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Teil 8

Dieser Teil beschreibt unsere Weiterreise durch
Frankreich und Italien



Freitag, der 17. Juli

Tag 63

Gut gelaunt und gut gefrühstückt machen wir uns heute auf den ca. 80 Kilometer
langen Weg nach Besançon. Wie fast immer nutzen wir die Landstraßen um so viel
wie möglich von Land und Leuten mitzubekommen.

Wie ihr sicher schon mitbekommen habt lassen wir uns immer viel Zeit und planen
die einzelnen Etappen immer ziemlich kurz, d.h. wir versuchen immer unter
100 Kilometer Tagespensum zu bleiben um möglichst mehr Zeit am jeweiligen Ziel
verbringen zu können.

Besançon ist eine Stadt mit 115.934 Einwohnern im Osten von Frankreich. Sie
ist Verwaltungssitz des Département Doubs, war Hauptort der Region
Franche-Comté und ist Sitz des Erzbistums Besançon. Die Einwohner der Stadt
werden Bisontines/Bisontins genannt. Im Ballungsraum Besançon leben
244.448 Einwohner.





Stellplatz Besancon, Gebühr 7 € inkl. Wasser und Entsorgung.

Koordinaten von Besancon

 N 47°14'13.38"  E 6°0'58.33"



Wie immer nach einem guten Frühstück machten wir uns auf den Weg. Fast die ganze
Fahrt über fuhren wir neben dem Fluss DOUBS her, passierten kleine Dörfer und konnten
uns trotz des feuchten und regnerischen Wetters an der Fahrt erfreuen und auch ein
paar Fotos schießen.
























Gegen 11:00 Uhr nach einer schönen Fahrt überwiegend entlang des Flusses DOUBS
haben wir Besançon erreicht. Der triste Stellplatz (Bild unten)  war eng und überhaupt
nicht sehr einladend so das wir spontan beschlossen weiter nach LAMARCHE SUR SAONE
zu fahren.



Bei einer Boulangerie (Bäcker) machten wir eine kleine Pause und deckten uns mit einem frischen Baguette und für den Nachmittag mit Kuchen ein.



Weiter ging es dann durch kleine Städte und Dörfer.













Stellplatz Lamarche, gratis, Wasser und Strom gegen Gebühr

Koordinaten von Lamarche sur Saone

 N 47°16'21.40"  E 5°23'312.00"





Gegen 13:00 Uhr erreichten wir den schönen Stellplatz in Lamarche sur Saone und
fanden auch einen schönen Platz in der ersten Reihe an der Saone. (rechts)
Kaum hatten wir uns eingerichtet hellte es auf und die Sonne lugte des öfteren aus
die Wolken hervor. So kann es weiter gehen und wir freuen uns einen so schönen Platz
 gefunden zu haben und werden mindestens über das bevorstehende Wochenende
hier bleiben.

Lamarche-sur-Saône ist eine französische Gemeinde mit 1327 Einwohnern im
Département Côte-d’Or in der Region Bourgogne-Franche-Comté. Sie gehört zum
Arrondissement Dijon und zum Kanton Auxonne.















Sonnabend der 17. Juli

Tag 64

Wie schon gesagt bleiben wir über das Wochenende hier in Lamarche sur Saone.
Das Wetter hat sich tatsächlich der Voraussage angepasst und es ist sonnig und
sommerlich warm.
Die Sonne scheint und hier gefällt es uns sehr gut. Was also will man mehr ...









Heute schauen wir mal was der kleine Ort so zu bieten hat und werden darüber berichten.

Da ich ja schon immer etwas im Voraus plane, habe ich auch schon unser nächstes
Ziel ausgesucht. Es wird wieder ein Ort sein an dem ich noch nie war, der aber meinen
Unterlagen nach auch sehr schön sein soll. Der Ort heißt SAINT JEAN DE LOSNE und
der Stellplatz soll im Hafen liegen.
Mir ist eingefallen, dass ich vor Jahren doch schon einmal diesen Ort angefahren habe.
Dort habe ich zwar eine VE Station vorgefunden aber keinen Stellplatz. Daraufhin bin
ich weiter nach COUSANCE gefahren. Trotzdem werden wir dieses Mal noch einmal
versuchen den Platz anzufahren. Vielleicht haben wir ja jetzt mehr Glück ...

Karin beschäftigt sich sehr viel mit ihrem Hobby der Malerei im Miniformat.
Hier ein Haus das sie unterwegs gesehen hat und nun aus dem Gedächtnis malt.
Das original Bild ist nur ca. 5 cm breit.



Ich habe dieses Haus versucht zum Einsturz zu bringen. Ist natürlich nur eine
kleine Photoshopspielerei ...



Die Besichtigung des kleinen Ortes hat, wie voraus geahnt, nicht viel ergeben.
Es gibt einen Friseur, eine Boulangerie (Bäckerei), eine Metzgerei (Boucherie),
eine geschlossene Pizzeria und eine Kirche mit zwei Türmen. Eine besondere
Attraktion war der alte knorrige Baum, der sich im Laufe der Jahre durch die
Mauer gekämpft hat.
Das war es!






Zurück zum Stellplatz entdeckte ich nahe dem Ufer diesen Graureiher auf einem
abgestorbenen Baum der ihn einen guten Blick auf eventuell vorbei ziehende
Fische bot.



Gegen Abend sah ich ihn noch einmal auf der anderen Seite der Saone in ca. 120 Meter Entfernung. Es war wohl vorher auf Fischfang und trocknet nun sein Gefieder.





Sonntag, der 19. Juli

Tag 65




Morgen, am Montag geht es weiter!



Montag, der 20. Juli

Tag 66

Wir werden die schönen Tage in Lamarche sur Saone in guter Erinnerung
behalten.
Heute aber soll es neuen Zielen entgegen gehen. Saint-Jean-de- Losne ist unser
erster Anlaufpunkt. Mir war eingefallen, dass ich vor Jahren doch schon einmal dort
war, aber den Stellplatz der im Bordatlas mit 2 Plätzen angeboten worden ist, nicht
gefunden habe.
Nun heißt es auf ein Neues diesen Platz ausfindig zu machen der im Hafen
liegen soll. In meiner Erinnerung war es ein ganz lebendiger Ort und Hafen und
vielleicht ist es uns ja heute vergönnt den Platz ausfindig zu machen. Sollte das
nicht der Fall sein werden wir als Alternative andere Orte, die ich bereits ausgesucht
habe, anlaufen.
Also sind wir gespannt wie es uns heute ergehen wird, was wir neues Erleben und
wo wir letztendlich landen werden.


Karte von Google Maps



Koordinaten von Saint Jean de Losne

 N 47°6'18.62"  E 5°15'24.94"


Stellplatzgebühr Saint Jean de Losne 4,70 € inkl. Strom. Wasser und Entsorgung.

Saint-Jean-de-Losne ist eine französische Stadt mit 1092 Einwohnern in der
Region Bourgogne-Franche-Comté, Département Côte-d’Or. Der Name dieser
Gemeinde dürfte von einem der Göttin Latona geweihten Tempel abstammen,
der allerdings bisher nicht gefunden wurde.

Einer der alternativen Plätz die ich mir ausgesucht hatte ist das ca. 65 Kilometer
von Saint Jean entfernte Givry ...


Karte von Google Maps



... und der zweite alternative Platz wäre das ca. 100 Kilometer von Saint Jean
entfernte Cousance.


Karte von Google Maps



Wir sind selbst gespannt wie und wo dieser Tag enden wird!

12:25 Uhr

Es war ein verhältnismäßig langer Fahrtag. Wie ich schon geahnt hatte gab
es tatsächlich diesen Stellplatz nicht mehr. Das heißt er wurde wohl jahrelang
von niemanden gefunden und so gammelten die beiden angebotenen Plätze die
es ehemals vielleicht hier gab vor sich hin und alle angebotenen Dinge wie Wasser
und Strom gab es wirklich nicht mehr. Außerdem lag der ehemalige Platz in einem
ziemlich verlotterten Industriehafen bzw. Werfthafen, also keine Augenweide.









Also verlassen wir Saint Jean de Losne, der Name ist so schön das wir und hier
auch einen schönen Platz gewünscht hätten, und fuhren unser nächstes Ziel Givry
 an. Hier erwartete uns ein ganz normaler Stellplatz mit allen
Ent- und Versorgungsmöglichkeiten, der uns aber trotz der schönen Lage
inmitten von Sonnenblumenfeldern wie das nächste Foto zeigt nicht
besonders zusagte.









Also, nochmals einen neuen Kurs abgesteckt und Cousance als Ziel bestimmt.
Unterwegs wie hier in Louhans einer lebendigen Stadt mit einem Markt konnten wir
einige Fotos aus dem Auto heraus schießen.






Um 12:25 Uhr nach ca. 170 Kilometer in brütender
Hitze sind wir in Cousance eingetroffen.


Karte von Google Maps


Stellplatz Cousance, Gebühr gratis inkl. Wasser und Entsorgung.



Hier in Cousance haben wir erst einmal Wasser gebunkert und uns
dann auf dem ziemlich schrägen Stellplatz versucht einigermaßen grade
hinzustellen.



Gegenüber des Platzes habe ich einen sehr schönen Blumengarten entdeckt und
trotz der brütenden Mittagshitze, ich schätze ca. + 32-34° Celsius, habe ich an
meine blumenbegeisterten Mitleser gedacht und schnell ein paar Aufnahmen
gemacht.

 

 

 

 



Dienstag, der 21. Juli


Tag 67

Ab heute geht es wieder in die Berge. Unser Ziel heißt heute Thoirette und ist
ca. 50 Kilometer von Cousance entfernt. Wie immer geht es nach dem
Frühstck los. Heute allerdings etwas früher damit wir noch am Vormittag in
Thiorette ankommen und damit die Chance auf einen guten Platz erheblich steigt.
Vor zwei Jahren war ich schon einmal für ein paar Tage dort und hatte das Glück
das niemand zum kassieren kam.


Karte von Google Maps

Thoirette ist eine Ortschaft und eine Commune déléguée in der französischen
Gemeinde Thoirette-Coisia mit 667 Einwohnern im Département Jura in der Region
 Bourgogne-Franche-Comté. Die Gemeinde Thoirette wurde am 1. Januar 2017
mit Coisia zur neuen Gemeinde Thoirette-Coisia zusammengeschlossen.

Stellplatz Thoirette, Gebühr 6 € inkl. Wasser, Strom und Entsorgung.



Koordinaten von Thoirette

 N 46°16'9.26"  E 5°32'7.04"








08:40 Uhr

So früh sind wir schon in Thoirette angekommen. Es war wieder eine Fahrt die es
in sich hatte. Zig Serpentinen waren zu bewältigen und so dauerte die Fahrt für
die knapp 50 Kilometer fast 1 1/2 Stunden. Auf den sehr engen Bergstraßen war
wieder fahrerisches Können angesagt und die Hoffnung, dass so wenig wie möglich
Gegenverkehr war hat sich erfüllt. Ab und zu konnten wir aus der Höhe einen Blick
in das zurückliegende Tal werfen.






Nun haben wir Thoirette erreicht und haben auch das große Glück, dass genau der
Platz frei war den ich schon vor Jahren belegen konnte.
Es ist übrigens der beste Platz hier.






Wir haben den besten Platz erwischt und müssen nicht in der Reihe der anderen
Wohnmobile stehen. Direkt am Platz ein Supermarkt (im unteren Bild links)



Thoirette liegt am rechten Ufer des Flusses Ain.









Der Stellplatz von der Flußseite aus gesehen. (unten)



Und natürlich habe ich wieder an meine Blumenfreunde gedacht und meine Kamera
findet hier in Frankreich diesbezüglich auch reichlich Motive.

 

 

 

 



Auf jeden Fall werden wir hier auf diesem schönen Platz wieder einige Tage verweilen
bevor es weiter nach Süden geht. Ich habe mal eine Übersichtskarte entworfen die
zeigen soll wie unsere weiteren Pläne sind. Die Karte zeigt die ungefähre Route
die gerne abfahren würden. Natürlich könnten einige kleine Änderungen dazu kommen,
aber im großen und ganzen sollte das schon so zu realisieren sein.


Karte von Google Maps



Mittwoch, der 22. Juli

Tag 68

Die Hitze macht uns ganz schön zu schaffen. Weit über +30° Celsius vollkommen
windstill, drückend und schwül so präsentiert sich das Wetter seit Tagen. Wir sind
dankbar über jeden kleinen Windzug der uns leider viel zu selten erreicht. Ich
hatte schon vermutet, dass sich dieses Wetter irgendwann einmal entladen wird
und gestern Abend war es dann soweit. Gegen 21:00 Uhr verdunkelte sich der Himmel
plötzlich und bedrohliches Grollen kündigte ein Gewitter an. Wer in den Bergen schon
einmal ein Gewitter mitgemacht hat weiß wovon ich reden. Fast ununterbrochen
zuckten die Blitze begleitet von dem lauten Donnern, dass durch das Echo in den
Bergen noch verstärkt wurde und dazu ein Regenguss der sich "gewaschen" hat. Das
ganze war nach einer Stunde wieder vorbei und wir konnten endlich einmal wieder
richtig durchatmen. Die Luft hatte sich merklich abgekühlt was uns sehr gut bekam.



Jetzt aber, am frühen Morgen schein wie immer die Sonne vom blauen Himmel und
die Kühle der Nacht verfliegt ziemlich schnell wieder. Es scheint also wieder ein
heißer Tag zu werden, der unsere Aktivitäten auf ein Minimum begrenzen wird.
Dennoch wollen wir uns heute ein wenig im Ort umsehen und erkunden was es so zu
entdecken gibt. Wir werden zeitig losgehen um der ganz sicher kommenden
Mittagshitze zu entgehen.
Außerdem ist es wieder an der Zeit unsere Vorräte aufzustocken, denn wer weiß ob
wir wieder so bequem die Möglichkeit haben einen Supermarkt fast vor der Tür zu
finden wie auf dem folgenden Foto zu sehen.



Viel an Sehenswürdigkeiten hat der Ort nicht zu bieten, um nicht zu sagen nichts.
Das einzig erfreuliche war ein kleiner Kramladen in dem es fast alles gab. So konnte
ich endlich einen kleinen Wasseranschluß für ein viertel Zoll Gewinde erwerben und
ein Teil um zwei Schläuche zu verbinden. Im Supermarkt bekamen wir große Augen
als wir die Preise sahen. Zum Beispiel 1 Kg Tomaten 3 €, eine Kiwi 1,10 €,
ein Kilo Birnen 5,20 €, ein Kilo Paprika 5,40 €, und von Fleisch will ich
gar nicht erst reden. Ich muss sagen da sind wir in Deutschland wirklich gut dran
wenn man diese Preise hier sieht.


Die Bäckerei hat wirklich schöne, leckere Kuchen zu bieten.


Typische Häuser des Dorfes.



Die ganze Gegend lebt meiner Meinung nach von der schönen Berglandschaft und dem Blumenschmuck der auch hier überall anzutreffen ist.






18:15 Uhr

Heute kam das Gewitter schon viel früher als gestern und natürlich wieder aus
heiterem Himmel wie in den Bergen üblich. Die fast unerträgliche Hitze tagsüber
hat uns aber schon vermuten lassen das es wieder zu einem Gewitter kommen
würde. Heute ist auch noch ein ordentlicher Wind dazu gekommen so das ich schnell
unsere Markise, die ich zwar mit Spannbändern gesichert hatte, in Sicherheit
gebracht habe. Das gute ist, dass der Wind die stehende Luft aus dem Wohnmobil
weggepustet hat und es wahrscheinlich erträglicher wird.
Nun bietet sich uns ein beeindruckendes Schauspiel am Himmel.






Donnerstag,der 23. Juli

Tag 69

Als wenn gestern Abend nichts gewesen wäre präsentiert sich der heutige Morgen
wieder mit strahlendem Sonnenschein. Die Luft ist frisch und jungfräulich, so richtig
schön zum durchatmen. Wir werden heute faulenzen und uns auf die Weiterfahrt
 morgen vorbereiten. Das nächste Ziel das wir ansteuern wollen heißt
La Balme de Sillingy und ist ca. 80 Kilometer von hier entfernt. Ab morgen
geht es wieder so richtig in die Berge und ich glaube das es wieder eine sehr
anspruchsvolle Fahrt werden wird. Wir lassen die Grenze zur Schweiz in
ca. 20 Kilometer Entfernung, (hier durch eine rote Markierung) links liegen um
unseren Zielort zu erreichen.


Karte von Google Maps

Heute will ich mich mal um unser Fahrzeug kümmern, dass uns bisher zuverlässig
und ohne zu "mucken" durch die Lande mit ziemlich anspruchsvollen Serpentinen und
Steigungen bis zu 20% gefahren hat. Ich will Ölstand und Kühlwasser kontrollieren und
verschiedene andere wichtige Dinge überprüfen um sicher zu sein auch die nächsten
Etappen ohne Zwischenfälle meistern zu können.

15:30 Uhr

Und es ist doch wieder unerträglich warm geworden und wir sehnen uns nach
Abkühlung die aber in den nächsten Tagen, abgesehen von den abendlichen
Gewittern, nicht in Sicht ist. Wir würden uns richtig freuen wenn es gegen Abend
wieder ein ordentliches Gewitter geben würde.
Hier die aktuelle Wettervoraussage für heute.





Freitag, der 24. Juli


Tag 70

Nach ca. zweistündiger Fahrt sind wir in La Balme de Sillingy gut angekommen.






Stellplatz La Balme, Gebühr 6 € inkl. VE und Wasser.

Koordinaten von La Balme de Sillingy
N 45°58'16.94"  E 6°1'53.81"






Unterwegs kamen wir an vielen Seen vorbei und auch die französischen Alpen
bekamen wir ab und zu in der Ferne zu sehen. In den nächsten Tagen werden wir
sie auch erreicht haben.  Die folgenden Fotos haben wir
während der Fahrt machen können.















Fast die ganze Fahrt über fuhren wir parallel zur Autobahn
auf einer sehr gut ausgebauten Straße.












Wir wollen hier einen ruhigen Nachmittag und Abend verbringen um Morgen zu
unserem nächsten Ziel nach Aiguebelle zu fahren. Aiguebelle wird unser
Ausgangspunkt ins Hochgebirge sein. Wir wollen von dort aus den
Lac (See) du Mont Cenis erreichen.
Trotz der Hitze die uns auch heute wieder ordentlich zu schaffen macht haben wir
ein wenig das Umfeld des Stellplatzes erkundet und sind wie man an den folgenden
Bildern, die ich mit meinem Smartphone gemacht habe sieht, auch fündig geworden.























Sonnabend, der 25.Juli

Tag71

 Nach gut 80 Kilometer haben wir unseren heutigen Stellplatz erreicht. Unterwegs
fanden wir noch ein LIDL und konnten uns für die nächstenn Tage eindecken.




Stellplatz Aiguebelle, Gebühr gratis, Wasser 2 €, Entsorgung gratis.

Koordinaten von Aiguebelle

 N 45°32'37.50"  E 6°18'19.58"




Aiguebelle ist eine Commune déléguée in der französischen Gemeinde Val-d’Arc
mit 1.189 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2017) im Département Savoie in der
Region Auvergne-Rhône-Alpe

Um 11:30 Uhr haben wir nach einer wunderschönen Fahrt vorbei an dem Touristenort
Annecy und dem großen Lac d`Annecy unser heutiges Ziel Aiguebelle erreicht. Wir
staunten nicht schlecht, denn aus dem ehemals auf einer Wiese befindlichen
Stellplatz ist eine ganz moderne Anlage mit Spielplatz Toiletten usw. geworden.
Der Charme des "alten" Platzes ist dabei leider verloren gegangen, aber dennoch
werden wir hier erst einmal bleiben, denn der Ort ist sehr lebendig und man hat
allerhand zu sehen.






Am Lac de Annecy vorbei ging die Fahrt zunächst in Richtung Albertville.









Hinter Alberville kamen wir den hohen Bergen und damit unserem Ziel immer näher
und nach Überquerung eines Flusses  waren wir am Ziel.









Von den Bergen sahen wir sehr oft die Drachenflieger herunter kommen. (Bild unten)



Und natürlich wie in Frankreich überall üblich Blumenpracht wohin man schaut.
Alle Fotos sind aus dem fahrenden Womo geschossen und daher nicht in der
gewohnten Qualität. Leider war keine Möglichkeit irgendwo zu parken.



15:00 Uhr

Der neue gestaltete Platz hat uns jetzt doch nicht mehr so gut gefallen und so
habe ich kurzentschlossen mal bei Camper Kontakt schlau gemacht ob es in der
Nähe noch einen schönen Stellplatz gibt und ich bin sogar fündig geworden.



Kleine Pause an einem Wildbach, den wir auch bei unserem Stellplatz wiederfinden.



Ca. 25 Kilometer in unserer Richtung die wir morgen fahren werden gibt es den
Stellplatz Le Chambre. Ein sehr schöner kostenfreier Platz mit den Möglichkeiten
 Wasser zu bunkern und zu Entsorgen. Hier werden wir Übernachten.


 
Eine schöne kleine grüne Oase mit einem Grillplatz und viel kühlem Schatten fanden wir
direkt am Stellplatz.



Von hier aus hatten wir einen sehr schönen Blick auf das Hochgebirge. Oben auf den
Gipfeln lag in den Mulden immer noch Schnee. Der rot markierte Ausschnitt ist im
 nächsten Bild, dass ich mit meinem Teleobjektiv aufgenommen habe, schön zu sehen.







Wir haben alles richtig gemacht als wir den Stellplatz gewechselt haben, denn
hier stehen wir weitaus besser und genießen die Aussicht und die Ruhe die diese
kleine Oase ausstrahlt. Ich freue mich sehr diesen schönen Platz gefunden zu haben
und sollte ich tatsächlich noch einmal in diese Gegend kommen, dann werde
ich bestimmt hier wieder Übernachten bzw. ein paar Tage bleiben.
Morgen früh wie immer nach dem Frühstück geht es dann so richtig in das
Hochgebirge hinauf zum Lac du Mont Cenis.




Sonntag,der 26. Juli

Tag 72

Ja, wir sind pünktlich weggekommen und waren um 10:30 Uhr nach einer sehr schönen
Fahrt und einem aufregenden Anstieg zum Col (Pass) du Mont Cenis angekommen.
Es war schwer unterwegs zum Lac du Mont irgendwo einmal anzuhalten um schöne
Bilder zu machen. Ich habe es aber geschafft, nahe am Abgrund kurz zu anzuhalten
und doch noch ein paar Fotos der imposanten Landschaft zu schießen.









Das sind die Serpentinen die wir hinauf zum Lac du Mont Cenis bewältigen mussten.
Teilweise nur im zweiten Gang kam ich manche steile Steigung hoch. Auf jeden Fall
ist dieser Anstieg im Vergleich zu der Abfahrt in Richtung Italien die wir morgen vor
uns haben ein Kindergeburtstag, denn morgen geht es richtig zur Sache. Man wird es
an den Fotos sehen.
Der Col du Mont Cenis ist ein südlich an das Massiv Mont Cenis anschließender,
2081 m hoher französischer Alpenpass auf der Route von Lanslebourg-Mont-Cenis
und Lanslevillard in Frankreich nach Susa in Italien.



Nach dieser aufregenden Auffahrt zum Lac du Mont können wir nun den Anblick genießen
der sich uns hier bietet. Natürlich sind wir nicht die einzigen hier oben, denn dieser
 Platz, der offiziell kein Stellplatz ist, ist äußerst beliebt.
 











Ich habe hier oben in den Bergen kein Netz, also kann ich den heutigen Beitrag
erst morgen veröffentlichen. Schade, denn ich hätte euch gerne zum heutigen
Sonntag die schönen Bilder gezeigt.









Und hier ein Panoramafoto das ich aus sechs Hochkantbildern mit Photomerge zusammen
gesetzt habe. (unten)



Und so etwas haben wir auch noch nie gesehen. Hier oben in den Bergen eine mobile Melkanlage. Wie das funktioniert hat uns sehr beeindruckt.



Die Kuhherde wartet geduldig auf den Bewginn des Melkens (oben) dann stellt der
Bauer den Kompressor an (unten) ...



... jetzt kommt die erste Kuh in den Melkstand, insgesamt können zwölf Kühe gleichzeitig gemolken werden. Nach einiger Zeit, am Ende des Melkvorgangs ...



... kommen die abgemolkenen Kühe wieder am anderen Ende des Melkstandes heraus.



Der ganze Vorgang passiert in aller Ruhe und vollautomatisch. Wie man dieser
zufriedenen Kuh ansieht hat sie die Prozedur gut überstanden.



Und dieses Foto (unten) zeigt die Stimmung über dem See mit dem aufgehenden
Mond um 21:35 Uhr heute Abend.






Montag, der 27. Juli

Tag 73

Uns steckt noch die Kühle der Nacht n den Gliedern als wir am frühen Morgen nach
einem kleinen Frühstück schon um 08:00 Uhr aufbrechen um dem größten Verkehr
auf der stark abschüssigen Serpentinenstraße in Richtung Italien zu entgehen.
Ein letzter Blick auf das spiegelglatte Wasser des Sees und im Hintergrund erheben
sich die Berge aus den morgendlichen Wolken.



Großartige Ausblicke, aber auch unbedingte Aufmerksamkeit nahmen meine ganze
Konzentration in Anspruch auf dieser Abfahrt, wie die folgenden eindrucksvollen,
aber auch Schwindel erregenden Bilder zeigen.

























Buon pomeriggio Italia



 Auf halben Wege nach unten ins Tal haben wir die Grenze nach Italien erreicht und
weiter ging die anspruchsvolle Fahrt an unzähligen Haarnadelkurven vorbei.



Bald schon haben wir die ersten italienischen Dörfer in Sicht. Nun sind es noch
ca. 100 Kilometer zu unserem heutigen Stellplatz nach Pont Canavese.



Wir haben Verkehrs- und Straßenzustandsmäßig gesehen die "Hölle" von Turin
gegen 12:20 Uhr gut überstanden. Schlechte Straßen und Wahnsinns Verkehr
machen die Fahrerei in Turin zu einem echten Horrorerlebnis.



Wir hatten anschließend aber freie Fahrt zu unserem heutigen Ziel.



Über diese schön mit Blumen geschmückte alte Brücke ging es auf die andere
Seite des Flusses Orco an dem der schöne Stellplatz liegt. Wir sind überrascht hier
einen so schönen Platz gefunden zu haben und richten uns für mindestens
zwei Tage hier ein.












Stellplatz Pont Canavese, Gebühr gratis inkl. Strom, Wasser und Entsorgung.



Koordinaten von Pont Cavanese

 N 45°25'17.96"  E 7°36'1.48"




Der schön gelegene , saubere Stellplatz von Pont Cavanese begeistert uns. Wir fühlen
uns hier sehr wohl und wundern uns aber auch, dass hier nur ein einziges
Wohnmobil steht.






Kostenloser Strom und Wasser aus dieser Säule. Für jeweils zwei Plätze steht eine
Säule zur Verfügung.



Morgen werden wir uns in diesem kleinen Ort etwas umsehen und entdecken vielleicht
einige schöne Fotomotive.


D
ienstag,der 28. Juli

Tag 74

Wir sind nach dem Frühstück losgezogen und haben uns die Altstadt des kleinen
Ortes Pont Cavanese angesehen. Bewaffnet mit unseren Smartphones tauchten
wir in das Italien von Don Camillo und Peppone ein. Die folgenden Bilder
sind so entstanden.



























Die wieder fast unerträgliche Hitze, um 09:30 Uhr waren es schon +32° Celsius, machte
uns ganz schön zu schaffen und so begrenzten wir unseren Rundgang auf ca. 2 Stunden.
Den Nachmittag werden wir mit süßem "Nichtstun" verbringen und uns den weiteren
Reiseplan überlegen. Die grobe Richtung in das Mont Blanc Massiv habe ich ja
schon vorgegeben, nur welche Orte wir bis dahin noch anfahren werden
ist noch nicht genau entschieden.


Morgen geht es weiter im 9. Teil.
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Jonny Weber. Die Landkarten mit Kilometerangaben und Fahrzeiten sind von Google Maps.