffen doch so
schlecht werden, das man nicht einmal Spazieren gehen kann, werden wir einfach
wieder nach Hause fahren. Immerhin sind wir in Tangermünde ja nur
ca. 2 Autostunden von zu Hause entfernt. Lassen wir uns also überraschen ...






Freitag, der 27.Dezember

Wie schon oben angekündigt haben wir uns heute auf den Weg zu einer kleinen Reise
gemacht. Gegen 13:00 Uhr haben wir unser Ziel Tangermünde an der Elbe erreicht
und fast zur gleichen Zeit sind auch unsere Bekannten hier eingetroffen. Es ist trocken
und teilweise hatten wir auch schönen Sonnenschein während der Fahrt. Hier in
Tangermünde stehen zur Zeit ca. 10-12 Wohnmobile. Wir haben uns für die nächsten
Tage häuslich eingerichtet und werden auf jeden Fall den Jahreswechsel hier erleben.
Ich wollte unterwegs an einer günstigen Tankstelle tanken, aber das war zum
scheitern verurteilt, denn ich bekam den Tankverschluss an meinem Wohnmobil
nicht auf. Wie gut das der Tank noch halb voll ist, so kann ich in den nächsten
Tagen versuchen den kleinen Schaden zu beheben.





Sonnabend, der 28. Dezember

Stellplatz Tangermünde, proTag 8 €, bzw. 2 Tage 14 €, inkl. Strom, Wasser,
Ver- und Entsorgung.

Koordinaten vom Stellplatz Tangermünde:

52°32'16"N, 11°58'16"O

Wir haben die erste Nacht hier in Tangermünde gut überstanden. Die nächtlichen
Temperaturen betrugen 4,7° minus. Im Wohnmobil ist es natürlich mollig warm und
wir haben sehr gut geschlafen. Jetzt am Morgen sind die Wiesen mit gefrorenem
Tau bedeckt und zeugen von der kalten Nacht. Nach einem guten Frühstück, ich war
schon zeitig am Morgen beim Bäcker, überlegen wir uns was an diesem Tag
unternehmen werden. Die beiden Fotos (unten) zeigen die gefrorenen, taubedeckten
Wiesen und im Vordergrund den Fluß Tanger der dieser schönen Stadt an der Elbe
ihren Namen gibt.









Sonntag, der 29. Dezember

Eine weitere kalte Nacht mit 5,5° minus liegt hinter uns. Wir fühlen uns sehr gut und
genießen den Sonnenaufgang an diesem kalten Morgen. Auf dem Weg zum Bäcker
habe ich diese Fotos geschossen, die den Sonnenaufgang über der Elbe zeigen.









Zu dieser Morgenstunde, es ist kurz nach 8:00 Uhr, sind die Straßen noch leer und der sonntägliche Betrieb geht erst später los.






Heute haben wir vor, einen Spaziergang entlang der Elbe zu machen. Wenn wir Glück
haben bleibt es wie jetzt um 10:00 Uhr den ganzen Tag sonnig.

12:30 Uhr. Wir sind von unserem Spaziergang zurück und freuen uns das es im
Wohnmobil so schön warm ist. Wir sind auf dem Deich, bis dahin wo die Tanger
in die Elbe fließt, gelaufen und dabei sind die folgenden Bilder entstanden.


Dieser Graureiher genießt die schöne Sonne


Zwei Hotelschiffe überwintern hier im Hafen








Die kleine Möwe genießt ebenfalls die Wintersonne (rote Markierung) Das untere Bild
zeigt ein Ausschnitt aus der Markierung.






Die Wildgänse ziehen in Scharen.


Das kleine Wasserstandshäuschen, dort wor die Tanger in die Elbe fließt.


Ein Foto von einem kleinen Teil des Stellplatzes. Wir sind der zweite von links.



Montag, der 30. Dezember

Nach Recherchen im Internet habe ich im 13 Kilometer entfernten Stendal eine
Ford Werkstatt gefunden und mich telefonisch mit meinem Tankdeckelproblem zu
einem Termin verabredet. Der Werkstattmeister kümmerte sich persönlich um das
Problem um konnte es nach ca. 40 Minuten lösen. Er wollte seine Arbeit nicht einmal
bezahlt haben und so wechselte ein 20 Euroschein als kleines Dankeschön den Besitzer.
Ich bin froh das dieses Problem nun gelöst wurde, denn ich wäre mit meinem
restlichen Kraftstoff nicht mehr sehr weit gekommen ohne tanken zu können.



Dienstag, der 31. Dezember

Der letzte Tag des Jahres ist angebrochen und bei schönem Sonnenschein
unternehmen wir wieder einen Spaziergang in Richtung Elbe. Es ist immer noch ganz
schön kalt und der Wind der heute weht verstärkt das Gefühl der Kälte noch.
Auf diesem Spaziergang in Richtung Elbe konnte ich wieder einige schöne
Aufnahmen Schießen.


Der Tanger der hier in die Elbe fließt führt ganz schön Wasser mit


Und wieder entdecken wir einen Graureiher der sichtlich entspannt ein Sonnenbad nimmt.


Unzählige Schwärme von Wildgänsen ziehen über unseren Köpfen hinweg








Ein Teil von Tangermünde vom Elbdeich aus gesehen


Und hier noch einmal der Stellplatz, der sich erstaunlicherweise ordentlich gefüllt hat.
Er liegt direkt am Tanger, der Fluss der dieser alten Kaiserstadt ihren Namen gegeben hat.


Wir sind erstaunt wie viele Wohnmobile sich hier eingefunden haben um den
Jahreswechsel, so wie wir, hier erleben zu wollen.








Ein neues Jahr ! Ein neuer Lebensabschnitt ! Ein neues Glück ???
Ja, was wird das neue Jahr bringen? Diese Frage ist im Moment noch nicht zu beantworten.
Die Zeit wird eine Antwort geben.
Der Übergang in das neue Jahr ist uns gelungen und mit leckeren Berlinern und einem
sprudelnden Getränk rutschte es sich leicht in ein neues Jahrzehnt.
Der Neujahrsmorgen zeigte sich um 08:00 Uhr sehr nebelig, aber die Sonne wird im
Kampf gegen den Nebel die Oberhand gewinnen. Über den Elbwiesen und der Altstadt
von Tangermünde lichtet sich allmählich der Nebel und nun gegen 10:10 Uhr hat sich,
wie voraus gesagt, die Sonne den Kampf gewonnen und es verspricht ein schöner,
sonniger Wintertag zu werden.


Nebel liegt über der Altstadt und den Elbwiesen.








Donnerstag, der 2. Januar

Ich bin froh das die Feierlichkeiten zu Weihnachten und Neujahr nun vorbei sind und
der Alltag wieder Einzug gehalten hat.
Dieser 2. Januar entwickelt sich zu einem wunderschönen sonnigen Wintertag. In der
 Nacht sind die Temperaturen sehr stark ins Minus gefallen und durch den Nebel der
sich gestern den ganzen Tag gehalten hat ist die Landschaft an diesem Morgen wie
mit Zucker betreut und in der Sonne unglaublich schön anzusehen. Selbst unsere
Fahrräder sind eingefroren und präsentieren sich auch wie mit Zucker bestreut.









Wir haben beschlossen erst am Montag wieder nach Hause zu fahren und nicht,
 wie zunächst geplant, schon heute. Die klare Winterluft animiert uns zum
Verweilen und zu kleinen Spaziergängen. Es ist ja nach all den Jahren in denen ich
mit dem Wohnmobil unterwegs bin das erste Mal das ich in unseren Breiten auch
im Winter fahre und ich muss sagen, auch das hat einen besonderen Reiz und
sicherlich auch nicht das letzte Mal.



Sonnabend, der 4. Januar

Das Wetter ist umgeschlagen, es ist stürmisch und regnerisch geworden. Da war
uns die Kälte der vergangenen Tage aber viel lieber. Aber, wie sagt man so schön?
"Nur die Harten kommen in den Garten"
Wir und auch unsere Bekannten lassen uns davon natürlich nicht beirren. Im Wohnmobil
 ist es mollig warm nur die täglichen Spaziergänge werden nun zu kurz kommen, was
mir als "Faulpelz" was das Laufen angeht, sehr recht ist. Der Wetterbericht verspricht
in den nächsten Tagen wieder besseres Wetter. Der Blick aus dem Fenster des
Wohnmobils zeigt allerdings im Moment noch nichts von der angesagten
Wetterbesserung.
Im Moment sind meine Gedanken ziemlich durcheinander, was meine privaten
Entscheidungen in der Vergangenheit angeht. Es ist halt nicht so leicht
verschiedene Wünsche unter einen Hut zu bringen. Da kommt mir der bekannte,
folgende Spruch in den Sinn:
"Das eine das man will und das andere was man möchte"





Sonntag, der 5. Januar

Heute will es aber wirklich nicht hell werden. Das trübe und nasskalte Wetter hat
uns aber nicht davon abgehalten einen Spaziergang hinunter zur Elbe zu unternehmen.
Die folgenden Fotos spiegeln das momentane Wetter genau wieder.









Und hier einmal eine Übersichtskarte an der man sehen kann wo Tangermünde überhaupt
liegt.





Montag, der 6. Januar

Im Gegensatz zu gestern zeigt der Blick aus dem Wohnmobilfenster heute ein
völlig anderes Bild. Die Sonne strahlt aus allen "Rohren" und damit hebt sich
unsere Laune und unsere Lust doch nach länger als geplant hier zu bleiben.



Mein Nachbar auf dem Stellplatz, den ich schon seit Jahren kenne, hat sich angeboten
mir beim reinigen meines Frischwassertanks zu helfen. Also werde ich diese Arbeit,
die ich bisher immer vor mir her geschoben habe, heute angehen.
Nun haben wir gerade festgestellt, dass heute in drei Bundesländern, also u.a. auch in
Sachsen-Anhalt gesetzlicher Feiertag ist. (Allerheiligen)
So werden wir die anstehenden Arbeiten eben auf morgen verschieben.
Es ist inzwischen 11:30 Uhr geworden und die Temperaturen sind heute ordentlich
geklettert und sind fast als frühlingshaft zu bezeichnen. So kann es von mir aus
weitergehen.



Mittwoch, der 8. Januar

Weiterhin müssen wir mit dem wechselhaften Wetter zwischen Sonne und Regen,
kalt und warm, trocken und feucht, windstill und Sturm leben.
Nach neuester Planung wollen wir noch bis zum kommenden Montag bleiben, aber
eventuell in dieser Zeit noch einmal unseren Standort wechseln. Alternativ zu diesem
Platz hier in Tangermünde bietet sich "Kyritz an der Knatter" an. Kyritz ist eine Stadt
im Landkreis Ostprignitz-Ruppin im Nordwesten von Brandenburg mit etwa
9300 Einwohnern. Sie geht auf slawische Wurzeln zurück, wurde ab Mitte des
12. Jahrhunderts vom Rheingebiet und von Holland und Flandern neu besiedelt
und war Mitglied der Hanse und preußische Garnisonsstadt. Kyritz liegt
ca. 70 Kilometer nordöstlich von Tangermünde.




Stellplatz Kyritz, gratis, Strom 8 Stunden = 1 €, Wasser 100 Liter = 1 €,
Ver- und Entsorgung.

Koordinaten vom Stellplatz Kyritz:

N 52°56'25"- E 12°24'2"

Die beiden folgenden Fotos habe ich 2019 bei unserem Aufenthalt in Kyritz geschossen.






Wenn wir uns tatsächlich zu einem Stellungswechsel entschließen,  werden wir ihn
am Donnerstag vornehmen.



Donnerstag, der 9. Januar

Wir haben es tatsächlich wahr gemacht und haben heute Tangermünde verlassen.
Nun stehen unsere Bekannten ganz alleine auf dem Platz wo wir bisher, wie auf dem
Foto zusehen, zu zweit gestanden haben.



Gegen 12:30 Uhr haben wir Kyritz erreicht und uns für die nächsten Tage eingerichtet.
Auch hier steht nun außer uns nur noch ein anderes Wohnmobil. Das Wetter
weiterhin durchwachsen aber verhältnismäßig warm.


Auf dem Stellplatz in Kyritz steht außer uns nur noch ein anderes Wohnmobil.



Freitag, der 10. Januar

Es  hat die ganze Nacht geregnet, aber jetzt am morgen gegen 10:40 Uhr hat es
aufgeklärt und es scheint die Sonne. Das werde ich nutzen um ein paar Aufnahmen
zu machen. Heute wollen wir ja zu Mittag essen gehen und einen Tipp für ein
preiswertes Restaurant wahrnehmen. Na mal sehen, denn was die vermeintlichen
"guten Tipps" betrifft bin ich immer sehr skeptisch und mache mir lieber ein eigenes
Bild.
Direkt am Platz befindet sich eine Übersichtskarte wo man weitere Stellplätze
in der Ost- Prignitz finden kann.





Der Stellplatz hier in Kyritz ist mit allem ausgestattet was für die Besatzungen
von Wohnmobilen wichtig bzw. nötig ist. Toiletten, Wasserversorgung, Entsorgung,
Strom und sogar Tische und Bänke.






Und das ist das Flüßchen "Knatter" das dieser Stadt den Beinamen gegeben hat.
Als “Kyritz an der Knatter” ist die in der Prignitz, im Nordwesten Brandenburgs
gelegene Kleinstadt, weithin bekannt. Der liebevoll-spöttische Beiname stammt der
Legende nach von Reisenden, die einst auf dem Postweg Berlin - Hamburg hier Station
machten und vom Rattern und Knattern hölzerner Mühlenräder empfangen wurden.



Auf dem Wohnmobilplatz hat sich, neben uns beiden Wohnmobilen, auch ein mobiles
digitales Röntgenmobil zur Versorgung der Einwohner eingefunden.



Der Matktplatz von Kyritz



Das Essen war ganz gut, aber das anschließende erste Sonnenbad dieses Jahres war
noch besser.





Sonntag, der 12. Januar

Heute erleben wir einen sonnigen Sonntagmorgen. Es ist zwar kalt, aber die saubere,
klare Luft lässt darauf schließen, dass uns dieser Tag die Vorfreude auf den hoffentlich
baldigen Frühling erleben lässt. Jaja, ich weiß es ist noch viel zu früh im Jahr um
jetzt schon an den Frühling zu denken, aber als wir heute beim Frühstück saßen,
bemerkte ich unweit vom Wohnmobil diesen Vogel, der interessiert mit seinem
langen Schnabel in der Erde pickte. Schnell habe ich meinen Fotoapparat klar
gemacht und so leise wie möglich das Seitenfenster einen Spalt geöffnet um den
Vogel, wie ich meine ein Grünspecht, zu schießen. Durch das klicken des Auslösers
aufmerksam geworden flog er kurz auf einen der Bäume, kam aber nach wenigen
Augenblicken wieder zurück um weiter nach Futter zu suchen. Das Spielchen
wiederholte sich mehrmals und so konnte ich einige sehenswerte Fotos von ihm
machen.
Die heutige Begegnung mit dem Grünspecht war mal wieder ein glücklicher Zufall.









Heute heißt es, alles was in den nächsten Wochen nicht im Wohnmobil gebraucht wird,
insbesondere Lebensmittel, Bettwäsche usw. zu verpacken, denn morgen geht es
nach Hause und diese kleine Winterreise findet sein Ende. Es hat uns sehr gut gefallen
auch einmal im Winter auf Reisen zu gehen und diese Erfahrung war sehr positiv.
Diese kleine Winterreise betrachte ich auch als kleinen Vorgeschmack auf die
kommenden Sommerreisen auf die ich mich schon sehr freue. In gut zwei Monaten,
also Ende März werde ich wie in den vergangenen Jahren wieder auf Reisen begeben
und versuchen neue Ziele und neue Eindrücke zu erleben.



Montag, der 13. Januar

Wir haben unsere Abreise noch einmal auf morgen verschoben. Heute ist es regnerisch,
aber für die Jahreszeit mit ca.+10° Celsius viel zu warm. Heute habe ich endlich die
von mir ausgesuchte Fernseh-Antenne bestellt, die nun innerhalb von 2 Tagen
(lt. Hersteller) bei mir zu Hause angeliefert wird.
Es handelt sich um den Gelenkmast  HDM 140 Sat-Gelenkmast für BAS 60/66
und die Flachantenne  BAS 66 Skew Flachantenne mobil Twin

            

Sobald es das Wetter zuläßt werde ich diese Antenne einbauen und damit hat das lästige,
jedesmal aufs neue, Aufbauen der mobilen SAT-Antenne ein Ende.




      
Dienstag, der 14. Januar

Die ca. zweistündige Heimfahrt verlief ohne Zwischenfälle und so sind wir nach
19 Tagen wieder gut zu Hause angekommen. Zu meiner großen Überraschung war
schon ein Benachrichtigungszettel der Post im Briefkasten, dass die Antenne und
der Gelenkmast morgen zugestellt werden. Na, das ging ja schnell, damit hatte ich
noch garnicht gerechnet.
In den nächsten Tagen/Wochen wird nun nicht mehr sehr viel zu berichten sein.
Erst wenn es wieder auf Reisen geht, oder ein anderes erwähnenswertes Ereignis
passiert, werde ich es im folgenden 2. Teil veröffentlichen. 




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