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Dieser 5.Teil beschreibt meine Weiterreise von Santocka
an der Warte durch die nördlichen Teile Polens.



Donnertag, der 7. Juli

Das Wetter scheint nun endgültig umgeschlagen zu sein. Am morgen hat es geregnet und nun nach
dem Frühstück ist es stark bewölkt. Bei schönem Wetter wäre ich gerne noch hier an der Warte stehen
geblieben, aber jetzt habe ich mich entschlossen doch weiter bis nach Dobiegniew zu fahren.

Dobiegniew ist eine Stadt im Powiat Strzelecko-Drezdenecki der Woiwodschaft Lebus in Polen. Sie ist Sitz
der gleichnamigen Stadt-und-Land-Gemeinde mit 6462 Einwohnern.

Koordinaten vom Stellplatz Dobiegniew , 52°58´27.012" N 15°46´23.34"E 



Karte von Google Maps (modifiziert)

Die gut 40 Kilometer habe ich zügig abgespult und war schon um 10:00 Uhr auf dem Platz in Dobiegniew.
Ein sehr gepflegter schöner Rasenplatz direkt am See erwartete mich hier. Bestimmt kommt im Laufe des
Tages jemand vorbei um zu kassieren, dann ich kann mir nicht vorstellen das ich hier kostenlos stehen kann.
Es ist ein parkmäßiges gepflegtes Gelände mit Feuerstellen und vielen Bänken die zum Verweilen einladen.
(Vier Bilder unten)













Leider ist heute ein kühler, regnerischer Tag und es sieht so aus als wenn es sich vorläufig auch nicht ändern
würde. Das ist sehr schade, denn hier ist es wirklich sehr schön und es lohnt sich bestimmt hier für mehrere
Tage zu campieren. Es ist tatsächlich so gekommen, dass ich hier nicht stehen darf. Ein paar Meter
weiter befindet sich ein Campingplatz auf den man mich hingewiesen hat. Hier hätte ich stehen für
11.-€ pro Tag stehen  können. Aber auch hier waren wieder nur hohe Bäume die verhinderte das ich
Fernseh Empfang haben konnte. Sehr schade, denn in den 11.-€ Gebühr war alles inbegriffen wie luxuriöse
Duschen, Strom, Wasser und Ver- und Entsorgung.
Nun, das das Wetter weiterhin ziemlich schlecht war und von Sonne keine Spur habe ich mich kurz
entsclossen auf den Weg nach Hohenwutzen gemacht, wo ich für 5.- € auch alles und vor allem Strom habe.
Gegen 14:30 Uhr habe Hohenwutzen erreicht und mich für die nächsten Tage eingerichtet.




Sonnabend, der 9. Juli

Da ich bis zu einer eventuellen neuen Reise hier in Hohenwutzen stehen bleibe , gibt es in der nächsten
Zeit von hier nicht mehr viel neues zu berichten. Aus diesem Grund melde ich mich erst wieder wenn eine
neue Reise beginnt. Bis dahin alles Gute für Euch und bleibt schön Gesund.




Montag, der 11. Juli

So Freunde, keine Bange denn ich bin weiterhin aktiv damit beschäftigt eine neue kleine Reise zu planen.
Ich würde gerne das südliche Niedersachsen, die Lüneburger Heide, den Harz und Teile Sachsen-Anhalts
besuchen bzw. erkunden. Das wäre in etwa der gelb gekennzeichnete Bereich auf der Karte (unten).
Ich habe gesehen,dass es in diesem Bereich viele schöne Stellplätze und schöne Landschaften zu
erkunden gibt und werde mich in den nächsten Tagen damit beschäftigen die Highlights in diesem
Gebiet heraus zu finden und auf der anstehenden Reise aufzusuchen.


Karte von Google Maps (modifiziert)

Ich werde die Reise im Detail ausarbeiten und dann, sobald ich soweit bin, an die Ausführung gehen.
Natürlich wird auch diese Reise wieder wie gewohnt in Wort und Bild dokumentiert werden.
Um es vorweg zu nehmen, werde ich mich bemühen so weit wie möglich preiswerte bzw. kostenlose
Stellplätze heraus zu finden um die Kosten so gering wie möglich zu halten. Dazu werde ich wieder die App von Park4Night zu Rate ziehen. Sicher wird ein großer Teil meines zur Verfügung stehenden Budgets schon allein
in die Treibstoffkosten investiert werden müssen, die ja immer noch sehr hoch sind und es nicht abzusehen ist,
dass sich das in absehbarer Zeit ändern wird.




Donnerstag, der 14. Juli

Natürlich ist alles wieder mal anders gekommen als von mir geplant. Karin geht es gesundheitlich sehr
schlecht und ist nicht in der Lage mit auf eine kleine Reise zu gehen. Wir haben uns besprochen und haben
in so weit den Plan geändert, dass ich alleine ein paar Tage fahre und sie sich in der Zeit in Ruhe
auskurieren kann. Damit ist der Plan Niedersachsen zu besuchen geplatzt, denn es hat mich wieder nach Polen
gezogen.
Zunächst bin ich nach Küstrin einer der Grenzstädte zwischen Deutschland und Polen gefahren, habe getankt
( Der Liter Diesel kostet zur Zeit 1.61 Euro) und mir bei Park4Night einen Stellplatz herausgesucht der
nur ca. 60 Kilometer von Küstrin in nördlicher Richtung liegt.


Karte von Google Maps (modifiziert)

Der heißt Trzcińsko-Zdrój und ist von einer intakten alten Stadtmauer umgeben. Direkt an der Stadtmauer
liegt der Stellplatz an einem kleinen Bach mit Blick auf den See.



Der Platz liegt direkt neben einer Bibliothek und auf der anderen Seite neben einem gepflegten Park.
Eine hölzerne Schildkröte die aus den Resten eines Baumstumpfes geschnitzt wurde bewacht diesen
schönen, empfehlenswerten, kostenlosen Platz. Ein Dixi Klo befindet sich hinter der Bibliothek
(Bilder unten)

Koordinaten vom Stellplatz Trzcińsko-Zdrój , 52°58´7.77" N 14°36´36.31"E 












Wir haben einen direkten Blick auf den See und die alte Stadtmauer. (Bild unten)



Mit der Auswahl des Stellplatzes in Trzcińsko-Zdrój habe ich mal wieder, wie so oft, in den Glückstopf
gegriffen, denn es ist hier wirklich sehr schön und ich fühle mich sehr wohl.




Freitag, der 15. Juli

So gut es mir hier auch gefällt zieht es mich dennoch weiter. Und so habe ich mir ein nächstes Ziel
ausgesucht und zwar in Wierzbno, dass etwa 60 Kilometer von hier entfernt, auch wieder an einem See
liegt. Wie schade, dass Karin nicht dabei sein kann um diese schöne Landschaft mit mir zu genießen.


Karte von Google Maps (modifiziert)

Koordinaten vom Stellplatz Wierzbno , 53°13´44.96" N 14°54´41.09"E 

Der Platz ist auch wieder kostenlos. Park4Night schreibt dazu: Ein schöner Ort am See. Strand mit
kleiner Mole. Minibar und Toiletten.


Schon um 10:30 Uhr habe ich den Stellplatz in Wierzbno erreicht und alles so vorgefunden wie oben
beschrieben. Hier befindet sich ein Wassersportzentrum und die Kitesurfer  und andere Wassersportler
nutzen den idealen Wind Derr heute herrscht natürlich reichlich aus. Wierzbno ist ein Dorf in der
Gmina Przytoczna, in der polnischen Woiwodschaft Lebus. Es liegt 10 km östlich von Przytoczna,
20 km nordöstlich von Międzyrzecz, 42 km südöstlich von Gorzów Wielkopolski und 73 km nördlich
von Zielona Góra.

Ein kleiner Campingplatz befindet sich ebenfalls hier der jedoch ausgebucht ist. So habe ich mich auf einer
Wiese hinter einem Schilfgürtel eingerichtet. (Siehe Bilder unten)
Wie gesagt es ist ziemlich bewölkt und die Sonne lässt sich nur sehr selten blicken. Der kräftige Wind ist
natürlich für die reichlich anwesenden Wassersportler eine ideale Situation.















Gegen Mittag kamen immer mehr Surfer und Kitesurfer hier an um den idealen Wind auszunutzen. Ich bin
noch einmal ans Wasser gegangen um die folgenden Aufnahmen zu schiessen.
























Kitesurfen, auch Kiteboarden, ist ein Wassersport, der aus dem Kitesailing entstanden ist. Beim Kitesurfen
steht der Sportler auf einem Board, das Ähnlichkeit mit einem kleinen Surfbrett oder Wakeboard aufweist.
Er wird dabei von einem Lenkdrachen gezogen.


Diese Blumenansammlung fand ich am Rande der Wiese.

   
     
   

Im Moment zeigt sich das Wetter durchwachsen und sehr windig, aber im Laufe der nächsten Woche wird es
wieder etwas wärmer. (Siehe die folgende Wetterkarte von Microsoft)


Wetterkarte von Microsoft




Sonnabend, der 16. Juli

Heute hat mich das trommeln des Regens auf das Dach des Wohnmobils geweckt und bei einem Blick aus
dem Fenster sah ich das der Himmel grau und trübe aussah. Es scheint das es heute mal keine Sonne
geben wird, aber auch dieses Wetter gehört einfach dazu wenn man längere Zeit unterwegs ist.
Immerhin bleibt ja die Hoffnung auf besseres Wetter bestehen und auch die Oben zu sehende Wetterkarte
zeigt im Laufe der nächsten Woche eine Besserung des Wetters an.




Nun stellt sich mir die Frage ob ich heute noch hier stehen bleibe oder nach dem Frühstück weiter fahre.
Ich werde erst einmal abwarten und dann nach dem ersten Kaffee entscheiden. Es ist ja erst 08:20 Uhr,
also noch verhältnismäßig früh am Tage.

Es hat sich in sofern etwas aufgeklärt, dass die Sonne sich doch ab und zu hat  sehen lassen. Für mich
ein Zeichen zum Aufbruch und zwar nach Stargard wo es mir aber auf einem Parkplatz für LKWs nicht
sonderlich gefallen hat. Also war mein Ziel dann Nowogard das noch etwas nördlicher liegt. Weitere
gut 40 Kilometer lagen nun vor mir und um 13:00 Uhr erreichte ich den guten Stellplatz von Nowogard
der mitten in der Stadt an einem schönen See liegt. Auf der Zufahrt zu dem Stellplatz befinden sich
einige Geschäfte unter anderem eine Pizzeria die ich wahrscheinlich etwas später aufsuchen werde.


Karte von Google Maps (modifiziert)

Koordinaten vom Stellplatz Nowogard, 53°40´4.62" N 15°7´7.14"E 

Der Platz ist kostenfrei, hat aber keine Wohnmobilgerechten Einrichtungen, liegt aber sehr schön an einem
See, wie die folgenden Bilder zeigen.
Die Sonne läßt sich ab und zu sehen und ich nutze diese Momente um ein paar Aufnahmen zu
machen. Immer wieder aber gibt es einen kräftigen Regenschauer.


















Ein Blick aus dem Wohnmobil Fenster auf den schönen See mit seiner großen Fontäne. (Bild unten)



Der Sturm der vergangenen Nacht hat hier in dem schönen Park am See einige Schäden angerichtet.
(Zwei Bilder unten)









Sonntag, der 17. Juli

Das Wetter hat sich offensichtlich beruhigt. Der Wind, der fast schon zum Sturm mutierte hat nachgelassen
und die Sonne scheint. Im Moment sind heute nur wenige Wolken am Himmel und vielleicht hält das Wetter
sich. Nach dem Frühstück steht ein kleiner Spaziergang an den See an und dann entscheide ich eventuell
weiter zu fahren, oder auch nicht ...
Es hat sich doch wieder ziemlich stark bewölkt, also ideales Wetter um weiter zu fahren. Mein nächstes
Ziel ist Drawsko Pommorski und liegt ca. 60 Kilometer in östlicher Richtung.


Karte von Google Maps (modifiziert)

In Drawsko Pommorski angekommen bemerkte ich, dass ich zusammen mit Karin im Juni schon einmal
auf diesem Platz gestanden habe. Also fuhr ich einfach ca. 15 Kilometer weiter auf den nächsten Platz
den ich mir als Alternative schon vorher ausgesucht hatte, nach Złocieniec. Dieser Platz entpuppte sich
als kostenloser Zeltplatz, der u.a. auch Wasserhähne und eine Steckdose bot. Hier standen schon
einige Zelte deren Besitzer mich spontan heute Abend zu Akkordeonmusik ans Lagerfeuer einluden.


Karte von Google Maps (modifiziert)

Wie man an den folgenden Bildern sieht hat sich das Wetter tatsächlich gebessert und die Sonne scheint
die überwiegende Zeit vom meistens blauen Himmel.












Der Zeltplatz liegt direkt ab diesem kleinen Wasserlauf. (Bild unten)






Über dem Platz rangt in großen Buchstaben der Name des Ortes.



Złocieniec ist eine Stadt und Sitz einer Stadt- und Landgemeinde im Powiat Drawski der
polnischen Woiwodschaft Westpommern.

Der Zelt / Stellplatz in
Zlocienica wird mir für die nächsten mindestens zwei Tage einen schönen
Übernachtungsplatz bieten hat alles was das Camperherz begehrt. Toilette, Wasser, Dusche, und sogar
Strom.
Und das alles kostenlos. Dazu die schöne Umgebung und auch etwas wiuchtiges, nähmlich 2 Supermärkte
in ca. 100 Meter Entfernung. (DINO und NETTO)




Ein Blick auf den Ort und den Wasserlauf. Der Lübbesee oder auch Jezioro Lubie ist ein See südöstlich
der Stadt Drawsko Pomorskie (Dramburg) in der Woiwodschaft Westpommern im Kreis Drawsko
in der Gemeinde Złocieniec in Polen. Der See befindet sich im Bereich von drei Seenplatten und
zwar der Drawskie Seenplatte, der Wałeckie Seenplatte und die westliche Bucht der
Drawska-Ebene.



Die anwesenden Zeltleute haben mich heute Abend ans Lagerfeuer eingeladen. Es soll u.a. auch
Livemusik mit einem Akkordeon geben. Ich bin gespannt und freue mich darauf.



Ich stehe inmitten der schön angebauten Blumenpracht.






Der Abend am Lagerfeuer, zu dem ich eingeladen war, ist unglücklicherweise dem einsetzenden starken
Regen zum Opfer gefallen
.




Montag, der 18. Juli


Heute bleibe ich noch hier auf diesem schönen Platz der alles kostenlos zur Verfügung stellt.
Danke an die Gemeinde! Ich war Proviant einkaufen und habe mich bei NETTO für die nächsten Tage
eingedeckt. Frischwasser aufgefüllt und alle anstehenden Arbeiten erledigt. Es ist 13:00Uhr und mich zieht
es doch weiter. Ein Kinderchor der hier zufällig probt singt mir zum Abschied ein polnisches Volkslied wofür
es natürlich von mir entsprechenden Beifall gibt.



Nur ca. 16 Kilometer weiter fand ich in Czaplinek direkt mit Blick auf den See einen schönen Platz
zum Übernachten.

Der Stellplatz ist ein normaler Parkplatz der direkt an der Straße die am See entlang führt liegt und
natürlich gratis, aber ohne Einrichtungen ist. Lediglich überdachte Bänke zum Verweilen und
Mülltonnen sind vorhanden..

Koordinaten vom Stellplatz Czaplinek, 53°33´18.82" N 16°13´44.58"E


Karte von Google Maps (modifiziert)












Heute ist es nicht so warm und auch die Sonne schaut nur selten durch die Bewölkung. Nur ca.
23 Kilometer weiter in Richtung Osten lieg der Platz in Borne Sulinowo den ich für Morgen im Auge habe.


Karte von Google Maps (modifiziert)

Und hier noch zwei fast unbezahlbare schöne Ausblicke aus dem Wohnmobilfenster auf den See.
(Zwei Bilder unten)






Und am Abend, mit hereinbrechender Dunkelheit konnte ich auch noch die beiden folgenden Bilder machen.
Das obere zeigt die untergehende Sonne und das untere die beleuchteten Marinas rechts und links am See.









Dienstag, der 19. Juli

Und wieder geht es heute ein paar Kilometer weiter nach Borne Solinowo, dass noch etwas weiter östlich
 liegt. Nach dem Frühstück, bevor die große Hitze die es heute geben soll unerträglich wird, mache ich
mich auf den Weg dorthin.

Koordinaten vom Stellplatz Borne Sulinowo, 53°35´38.40" N 16°31´17.88"E


Ein schöner Campingplatzähnlicher Stellplatz an einem wunderbaren Badesee, ohne Einrichtungen
aber mit Dixi Klo.



Karte von Google Maps (modifiziert)

Schon um 09:00 Uhr habe ich Borne Sulonowo erreicht und traute meinen Augen nicht. Mal wieder hat
mich mein Glück nicht verlassen, denn hier erwartete mich ein Platz der einem Campingplatz, abgesehen
von den fehlenden Einrichtungen, in nichts nachstand. Vier weitere polnische Wohnmobile standen schon
 hier und für mich gab es auch noch ausreichend Platz. Glück gehabt, in dem Sinne das ich ja alle Plätze
auf Verdacht anfahre und immer darauf angewiesen bin ob sie dem entsprechen was ich im Stillen erwarte.

Umso mehr freue ich mich immer wenn ich mal wieder den "richtigen Riecher" so wie hier hatte.






Ein wunderbarer Badesee mit schönem, klaren Wasser und ein sauberer Strand mit weißem Sand machen
diesen Platz zu einem besonderen Highlight. Die folgenden Aufnahmen zeigen meinen Standplatz und den
schönen, klaren Badesee.






Immer wieder bedaure ich sehr, dass Karin diese schöne kleine Reise nicht mitmacen konnte. Es hätte ihr
hier bestimmt genau so gut gefallen wie mir.
Ich glaube, dass ich hier nicht nur einen Tag bleiben werde.
Das folgende Bild zeigt einen Überblick über diesen kleinen, aber feinen Stellplatz und den Badestrand.
Maximal 8 Wohnmobile können hier Platz finden.



Und wie so oft auch ein Blick aus dem Fenster des Wohnmobils.






Mittwoch, der 20 Juli

Frühmorgens am See haben sich jede Menge Vögel wie Enten Kormorane und Graureiher versammelt. Ich
schnappte mir schnell meine Kamera, aber beim Öffnen der Tür verschreckte das Geräusch die Vögel und
sie ergriffen die Flucht. So blieben mir nur noch zwei Auslösungen von der Flucht der Vögel und von den
zwei Graureihern die sich auf der gegenüber liegenden Insel niederließen.






Wie es aussieht wird auch heute wieder ein sehr heißer Tag. Aus diesem Grund bleibe ich noch hier, weil ich
öfter Mal in das kühle Nass des Sees zur Abkühlung eintauchen kann. Wer weiß wie es bei dem nächsten
Stellplatz aussieht?




Donnerstag, der 21. Juli

Den heißen Tag gestern habe ich einigermaßen gut überstanden und heute sollen die Temperaturen ähnlich
werden. Es wird langsam Zeit, dass das Wetter wieder normale Temperaturen zeigt, denn es war doch
schon ziemlich heftig. Heute will ich ja wieder ein Stück weiter fahren und habe mir zwei Orte ausgesucht
die in Frage kommen.
Sollte es mir im ersten Ort (Miroslawiec) nicht gefallen habe ich mir als Alternative einen Ort / Platz mit
Namen Czlopa ausgesucht. Bis nach Miroslawiec wären es ca. 50 Kilometer und nach Czlopa rund
85 Kilometer. De Fahrt geht in südlicher Richtung.


Karte von Google Maps (modifiziert)

Beide Stellplätze habe ich wieder bei Park4Night heraus gesucht und hoffe, dass sie wieder so wie
beschrieben sind und meinen Erwartungen entsprechen.

Gegen 10:30 Uhr war ich schon in Miroslawiec und konnte aber nicht bis an den See fahren, denn der
Weg durch den Wald wurde immer enger und war zum Schluss vollkommen zugewachsen. (Bild unten)



Also fuhr ich ca. 40 Kilometer weiter nach Czlopa wo mich ein Badeplatz an einem See erwartete. Etwas schräg,
aber mit den Unterlegkeilen als Ausgleich konnte ich hier ganz gut im Schatten stehen.

Koordinaten vom Stellplatz Czpola, 53°4´22.08" N 16°7´47.46"E

Platz kostenlos ohne Ausstattung aber Dixi Klo.



Hier ein Überblick über das Gelände am Badesee. (Bild oben) Ich bin das einzige Wohnmobil






Ich richtete mich ein und natürlich war meine erste Aktion ein Sprung in das erfrischende Nass des Sees.
Unterwegs hatte ich bei BIDRONKA meinen Proviant und Getränke aufgefüllt, getankt und so habe ich
für die nächsten Tage alles fürs leibliche Wohl vorgesorgt.

Und das wird Morgen meine nächste Station werden. Spacerowa oder ein Campingplatz in Dobiegniew.
Beide sind ca. 30 Kilometer von Czlopa entfernt. Ich bin selbst gespannt wo ich letztendlich landen werde.


Karte von Google Maps (modifiziert)



Karte von Google Maps (modifiziert)

Am Abend, ich hatte es schon geahnt, entwickelte sich ein Unwetter wie ich es noch nie erlebt habe.
Ab ca. 20:00 Uhr ging es los Blitze und Donner vom allerfeinsten erschütterte den Stellplatz bis in die
frühen Morgenstunden, so das an Schlaf nicht zu denken war. Ein so lange anhaltendes Gewitter hatte ich
tatsächlich noch nie erlebt.







Freitag, der 22. Juli

Ich habe Dobiegniew erreicht und habe auf einem Campingplatz frisches Wasser gebunkert. Dann bin ich
zu dem ausgesuchten Strellplatz gefahren. Hier werde ich übernachten. Der Stellplatz liegt an einem
kleinen Fluß gegenüber einem gepflegten Park und ist kostenfrei, hat allerdings auch keinerlei Ausstattung.


Karte von Google Maps (modifiziert)

Koordinaten vom Stellplatz Dobiegniew, 52°58´13.80" N 15°45´42.48"E







Ab Morgen werde ich mich so langsam Etappe für Etappe in Richtung Heimat bewegen.




Sonnabend, der 23. Juli

Dieser Sonnabendmorgen zeigt sich bewölkt und es regnet. Es scheint ein längerer Landregen zu werden.
Also so ein Tag wo man am liebsten in der Koje bleibt oder sich mit Lesen bzw. Fernsehen den Tag
vertreibt. Und da ich mich heute sowieso ein wenig unwohl fühle bleibe ich einfach hier stehen und
warte was der Tag so bringen wird.

Ca. 600 Meter entfernt von hier gibt es einen Campingplatz. Hier kann man kostenfrei stehen und hat
alles was das Camperherz begehrt. Wasser, Entsorgung, Strom, Duschen, Badestrand am See und Toiletten.
Dieser Platz hat allerdings nur in den Zeiten geöffnet in dehnen in Polen die Sommerferien sind. Daher ist er
entsprechend gut besucht und so habe ich den kostenfreien Stellplatz gewählt an dem ich mich
aufhalte.






Sonntag, der 24. Juli

Heute scheint die Sonne wieder aus allen Rohren vom wolkenlosen, blauen Himmel. Ich hatte ja weiter
oben schon angedeutet, dass es mir im Moment gesundheitlich nicht ganz so gut geht. Aus diesem
Grund habe ich heute Nacht beschlossen auf dem schnellsten Weg in Richtung Deutschland zu fahren.


Karte von Google Maps (modifiziert)

Ich bin also um 04:00 Uhr gestartet und war gegen 07:00 Uhr in Osinow Dolny (Hohenwutzen) an der
polnisch, deutschen Grenze und habe mich hier auf dem Stellplatz beim Polenmarkt eingerichtet. Es geht mir
im Moment wieder besser, aber die Nähe zu Deutschland, es sind gerade mal ca. 300 Meter bis zur Grenze,
beruhigen mich doch erheblich, denn der Schock den ich im Februar bei meinem Herzinfarkt erlitten habe
sitzt mir doch noch etwas in den Knochen. Diese ganze Aktion habe ich deswegen gemacht, weil ich ab und
zu Herzstiche und auch ein wenig Atemnot verspürt hatte und wenn man so wie ich alleine unterwegs ist
ist diese vorbeugende Maßnahme sicher nicht verkehrt. Mich beruhigt nun die Nähe zu Deutschland
sehr und sollte, was ich nicht hoffe, eine ernsthafte Situation eintreten, habe ich hier auf jeden Fall
die Möglichkeit schnelle Hilfe zu bekommen.




Der Stellplatz in Osinow Dolny (Hohenwutzen) direkt an der Oder



Ich bin selbst gespannt wie lange es mich an diesem Platz hält bevor mich meine Reiselust wieder packt
und mich alle Bedenken über den Haufen werfen läßt.




Donnerstag, der 28. Juli

So, nun ist die neue Planung (zumindest im Kopf) fertig. Morgen, am Freitag, werde ich nach Hause fahren
und am Sonnabend zusammen mit Karin auf die Reise gehen die ich schon vor Wochen im Kopf hatte.
Grobe Richtung Niedersachsen und dort die Regionen  Elm, Harz und  Heide besuchen. Wie immer werden
 wir versuchen in kurzen Etappen unsere jeweiligen Tagesziele zu erreichen. Die ersten Ziele könnt ihr der
folgenden Karte entnehmen, wobei es möglich sein kann, dass wir den einen oder anderen Platz
aus verschiedenen Gründen nicht anfahren können bzw. wollen, sei es das es uns nicht gefällt oder der
Platz nicht mehr existiert. Alle Plätze habe ich in der App Park4Night entnommen und hoffe, dass die
Angaben den tatsächlichen Gegebenheiten entsprechen. Natürlich kann es auch passieren, dass wir aus
aktuellen Anlässen die Route auch jederzeit ändern, sollte es sich ergeben.
Der Plan ist es in der ersten Etappe nach Seeblick zu fahren, dann weiter nach Genthin, Hohenwarte,
Königslutter nach Salzgitter am See. Vom Salzgitter See geht es dann später in den Harz, bzw.in die
Lüneburger Heide.


Karte von Google Maps (modifiziert)

Am Sonnabend, den 30 Juli wollen wir uns auf die Reise machen und hoffen wieder allerhand neue Eindrücke
und Erfahrungen zu sammeln. Morgen früh bevor ich hier in Hohenwutzen wegfahre, werde ich noch unser
Womo reisefertig machen, d.h. Wasser bunkern, Grauwasser und Toilette entsorgen und vor allem den
Tank mit Diesel bis zur Oberkante Unterlippe füllen. Im Moment liegt der Dieselpreis bei 1.63 Euro pro Liter.




Sonnabend, der 30. Juli

Wir haben gut gefrühstückt und nachdem die letzten Utensilien eingepackt waren, haben wir uns auf den
ca. 75 Kilometer langen Weg in Richtung Westen in die Gemeinde Seeblick gemacht.
Die Gemeinde Seeblick liegt im Westen des Landkreises Havelland (Brandenburg). Sie wird vom
Amt Rhinow verwaltet. Seeblick liegt nördlich von Rathenow, östlich der Havel und südlich des
Rhinower Ländchen am Ufer des Hohennauener Sees.

Koordinaten vom Stellplatz Gemeinde Seeblick, 52°39´57.93" N 12°20´29.06"E

Kostenfreier Park, bzw. Übernachtungsplatz an einem Badesee und Fischrestaurant.


Karte von Google Maps (modifiziert)

Natürlich sind wir gespannt was uns auf diesem Übernachtungsplatz erwartet. Wir haben den Platz
 ohne Schwierigkeiten gefunden. Er liegt malerisch neben dem Sportplatz an einem Badesee
und einem Fischrestaurant, dass wir natürlich sofort in Anspruch nahmen und uns ein opulentes
Mittagsmahl gönnten.

Wie fast immer vermeiden wir die Fahrt auf der Autobahn und nehmen mitunter dadurch auch
mal sehr abenteuerliche Straßen und Wege, die uns letztendlich dennoch zum Ziel führen.



Hier hat uns eine Straße erwartet die zur Hälfte aus Kopfsteinpflaster bestand (Bild oben) und
hier eine Straße durch den Wald die aus kleinen Betonplatten bestand. (Bild unten)




Und auch solche Anblicke hatten wir unterwegs. (Bild unten)



Wir haben den Stellplatz gegen 12:00Uhr erreicht und es hat uns hier ganz gut gefallen zumal bei diesem
warmen, schönen Wetter ein Sprung in den See eine willkommene Erfrischung bot.






Unser Stellplatz zwischen Sportpatz und Badesee gefällt uns sehr gut, da er sehr ruhig liegt und zudem
auch noch kostenlos ist. (Bild oben und unten)



Das Geländer des Sportplatzes entpuppte sich als Wasserleitung. In gewissen Abständen waren
Wasserhähne installiert mit denen der gepflegte Rasen gesprengt werden konnte. Auch wir haben uns
Wasser abgezapft und unsere Scheiben von den Fliegen befreit.





Sonntag, der 31. Juli

Wir werden den heutigen Sonntag noch hier am Hohennauener See verbringen und unsere Reise
erst Morgen in Teil 6 des Reisetagebuches in Richtung Genthin fortsetzen. Eine kleine Fahrradtour auf dem
Deich entlang des Hohennauener Sees in Richtung "Wassersuppe", ja, so heißt der Ort wirklich, sorgte
für etwas laibliche Kondition und ein paar Fotos dieser Tour.

Wassersuppe ist ein Ortsteil der Gemeinde Seeblick im Landkreis Havelland in Brandenburg. Bis zu
ihrer Eingemeindung am 31. Dezember 2001 war Wassersuppe eine eigenständige Gemeinde, die vom
Amt Rhinow verwaltet wurde.












Auf dem Weg fanden wir diese kleine idyllische Hafenanlage.









Zum Teil 6 bitte unten klicken!
 

Teil 6 ist erst ab Morgen, Montag, den 1. August aktiv.


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