Dieser 3. Teil unseres Reisetagebuchs beschreibt den Start unserer Reise
und die Fahrt durch Polen bis zur Slowakischen Grenze im Südosten des
Landes.



Donnerstag, der 24. Juni

Tag 86


Karte von Google Maps

Es ist kaum zu glauben, aber heute geht es wirklich los. Unsere erste Etappe führte uns nach Slawa wo wir
vor Jahren schon einmal waren und es uns dort sehr gut gefallen hat.

Sława ist eine Stadt und Sitz der Stadt-und-Land-Gemeinde Sława im Powiat Wschowski der Woiwodschaft
Lebus in Polen mit 3900 Einwohnern.
Vorbei an Küstrin an der Oder ging die Fahrt weiter in Richtung Swiebodzin.
Die Christus-König-Statue (polnisch Pomnik Chrystusa Króla) ist eine monumentale Christusfigur in
Świebodzin (dt. Schwiebus) in der Woiwodschaft Lebus im Westen Polens. Sie wurde 2010 auf einem
 gut 16 Meter hohen aufgeschütteten Hügel errichtet und misst – inklusive der drei Meter hohen Krone
 – 36 Meter. Damit ist sie weltweit die höchste Christusfigur und sechs Meter höher als die Christus-
Erlöser-Statue in Rio de Janeiro.
Von Swiebodzin aus ging es dann in zügiger Fahrt nach Slawa unserem heutigen Etappenziel.





Die Fahrt führte uns durch verschiedene Ortschaften bevor wir den Stellplatz in Slawa nach 243 Kilometer
gegen 15:30 Uhr erreichten.



Der Campingplatz bietet vielen Wohnmobilen und Campern schöne, große (100 qm) sonnige, aber auch
schattige Plätze. Einkaufsmöglichkeiten sind fußläufig zu erreichen und Mittwochs und Sonnabend ist Markt.









Der Stellplatz in Slawa kostet umgerechnet etwa 12 € inkl. Entsorgung und Wasser. Strom extra.

Koordinaten von Slawa: 51°53`0" N 16°5`0"E

Wir haben uns für 3 Tage hier eingebucht und werden dann am Sonntag weiter zu unserer nächsten Etappe
 starten.



Freitag, der 25. Juni

Tag 87

Wir haben wunderbar geschlafen und haben die Ruhe auf diesem schönen Stellplatz genossen. Heute steht
eine kleine Fahrrad Tour auf dem Programm wobei wir uns unter anderem die Stadt ansehen wollen.
Das Wetter, es ist nicht mehr so warm wie in den vergangenen Tagen, spielt uns bei unserem heutigen
Vorhaben in die Karten.
Die nächsten Tage wird es aber wieder mit den Temperaturen aufwärts gehen, wie die folgende Voraussage
zeigt.


Wetterkarte von Microsoft

Bei unserem Besuch der Stadt sind die folgenden Bilder entstanden.



Der kleine wunderschön mit viele Pflanzen gestaltete Marktplatz lädt zum Verweilen ein.



Auch ein funktionierender Springbrunnen befindet sich auf dem Marktplatz.






Anstehen nach frisch gepflückten Erdbeeren, die hier das Kilo nur 1,70 € kosten. Natürlich haben wir auch
zugeschlagen und am Nachmittag gibt es dann Erdbeeren satt.





Sonnabend, der 26. Juni

Tag 88

Heute ist Markttag in Slawa und das lassen wir uns natürlich nicht entgehen. Nach dem Frühstück bei
dem uns ein seltener Gast zuschaute, machten wir uns per Fahrrad auf den Weg.



Und hier der Eichelhäher der uns beim Frühstück zuschaute, uns nicht aus den Augen ließ und ein paar
Brotkrummen auch nicht verschmähte.
(Bilder oben und












Vorbei an der Hl.-Michael-Pfarrkirche und dem Stadtgraben erreichen wir schnell den Markt. (Zwei Bilder oben)









Natürlich haben wir auf dem Bauernmarkt ordentlich zugeschlagen und uns mit frischem Gemüse und Obst
eingedeckt.
Auf dem Rückweg sind wir dann mit den Fahrrädern durch den größten Efeuwald Europas zum Stellplatz
zurück gefahren.



Morgen, am Sonntag werden wir hier unsere Zelte abbrechen und zur nächsten Etappe nach Nakel in
Oberschlesien fahren.

Heute am Nachmittag habe ich von meiner griechischen Reiseagentur die Nachricht bekommen, dass
wir Mitte September eine Passage von Igoumenitsa nach Bari (Italien) bekommen können. Es bleibt
aber immer noch die Option, dass die Agentur weiter versucht doch noch eine Fähre nach Ancona für
uns zu bekommen. Nun haben wir noch bis zum 8.7.2021 Zeit, falls es keine Möglichkeit gibt eine Fähre
nach Ancona zu bekommen, dass folgende Angebot anzunehmen.



Bei dem Angebot die Fähre nach Bari zu buchen würden wir mit der Superfast II fahren.
(Bild unten)
Das wäre dann "Camping an Bord". Das heißt wir würden auf dem Freideck stehen und
im Wohnmobil übernachten.








Sonntag, der 27. Juni

Tag 89

Heute geht es also auf die zweite Etappe die uns, über ca. 250 Kilometer an Breslau und Oppeln vorbei, nach
Nakel in Oberschlesien führt.


Karte von Google Maps
 
Ein Tag voller Irrungen und Wirrungen liegt hinter uns. Warum? Nach gut 250 Kilometer haben wir das
heutige Ziel Nakel erreicht. Dachten wir, aber weit und Breit kein Stellplatz zu erblicken. Kurz überlegt und
dann weiter nach Bielsko Biala das wir eigentlich erst Morgen am Montag erreichen wollten. Dort stellte sich
mein Irrtum heraus, den ich hatte mich vertan denn ich wollte eigentlich nach Nowy Sanc. Also weg aus
Bielsko Biala und weiter zunächst in Richtung Krakau. In Wadowice fanden wir einen Stellplatz der uns
geeignet erschien um hier zu Übernachten.
Es ist jetzt 19:50 Uhr und ich habe gelinde gesagt nach rund 420 Kilometer für heute die Schnauze voll.


Karte von Google Maps

Morgen geht es dann weiter durch die Beskiden in Richtung Nowy Sanc.




Montag, der 28. Juni

Tag 90

Wir haben in Wadowice eine ruhige Nacht verbracht und die Komplikationen des vergangenen Tages schnell
vergessen. Mit ungebrochenem Tatendrang geht es heute auf die verhältnismäßig kurze Fahrt durch die
Beskiden in Richtung Nowy Sanc, dass wir gegen 12:00 Uhr erreichen.




Die Beskiden sind ein Gebirgszug der äußeren Westkarpaten und Ostkarpaten. Die Beskiden liegen vor allem
in Polen. Einzelne Gebirgszüge der Beskiden liegen auch in den angrenzenden Gebieten Tschechiens, der
Slowakei und der Ukraine. Auf der Fahrt durch die wunderschöne Landschaft der Beskiden haben wir die
folgenden Fotos gemacht.




Viele Seen aber auch kleine Dörfer in denen heute Markttag ist lagen u. a. an unserem Weg.



Jede Menge Flüsse und Flüsschen überquerten wir in dieser sehr bergigen Landschaft.












Nowy Sącz ist eine Stadt in der polnischen Woiwodschaft Kleinpolen und hat etwa 84.000 Einwohner. Die
Stadt liegt nördlich der Sandezer Beskiden in einer Talweitung an der Mündung der Kamienica in den Dunajec
auf 290 m Höhe über NN und ist ein regionales Industrie- und Dienstleistungszentrum. Die Stadt empfängt
uns mit einer wunderschönen Blumenuhr die wir im Vorbeifahren noch schnell fotografisch erwischten.
Bild unten.




Das Rathaus mit dem leider im Moment im Bau befindlichen Rathausplatz. Bild unten.



Gegen 12:00 Uhr erreichten wir den Stellplatz und richteten uns ein. Ich muss mich nun erst einmal
Erkundigen ob dieser Platz überhaupt noch offiziell existiert, denn wir stehen als einziger hier was uns
sehr "spanisch" vorkommt, denn in Polen sind schon die Sommerferien im Gange und ich kann mich erinnern,
als ich das letzte Mal vor 9 Jahren hier Station machte war hier ordentlich Betrieb.


Karte von Google Maps



Im Fluß Dunajec direkt neben dem Campingplatz sind einige Stellen aufgestaut und bieten so eine
schöne Bademöglichkeit.



Der Aufenthalt hier auf dem Campingplatz Nowy Sacz war ziemlich enttäuschend, denn es gab keine
Möglichkeit die Toilette und das Grauwasser zu entsorgen. Auch Frischwasser zu bunkern war nicht möglich.
Das alles war vor  Jahren noch möglich und gehörte zum Mindeststandard eines Campingplatzes der aber
im Moment mit 12,50 € auch nicht gerade "nur fürs Übernachten" ziemlich teuer ist. Ich hebe dem Betreiber
auch meine Enttäuschung über den fehlenden Standard mitgeteilt, wurde aber nur mit einem Schulterzucken
abgetan. Also kann ich unter diesen Umständen diesen Platz "nicht" weiter Empfehlen.



Das hat uns natürlich veranlasst morgen wieder weiter zu fahren und den mir auch bekannten Platz in
Niedzica an der Grenze zur Slowakei zu besuchen.




Dienstag, der 29. Juni

Tag 91

Die gut 60 Kilometer haben wir auf einer schönen Fahrt durch die herrliche Landschaft in aller Ruhe zurück
gelegt und sind gut gegen 11:30 Uhr auf dem Campingplatz in Niedzica gelandet.


Karte von Google Maps

Koordinaten von Niedzica: 49°24`18" N 20°19`52"E

Gebühr Niedzica: 15,00 € alles Inklusive.

Niedzica ist eine Ortschaft in der Gemeinde Łapsze Niżne im Powiat Nowotarski der Woiwodschaft Kleinpolen
in Polen.
Der Ort liegt am rechten Ufer des Bachs Niedziczanka und am südlichen Ufer des Czorsztyn-Stausees
unterhalb der Pieninen.
 
Über dem nahe gelegenen Stausee thront stolz die Burg Niedzica, an der wir ein Stück weit vorbei fahren
um unseren Campingpatz zu erreichen.









Unterwegs haben wir in einem der Orte die am Weg lagen noch frische Erdbeeren, Kirschen eine
Honigmelone und Aprikosen gekauft.






Erstaunlicherweise stehen auf diesem schönen Platz tatsächlich nur 3 Wohnmobile. Eines davon ist sogar
ein Deutscher aus Sachsen mit dem wir natürlich sofort Kontakt aufnahmen.



Das Wetter meint es heute wieder richtig gut mit uns und auch Morgen soll es noch einmal warm werden.
Wie es dann voraussichtlich weiter geht kann man der folgenden Voraussage entnehmen.

 
Wetterkarte von Microsoft




Mittwoch, der 30. Juni

Tag 92

Heute legen wir hier in Niedzica einen Ruhetag ein und machen eine kleine Fahrradtour in die schöne
Umgebung, denn morgen am Donnerstag steht uns wieder ein verhältnismäßig langer Törn bevor, denn wir
haben vor die Slowakei in einem Zug zu durchfahren um Ungarn zu erreichen.
So rund 280 Kilometer auf Landstraßen durch die Berge der "Hohen Tatra" sind bestimmt kein Pappenstiel.
Sollte es mir doch zu viel bzw. zu anstrengend werden, können wir uns ja jederzeit irgendwo unterwegs eine
Übernachtung suchen und diese Etappe dann am nächsten Tag fortsetzen.


Karte von Google Maps

Der weitere Plan sieht vor in den nächsten Tagen die folgende Strecke bis nach Griechenland zu bewältigen.
Dafür nehmen wir uns natürlich alle Zeit der Welt, haben also keinen Terminzwang und werden uns keinen
Stress auferlegen müssen. Wo es uns unterwegs gefällt kann es sein das wir auch mal einige Tage bleiben
und wo es uns nicht so gefällt fahren wir einfach weiter. Auf jeden Fall freuen wir uns auf die kommende
Zeit und auf all das was uns erwartet.


Karte von Google Maps

So, und nun gehts auf die angekündigte kleine Fahrradtour. Die dabei entstehenden Fotos reiche ich am
Nachmittag nach.

Die kleine Radtour konnte sich auf Grund der Hitze nicht in dem Umfang durchführen wie ich plante. Aber
immerhin sind mir ein paar Bilder aus der Nähe des Stellplatzes gelungen.



Die Reception (oben) und eine sehr gute Gaststätte (unten)






Gegenüber des Platzes befinden sich die Skilifte die allerdings nur im Winter in Betrieb sind. Jetzt im
Sommer sind die Wiesen den Kühen vorbehalten.



Auf der gegenüber liegenden Seite des Flusses Dunajec, der direkt am Platz vorbei fließt und auch
Bademöglichkeit, Paddeln und Rafting bietet, befindet sich das kleine Dorf Niedzica.



Die Treppe vom Platz direkt zum Fluss wo die Möglichkeit zum Baden besteht.











Donnerstag, der 1. Juli

Tag 93

Gegen 10:00 Uhr, wir haben gut ausgeschlafen, machen wir uns auf den Weg nach Ungarn. Durch die Slowakei,
deren Grenze nur ca. 300 Meter vom Stellplatz entfernt ist haben wir in 3 Minuten erreicht, durchfuhren wir
ohne anzuhalten bis zur ungarischen Grenze.

Hier unsere heutige Etappe:


Karte von Google Maps

Guten Tag Slowakei (Dobre popoludnie Slovensko)








Wir haben unterwegs durch die Slowakei viele Burgruinen gesehen und mussten auch eine Kilometerlange
Tunnel durchfahren.



Bald schon haben wir die Grenze nach Ungarn erreicht und nun ist es nicht mehr weit bis zu unserem
heutigen Tagesziel nach Tiszalök.

Guten Tag Ungarn (Jo napot Magyarorszag)






Kurz vor dem Ziel dann eine nicht voraus zu sehende Überraschung. Plötzlich standen wir vor einem
Gewässer und mussten mit der Fähre auf die andere Seite fahren um unser Ziel zu erreichen.









Gegen 15:00 Uhr kamen wir nach rund 280 Kilometer an unserem heutigen Ziel an und zu unserer großen
Überraschung und Freude fanden wir einen wunderschönen, sauberen sehr gepflegten Stellplatz an einem
herrlichen See inmitten der Natur.
Als erster Besucher stand plötzlich ein Storch vor der Tür der ohne Angst und sehr zutraulich,
erwartungsvoll zu uns hinein blickte.









Erst inspizierte der Storch einige Angler auf der gegenüberliegenden Seite, bevor er zu uns hinüber kam.



Stellplatz Tiscalök: Gebühr gratis, ohne jegliche Einrichtung aber sehr sauber und einladend.

Koordinaten von Tiscalök: 48°1`37" N 21°22`53"


Und hier habe ich noch ein paar Bilder aus der näheren Umgebung des schönen Stellplatzes. Es ist wirklich
ein idyllisches Plätzchen hier an dem man gerne länger verweilen könnte.









Mit dieser romantischen Abendstimmung beschließen wir diesen ereignisreichen Tag.






Freitag, der 2. Juli

Tag 94

Nach dieser wirklich ruhigen Nacht am See inmitten der Natur machen wir uns nach einem guten Frühstück
wieder auf den Weg. Heute werden wir schon die Grenze nach Rumänien überschreiten. Der nächste
Übernachtungsort ist das rumänische Carei, dass nur ca. 100 Kilometer von Tiszalök entfernt liegt.


Karte von Google Maps

Schon kurz nach der Abfahrt gerieten wir in einen Stau der durch einen Unfall verursacht wurde. Nach rund
zehn Minuten ging es aber schon wieder weiter weil die Rettungskräfte sehr schnell vor Ort waren.



Die weitere Fahrt ging reibungslos vonstatten und führte uns auf mehr oder weniger guten Straßen durch
viele kleine und größere Orte.






Kurz vor 12:00 Uhr passierten wir die Grenze nach Rumänien.



Guten Tag Rumänien ( Buna ziua Romania )



Rumänien ist ein südosteuropäisches Land, das für die bewaldete Region Transsilvanien in den Karpaten
bekannt ist. Es gibt mittelalterliche Städte wie Sighişoara sowie zahlreiche befestigte Kirchen und Burgen
wie das auf einer Klippe gelegene Schloss Bran, das seit Langem mit der Dracula-Legende verknüpft ist.




Es hatte sich durch eine dunkle Wolkenwand schon angekündigt, aber das das Unwetter ein solches Ausmaß
annehmen sollte war nicht voraus zu sehen. Die Scheibenwischer schafften es kaum die unvorstellbaren
Mengen an Regen zu bewältigen.



Immerhin war langsames Fahren angesagt und dennoch erreichten wir gegen 13:00 Uhr den anvisierten PLatz
bei einem Thermalbad. Hier werden wir Übernachten.

Koordinaten von Carei: 47°40`19" N 22°27`17"

Stellplatz Carei, Gebühr: 35 RON = ca.7,00 €, inkl. Strom, Wasser, Entsorgung, Dusche und Eintritt ins
Frei- und Thermalbad.










Sonnabend, der 3. Juli


Tag 95

Wie fast jeden Tag geht es um 9:00 Uhr nach dem Frühstück wieder auf die Piste. Apropos Piste, wir sind sehr
überrascht von den ausgezeichneten Straßen in Rumänien. Das haben wir nicht erwartet und sind hocherfreut
keine Huckelpisten die dem Fahrzeug nicht gut tun würden hier vorzufinden.

Auf diesen guten Straßen kamen wir flott voran und haben nach einer sehr entspannten Fahrt nach gut
160 Kilometer den wirklich schönen Campingplatz in Remetea erreicht.



Unterwegs kamen wir an vielen landschaftlich schönen Stellen, aber auch Dörfern und größeren Städten
 vorbei.



Auffällig waren die vielen kleinen und großen Sakralbauten.






Eines der typischen Gehöfte am Wegesrand.



An den unzähligen Sonnenblumenfeldern vorbei machten wir an einem der idylischen, landschaftlich schönen 
Plätzchen eine kleine Pause. (Zwei Bilder unten)






Kurz vor dem Ziel überquerten plötzlich diese sechs Kameraden die Straße.



Und auch das gehört in Rumänien zum Straßenbild ( unten )




Koordinaten von Remetea: 46°44`3,72" N 22°20`41"E

Campingplatz Remetea. Gebühr: 14 €, inkl. Dusche, WC, WLan, Strom, Wasser, Ent- und Versorgung.

Die Einfahrt zu dem sehr schönen Campingplatz. So etwas hatten wir hier in der Pampa nicht erwartet.






Auf dem gepflegten Gelände haben wir unseren Platz gefunden und uns für die nächsten zwei Tage
eingerichtet.






Ein sauberes Sanitärhaus mit warmen und kalten Wasser sowie eine Waschmaschine stehen uns zur
Verfügung.



Hier werde ich unsere nächsten Etappen zunächst nach Bulgarien und später nach Griechenland ausarbeiten.
Aber, bis dahin sind ja noch etliche Kilometer und einige Stellplätz zu bewältigen. Unsere Stimmung ist gut
und über das Wetter können wir uns auch nicht beklagen, Essen und Trinken schmeckt und so genießen wir
die Reise und sind gespannt was uns alles noch an hoffentlich positiven erwartet.



Sonntag, der 4. Juli

Tag 96

Wir haben den heutigen Sonntag ausgiebig genutzt um uns auszuruhen, denn Morgen wollen wir ohne ein
bestimmtes Ziel einfach so weit wie möglich in Richtung Süden, also zunächst Richtung Bulgarien fahren.



Wo wir Morgen letztendlich aufschlagen, werde ich natürlich bei Ankunft kommentieren.





Montag, der 5. Juli

Tag 97

Das war ein sehr langer Tag, denn ich wollte einen großen Sprung in Richtung Griechenland machen.
Das war auch gelungen, aber mit einigen Komplikationen, denn unser Navi hat uns, so wie es programmiert
hatte zwar richtig geleitet, aber leider in die falsche Richtung. Aber dazu später ...



Zunächst hatten 390 Kilometer nach Craiova zu bewältigen. Diese Strecke war mit vielen Schikanen, soll
heißen mit Baustellen, tiefen Schluchten und natürlich auch wieder mit gefährlichen. schwer zu fahrenden
Serpentinen gespickt. Aber auch mit vielen merkwürdig aussehenden Häusern. (Bild unten)



Die üblichen Melonenverkäufer säumten vielerorts den Straßenrand (Bild unten)



Tiefe Schluchten und hohe Felswände boten bei einer kleinen Pause ein kühle Abwechslung.
( 3 Bilder unten )









Viele dieser kleinen Dörfer in denen sich noch das urtypische Landleben abspielte sahen wir auf dieser Fahrt
bis wir die Donau über eine sehr schmale Brücke passierten. ( drei Bilder unten )









Wie gesagt standen wir plötzlich  an der Grenze nach Serbien was wir aber absolut nicht wollten. Also weitere
112 Kilometer zum richtigen Grenzübergang nach Kalafat gefahren.



Ich hatte dummerweise das NAVI so eingestellt, dass es den schnellsten Weg nach Bulgarien zeigen sollte.
Und das war der Fehler, denn am schnellsten wäre es ein kleines Stück durch Serbien gewesen an deren
Grenze wir plötzlich standen und dumm aus der Wäsche schauten. Wir wollten aber nicht durch Serbien fahren
und so erklärte uns die nette Grenzbeamtin den Weg nach Kalafat wo die direkte Grenze Rumäniens nach
Bulgarien war. Das hieß nach dem langen Tag noch einmal 112 Kilometer zu fahren. So erreichten wir die
Bulgarische Grenze erst um 22:30 Uhr.

Hier in Kalafat war gelinde gesagt die Hölle los und das im so genannten vereinten Europa. Über eine
Stunde dauerte es bis wir nach Bezahlung von 6 € die Grenze passieren konnten.



Es war inzwischen dunkel geworden und die Suche nach einem Übernachtungsplatz dauerte noch einmal eine
gute Stunde und so kamen wir erst kurz vor Mitternacht in die Koje. Auf einem Parkplatz bei einen
verlassenen Kiosk fanden wir eine günstige Stelle. Wie erbärmlich es dort wirklich aussah konnten wir erst
am nächsten Morgen sehen.









Dienstag, der 6. Juli

Tag 98

Guten Tag Bulgarien ( Dobür den Bülgariya )



Bulgarien ist ein Balkanstaat, zu dessen kontrastreichen Landschaften die Küste am Schwarzen Meer,
ein bergiges Landesinnere und Flüsse wie die Donau gehören. Die Kultur des Landes ist von griechischen,
slawischen, osmanischen und persischen Elementen geprägt. Aus diesen Einflüssen ist eine lange und
vielschichtige Tradition in den Bereichen Tanz, Musik, Tracht und Kunsthandwerk hervorgegangen.
Die Hauptstadt Sofia liegt am Fuß des Witoschagebirges und wurde im 5. Jh. v. Chr. gegründet.

Nach einem schnellen Frühstück lagen ca. 180 Kilometer vor uns die uns nach Sofia der Hauptstadt
Bulgariens führte wo wir einen kleinen privaten, versteckten Stellplatz entdeckten, der für 10 € alles bot
was wir benötigten.
Die folgenden Fotos sind während dieser 180 Kilometer, alle aus dem fahrenden Fahrzeug, entstanden.
Gut gemacht Karin!















Nach der wirklich anstrengenden Bergfahrt mit vielen gefährlichen Spitzkehren öffnete sich plötzlich das
weite Donautal. ( zwei Bilder unten )






Hier der kleine private Platz in Sofia, den ich bei Campercontakt gefunden habe.



Sofia, die Hauptstadt des Balkanstaats Bulgarien, liegt im Westen des Landes am Fuß des Bergs
Witoscha. Die Wahrzeichen der Stadt stammen aus über 2.000 Jahren unter teilweise griechischer, römischer, osmanischer und sowjetischer Herrschaft. Die mittelalterliche Kirche von Bojana weist Fresken aus dem
13. Jh. auf. Die im 4. Jh. von den Römern erbaute Rotunde des Heiligen Georg ist mit mittelalterlichen und
osmanischen Verzierungen versehen, die bis auf das 10. Jh. zurückgehen.
Wir werden hier bis Morgen bleiben
und dann unsere Fahrt in Richtung griechischer Grenze fortsetzen.


 Und auf der folgenden Karte ist zu sehen wo wir uns zur Zeit befinden. Von unserem Standpunkt in Sofia
bis zurgriechischen Grenze sind es noch ca. 250 Kilometer.






Mittwoch, der 7. Juli

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