Zurück zur Startseite


Dieser Teil beschreibt unseren Aufenthalt in Griechenland bis zu unserer
Rückreise mt der Fähre am 15. September vom griechischen Igoumenitsa
ins italienische Bari.



Mittwoch, der 7. Juli

Tag 99

Heute soll es nun zu unserem Lieblingsland nach Griechenland gehen. Wir haben im Moment noch kein
bestimmtes Tagesziel ausgesucht und lassen uns überraschen wie weit, bzw. wohin uns der Weg wir auf
der unten abgebildeten Route führen wird. Wie immer werde ich bei Ankunft berichten.
Wie immer machten wir uns nach dem Frühstück auf die "Socken". In zügiger Fahrt ging es voran.
Wir sehen in Sofia noch die übverdachte U-Bahn und dann ging es auf einer guten Straße in Richtung Süden.











Karten von Google

Punkt 12:00 Uhr haben wir die griechische Grenze erreicht. Nach einer kurzen Corona-Kontrolle fuhren wir
weiter ans Meer.

Griechenland ist ein Staat in Südosteuropa, der Tausende Inseln im Ägäischen und Ionischen Meer umfasst.
Aufgrund seiner einflussreichen Rolle in der Antike wird Griechenland oft als Wiege der westlichen
Zivilisation bezeichnet. Die griechische Hauptstadt Athen beherbergt Wahrzeichen wie die Akropolis, eine
Stadtfestung aus dem 5. Jh. v. Chr. mit dem Parthenon-Tempel. Griechenland ist auch ein bekanntes
Reiseziel für Strandurlaube – vom schwarzen Sand auf Santorin bis zur Partyszene auf Mykonos.










Guten Tag Griechenland ( Geia Ellada )






Am Fischerhafen von Asprovalta wo wir um 19:00 Uhr ankamen, fanden wir einen
Stellplatz für die Nacht. Vorher am Beach of Ofrynio an einem schönen Strand haben wir erst einmal ein
erstes Bad im Meer genommen und uns ein paar Stunden Pause gegönnt.


Koordinaten vom Asprovalta 40°59" N 23°53`55"




Danach sind wir weiter nach Asprovalta gefahren wo wir uns im Fischereihafen einen Platz zum Übernachten
gesucht haben. Auf der Fahrt dorthin sind wir am Löwen von Amphipolis vorbei gefahren und staunten wie
schön die Straßen durch Blumen geschmückt waren.






Es war schon fast dunkel als wir im Hafen von Asprovalta ankammen.






Donnerstag, der 8. Juli

Tag 100

An diesem Morgen passierte es. Mein 12 V Anschluss um mein Laptop und mein Handy zu betreiben bzw.
aufzuladen hat den Geist aufgegeben. "Watt nu ?" In Asprovalta hatte ich keine Chance den Schaden
reparieren zu lassen geschweige denn ein Ersatzteil zu bekommen. Also kurz entschlossen machten wir uns
auf den Weg in die Hölle von Thessaloniki zur Firma ZAMPETAS. Diese Firma liegt in der Nähe des
Flughafens Mazedonia und wir hatten wir schon einmal vor Jahren besucht und in guter Erinnerung behalten.
Die Firma bietet auch unter anderem einen kostenfreien Stellplatz mit Strom, Wasser, und Ver- und
Entsorgung an. Von der Straße aus konnten wir einen Blick auf Thessaloniki aus dem fahrenden Auto
erhaschen.


Karten von Google

Thessaloniki ist eine griechische Hafenstadt am Thermaischen Golf der Ägäis. Vor allem im Bereich der
Oberstadt (Ano Poli) sind zahlreiche Zeugnisse aus der römischen, byzantinischen und osmanischen Zeit
erhalten. Unter den Ruinen des Palasts des römischen Kaisers Galerius aus dem 4. Jh. befindet sich die
Rotunde, die als Kirche und als Moschee genutzt wurde. Ein Großteil des Stadtzentrums wurde 1917 durch
einen Großbrand zerstört. In den Folgejahren des 20. Jh. wurde die Stadt nach einem modernen
europäischen Städtebaumodell wiederaufgebaut.




Hier hoffen wir das uns bei Zampetas geholfen wird damit wir nach der langen Reise hierher endlich unseren
verdienten Urlaub  geniessen können und uns viele schöne, immer am Meer liegende, Plätze reinziehen
können. Immerhin haben wir in den letzten Tagen mit einigen "Verfahrern" die Strecke von ca. 2600 Kilometer
zurück gelegt und dabei weitgehend die Autobahnen vermieden und uns mit teilweise schlechten Straßen
auseinander gesetzt.



Karten von Google



Freitag, der 9. Juli

Tag 101

Die Firma Zampetas hat uns wieder hervorragend helfen können. Meine 12 V Anschlüsse funktionieren wieder
 und das Verbindungsteil zum Laptop ist auch wieder heil. Das ganze hat zwar etwas gedauert, aber mit nur
20 € bin ich mal wieder gut aus dem Dilemma heraus gekommen.
Schnell haben wir unsere Sachen wieder verstaut und uns auf den Weg ans Meer gemacht. Wir haben vor
einiges von den zwei östlich gelegenen Fingern zu besuchen und haben uns schnell dem ersten Platz am Meer
gesichert.


Karten von Google










Nun stehen wir ca. 6 Meter vom Meer entfernt und genießen die leichte Briese die uns etwas Abkühlung
bringt. In der Ferne sehen wir einen kleinen Leuchtturm.




Koordinaten von Angelochori Beach: 40°29`51" N 22°49`2"E

Chalkidiki ist eine Region in Nordgriechenland, die für ihre fingerartigen Landzungen bekannt ist. Die
Landschaft geht von mediterranen Wäldern in Sandstrände und geschützte Buchten über. Die westlichste
Halbinsel Kassandra ist touristisch am besten erschlossen und bietet moderne Hotelanlagen und Nachtclubs.
 Zu den namhaften archäologischen Stätten der Region zählen Stageira, der Geburtsort von Aristoteles,
sowie Olynth mit seinen gut erhaltenen Mosaikböden.


Karten von Google

Den ersten entspannten Abend genießen wir hier an der Engelsbucht und freuen uns schon auf die
nächsten Tage.






Und später am Abend hat der kleine Leuchtturm auf der Klippe seine Arbeit aufgenommen.







Sonnabend, der 10. Juli

Tag 102

Wir haben hier eine ruhige Nacht verbracht und sind mit dem angenehmen Geräusch der Meeresbrandung
in den Schlaf gefallen. Es gefällt uns sehr gut und so werden wir wahrscheinlich noch 2-3 Tage hier
verbringen.
Inzwischen haben wir uns auch an die veränderte Zeit gewöhnt die uns schon seit Rumänien begleitet.
Wir sind hier in einer anderen Zeitzone, was bedeutet das wir eine Stunde später als in Deutschland sind.
Nach unserer Zeit ist es im Moment 09:50 Uhr und hier 10:50 Uhr. Das Wetter ist natürlich wie erwartet
sehr schön und die Hitze wird durch die ständig vom Meer kommende Briese sehr angenehm und erträglich.



Natürlich werden wir den Tag hier am Strand mit faulenzen und viel Baden verbringen. Außerdem werde ich
mich mit dem weiteren Verlauf der Reise beschäftigen und die nächsten Ziele aussuchen. Dabei wird mir auch
"Schulzes Märchenbuch" helfen.
Ein kleiner Spaziergang zum nahe gelegenen Hafen brachte mir folgende Fotos ein.






Hier hat einer den Spaß gemacht und einen der Wassergeister auf einen Betonklotz gemalt.



Dieses Wrack hat die besten Tage auch schon hinter sich und gammelt in der Hafeneinfahrt vor sich hin.



Vom Hafen aus sehe ich unseren Stellplatz  an dieser schönen Bucht. (roter Pfeil)

 




Diese kleine "Kantina" sorgt am Stellplatz für einen kleinen Imbiss und kühle Getränke.

 




Sonntag, der 11. Juli

Tag 103

Wir haben beschlossen noch einen Tag hier am Thermaischen Golf, der ein Teil der Ägäis ist zu bleiben.
Als Thermaischer Golf, wird das Meeresgebiet der Nordwestägäis bezeichnet. Mehrmals täglich sehen wir
die großen Containerschiffe aus dem Hafen von Thessaloniki kommend irgend wohin in die Welt fahren.




Unsere Badeschuhe sind durch die ständig scheinende Sonne immer innerhalb von einer halben Stunde
wieder trocken. Wir haben das schöne Gefühl der absoluten Freiheit hier an der Engelsbucht, besonders nach
der langen Coronazeit.






Montag, der 12. Juli

Tag 104

Wir haben unsere Sachen gepackt und diesen schönen Bade-Stellplatz verlassen, nicht aber ohne vorher
noch unseren Frischwassertank im Fischereihafen bis zum Hals voll gefüllt zu haben.



 Dann sind wir die ca. 40 Kilometerweiter in Richtung Süden nach Irakleia gefahren wo wir einen wunderbaren Sandstrand vorgefunden haben. Unterwegs besuchten wir noch einen Platz bei einer kleinen Kapelle der uns
aber nicht zugesagt hat.



In Irakleia war natürlich der erste Weg in das Meer mit dem schönen sauberen, klaren Wasser und dem
herrlichen feinen Sandstrand.

 







Wir haben den kilometerlangen Sandstrand fast für uns alleine und fühlen uns sehr wohl hier.

Koordinaten von Irakleia: 40°20`0,8" N 23°011`14,0"E

 

Am frühen Nachmittag gesellte sich noch ein lustiger, allein fahrender Engländer zu uns. Auch er wird
hier Übernachten. Wir tummeln uns mehr oder weniger laufend im Wasser um Abkühlung bemüht. Die
leichte Brise von See her trägt auch dazu bei das es uns nicht allzu warm wird und wir uns sehr wohl fühlen.



Die unten stehende Karte zeigt in etwa unseren Weg (rot markiert) über Chalkidiki. Den Finger von
Kassandra lassen wir bewusst aus, weil wir vor einigen Jahren schon einmal dort waren und festgestellt
haben das Kassandra für Camper nicht mehr viel zu bieten hat.


Karten von Google




Dienstag, der 13. Juli

Tag 105

Ich kann zwar von den Plätzen die wir hier in Griechenland aufsuchen Fotos, etwas Text, Besonderheiten und
auch die Koordinaten aufschreiben aber keine Preise, denn wir werden immer wild bzw. frei stehen. In
Griechenland ist zwar das freistehen nicht erlaubt, wird aber weitgehend toleriert. Wir haben in den vielen
Jahren in dehnen wir in Griechenland waren noch niemals Ärger diesbezüglich mit der Polizei gehabt.

Gestern Abend erlebten wir auch wieder einen wunderschönen Sonnenuntergang und dann muss ich einfach
immer zum Fotoapparat greifen um solche Momente festzuhalten.






Wir haben zusammen mit "unserem" Engländer beschlossen noch einen Tag hier zu bleiben und erst Morgen
wieder weiter zu fahren.




Mittwoch, der 14. Juli

Tag 106

Heute also soll es weitergehen und zwar nach Psakoudia. Hier soll sich ein besonders feiner Sandstrand
befinden. Wir lassen den ersten der drei Finger die Kassandra (unten Mitte) rechts liegen und fahren weiter
in Richtung Sithonia dem zweiten Finger von Chalkidiki.


Karte von Google Maps

Koordinaten von Psakoudia: 40°15`02.1" N 23°30`22,3"E

Natürlich sind wir gespannt, wie jedesmal wenn wir einen neuen uns noch nicht bekannten Platz anlaufen,
was uns hier erwarten wird ...
Gestern Abend hatten wir wieder einen schönen Sonnenuntergang und die untergehende Sonne spiegelte
sich in unserem Wohnmobil.



Gegen 12: 00 Uhr haben wir unseren neuen Platz Psakoudia erreicht und einen schönen, schattigen Platz
direkt am Meer erwischt. Der erste Weg ging natürlich wie immer ins Wasser. Auf dem Weg hierher haben
wir LIDL noch einen Besuch abgestattet um unsere Vorräte aufzufrischen. Immer wieder während der Fahrt
können wir das Meer sehen und ein Foto aus dem fahrenden Auto schießen.






Am Ende des Ortes nach den ganzen Hotels und dem mit Touristen vollgestopften Strand haben wir unseren
ruhigen, schönen Platz gefunden, wo wir auch Wasser und eine Dusche vorgefunden haben..





Donnerstag, der 15. Juli

Tag 107

Heute haben wir uns auf den Weg nach Toroni gemacht, dass fast an der südlichsten Spitze von Sithonia
liegt. Der schöne Stellplatz in Toronia ist aber leider nicht mehr für Wohnmobile zugänglich, denn man hat
Tore errichtet die nur noch Fahrzeuge bis 2 Meter Höhe zulassen. Schade ...
So stehen wir im Moment am anderen Ende der Bucht und warten auf die Ankunft unseres englischen
Freundes. Dann werden wir überlegen ob wir diese Nacht hier bleiben oder weiter fahren.

Auf der Fahrt hierher sind die folgenden Bilder entstanden die immer wieder schöne Ausblicke auf das Meer
zeigen.















Und hier an dieser schönen kleinen Bucht stehen wir im Moment. Auf dem Hügel kann man noch die Reste
einer ehemaligen Befestigungsanlage erkennen.



Unser Engländer hat wohl nicht hierher gefunden, oder hat einen anderen Platz gefunden. Wir werden hier
auf jeden Fall übernachten und ich habe auch schon unser nächstes Ziel für Morgen ausgemacht.
Es soll nach Vourvouro (kann man fast nicht aussprechen) gehen, dass etwa 60 Kilometer entfernt an der
Ostseite von Sithonia liegt.


Karte von Google Maps

Ja, das Wetter zeigt sich weiterhin von der besten Seite und wir sind ziemlich durchgebraten, aber wie gesagt
die leichte Brise die immer von See her zu spüren ist und alle halbe Stunde ein erfrischendes Bad, lässt uns die
Hitze gut ertragen.




Freitag, der 16. Juli

Tag 108

Heute verabschieden wir uns schon wieder von der schönen Bucht am Toroni Beach und machen uns auf den
Weg nachSarti / Platania.


 
Gestern Abend konnten wir noch sehen wie sich die untergehende Sonne fast auf die Silhouette einer kleinen
Insel setzte.



Wir haben den Plan heute nach Vourvouru zu fahren aufgegeben und sind statt dessen "nur" bis
Sarti / Platania gekommen. Zuvor haben wir in einem kleinen Hafen an der Strecke noch Wasser für die
nächsten Tage gebunkert.


Karte von Google Maps



Auf der kurzen ca. 30 Kilometer langen heutigen Fahrt nach Platania konnten wir ab und zu von der Straße
aus schöne Meeresbuchten sehen.



Aber auch solche Augenblicke sind hinter jeder Kurve oft zu sehen und man muss ständig auf der Hut sein,
denn diese Ziegenherden sind fast immer ohne eine Begleitperson unterwegs und sie genießen hier
unbegrenzte Vorfahrt bzw. Freiheiten.









Hier in Platania haben wir unseren Platz in dieser schönen Badebucht gefunden. Mit der einen Seite sind  wir
an den Hang geschmiegt und zur anderen Seite haben wir nur ein paar Schritte bis zum Meer.
(zwei Bilder unten)

Koordinaten von Sarti/Platania: 40°04`30.4" N 23°59`02,8"E






Aus dem Wohnmobilfenster von unserem Platz aus können wir den Berg Athos in der Ferne auf dem dritten
Finger von Chalkidiki erkennen. In den nächsten Tagen wird uns dieser Berg ständig begleiten.
Der Berg Athos ist eine orthodoxe Mönchsrepublik mit autonomem Status unter griechischer Souveränität
in Griechenland.
Als Zeichen unseres Respekts gegenüber der griechischen Bevölkerung haben wir natürlich auch eine
Gastland Flagge gehisst und mit einem Stein beschwert damit die Flagge waagerecht wehen kann.







Sonnabend, der 17. Juli

Tag 109

An dieser schönen Stelle werden wir auch noch den heutigen Tag verbringen zumal gestern Abend auch noch
"unser" Engländer Janek zu uns gestoßen ist. Neben uns war zufällig kurz vorher ein Platz frei geworden
und das hat gepasst. Wir stehen hier alle in genügendem Abstand mit dem "Rücken" an der felsigen
Steilwand mit Blick auf das Meer und den Athos.



Von einer kleinen Anhöhe aus können wir auch schon zwischen den Felsen die Nachbarbucht sehen.



Der Besitzer der Taverne hat gestern einen riesigen Schwertfisch gefangen. Der Schwertfisch ist ein großer,
räuberisch lebender Knochenfisch, der weltweit in gemäßigt warmen bis tropischen Meeren anzutreffen ist.
Er lebt im offenen Ozean, nähert sich nur wenig den Küsten und ernährt sich von anderen Fischen und von
Kopffüßern.






Wir haben uns für heute Abend natürlich zum Essen angesagt, denn so einen Gaumenschmaus lassen wir
uns natürlich nicht entgehen.

Bei einem kleinen Spaziergang zu den Felsen habe ich diese Wildpflanzen eingefangen.

 

 

 

Wir haben noch Zuwachs bekommen, denn eine kleine halb verhungerte Katze wich uns nicht mehr von der
Seite. Natürlich haben wir sie mit Milch und Dosenfleisch ein wenig aufgepäppelt. Leider können wir sie nicht
 mitnehmen.






Am Abend waren wir dann in dieser Taverne zum Essen. Wir waren fast die einzigen Gäste in dieser schönen,
großen Taverne. Corona läßt grüßen ...












Sonntag, der 18. Juli

Tag 110

Ein eifriger Berliner Mitleser meines Reisetagebuchs hat mir einen Tipp geschickt und zwar soll es einen
schönen Ort/Strand geben der auf unserer Route liegt. Der Ort heißt Ormos Panagias und ist nur
ca. 40 Kilometer von hier entfernt. Auf jeden Fall werden wir uns diesen Ort ansehen. Nach dem Frühstück
geht es los und zwar immer mehr oder weniger am Meer entlang in Richtung Nordwest.


Karte von Google Maps

Das Hafendorf Ormos Panagias ist nach seiner restaurierten byzantinischen Kapelle benannt und bekannt für
den Fischmarkt am Hafen. Bei Rundfahrten auf dem Toronäischen Golf können Passagiere an Bord des
nachgebauten Piratenschiffs Menia Maria lll Delfine beobachten und den Blick auf den Berg Athos bewundern.
Der Trani Ammouda Beach ist aufgrund seines klaren und seichten Wassers vor allem bei Familien beliebt.
Rund um den Strand gibt es zahlreiche Bars, Tavernen und Restaurants schicker Resorts.

13:20 Uhr
Leider hat es sich erwiesen das sich der Platz Ormos Panagias als zu voll und überlaufen herausstellte.
Also Planänderung und weitere ca. 40 Kilometer zur Taverne Eleni gefahren. Nun sind es doch wieder über
80 Kilometer geworden die wir heute zurück gelegt haben.


Karte von Google Maps

Wir sind also um ca. 09:30 Uhr gestartet und blicken aus den Bergen noch einmal zurück auf den Platz der
uns zwei Tage lang einen schönen Stellplatz geboten hat.



Der Hafen von Ormos Panagias. (unten)












Diese Furt mußten wir überqueren um die Taverne Eleni zu erreichen. Die Fußwaschung die eigentlich erst
zu Weihnachten auf dem Plan stand mußte ich hier zwangsweise vorziehen.



Gegen 13:00 Uhr haben wir unser Ziel erreicht und mussten erst einmal um einen Platz kämpfen, denn heute
am Sonntag ist verständlicherweise ganz Griechenland auf dem Weg ans Meer.

Hier einige Fotos von der liebevoll eingerichteten Taverne. Es ist eine richtige grüne Oase die uns hier
erwartet hat.


Koordinaten Taverne Eleni: 40°21`53.2" N 23°49`42,1"E









Viele schöne Pflanzen schmücken das Gelände um die Taverne herum.

 


 

Und auch hier haben wir nur ein paar Schritte bis ins erfrischende Nass der Ägäis und können uns dann schön
unter den Schattenbäumen chillen.






Montag, der 19. Juli

Tag 111

Heute legen wir hier einen geruhsamen Tag ein, zumal der 111 Tag der Reise ja zu einem Schnaps, (den ich
gar nicht trinke) einlädt.

Der Plan sieht weiter vor, als nächstes den berühmten Sphinxstrand zu besuchen der nur wenige Kilometer
von hier entfernt liegt.


Karte von Google Maps

Koordinaten Sphinxstrand: 40°25`03.7" N 23°51`37,7"E




Dienstag, der 20. Juli

Tag 112

Wie immer sind wir nach dem Frühstück auf die Piste gegangen, haben unterwegs LIDL einen Besuch
abgestattet und sind dann zum Sphinxstrand gefahren. Und nun kommt die Überraschung, das Campen ist jetzt
dort verboten wo wir vor Ja
hren noch unbehelligt stehen durften. Also sind wir kurz entschlossen weiter in
Richtung Stratoni gefahren wo es uns aber überhaupt nicht gefallen naht. Also noch einmal den Plan
umgeschmissen und sind letztendlich in Olympiada gelandet.


Karte von Google Maps

Koordinaten Olympiada 40°35`27.5" N 23°47`15,4"E

Olympiada ist eine Stadt im Nordosten der Halbinsel Chalkidiki, Zentralmakedonien, Griechenland, mit
649 Einwohnern bei der Volkszählung von 2001. Es ist ein gleichnamiger Stadtbezirk innerhalb der Gemeinde
Stagira-Akanthos. Hauptbeschäftigung der Bewohner ist Tourismus und Fischerei.




Auch auf dieser Fahrt hatten wir wieder trotz Bewölkung und ab und zu einen kräftigen Regenschauer
schöne Ausblicke.

 

Nun sind wir am Sphinxstrand angekommen, wo man aber neuerdings nicht mehr Übernachten darf. Einige
Neubauten, die vor Jahren noch nicht die Landschaft verschandelten, hatten wohl dafür gesorgt das man dort
nicht mehr stehen darf. Ja, und auf diese Weise wird es in Zukunft immer wieder sein das die schönen Plätze verschwinden.






Auf der Weiterfahrt werfen wir einen Blick auf Stratoni das aber leider überfüllt war.



In Olympiada angekommen haben wir uns auf der Mole eingerichtet und auf Janek gewartet der einige Zeit
später auch zu uns gestoßen ist.




Ein Blick auf den Strand von Olympiada und den Platz hinter den Bäumen wo wir uns breit gemacht haben.
 (roter Pfeil)

 







So, und nun geht es erstmal zur Erfrischung ins Wasser ...



An der kleinen Kapelle vorbei die direkt neben der Mole steht geht ein kleiner Weg hinauf zu einem
Aussichtspunkt und von hier aus habe ich einen guten Überblick auf die Mole wo wir auch stehen und den
ganzen Strand. Ein ganz toller Strand erwartet uns hier, ohne Steine oder Kies sondern wirklich feiner Sand.
Rechts steht Janek dann ein aufgebocktes Fischerboot und dann wir.







Mittwoch, der21. Juli

Tag 113

Ja, wir sind heute schon wieder ein Stück weiter gefahren und waren nach knapp 20 Minuten schon am
Strand von Stavros, wo wir uns nur beschrängt einrichten konnten. Warum ? Ein Deutscher der u.A. auch hier
steht erzählte uns das hier die Polizei besonders auf Deutsche "abfährt" und absolut kein Campingverhalten
akzeptiert. Das heißt keine Markiese rausfahren, keine Stühle direkt am Wohnmobil aufstellen usw.

Bei Nichtbeachtung dieser Dinge gibt es ein Mandat von 300 € bis 500 € Strafe.


Karte von Google Maps

Koordinaten Stavros 40°39`57.0" N 23°42`01,2"E

Na, auf jeden Fall haben wir uns den Vorschriften angepasst, denn die 300 bis 500 € können wir anderweitig
ganz gut gebrauchen und für bessere Dinge ausgeben.

In der langen Reihe der hier stehenden Wohnmobile haben wir auch einen Platz gefunden und nach einem
erfrischenden Bad werde ich mich im Moment erst einmal dem Reisetagebuch widmen
und die ersten Fotos
vom schönen Strand einstellen. Es gibt hier eine Taverne und auch eine Dusche am Strand die wir ausgiebig
nutzen werden.









Morgen, am Donnerstag wollen wir in die Stadt fahren und den wöchentlichen Markt besuchen. Vielleicht
können wir dort ein paar Euros loswerden ...
Am Abend bekamen wir noch Besuch von einer Libelle die sich an einem vertrockneten Strauch nieder
ließ.








Donnerstag, der 22. Juli

Tag 114

Nach unseren Einkäufen, hauptsächlich Obst und Gemüse sowie ein paar leichte Sommerblusen für Karin
steuern wir den Platz an den wir uns für heute ausgesucht hatten. Ca. 140 Kilometer lagen vor uns und
gegen 13:00 Uhrhatten wir unser Ziel Pydna erreicht. Unterwegs haben wir getankt und unsere Gasflaschen
aufgefüllt. Die Hölle von Thessaloniki haben wir mit Bravour gemeistert und dann ging es Richtung Süden
Athen zu.

Koordinaten Pydna 40°22`35.1" N 22°37`55,7"E

Archea Pydna ist ein kleiner Küstenort der Gemeinde Pydna-Kolindros in der griechischen Region
Zentralmakedonien. Der Ort wurde 1981 als Siedlung anerkannt und liegt in unmittelbarer Nähe der antiken makedonischen Hafenstadt Pydna. Archea Pydna liegt weniger als 2 km südlich von Makrygialos am
Thermaischen Golf. Ein Teil der Wohnhäuser ist direkt bei der antiken und mittelalterlichen
Ausgrabungsstätte Pydna erbaut.



Karte von Google Maps

Durch die engen Straßen verschiedener Ortschaften mussten wir uns ganz schön durchschlängeln, aber mit
etwas fahrerischem Geschick klappte auch das reibungslos.






Ein sehr feiner Sandstrand mit Dusche  und einer kleinen "Kantina" ist der Lohn der heutigen Fahrt.
ca. 1 Stunde nach uns ist auch Janek hier eingetroffen. Er muss sowieso in diese Richtung fahren, denn
in ein paar Tagen erwartet er seine Frau die mit dem Flieger aus England nach Athen kommt. Dort holt er
sie von Flugplatz ab.







Wieder weht eine erfrischende Brise von Meer her und lässt uns den Aufenthalt hier sehr schön erholsam
genießen. Vielleicht bleiben wir hier 2-3 Tage stehen ...





Freitag, der 23. Juli

Tag 115

Das haben wir in Griechenland noch nie erlebt und wir trauten unseren Augen nicht als wir verschlafen einen
ersten Blick auf den Strand warfen. Der ganze Strand war wie von Zauberhand gefegt , geglättet und aufs
feinste hergerichtet. Und das alles an einem "wilden" Strand
. An den Hotelstränden ist das ja teilweise
üblich, aber an einem wilden? ...




Tatsächlich sind nur unsere eigenen Fußspuren am Strand zu sehen.


Die zweite Besonderheit dieses schönen Platzes ist, dass man wenn man aufs Meer schaut den "Athos"
erkennen kann und wenn man in das Landesinnere schaut ist der zweite heilige Berg der Griechen der
"Olymp" zu erkennen.

Und noch eine Besonderheit ließ und zunächst erstaunen, denn immer mehr "schwarze" Menschen die
aus dem Hinterland an den Strand kamen erregten unsere Aufmerksamkeit. Also nachgefragt und wir
erhielten die Information das es hier, nur wenige Meter (120 Meter) entfernt einen kleinen Salztümpel gibt
der einen Salzgehalt von 22,5 % haben soll. Daneben befindet sich ein Schlammloch mit dem besagten
schwarzen Schlamm mit dem sich viele Menschen einrieben. Das soll gut gegen Athrose und Rheuma helfen.










Viele machten sich auch den Spaß sich mit viel Seegras als Neptun zu verkleiden.




In diesen extra dafür angelegten Becken können sich die Menschen in das 22,5 % Salzwasser begeben und
sich anschließend mit dem schwarzen Schlamm einreiben. Nachdem trocknen, es sollte ca. eine halbe Stunde
auf der Haut bleiben gehts ab ins Meer und alles wird wieder sauber.



In diesen Becken wird Meerwasser gefüllt das dann in mehreren Tagen von der Sonne verdunstet wird. Das
 Salz wird dann mit dem Bagger zu einem Großen Haufen zusammen geschoben und in handelsüblichen
 ein Zentnersäcken zur weiteren Bearbeitung abtransportiert.













Sonnabend, der 24. Juli

Tag 116

Wir haben eine sehr nette griechische Familie kennen gelernt die in Deutschland Arbeiten und Wohnen,
aber in Griechenland ihren Urlaub verbringen. Auch sie haben diesen Moorschlamm benutzt und sind fest
davon überzeugt das es gut tut. Vielleicht werde ich mich doch noch überzeugen lassen und mir eine
Schlammpackung verpassen ...



Helena und Dimitri die wir hier kennen gelernt haben.

Es ist weiterhin sehr warm und wir genießen die schönen Tage am Meer. Dieses Wochenende werden wir
noch hier in Pydna verbringen bevor es am
Montag mit dem 5. Teil weiter geht.
Bitte unten klicken!

Zurück zum VorwortZurück zum Teil 1
   Zurück zum Teil 2  Besucherzaehler
   Zurück zum Teil 3   
   Weiter zum Teil 5   


Bei Fragen oder Kontakt zu mir, bitte hier klicken!

Alle Fotos auf der gesammten Homepage unterliegen dem Copyright von Jonny Weber. Auf Anfrage dürfen die Fotos für den privaten Zweck
 genutzt werden. Unberechtigtes Kopieren sowie Veröffentlichung zieht rechtliche Folgen nach sich.
Die Landkarten mit Kilometer- und Zeitangaben sind von Google Maps.