Zurück zur Startseite

Dieser 6.Teil beschreibt eine kleine Reise durch die
Regionen Brandenburg, Sachsen-Anhalt
 und Niedersachsen. Dabei besuchen wir auch den
Elm, den Harz und die Lüneburger Heide.



Montag, der 1. August

Und weiter geht unsere Reise zum nächsten Stellplatz nach Genthin. Genthin ist eine Einheitsgemeinde
und Kleinstadt im Landkreis Jerichower Land in Sachsen-Anhalt
Genthin liegt östlich der Elbe zwischen Berlin und Magdeburg am Elbe-Havel-Kanal. Die Stadt lag
ursprünglich an der Stremme, deren Oberlauf in dem zwischen 1743 und 1745 gebauten Plauer
Kanal aufging.


Koordinaten vom Stellplatz Genthin, 52°24´36.15" N 12°9´18.38"E

Auch dieser Platz ist wieder kostenfrei und zum Übernachten gut geeignet.


Karte von Google Maps (modifiziert)


Ca. 50 Kilometer liegen vor uns, die wir natürlich, wie immer, mit Bravour bewältigen. Um 10:00 Uhr
belegten wir schon unseren Platz hier am Kanal.
Und wieder haben wir Glück bzw. den richtigen "Riecher" gehabt, denn der Stellplatz hinter LIDL, direkt
am Kanal ist wieder mal ein wahrer Glücksfall. Wir stehen auf Rasengittersteinen, brauchen keine
Unterlegkeile und es wird hier nie langweilig, weil ständig Freizeitboote, aber auch Schlepper und andere
Binnenschiffe vorbei kommen.
















Es gibt immer wieder etwas zu sehen, denn laufend kommen kleine und große Boote / Schiffe vorbei.

   
     
   
     
   
     
   


Das Wetter hat sich nach anfänglicher Bewölkung und Regenschauern doch noch zum Guten gewendet und
wir können draußen in der Sonne sitzen und das Treiben auf dem Kanal genießen
. Vielleicht
 bleiben wir auch Morgen noch hier, bevor wir weiter nach Hohenwarthe in der Nähe von Magdeburg fahren
werden.



Und hier (Bild unten) ein Blick gegen Abend aus dem Fenster des Wohnmobils auf den Kanal.





Dienstag, der 2. August

Wir sind nach dem Frühstück doch weiter gefahren und zunächst nach Hohenwarthe an die Schleuse
Niedergripp bei Hohenwarthe gefahren. Es ist ein sauberer, ruhiger Parkplatz der auch zum Übernachten
einlädt. Wir hätten dort alleine und auch ziemlich abseits von Einkaufsmöglichkeiten, bzw.
 Gaststätten, aber direkt am Elberadweg gestanden.

Koordinaten vom Stellplatz Hohenwarthe, 52°57´52.15" N 11°44´29.76"E







Kurz entschlossen entschieden wir uns weiter nach Magdeburg zum Stellplatz Petri Förde zu fahren wo wir
auch gegen 11:00 Uhr ankamen. Zuerst haben wir unseren Frischwasser Vorrat aufgefüllt und haben uns
dann die Reihe der vielen hier anwesenden Wohnmobile eingereiht.
Magdeburg ist eine mitteldeutsche Stadt an der Elbe. Der gotische Dom von Magdeburg befindet sich im
Zentrum und ist die Grabkirche von Otto dem Großen, dem ersten Kaiser des Heiligen Römischen
Reiches. Das Kulturhistorische Museum zeichnet die Bedeutung der Stadt im Mittelalter mit Ausstellungen
zu Archäologie und Lokalgeschichte nach. Das im romanischen Stil errichtete Kloster Unser Lieben Frauen
beherbergt eine Galerie für zeitgenössische Kunst und einen Skulpturenpark.



Der Magdeburger Dom ist Predigtkirche des Landesbischofs der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland,
evangelische Pfarrkirche und zugleich das Wahrzeichen der Stadt. Der Dom ist die erste von Anfang
an gotisch konzipierte und die am frühesten fertiggestellte Kathedrale der Gotik auf deutschem Boden.



Koordinaten vom Stellplatz Magdeburg, 52°7´58" N 11°38´50"E

Der Stellplatz in Magdeburg, Petriförde kostet einmalig 8 €uro und man kann für diesen Betrag soviel Tage
stehen wie man will. Entsorgung und Frischwasser Station ist vorhanden.



Karte von Google Maps (modifiziert)









Wir haben uns für die nächsten Tage hier eingerichtet und haben vor Magdeburg etwas zu erkunden. Wir
stehen direkt an der Elbe bei den Abfahrtsstationen der Ausflugsschiffe und haben ein schönen Blick auf
die Elbe und den Schiffsverkehr.





Mittwoch, der 3. August

Gleich nach dem Frühstück, bevor es wieder richtig warm wird, wollen wir uns zu Fuß auf den Weg machen
um Magdeburg ein wenig zu erkunden. Von unserem Platz an der Elbe führt eine Fußgängerbrücke über die
Hauptverkehrsstraße direkt in die Stadt und zu einem Platz auf dem täglich ein Markt stattfindet.


















Die mörderische Hitze von fast +40° Celsius macht uns ordentlich zu schaffen und so brechen wir unseren
Gang durch Magdeburg vorzeitig ab. Den Nachmittag verbringen wir dem Wetter geschuldet mit Faulenzen
und Nichtstun. In dem großen Einkaufszentrum Allee Center haben wir beim Chinesen zu Mittag gegessen.
Dieses Essen war sehr teuer, aber dafür als Ausgleich, auch sehr schlecht. Das schlechteste Essen das ich
jemals bei einem Chinesen bekommen habe.



Durch die Hitze und dem schlechten Essen beim Chinesen werden wir Magdeburg sicher nicht in allzu guter
Erinnerung behalten. Wir freuen uns schon darauf, dass wir morgen nach Königslutter am Elm weiter fahren.




Donnerstag, der 4. August

Schon früh sind wir in Magdeburg gestartet und sind schon um 09:30 Uhr in Königslutter angekommen.
Ausnahmsweise haben wir heute mal die Autobahn genommen um recht früh am Ziel zu sein, weil dieser
beliebte kostenlose Platz immer ziemlich gut angefahren wird.
Königslutter am Elm ist eine Stadt im Osten von Niedersachsen im Landkreis Helmstedt


Stellplatz Königslutter: Gratis, Strom 8 Stunden 1 Euro, Wasser 100 Liter 1 Euro, Entsorgung 1 Euro.
Es gibt eine Entsorgungsstation.

Koordinaten vom Stellplatz Königslutter, 52°7´58" N 11°38´50"E



Karte von Google Maps (modifiziert)

Der Stellplatz war wieder unseren Erwartungen vollkommen leer, nur ein besonders schlauer PKW Fahrer
meinte hier parken zu können. Besonders frech find ich, dass er genau vor dem Schild "Wohnmobile" parkt.
Ich freu mich schon darauf wenn er zurück kommt ...



Am Rande eines Parkplatzes für PKWs hat die Stadt einen kostenlosen Wohnmobil Stellplatz mit allen
nötigen Ver- und Entsorgungseinrichtungen eingerichtet. Dafür ein großes Lob an die Stadt Königslutter.









Hier vom Stellplatz aus sind alle Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten fußläufig bequem zu erreichen.
Am Marktplatz gibt es einen Türken, einen Italiener, einen Griechen und ein jugoslavisches Restaurant.
Also hat man eine eine ausgewogenen Auswahl.
Im Laufe des Tages kamen noch einige Wohnmobile hier an, unter anderem auch Bekannte aus dem
Landkreis Oder / Spree die ich schon vom Platz in Hohenwutzen kannte. Sie sind auf dem Wege zu den
Enkelkindern im Ruhrpott und machen hier für eine Nacht Station. (Im Bild mitte)



Wir wollen morgen früh weiter fahren und zwar nach Gifhorn, wo wir am Sonnabend den Wochenmarkt
besuchen wollen. Heute haben wir noch eine Überraschung erlebt, denn unsere Bekannten kamen plötzlich
mit einem Geschenk in Form einer Schale mit schön gekühlter Melone und einem kleinen Dankschreiben.
Darüber haben wir uns natürlich sehr gefreut.






Freitag, der 5. August

Es hat die ganze Nacht geregnet, aber nach dem Frühstück kam sehr zögerlich die Sonne doch noch heraus.
Die Luft ist heute schön frisch und lässt die mörderische Hitze der vergangenen Tage vergessen. Das
Gewitter gestern Abend hat ein übriges dazu beigetragen.

Schon um 10:30 Uhr haben wir den Stellplatz in Gifhorn nach einer entspannten Fahrt erreicht und uns für die
nächsten zwei Tage eingerichtet.


Karte von Google Maps (modifiziert)


Koordinaten vom Stellplatz Gifhorn, 52°29´3.84" N 10°33´14.04"E

Stellplatz Gifhorn: Gebühr 5 Euro, Stromanschluss 1,- EUR 8 Std., Frischwasser, Entsorgung
Duschen, WC und Gaststätte im Schwimmbad.


Gifhorn ist die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises im Osten des Landes Niedersachsen und eine
selbständige Gemeinde. Mit etwa 43.000 Einwohnern bildet Gifhorn eines der Mittelzentren des Landes,
geprägt durch die geringe Entfernung zu den Industrie- und Handelszentren Braunschweig und
Wolfsburg.






Der Stellplatz liegt direkt neben einem modernen Freibad und einem kleinen Bach der hier vorbei fließt.






Sonnabend, der 6. August

Die bewölkten Regentage scheinen vorbei zu sein, denn heute morgen haben wir puren Sonnenschein,
aber glücklicherweise nicht mehr die hohen Temperaturen. Die Luft ist frisch gereinigt und d wir können
wieder durchatmen.
Heute steht der Besuch des Wochenmarktes in der schönen, breiten Fußgängerzone von Gifhorn auf
unserem Programm.



Vielleicht haben wir heute auch die Gelegenheit das bekannte Mühlenmuseum in Gifhorn zu besichtigen.
Das Internationale Wind- und Wassermühlenmuseum im niedersächsischen Gifhorn präsentiert auf einem
rund 15 Hektar großen Freigelände Windmühlen und Wassermühlen aus zwölf verschiedenen Ländern und
ist damit eine europaweit einzigartige Einrichtung.

Wir haben uns in die Reihe der parkenden Fahrräder eingereiht und dann den Wochenmarkt zu Fuß erkundet.



Die schöne, breite  Fußgängerzone.






Jede Menge Verkaufsstände wie auf jedem Markt. (Bild oben) Direkt durch die Fußgängerzone fließt die Aller.
(Bild unten).



Wir gönnen uns eine kleine Pause mit einem Snak und einem Cappuccino






Sonntag, der 7. August

Heute geht es weiter in südlicher Richtung zum Salzgitter See. Auf dem Weg dorthin will ich einen Ort
aufsuchen an in dem ich vor über 60 Jahren, während meiner Militärzeit, eine Freundin hatte. Meine
dienstfreien Wochenenden habe ich immer dort in Kreise ihrer Familie verbracht. Vielleicht kann ich
noch jemanden aus dieser Zeit dort in Meerdorf antreffen, denn es gab 5 oder 6 Geschwister die vielleicht
noch in diesem Haus leben?


Karte von Google Maps (modifiziert)

Koordinaten vom Stellplatz Salzgitter See, 52°9´9" N 10°18´50.04"E

Stellplatz Salzgitter See: Gebühr: 5 Euro, 20 Wohnmobilstellplätze auf Asphalt, freies WLAN am Platz
Stromanschluss 6 Std. 1,- EUR, Frischwasser 100 Ltr. 2,- EUR, Entsorgung


Gegen 11:30 Uhr haben wir den Stellplatz am Salzgitter See erreicht. Hier waren fast alle Plätze bereits
besetzt. Aber, natürlich hat der Camper Gott unseren Platz , den wir seit Jahren hier belegen, haben
frei gehalten.



In Meerdorf habe ich zwar das Haus und das Grundstück meiner damaligen Freundin wiedergefunden, aber
ich habe erfahren das sie in Braunschweig wohnt und immer noch bei bester Gesundheit ist.

Jetzt ist es inzwischen 12:00 Uhr geworden und wir werden uns um unser Mittagessen kümmern. Das
Wetter hat sich auch stabilisiert und bei angenehmen Temperaturen und Sonnenschein werden wir die
 kommenden Tage genießen. Unter anderem steht eine Radtour rund um den See auf unserem Programm.






Direkt neben dem Stellplatz befindet sich eine kleine Marina mit einem Restaurant. Um den ganzen See
herum gibt es einen sehr gut ausgebauten Spazier- bzw. Radweg. (Bild oben und unten)

 




Montag, der 8. August

Auch heute wieder ein Wetter zum Helden zeugen. Das spricht dafür das wir unsere Fahrräder klar machen
und uns auf eine Rundfahrt um den See aufmachen werden.

Am Ufer des Sees sind viele Badestrände engerichtet. Bootsverleihe und auch eine Waserski Anlage ist
vorhenden. Also, für jeden etwas dabei.












Unzählige Wasservögel bevölkern den See.

 

Eine professionelle Wasserski Anlage. (Bilder unten)









Morgen, am Dienstag werden wir uns auf den Weg Richtung Harz machen. Unser erste Station wird
Goslar/ Vienenburg am Vienenburger See  sein.




Dienstag, der 9. August

Es sind ja nur knapp 40 Kilometer die uns heute in die Nähe von Goslar im Harz führen.

Koordinaten vom Stellplatz Vienenburg, 51°57´23.04" N 10°33´59.76"E

Der kostenlose Platz am Vienenburger See wird bei Park4Night wie folgt beschrieben:
Richtig schöne Lage: lädt zum spazieren und wandern rund um den See ein und in der Stadt sind fußläufig
schnell leckere Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten zu erreichen. Noch nicht zu überlaufen und nachts
stören die Züge auch nicht mehr!

Der Platz bietet keinerlei Ausstattung ist dennoch sehr zu empfehlen.


Karte von Google Maps (modifiziert)

Vienenburg ist eine Ortschaft der Stadt Goslar im Landkreis Goslar in Niedersachsen, Deutschland. Vor der Eingemeindung nach Goslar am 1. Januar 2014 bildete Vienenburg mit den heutigen Goslarer Ortschaften
Immenrode, Lengde, Lochtum, Weddingen und Wiedelah die Stadt Vienenburg.

Gegen 11:00 Uhr haben wir den schönen, ruhigen Stellplatz, der mitten im grünen liegt erreicht und uns
eingerichtet. Die Beschreibung bei Park4Night ist zuteffend und beschreibt (oben) den tatsächlichen
Zustand des Platzes.






Von unserem Standort aus ist es zum Vienenburger See (in Sichtweite) nur ein paar Schritte. (Bild unten)

 

Auch hier steht eine kleine Radtour auf unserem heutigen Programm. Die kleinen Radtouren kosten immer
nur Geld, denn wir kommen an keinem Supermarkt, KIK, oder TEDI vorbei ohne etwas zu kaufen.
Also beschränken wir uns auf den Radweg rund um den Vienenburger See. (Zwei Bilder unten)






Für unsere nächsten Ziele habe ich die folgenden Orte ausgesucht, denn uns zieht es doch wieder in
Richtung Osten, sprich nach Polen. Bei Görlitz wollen wir die Grenze überschreiten, bis dahin jedoch noch
einige Plätze in Deutschland anfahren wie es die folgende Karte zeigt.
Die Rot markierten Orte haben alle einen Stellplatz wo wir übernachten können. Ob wir jedoch alle
anfahren steht in den Sternen. Es ist ja nur eine grobe Vorausplanung. Start zu dieser Strecke wird Morgen
früh sein und hier in Vienenburg beginnen. In mehreren Etappen und Übernachtungsorten über
Blankenburg, Mansfeld, Schkeuditz, Trebsen/Mulde, Wilsdruff geht es nach Bautzen. Von dort aus ist es
nicht mehr weit nach Görlitz wo wir die Grenze nach Polen passieren. Wir werden auf dieser Strecke auch
teilweise, gegen unsere Gewohnheiten, die Autobahn benutzen.Alles nähere könnt ihr den jeweiligen
Tagesetappen entnehmen.


Karte von Google Maps (modifiziert)

Je nach Tagessituation kann es auch sein, dass wir manche Plätze auch auslassen oder auch andere, die
in der Nähe liegen, anfahren. Das aber entscheiden wir jeweils spontan und informieren natürlich
wie gewohnt darüber.



Mittwoch, deer 10. August

10:30 Uhr. Wir sind überwiegend auf der Autobahn gefahren und sind gut in Breitenstein im Südharz
angekommen.


Karte von Google Maps (modifiziert)

Deer Platz der bisher immer gratis war, soll auf einmal plötzlich 9 Euro kosten.Das ist er nicht wert und so
fahren wir einfach weiter nach Gernrode im Südharz wo wir bei der Selkebahnstation einen freien Platz fanden.


Karte von Google Maps (modifiziert)

Ausgewiesene Wohnmobilstellplätze auf dem Parkplatz, ohne Ausstattung, ruhige Grünlage am Badesee
Der Wohnmobilstellplatz ist ganzjährig nutzbar.

Koordinaten vom Stellplatz Gernrode, GPS N 51°43'28" - E 11°9'36"







Unser Stellplatz (2 Bilder oben) und die Selketalbahn (Bild unten)



Etwas oberhalb des Stellplatzes hinter einer Staumauer liegt der schöne Badesee. (Bild unten)



Stadt Gernrode ist ein Ortsteil von Quedlinburg im nordöstlichen Rand des Harzes im Landkreis Harz in
Sachsen-Anhalt. Gernrode wurde 961 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt im Jahr 1539 das Recht,
Wappen und Siegel zu führen, was häufig mit einer Stadtrechtsverleihung gleichgesetzt wird.
Wir werden hier in Gernrode eine Nacht verbringen und morgen unsere Reise Richtung Bautzen fortsetzen.




Donnerstag, der 11. August


Wir haben Trebsen an der Mulde gut erreicht, jedoch der Stellplatz hat nicht so ganz unseren Vorstellungen
entsprochen. Kurz entschlossen nach einer kleinen Beratung haben wir uns auf den Weg gemacht um
nach Bautzen zu kommen, dass wir eigentlich erst in 4-5 Tagen erreichen wollten. Also haben wir die
ganzen Stellplätze die ich im Vorwege heraus gesucht hatte nicht angefahren und sind, da es auf der
Autobahn so gut und ohne nennenswerte Staus lief einfach durchgefahren und haben Bautzen um ca.
14:00 Uhr erreicht. Hier haben wir das große Glück das von den 4 zu Verfügung stehenden Plätzen
ausgerechnet der Beste am Ende frei war, wo wir uns für die nächsten mindestens 4-5 Tage häuslich
eingerichtet haben.

Vier kostenfreie Womo Stellplätze im vorderen Bereich eines Groß Parkplatzes.Strom 1 kwH= 50 Cent,
Frischwasser und Entsorgung gegen übliche Gebühr. Öffentliches WC (behinderten gerecht) am Stellplatz


Bautzen, obersorbisch Budyšin, bis 3. Juni 1868 offiziell Budissin, ist eine große Kreisstadt in Ostsachsen.
Die Stadt liegt an der Spree und ist Kreissitz des nach ihr benannten Landkreises Bautzen.


Karte von Google Maps (modifiziert)

Koordinaten vom Stellplatz Bautzen,N 51°10'55" - E 14°24'54"

 

Ja, und so sind aus den vielen kleinen Etappen die ich eigentlich geplant hatte ein größere von ca.
300 Kilometer geworden. Vorteil: Ich kann am kommenden Sonnabend, den 13. August meinen runden
Geburtstag in Ruhe feiern, schön mit Karin hier in Butzen Essen gehen und braucht nicht zu fahren.






Links im Hintergrund sieht man schon die vielen markanten Türme in der Altstadt. Das alles wollen wir in den
nächsten Tagen erkunden. ( Bid oben und unten)

 





#




Freitag, der 12. August

Wir sind ein wenig durch die Stadt gegangen und von der großen Brücke die über die Spree
(sorbisch Sprejawa) führt habe ich die folgenden Aufnahmen vom historischen Teil Bautzens machen
können.
Bautzen ist die Hauptstadt der Sorben. Aus diesem Grund sind alle Hinweisschilder zweisprachig.






Die sorbische Sprache ist die Gesamtheit der sorbischen Dialekte. Sie gehört zur Gruppe der
westslawischen Sprachen und wird heute vor allem in der Lausitz gesprochen. Es werden zwei
Schriftsprachen unterschieden, Obersorbisch in der Oberlausitz und Niedersorbisch in der
Niederlausitz.

 







Und hier ein Panoramabild zusammengesetzt aus 4 Fotos






Sonnabend, der 13. August

Wir werden das Wochenende hier in Bautzen in aller Ruhe verbringen. Unsere Einkäufe haben wir heute
schon bei ALDI per Fahrrad erledigt und so können wir uns das Wochenende dem süßen Nichtstun hingeben
und Faulenzen.







Montag, der 15. August


Zunächst einmal vielen Dank für die vielen Glückwünsche zu meinem runden Geburtstag (80 Jahre und kein
bisschen Weise) am vergangenen Sonnabend. Ich habe mich sehr darüber gefreut.

Heute verlassen wir Bautzen in Richtung Görlitz und überqueren hier die Grenze nach Polen. Wir sind gespannt
was uns in den nächsten Tagen/Wochen hie in Polen erwartet. Wir werden wieder viele Plätze anfahren die
wir in der Park4Night App gefunden haben.  Nach unseren bisherigen Erfahrungen mit dieser App sind wir so gut
wie nie enttäuscht worden, denn die angebotenen Stellplätze haben fast immer den tatsächlichen
Gegebenheiten entsprochen, wobei es auch immer auf den persönlichen Geschmack ankommt und auf das
was man sich vorstellt bzw. erwartet. Mit etwas Optimismus sollte man allerdings schon an die meist
kostenlosen Plätze herangehen. Wir suchen meist 2-3 Plätze, möglichst nicht weit von einander entfernt aus,
um eine Alternative zu haben, sollte der erste Platz den wir anfahren, nicht unseren Ansprüchen genügen.



Auf der Suche nach unserem heutigen Stellplatz im polnischen Zgorzelec (Görlitz) sind wir unversehens in ein
Reitturnier hienein geraten. Das vwar für uns natürlich auch mal wieder eine wilolkommene Abwechslung.
So etwas sieht man schließlich nicht alle Tage. Wir haben uns inmitten der Pferdetransporter plaziert.



Hier noch einige Fotos vom Springreiten.












Also übernachten wir heute sicher und beschützt inmitten von ca. 100 Pferden,


Karte von Google Maps (modifiziert)

Koordinaten vom Stellplatz Lesna,N 51°1'37.70" - E 15°4116'7"

Am Nachmittag wurde uns der Trubel rund um das Pfferdeturnier doch ein wenig zu heftig und so beschlossen
wir uns einen anderen Platz in ca. 35 Kilometer entfernung zu suchen. Gesagt, gatan und so landeten wir
in Niederschlesien unweit der tschechischen Grenze in Lesna. Hier werden wir auf jeden Fall übernachten.
 
Am Eingang zum geschotterten Parkplatz befindet sich eine gute Gaststätte wo wir am Abend sehr gut und
preiswert Essen konnten. Der Platz ist kostenfrei. Keine Ausstattung.



Der Parkplatz mit schöner Aussicht ins Tal.

Die Stadt liegt in Niederschlesien im Vorland des Isergebirges, am linken Ufer des Queis, der sich dort in
einem scharfen Knick nach Norden wendet, auf 305 Metern n.p.m. Westlich der Stadt fließt das
Heinersdorfer Wasser (Miłoszowski Potok). Gegen Südosten erhebt sich der Zangenberg.
Nachbarorte sind Smolnik (Schadewalde) und Szyszkowa (Oberörtmannsdorf) im Norden, Bożkowice
(Eckersdorf) und Biedrzychowice im Nordosten, Stankowice (Rengersdorf), Złotniki Lubańskie und Złoty
Potok (Goldbach) im Osten, Świecie (Schwerta) und Giebułtów im Südosten, Miłoszów im Süden
und Grabiszyce (Gerlachsheim) im Westen. Jenseits der Grenze zu Tschechien, die südlich verläuft,
liegen der Grenzübergang Srbska sowie Jindřichovice pod Smrkem.




Dienstag, der 16. August

Wie fast immer geht es nach dem Frühstück los. Unser heutiges Ziel heißt Rakowice und ist ca. 35 Kilometer
von hier entfernt. Das Wetter ist wie in den letzten Tagen sonnig und warm und wir freuen uns auf eine
schöne Fahrt.


Karte von Google Maps (modifiziert)

Rakowice Małe ist ein Dorf im Landkreis Gmina Lwówek Śląski im Landkreis Lwówek Śląski in der
Woiwodschaft Niederschlesien im Südwesten Polens. Vor 1945 war es in Deutschland. Es liegt etwa
5 Kilometer nordwestlich von Lwówek Śląski und 105 Kilometer westlich der regionalen
Hauptstadt Wrocław.


Koordinaten vom Stellplatz Rakowice,N 51°9'9.04" - E 15°32`46'66"

Als wir heute morgen aus Lesna losfuhren ahnten wir noch nicht was uns dieser Tag für ungeahnte
Hindernisse bereit hielt. In Rakowice angekommen gefiel uns dieser Platz überhaupt nicht und so peilten
wir den nächsten Platz in Boreslawiec an. Aber auch hier ein Reinfall. Zu den Koordinaten dieses Platzes
konnte man unmöglich kommen, weil es nur schlechte uns fast zugewachsene Sandwege gab. Hier wäre ein
Panzer vonnöten gewesen um das Dickicht zu durchdringen. Ich habe es trotzdem gewagt und habe es
tatsächlich bis in die Nähe des vermeintlichen Stellplatzes geschafft, wurde aber dann von einer
Schranke aufgehalten die sic nicht öffnen ließ. Dieser Platz existieret also nicht mehr und ich warne davor
ihn zu versuchen anzufahren. Ca. 20 Kilometer weiter haben wir bei Park4Hight einen weiteren Platz
angefahren, der aber auch nicht existierte. Langsam hatte ich bei dieser wieder mörderischen Hitze
die Nase für heute voll, aber ein letzter Versuch einen Platz wo wir Übernachten können zu finden
war schließlich von Erfolg gekrönt. Wir fanden einen Zeltplatz, dessen Koordinaten sogar stimmten,
aber als wir dort ankamen war das Tor leider zu. Ich probierte ob es verschlossen war, hatte aber Glück
..und ich konnte das Schiebetor aufschieben und so auf den Platz fahren.
Wenig später kam der nette Besitzer de Platzes und wir machten uns bekannt. Der Platz liegt
direkt an einem kleinen Fluss und bietet Kanufahrten an. Es gab Strom, Duschen und frisches
Trinkwasser. Der Ort heißt: Przystań Buryłówka- Splywy Kajakowe / Kajaki Kwisą /Camping

Koordinaten vom Stellplatz Kanu Club,N 51°17’53.934” E 15°25’49.746” 









Jedenfalls endet dieser Tag doch noch einigermaßen zufrieden stellend, aber noch mehr solcher Tage
müssen wir nicht unbedingt erleben.



Zurück zur Startseite
   Zurück zum Teil 1   
   Zurück zum Teil 2  Besucherzaehler
   Zurück zum Teil 3   
   Zurück zum Teil 4   
   Zurück zum Teil 5   

Bei Fragen oder Kontakt zu mir, bitte hier klicken!
Alle Fotos und Grafiken auf der gesammten Homepage, außer den besonders gekennzeichneten, unterliegen dem Copyright von Jonny Weber. Auf Anfrage dürfen die Fotos für den privaten Zweck genutzt werden. Unberechtigtes Kopieren sowie Veröffentlichung zieht rechtliche Folgen nach sich.
Die Landkarten mit Kilometer- und Zeitangaben sind von Google Maps.