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Dieser 4.Teil beschreibt unsere Weiterreise von Elblag
nach Katy Rybackie und dann weiter über Danzig immer
in Ostseenähe in Richtung Wolin/Stettin.


Mittwoch, den 22. Juni

Nach ca. 50 Kilometer haben wir unser heutiges Ziel Katy Rybackie erreicht und in einer Marina eine
schönen Platz gefunden. Ich habe mit dem Bootsmann  verhandelt un d so können wir hier zwei Tage
für 80 Zloty gut stehen.



Karte von Google Maps (modifiziert)

Kąty Rybackie (deutsch: Bodenwinkel) ist ein Küstenort in der Woiwodschaft Pommern am Weichseldelta
in der Danziger Bucht in Polen. Der Ort liegt am Ostseestrand zwischen der Küste im Norden sowie dem
 Frischen Haff im Süden am westlichen Ende der Frischen Nehrung. Links im Bild ragt die Halbinsel Hela
in die Danziger Bucht hinein. Hier liegt die Region Kaschuben, oder auch Kaschubei genannt.

Die Kaschuben sind ein westslawisches Volk, das in Polen in der Woiwodschaft Pommern im Landstrich
Kaschubien, auch Kaschubei genannt, lebt. Darüber hinaus sind viele sich dieser Ethnie zugehörig
Fühlende in die USA, nach Kanada und nach Deutschland ausgewandert oder vereinzelt im weiteren
Polen beheimatet.



Karte von Google Maps (modifiziert)

Das Frische Haff (in Polen auch Weichselhaff, polnisch: Zalew Wiślany) ist Teil der Danziger Bucht und
gehört zu Polen (Woiwodschaft Ermland-Masuren) und Russland (Kaliningrad), hier wird es Kaliningrader
Bucht
(russisch: Калининградский залив) genannt. Im Norden und Nordwesten wird es durch die
Frische Nehrung abgeschlossen. In Polen wird sie zum Danziger Küstenland gezählt. Im Süden schließt
sich die Eylauer Seenplatte an, mit der das Frische Haff über den Oberländischen Kanal verbunden ist
.

Wie gesagt haben wir uns für zwei Tage eingerichtet und die ersten, folgenden Fotos dieses Stellplatzes
gemacht.




Ein Blick aus den Fenster zeigt uns einen Teil der Marina und das frische Haff im Hintergrund. (Bild unten)
















Donnerstag, der 23. Juni

Wir gönnen uns einen weiteren schönen Ruhetag hier in der Marina von Katy Rybackie und unternehmen ein
paar kleine Spaziergänge in die Umgebung. Dabei entstanden die folgenden Bilder.
Noch herrscht hier Ruhe, aber ab dem kommenden Wochenende wenn die Ferien in Polen beginnen wird
es hier wahrscheinlichmit der Ruhe vorbei sein, denn Katy Rybackie hat sich in den letzten Jahren zu
einem toutistischen Highlight entwickelt.



Die Einfahrt vom frischen Haff in die Marina. (Bild oben und unten)









Noch einmal unser schöner Stellplatz (Bild oben) und die Strandpromenade. (Bild unten)






Wir genießen den letzten Abend hier in Katy Rybackie und freuen uns über den schönen Sonnenuntergang
den wir gestern Abend erleben durften. (Zwei Bilder unten)
Vielleicht haben wir heute noch einmal das Glück.










Freitag, der 24. Juni

Heute geht es weiter in Richtung Danzig, wo wir uns etwas außerhalb der Stadt einen kostenfreien
Stellplatz ausgesucht haben. Also machen wir uns nach dem Frühstück auf den ca.60 Kilometer langen
Weg dort hin.


Karte von Google Maps (modifiziert)


 
Laut Park4Night, (siehe folgenden Text), soll man hier ganz gut übernachten können.

Kostenloser Parkplatz am Hafen bzw. vor der Festung an der Weichselmündung ( Fort Twierdza Wisłoujście).
Sehr ruhig, viele Stellplatzmöglichkeiten. Auch auf der Festungsinsel kann man sich lauschig hinstellen.
Wenig Touristen weil die Festung noch bis 2024 renoviert wird. Dixie Toiletten gibt es auch hier.



Foto aus Archiv



Die Festung Wisłoujście ist ein ungewöhnliches Denkmal der Festungskunst. Der Name stammt aus der Zeit,
 als sich die Mündung der Weichsel direkt nördlich der Festung befand. Es handelte sich um ein strategisch
wichtiges Gebiet, von dem aus die Bewegungen der in den Danziger Hafen ein- und auslaufenden Schiffe
kontrolliert werden konnten. Die strategische Bedeutung dieses Ortes wurde schon sehr früh erkannt.
Es ist nicht unwahrscheinlich, dass sich hier bereits zur Zeit der pommerschen Herzöge ein Wachturm
befand.


Die ersten schriftlichen Hinweise auf die Existenz des Wachturms an der Stelle der heutigen Festung
stammen jedoch aus der Mitte des 14. Jahrhunderts. Da es sich um ein Holzgebäude handelte,
ist es nicht verwunderlich, dass es oft zerstört wurde. Die erste dauerhafte Festung wurde hier errichtet,
nachdem sich Danzig von der germanischen Herrschaft befreit hatte (1308-1454).


Im Jahr 1482 wurde ein zylindrischer Backsteinturm errichtet, der zu Verteidigungszwecken und als
Leuchtturm diente. Auf seiner Spitze wurde nachts ein Feuer entzündet, um den Schiffen den Weg zum
Hafen zu weisen. Da der Turm selbst keine ausreichende Verteidigung darstellte, wurden während
des polnisch-teutonischen Krieges in den Jahren 1518-21 hölzerne Befestigungen um den Leuchtturm
 herum errichtet. Um diesen Kern herum wuchsen in den folgenden Jahrzehnten einzelne
Verteidigungsanlagen, die die gesamte Wisłoujście-Befestigung bildeten.


Das 16. Jahrhundert und insbesondere sein Ende ist eine Zeit der raschen Entwicklung von Feuerwaffen,
der Steigerung der Zerstörungskraft von Kanonen und folglich der Modernisierung von Festungen
und der Entstehung neuer Verteidigungssysteme. In Gdańsk wurde die Notwendigkeit dieser
kostspieligen, aber für die Sicherheit der Stadt notwendigen Arbeiten relativ früh erkannt.


In den 1580er Jahren wurde an der Stelle der hölzernen Befestigungsanlagen rund um den Ring das
vierbogige Fort Carré errichtet, das nach den Prinzipien der neualtischen Befestigungsanlagen gebaut
wurde. Die Bastionen des Forts verfügten über Kasematten und Geschützstellungen, von denen aus das
Feuer auf die Mauern geleitet werden konnte. Die Mauern der Bastionen wurden aus Ziegeln errichtet und
die Ecken mit Steinblöcken verstärkt. Der Vordergrund wurde von Kanonen auf den Bastionen
 beschossen. Die Kasematten tragen die Jahreszahlen 1586 und 1587, die auf den Zeitpunkt der
Fertigstellung der jeweiligen Festungsanlage hinweisen.


Das Fort Carré war von einem Wassergraben umgeben, durch den der Eingang zum Inneren führte,
der in der Ringmauer zwischen den Bastionen lag und durch ein Tor und eine Zugbrücke gesichert war.
Der Tunnel des Tors wurde diagonal zur Achse des Eingangs verlegt, um das Innere des Kastells
vor möglichem Projektilbeschuss zu schützen. Die Jahreszahl 1602 auf dem Eingangsportal verweist
auf die letzten Arbeiten an der Festung.


Um die Festung vor direkten Angriffen zu schützen, wurde 1624-26 nach den Anweisungen des
italienischen Experten Jerome Ferrero die so genannte Ostschanze gebaut. Sie bestand aus
5 Erdbastionen, denen ein Wassergraben vorgelagert war. Die analoge westliche Festung befand
sich auf der anderen Seite der Weichsel, gegenüber der Festung. Die Befestigungen der beiden Schanzen
wurden im 18. Jahrhundert ständig erweitert und ergänzt.


In den Jahren 1657-58 wurden die Befestigungen der Festung und das Verteidigungssystem der Stadt
zu einem einzigen Verteidigungssystem zusammengefasst. Während der preußischen Zeit und
der Napoleonischen Kriege (1793-1914) wurden die Festungsanlagen weiter modernisiert.


Nach dem Ersten Weltkrieg verlor die Festung ihre militärische Bedeutung. In der Zwischenkriegszeit
diente es als Stützpunkt für Segelclubs. Im Jahr 1945 wurde sie fast vollständig zerstört.


Seit 1974 steht die Festung Wisłoujście unter der Verwaltung des Danziger Museums. Seitdem wurden
Rettungsarbeiten sowie archäologische, historische und konservatorische Untersuchungen
durchgeführt. Aus diesem Grund ist die Festung für Besucher nur bedingt zugänglich. Trotz aller
Unannehmlichkeiten lohnt es sich, dieses einzigartige Monument der Festungskunst zu
besichtigen, in dem alle erhaltenen Schichten, die seine außergewöhnliche Geschichte
dokumentieren, noch lesbar sind.


Wir sind jedoch zunächst ins Centrum von Danzig gefahren um in der Altstadt ein paar Fotos
 zu schiessen. Mit ein wenig Glück habe ich einen Parkplatz ganz in der Nähe zu dem touristischen
Centrum Danzigs gefunden.



Nach ein paar Schritten sehen wir schon das berühmte Krantorhaus an der Mottlau.






Das Krantor (polnisch Brama ŻurawKran(ich)tor oder kurz ŻurawKran) ist ein Stadttor in Danzig aus
Backstein und Holz mit einer doppelten Kranfunktion. Es ist das bekannteste Wahrzeichen der Stadt.

Bereits in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts (1363) wurde ein doppelturmiger Torvorgängerbau
mit Holzkonstruktion errichtet, der die Rechtstadt zum Fluss Mottlau abschloss und bereits als Hebewerk
 (Werktor, pol. brama warowna) des Flusshafens fungierte und 1367 als caranum in einem lateinischen
Text Erwähnung fand. Durch einen Brand um 1442 großteils zerstört, wurde es 1442–1444 neu errichtet
und erhielt seine bekannte Gestalt. 1945 brannte die hölzerne Konstruktion des Krantors ab und die
steinernen Elemente wurden stark beschädigt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude nach
 Plänen von Stanisław Bobiński 1957–1959 rekonstruiert und dient seit dem 20. Juli 1962 als Teil
des Nationalen Maritimen Museums. Mit dem Trierer Alten Krahnen von 1413 gehört das Krantor
zu den ältesten Hebeeinrichtungen dieser Art im (ehemals) deutschsprachigen Raum.









Wenig später sind wir schon an dem berühmten Neptunbrunnen. Er geht auf einen Vorschlag des
Danziger Bürgermeisters Bartholomäus Schachmann zurück, der unter dem Eindruck einer Italienreise
beschlossen hatte, Danzig mit einem Denkmal zu Ehren des Meeresgottes Neptun zu schmücken.
Die Neptunfigur stammt von den Bildhauern Peter Husen und Johann Rogge; der Brunnen selbst wurde
von Abraham van den Blocke entworfen, der auch alle Steinmetzarbeiten (Becken, Schale und Säule)
gemachte hatte. Das eiserne Gitterwerk stammt aus dem Jahre 1634.









Nach der kleinen Stadtbesichtigung machen wir uns auf den Weg zu unserem heutigen Übernachtungsplatz
und landeten in einer modernen Marina und nicht wie vorgesehen an der alten Festung. Der Grund das wir
nicht wie vorgesehen bei der alten Festung ankamen war wohl eine Verwechselung der Koordinaten die
Park4Night hier angegeben hatte.
In der Marina wurden wir von einem überaus freundlichen Hafenkapitän begrüßt und bekamen einen
Stellplatz zugewiesen.

Gebühr: inkl. sauberen Toiltten und Duschen 30 Zloty = 6,50 €

Koordinaten vom Stellplatz ausserhalb von Danzig, 54°23´36.63" N 18°40´33.99"E
















Sonnabend, der 25, Juni

Heute geht die Fahrt weiter nach Siemianice in der Nähe von Slupsk. Park4Night beschreibt diesen Platz
wie folgt:

Geräumig und gut. In der Nähe der Stadt Slupsk und des Nationalparks Slowinski. Ruhiger, sauberer Platz.

Wir sind gespannt und freuen uns auf diesen Stellplatz.

Koordinaten vom Stellplatz von Siemianice, 54°30´13.02" N 17°3´37.36"E

Siemianice ist ein Dorf bei Słupsk in der polnischen Woiwodschaft Pommern.

Heute war wieder einmal einer der Tage an denen alles anders als vorgesehen lief. Zunächst verließen
 wir die schöne Marina in Danzig um auf die Halbinsel Hel zu fahren. Und damit fing das Dilemma an.
Da in Polen die Ferien begonnen hatten, was ich bei der Planung nicht beachtet hatte, war es unmöglich einen vernünftigen Stellplatz zu bekommen. Alles war knackevoll und die Angaben von Park4Night waren alle veraltet,
denn sämtliche Parkplätze die als kostenfrei bezeichnet waren , waren inzwischen von einer Parkingfirma
gemietet worden und werden zu unverschämten Preisen weiter vermietet. So kostet ein  gewöhnlicher
Parkplatz ohne Ausstattung für 24 Stunden 100 Zloty das sind umgerechnet ca. 23.-€.
Das waren wir natürlich nicht gewillt zu bezahlen und so entschlossen wir uns weiter nach Smoldcino
zu fahren. Unterwegs, noch auf der Halbinsel Hela gönnten wir uns ein opulentes Mittagessen in
einem der Fischrestaurants und so haben wir die eingesparten Parkgebühren auf diese Weise ausgegeben.






In Smoldcino angekommen entpuppte sich der Platz als eine Lagerstätte einer Baufirma die hier
die Straße reparierte. Also ging es noch weiter nach Siemianice, nach ca.250 Kilometer ein sauberer,
ruhiger,  kostenloser schön gepflasterter Parkplatz erwartete.
Siemianice ist ein Dorf bei Słupsk in der polnischen Woiwodschaft Pommern.

Nachdem wir heute morgen in Danzig losgefahren waren wollte ich natürlich doch noch die alte Festung
besuchen wo wir eigentlich gestern übernachten wollten. Die genauen Koordinaten habe ich mir
 bei Google Earth besorgt. Ohne Schwierigkeiten fanden wir auch die Festung und hätten hier sogar
einen kostenfreien Platz inkl. Strom zur Verfügung gehabt. Die Festung liegt in der Nähe der Westernplatte.
 

Grafik von Google Earth









Im Festungsgraben der die Festung umschließt haben sich inzwischen einige Marinas breit gemacht.








Karte von Google Maps (modifiziert)

Ein gewöhnlicher, sauberer, ruhiger ,kostenloser Stellplatz in der Nähe von Slupsk ist für heute unser
Übernachtungsplatz bevor es Morgen nach Mielno weiter gehen soll. (zwei Bilder unten)








Karte von Google Maps (modifiziert)




Sonntag, der 26. Juni

Nach einer raschen Fahrt haben wir die ca. 80 Kilometer gut gemeistert und haben den Parkplatz am
Jamno See gegen 11:00 Uhr erreicht und uns eingerichtet.
 
Hier werden keine Parkgebühren erhoben, der Platz ist gepflegt und sauber. Zwei saubere Dixi Toiletten
sind ebenso vorhanden wie ein funktionierender Wasserhahn.


Koordinaten vom Stellplatz am Jamno See (Mielno), 54°15´4.46" N 16°8´48.22"E



Von unserem Stellplatz aus haben wir einen schönen Blick auf die kleine Marina und den Jamno See.
(Zwei Bilder unten)






Jamno ist der polnische Name des Jamunder Sees, eines lagunenartigen Sees in der polnischen
Woiwodschaft
Westpommern, den eine Nehrung von der Ostsee trennt. Es handelt sich um die ehemalige
Jamunder Bucht, die erst später versandete und zum Binnensee wurde. Am südlichen Ende des Sees
befand sich vom 14. bis zum 16. Jahrhundert der Hafen der Hansestadt Köslin.




Montag, der 27. Juni

Wir haben einen weiteren Sprung nach Westen gemacht und sind letztendlich an Kolberg vorbei nach
ca.110 Kilometer in Miedtywodzie gelandet. Międzywodzie ist ein Dorf und Seebad im Powiat Kamieński
der polnischen Woiwodschaft Westpommern an der Ostsee in der Stadt-und-Land-Gemeinde Dziwnów.
Hier stehen wir inmitten der Natur, gratis und ohne weitere Einrichtung, an einem kleinen Bootsanleger
wo ich in den vergangenen Jahren sehr oft mit unserer Segelyacht gestanden habe.

Koordinaten vom Stellplatz Miedzywodzie, 53°59´57.13" N 14°42´7.47"E 

Karte von Google Maps (modifiziert)



Unterwegs machten wir an einem kleinen wild romantischen Fluß eine Pause (Bild oben) bevor es dann entlang
der Ostseeküste nach Miedzywodzie weiter ging.



Hier an dem kleinen Sportboothafen haben wir einen sehr schönen Platz gefunden. (Roter Pfeil)



Es ist heute wieder sehr warm, so um die +36° Celsius, und so haben wir uns entschlossen noch einmal
Essen zu gehen. Wir haben uns wieder für Zanderfilet mit Pommes entschieden und lagen damit genau
richtig denn hier an der Küste haben wir die Gewissheit wirklich frisch Fisch ,lecker zubereitet, zu bekommen.
(Bild unten)



Ein Blick aus dem Fenster unseres Wohnmobils zeigt den kleinen Sportboothafen und den Kamminer Bodden
(Zalef Kammienski) meinem früheren Segelrevier.







Dienstag, der 28. Juni

Gestern Abend gab es nach einem sehr heißen, schwülen Tag endlich mal ein ziemlich starkes Gewitter
das die Luft wieder frisch und gereinigt erscheinen lässt. Eine der Segelyachten erreichte den kleinen Hafen
noch rechtzeitig bevor das Gewitter richtig los brach.



Am frühen morgen, so gegen 07:50 Uhr fing es dann an stark zu regnen und das setzte sich auch heute
Vormittag fort. Es ist stark bewölkt, aber warm. Wir werden den heutigen Tag auch noch hier verbringen
und dann geht es morgen in Richtung Heimat und damit dem Ende dieser kleinen Reise entgegen.
Ab Wolin nehmen wir die Autobahn die uns über Stettin bis zur Ausfahrt Wandlitz führt und dann geht es
per Landstraße das letzte Stück nach Hause.


Karte von Google Maps (modifiziert)




Mittwoch, der 29. Juni

Wir sind gut zu Hause angekommen und weil es noch verhältnismäßig früh am Tage war, gab es ein
schnelles Mittagessen und dann war ich schon wieder unterwegs, allerdings ohne Karin, denn sie hat sich
jetzt eine "Auszeit" verdient, nachdem sie die zu Ende gegangenen Reise so tapfer mit mir
durchgestanden hat. Ich gönne ihr die Auszeit und bin nun für die nächste Zeit alleine unterwegs. Ich
übernachte auf den schon bekannten Stellplatz im polnischen Osinow Dolny (Hohenwutzen). Morgen
will ich dann zu einer weiteren kleinen Reise starten und habe mir als erstes Ziel zwei Plätze an
einem See in der der Nähe von Schwiebus (Swibodzin) ausgeguckt und hoffe dort schöne Plätze
anzutreffen.

Schwiebus ist unter anderem bekannt durch seine Christus Statue. Christus-König-Statue, übergroße,
36 Meter hohe Christusstatue, fertiggestellt am 6./7. November 2010 auf einem 16 Meter hohen Hügel,
 Gesamthöhe von 52,50 Metern. Sie war bis zur Fertigestellung des Cristo Protetor („Christus, der
 Beschützer“) in Encantado (Brasilien) im April 2022 die höchste Christusstatue weltweit.


Bild aus Archiv




Donnerstag, der 30. Juni

Heute morgen herrscht hier Weltuntergangsstimmung, es regnet in Strömen und es ist grau und trübe. Also
kein besonders schöner und motivierender Auftakt zu der nächsten kleinen Reise. Ein Blick aus dem Fenster
läßt nichts Gutes ahnen was das Wetter betrifft. Immerhin hat der Wetterbericht im Laufe des Tages
Besserung angekündigt.



Zunächst jedoch muss ich alle vorbereitenden Arbeiten, wie Wasser bunkern, Grauwasser entsorgen,
Toilette entleeren und reinigen, Kraftstoff tanken erledigen, bevor ich daran denken kann "on the Road"
zu gehen. Ein starker Morgenkaffee hat meine Lebensgeister geweckt und ich bin zu neuen Taten bereit.

Świebodzin (Schwiebus) das ich zuest ansteuern werde ist eine Kreisstadt im Powiat Świebodziński in
der polnischen Woiwodschaft Lebus mit etwa 22.000 Einwohnern und Sitz der gleichnamigen
Stadt-und-Land-Gemeinde mit etwa 30.000 Einwohnern.

Koordinaten vom Stellplatz Schwiebus, 52°12´41.27" N 15°24´30.15"E 


Karte von Google Maps (modifiziert)


Ich bin gegen 09:00 Uhr in Hohenwutzen in Richtung Schwiebus gestartet. In der Höhe von Bad
Freienwalde bemerkte ich das die Warnlampe von meinem Kühlwasser anfing in gewissen Abständen zu
blinken. Also habe ich die nächste Werkstatt angesteuert die aber nichts feststellen konnten und mich an
die nächste Ford-Werkstatt verwies. Auch hier hätte man erst umfangreiche Untersuchungen anstellen
wollen und ein Reparaturtermin würde erst Anfang der nächsten Woche möglich sein. Ein guten Rat gab
man mir aber mit, denn mit dem zuschalten der Klimaanlage würde die Wärme des Kühlwassers
 etwas reduziert und ich könne "vielleicht" noch zurück nach Hause und damit in die Werkstatt meines
Vertrauens gelangen. Also mit etwas Bangen vor dem Risiko machte ich mich auf den ca. 80 Kilometer
langen Weg nach Hause und zu meiner Werkstatt. Hier stellte man schnell fest das der Kühler
undicht geworden ist und ausgetauscht werden muss. Heute wird der alte Kühler noch ausgebaut
und der neue Kühler der morgen früh angeliefert wird , wird dann eingebaut und die Zusage, dass
das Fahrzeug bis 14:00 Uhr Morgen wieder fertig ist, habe erhalten.

Sofern die Zusage des Werkstattmeisters zutrifft werde ich also theoretisch erst Morgen nach
14:00 Uhr die neue kleine Reise starten können.




Freitag, der 1.Juli

Das Auto ist am Nachmittag fertig geworden und nachdem 621.-€ den Besitzer gewechselt haben
ging die Reise los. Zunächst nach Küstrin über die Grenze uns jetzt um 18:40 Uhr habe ich auf
einem Parkplatz bei einem Restaurant angehalten und werde hier die Nacht verbringen.







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