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In diesem Teil beschreibe ich unsere Weiterreise von Mytikas durch
West-Griechenland bis nach Igoumenitsa wo wir am 15. September
Griechenland mit der Fähre nach Bari in Italien verlassen.


Donnerstag, der 12. August

Tag 135

Heute beenden wir den Aufenthalt hier in Mytikas um nach Vonitsa am Ambrakischen Golf zu fahren.
Unterwegs werden wir einen Mittagsstop am Paleros Yacht Club machen. Sollte es dort nicht zu Überlaufen
sein und möglicherweise noch ein guter Platz frei sein, kann es auch sein das wir hier stehen bleiben.



Karte von Google Maps

Koordinaten vom Vonitsa, Sotira Beach 38°55´59.9" N 20°55`11.2"E

Ja, wir haben am Hafen von Poleros einen Stop gemacht und Frischwasser gebunkert.



Dann ging es weiter nach Vonitsa an den Sotira Beach wo es natürlich jetzt in der Hauptsaison auch voll
war. Aber wie immer haben wir auch noch einen schönen Platz erwischt. Zuvor haben wir in Vonitsa noch an
einer kleinen Bäckerei halt gemacht und Brot eingekauft. Das allein war ein Halt wert, denn diese wirklich
kleine, kaum 19 qm große Backstube halb unter der Erde gab es schon über 100 Jahre und so alt waren auch
die Geräte. Ein herrlicher Duft von frisch gebackenem Brot lag über dem ganzen.






Neben diesem dem Feuer zum Opfer gefallenen Baum haben wir unseren Platz nur ein paar Meter vom Meer
entfernt gefunden.






Der ganze Spaß hat aber leider nicht lange gedauert, denn plötzlich erschien die Polizei und teilte uns und
allen anderen (hier stehen mindestens 20-30 Camper) das der Platz sofort auf Grund der Brandgefahr zu
räumen sei, ansonsten werden bis zu 1000 € Strafe fällig. Wie gut das wir uns noch nicht vollständig
eingerichtet hatten. Ich bin gespannt wie die vielen anderen die hier stehen nun reagieren werden die hier
fast alle als Dauercamper eingerichtet sind.
Also, heißt es erst einmal abwarten ...
Jetzt ist es 18:30 Uhr, also Stunden später. Natürlich ist keiner vielen Anwesenden die hier stehen
weggefahren und so sind auch wir hier stehen geblieben. Die Dauercamper sagten uns das die Polizei öfter
mal hier auftaucht und alle verjagen wollen, aber immer vergeblich. Trotzdem werden wir morgen diese Bucht
verlassen und uns in Richtung Norden weiter orientieren. Immerhin kann ich mir für 1000 € durchaus eine
andere Verwendung vorstellen.






Freitag, der 13. August

Tag 136

Gestern Abend gegen 20:00 Uhr kam noch einmal die Polizei und forderte alle Anwesenden auf den Platz
sofort aber spätestens bis morgen früh zu verlassen sonst würde in Verbindung mit einer Strafe von 1000 €
 rigoros geräumt werden.
Das wollten wir uns nicht antun und binnen weniger Minuten, bevor hier das große Chaos beginnt, packten
wir unsere sieben Sachen und verließen den Platz.


Karte von Google Maps

Koordinaten vom Kastrosykia 39°5´41.7" N 20°38`55.5"

Da ich ja genug schöne Plätze hier kenne haben wir unsentschlossen über einen kleinen Umweg in das
zweite Mitikas nördlich von Prevetsa nach Kastrosykia zu fahren.Gesagt, getan und so gegen 21:00 Uhr
errichten wir Kastrosykia und fanden einen sehr schönen Platz nebeneiner Taverne unter Schattenbäumen
in einem kleinen Pinienwäldchen.






Wir stehen sehr schön und nur wenige Schritte vom Meer entfernt und ich habe mir in der Taverne heute
Abend einen Tisch reservieren lassen.
Anlass dafür ist mein heutiger Geburtstag der mich gleichzeitig in mein achtzigstes Lebensjahr katapultiert.
Bei immer noch bester Gesundheit und Topfit hoffe ich, dass ich meine Reiselust noch viele Jahre ausleben
kann.

So und nun, es ist inzwischen schon wieder 09:30 Uhr geworden, geht es erst einmal zu einem erfrischenden
Bad ins Meer. Und was das schönste ist, am Stellplatz gibt es eine Dusche und Frischwasser. Proviant haben
wir genug an Bord und so wird es so kommen, dass wir hier einige Tage stehen bleiben werden, so Gott und
die Polizei es will.
Das schöne Baden im Meer tut wirklich sehr gut wie man an dem folgenden Bild sehen kann und die Vorfreude
auf ein gutes Geburtstagsessen tut ein übriges dazu ...



Das Essen in dieser Taverne war ein voller Erfolg und hat tatsächlich sehr gut geschmeckt.






Karin wartet schon voller Vorfreude auf das gute Essen.



Es gab Beefsteaks, gegrilltes Hähnchen, grichischen Salat, Tsatsiki und vieles mehr. Ich habe vergessen das
alles zu fotogrfieren, aber das Foto danach spricht doch für sich ...







Sonnabend, der 14. August

Tag 137

Wir fühlen uns hier in Kastrosykia wirklich sehr wohl. Am Tage durchgehend großer Badebetrieb und Nachts
absolute Ruhe. Erstaunt sind wir, dass wir bis jetzt hier das einzige Wohnmobil sind und es sich noch nicht
herum gesprochen hat wie gut man hier stehen kann. Es liegt wohl daran das das Gelände zu der Taverne
gehört und wir deshalb auf privatem Grund stehen, wo tagsüber aber auch viele PKWs, also die Badegäste
stehen. Für uns ist dieser Platz jedenfalls ein Volltreffer.

Das Wetter ist weiterhin unveränderlich sehr warm, aber hier am Meer sehr gut auszuhalten, denn wir
verbringen die Tage sehr viel im Meer und ansonsten mit Faulenzen, Essen, Lesen, und Abends mit Fernsehen.
Also, ein richtiger Rentner Urlaub.
Heute werde ich mal wieder Kontakt mit Janek aufnehmen, denn ich vermute das er sich auch so langsam
 dieser Gegend nähert.


Wetterkarte von Microsoft

Kein Wunder das diese schöne Badebucht von Kastrosykia so begehrt bei den Urlaubern ist, denn der wirklich
feine Sandstrand gehört zu den besten die wir bisher besucht haben. Das Wasser ist glasklar und angenehm
warm. Hier könnte man tatsächlich mehrere Wochen verbringen.



Und auf diesem Gelände, das zur Taverne gehört, ist es erlaubt auch länger zu verweilen. Das Bild zeigt die
Einfahrt zu diesem Stellplatz der durch die großen runden Blumenkübel nicht zu verfehlen ist.







Sonntag, der 15. August

138

Heute ist hier in Griechenland ein hoher Feiertag, denn es ist Maria Himmelfahrt. Dieser Tag gilt für
die gläubigen Griechen als besonders hoher Feiertag, was sie aber nicht davon abhält den Tag am Strand
zu verbringen wie das folgende aktuelle Foto zeigt.






Montag, der 16. August

Tag 139

Inzwischen haben sich noch zwei Womos hier eingefunden. Ein Münchner und ein Franzose haben den Weg
hierher gefunden. Wie lange wir noch hier bleiben steht im Moment noch in den Sternen denn so gut wie hier
werden wir es voraussichtlich nicht so schnell wieder woanders haben. Aber wie heißt es so schön:
Schau`n wir mal ...
Ich habe mich nach einem, wie immer, erfrischendem Bad heute um die Blumenpracht gekümmert die rings
um die Taverne angepflanzt wurden. Es sind viele dabei die ich nicht namentlich kenne, aber sehr schön
aussehen.

     

     

     

     

     

     

     
 


Viele Blumen und Pflanzen sind schon der kontinuierlichen Hitze zum Opfer gefallen, aber die ich hier noch
fotografieren konnte haben überlebt und erfreuen die Besucher "unserer" Taverne.





Dienstag, der 17. August

Tag 140

Ein aufregender Tag nähert sich jetzt gegen 18:00 Uhr allmählich dem Ende. Warum ? Das werde ich jetzt
berichten.
Der Tag fing ganz normal an, wir hatten für heute allerhand auf dem Zettel. Zuerst nach Prevesa zurück
um im Hafen Frischwasser zu bunkern. Dann mal wieder zu LIDL einkaufen. Dann zum Tanken und zum
Auffüllen der Gasflaschen. Danach die neue Zufahrt zum schönen Bade- und Übernachtungsplatz die wir
vor Tagen im Dunkeln nicht gefunden hatten. Nun haben wir sie gefunden und sind sehr froh darüber.


Karte von Google Maps

Koordinaten vom Mitikas 39°00´32.6" N 20°42`50.9"


Bis hierher ist alles gut gegangen aber dann kam der große Schreck. Beim Umstellen auf Gas beim
Kühlschrank funktionierte nichts mehr. Was tun? Also, ich der keine Ahnung vom Reparieren dieses
Schadens hat musste als absoluter Laie was das betrifft erst mal tief Luft holen um dann einfach logisch
vorzugehen. Die Elektrik war in Ordnung denn der Zündfunke war zu sehen und durch das klicken auch
deutlich zu hören. Also konnte es nur an der Gaszufuhr liegen. Ich habe das ganze Zündsystem ausgebaut
gereinigt, mit Druckluft durchgepustet und versucht wieder zusammen zu bauen ohne das mir wie üblich
einige Schrauben übrig bleiben. Nach mehren vergeblichen Versuchen alles wieder so zusammen zu bauen,
insbesondere die Zündeinrichtung wieder mit dem nötigen Abstand zum Flammenaustritt, ist es mir
tatsächlich gelungen den Kühlschrank wieder zum Arbeiten zu bewegen. Mann, bin ich heilfroh, denn wir
hätten unsere ganzen Vorräte vernichten können was sehr schade gewesen wäre.
Nun ist der Tag gerettet und hat doch noch einen guten Abschluss gefunden. Jetzt geht es also in das
Wasser zu einem erfrischenden Bad.






Die schöne langgezogene Bucht von Mitikas ist jetzt gegen Abend ziemlich menschenleer. Der Besitzer
dieses griechischen Wohnmobils (Bild oben) hat mir mit einigen guten Ratschlägen geholfen meinen
Kühlschrank wieder in Gang zu bringen. Als Dank dafür wechselte eine Flasche Ouzo den Besitzer.




Donnerstag, der 19. August

Tag 142

Ehrlich gesagt war ich gestern zu faul um hier einen Eintrag zu machen. Ich bitte meine Stammleser um
Verzeihung, denn solche Phasen habe ich ja öfter. Wenn mich die Arbeitswut dann packt, setzte ich mich
ganz still in eine Ecke und warte bis der Anfall vorbei ist.
Außerdem gibt es im Moment nicht viel Neues zu erzählen denn hier an diesem schönen Platz ist ein Tag so
schön wie der andere und es passieren keine aufregenden Dinge die sich lohnen würden zu berichten.
Wir haben vor noch ein paar Tage hier zu bleiben, auf jeden Fall solange unser Frischwasser Vorrat reicht.
Unsere Gasflaschen sind alle gut gefüllt, denn mit dem entsprechendem Adapter bekomme ich an jeder
Tankstelle die LPG Gas anbietet problemlos meine Flaschen gefüllt. Der endlos lange Strand hier in Mitikas
ist nicht so gut besucht wie in den Hochburgen des Tourismus und das kommt uns sehr zu Gute wie die
beiden folgenden Bilder zeigen.






Gestern Abend erlebten wir einen schönen Sonnenuntergang und sahen wie die Sonne im Dunst hinter dem
Horizont verschwand.



Heute habe ich von einem Fischer fangfrischen Fisch erworben den ich nach meiner Rezeptur zubereiten werde.
Ich habe ihn zuerst filetiert und mit Zitronensaft und anderen Gewürzen 3 Stunden eingelegt. Das Ergebnis
(aber nur wenn es gut wird) zeige ich nach der Fertigstellung bevor er verspeist wird.

Das Gericht ist wirklich gut geworden und hat sogar sehr gut geschmeckt.






Freitag, der 20. August

Tag 143

Der ziemlich starke Wind der gestern herrschte hat das Meer ordentlich in Bewegung gebracht und die
Wellen schön groß werden lassen. Da hat das Baden natürlich richtig Spaß gemacht und wir haben uns immer
wieder in die Wellen geworfen.






Auch diese Möwe nutzte die Gelegenheit die durch die Wellen auf Land gespülten Insekten bzw. Meerestiere
als kleinen Snack zu verspeisen. (Zwei Bilder unten)






Wir haben uns gedacht noch über das kommende Wochenende hier am Strand von Mitikas zu bleiben. Es
gefällt uns hier sehr gut zumal die Polizei, die mehrmals täglich mit Motoradstreifen ihre Kontrollfahrten hier
vorbei machen, uns jedes Mal freundlich grüßen. Und so fühlen wir uns hier sehr gut aufgehoben.




Sonnabend, der 21. August

Tag 144

Wir haben inzwischen Gesellschaft bekommen. Ein Bully aus Limburg hat sich hier eingefunden und auch ein
Womo aus Spanien hat hier übernachtet. Wir bleiben auf jeden Fall noch mindestens bis zum Montag hier
bevor es dann in Richtung Norden weiter geht. Der weitere Plan sieht vor die folgenden Orte bzw.
Übernachtungsplätze anzusteuern. Der letzte Ort auf der Karte Sagiada liegt nur noch ca. 6 Kilometer von
der Albanischen Grenze entfernt und wird uns dazu dienen die letzten Tage vor unserer Fährüberfahrt nach
Italieneinen Stellplatz zu sichern. Von dort aus geht es dann 2-3 Tage vor Abfahrt nach Igoumenitsa zurück.


Karte von Google Maps




Sonntag, der 22. August

Tag 145

Gestern Abend haben wir hier in Mitikas das erste Mal erlebt das die Sonne kurz vor dem untergehen nicht
im Dunst verschwand, sondern bis zum endgültigem Untergang voll sichtbar war.
Für mich ist es immer wieder ein Erlebnis einen Sonnenuntegang bzw. einen Sonnenaufgang zu sehen und
automatisch zur Kamera zu greifen, selbst wenn es das tausenste Bild dieser Art ist, was ich aufnehme.



Wir wollen ja morgen am Montag weiter fahren und sind gespannt was uns erwartet. Den heutigen Sonntag
werden wir wieder mit Baden und Sonnen verbringen wobei natürlich eine besonders leckere Mahlzeit nicht
fehlen darf.
Ich habe einen Schweinebraten mit knuspriger Schwarte und Kartoffelklöße in meinem selbst modifizierten
 Backofen zubereitet.









Montag, der 23. August

Tag 146

Wie angekündigt geht es heute weiter und zwar nach Ligia. Ich habe diesen Ort ausgesucht weil ich dort
bisher noch nicht war. Also, kann es so oder so nur eine Überraschung werden ...

Koordinaten vom Ligia 39°09´25.1" N 20°33`47.2"


Karte von Google Maps

Zuerst fahren wir aber wieder ein Stück zurück nach Prevesa um im Hafen noch einmal Frischwasser zu tanken
und auf dem Weg dorthin auch noch einmal LIDL einen Besuch abzustatten. Es sind ja nur wenige Kilometer
bis zum heutigen Ziel und so werden wir schon zur Mittagszeit dort sein.

13:00 Uhr
Alles ist so gelaufen wie wir es uns vorgestellt hatten, bis auf den Zielort Ligia. Es hat uns dort absolut
nicht gefallen und so sind wir knapp 13 Kilometer weiter nach Kerenza zu LAKIS Taverne gefahren. LAKIS
Taverne gibt es nicht mehr und auch die vielen griechischen Camper die hier das ganze Jahr über
standen sind verschwunden bzw. von der Polizei geräumt worden wie man hier hört. Nun stehen wir zusammen
mit ca. 12 weiteren Womos aus aller Herren Länder hier und genießen die wunderbare Feinsandbucht.
Die ehemalige Taverne von Laki ist allerdings wieder unter anderer Bewirtschaftung geöffnet und wir werden
sehen bzw. schmecken b die auch so gutes Essen anbieten wie damals Laki.


Karte von Google Maps

Koordinaten vom Kerenza 39°12´51.7" N 20°29`14.9"

Vor der Abfahrt aus Mitikas haben wir noch eine kleine "Stadtrundfahrt" unternommen und dabei diese kleine
dem Kap vorgelagerte Insel entdeckt.



Wir haben wieder einen schönen Platz nahe am Wasser ergattert und den wunderbaren feinen Sandstrand
ausprobiert. Es ist eine wunderschöne Bucht hier in Karenza und wir können hoffentlich, sofern es der liebe
Gott und die Polizei erlaubt, ein paar Tage hier stehen. Zu uns hat sich wieder ein Womo aus Polen gesellt.






Das ist die ehemalige Taverne von Laki die nun unter neuer Bewirtschaftung wieder geöffnet hat.
 


Direkt vom Strand aus kann man über diese kleine Brücke die Taverne besuchen die sich hinter
Schattenbäumen und Bambuspfanzen verbirgt.









Dienstag, der 24. August

Tag 147

Mit einem Blick auf die schöne Bucht von Kerenza verabschieden wir uns von hier. Die Polizei erlaubt zwar
das man hier stehen kann, aber das Übernachten im Wohnmobil ist leider verboten. Der Polizist sprach
hervorragend deutsch und erklärte uns, dass sich wieder mal ein Einwohner beschwert hatte und sie,
die Polizei dem nachgehen müsse. Sie selbst würden also von sich aus nicht handeln.


Die schöne Bucht von Kerenza

Was also tun? Wir sind einfach nach Ligia zurück gefahren und haben heute in der Felsenbucht einen tollen
Platz erwischt. Wir stehen praktisch ca. 5 Meter über dem Meer neben einem Schattenbaum und haben eine
traumhafte Aussicht. Eine bekannte Fischtaverne befindet sich keine 60 Meter von hier entfernt. Bestimmt
werden wir an einem der nächsten Tage hier mal zu Mittag essen gehen.













Mittwoch, der 25. August

Tag 148

Scheinbar sind wir hier in Ligia wieder mal in einer italienischen Hochburg die einzigen die einer anderen
Nation angehören. Mindestens zehn italienische Wohnmobile haben sich hier eingefunden und dem
entsprechend geht es hier zu.
Gestern Abend konnte ich mich wieder mal nicht zurückhalten und musste den Sonnenuntergang
fotografisch festhalten.






Auf jeden Fall sind wir hier an diesem Platz entgegen unserem ersten Eindruck doch sehr zufrieden. Wir
haben vor heute die Fischtaverne hier am Platz zu besuchen um zu sehen was die für Köstlichkeiten
anzubieten haben.



Wir haben in der Taverne ganz gut gegessen, aber so hervorragend wie man uns das Essen hier im Vorwege
geschildert haben war es nicht. Da sind wir von der Qualität her aber viel besseres gewöhnt.



Donnerstag, der 26. August

Tag 149

Wie an jedem Tag hier in Griechenland weckt uns die Sonne mit stahlender Kraft und gleichzeitig zeigt sich
ein azurblauer Himmel. Wir hören immer die Wellen die in im eintönigen plätschern an den Strand rollen
und uns dadurch das Aufstehen schwer machen.
Wir hatten hier eine angenehme Nachbarschaft und zwar ein Lehrerpärchen aus Bamberg die mit einem
abenteuerlich ausgestattetem FIAT Combinator auf Reisen waren. (Bild unten)



Wir wollen noch über das kommende Wochenende hier in Ligia bleiben und dann weiter nach Norden fahren.

15:00 Uhr

Ein unerwartetes Ereignis überraschte uns am Nachmittag. Blitzschnell verdunkelte sich der Himmel und ein
Gewitter mit orkanartigem Sturm zog auf. Wir konnten gerade noch die Markise einziehen bevor uns der
Gewittersturm mit voller Kraft traf. Stühle, Tische und Schuhe flogen durch die Gegend und in minutenschnelle
standen wir bis zu den Knöcheln im Wasser. Das Wohnmobil wackelte derartig das wir schon Angst hatten
das es umkippt. Es war eine gespenstige Situation und das erste Unwetter bzw. auch der erste Regen seit
Monaten. Ununterbrochen schlugen die Blitze ins Meer und der laute Donner tat ein Übriges dazu diese
gespenstige Situation unvergesslich zu machen. Die folgende Aufnahme erfolgte aus dem Seitenfenster an
dem das Regenwasser pausenlos herunter lief.









Ein Vorteil hatte jedoch dieser starke Sturm, denn unser Womo wurde dadurch vom Staub der vergangenen
Monate weitgehend befreit.





Sonnabend, der 28. August

Tag 151

Der Tag gestern, der Freitag war zwar nicht der berüchtigte 13. aber hatte es trotzdem in sich. Warum?
Erst stelle ich fest, dass unser Kühlschrank auf Gasbetrieb den Geist aufgegeben hat und das tut unseren
Medikamenten nicht gut, denn ein Teil muss immer gekühlt aufbewahrt werden. Also, beschlossen wir die
ca. 70 Kilometer nach Igoumenitsa zu fahren um einen Spezialisten für solche Fälle aufzutreiben. Dieses
Wunschdenken sich natürlich als Flop erwiesen, denn keine der Werkstätten die wir befragten fühlte sich
in der Lage den Schaden zu beheben.

Das Problem besteht darin, dass der gelbe Schalter der wenn man den Kühlschrank auf Gasbetrieb
anstellen will (auf 1 stellen) leuchtet und blinkt und wenn man dann den Gashahn (ganz links) öffnet
entzündet sich die Flamme und das Kühlschrank fängt an zu kühlen.
Das Problem ist, das der gelbe Schalter nicht mehr leuchtet bzw. blinkt und dadurch die Pizo-Zündung nicht
erfolgen kann. Ich habe alle Sicherungen überprüft, aber alle sind heil. Was tun ???
Ich habe mich nun bis zur Gasdüse vorgearbeitet und mit unserem Gasanzünder die Flamme zum brennen
gebracht. Also kann es meiner Meinung "nur" um ein elektrisches Problem handeln. Ich weiß nicht ob der
Kühlschrank eine eigene Sicherung besitzt und wenn ja wo sie sitzt.
Naja, die Fahrt nach Igoumenitsa hat sich aber trotzdem gelohnt denn wir haben gleich unsere Tickets für
die Überfahrt nach Italien am Fährterminal geordert.
Nun der nächste Schock, denn auf der Rückfahrt nach Ligia fiel auch noch unsere Motorklima Anlage aus und
es wurde ordentlich heiß im Wohnmobil. Aber, das war eine Kleinigkeit, denn hier war nur eine Sicherung
ausgefallen und der Schaden schnell repariert.



Gegen Abend erreichte mich dann noch folgende Email:



Jetzt muss ich mich hiermit erst einmal herumschlagen um alles richtig zu machen damit wir auch wieder
ohne Schwierigkeiten die Überfahrt hinter uns bringen können.

Durch diese ganzen Aufregungen gestern bin ich natürlich nicht dazu gekommen einen Eintrag hier
vorzunehmen. Ich muss nun auch des öfteren prüfen, ob die Flamme für den Betrieb des Kühlschranks
noch brennt, denn erst am Montag können wir die paar Kilometer nach Prevesa zurück fahren um
vielleicht eine Chance auf eine ordentliche Reparatur zu haben. Unsere Medikamente hat der freundliche
Besitzer der Taverne in einem seiner Kühlschränke für uns aufbewahrt,

Der alte Spruch:
Wenn Du auf Reisen gehst, dann kannst du was erleben trifft auf dieser Reise besonders für uns zu.



Sonntag, der 29. August

Tag 152

Es macht uns große Sorgen das unser Kühlschrank mit Gas nicht mehr funktioniert. Wir werden morgen die
27 Kilometer nach Prevesa fahren um doch noch einen Fachmann zu finden der uns helfen kann. Ein guter
Freund hat mir einen Tipp gegeben eventuell eine Werkstatt zu finden die auch die Segel- und Motorschiffe
im Service haben, denn diese haben ja auch ähnliche Kühlschränke an Bord. In Prevesa gibt es eine große
Marina und dort wollen wir unser Glück versuchen.

Wir mussten leider einen großen Teil unserer Vorräte entsorgen die auf Grund des nicht funktionierenden
Kühlschranks schlecht geworden sind bzw. kurz vorm "umkippen" waren.



Dienstag, der 31. August

Tag 154

Und wieder liegen zwei ereignisreiche Tage hinter uns. Es war unmöglich in Igoumenitsa oder auch in
Prevesa einen Techniker aufzutreiben der unser Problem mit dem Kühlschrank lösen konnte. Also blieb uns
nur übrig in den sauren Apfel zu beißen und nach Thessaloniki zur Firma Zampetas zu fahren die uns
schon in den vergangenen Jahren immer kompetent geholfen hatten wenn wir mal Probleme hatten.
Immerhin waren gestern auf dem Hinweg knapp 400 Kilometer zurück zu legen. Bei der Firma Zampetas
kann man, auch wenn man kein Kunde ist, kostenlos übernachten, hat Stromanschluß, Wasser, Dusche
und Toilette und das alles kann man solange nutzen wie man will.
Auf jeden Fall war auch dieses Mal der Weg zu Zampetas nicht umsonst gewesen, denn nach ca.
einer Stunde war das Problem behoben und ein neuer Zündautomat eingebaut. Nun funktioniert alles
wieder bestens.



Leider gibt es in ganz Griechenland wirklich nur diese Firma die auf Camper 100 % spezialisiert ist und
der Weg dorthin, wie in unserem Fall, doch ganz erheblich ist. Auf jeden Fall kann ich diese Firma
bedenkenlos empfehlen und die Griechenland Fahrer unter Euch sollten sich diese Adresse unbedingt
merken.

Heute sind wir auf dem gleichen Weg zurück gefahren und haben uns nach neuen Einkäufen bei LIDL
nun wieder in Mitikas hingestellt. Die rund 800 Kilometer die wir in den zwei Tagen zurück gelegt haben
merke ich nun doch schon denn auf diesem Weg (ausnahmsweise mal Autobahn) waren zwei
Gebirgskämme zu überqueren die es in sich hatten. Gefühlt 100 Tunnel, mehr oder weniger lang und
ordentliche Steigungen und Abfahrten waren zu bewältigen.






Einer der letzten Orte am Berghang bevor wir ins Gebirge mit den vielen Tunnels aufsteigen mussten.
(Bild unten)







Mittwoch, der 1. September

Tag 155

Wie man auf der folgenden Tabelle sieht werden die Temperaturen langsam wieder erträglicher und das wo
wir uns doch gerade an die Hitze gewöhnt hatten. (Witz)


Wetterkarte von Microsoft

Nun bleiben uns noch 14 Tage hier in Griechenland bevor es mit der Fähre Superfast II über die Adria nach
Bari in Italien geht. Diese Zeit werden wir noch genießen und uns auf Italien und später auf Frankreich
vorbereiten.
Die aufregenden letzten Tage habe ich mental gut überstanden und freue mich zusammen mit Karin auf die
vor uns liegende Zeit dieser Reise. Mal sehen, was die Zukunft noch alles für uns bereit hält ...



Mit der untergehenden Sonne und kräftigem abendlichen Wind habe ich noch diesen Sonnenuntergang
"schiessen" können.






Wir hoffen, dass wir die letzten 14 Tage hier in Griechenland noch ohne weitere Aufregungen hinter uns
bringen können, bevor wir unsere Reise in einem anderen Land (Italien) mit weniger aufregenden
negativen Ereignissen fortsetzen können.




Donnerstag, der 2. September

Tag 156

Nun haben wir uns wieder reaktiviert und sind zu neuen "Schandtaten" bereit. Soeben sind die Münchner, die
uns in Ligia geholfen hatten das für Italien notwendige PLF auf das Handy zu installieren, hier angekommen.
Es ist wirklich ein schöner Platz hier in Mitikas und unser Freund Franz Schwarz kommt heute von Bari aus mit
der Fähre nach Igoumenitsa. Er hat angefragt ob wir und treffen können und so habe ich ihm den Platz
genannt an dem wir im Moment stehen. Ich denke, dass er Morgen auch hier eintreffen wird.

Wie schön, dass nun die große Hitze vorbei ist und wir wieder frei durchatmen können. Die zur Zeit "nur noch"
ca. um die +30° Celsius sind durch die ständig vom Meer kommende Brise durchaus angenehm.
Die beiden Fotos unten zeigen "unseren" Strand und im Hintergrund den Ort Kanali.






Einige Pflanzen und Blüten haben ebenfalls die große Hitze überlebt und treiben schon wieder neue Blüten.
(zwei Bilder unten)









Freitag, der 3. September

Tag 157

Gestern gegen Abend habe ich mal wieder probiert ein Video von unserem momentanen Standort hier
einzustellen. Es ist mir so recht und schlecht gelungen, aber daran muss ich noch arbeiten.
Heute erwarte ich unseren Freund Franz mit Frau die ja gestern von Bari aus mit der Fähre nach Igoumenitsa
übergesetzt haben. Mein Standpunkt ist ihm bekannt und da er sich auch in Griechenlkand auskennt,
wird er uns auch finden. Da bin ich sicher.
Das kleine Video zeigt das wir nur wenige Schritte vom Strand entfernt und kurz vor dem Sonnenuntergang
stehen. Ein kräftiger (warmer) Wind der sich täglich gegen Abend aufmacht wühlt das Wasser ganz schön auf.
Mit dem Geräusch der Brandung können wir aber immer sehr gut einschlafen.






Sonnabend, der 4. September

Tag 158

Und wieder erleben wir einen wunderschönen Sommermorgen. Das Meer ist heute glatt weil fast Windstille 
herrscht. Das aber wird sich ab dem Nachmittag bestimmt wieder ändern.
Unser Freund Franz steht nur wenige Kilometer von uns entfernt am Strand von Kanali und wird heute hier
eintreffen. Wir sind gespannt was es neues zu berichten gibt.
Wir werden auf jeden Fall das Wochenende noch hier verbringen und am Montag weiter fahren, haben aber
noch keinen genauen Plan wohin, aber auf jeden Fall in Richtung Igoumenitsa.

Ja, so allmählich geht die schöne, aber mitunter auch aufregende Zeit in Griechenland dem Ende zu, aber
uns tröstet das wir nach der Überfahrt mit der Fähre über die Adria noch eine ganze Zeit in Italien,
Frankreich, Luxemburg und an der Mosel verbringen werden bevor es dann endgültig in den Winterschlaf geht.




Franz mit Frau sind inzwischen auch hier eingetrudelt und hat sich neben uns plaziert. Die Abendsonne am
 Horizont wirft ein letztes Licht über den ganzen Strand bevor sie im Meer versinkt.



Gegen Abend setzte leichter Regen ein der aber angekündigt war. Dennoch zeigte die Wolkendecke einige
Lücken auf so das ich den schönen Sonnenuntergang doch noch ablichten konnte. (Drei Bilder unten)












Sonntag, der 5. September

Tag 159







Montag, der 6. September

Tag 160

Mitikas hat uns sehr gut gefallen, aber trotzdem hat es uns heute wieder weiter gezogen. Zum Frischwasser
tanken sind wir nach Prevesa in den Fischerhafen gefahren, danach zu den üblichen Verdächtigen (LIDL) und
dann zum Tanken (heute 1.33,5 €). Danach ging es dann zügig nach Ligia wo wir ja auch schon vor unserer
Reparatur eine Zeitlang standen.


Karte von Google Maps

Koordinaten vom Ligia 39°09´25.1" N 20°33`47.2"

Erstaunlicherweise war diesmal in Lgia, wo es sonst immer sehr voll war, ziemlich leer und so fanden wir einen
schönen Platz etwas erhöht über dem Strand. Viele Felsen, die sich malerisch im Meer verteilten, sorgten
dafür das die Wellen nicht so ungebremst an den Strand schlugen. Ein wahres kleines Paradies.



Ganz rechts steht das "Jonnymobil" (Bild unten)






Unser Blick aus dem Womo auf den Strand. (Bild oben und unten)



Nach dem Fischfang trocknet dieser Kormoran sein Gefieder in der Sonne. (Bild unten)



Ich hatte mir zwar vorgenommen Sonnenauf- und Sonnenuntergänge nicht mehr so häufig zu fotografieren,
aber wenn ich dann gegen Abend den Himmel betrachte sind alle guten Vorsätze vergessen. Ich bitte um
Nachsicht.











Dienstag, der 7. September

Tag 161

Und wieder bricht ein schöner Tag mit blauem Himmel und erträglichen Temperaturen an. Das ist eigentlich
die Jahreszeit an der man Griechenland besuchen sollte, wenn man nicht schon im ebenso schönen Frühjahr
den Weg hierher gefunden hat. Soll heißen, dass wir auf jeden Fall, wenn überhaupt, nicht mehr in der
Hauptsaison, also im Juli/August hierher reisen würden. Wir haben zwar die teilweise mörderische Hitze ganz
gut überstanden, würden uns das aber nicht noch einmal antun.



Wir werden ein paar Tage in aller Ruhe hier verbringen und anschließend gerne noch nach Sagiada an der
albanischen Grenze fahren bevor es dann auf die Fähre nach Italien geht. Für heute ist mal wieder Relaxen
und Baden angesagt. Hier in Ligia ist das Wasser besonders klar und sauber, wie aus dem Wasserhahn und
man kann wirklich glauben das man in 20 Meter Tiefe noch alles glasklar erkennen kann. Außerdem ist das
Wasser erfrischend kühl und nicht so Badewannenwarm wie an anderen Stränden.

Der heutige Tag mit dem warmen Wind ist ideal um unsere Handtücher und Badeutensilien zu entsalzen.
Innerhalb einer halben Stunde war alles wieder trocken und schrankfertig.







Mittwoch, der 8. September

Tag 162

Gestern hat sich Franz telefonisch gemeldet und angefragt wo wir sind und ob auch noch Platz dort ist.
Platz ist auf jeden Fall genug hier, denn nach dem letzten Wochenende sind viele abgereist und haben
das Land verlassen. Gerade jetzt wo die Temperaturen in Bereiche kommen die für uns angenehm sind.
Sei wie es sei, am Nachmittag treffen die Beiden hier ein und Platzieren sich direkt hinter uns.



Während ich die Aufnahme oben gemacht habe fiel mir auf, dass der berühmte Felsenfresser aufgetaucht
war und sich über die Felsen her machte um zu frühstücken. Mit ein wenig Fantasie kann man erkennen, dass
der Felsenfresser eine gewisse Ähnlichkeit mit einem Krokodil hat. Das ist natürlich nur meine private
Interpretation ...




Heute ist es bewölkt und ab und zu erreicht uns ein kleiner Regenschauer den wir als sehr angenehm
empfinden. Es ist schön warm und wir genießen das momentane Wetter. Es scheint tatsächlich so als wenn
der große Betrieb an den Stränden ab jetzt ausbleibt, weil auch die Ferien in Griechenland nun dem Ende
zugehen. Die Griechen haben fast 3 Monate lang Sommerferien nämlich vom 17. Juni bis zum 10. September.




Donnerstag, der 9. September

Tag 163

Der letzte Tag hier in Ligia ist angebrochen, denn morgen soll es weiter gehen. Erst heute, nachdem wir ja
hier schon mehrmals mehrere Tage gestanden haben, haben wir mitbekommen das jeden Morgen ein
Bäckerauto kommt und frisches Brot und Brötchen anbietet. Naja, wir sind auch ohne dieses Wissen noch am
Leben und nicht verhungert.
Ja, wie gesagt geht es Morgen mit noch unbestimmten Ziel weiter. Wir werden uns erkundigen welche Pläne
Franz hat, er ist ja immerhin erst am Anfang seiner Reise.
Das Wetter ist weiterhin schön warm obwohl heute auch wieder eine leichte Schleierbewölkung herrscht.


Frühmorgens



Gegen Mittag


Abends




Freitag, der 10. September

Tag 164

Wir haben uns von unseren Bekannten heute verabschiedet und haben uns auf den Weg nach Sagiada gemacht.
Der Weg führte uns durch Igoumenitsa und so hatten wir Gelegenheit noch einmal LIDL einen Besuch
abzustatten um ein paar Euros los zu werden.



Auf dem weiteren Weg nach Sagiada erlebten wir das wilde Griechenland. Die Bebauung wird immer seltener je
näher wir der albanischen Grenze kamen.

 

Die Staustufe und die Überquerung einer ziemlich baufälligen Brücke waren die Highlights der heutigen
Strecke.






Nach ca. 76 Kilometer haben wir unser heutiges Ziel erreicht und der erste Weg führt uns in den kleinen
Fischerhafen um Wasser zu bunkern.


Karte von Google Maps

Sagiada ist ein Dorf mit 594 Einwohnern im gleichnamigen Gemeindebezirk der Gemeinde Filiates im
Nordwesten Griechenlands. Der Ort befindet sich rund fünf Kilometer südlich der Grenze zu Albanien am
Ionischen Meer gegenüber der Insel Korfu.





Direkt am Hafen finden wir einige nette kleine Restaurants und Tavernen.



Nun haben wir unseren Platz an einer der Badestellen gefunden. Der Kegelberg heißt Strowilli und die Insel
links im Bild ist Korfu.





Und dort wo wir stehen entdeckte ich wieder ein hölzernes Fabelwesen das einem Pferdekopf ähnelt.



Hier auf diesem Stellplatz stehen überwiegend deutsche Womos, von denen einige so wie wir auf die
Abfahrt ihrer Fähren, wohin auch immer, warten.




Sonnabend, der 11. September

Tag 165

Ein wunderschöner Morgen hat uns heute aus den Federn geholt. Inzwischen sind doch noch einige
Wohnmobile, überwiegend Deutsche, hier eingetroffen und erfreuen sich an diesem schönen, ruhigen Platz
gegenüber der Insel Korfu und unweit vom Kegelberg "Strowilli".



Gestern Abend konnte ich mich mal wieder nicht beherrschen und musste den Sonnenuntergang in
unterschiedlichen, zeitlichen Abständen fotografieren.









Unser Entschluss hierher zu fahren war goldrichtig, denn hier fühlen wir uns sehr wohl und können die Zeit
bis zur Überfahrt nach Italien am kommenden Mittwoch in aller Ruhe hier verbringen.




Sonntag, der 12. September

Tag 166

Es hat fast die ganze Nacht geregnet und heute morgen ist es entsprechend bewölkt aber trocken und warm.

Wir wurden durch undevinierbare Geräusche aus den Federn geholt und staunten nicht schlecht als wir aus
dem Fenster sahen. Der sonntägliche Besuch entpuppte sich als eine Herde ziemlich magerer Kühe die
 rund um die Wohnmobile das spärliche Gras abrupften. Das waren natürlich schöne Motive für meine
Kamera.



















Montag, der 13. September

Tag 167

Die letzten Tage hier in Griechenland vergehen rasant schnell. Die Wolkenfront die gestern noch über dem
Land lag hat sich über Nacht wieder verzogen und so erleben wir einen schönen, sonnigen und warmen Tag.


Am frühen Morgen fuhren die Fischer schon aufs Meer hinaus um ihre Netze zu kontrollieren.



Auch heute bekamen wir wieder Besuch. Eine Ziegenherde, die sich schon von weitem mit Glockengeläut
ankündigte, bevölkerte friedlich unseren Stellplatz. Weder ein Hund noch ein Ziegenhirte begleitete diese
Herde, die anscheinend genau wusste wohin sie gehen musste.













Viele der Ziegen hatten Glöckchen um den Hals und das kündigte die Herde schon von weitem mit
unterschiedlichen melodischen Tönen an.



Und wir trauten unseren Augen nicht, als sich kurz vor dem Sonnenuntergang noch einmal
Besuch ankündigte. Eine Schafherde, allerdings in Begleitung zweier Hunde, passierte ebenfalls unseren
Stellplatz mit lautem Geblöcke. Es war, als wenn all die Tieren sich von uns verabschieden wollten,
denn morgen verlassen wir diesen schönen, ruhigen Platz in Richtung Igoumenitsa.






Und so endet wieder einmal ein schöner Tag ...



Dienstag, der 14. September

Tag 168

Heute verlassen wir Sagiada um uns für den letzten Tag bzw. die letzte Nacht in Griechenland in, oder um
Igoumenitsa aufzuhalten.


Karte von Google Maps

Ein letzter Besuch bei LIDL und evtl. ein Besuch einer Auto Waschanlage steht unter anderem auf dem
Programm. Wir wollen ja schließlich sauber in Italien ankommen. Natürlich werden wir unseren Dieseltank
noch bis zur Oberkante Unterlippe füllen, denn in Italien sind die Dieselpreise erheblich höher.


Unsere Fähre geht ja erst Morgen Nacht um, lt. Ticket, 23:59 Uhr ab Igoumenitsa nach Bari. Wir haben also
auch noch Morgen den ganzen Tag Zeit
. Wie wir uns bis dahin die Zeit vertreiben werde ich natürlich in
gewohnter Weise berichten.

Es ist jetzt 13:30 Uhr und wir haben bis auf das Tanken alles was wir uns vorgenommen hatten erledigt.
Zuvor bin ich noch kurz die 5 Kilometer an die albanische Grenze gefahren um Karin diese mal zu zeigen.

An der Grenze sprach mich ein deutscher Womofahrer an und fragte ob ich Jonny sei. Er ist einer unter
vielen Mitlesern meiner Reisetagebücher und ich freue mich immer wenn ich unterwegs Menschen treffe die
an meinen Ausführungen interessiert sind.



Auf dem Rückweg nach Igoumenitsa mussten wir wieder die ziemlich baufällig wirkende Brücke überqueren.



Nachdem wir unseren Einkauf bei LIDL erledigt und unserem Womo eine Vollwäsche gegönnt haben stehen
wir nun am Drepano Beach mit seinem wunderbaren Sandstrand und funktionierenden Duschen.



Hier am Drepano stehen wir natürlich nicht alleine, denn hier treffen sich auch viele Womos die auf ihren
Termin zur Weiterreise mit der Fähre warten. Hier stehen überwiegend Eukalyptusbäume und verströmen
einen angenehmen Duft.



Laut Aussagen von anderen Wohnmobil Besitzern soll die Übernachtung hier am Drepano Beach nicht
ungefährlich sein, denn das gefällt natürlich dem ortsansässigen Campingplatz Besitzer gar nicht und man
munkelt, das er Nachts Leute losschickt die die Womos durch unterschiedliche Aktionen belästigt.
Also werden wir uns für die Nacht ein ruhiges anderes Plätzchen suchen.

19:00 Uhr

Nach diesem schönen Bade Nachmittag am Strand von Drepano haben wir uns einen Platz für die Nacht
gesucht und auch gefunden.
Gegenüber vom Hafen Igoumenitsa auf einer Anhöhe bei einer kleinen Kapelle fanden wir diesen Platz mit
einer schönen Aussicht auf die Stadt und den Hafen.
Das erste Foto habe ich aus fünf Hochkant Fotos zu einem Panorama zusammen gesetzt.






Die kleine Kapelle bietet uns für diese Nacht einen guten Platz.



Und das ist unseer Ausblick auf Igoumenitsa und den Hafen.



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