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Dieser Teil beschreibt meinen Aufenthalt auf dem
polnischen Stellplatz Osinow Dolny (Hohenwutzen)
direkt an der Oder. Hier werde ich mich voraussichtlich
bis Mitte Mai aufhalten um dann Karin abzuholen und
dann unsere diesjährige Reise antreten. Das Ziel
unserer Reise steht zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest.




Donnerstag, der 31. März

Sonne am blassblauen Himmel durchsetzt mit Schleierwolken. So einen Anblick habe ich beim Blick heute
morgen aus dem Fenster. Immerhin sind die angekündigten Regen, bzw. Schneewolken noch nicht in Sicht.



Gestern bekam ich von einem Freund der sich z.Z. in Dänemark (Bravant) aufhält das folgende aktuelle Foto.
Ich hoffe, dass dieses Wetter nicht auch noch hier ankommt.


 
Foto Hoddel Müller


Foto vom5. April 2021 in Hohenwutzen

Am 5. April des vorigen Jahres stand ich ja auch hier in Hohenwutzen und erlebte zweimal einen
Schneesturm der nicht "ohne" war. (Bild oben) Das kann sich also auch noch in diesem April wiederholen,
was ich aber nicht hoffe.


Bei minus 2° Celsius Habe ich ein paar Impressionen aus der näheren Umgebung des Stellplatzes gemacht.





















Die sieben Fotos (oben) habe ich von einem kleinen Trampelpfad entlang der Oder gemacht.
An einer der Weidenbäume trauen sich trotz der Kälte schon einige Knospen aus der Deckung (Bild unten).






Freitag, der 1. April


Das erste Aprilwochenende steht bevor und das Wetter ist so wie man es vom April erwartet. Die schwache
Sonne weiß noch nicht ob sie heute die Oberhand über die sich langsam formierenden Wolken gewinnen
kann. Der Tag wird es zeigen ... Die Temperaturen liegen jetzt um 08:35 Uhr um den Gefrierpunkt, ein
leichter immer noch ziemlich kalter Wind weht und lässt alles kälter erscheinen, als es wirklich ist.



Na, setzt sich die Sonne heute am 1. April doch noch durch ? Links auf der deutschen Seite der Oder kann
man schon etwas die Sonne erahnen, rechts auf der polnischen Seite sieht es noch düster aus.



Ganz sicher werden sich am heutigen Freitag noch einige Wohnmobilbesatzungen zum Wochenende hier
einfinden. Vielleicht gelingt es mir heute ein paar Leute in den April zu schicken ...





Sonnabend, der 2. April


Immer noch hält die Kälte in der Nacht und der kalte Wind trotz Sonnenschein am Tage an. Es ist wirklich
sehr ungemütlich, aber die Hoffnung das es irgendwann mal wieder erträglicher wird ist immer vorhanden.
Das Aprilwetter ist eben sehr unbeständig und so bleibt mir nur zumindest jeden Tag gut zu Essen und mir
immer leckere Mahlzeiten zuzubereiten. Heute z.B. gibt es bei mir Rinderroulade mit Rotkohl und Kartoffeln.



Wie gut, dass ich meinen Adapter zum Füllen meiner Gasflaschen dabei habe und so kann ich alle sieben
 Tage an der örtlichen Tankstelle meine 11 kg Flasche mit 20 Liter, für knapp 17.-€ auffüllen. Da ich nur Nachts
die Heizung anstelle reicht eine Flaschenfüllung immer sieben Tage. Also kostet mich die Heizung pro Tag
ca. 2,40 €, also weit weniger als wenn ich meinen Heizlüfter per Strom laufen lassen würde. Der Liter Gas
kostet hier in Polen z.Z. 0,84 Cent.


Der Adapter für Polen, die meisten Ostblockländer und Griechenland.


Zum Abendbrot habe ich mir eine polnische Spezialität gegönnt und zwar Bretonische weiße, dicke Bohnen
mit Wurstscheiben und Speck in einer Tomatensoße. Sehr lecker und Pikant.

   





Montag, der 4. April

Heute nun ist das eingetroffen was die Wettervorhersage schon seit Tagen angekündigt hatte. Es stürmt
und regnet, ist nasskalt und ungemütlich. Ein Blick aus dem Fenster zeigt die Wetterlage ganz deutlich.



Die nächsten Tage sollen auch nicht anders werden und so stellt sich ernsthaft die Frage eventuell doch
den Weg nach Hause anzutreten.
Heute haben Arbeiter angefangen den Stellplatz in einzelne Boxen einzuteilen. Zunächst mit weißer Farbe und
dann mit Holzbalken wurden abgeteilte Stellplätze angelegt. Nun, ich denke das es eine Vorbereitung dazu ist
in absehbarer Zeit eine Stellplatzgebühr zu verlangen.




Dienstag, der 5. April

Es hat fast die ganze Nacht geregnet, aber heute morgen scheint so unglaublich es klingt, die Sonne. Natürlich
sind die Temperaturen immer noch kalt, aber wenn der Wind sich gegen Mittag erwärmt wird es voraussichtlich
ein angenehmer Tag.
Alles was ich mir für heute an Erledigungen vorgenommen hatte ist bereits erledigt und so kann ich ab jetzt tun
was ich am besten kann: Faulenzen. Im Moment stehen wir hier nur noch mit 6 Wohnmobilen was sich aber
bestimmt heute bzw. in den nächsten Tagen noch ändern wird. Der Himmel sieht sehr durchwachsen aus
und man weiß im Moment noch nicht in welche Richtung das Wetter sich entwickeln wird. Wird es wieder Regnen
oder kann sich die Sonne etwas mehr durchsetzen?



Ich hatte ja gestern schon angedeutet das man angefangen hat den Stellplatz zu parzellieren. Mit Kreide hat
man die einzelnen Boxen vormarkiert und dann begonnen diese mit Holzbarrieren abzuteilen. Sehr weit sind die
gestern auf Grund des Sauwetters allerdings nicht gekommen. Mal sehen ob die arbeiten heute fortgesetzt
werden ...

Übrigens, heute vor einem Jahr war am 5. April Ostermontag und es sah hier auf dem Stellplatz noch sehr
winterlich aus wie das folgende Bild zeigt.



Am Nachmittag sind die Arbeiten an der parzellierung des Platzes weiter fortgeschritten und es sieht so aus
das Morgen die erste Reihe bereits fertig gestellt werden kann.







Mittwoch, der 6. April

Auch heute wurden die Arbeiten an der neuen Einteilung des Platzes wieder fortgesetzt. Nun ist auch die
zweite Reihe fast fertig geworden und es sieht so aus als wenn wir Morgen bzw. Übermorgen unsere
Fahrzeuge versetzen müssen um für den Weiterbau der anderen Reihen Platz zu machen. Danach können
wir unsere alten Plätze wieder einnehmen.



Noch aber können wir auf den Plätzen stehen die noch nicht parzelliert sind.(Bild unten)







Freitag, der 8. April

Heute ist es soweit. Wir müssen unseren bisherigen Standort verlassen und Platz machen für die Arbeiten die
den Platz parzellieren. Wenn am Nachmittag unsere Reihe fertig sein wird können wir wieder zurück auf den
Platz den wir bisher eingenommen hatten. Das Wetter ist regnerisch und kühl, der Himmel erstrahlt in einem unfreundlichen grau und wer weiß ob die Arbeiter heute überhaupt kommen. In der vergangenen Nacht hat
es ordentlich gestürmt und das Wohnmobil hat dadurch ganz schön geschaukelt.
 Naja, auf jeden Fall sind wir darauf vorbereitet.
Entgegen früherer Voraussagen sieht es so aus als wenn sich das Wetter auch in den kommenden Tagen nicht
wesentlich ändern würde, wie die folgende Wetterkarte zeigt. Es wird zwar voraussichtluich etwas wärmer
werden, aber Sonnenschein ist leider nicht in Sicht.


Wetterkarte von Microsoft




Sonnabend, der 9. April

Nun sind die Arbeiten auf dem Stellplatz weitgehend abgeschlossen und wir stehen nun in unserer "neuen",
ausreichend breiten Box. (Zwei Bilder unten)






Die Wetterlage ist unverändert durchwachsen und es wird langsam Zeit das es wärmer wird. Wir hoffen alle
dass das Osterwetter ein Einsehen hat und der Wettergott gute Laune bekommt. Bisher macht der April
seinem Ruf alle Ehre. Gestern am Freitag sind doch noch etliche Wohnmobil Besatzungen hier eingetroffen,
die alle das kühle, wechselhafte Wetter nicht gescheut haben das Wochenende hier verbringen wollen.
Natürlich haben wir auch erstaunte Blicke auf Grund der neuen Einteilung gesehen.
 



Sonntag, der 10. April

Das Wetter ist auch heute am Sonntag unverändert durchwachsen. Gestern hatten wir teilweise starke Winde
und auch Hagelschauer. Die immer wieder auftauchenden schwatzen Wolken wechselten sich zwischendurch
mit einigen wenigen Sonnenstrahlen ab. Also typisches Aprilwetter. Die wenigen Blumen die schon voreilig
angefangen haben zu blühen bekamen den feinen Hagel auch zu spüren wie man auf dem folgenden Foto
sehen kann.



Inzwischen ist auch unser Plan gereift in den Sommerferien nach Schweden zu fahren. Karins Kinder und
Enkelkinder verleben dort ihre Ferien und so bietet es sich an sie dort zu besuchen. Wir werden mit der
TT-Line Fähre von Rostock nach Trelleborg und dann die Autobahn vermeidend bis Högsby fahren.
Anschließend wollen wir die berühmten Schleusentreppen in Berg am Götakanal bei Linköping besuchen.


Karte von Google Maps

Rund zehn Kilometer nordwestlich von Linköping liegt die größte Sehenswürdigkeit am Göta Kanal: die
Schleusen von Berg. Sie verbinden den Göta Kanal mit dem See Roxen. Viele Tausend Zuschauer
besuchen diese Attraktion in Östergötland jedes Jahr. Für die Besucher gibt es mehrere Cafés und
Restaurants und besonders viele Parkplätze, auch große Flächen für Wohnmobile. 2021 soll hier
überdies ein neues Besucherzentrum für den gesamten Göta Kanal stehen.


Foto aus Archiv

Der Göta-Kanal, auch als das „blaue Band Schwedens“ bekannt, ist eines der größten Meisterwerke des
Wasserbaus in ganz Schweden. Der 190 km lange Kanal verläuft von Göteborg im Westen bis zur Ostsee.
Aufgrund der großen Höhenunterschiede hat der Kanal 58 Schleusen. Die Schleusen von Berg, 10 km von
Linköping, bieten ein beeindruckendes Schauspiel.In Berg gibt es sieben aufeinanderfolgende Schleusen,
die Passagierschiffe stufenweise über eine Höhe von 30 m, den Höhenunterschied zwischen Berg und dem
 Roxen-See, heben oder senken. Die bewaldete Landschaft entlang des Kanals bietet eine herrliche
 Umgebung für Wanderer und Radfahrer.




Montag, der 11. April

Heute habe ich endlich eine Firma gefunden die Chausson Ersatzteile vertreibt. Ich benötige ein
Eckwaschbecken weil das schon seit längerem nicht mehr ganz in Ordnung war und nun, endgültig nach
provisorischer Reparatur, den Geist aufgegeben hat. Dieses kleine Plastik-Waschbecken kostet den
stolzen Preis von knapp 130.-€. Aber "Wat mut dat mut" und so werde ich wohl in den sauren Apfel beißen
müssen.
Ich bekomme in den nächsten Tagen die Vorabrechnung und dann kommt das Teil per Post nach Hause.
Dann habe ich die Ehre den nicht ganz unkomplizierten Einbau vorzunehmen.






Man merkt hier am Stellplatz das Ostern vor der Tür steht, denn es kommen heute schon laufend neue
Wohnmobile bzw. Campinggespanne hier an.




Mittwoch, der 13. April

Die Sache mit dem Handwaschbecken erweist sich als schwieriger als gedacht, denn zuerst muss ich den
Unterbau entfernen um an die Zu- und Abläufe heranzukommen. Der Unterbau ist teils geklebt und
teils geschraubt und auf Grund der Enge im Toilettenraum schlecht zu händeln. Zudem muss ich sehr
vorsichtig vorgehen um keinen weiteren Schaden an dem ziemlich dünnen, aber dafür umso teuren 
Platikteilen anzurichten. Allein die Ablaufgarnitur, bestehend aus einem minderwertigen Siphon wo der
Schlauch zum Abwassertank aufgesteckt wird soll fast 100.-€ kosten. (Bild links) Eine ähnliche Ablaufgarnitur
von der Firma Berger würde nur 5,49 € kosten. Damit sieht man das die Firmen, wie hier "Chausson", ihre
eigenen Maße haben und das finanziell fast kriminell ausnutzen. Also werde ich die alte Ablaufgarnitur
behutsam ausbauen, reinigen und wieder verwenden. Auf jeden Fall hoffe ich auf ein gutes gelingen dieser
Aktion.

   
Preis bei Chausson 97,50 €                                    Preis bei Berger 5,49 €

Heute morgen, es ist 08:20 Uhr scheint die Sonne aus allen Rohren und es verspricht wieder ein schöner,
warmer, sonniger Tag zu werden. Gestern sind noch alte Bekannte die ich vor vier Jahren in Marktleuthen
 kennen gelernt habe hier auf dem Platz angekommen. Sie kannten diesen Platz noch nicht und sind
begeistert von diesem Gelände.




Donnerstag, der 14. April

Ja, die Zeit ist schnell vergangen denn heute ist schon Gründonnerstag, also kurz vor dem Osterfest. Der
Stellplatz hier in Hohenwutzen hat sich gestern schon ziemlich gefüllt und diejenigen die heute noch
anreisen, werden sich um die paar freien Plätze schnell bemühen müssen. Noch ist das Wetter am frühen
Morgen, es ist jetzt 07:50 Uhr, sonnig und wenn es so bleiben würde werden wir einen ähnlich schönen Tag
wie gestern erleben. Auf jeden Fall möchte ich nicht versäumen Euch allen ein schönes Osterfest,
weiterhin gute Gesundheit und Spaß am Leben zu wünschen.






Freitag, der 15. April (Karfreitag)

Der heutige Karfreitag entpuppt sich als ein regnerischer nasskalter Tag. Die Besatzungen der reichlich
anwesenden Wohnmobile sitzen überwiegend in ihren Fahrzeugen, außer das man ab uns zu jemanden
sieht der zwangsläufig mit seinem Hund Gassi gehen muss. Es ist jetzt 14:30 Uhr und ich denke das sich
das Wetter heute auch nicht mehr entscheidend ändern wird.


Archivfoto

Leider wird sich, laut der folgenden Wettervoraussage, das Wetter auch in den nächsten Tagen nicht
entscheidend ändern und so müssen wir weiter, wohl oder Übel, geduldig auf sommerliche Temperaturen
warten.


Wetterkarte von Microsoft

Ich habe mir heute eine deftige, dem Wetters angepasste Mahlzeit zubereitet. Ein pikantes Goulasch
mit Salzkartoffeln und das hat natürlich ausnehmend gut geschmeckt.



Jetzt, ein paar Minuten später, es ist 14:50 Uhr scheint es als wenn es überraschenderweise etwas heller
und sich eventuell die Sonne doch noch zeigen wird. Das wäre immerhin ein kleiner Lichtblick am
heutigen Tag ...




Sonnabend, der 16. April

Heute scheint wirklich wieder mal die Sonne. In der Nacht hat es gefroren, aber jetzt gegen Mittag
erwärmt sich der kalte Wind und wir können draußen sitzen. Die paar Schleierwolken tun uns nicht weh
und so hoffen wir. dass es die Osterfeiertage einigermaßen so bleibt. In den letzten Tagen sind die Büsche
und Bäume zusehend grüner geworden und die ersten Knospen sind an den Zeigen der Bäume zu sehen.


Archivfoto




Der Stellplatz hat sich ordentlich gefüllt, alle haben einen Platz gefunden, und so steht einem schönen
Aufenthalt zu Ostern hier nichts mehr im Wege.




Sonntag, der 17. April

Wieder weckt uns heute nach einer kalten Nacht die Sonne und so kann ich erneut losziehen und die
erwachende Natur fotografieren. Weidenkätzchen und Magnolienblüten können gar nicht abwarten ihre
schönen Farben zu präsentieren wie die folgenden zwei Bilder zeigen. Hoffentlich haben wir das Glück,
dass das Wetter auch die nächsten Tage ein Einsehen hat und uns mit mehr Wärme und Sonnenschein
verwöhnt.












Dienstag, der 19. April

Ostern haben wir nun erfolgreich hinter uns gebracht. Das hindert natürlich die Natur nicht, sich weiter
Richtung Frühling zu entwickeln. Das Wetter hatte mitgespielt und so schlagen auch die Kastanienbäume
aus und lassen ihre Knospen aufspringen. (Zwei Bilder unten)






Nun ist es soweit. Heute wurde die Katze aus dem Sack gelassen. Ab 1. Mai diesen Jahres kostet der
Stellplatz moderate 5.- €. Es wurde der unten zu sehende Handzettel verteilt der darüber informiert hat.
Dieser Preis von 5.- € ist meiner Meinung nach durchaus gerechtfertigt, denn es wurde sehr viel in die
Parzellierung und anderen technischen Einrichtungen wir Stromsäulen, Abwasseranlage usw. investiert.







Freitag, der 22. April

Das regnerische nasskalte Wetter hindert viele Wohnmobilisten nicht daran den Stellplatz Osinow Dolny
hier an der Oder zu besuchen. Aber es scheint als wenn das Wetter heute etwas besser als in den
vergangenen Tagen zu werden scheint. Das wäre natürlich seht schön, denn das Wochenende steht
vor der Tür. Heute habe ich wieder die unvermeidlichen wöchentlichen Arbeiten wie Abwasserentsorgung, Toilettenentsorgung, Gas auffüllen, Frischwassertanken und natürlich auch den wöchentlichen Einkauf
zu erledigen.
Mein Freund Friedel ist heute morgen nach Hause gefahren um einige wichtige Termine wahrzunehmen.
Nächste Woche wird er hierher zurückkehren und bringt mir mein neues Eckwaschbecken das inzwischen
 bei mir zu Hause angekommen ist und meine Bohrmaschine mit hierher. Dann werden wir gemeinsam mit
dem Einbau beginnen. Noch ist mein Waschraum eine Baustelle (siehe Foto unten), was sich dann aber
schnellstens ändern wird.






Sonnabend, der 23. April

Ein wunderbarer Frühlingstag scheint sich heute zu entwickeln. Schon am frühen Morgen, es ist 08:15 Uhr,
scheint die Sonne vom südlich anmutenden, azurblauen Himmel. Hier an der Oder bietet sich ein friedliches
Bild und das nur ein paar hundert Kilometer von hier entfernt ein verbrecherischer Krieg herrscht, kann man
sich gar nicht vorstellen, ist aber reale Wirklichkeit. Hier ein paar Impressionen vom Stellplatz aus gesehen.









Der kühle Wind, der hier normalerweise immer weht scheint heute noch nicht aktiv zu sein und so steht
nichts dagegen den Tag mehr oder weniger draußen zu verbringen.

Und tatsächlich, jetzt um 10:30 Uhr ist "kurze Hosen" Wetter. Es ist windstill und warm. Ich war schon mit
dem Fahrrad unterwegs und habe meinen Einkauf bei BIDRONKA erledigt. Nun kann die Freizeit am
heutigen Tage beginnen.






Montag, der 25. April

Heute habe ich eine Nachricht von Janek bekommen. Janek hatte ich im vorigen Jahr in Griechenland kennen
gelernt und wir sind wochenlang gemeinsam durch Griechenlang gefahren und später in Kontakt geblieben.
Janek ist Pole, aber lebt und arbeitet in England. Nun ist er auf dem Weg in seine alte Heimat Polen und
so treffen wir uns voraussichtlich am Donnerstag, den 28. April hier in Hohenwutzen. Bevor wir und treffen
habe ich ihm noch einen Termin zur Gasprüfung in Oranienburg bei meinem Gashändler verschafft und dann
 kommt er über Eberswalde hierher. Ich hatte ihm die Wegbeschreibung und die Koordinaten des Stellplatzes
über Email mitgeteilt.




Dienstag, der 26. April

Dichter Nebel liegt heute morgen, es ist 07:00 Uhr, über dem Stellplatz. (Siehe drei Bilder unten)









Aber es hat den Anschein als wenn die Sonne sich ziemlich schnell durchsetzen wird. Und tatsächlich, nur
wenige Minuten später um 07:25 Uhr hat die Sonne den Nebel geschluckt und es scheint wieder ein herrlicher
frühlingshafter Sonnentag zu werden.
Es wird laut unten stehender Wetterkarte in den nächsten Tagen generell wärmer werden und die Minusgrade
in den vergangenen Nächten scheinen nun auch der Vergangenheit anzugehören.


Wetterkarte von Microsoft




Mittwoch, der 27. April

Gestern sind wieder Wohnmobilfreunde aus Bad Segeberg angekommen, die diesen schönen Stellplatz noch
nicht kannten und ihn auf Grund meines Blogs nun gefunden haben. Das Wetter zeigt sich heute morgen wieder vielversprechend schön und es wird sich wieder ein schöner, sonniger Tag werden.



Ende Mai, so um den 26. Mai herum, starten wir zu unserer diesjährigen ca.4 Monate andauernden Reise.
Alle bisherigen Pläne haben wir über den Haufen geworfen und uns entschieden in diesem Jahr hier
in Polen zu reisen. Wir werden die schönsten polnischen Landschaften wie z.B. die Masuren, die Karpaten und
andere schönen Landschaften besuchen. Vieles kenne ich ja schon von vergangenen Reisen und so wird es mir
eine Freude sein Karin all die schönen Landschaften, Plätze und Sehenswürdigkeiten zu zeigen die sich uns auf
dieser Reise bieten werden.
Der verhältnismäßig niedrige Dieselpreis und die niedrigen Lebenshaltungskosten hier in Polen haben ein
wesentliches dazu beigetragen das wir uns für diese Reise entschieden haben. Ich habe auch bei früheren
Reisen nach/in Polen einen hervorragenden Helfer gehabt. Dieses Buch, in deutscher Sprache geschrieben,
 habe ich vor Jahren in einem polnischen Buchladen kaufen können und es ist meiner Meinung nach eines
der besten Bücher um Polen mit all seinen unterschiedlichen Landschaften und vieles mehr kennen zu lernen.





Ein origineller Reiseführer und Autoatlas in einem Maßstab der Autokarten 1:250 000. Zu jeder Kartenseite
wurde eine Beschreibung von ein paar Orten bearbeitet, die besonders sehenswert sind. Sie sind nach
folgenden Kategorien geordnet: Industriedenkmal, Militärgeschichte, regionale Feste, reizvolle Orte,
und Außergewöhnliches.



Dieses Buch enthält 601 Beschreibungen außergewöhnlicher Orte, Glauben und Sitten  und Autoatlasses im
Maßstab von 1:250.00 und regionaler Reiseführer mit Sehenswürdigkeiten und reizvollen Orten.







Donnerstag, der 28. April

Auch heute ist am frühen morgen schon die Sonne aktiv und es verspricht ein schöner Tag zu werden.
Weitere Bekannte aus Duisburg mit denen wir uns schon mehrmals getroffen haben, haben sich für
Morgen angesagt. Natürlich wird ihr Hund "Lisbeth" auch wieder dabei sein.


Und das ist Lisbeth, die das Reisen mjit dem Wohnmobil liebt..

Heute kommt aller Wahrscheinlichkeit nach auch unser Freund Janek aus England hier an, nachdem er seinen
Termin der Gasprüfung in Oranienburg erledigt hat. Janek ist Pole, lebt und arbeitet in England und besucht
in diesem Jahr seine alte Heimat in Polen. Er nimmt die Gelegenheit wahr uns hier zu treffen. Janek
hatten wir im vorigen Jahr in Griechenland kennen gelernt und wir sind einige Wochen zusammen durch das
Land gefahren.
Heute gibt es bei mir zum Mittagessen "Eisbein mit Sauerkraut" worüber ich mich schon seit Tagen freue.
Das eigentlich dazu gehörende Erbsenpüree lasse ich weg, da es mir nicht schmeckt.


Archivfoto vom vorigen Jahr

In einem Anfall von Arbeitswut habe ich heute spontan mein Talent als Hausfrau genutzt um ein Teil
meiner Wäsche zu waschen und in der Sonne aufzuhängen.



Am späten Nachmittag kam dann Janek mit seiner Frau. Sie sind auf der Durchreise zu Janeks Familie nach
Znin. Nach einer herzlichen Begrüßung und einer kleinen Essenspause fuhren die beiden dann weiter.






Freitag, der 29. April

Und wieder ist heute Sonne satt am blauen Himmel. Ich habe schon am frühen morgen meinen
Wochenendeinkauf bei BIDRONKA erledigt und widme mich jetzt meinem Mittagessen.
Es gibt eine deftige Gemüsesuppe bestehend aus Mohrrüben, Erbsen, Blumenkohl, Rosenkohl, Brokkoli,
Lauch, Zwiebel, Petersilie und Kartoffeln. Vorige Woche hatte ich mein Brathähnchen nicht ganz geschafft
und die beiden Bruststücke in Würfel geschnitten und eingefroren. Dieses Fleisch habe ich auch noch in
der Suppe verarbeitet.
Das ganze habe ich mit zwei Rinderbrühwürfeln gargekocht und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Die
Menge habe ich für zwei Tage berechnet und so brauch ich Morgen keinen Küchendienst einzuplanen.




Das Essen ist schon fertig und so kann ich mich jetzt in die Sonne setzen und und den lieben Gott ein
guten Mann sein lassen.




Sonntag, der 1. Mai

Heute kam Friedel wieder zurück und hat mir das neue Eckwaschbecken mitgebracht. Der Einbau entpuppte
sich doch nicht ganz ohne Schwierigkeiten, aber letztendlich habe ich es gut hinbekommen und so erstrahlt
mein Waschraum wieder wie neu. Ich habe noch zwei etwas längere Wasserzuleitungen eingebaut und so
brauchte ich nicht den ganzen Unterschrank abbauen. Die Ränder des Beckens habe ich sauber mit
weißem Silikon abgedichtet damit keine Feuchtigkeit in die Wände eindringen kann.







Dienstag, der 3. Mai


Sonnige, warme Tage liegen hinter uns und hoffentlich auch noch vor uns. Der Mai hat nun die Bäume und
Büsche in frisches grün verwandelt und die Luft riecht schon nach Frühling und Sommer. Die Kastanienknospe
die in der vorigen Woche noch ziemlich klein war hat sich nun schon ordentlich weiter entwickelt. (Bild unten)



Auch der Flieder fängt hier am Rand des Stellplatzes an in vielen unterschiedlichen Farben zu blühen. Auch
andere Blumen präsentieren sich im schönsten Blütenkleid. (Vier Bilder unten)

   
     
   

Ich werde mich noch bis zum 21. Mai hier in Osinow Dolny aufhalten und dann nach Hause fahren. Dort
wird meine Wäsche wieder auf Vordermann gebracht und das Wohnmobil entsprechend ausgerüstet.
Am 1. Juni werden ich dann zusammen mit Karin zu unserer diesjährigen Reise durch Polen starten. Zunächst
geht es dann wieder nach Hohenwutzen von wo aus wir zur ersten Etappe voraussichtlich nach Stepnica
starten werden. 




Donnerstag, der 5. Mai

Nach langer Zeit weckt mich heute morgen das monotone Trommeln des Regens auf dem Dach des
Wohnmobils. Der Regen ist gut für die Natur aber nicht so gut für den Aufenthalt im Freien. Also ist ein
Schlaf, Fernseh oder Lesetag angesagt. Ein Blick aus dem Fenster zeigt die momentane Wetter Situation.
(Zwei Bilder unten)
Da fällt mir einer der bekannten Campersprüche ein:
"Campers Fluch ist Regen und Besuch, Regen geht ja noch ..."










Sonntag, der 8. Mai

Das Wetter der vergangenen Tage war ziemlich durchwachsen, aber schon wesentlich wärmer. Das typische
wechselhafte Aprilwetter hatte sich in den Mai verschoben. Ringsherum ist alles im satten grün und der
Sommer ist nun nicht mehr weit. Auf dem Markt haben wir unserem Hobby entsprechende T-Shirts gefunden
und natürlich auch gekauft. So langsam kommt die Zeit immer näher an dem wir unsere Reise starten wollen.
Es wird auch langsam Zeit denn es ist so gar nicht mein Ding so lange Zeit auf ein und dem selben Platz
zu stehen, denn es wird langweilig immer die gleichen Leute usw. zu sehen. Etwas Geduld muss ich noch
aufbringen, aber die Vorfreude auf die Reise spüre ich schon und ich fange an die ungefähre Reiseroute
auszuarbeiten.






Montag, der 9. Mai

Das schöne, sommerlich warme Wetter begleitet uns weiterhin in diesen Tagen. Wir lassen uns auch nicht
von den bald auf uns zukommenden "Eisheiligen" (11.Mai bis 15. Mai ) beeindrucken, sondern genießen
diese schönen Tage in vollen Zügen. Die ersten Etappen unserer Reise, die am 2. Juni hier in Osinow Dolny
beginnt habe ich schon in meine Reiseroute eingeplant. Siehe die folgende Landkarte.


Karte angepasst von Google Maps

Die erste Etappe wird uns von Osinow Dolny nach Stepnica (127 Km) führen, daß in der Nähe des Stettiner
Haffs liegt. Weiter wollen wir einen Abstecher nach Wolin (ca. 40 Km) machen wo ich 15 Jahre lang mit
unserer Segelyacht "MOBY DICK" im hiesigen Segelclub gelegen habe. Hier werden wir bestimmt viele
ehemalge Weggenossen wieder treffen.
Von dort aus geht es dann an die Ostsee nach Mrzezyno (70 Km)  wo ich vor Jahren auch schon einmal
mit dem Wohnmobil im Fischereihafen sehr gut gestanden habe. Soweit zunächst meine Planung. In
Mrzezyno entscheide ich dann ob wir weiter an der Ostsee entlang, oder von hier aus ins Landesinnere
fahren werde.
Die "rot" gekennzeichneten Städte/Dörfer zeigen die jeweiligen Etappen. Wie lange wir bei den Etappenzielen
 verweilen hängt von den gegebenen Situationen ab, da machen wir uns keinen Stress.




Mittwoch, der 11. Mai

Seit gestern Abend hat sich das Wetter rapide geändert. Ein starkes Gewitter machte den Auftakt zu einer
regnerischen, stürmischen Nacht in der es immer wieder zu Blitz und Donner kam.



Auch der heutige Morgen zeigt sich grau und unfreundlich und ich wollte gar nicht aus dem Bett steigen. Ein
typischer Tag zum Schlafen, Lesen oder Fernsehen. Die einzige Hoffnung ist, dass es im Laufe des Tages
doch noch zu Aufheiterungen kommen wird. Eigentlich wollte ich heute mal wieder BIDRONKA eine Besuch
abstatten und schon mal meinen Getränkevorrat im Hinblick auf die bevorstehende Reise auffüllen. Hier in
Polen gibt es keinen Flaschenpfand und den Fehler monatelang mit den in Deutschland gekauften Getränken / Pfandflaschen durch die Gegend zu fahren wird sich nicht wiederholen.

09:20 Uhr, alle Einkäufe erledigt, Toilette entsorgt, Grauwasser entsorgt und Frischwasser gebunkert. Zurück
auf den Stellplatz und ein Blick aus dem Fenster des Wohnmobils zeigt, dass der Himmel immer noch
nicht sehr freundlich aussieht und die Sonne heute weiterhin auf sich warten lässt. Einen Teil der Getränke,
wie Orangensaft, Multivitaminsaft, Apfelsaft und Zitronenbrause habe ich in der Garage unter gebracht.
In den nächsten Tagen wird noch einiges dazu kommen.



Während ich das hier schreibe reißt der Himmel zeitweilig etwas auf und die Sonne versucht sich doch noch durchzusetzen. Die Tannenbäume die den Stellplatz eingrenzen sind in diesem Jahr besonders mit vielen
Tannenzapfen bestückt. Ab und zu sind schon blaue Stellen am Himmel zu sehen.
(Zwei Bilder unten)









Montag, der 16. Mai

In meinem privaten Bereich hat es einschneidende Veränderungen gegeben. Aus diesem Grund stelle
ich die Eintragungen in meine Seite Jonnyreisen vorübergehend ein.




Sonnabend, der 28. Mai

Meine persönlichen Dinge sind geregelt, so dass wir nun unbefangen in die Sommersaison starten können.
 Nach diesem schönen Wochenende im Kreise der Familie haben wir die Absicht, bei entsprechendem Wetter,
zu unserem ersten Reiseziel nach Polen aufzubrechen.



Ohne genaue Planung werden wir spontan verschiedene Ziele ansteuern und darüber wie gewohnt in Wort und
Bild an dieser Stelle berichten. Wir freuen uns auf Erlebnisse und neue Erfahrungen die uns auf dieser Reise
begegnen. Polen erwartet uns mit den unterschiedlichsten Landschaften und Städten, die wir gerne
erkunden möchten.










Laßt Euch überraschen!




Montag, der  30. Mai

Geplant ist die erste Etappe an die polnische Ostsee zu dem kleinen Fischerdorf Mrzezyno. Hier war ich
schon einmal vor einigen Jahren und es hatte mir dort sehr gut gefallen. Ich habe damals auf der Mole
direkt bei den Fischerbooten gestanden.



Start zu der Reise wird wahrscheinlich Donnerstag, der 2. Juni in unserem Heimatort Oranienburg sein.


Karte von Google Maps (modifiziert)



Mittwoch, der 1.Juni


Es hat sich eine unvorhergesehene neue Situation ergeben. Auf Grund meines Herzinfarkts in Februar
habe ich nun mehrere Termine zur Nachsorge erhalten die ich unbedingt einhalten muss. Daher sind jetzt
endgültig alle meine Reisepläne geplatzt und alles was ich mir vorgenommen hatte geht nicht mehr
So leid es mir tut werde ich auch meine Reiseberichte nun endgültig einstellen müssen da es nicht mir nicht
mehr möglich ist vorausschauend zu planen bzw. zu reisen.
Ich wünsche euch allen weiterhin viel Freude am Wohnmobil fahren und hoffe das ihr euer Hobby noch viele
Jahre bei guter Gesundheit ausüben könnt. Ich habe die vergangenen Jahre auch immer genossen, aber leider
 muss ich einsehen, dass es nun nicht mehr geht und muss mich, so schwer es auch fällt, damit abfinden
diesen Lebensabschnitt zu beenden.
Alles Gute für Euch und immer knitterfreie Fahrt.



Es geht weiter im 3. Teil des Reisetagebuches 2022.
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Die Landkarten mit Kilometer- und Zeitangaben sind von Google Maps.