Zurück zur Startseite


Teil 2

Die Zeit der langen, mehrere Monate andauernden Fernreisen
ist voraussichtlich nun für mich vorbei. So schwer mich dieser Gedanke auch belastet, so fordert das zunehmende Alter eben seinen Tribut. Aber, es gibt auch in Deutschland und im nahen
Ausland noch soviel zu entdecken, was ich bisher
vernachlässigt habe.
Darauf werde ich mich in diesem Jahr konzentrieren.




Sonnabend, der 18. Januar

Gestern habe ich die neue SAT-Schüssel (Kathrein Flachantenne mit dem
SHAPEG-Gelenkmast) in mein Wohnmobil eingebaut. War doch eine knifflige Arbeit
die ich mir einfacher vorgestellt hatte. Es waren doch allerhand Arbeitsschritte,
angefangen von der entsprechenden Bohrung auf dem Dach, über die Montage der
F-Stecker, der Vorbereitung des Mastes mit den vielen Einzelteilen die in richtiger
Reihenfolge angebracht werden mussten, sowie das Anbringen Halterung des
Mastes an der entsprechenden Stelle (im Schrank) des Wohnmobils.



Auf jeden Fall habe ich es mit Geduld und in aller Ruhe bewältigt und das
anschließende erfolgreiche Ausprobieren waren der Lohn für diese Arbeit.



Sonnabend, der 25. Januar

Ich habe einige Tage nichts geschrieben weil ich flach gelegen habe. Warum?
Beim Einbau der Fernsehantenne hatte ich mir einen ausgewachsenen Hexenschuss
eingefangen der nicht von schlechten Eltern war. Mein lieber Kokoschinski, das war
eine Erfahrung auf die gut hätte verzichten können. Ziemlich starke Schmerzen haben
mich einige Tage wirklich außer Gefecht gesetzt und wer so einen Hexenschuss auch
schon mal hatte weiß wovon ich rede. Auf jeden Fall sollten diejenigen von Euch die
noch keinen Hexenschuss hatten diese Erfahrung auch mal machen, es lohnt sich ...
Nein, natürlich nicht, denn Leute glaubt mir, es ist wirklich kein Vergnügen.



Nun ist aber meine Bewegungsfähigkeit weitgehend wieder hergestellt und als gestern
die Sonne so schön schien fing mein "Gasfuß" plötzlich an kräftig zu zucken als wollte
er sagen: Los Alter, sei nicht so zimperlich, denk dran das Ende des Winters naht
und wir wollen wieder auf Tour gehen. Langsam, langsam sagt aber mein Verstand
noch ist wintermäßig alles möglich trotz Klimawandel. Wir hatten schon Jahre wo es
im März, ja selbst im April noch einmal ordentlich wintermäßig zugeschlagen hat.
Also, Geduld ist angesagt, auch wenn hier und da schon die ersten
Forsythienblüten an den sonnigen, windstillen Stellen zu sehen sind. Immerhin
lässt so ein Anblick schon daran glauben, dass der Frühling doch so langsam
näher kommt.





Montag, der 27. Januar

In den nächsten Tagen werde ich die nächste Baustelle, die aber auch zunächst
die letzte sein wird, in Angriff nehmen. Ich muss den Wasserhahn in der Küche
austauschen.
Es ist etwas mühselig an die Anschlüsse unter der Spüle heran zu kommen. Dazu
muss ich die Spüle und die Besteckschublade ausbauen. Den neuen Hahn,
eine Mischbatterie für Warm- und Kaltwasser mit den dazu gehöhrenden Teilen,
wie Dichtungen, Schläuche usw. habe ich schon geliefert bekommen.
Ich hoffe nur, dass nicht wieder die "Hexe" zuschlägt, wenn ich mich bei dieser
Arbeit zwangsläufig wieder in gebückter Haltung bewegen muss.





Sonnabend, der 8. Februar

Langsam hat das lange warten auf den nahenden Frühling ein Ende. Diese Vermutung
entspringt der Tatsache das der Winter bisher hier bei uns gänzlich ausgeblieben ist.
Natürlich kann jederzeit noch ein Wintereinbruch die Hoffnung auf den Beginn der
neuen Saison vereiteln, aber optimistisch wie ich bin, will ich gar nicht daran denken.
Seit meinem letzten Eintrag hat sich nichts von Bedeutung zugetragen, abgesehen
von der Tatsache das ich ein paar Tage mit dem Wohnmobil ohne eine bestimmtes
Ziel unterwegs war, nur so zum testen.
An Tagen an dem es einigermaßen hell war und die Sonne schien habe ich natürlich
reichlich fotografiert. Ein paar Bilder will ich hier zeigen um Euch etwas Appetit auf
die kommende Saison zu machen.


Bin ich nicht schön ?


Flug in die Sonne


Guten Appetit !!!


Das Brautpaar auf Hochzeitsreise


Flotter Dreier, oder was ?



Montag, der 10. Februar

Der in allen Medien angekündigte Sturm ist hier bei uns bisher fast unbemerkt vorüber
gegangen. Keine Spur von Verwüstungen oder sonstigen Auffälligkeiten. Abgesehen davon
das die Sonne, so wie in den vergangenen Tagen, nicht scheint hat sich also nichts
verändert.
Gestern wurde mir eine Nachricht zugestellt die wirklich zum Schmunzeln ist und meiner
Meinung nach Wert ist das ich sie hier veröffentliche:

 

Die Chinesen haben auf Grund des Corona-Virus innerhalb von 10 Tagen ein großes Krankenhaus mit einer Kapazität von ca. 5000 Betten gebaut.
Jetzt kam die Idee, sie den Berliner Flughafen fertig bauen zu lassen.
Sie haben abgelehnt mit der Begründung das die lange Anreise für eine
Nachtschicht sich nicht lohne.

 

Da ist doch etwas wahres dran, oder?
Für mich ist heute ein besonderer Tag, denn er bedeutet, dass meine
verstorbene Lebensgefährtin Regina heute zum zweiten Male ihren Geburtstag nicht
mehr feiern kann. Meine Gedanken gehen natürlich heute besonders an die glückliche
Zeit die ich mit ihr verbringen durfte zurück.
Dennoch geht für mich das Leben weiter, so wie sie es sich für mich gewünscht hatte.
Ich habe gestern noch einmal bei meinen beiden griechischen Buchungsfirmen um
ein Angebot für eine Fährpassage nach Griechenland angefragt und bin gespannt auf
die neuen Bedingungen bzw. neuen Preise. Die Hinfahrt soll dann von Venedig
nach Igoumenitsa und die Rückfahrt ca. zwei Monate später von Igoumenitsa nach
Ancona mit der Option "Camping on Board" oder "Camping inclusive"  erfolgen.



Freitag, der 14. Februar (Valentinstag)

Ein kleiner Witz zum Valentinstag:

Ein Mann geht in ein Geschenkegeschäft und fragt die Verkäuferin:
"Entschuldigen Sie, junge Frau, haben Sie Geschenkekarten zum Valentinstag mit der
Aufschrift: Für die beste und einzige Liebe meines Lebens"? Ja, natürlich haben
wir solche Karten sagt die Verkäuferin.
OK, sagt der Mann, dann geben Sie mir bitte 16 Stück.



Freitag, der 21. Februar

Ja Freunde, in der Zwischenzeit ist nicht viel passiert, außer das das Wetter ziemliche
Kapriolen schießt und so bleibt Zeit viele Überlegungen anzustellen wohin die
Reise / Reisen in diesem Jahr gehen soll. Ich habe soviel Pläne im Kopf und bin aber
immer noch unentschlossen wohin es letztendlich wirklich gehen soll.
Bis auf den Einbau des neuen Wasserhahns im Küchentrakt und eine gründliche
Außenwäsche um den Winterstaub zu entfernen habe ich alle Arbeiten soweit
erledigt. Immerhin aber geht die Zeit weiter und so sind es nicht mehr viele Wochen
bis ich mich auf die Beine bzw. Räder mache und die Saison einleite.
Um auch Euch die Zeit bis zum Saisonstart etwas zu verkürzen habe ich aus
meiner Zeit als Sportfotograf für versch. Norddeutsche Zeitungen einige besondere
Fotos ausgewählt die ich Euch hier gerne zeigen möchte.

Zu den Fotos



  Zurück zum 1. Teil  
  Zurück zur StartseiteBesucherzaehler 
     


Bei Fragen bzw. Kontakt zu mir hier klicken.

Design, Texte und Fotos, (außer den besonders gekennzeichneten) unterliegen dem Copyright von
Jonny Weber. Die Landkarten mit Kilometerangaben und Fahrzeiten sind von Google Maps.