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In diesem Teil beschreibe ich unsere Weiterreise von Igoumenitsa mit der
Fähre nach Bari (Italien) und die Fahrt durch Italien (Toscana usw.) in
Richtung Frankreich.


Mittwoch, der 15. September

Tag 169

Wir haben bei der kleinen Kapelle die in Sichtweite zum Hafen von Igoumenitsa liegt sehr gut
übernachten können.




Den heutigen Tag bis zur Einschiffung am Abend verbringen wir überwiegend am Strand und mit einem kleinen Spaziergang durch die Altstadt von Igoumenitsa. Morgen wird dann ein neuer Bericht über die Ereignisse die
wir auf der Fähre erleben und die, die vor uns liegen erscheinen.

Der feinsandige Strand von Drepano begeistert uns immer wieder. Es gibt den ganzen Tag etwas zusehen
und vor allem das Ein- und Auslaufen der vielen Fähren ist interessant. Aus Venedig, Ancona, Patras und von
den vielen Inseln erleben wir hier ein großes Aufkommen von Fährverkehr.

Über diesen Damm erreichen wir den Drepano Beach aus Igoumenitsa kommend. (Bild unten)















Wir haben unseren kleinen Stadtrundgang mit einem Cappuccino abgeschlossen und haben im Terminel
unsere Papiere zum Einschiffen auf die Fähre fertig gemacht. Alles ist in Ordnung und nun stehen wir mit
vielen anderen in Wartestellung immer noch außerhalb des Hafens.



Von Igoumenitsa aus geht die Seereise zwischen der Insel Korfu und dem Festland hindurch in Richtung
Bari (Italien).


Karte von Google Maps

Mit etwas Verspätung kam unsere Fähre die Superfast II im Hafen von Igoumenitsa an und so hatte ich
Gelegenheit auch noch im fahlen Licht des Hafens ein paar Aufnahmen zu machen. Auch andere Fähren
die vorher ankamen habe ich versucht zu fotografieren.












Endlich sahen wir auch im fahlen Licht des Mondes unsere Fähre kommen.



Wie ein großes Maul öffneten sich die Ladeklappen und verschlangen zig LKWs, PKWs und jede Menge
Wohnmobile.



Es ging eine steile Rampe hinauf und dort wurden wir vom Schiffspersonal fachmännisch eingewiesen












Donnerstag, der 16. September

Tag 170

Guten Tag Italien (Buon pomeriggio Italia)




Wir haben kurz, aber gut während der Überfahrt geschlafen und freuen uns nun darauf was uns in Italien
erwartet. Pünktlich wie angekündigt legt die Fähre im Hafen von Bari an.

Wir haben beschlossen, dass wir nicht die Autobahn nehmen sondern die Nationalstraße SS16 die uns
fast genau so schnell, aber dafür kostenlos an unser heutiges Ziel nach Pescara bringt.


Karte von Google Maps

Ca. gegen 11:00 Uhr, nun wieder nach unserer Zeit haben wir den Hafen von Bari erreicht und ohne jegliche
Kontrolle konnten wir unsere Fahrt nach Pescara fortsetzen. Dabei wurde vorher soviel Theater wegen des
PLF Formulars gemacht, was letztendlich garnicht nötig war.









Wir staunten nicht schlecht als wir auf dem Weg dieses Schild sahen. Jetzt haben die hier in Italien auch
eine Filiale ?



In Termoli machten wir nach ca. 220 Kilometer eine kleine P-Pause und zur Stärkung gab es eine gehaltvolle Erbsensuppe.
Den Platz in Termoli hatte ich bei "PARK4Night" gefunden und man hätte auch hier gut übernachten können,
genau wie jetzt hier in Pescara.



Die SS16 führt unter anderem auch durch Ortschaften, aber wie gesagt kann man fast die ganze Strecke von
ca. 320 Kilometer so gut wie auf der Autobahn fahren.



Hier in Pescara direkt an der Adria neben einer großen Marina befindet sich der saubere Parkplatz der zum
Übernachten einlädt.







Freitag, der 17. September


Tag 171

Wir haben heute mal wieder die Autobahn genommen um in Corinaldo noch einen schönen Platz zu
bekommen. Es ist ja Wochenende und dieser Platz der alles bietet was das Camperherz erfreut ist sehr
beliebt und normalerweise stark frequentiert zumal alles kostenfrei ist.


Karte von Google Maps

Stellplatz Cornaldo: Kostenlos inkl. Strom, Wasser und Entsorgung. Auch ein Grillplatz ist vorhanden.


Koordinaten vom Corinaldo 43°38´47" N 13°2`55"E

Nach gut 3 Stunden hatten wir die ca. 300 Kilometer bewältigt und waren sehr froh das es noch reichlich Platz
hier gab. Wir haben vor über das Wochenende hier zu bleiben.






Wir haben es uns gemütlich eingerichtet und haben auch diese schöne Aussicht auf die Altstadt von
Corinaldo. (Bild unten)






Sonnabend, der 18. September

Tag 172

Wir haben auf diesem sauberen und vor allem ruhigen Stellplatz wunderbar geschlafen und wachten bei
Kaiserwetter auf. Der schöne Stellplatz hat sich gestern doch noch ganz schön gefüllt und wir sind froh so
zeitig hier angekommen zu sein.
Heute will ich mal in die Altstadt marschieren und mich ein wenig umsehen. Zunächst gönnen wir uns in
einer Trattoria einen leckeren Cappuccino bevor wir uns auf den beschwerlichen Weg hinauf in die Altstadt
machen.



Überall entdecken wir kleine Geschäfte. Hier haben die großen Supermärkte noch keinen Zugang gefunden.






Eine riesige alte Stadtmauer schützte damals die Einwohner vor feindlichen Angriffen.



Die Tauben haben in den Nieschen der Mauer ein Zuhause gefunden.



Hier hat die Mauer einen Schwachpunkt und ist teilweise eingestürzt.



Viele der Rundbögen führen über steile Treppen in das Zentrum der Stadt.

 







Und von hier oben haben wir einen wunderbaren Blick in die umliegende Landschaft.






Das kaum übersehbare Hinweisschild in Corinaldo zu dem sehr schönen Stellplatz der vielen Wohnmobilisten
 einen guten Warteplatz für die Einschiffung in Arcona, dass nur ca.30 Kilometer entfernt ist, bietet.







Sonntag, der 19. September

Tag 173

Und wieder weckt uns ein warmer, sonniger Morgen. Diesen Sonntag werden wir wieder mit süßem Nichtstun
verbringen bevor wir morgen wieder ein Stück weiter in Richtung Toskana fahren. Auch hier haben wir auch
wieder viele schöne Plätze die so wie hier in Coronaldo alle Annehmlichkeiten kostenfrei bieten. Daran sollte
man sich in Deutschland mal ein Beispiel nehmen und nicht alles, von Jahr zu Jahr, immer teurer machen.

, ,  

So wie hier, oder ähnlich, stehen diese Plätze kostenfrei zur Verfügung. Von links, der schöne Grillplatz, in der
Mitte die großzügige Ver- und Entsorgungsstation und rechts zu sehen, an jedem Stellplatz ein
16 A Stromanschluß. Einfach alles gepflegt und vorbildlich sauber.

Unser weiterer Weg in den nächsten Tagen sieht in etwa so aus, wie auf der folgenden Karte zu sehen.


Karte von Google Maps

 Die nächste Station ist Pratoveccio und dann weiter nach Castelnuovo Rangone. Von dort aus nehmen wir
mal wieder die Autobahn bis Montiglio Monferato. Wir haben ja keinerlei Terminzwänge und bleiben wo es
uns gefällt evtl. etwas länger und wo es nicht so schön ist gehts nach einer Übernachtung weiter.



Montag, der 20. September

Tag 174

Erst wollten wir heute noch nicht so recht auf die nächste Etappe gehen, aber nach dem Frühstück sind wir
dann doch losgefahren. Noch schnell etwas Proviant im Supermarkt für die Fahrt eingekauft und dann ging
es los.



Das Ziel heute heißt Pratoveccio und ist ein Stellplatz den ich nicht kenne und so
erwarten wir eine wahrscheinlich negative Überraschung.


Karte von Google Maps

Koordinaten vom Pratoveccio 43°47´10.63" N 13°43`13.14"E

Durch die heutige Etappe sind wir nun auch schon in der Toskana angekommen. Pratovecchio ist ein Ortsteil
von Pratovecchio Stia mit 3092 Einwohnern in der Provinz Arezzo in der Region Toskana in Italien.

Unsere Fahrt ausschließlich über Landstraßen hatte es mal wieder in sich und verlangte allerhand
fahrerisches Können und noch viel mehr Aufmerksamkeit, denn es waren unter anderem zwei Gebirgspässe
zu überwinden die nicht "ohne" waren.

Zunächst jedoch kamen wir an vielen Orten vorbei deren Altstädte von alters her alle auf einem Hügel lagen.












Viele Brücken und Tunnel lagen auf unserem Weg bevor es ins Gebirge ging und wo uns unzählige Spitzkehren
auf oft sehr schmalen Straßen erwarteten.












Das Bild unten ist ein Panoramafoto, dass ich aus fünf Hochkantfotos zusammen gesetzt  habe. In der Mitte
des Fotos sieht man eine der Gebirgsstraßen die im Bild oben im Detail zu sehen ist.






Am Nachmittag sind wir wohlbehalten an unserem heutigen Ziel gelandet und sind wirklich erstaunt hier
einen zwar kleinen, aber mit allem ausgerüsteten Platz direkt am Fluss Arno vorzufinden. Mal wieder Glück
gehabt.

Stellplatz Pratoveccio: Gratis inkl. Strom, Wasser und Ver- und Entsorgung.






Nach diesem "Ritt" werden wir heute nach einem verspäteten Mittagessen bestimmt gut schlafen und
sehen dem morgigen Tag mit Spannung entgegen, denn die Fahrt durch die Toskana wird bestimmt sehr
schön werden.




Dienstag, der 21. September

Tag 175

Und so war es auch, denn die Fahrt über Landstraßen durch die Toskana war anstrengend aber landschaftlich
sehr, sehr schön. Leider hatten wir kein beständiges Wetter, denn es wechselten sich Regen, Sonne und
Nebel ab. Wir haben Florenz links und Bologna rechts liegen lassen und mussten aber natürlich wieder etliche
Steigungen und Abfahrten die es wieder in sich hatten meistern.


Karte von Google Maps

Gleich nach der Abfahrt in Pratoveccio ging es in die Berge und bald schon sahen wir unseren
Übernachtungsort unter einer Nebeldecke, die über der Stadt lag, von oben.



Über schmale Bergstraßen und noch schmaleren Brücken ging es nur schleppend voran.



Wie gesagt wechselte das Wetter ständig zwischen Sonne, Regen und ziemlich dichtem Nebel wenn wir durch
die tief hängenden Wolken in den Bergen fuhren.









Dennoch kamen wir gegen 14:00 Uhr gut in Castelnuovo an und fanden einen kostenlosen
Stellplatz inkl. Strom bei einem luxoriösen Restaurant.

Koordinaten vom Castelnuovo 44°34´39.45" N 10°57`55.73"E


Castelnuovo Rangone ist eine norditalienische Gemeinde mit 15.097 Einwohnern in der Provinz Modena
in der Emilia-Romagna. Die Gemeinde liegt etwa 13 Kilometer südsüdöstlich von Modena und etwa
32 Kilometer westnordwestlich von Bologna.






Wir werden hier auch wieder nur eine Nacht verbringen, denn außer dem Restaurant ist hier weit und breit
nichts.





Mittwoch, der 22. September

Tag 176

Jetzt merkt man doch schon das der Herbst langsam die Oberhand gewinnt, denn die Nächte und vor allem
am Morgen beim aufstehen aus dem warmen Bett ist es schon ziemlich frisch. Aber, ein Indianer kennt
keinen Schmerz und steckt das einfach weg.
Ja, heute geht es weiter in Richtung Turin, wo wir aber letztendlich landen werden steht jetzt am frühen
Morgen, es ist gerade mal 07:40 Uhr noch nicht fest.
Erst einmal gibt es ein kräftiges Frühstück und dann gehts auf die Reise. Unterwegs müssen wir heute mal
wieder unbedingt einkaufen, denn verschiedene Dinge des täglichen Bedarfs gehen allmählich zur Neige.

Es ist jetzt 14:00 Uhr und wir sind nach ca. 300 Kilometer gut in Montiglio Monferrato angekommen. Der
Platz liegt etwas über dem Zentrum neben dem Friedhof auf einer Höhe. Hier ist es angenehm ruhig und wir
haben uns für zwei Tage eingerichtet. Neu an diesem Platz ist, dass es nun auch Stromsäulen gibt.
Wasser und Entsorgung war schon immer bei der Friedhofstoilette vorhanden.


Karte von Google Maps

Koordinaten vom Montiglio 45°4´9.95" N 8°5`48.23"E


Kurz bevor wir Montiglio erreicht haben stoppte uns diese nur 2.90 Meter niedrige Brücke. Ganz links und
äußerst vorsichtig schlichen wir im Schneckentempo unter der Brücke hindurch und spitzten dabei die Ohren
 ob wir am Dach irgendetwas kratzen hören.
Ei ist aber alles gut gegangen und schnell haben wir anschließend den Stellplatz erreicht.






Unser schöner ruhiger Stellplatz neben dem Friedhof. Von hier aus sieht man in der Umgebung viele alte
Ortschaften die alle so wie Montiglio auf einem Hügel angesiedelt sind.



















Donnerstag, der 23. September

Tag 177

Eine wunderbar ruhige Nacht auf dem Friedhofshügel von Montiglio liegt hinter uns. Wir fühlen uns ausgeruht
und sind zu neuen Schandtaten bereit, das heißt, dass wir beschlossen haben heute doch weiter zu fahren
und einen ersten Stellplatz in Frankreich anzufahren. Es soll nach Aiguebelle gehen.
Aiguebelle ist eine Commune déléguée in der französischen Gemeinde Val-d’Arc mit 1.190 Einwohnern im
Département Savoie in der Region Auvergne-Rhône-Alpes. Die Gemeinde Aiguebelle wurde am 1. Januar 2019
mit Randens zur neuen Gemeinde Val-d’Arc zusammengeschlossen. Sie gehörte zum Kanton
Saint-Pierre-d’Albigny.


Koordinaten vom Aiguebelle 45°32´37.50" N 6°18`19.58"E

Stellplatz Montiglio: Gratis inkl. Wasser, Strom und Entsorgung.


Karte von Google Maps

Wir haben erst einmal genug von den Bergfahrten mit den vielen Serpentinen und nehmen heute mal die
Autobahn um bequem und entspannt in Aiguebelle anzukommen. Weil wir ja eine Landesgrenze passieren
haben wir unsere Impfpässe und andere erforderlichen Papiere schon zurecht gelegt.
Hier in Montiglio werden wir noch Wasser bunkern und unser Grauwasser und die Kassette leeren. Nach dem
Frühstück geht es los ...

13:00 Uhr

Wir sind auch heute wieder wohlbehalten in Aiguebelle angekommen. Die Fahrt war doch nicht so "ohne",
denn beide Navis versagten teilweise abwechselnd ihren Dienst und wollten uns immer fehl leiten. Also
einfach den Instinkt einschalten und so ging es bis auf eine kleine Fehlfahrt ganz gut.
Ein Glück das wir beschlossen hatten die Autobahn zu nehmen, denn heute hätten wir mehr oder weniger
wirklich jeden Berg mitnehmen müssen. Von der Autobahn aus haben wir links und rechts die "Karwenzmänner"
gesehen. Die schöne Berglandschaft begeisterte uns immer wieder.









Zwischen Italien und Frankreich mussten wir den ca. 13 Kilometer langen Freijus Tunnel passieren der
allerdings gute 67.-€ Maut kostete. Das aber war mir die gewählte Routen heute wert.

Bonjour la France



Nach dem wir den Tunnel passiert haben waren wir ohne irgendwelche Kontrollen plötzlich gegen 12:00 Uhr
in Frankreich.






Der Stellplatz in Aiguebelle ist neu umgebaut worden, hat aber dabei leider seinen alten Charme verloren.







Freitag, der 24. September

Tag 178

Die heutige Fahrt nach Thoirette im französischen Jura war auch mal wieder keine Spazierfahrt. Einige Straßen
waren gesperrt aus welchem Grund auch immer und so kamen wir den Schweizer Alpen immer näher.
Landschaftlich war es eine sehr schöne Fahrt, aber die in der Karte ursprünglich angegebenen 155 Kilometer
entpuppten sich am Ende als 240 Kilometer. So kamen wir erst um !5:30 Uhr in Thoirette an.


Karte von Google Maps

Koordinaten vom Thoirette 46°16´9.26" N 5°32`7.04"E

Stellplatz Thoirette: 7.-€, inkl. Wasser, Strom und Ver- und Entsorgung.


Die erzwungenen Umwege führten uns durch die schöne Bergwelt mit teilweise gut ausgebauten aber auch
vielen nicht so guten und engen Straßen. Natürlich waren aber auch wieder viele Serpentinen zu meistern.



Die folgenden Bilder sind auf der heutigen ziemlich anstrengenden Fahrt entstanden.






























Gegen 15:30 Uhr haben wir Thoirette erreicht und haben einen schönen Platz bezogen. Vielleicht bleiben wir
über das kommende Wahl - Wochenende hier und erholen uns etwas von den vergangenen Tagen.

Thoirette ist eine Ortschaft und eine Commune déléguée in der französischen Gemeinde Thoirette-Coisia
mit 667 Einwohnern im Département Jura in der Region Bourgogne-Franche-Comté. Die Gemeinde Thoirette
wurde am 1. Januar 2017 mit Coisia zur neuen Gemeinde Thoirette-Coisia zusammengeschlossen.



Der schöne Stellplatz hier in Thoirette, mitten im Grünen, lädt zum "längerbleiben" ein, zumal sich in
ca. 80 Meter Entfernung ein Supermarkt befindet.










Sonnabend, der 25. September

Tag 179

Der Preis hier in Thoirette hat sich um einen Euro auf 7.-€ erhöht, was aber inkl. Strom und Wasser,
sowie Ver- und Entsorgung immer noch in Ordnung ist.
Unser Plan für die nächste Zeit sieht so wie auf der folgenden Karte zu sehen ist aus.


Karte von Google Maps

Die meisten Orte sind mir schon aus vergangenen Reisen bekannt und in guter Erinnerung. Pont a Mousson
ist der letzte Ort in Frankreich bevor es weiter nach Luxemburg geht. Hier in Pont a Mousson bleiben wir
wahrscheinlich wieder wie immer sieben Tage, weil es bei dieser Zeit einen sehr schönen Rabatt gibt.
Anstatt 10.-€ pro Tag bezahlt man für die ganze Woche dann nur 56.-€ inkl. Strom, Wasser, Dusche und
Ver- und Entsorgung.




Sonntag, der 26. September

Tag 180

Ein trüber regnerischer Morgen zeigt sich heute beim Blick aus dem Fenster. Es hat die ganze Nacht geregnet
und auch jetzt ist es immer noch ziemlich nass. Die Wolken hängen tief in den Bergen und reichen fast bis
hinunter in den Ort.









Laut meiner zuletzt am Sonnabend abgebildeten Karte sollte das nächste Ziel Lamarche sur Saone sein. Aber
auf Grund der Wettervoraussage das es weiterhin regnerisch bleiben soll habe ich umdisponiert. Der Platz in
Lamarche sur Saone befindet sich direkt am Fluss Saone auf einer wahrscheinlich feuchten Wiese und hat auch
keine Strom- und Wasserversorgung. Darum geht die Fahrt morgen am Montag nach Salins les Bains wo
alle Versorgungsmöglichkeiten wie Wasser und Strom kostenfrei vorhanden sind.


Wetterkarte von Microsoft




Montag, den 27. September

Tag 181

Heute hatten wir nur eine kurze Anreise auf den Stellplatz in Salins les Bains und waren schon um 11:00 Uhr
hier.
Salins-les-Bains ist eine französische Stadt im Département Jura. Sie hat 2567 Einwohner. Salins war bis
2015 Hauptort des gleichnamigen Kantons mit etwa 6600 Einwohnern. Wie schon der Ortsname verrät,
war die Salzindustrie der wichtigste Wirtschaftszweig der Stadt.



Karte von Google Maps

Koordinaten vom Salins les Bains 46°55´57.00" N 5°52`44.00"E

Stellplatz Salins les Bains: Gratis inkjl.Wasser und Ver- und Entsorgung. Strom sollte lt. Internet ebenfalls
kostenlos sein, ABER HAT NICHT FUNKTIONIERT.


Ja, die gut 100 Kilometer haben wir auf sehr guten Straßen schnell zurück gelegt und haben auch den
Stellplatz der mitten im Stadtzentrum liegt gefunden. Es ist ein einfacher Stellplatz auf einem Parkplatz,
aber gut um die Stadt zu besichtigen und zu einer Übernachtung zu7 bleiben.
Der Frühnebel bzw. die Wolken lagen als wir in Thoirette abfuhren wieder ordentlich in den Bergen, aber ich
denke bis zum Mittag wird sich die Sonne durchsetzen.









Der kleine Spaziergang durch die Stadt die jetzt zur Mittagszeit ziemlich ruhig war und kaum Geschäfte
auf hatten. hat sich kaum gelohnt, aber immerhin konnte ich die folgenden Fotos machen.



Unser Platz für diese Nacht befindet sich an einem kleinen Bach.






Der Ort von einer höher gelegenen Straße aus.









Hier, nahe der Schweizer Grenze sind die Temperaturen, nachdem der Nebel sich gelichtet hat, immer noch
sommerlich und auch die Bäume haben noch keine herbstliche Verfärbung angenommen. So stehen die Blumen
fast alle noch in voller Pracht wie die folgenden Bilder zeigen.

     

     

     

     

     





Dienstag, der 28. September

Tag 182

Auch heute ist unser Tagesziel Corgirnon nur gute 100 Kilometer entfernt. Wir müssen auf der Fahrt dorthin
heute unbedingt einen Supermarkt, vorzugsweise LIDL finden, denn unsere Vorräte sind sehr, sehr
übersichtlich geworden. LIDL ist der einzige Supermarkt der noch einigermaßen annehmbare Preise bietet.
In einem französischen Supermarkt sind die Preise wesentlich höher. So haben wir z.B. für 1 1/2 Kilo
Kartoffeln 5,90 € bezahlen müssen und das fanden wir schon ziemlich unverschämt. Vielleicht finden wir
ja eine LIDL Filiale wenn wir den kleinen Umweg über Besançon machen. Werde ich gleich mal googlen.

Koordinaten von Corgirnon 47°48´24.57" N 5°30`^10.85"E

Stellplatz Corgirnon: 7,-€, inkl. Strom, Wasser und Ver- und Entsorgung.


Karte von Google Maps

Corgirnon ist eine ehemalige französische Gemeinde im Département Haute-Marne in der ehemaligen
Region Champagne-Ardenne und der neuen Region Grand-Est.

Der Platz liegt ziemlich einsam und auch keine anderen Wohnmobile standen hier. Also beschlossen wir uns
einen anderen Übernachtungsplatz zu suchen zumal wir auch unbedingt Tanken müssen, denn die Uhr steht
schon auf Reserve. Bei einem INTER Marche fanden wir auch eine "billige" Tankstelle (nur 1,44.9 €) und im
Markt bekam ich auch endlich mal Sauerkohl den wir heute zu frischer Leber- und Blutwurst essen wollen.
Bei uns im Norden heißt das Gericht auch "Tote Oma". Unser Weg über die Landstraßen führte uns durch
viele kleine, schön mit Blumen geschmückte Dörfer und unter anderem auch auf schmalen und noch
schmaleren Straßen (Wege).
Die unten zu sehenden Fotos sind heute während dieser Fahrt entstanden.





















Hoffentlich kommt uns hier auf diesem einspurigen Weg keiner entgegen ...






Unweit von Corgirnon fanden wir in einem kleinen Dorf diesen schönen, sauberen Platz der uns zur
Übernachtung einlud.






Übrigens, die "Tote Oma" hat hervorragend geschmeckt und unsere Vorräte haben wir bei LIDL auch wieder
aufgefüllt.






Mittwoch, der 29. September

Tag 183

Und wieder haben wir heute nur einen verhältnismäßig kurze Strecke zu bewältigen. Es geht nach
Thaon les Vosges und damit ischon an den Rand der Vogesen.

Koordinaten von Thaon les Vosges 48°15´0.81" N 6°25`12.00"E

Stellplatz Thaon les Vosges: Übernachtung gratis, 100 Liter Wasser 2,90 €



Karte von Google Maps

Es ist jetzt 09:40 Uhr, die Sonne scheint und so langsam machen wir uns auf den Weg. Diesen
Übernachtungsplatz hier in der Nähe von Corgirnon werden wir uns auf jeden Fall merken.

12:20 Uhr

Nach einer zügigen Fahrt über sehr gute Straßen aber bei meist ziemlich starken Regen haben wir Thaon
les Vosges erreicht. Es war eine schöne Landschaft die wir durchfahren haben aber meist grau und trübe.






Dieser blumengeschmückte Kreisverkehr begrüßte uns bei der Einfahrt in Thaon les Vosges.




Hier in Thaon les Vosges ist die Hauptstraße noch ziemlich lebendig und die kleinen Geschäfte, sind im
Gegensatz zu den meisten Ortschaften die wir durchfahren haben, alle geöffnet.

 

Wir mussten über diese Brücke fahren und konnten eine Aufnahme von dem Stellplatz machen. Im vorigen
Jahr schien hier die Sonne, aber auch diesen trüben Tag werden wir überleben.



Ab und zu kommen hier im Canal L. Est verhältnismäßig große Schiffe vorbei und werde versuchen eines
oder mehrere davon fotografisch festzuhalten.












Ich finde das diese Schiffe ziemlich groß für diesen schmalen Kanal sind. Es sind drei verschiedene Schiffe,
die abwechselnd Baustoffe transportieren und dann nach einer Weile wieder zurück kommen.





Donnerstag, der 30. September

Tag 184


Auch heute werden wir uns bei dieser kurzen Fahrt von rund 100 Kilometer nach Pont a Mousson sicherlich
nicht überanstrengen.

Koordinaten von Pont a Mousson 48°54´24.47" N 6°30`10.85"E


Stellplatz Pont a Mousson: 10,- €, inkl. Strom, Wasser, Ver-und Entsorgung, Dusche. Bei 7 Tagen Aufenthalt
zahlt man komplett nur 58,- €.




Karte von Google Maps

Wir sind ganz früh losgefahren, denn hier in Pont a Mousson muss man recht früh ankommen um überhaupt
einen Platz zu erwischen, denn dieser Platz ist sehr beliebt wie ich in den letzten Jahren immer wieder
festgestellt habe. Wenn man zu spät kommt, dann kann einem das folgende passieren:


Foto vom vorigen Jahr

 
Bei herrlichem Sonnenschein, aber ab und zu auch Frühnebel in den Niederungen und über den Flüssen,
haben wir in schneller Fahrt Pont a Mousson einen unserer französischen Lieblingsplätze erreicht.
Zum Abschied von Thaon les Vosges am frühen Morgen noch das folgende Foto.



Auch unterwegs sahen wir trotz strahlendem Sonnenschein immer wieder Nebelschwaden in den Niederungen.



Wir haben die Mosel erreicht und konnten schnell im Vorbeifahren diesen Schnappschuss machen. Kurz danach
waren wir schon an der Ausfahrt nach Pont a Mousson.






Wir hatten wieder einmal Glück, denn als wir den Stellplatz erreichten fuhr gerade einen Holländer weg uns
so konnten wir den Platz besetzen der schön am Rand eines Grünstreifens lag und uns auch einen schönen
Blick über die Mosel auf das Zentrum von Pont a Mousson erlaubte.









Wir werden den Rabatt der uns hier gewährt wird ausnutzen und 7 Tage hier bleiben bevor es dann weiter
nach Luxemburg geht.




Freitag, der 1. Oktober

Tag 185

Wir sind froh das heute wieder Kaiserwetter mit endlos blauem Himmel herrscht. Zum Frühstück gab es
frisches Baguette, noch etwas "Bäckerwarm" und dazu die Hälfte mit "Schwarzwälder Schinken französisch"
und die andere Hälfte mit Honig.



Nach dem Frühstück habe ich mich ein wenig auf dem Stellplatz umgesehen und einige lohnenswerte Motive
entdeckt.
Dieses Foto (unten) zeigt eine Ansicht vom unserem Wohnmobil aus auf die Altstadt von Pont a Mousson.



Allerhand Federvieh spaziert hier auf einem Grünstreifen vor den Wohnmobilen umher.



Schon am Eingang zum Platz werden wir mit einem schönen Blumenbeet begrüßt, das darauf beschließen lässt
das es hier sauber und gepflegt zugeht.












Auch ein gut eingerichtetes "Insektenhotel" fehlt hier nicht. (Bild unten)



Der Stellplatz liegt zusammen mit einer Marina auf einem Gelände, wo ich Morgen mal meine Aufmerksamkeit
hinwende.




Sonnabend, der 2. Oktober

Tag 186

Heute weckt uns mal nicht die Sonne, sondern der Himmel ist grau. Es hat in der Nacht ganz kräftig geregnet,
aber nun ist es trocken. Wir haben gestern unsere Fahrräder flott gemacht, denn nachdem wir sie seit
Monaten nicht genutzt und nur als Ballast mitgeschleppt haben wird es Zeit mal wieder zu fahren.
Die Gelegenheit haben wir heute, denn wir wollen auf den Wochenmarkt der immer Sonnabends hier stattfindet.

Pont-à-Mousson ist eine französische Gemeinde mit 14.434 Einwohnern im Département Meurthe-et-Moselle
in der Region Grand Est. Sie gehört zum Arrondissement Nancy, ist Hauptort des Kantons Pont-à-Mousson und
Sitz des Gemeindeverbandes Bassin de Pont-à-Mousson.


Gestern Abend zur "Blauen Stunde" habe ich noch diese schöne Aufnahme von der Altstadt am gegenüber
liegenden Ufer der Mosel machen können. (Bild unten) Ganz rechts im Bild neben den vier Lampen, oberhalb
des Brückenbogens befindet sich die Markthalle und auf dem Platz dahinter (im Bild nicht zu sehen)
der Straßenmarkt.




 So, nun haben wir den Marktbesuch auch hinter uns gebracht und sind nicht nass geworden. Glücklicherweise
hält sich der Regen bis jetzt noch zurück. Ich habe nur mein Smartphone mitgenommen und so sind die
folgenden Fotos heute alle nur damit gemacht worden.



Die Brücke die dieser Stadt ihren Namen gegeben hat ist wie immer sehr schön mit Blumen geschmückt.






An dem Stand mit allerlei "Krimskram" musste Karin natürlich wieder zuschlagen.






Auch das Rathaus der Stadt ist mit schönen Blumen geschmückt.



Und auch er versucht am Rand des Marktes ein paar Euros abzugreifen. Mein Obolus für das Foto hat er
jedenfalls bekommen.







Sonntag, der 3. Oktober

Tag 187

Einen typischen regnerischen und windigen Tag erleben wir heute hier in Pont a Mousson. Es hat fast die
ganze Nacht geregnet und gestürmt, was allerdings der Wetterbericht schon voraus gesagt hatte.
Es ist also ein Tag an dem man am besten in der Koje bleibt, ein Buch liest oder Fernsehen schaut.





Montag, der 4. Oktober

Tag 188

Es ist heute wieder ein richtiger Herbsttag mit all seinen nicht so schönen Merkmalen. Abgesehen davon das
es immer noch verhältnismäßig warm ist, ist es regnerisch, trübe und windig. Ich wollte ja immer noch die
Fotos von der Sportboot Marina die dem Stellplatz angeschlossen ist machen und veröffentlichen, aber das
Wetter lässt zur Zeit keine schönen Bilder zu. Ich werde sie aber nachreichen sobald es wettermäßig wieder
besser werden sollte. Ich habe aber trotzdem zwei Bilder gemacht in der Hoffnung das sie trotz des trüben
Wetters einigermaßen zeigen, dass dieser Stellplatz einiges zu bieten hat.
Im Hintergrund des ersten Bildes sieht man die Capitanerie in der auch ein schönes Restaurant integriert ist.
Außerdem befinden sich in dem Gebäude auch die Duschen und Waschmaschinen.






Nun ist gegen Mittag die Sonne doch noch so halbherzig heraus gekommen und erlauben noch ein paar Fotos
von dieser schönen Anlage.












Hier die großzügig angelegte Ver- und Entsorgungsanlage. (Bild unten)






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