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Teil 10

Dieser Teil beschreibt unsere letzten Tage/Wochen in
Frankreich und die Rückreise über Luxemburg nach
 Deutschland. Dort wollen wir verschiedene Orte an
der Mosel besuchen.



Montag, der 17. August

Tag 94

Heute wollen wir Millery erreichen, aber nicht ohne vorher mal wieder LIDL aufzusuchen.
Hier in der Nähe von Bar le Duc gibt es eine LIDL Filiale und danach geht es auf
die ca. 90 Kilometer lange Fahrt nach Millery.



Karte von Google Maps

Stellplatz Millery, Übernachtung gratis inkl. Entsorgung, Strom und Wasser gegen Gebühr.
Zahlbar mit Karte am Automat mit deutscher Anleitung.





Koordinaten von Millery

 N 48°48'57.54"  E 6°7'38.33"



Millery ist eine französische Gemeinde mit 630 Einwohnern im Département
Meurthe-et-Moselle in der Region Grand Est. Sie gehört zum Arrondissement
Nancy und zum Kanton Entre Seille et Meurthe.


Wir hoffen hier in Millery einen guten Platz zu bekommen wo wir ein paar Tage
bleiben können. Ich nehme an, dass der Platz bestimmt sehr gerne, auf Grund
der guten Konditionen, aufgesucht wird. Also heißt es beizeiten dort
ankommen ...


Um 11:30 Uhr sind wir hier in Millery angekommen. Und wie schon so oft in diesem
Jahr hat sich der neueste Bordatlas von 2020 mal wieder als Märchenbuch erwiesen.
Von wegen Strom und Wasser gratis, nix da. Man hat wohl den ganzen Platz
 (5 Stellplätze) neu gestaltet und dabei auch Automaten installiert. Nun muss
man mit Bankkarte, wenn man Strom und Wasser benötigt bezahlen. Wie viel war
leider nicht zu ermitteln.
Der Stellplatz liegt zwischen einer Durchgangsstraße und der Mosel in unmittelbarer
Nähe des Ortszentrums.



Neu eingerichtete Stromsäulen und ein Zahlautomat sind jetzt hier installiert.






Die 5 vorhandenen Plätz sind sehr eng und man kann kaum einmal die Markise ausfahren.
Wenn zwischen den geteerten Plätzen einmal, was geplant ist, Büsche o.ä. geplanzt
werden, dann hat man kaum Platz zum Aussteigen.
Sehr schade, hier hätte man jemand die Planung machen lassen sollen, der etwas
davon versteht ...



Wichtig ist das wir uns hier wohlfühlen und freuen uns diesen Platz an der Mosel
gefunden zu haben. Wie lange wir hierbleiben steht noch in den Sternen. Am
Nachmittag werden wir erst einmal einen Blick ins Zentrum werfen, vielleicht
entdecken wir ja etwas Sehenswertes.



Die neu angelegte Ent- und Versorgungsanlage mit dem Zahlautomat.

 

Und das wirklich einzig Sehenswerte in diesem Ort ist ein Baguette Automat der
24 Stunden am Tag gegen entsprechendes Endgeld frische, warme Baguettes
ausspuckt.






Dienstag, der 18. August

Tag 95

Heute fahren wir nach Pont a Mousson wo wir tatsächlich für eine Woche Station
machen wollen. Es sind ja nur 13 Kilometer die heute von Millery nach
Pont a Mousson zu absolvieren sind.



Karte von Google Maps

Stellplatz Pont a Mousson, 10 € inkl. Strom, Wasser, Ver- und Entsorgung, Dusche.
WLAN 3 € pro Tag.




Koordinaten von Pont a Mousson

 N 48°54'10.55"  E 6°3'39.99"





Pont-à-Mousson ist eine französische Gemeinde mit 14.228 Einwohnern im
Département Meurthe-et-Moselle in der Region Grand Est. Sie gehört zum
Arrondissement Nancy, ist Hauptort des Kantons Pont-à-Mousson und Sitz
des Gemeindeverbandes Bassin de Pont-à-Mousson.
Das Wetter ist sonnig und teilweise leicht bewölkt, aber zum Glück scheint zunächst
einmal die ganz große Hitze vorbei zu sein. Die Wetter Voraussage kündigt
aber bis zum Wochenende wieder Temperaturen weit jenseits der +30°
Celsius an. Auf jeden Fall machen wir uns wie immer nach dem Frühstück auf
den Weg nach Pont a Mousson und hoffen, dort einen schönen Platz ergattern
zu können.

10:00 Uhr

Wir sind in Pont a Mousson gut angekommen und haben einen ganz guten Platz
gefunden. Als erstes haben wir unsere Fahrräder klar gemacht und sind zu LIDL
gefahren um ein paar Dinge einzukaufen. Mein eigentlicher Stammplatz ist leider
von Belgiern besetzt die aber morgen wegfahren. Ich habe mir diesen Platz
reservieren lassen und wir machen dann morgen einen Stellungswechsel.



Von unserem Platz aus haben wir einen schöpnen Ausblick auf die Moselbrücke die
dieser Stadt ihren Namen gegeben hat. (2 Bilder unten)






Wir werden 7 Tage hierbleiben und den Rabatt ausnutzen. So zahlen wir statt 70 €
nun nur 58 €. Außerdem ist das mit 3 € pro Tag angekündigte WLAN im Preis enthalten.
 
Auch hier sind im Bordatlas wieder falsche Angaben gemacht worden.
Ich musste leider feststellen, dass von den vielen Plätzen die wir bisher, ob in Italien
oder Frankreich, besucht haben ungefähr die Hälfte im Bordatlas falsch
beschrieben waren. Unser Fazit ist, den teuren Bordatlas in Zukunft nicht mehr zu
kaufen und auch vom Kauf abraten.
Es gibt viele kostenlose Apps die immer zeitnah, genau und zu 100 % aktuell sind.


 
Mitttwoch, der 19. August


Tag 96

Und wieder steht uns ein heißer Tag bevor. Schon jetzt am frühen Morgen, es
ist 07:20 Uhr sind die Temperaturen außergewöhnlich hoch. Es wird Zeit das
endlich mal wieder ein kräftiges Gewitter die Luft reinigt und etwas besser
auszuhaltende Temperaturen bringt.
Morgentliche Ruhe liegt über den Platz und dem Hafen der diesem Stellplatz
angeschlossen ist.



Mal sehen was wir heute an Aktivitäten zustande bringen ...

Es wird, wie es aussieht ein schöner, fauler Tag. Bei einem zufälligen Blick zum
Himmel sah ich einen großen Schwarm Störche, ich schätze das es ca. 50 - 60 Vögel
waren, die den Eindruck vermittelten sich hier zu sammeln um dann gemeinsam
nach Afrika oder wohin auch immer zu fliegen.
 Zuerst dachte ich das es Milane sind, aber als ich mit dem Teleobjektiv die
Vogelschar heran zog, sah ich das es Störche waren.









Später konnten wir unseren Platz gegen einen besseren eintauschen und hier haben
wir uns für die nächsten Tage häuslich eingerichtet.
Irgendeiner unserer Vorgänger von diesem Platz hatte wohl den Sonnenschirm
vergessen oder mit Absicht hier gelassen und so vermittelt das Foto südlichen
Flair.





Nun haben wir einen schönen, schattigen Platz und auch einen ausgezeichneten Blick
auf die Mosel.



Später bekamen wir noch Besuch von einer Schwanenfamilie und so wurden wir
unser altbackenes Baguette auf gute Art los.






Donnerstag, der 20. August

Tag 97

Es ist heute bewölkt aber immer noch, so wie in den letzten Tagen/Wochen, schwül
warm. Keine Abkühlung in Sicht und für Morgen hat der Wetterbericht schon wieder
hohe Temperaturen von bis zu +39° Celsius angesagt. In der Nacht war es einigermaßen erträglich, man konnte sehr gut schlafen und sind heute schön ausgeruht
aufgewacht. Ich will heute mal mit dem Fahrrad los um ein paar Fotomotive von
Pont a Mousson einzufangen.
Jetzt am morgen ist noch kein Schiff auf der Mosel zu sehen und das Wasser
entsprechend ruhig. So konnte ich diese drei schönen Spiegelungen von den
Häusern und der Brücke auf der anderen Seite der Mosel machen.









Trotz der Hitze habe ich eine kleine Fotoexkursion gewagt und bin mit dem Fahrrad
in das Centrum de Ville (Stadtzentrum) gefahren.
Eine der Hauptstraßen die hinunter zur Moselbrücke führen. (2 Bilder unten)












Wie fast immer in jedem Ort Frankreichs üblich ein üppiger Blumenschmuck so wie
hier am Brückenkopf und auf der Brücke.












Viele schöne Motive rund um den Marktplatz mit dem Rathaus das im Stil von
Ludwig dem 16. im Jahre 1786 erbaut wurde.






Hier in Cafe les Arkades haben wir eine kleine Pause bei einem wirklich sehr überteuerten
Cappuccini gemacht.








Freitag, der 21. August

Tag 98

Heute steht uns laut Wetterbericht der wärmste Tag dieser Woche bevor. Nach
den vielen Wochen der ungewöhnlichen Hitze sind wir schon so abgehärtet bzw.
weichgekocht das wir auch diesen Tag noch überstehen werden. Uns hält die
Hoffnung aufrecht das ab Morgen tatsächlich die Temperaturen einigermaßen
ins "normale" zurück gehen sollen. Dennoch bleibt ein wenig Skepsis in unseren
Köpfen ob es wirklich so werden wird.

Hier noch drei Fotos von gestern die ich vergessen hatte.









Es ist doch nicht so warm wie angekündigt geworden. Das liegt vielleicht daran,
dass wir den deutschen Wetterbericht immer hören und da die Hitze von
Südwesten kommen soll war es gestern hier in Frankreich so warm und heute
schon die für Deutschland für morgen angekündigte Wetterverschlechterung
hier schon eingetroffen ist. Ja ja, ich weiß klingt ein wenig kompliziert.
Auf jeden Fall werden wir morgen den sonabendlichen Marktbesuch von
Pont a Mousson nicht versäumen und uns rechtzeitig auf den Weg machen.

Hier ist heute wieder ganz schön voll geworden und man merkt, dass ein
 Wochenende vor der Tür steht.



Sonnabend, der 22. August

Tag 99

Heute ist Markttag in Pont a Mousson den wir natürlich nach dem Frühstück
besuchen werden. Der Markt findet mit vielen Ständen im Außenbereich und mit
den Lebensmittelständen in der Halle statt. Mal sehen, ob es für uns auch etwas
interessantes zu kaufen gibt.
Das Wetter ist endlich so wie wir es uns gewünscht haben. Sonne, etwas Wind
und nicht mehr die brütende Hitze, sondern richtig schönes Sommerwetter.
Der Gang über den Markt hat richtig Spaß gemacht, aber etwas besonderes, was
uns begeistern konnte, haben wir nicht gefunden.
























Heute war wieder großer Zuspruch auf dem Stellplatz. Um 17:00 Uhr ging die Schranke
herunter weil der Platz komplett voll war.






Sonntag, der 23. August

Tag 100





Montag, der 24. August

Tag 101

Heute ist der letzte Tag den wir hier in Pont a Mousson verbringen werden. Wir
haben die Tage hier sehr genossen, sind aber auch auf der anderen Seite froh das
es wieder weiter geht. Wir wollen morgen nach Luxemburg einreisen und sind sehr
froh das die Reisewarnung für dieses Land inzwischen aufgehoben wurde.
Unser Ziel in Luxemburg heißt Dudelange (Düdelingen). Auf dem dortigen
Stellplatz war ich schon einmal und habe ihn in angenehmer Erinnerung. Mal sehen
ob meine Erinnerungen mit der jetzigen Situation überein stimmt.
Von hier aus sind es nur ca. 80 Kilometer die wir bis nach Dudelange zu
bewältigen haben.

Noch ein kleiner Rundgang durch den Stellplatz auf dem auch eine Marina für
Sportboote angeschlossen ist. Die große Hitze scheint nun endgültig vorbei zu sein
und die Temperaturen haben sich normalisiert. Zudem ist es heute ziemlich bewölkt.










Von der Marina aus sieht man auch einige der Stellplätze rechts im Bild.







Dienstag, der 25. August

Tag 102

Auf geht es nach Luxemburg und zwar zum Stellplatz Dudelange (Düdelingen) den
wir unweit nach passieren der Grenze finden.



Luxemburg ist ein kleines europäisches Land, das an Belgien, Frankreich und
Deutschland grenzt. Das hauptsächlich ländlich geprägte Staatsgebiet zeichnet
sich im Norden durch die dichten Wälder der Ardennen sowie Naturparks aus, im
Osten durch die felsigen Schluchten der Region Müllerthal und im Südosten durch
das Tal der Mosel. Die ebenfalls Luxemburg genannte Hauptstadt ist berühmt für
ihre befestigte mittelalterliche Altstadt, die auf einer Anhöhe liegt.




Karte von Google Maps

Düdelingen ist eine Stadt und eine Gemeinde im Großherzogtum Luxemburg. Sie
gehört zum Kanton Esch an der Alzette und ist mit 21.087 Einwohnern neben der
Stadt Esch an der Alzette der wichtigste Industriestandort des Landes.



Stellplatz Dudelange, gratis inkl. Wasser und Strom.


Koordinaten von Dudelange (Luxemburg)

 N 49°28'17.00"  E 6°4'42.00"





Eine entspannte Fahrt durch Frankreich Richtung Norden nach Luxemburg haben
wir gut hinter uns gebracht. Es ist heute regnerisch und stark bewölkt, aber
trotzdem haben wir unterwegs während der Fahrt ein paar Aufnahmen
machen können.









Wir sind froh die unzähligen, aber meist blumengeschmückten Kreisverkehre und
nervigen Verkehrsberuhigungen durch die dreieckig markierten Bodenbuckel nun
bald hinter uns zu lassen. Wer schon in Frankreich war weiß wovon ich rede.






Gegen 11:00 Uhr haben wir die Grenze nach Luxemburg erreicht und gleich darauf
auch den Stellplatz Dudelange der sich in grenznähe befindet.






Der ruhige Stellplatz im Grünen bietet wirklich alles was ein guter Stellplatz
bieten kann. Und das schönste ist das hier tatsächlich, wie angekündigt, Strom und
Wasser sowie Entsorgung absolut kostenfrei sind.



Nachdem wir uns eingerichtet hatten, schnappten wir uns unsere Fahrräder und
fuhren die ca. 3 Kilometer ins Zentrum von Dudelange.
Eine schöne und saubere Stadt erwartete uns. Viele kleine Geschäfte und Restaurants
waren gut besucht und zeigten ein sehr lebendiges Bild der Stadt.



Der Stellplatz liegt oberhalb der Bahnschienen wird aber dadurch nicht gestöhrt.






Das schön geschmückte Rathaus der Stadt. (oben)

Ein Highlight war die sehr schön, mit vielen Kostbarkeiten reich ausgeschmückte Kirche.
(Vier Bilder unten)












Den Rest des Tages verbringen wir bei einem guten Mittagessen und Faulenzen.




Mittwoch, der 26. August

Tag 103

Nun geht es weiter nach Deutschland und zwar nach Klüssereath an der Mosel.
Bevor wir die Granze nach Deutschland überschreiten werden wir noch einen
Tankstop im Luxemburgischen Wasserbillig machen.





Karte von Google Maps

Stellplatz Klüsserath, Gebühr 7,20 € inkl. Entsorgung und Kurtaxe, Wasser 100 Liter 1 €,
Strom 2 kWh 1 €. Mit Gutschein vom Bordatlas 3 Tage stehen für 2 bezahlen.



Koordinaten von Klüsserath

 N 49°50'28.13"  E 6°51'12.47"






Klüsserath, amtliche Schreibweise bis 16. Juli 1936: Clüsserath, an der Mosel ist
eine Ortsgemeinde im Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz, etwa in der
Mitte von Bernkastel-Kues und Trier gelegen. Sie gehört der Verbandsgemeinde
Schweich an der Römischen Weinstraße an.

Um 12:00 Uhr haben wir Klüsserath erreicht, aber nicht ohne bei LIDL anzuhalten
und über 40 leere Plastikflaschen gegen bares einzutauschen und uns neu zu
proviantieren. Das Wetter lässt nun wirklich zu wünschen übrig und ein starker Wind
um nicht zu sagen Sturm begleitete uns die ganze Fahrt über. In den
Verkehrsnachrichten erfahren wir, dass die Moselbrücke für LKWs und
Wohnmobile sowie Wohnanhänger auf Grund des Sturms gesperrt wurde.
Wir sind jedenfalls gut angekommen und richten uns für die nächsten drei Tage
hier häuslich ein.



Dunkle Wolken und starker Sturm begleitete unsere heutige Fahrt. Im Luxemburgischen Wasserbillig haben wir für sagenhafte 96,8 Cent getankt bevor wir wieder in Deutschland gelandet sind..



Unsere fast 40 leeren Flaschen hatten wir ja über mehrere tausend Kilometer
spazieren gefahren, weil es in den anderen Ländern keine Pfandgeld dafür
zurück gibt. Bei LIDL sind wir sie nun losgeworden und haben das Pfandgeld
natürlich gleich wieder in Proviant umgesetzt,
Hier in Klüsserath ist sehr viel Platz für Wohnmobile und so haben wir einen
Platz in der ersten Reihe, d.h. direkt an der Mosel bezogen.












Donnerstag, der 27. August

Tag 104

Nach einer sehr ruhigen Nacht und einem wunderbaren Schlaf empfängt uns der
heutige Tag mit einer leichten Bewölkung und Sonnenschein. Der Wind der gestern
ganz schön gewütet hat ist verschwunden und so werden wir diesen Tag in aller
Ruhe geniessen, denn zum Wochenende sind laut Wettervoraussage Regen
und sinkende Temperaturen angesagt.
Ein Blick aus dem Fenster zeigt die aktuelle Situation jetzt um 09:35 Uhr
auf dem Stellplatz. Leichte Bewölkung, etwas Sonnenschein und sehr viel Platz
um ungestört von Nachbarn ruhig zu stehen.



Reichlich Schiffsverkehr auf der Mosel. Leider ist hier in Klüsserath zu viel Uferbepflanzung
so das man nicht sehr viel von den Schiffen sehen kann. Im oberen Foto ist
ein Flußkreuzfahrschiff und im unteren Bild ein Frachtschiff zu sehen.






Wir werden später in den Ort gehen und uns dort ein wenig umsehen ...

Der Ort selber hat nicht all zu viel lohnenswertes, außer einigen schönen,
blumengeschmückten Vorgärten zu bieten und so verbringen wir die Zeit auf dem
Stellplatz mit Sonnen, Faulenzen, Lesen und Fernsehen.

 

 

 




Freitag, der 28. August

Tag 105

Es hat in der Nacht zeitweilig geregnet, aber jetzt am Morgen ist es wieder schön,
 d.h. es ist so wie gestern leicht bewölkt und die Sonne scheint zeitweilig aus
den Wolken hervor.
Gestern am Nachmittag war es fast wolkenlos und von den gegenüber liegenden
Weinbergen machten sich viele, es waren mindestens zwanzig, Gleitschirmflieger 
 auf und nutzen die Thermik aus um lange ihren Hobby am Himmel nachzukommen.
Ich habe schnell meine Kamera klar gemacht und konnte einige Aufnahmen von
diesem Ereignis machen.
Einige der Akteure landeten in den Weinbergen sehr dicht an der dicht befahrenen
Bundesstraße, also nicht ganz ungefährlich ...



























Der starke Sturm der vorgestern wütete hat dazu geführt das schon sehr viele
unreife Walnüsse von den Bäumen fielen. Sehr schade, denn das wird die Ernte
im September ganz schön minimieren.
Hunderte, wenn nicht gar tausende Nüsse liegen rund um die Bäume herum und sind
nicht mehr in der Lage zu Ende zu reifen. Schade ...



Wir wollen morgen nach Minheim weiter fahren. Aus diesem Grund werden wir heute
am späten Nachmittag mit den Vorbereitungen zur Abfahrt beginnen. Der
heutige Tag war ziemlich ereignislos und so verbrachten wir ihn in aller Ruhe.
Minheim ist ja nur ca. 20 Kilometer von hier entfernt und dort werden wir auch
den angebotenen Gutschein (3 Tage stehen und nur 2 bezahlen) in Anspruch
nehmen.
Mit den letzten Sonnenstrahlen dieses Tages habe ich am Abend noch das folgende
Foto machen können.






Sonnabend, der 29. August

Tag 106

Wir befahren die große Trittenheimer Moselschleife und haben nach einer schnellen
Fahrt unseren neuen Standort erreicht.
Minheim ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Bernkastel-Wittlich in Rheinland-Pfalz.
Sie gehört seit dem 1. Januar 2012 der Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues an.


Karte von Google Maps

Stellplatz Minheim, Gebühr 7,20 € inkl. Entsorgung und Kurtaxe, Wasser 100 Liter 1 €,
Strom 2 kWh 1 €. Mit Gutschein vom Bordatlas 3 Tage stehen für 2 bezahlen.




Koordinaten von Minheim

 N 49°51'55.47"  E 6°56'31.32"






Heute am frühen Morgen ist es das erste Mal in diesem Jahr das wir erleben das
der ganze Platz und die Weinberge im Nebel lagen.









Etwas später, der Nebel hat sich aufgelöst und die Sonne hat sich durchgesetzt
habe ich auf der Fahrt nach Minheim aus vier Hochkant Bildern dieses Bild
einer Moselschleife zusammen gesetzt.



Schon kurz nach 10:00 Uhr haben wir Minheim erreicht und sind erstaunt, dass
dieser Platz brechend voll war. Gerade fuhr ein Womo weg und so konnten wir
dessen Platz beziehen. Zwar nicht in der ersten Reihe, aber immerhin ein ruhiger
schöner Platz, wo sogar noch reichlich Strom vom Vorgänger für uns zur
Verfügung steht.












Das Wetter hat sich nun zu einem Mix aus Wolken und Sonne entwickelt. Im Moment
es ist jetzt 12:00 Uhr, haben wir +17° Celsius mit einer Regenwahrscheinlichkeit
von 11 %.




Sonntag, der 30. August

Tag 107

Heute wollen wir eine kleine, nicht zu lange und anstrengende, Radtour unternehmen.
Das Wetter dafür ist ideal und nicht zu warm. Aber erst mal wird sonntäglich
gefrühstückt und dann lassen wir den Tag langsam und altersgerecht angehen.
Unsere Frühstücksgäste haben sich auch schon eingefunden und die ersten Sportboote
fahren auf der Mosel an unserem Stellplatz vorbei.
.











Die kleine Radtour entlang der Mosel und durch die Weingärten hat nicht all zu viel
Ausbeute gebracht, aber einige Fotos habe ich dennoch schießen können.




 

 

Schiffe und Boote aller Art tummeln sich auf der Mosel.















Die katholische Pfarrkirche St. Johannes der Täufer (oben) und eine hystorische
Weinpresse. (unten)












Montag, der 31. August


Tag 108

Es hat fast die ganze Nacht geregnet, aber jetzt am morgen scheint es sich
aufzuklären. Der Platz hier in Minheim ist immer noch sehr voll und auch wir werden
heute noch hier bleiben. Morgen wollen wir dann weiter Moselabwärts in Richtung
Koblenz fahren, wobei wir uns bis jetzt noch kein konkretes Ziel gesetzt haben.
In Mülhein können wir unsere leeren 11 kg Gasflaschen auffüllen lassen bzw.
tauschen.
Auf jeden Fall wollen wir danach bei Zell kurzfristig das Moselufer verlassen und
hinauf zu dem großen Supermarkt Globus fahren um einzukaufen.


Karte von Google Maps

Danach geht es dann wiederherunter an die Mosel, aber wie gesagt haben wir noch
keinen Plan welchen Stellplatz wir anfahren wollen.
Das feuchte und im Moment noch regnerische Wetter verhindert größere Aktivitäten
außerhalb des Wohnmobils und so ist mal wieder Lesen und Fernsehen angesagt.
Der Wetterbericht verspricht aber für die nächsten Tage wieder Wetterbesserung und
optimistisch wie wir sind glauben wir das auch sehr gerne.



Dienstag, der 1. September

Tag 109

Wegen akuter Erholung an der Mosel komme ich kaum zum Schreiben. Auf jeden
Fall haben wir unser Pensum das wir uns für heute vorgenommen hatten voll erfüllt.
Nachdem wir Minheim verlassen hatten ging es zuerst nach Mülheim/Mosel um
unsere Gasflasche zu tauschen. Danach fuhren wir bei Zell/Mosel den Berg hinauf
zum Globus Supermarkt um einzukaufen.







Danach haben wir uns den Stellplatz Sankt Aldegund angesehen, aber hier war kein
Platz zu bekommen. Also sind wir kurzentschlossen zurück nach Enkirch gefahren.
Dort haben wir auch alte Bekannte wieder getroffen und wir haben uns für die
nächsten sechs Tage, also bis zum kommenden Montag hier eingebucht.


Karte von Google Maps

Stellplatz EnkirchGebühr 8 €, Strom und Wasser gegen Gebühr.



Koordinaten von Enkirch

 N 49°59'5.59"  E 7°7'12.04"

















Mittwoch, der 2. September

Tag 110

Wir hatten hier gestern am späten Nachmittag sehr wechselhaftes, aber warmes
Wetter. Zunächst sahen wir einen Regenbogen und Minuten später wieder
strahlenden Sonnenschein.
 


Erst der schöne Regenbogen (oben) und Minuten später wieder strahlender Sonnenschein
(unten)

 

Auch heute wachen wir wieder bei sehr wechselhaftem Wetter auf. In der Nacht hat
es ab und zu geregnet, aber jetzt am Morgen ist es trocken und wir hoffen in jeder
Hinsicht auf einen schönen Tag. Ein freundlicher Nachbar, der heute hier weg fährt,
überließ mir freundlicherweise seine Steckdose, denn hier in Enkirch gibt es wirklich
viel zu wenig Stromanschlüsse für die vielen Wohnmobile die hier Station machen
und so ist ein ständiger Kampf um eine der begehrten Anschlüsse im Gange.

Ich hatte ja vor einigen Wochen den verschließbaren Wassertankverschkuß in
Breisach nach dem Wasser auffüllen vergessen und seither provisorisch immer den
Wassereinlaß verschlossen. Nun habe ich mir heute bei F. Berger einen neuen
abschließbaren Deckel bestellt und der wird mir hier nach Enkirch zur Touristen
Info (nach Absprache) geschickt.



Ich bin ja froh, dass es dieses Teil auch einzeln gibt und ich nicht den kompletten
Einlass kaufen muss.
Hier in Enkirch ist heute wirklich ordentlich Betrieb. Pausenlos kommen neue
Wohnmobile an und der Platz wird zusehend voller. Das zeigt wie beliebt dieser
Stellplatz ist. Ich bin ja auch schon seit Jahren immer wieder hier "aufgeschlagen".
Das offizielle Treffen der "Wüstenfahrzeuge" ist ja auf Grund von Corona in diesem
Jahr abgesagt worden, dennoch sind sehr viele von diesen speziellen Fahrzeugen
zu einem Treffen hierher gekommen und so gibt es immer etwas zu bestaunen.
























Donnerstag, der 3. September

Tag 111

Und auch heute kommen bestimmt wieder sehr viele Wohnmobile und Spezial
Fahrzeuge hier an.
Es herrscht ein reges Leben und Treiben auf dem Platz, es gibt viel zu sehen und es
wird nie langweilig. Ein besonderes Fahrzeug mit dem Namen Anaconda erregte
ungeteilte Aufmerksamkeit, denn er konnte die Räder des Anhängers während der
Fahrt elektrisch so verstellen, dass das Fahrzeug sich tatsächlich "schlangenmäßig"
vorwärts bewegte.



Bei dem Treffen der "Wüstenfahrzeuge" geht es auch traditionsmäßig darum, unter
anderem, nicht mehr benötigtes Fahrzeug Zubehör und allen möglichen Krimskram
zu tauschen bzw. zu verkaufen. Von Büchern über Werkzeug bis hin zu Kuriositäten
kann man fast alles finden. Z.B. wie auf dem folgenden Foto u.a. auch ein Gebiss
zum Verkauf steht. (siehe weißer Pfeil)



Ich habe heute mal meinen Gasgrill aufgebaut und ein Hähnchen gegrillt.
Es ist sehr gut gelungen, lecker gewürzt und mit brauner, knuspriger Haut hat es
uns sehr gut geschmeckt.






Freitag, der 4. September

Tag 112

Das wird bestimmt ein turbulentes Wochenende hier in Enkirch, denn trotz Corona
wird ab heute ein kleines Weinfest, natürlich unter den gegebenen Vorschriften,
stattfinden. Dazu ist auch ein kleiner Markt geöffnet und der Stellplatz ist
knacke voll. Wir sind gespannt auf die vielen Aktivitäten die sich abspielen werden
und ich werde natürlich in Wort und Bild später darüber berichten. Laut Wetterbericht
soll es auch wieder sommerlich warm werden und so steht einem schönen
Wochenende nichts mehr im Wege.
Ach ja, mein vorgestern bestellter neuer Wassertankdeckel ist erstaunlicherweise
gestern, praktisch 24 Stunden nach telefonischer Bestellung, schon angekommen.
Danke an Fa. Berger für die schnelle Bearbeitung.



Sonnabend, der 5. September

Tag 113

Ja, es wurde gestern ein lustiger Abend. Das unter Beachtung aller Corona Vorschriften stattfindende kleine Weinfest war gut besucht. Ein DJ sorgte für Stimmung, ein
Weinstand für genügend Vorräten an Wein und ein Imbiss Stand für das leibliche
 Wohl. Das Wetter spielte auch mit und so wurde es ein gelungener Abend und
endete mit einem weinseeligen nach Hauseweg, bzw. zum Wohnmobil.
















Heute, es ist schon 10:00 Uhr, ist das Wetter wieder durchwachsen aber bis jetzt
noch trocken. Das angekündigte Regenband hat Enkirch noch nicht erreicht und so
hoffen wir auf einen schönen Tag. Wahrscheinlich werden wir wieder eine kleine Tour
mit dem Fahrrad unternehmen ...



Sonntag, der 6. September

Tag 114

Jetzt werden die Nächte schon merklich kühler und man spürt den nahenden Herbst
schon sehr deutlich. Jetzt am Morgen scheint die Sonne über dem Moseltal und es
verspricht ein schöner Spätsommertag zu werden. Ich denke, dass heute bestimmt
viele Wohnmobile wegfahren werden und damit der Wochenendtrubel vorbei ist.

Hier von Enkirch aus kann man mit der kleinen Fähre die auch Fahrräder mitnimmt
nach dem gegenüber liegenden Ort Kövenig übersetzen und dann z.B. mit der Bahn
in wenigen Minuten Traben-Trabach erreichen.



Außer den unzähligen Walnussbäumen entlang der Mosel wächst hie auch wilder Hopfen.



Wir sind nun schon fast eine Woche hier in Enkirch und so langsam zieht es uns weiter.
Wir wollen uns also morgen auf den Weg machen und die Mosel in Richtung Weilmünster
verlassen. Wir wollen Enkirch frühzeitig verlassen, denn immerhin haben wir
ca. 180 Kilometer bis nach Weilmünster zu bewältigen. Wir werden von Cochem aus die Serpentinenstraße hinauf fahren und dann auf der Autobahn ordentlich Kilometer
"fressen" um nicht all zu spät, wegen der guten Plätze, anzukommen.


Karte von Google Maps



Montag, der 7. September

Tag 115

Wir haben es wahr gemacht und sind nach dem Frühstück aufgebrochen um die
ca. 180 Kilometer nach Weilmünster gefahren. Bei Cochem an der Mosel haben wir
dieselbe verlassen, haben noch ein letztes Foto von der Mosel gemacht und uns
dann die Serpentinenstraße hinauf geschraubt um bei Kaiseresch die Autobahn
zu erreichen. Die schnelle Autobahnfahrt ging dann staufrei an Koblenz und Limburg
an der Lahn vorbei und schon um 11:40 Uhr haben wir den Stellplatz erreicht und
werden uns für die nächsten mindestens drei Tage hier einrichten.


Ein letzter schöner Blick auf die Mosel bei Cochem.

  


Der Stellplatz Weilmünster (oben und unten)



Stellplatz Weilmünster, Gebühr 3 Tage gratis inkl. Wasser und Entsorgung,
ab 4. Tag 6 €,  Strom 16 Stunden 2 €, schnelles WLAN gratis.




Koordinaten von Weilmünster

 N 50°26'2.75"  E 8°22'22.64"






Weilmünster ist ein Marktflecken im mittelhessischen Landkreis Limburg-Weilburg.

Rossmann, ALDI und noch andere Märkte sind fußläufig bequem zu erreichen, was
uns natürlich sehr gut gefällt. Ansonsten liegt der Platz sehr ruhig, aber trotzdem
ziemlich Zentral.





Dienstag, der 8. September

Tag 116

Der schöne, ruhige Stellplatz liegt inmitten von Kleingärten an einem Bach. Auf dem
Platz sind auch 2 Picknickbänke/tische eingerichtet worden. Da in den Kleingärten
nun die Herbstblumen blühen bin ich natürlich gestern noch mit der Kamera
losgezogen um einige schöne Blumenfotos einzufangen.
























Wir erleben zur Zeit wunderbare Spätsommertage wobei natürlich die Nächte schon
ziemlich kühl werden. Zum ersten Mal in diesem Herbst habe ich unsere Heizung
angestellt, damit im Wohnmobil angenehme Temperaturen herrschen. In der letzten
Nacht war es so kalt das die umliegenden Wiesen am Morgen zum ersten Mal in
diesem Herbst mit gefrorenem Tau weiß bedeckt waren und der Frühnebel durch die
aufgehende Sonne so langsam "aufgefressen" wird. (Bild unten)



Heute werden wir uns etwas im Ort umsehen und vor allen Dingen müssen wir unbedingt
unsere ganz schön geschrumpften Vorräte an Proviant auffüllen.




Mittwoch, der 9. September

Tag 117

Heute ist Markttag in Weilmünster. Das bedeutet für uns nichts wie hin. Märkte
sind für uns immer ein Anziehungspunkt, egal ob in Italien, Frankreich, Griechenland
oder sonst wo auf der Welt. Also machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg
um auch diesen Markt zu besuchen, die Atmosphäre zu genießen und vielleicht
auch etwas interessantes zu finden und zu kaufen.



12:20 Uhr
Es war ein Schuss in den Ofen, denn den Markt hier in Weilmünster gibt es nach
Aussagen von Einheimischen nicht mehr. Nur ein einsamer Hähnchengrill versuchte
sein Geflügel an den Mann/Frau zu bringen.



Und hier ein paar Impressionen aus diesem beschaulichen Städtchen.



























Heute haben wir wieder ein "Wetter zum Helden" zeugen und genießen es auch.
Morgen am Donnerstag wollen wir Weilheim verlassen und uns auf den Weg nach
Alsfeld machen.



Donnerstag, der 10. September

Tag 118


Karte von Google Maps

Gute 83 Kilometer trennen uns von unserem heutigen Ziel Alsfeld.

Stellplatz Alsfeld, Gebühr 5 €, Strom 0,50 € pro kWh, Wasser 100 Liter 1 €,
Entsorgung 1 €.




Koordinaten von Alsfeld

 
N 50°44'53.70"  E 9°16'44.50"














Gegen 11:00 Uhr haben wir den schönen Stellplatz in Alsfeld am Erlenstadion erreicht
und uns für einige Tage eingerichtet. Wir haben mal wieder Glück gehabt und einen
sehr schönen Endplatz ergattert wo wir zur Rasenseite keinen Nachbarn haben.
Am Nachmitltag wollen wir mit den Fahrrädern in die Altstadt fahren und uns dort
ein wenig umsehen.
Es ist 17:20 Uhr und wir haben unsere kleine Radtour in die Altstadt auf Morgen
verschoben. Wir nutzen heute Nachmittag viel lieber das wirklich außerordentlich
schöne, sonnige, warme Wetter zum Faulenzen.
Übrigens, habe ich heute hier in Alsfeld getankt und nur 96,9 Eurocent pro
Liter Diesel bezahlt. Da macht das Tanken richtig Spaß, wenn am Ende die zu
bezahlende Summe kleiner ist als die getankten Liter.






Freitag, der 11. September

Tag 119

Dieser Freitag begrüßt uns mit einem strahlend, sonnigen, blauem Himmel. Die Nacht
war wieder der Jahreszeit entsprechend kühl, aber nun wird es auf Grund der schnell
wärmenden, kräftigen Sonnenstrahlen wieder bestimmt ein schöner Spätsommertag.
Heute werden wir die Besichtigung der Altstadt, die eigentlich für gestern
vorgesehen war, nachholen. Nach dem Frühstück werden wir uns per Fahrrad auf
den Weg machen und später darüber berichten.

Alsfeld ist eine Stadt im mittelhessischen Vogelsbergkreis, im Zentrum des
Bundeslandes Hessen. Die Stadt ist ein staatlich anerkannter Erholungsort.
Die Altstadt ist eine Ansammlung von sehr gut erhaltenen Fachwerkhäusern
wie man auf den folgenden Bilder sehen kann.
Leider sind die besonderen Sehenswürdigkeiten durch umfangreiche Baumaßnahmen
nicht, oder nur schwer erreichbar und nicht gut zu fotografieren. Immerhin empfängt
uns die Altstadt mit schönen Blumen nach französischem Vorbild, so das wir uns
nach Frankreich zurück versetzt fühlen.





















Dieses Bild (unten) habe ich wieder aus 4 Fotos zusammengesetzt um zu zeigen, wie
schön die alten Fachwerkhäuser hier am Marktplatz restauriert und somit erhaltenswert
zu einem sehenswerten Assemble gestaltet sind.





















Von dem kleinen Markt der heute hier stattfindet hatten wir uns allerdings viel mehr
als die nur fünf anwesenden Stände erwartet. (Bild unten)















An einem mit einen Metalldeckel verschlossenen Brunnen haben Verliebte ihre
Liebesschlösser angebracht.





Sonnabend, der 12. September

Tag 120

Wir haben uns noch nicht entschieden ob wir morgen am Sonntag oder erst am
Montag wieder weiter fahren werden. Aber auf jeden Fall gilt für heute das
folgende Bild.





Sonntag, der 13. September

Tag 121

Wieder weckt uns die Sonne an diesem Sonntag auf und der Tag verspricht auch
heute wieder einen schönen Tag.
Wir haben beschlossen, dass wir heute noch hier in Alsfeld bleiben und erst Morgen
weiter nach Bebra zum Breitenbacher See fahren wollen. Das Wetter ist nach wie
vor tagsüber sehr schön, wobei die Nächte doch schon den nahenden Herbst
verstärkt ankündigen. Laut Wettervoraussage soll es ja in der nächsten Woche
noch einmal richtig sommerlich warm werden und das wollen wir dann am
Breitenbacher See erleben.

Die rund 55 Kilometer nach Bebra zum Breitenbacher See werden wir morgen bewältigen
und uns dort wieder für ca. eine Woche einrichten. Heute werden wir zum Abschluss
unseres Aufenthaltes in Alsfeld noch einmal eine kleine Radtour unternehmen.
Vielleicht gibt es ja dabei noch etwas erwähnenswertes zu sehen bzw. zu
fotografieren.

Bei unserer kleinen Fahrradrunde konnte ich noch ein wenig die nähere Umgebung
des Stellplatzes fotografieren und so sind die folgenden Bilder entstanden.
Die ersten beiden Bilder zeigen das Erlenstadion und das Schwimmbad. Beide liegen
direkt am Stellplatz bzw. in ca. 200 Meter Entfernung.







Auch der von einem kleinen Flüsschen durchzogene Erlenpark ist in wenigen Minuten
zu erreichen.












Der sehr gepflegte Stellplatz ist schön von Blumenkästen eingerahmt und lädt zum
längeren Verweilen ein.











Montag, der 14. September

Tag 122






                                  


Koordinaten von Bebra

 N 50°57'34.00"  E 9°47'16.00"



Stellplatz am Breitenbacher See (Bebra), Gebühr 5 € inkl. Entsorgung, Müll, Kurtaxe,
oder 30 €pro Woche. Strom 1 kWh 0,50 €, Wasser 100 Liter 1 €.





Bei allerfeinste Wetter ging es heute auf die Piste in Richtung Breitenbacher See
bei Bebra. Diesen Stellplatz habe ich schon einmal vor Jahren besucht und habe ihn
in guter Erinnerung behalten. Auch hier sind die Einkaufsmöglichkeiten alle in
fußläufiger Entfernung, oder mit dem Fahrrad zu erreichen.
Um 10:20 Uhr haben wir nach zügiger Fahrt an Bad Hersfeld vorbei den Stellplatz am Breitenbacher See erreicht und hatten wieder einmal das Glück einen Platz in der
ersten Reihe mit Blick auf den See zu erwischen.









Von unserem Platz aus haben wir diesen Blick auf den See.






Ich habe mein ganzes Kleingeld zusammen gekratzt um die 30 € für ein Wochenticket
aus dem Automaten zu ziehen. Nun bleiben wir bis zum Montag, den 21. September
hier auf dem schönen Platz und hoffen, dass die angesagte Rückkehr des Sommers
noch lange anhält.



Ein wunderschöner Spätsommertag geht allmählich zu Ende. Es war herrlich warm
und der kleine Strand hier am Breitenbacher See war gut besucht wie man bei
einem Blick aus dem Wohnmobil Fenster sehen kann.
(Bild oben und unten)






Dienstag, der 15. September

Tag 123

Gestern Abend nach Sonnenuntergang konnte ich noch dieses stimmungsvolle Bild
einfangen.



Und heute morgen bin ich schon ziemlich früh, auf dem Stellplatz schläft fast alles
noch, mit der Kamera auf die Pirsch gegangen. Der Stellplatz am Breitenbacher See
liegt nur ca. 60 Meter von der Fulda und dem Ort Breitenbach entfernt. In der
Morgensonne sind die folgenden vier Aufnahmen entstanden.












Neben dem Stellplatz liegen nur brach liegende Wiesen die mit Unkraut übersät sind.
Dennoch, bei genauerem Hinsehen kann man auch hier noch Motive entdecken,
die fotografiert, eine gewisse Schönheit aufweisen. Das aber liegt allein im Auge
des Betrachters.

 

 

 

Jeden Moment, es ist 19:10 Uhr, verschwindet die Sonne hinter dem Hügel, also
habe ich schnell noch ein Foto der untergehenden Sonne gemacht und damit
das schöne Licht eingefangen.





Mittwoch, der 16. September

Tag 124

Heute am Mittwoch läßt die Sonne etwas auf sich warten, denn jetzt um 09:00 Uhr
ist es leicht bewölkt und es scheint als ob sich das schöne Wetter der letzten Tage
so langsam verabschieden will. (Bild unten) Aber optimistisch wie ich bin, hoffe ich
darauf das im Laufe des Tages es doch wieder schön werden wird.






Was wir heute noch unternehmen werden ist zu dieser frühen Stunde noch nicht
besprochen und so lassen wir den Tag langsam auf uns zukommen.

Mit dem Fahrrad sind wir in die Innenstadt gefahren und haben uns dort ein wenig
umgesehen. Wir haben eine lebendige Innenstadt erlebt, die aber leider keine
Fußgängerzone aufwies, aber doch sehr viele kleine Geschäfte zum Einkaufen einluden.
Erstaunt bemerkten wir, dass auch diese Stadt die Straßen sehr schön und aufwendig
mit Blumenarrangements geschmückt haben, wie die folgenden Bilder zeigen.












Tatsächlich hat sich die Sonne heute nicht so oft gezeigt, aber es war trotzdem ein
sehr schöner warmer Spätsommertag den wir sehr genossen haben. Leider werden
die schönen warmen Tage, laut Wettervoraussage, nun so langsam zu Ende gehen.
Aber solange es noch erträglich ist werden wir auch den nahenden Herbst, der ja
bekanntlich auch noch schöne Tage zu bieten hat, voll auskosten.
Unser Nachbar kam soeben mit einer Flasche mit einem Inhalt den ich "noch"
nicht kenne. Das war ein kleines Dankeschön weil ich ihm bei einem Problem an
seinem Wohnmobil geholfen habe. Na, dann Prost.





Donnerstag, der 17. September

Tag 125

Also, ich glaube die Welt wird immer verrückter. Als ich heute ein wenig mit dem
Fahrrad herum gefahren bin habe ich in der Altstadt von Bebra eine außergewöhnliche
Eisdiele entdeckt. Erst glaubte ich meinen Augen nicht zu trauen, aber dann erwies
sich diese Eisdiele tatsächlich als real. Schaut Euch das folgende Bild an und ihr
werdet genauso staunen und ungläubig schauen wie ich.



Entgegen der Wettervoraussage von gestern ist es heute wieder richtig sonnig bei
strahlend blauem Himmel. Sollte die Wettervoraussage sich doch einmal zu unseren
Gunsten irren? Das wäre wirklich wünschenswert ...


Freitag, der 18. September

Tag 126

Der neueste Wetterbericht hat sich bestätigt. Die sonnigen Tage werden
wahrscheinlich noch etwas bleiben, aber die Nächte sind doch schon ziemlich kalt.
Die Temperatur lag heute Morgen um 08:00 Uhr bei kühlen +5° Celsius.
Aber auch heute zeigt sich nach dieser kühlen Nacht der Himmel wieder wolkenlos
und sonnig, wie das folgende Bild, aufgenommen um10:50 Uhr, zeigt. Zu diesen
Zeitpunkt hat sich die Temperatur schon auf +14° Celsius hochgearbeitet.



Wir sind froh diese schönen Tage erleben zu können und schmieden Pläne
über den weiteren Verlauf unserer Reise. Wahrscheinlich, wie es zum jetzigen
Zeitpunkt aussieht, werden wir von hier aus an die Weser fahren und uns dort einige
schöne Regionen ansehen. Der erste Stellplatz den wir uns ausgesucht haben wird
nach jetzigem Stand Hannoversch Münden sein.
Hannoversch Münden liegt am Zusammenfluss von Fulda und Werra, die ab dort
zur Weser werden.
Aber, nun denke ich erst einmal an unser heutiges leibliches Wohl und habe
meine berühmt, berüchtigten "bunten Schaschliks" vorbereitet. Sie bestehen aus
Putenfleisch, Speck, Zwiebeln, buntem Paprika und nicht zu vergessen den
Holzspieß. Dazu gibt es Reis der mit allerlei Zutaten sehr pikant angereichert
wird.



Nun ist die Mahlzeit auf dem Teller angerichtet und zum Verzehr bereit.



Und zum Nachtisch gibt es auch noch etwas leckeres. Apfelmus mit Vanillepudding und Schlagsahne.



Ich verabschiede mich für heute gut gesättigt, faul und zufrieden.
Mahlzeit!!!



Sonnabend, der 19. September

Tag 127

Gestern haben wir noch unverhofft Besuch von Duisburger Wohnmobilfreunden
bekommen. Vor einigen Tagen hatten wir mit Lothar und seiner Frau einen ersten
netten Email Kontakt in dem wir uns zu einem evtl. Treffen verabredeten, der nun
hier in Bebra stattgefunden hat. Wir haben bei Kaffee und Kuchen den ganzen
Nachmittag in gemütlicher Runde zusammen gesessen und uns ausgetauscht.



Unser Besuch (Mitte links und Mitte rechts im Bild) will voraussichtlich heute gegen
Abend leider schon wieder weiter fahren, denn sie wollen ihre begrenzten Urlaubstage
natürlich ausnutzen. Lothar will mir auf mein Bitten hin noch helfen meine neue
Lichtleiste am Fahrradhalter zu befestigen und die alte unansehnliche, vom Vorgänger
ziemlich ramponierte, Lichtleiste zu demontieren.

 

Heute werden wir die "alte" ziemlich ramponierte Lichtleiste (zwei Bilder oben) gegen
eine neue austauschen. (Bild unten)



Natürlich ist der schöne Stellplatz hier am See seit gestern wieder sehr voll. Alle
wollen das kommende Wochenende bei dem immer noch tagsüber schönen
Wetter genießen.



Die neue Lichtleiste ist unter aktiver Mitarbeit von Lothar nun installiert und das
Womo mit neuer Optik wieder vorschriftsmäßig fahrbereit.






Sonntag, der 28. September

Tag 128

Der letzte Tag hier am schönen Breitenbacher See ist angebrochen und so heißt
es heute so langsam alles wieder zusammen packen und das Womo abfahrbereit
zu machen.
Wir werden nach dem Frühstück noch eine kleine Runde zu Fuß am See entlang
laufen und Abschied nehmen. In unserem Alter weiß man ja nie ob man das alles
noch einmal wiedersieht. Alles hängt davon ab ob man noch fit genug und vor
allem Gesund bleibt. Es macht Mut, denn hier auf diesem Stellplatz sind ein
großer Teil der Anwesenden noch viel älter als wir und erfreuen sich am Leben
und den Reisen mit dem Wohnmobil. Also, optimistisch bleiben und neue Pläne für
die nächste, vielleicht wieder Corona freie Saison schmieden.

Bei unserem Spaziergang habe ich wieder einige Pflanzen fotografiert, die ich unter
der Kategorie Unkraut abgespeichert habe. Ich bin immer wieder selber erstaunt
wie schön manches Unkraut, richtig ins Bild gesetzt, aussehen kann an dem man
normalerweise achtlos vorbei geht.




 

 

 

Am See zeigt sich ein Bild was ich bis dahin noch nie so gesehen habe. Die Schwäne
lagen absolut bewegungslos mindestens 40 Minuten auf dem Wasser so das man
meinen konnte sie seien tot.




 

Und das ist Lady Liesbeth der Hund unserer neuen Bekannten aus dem Ruhrpott.
Liesbeth lebt zusammen mit 13 Katzen in der Familie.



Na ja, auf jeden Fall geht es morgen weiter und als Ziel haben wir das ca. 80 Kilometer
von hier entfernte Hann. Münden an der Weser ausgesucht. Zum Abschied habe ich
noch ein paar Bilder aus der näheren Umgebung des Sees gemacht.



Hier (weißer Pfeil) ist unser Standpunkt.



















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