Teil 6

Dieser Teil beschreibt unsere Reise über viele uns noch nicht bekannte Stellplätze durch Frankreich und Italien nach
Ancona.
Dort erreichen wir unsere Fähre nach Griechenland.

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Freitag, der 13. Juli


Tag 109

Mit diesem schönen Stellplatz haben wir den ersten von vielen bis nach Ancona noch anzufahrenden Plätzen die wir noch nie besucht haben und daher nicht kennen erreicht.
Also, ist jeder Stellungswechsel immer wieder aufs neue eine Überraschung. Wenn die
weiteren von mir ausgesuchten Plätze genau so schön sind wie dieser hier, was aber unwahrscheinlich sein wird, dann können wir zufrieden sein. Hier noch ein paar Bilder
aus der Nähe dieses Platzes hier in Bulgneville.




Ein wunderschön mit Blumen geschmücktes Haus mit vielen verschiedenen Pflanzen
ist eine Augenweide.



 

 

Und ein fettes Schaf bei dem ich erst dachte das es eine Kuh ist. Ein so dickes Schaf
habe ich noch nie gesehen.




Voraussichtlich werden wir 3 – 4 Tage hier in Bulgneville bleiben bevor es weiter nach
Corgirnon geht. Danach haben wir vor noch mindestens 9 weitere Plätze in Frankreich
auf dem Weg nach Italien zu besuchen.




Sonnabend, der 14. Juli (Französischer Nationalfeiertag)

Tag 110

Der heutige 14. Juli ist der französische Nationalfeiertag.
14. Juli 1789: Der Sturm auf
die Bastille. Das französische Volk ging auf die Barrikaden. Es protestierte mit dem
Angriff auf die Bastille gegen die absolute Herrschaft von König Ludwig XVI. Damit
wurde eine Revolution entfacht, die sich über ganz Europa ausbreitete.
Gestern Abend begannen die Feierlichkeiten hier in Bulgneville mit einem schönen
Feuerwerk an dem hunderte Einwohner sich am See versammelten um dem Feuerwerk zuzusehen.



 

 

Im See spiegelt sich das Feuerwerk besonders schön (2 Bilder unten)

 
Die Bilder vom Feuerwerk habe ich mit dem Smartphone gemacht.



Sonntag, der 15. Juli


Tag 111

Nun haben wir mit dem Tag 111 die erste dreistellige Schnapszahl erreicht.
Der gestriege Nationalfeiertag lief hier in aller Ruhe ab. Familien mit Kindern und unden belagerten die Wiesen rund um den See und ansonsten gab es nichts aufregendes zu
sehen. Wir dachten das es ein Konzert hier im Park geben würde, denn ein Orchester
probte tagelang in den nahegelegenen Räumen einer Schule, aber nichts dergleichen
war hier los.
Die einzige Abwechslung war ein Gewitter das sich gegen Abend entlud und der
begleitende Regen, der nur wenige Minuten andauerte, brachte nach den vielen Wochen
der Hitze endlich mal ein wenig Erfrischung.
Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der Fußball WM, denn heute findet das Finale
zwischen Frankreich und Kroatien statt. Sollte Frankreich tatsächlich den Titel gewinnen
wird hier und im ganzen Land die Hölle los sein. Wir wissen von den vergangenen Spielen
bei denen die französische Mannschaft gewonnen hat, mit welchem Enthusiasmus
die Franzosen feiern können. Auf jeden Fall sind wir sehr gespannt und freuen uns auf
das Spiel.
Heute wird unser letzter Tag hier in Bulgneville sein, denn morgen geht es weiter in
Richtung Süden nach Corgirnon. Dort stehen wir dann laut Bordatlas, auf durch
Hecken getrennte Stellplätze, im Schloßgarten. Wir werden uns überraschen lassen ...
Ein letzter Spaziergang in Bulgneville führt uns durch diesen schönen Laubengang über
eine kleine Brücke zu einer Quelle, deren Wasser unablässig auf 35 Meter Tiefe
hochgepumt wird.

 



 



Montag, der 16. Juli

Tag 112

Unser heutiges Ziel heißt Corgirnon, das ca. 70 Kilometer in südlicher Richtung liegt.



47°48'17"N  5°30'19"E

Stellplatz Corgirnon, 6,50 Euro inkl. Strom, Wasser, Dusche, Sanitärnutzung, VE und
Müllentsorgung.


Wie immer fahren wir früh aus Bugneville weg und verzichten auf die Autobahn
und genießen die Fahrt durch die schöne Landschaft. Corgirnon ist eine französische
Gemeinde im Departement Haute-Marne in der Champagne-Ardenne Region.


Leider ist alles ganz anders gekommen, denn der Platz in Corgirnon hat uns absolut
nicht gefallen. Ungepflegt und schmutzig, also nichts wie weg. Wir haben uns noch
etliche Kilometer nach Süden abgesetzt und haben die drei Plätze an der Saoine
aufgesucht.
Nach 177 Kilometer haben wir den letzten der drei Plätze angefahren und werden
hier, zumindest für heute, bleiben.



Stellplatz Lamarche sur Saone, gebührenfrei, Wasser und Strom 3 Euro.

47°16'21"N  5°23'12"E









Hier in Lamarche standen wir auf einer sonnigen Wiese ohne jeglichen Schatten.
Nach kurzer Zeit wurde es uns doch zu warm (es herrschten fast +40° Celsoius)
und beschloßen kurzerhand die 5 Kilometer zurück nach Pontailler sur Saone zu fahren.
Dort fanden wir direkt am Fluß einen schönen, schattigen Platz. Hier gab es auch
Wasser und VE.

Stellplatz Pontailler sur Saone, gebührenfrei, Wasser gegen Jetons.

47°18'10"N  5°25'5"E









Und hier an der Saone entdeckte ich einen Graureiher der mich auch bis auf wenige Meter rankommen ließ. Dann aber hob er ab und ich konnte eine kleine Serie "schießen".















Am anderen Ufer derSaone ließ er sich dann nieder.




Dienstag, der 17. Juli

Tag 113

Nach einer unruhigen Nacht mit Regen und lautem Auftritt mehrerer Jugendlichen, die
erst nach massiven Einschreiten meinerseits endlich abzogen, konnten wir den Rest der
Nacht noch in Ruhe durchschlafen. Heute wollen wir nach Saint-Jean de Losne fahren.
Es sind nur ca. 25 Kilometer zu bewältigen und so können wir uns Zeit lassen.
Der Stellplatz soll im Hafen sein.


Karte von Google Maps

47°6'18"N  5°15'25"E

Stellplatz Saint Jean de Losne, gebührenfrei, Wasser, VE und Strom 4,70 Euro.
 
Der Platz in Saint Jean de Losne erwies sich als Flop. Es gab zwar eine VE - Station,
aber keine Stellplätze. Also sind wir weiter nach Seurre gefahren. Auch hier gab es
keine, wie im Bordatlas beschriebenen, Stellplätze. Wir stellten uns einfach auf
Parkplätze der kleinen Marina.


Karte von Google Maps

47°0'15"N  5°8'35"E

Stellplatz Seurre, nicht vorhanden. Frei beim Yachthafen gestanden.









Die kleine Marina liegt in einer Bucht der Saone.
Morgen wollen wir ca. 65 Kilometer nach Cousance fahren. Hoffentlich ist dieser Platz
dann mal wieder richtig schön. Man muss in Frankreich schon ziemlich flexibel sein
und immer auf Überraschung gefasst sein. Aber, wir sind ja positiv gestimmt und
werden auch solche, nicht geplanten, Situationen meistern.
Es ist mal wieder alles anders als geplant gekommen. Nachdem wir zu Mittag gegessen 
und uns noch ein Stüdchen ausgeruht hatten fuhren wir die ca. 65 Kilometer weiter nach Cousance. Letztendlich haben wir heute 132 Kilometer zurück gelegt.

46°31'46"N  5°23'28"E


Karte von Google Maps

Stellplatz Cousance, gebührenfrei, Wasser, VE und Toilettenhaus vorhanden.

Uns kam hier einiges bekannt vor und da viel es uns wie Schuppen von den Augen.
Hier waren wir schon einmal auf der Rücktour von Griechenland auf dem Weg durch
Frankreich an die Biskaya.






Direkt am Stellplatz befinden sich diese beiden Boulefelder. Daran habe ich den Platz wiedererkannt. (Bild unten)



Allmählich kommen wir den Bergen näher. Die Landschaft wird schon merklich hügeliger.
Wir haben vor morgen weiter nach Les Moussieres zu fahren und haben auf der Karte
gesehen, dass diese Route schon etwas anspruchsvoller zu fahren ist.


Mittwoch, der 18. Juli

Tag 114


46°19'17"N  5°53'51"E

Stellplatz Les Moussieres, gebührenfrei, Wasser, Strom und VE je 2 Euro.


Karte von Google Maps

Wir hatten eine wunderschöne Fahrt durch den französchen Jura und haben uns
ca. 1500 Meter hoch geschraubt nach Les Moussieres
. Das hätten wir uns sparen können,
denn diesen Stellplatz gab es nicht bzw. an der angegebenen Stelle war er nicht zu finden.
Die Fahrt warv tatsächlich nicht "ohne" und die Serpentinen nahmen kein Ende.
Landschaftlich aber war es auf jeden Fall ein Erlebnis.












Man kann nicht immer überall anhalten um besondere Ausblicke zu fotografieren.
Um einmal zu zeigen wie kurvenreich die heutige Strecke ist habe ich mal mein
Navi abgelichtet. Und dann sind noch 2 Bilder aus der Realität der heutigen Fahrt
zu sehen.












Was nun? Wie gesagt, wir sind ja flexibel und sind
noch einmal ca.60 Kilometer weiter nach Thoirette gefahren, wo wir einen sehr
schön angelegten Stellplatz, ausgelegt für 5 Wohnmobile, gefunden haben.

46°16'9"N  5°32'7"E


Stellplatz Thoirette, 6 Euro inkl. Strom, Wasser und VE.


Karte von Google Maps



Hier auf diesem Platz werden wir ganz sicher ein paar Tage bleiben. 50 Meter von hier
ist ein Supermarkt, also ist für Proviant gesorgt.




Donnerstag, der 19. Juli

Tag 115

Nach der Fahrt gestern, die und auch wegen der Hitze und den Serpentinen ganz schön
"geschlaucht" hat, haben wir wunderbar geschlafen und sehen nun den weiteren
Ereignissen entspannt entgegen. Wie schon gesagt, werden wir hier in Thoirette
ein paar Tage der Ruhe
geniessen bevor es in dieser schönen  Bergregion des
 Moirans-en-Montagne weiter in Richtung Italien geht.
Unser momentaner Platz liegt ja sehr günstig, denn gleich am Platz befindet sich ein Carrefour Supermarkt
und eine Apotheke. Was will (braucht) man mehr ...



Zu allem Übel hat unser Fernsehen den Geist aufgegeben. Mittags ging er noch und als
ich ihn Abends eingeschaltet habe hat die SAT - Antenne keinen Sateliten ( ASTRA 19 E)
mehr gefunden. Die Schüssel hat endlos gesucht und nichts gefunden. Ich habe alle
bekannten Tricks angewendet, aber nichts hat geholfen.
Der Chef des Supermarktes hat mir in sofern geholfen, dass Morgen früh ein
Fernsehmechaniker kommt und versucht alles wieder in Gang zu bringen.




Freitag, der 20 Juli


Tag 116

Als ich heute in der früh den Fernseher einschaltete ging er wie immer sehr gut.
Das ist ja sehr merkwürdig. Man kann schon fast an Zauberei glauben.
Heute gibt es ein paar Bilder aus dem kleinen Ort Thoirette. Der Ort liegt am Fluß Ain,
vom Stellplatz nur durch eine Straße getrennt. Das Wetter ist weiterhin unglaublich
schön, aber sehr, sehr warm. Wir sehnen uns schon danach in Griechenland bei einer
frischen Briese am (im) Meer zu liegen.
Aber bis dahin müssen wir noch ca. 4 Wochen "überleben".



Die Hauptstraße von Thoirette hat außer einer Bäckerei und einem Frisör nichts weiter zu bieten. Dazu kommt der Supermarkt und die Apotheke, das wars ...












Auf der Terrasse dieses Restaurants haben wir gestern Abend gegessen. War schon
ein komisches Gefühl direkt über dem Fluß zu sitzen. Wer Frankreich kennt weiß, dass
die Häuser im allgemeinen einen nicht so vertrauenserweckenden Eindruck machen.






Heute hat Regina einen Waschtag eingelegt. Durch das sonnige Wetter wird die Wäsche
schon nach kurzer Zeit wieder trocken und schrankfertig sein.



Trotzdem wir einen einigermaßen schattigen Platz haben ist es fast unmenschlich warm.
Des Nachts waren immer noch +29° Celsius im Wohnmobil, was das Schlafen schon ganz
schön behindert. Aber wie heißt es doch so schön?
Nur die Harten kommen in den Garten! oder was uns nicht umbringt macht uns nur stärker!






Sonnabend, der 21. Juli


Tag 117

Die Hitze macht uns weiterhin stark zu schaffen. Wir haben sämtliche Aktivitäten und
alle unnötigen Bewegungen eingestellt. Es ist wrklich unmenschlich heiß hier. Die Luft
steht und wir können kaum atmen. Wir hoffen auf ein angekündgtes Gewitter, dass
aber seit Tagen auf sich warten läßt.
Ich habe soweit unsere weitere Reiseroute ausgearbeitet und dabei festgestellt, dass
wir noch einige schöne, aber auch anstrengende Bergtouren vor uns haben. Die Fahrt
geht vorwiegend entlang des Mont Blanc Massivs und hält einige Pässe, die auch
von der Tour de France befahren wird, für uns bereit.

Und hier ein Übersichtsplan der weiteren geplanten Reiseroute durch das
Mont Blanc Massiv der nächsten ca. 3 Wochen.
 Das ist nur ein grober Vorausplan, der sich in Teilen durch unerwartete Umstände
auch ändern kann.
Im Moment befinden wir uns noch in Thoirette (links oben) Am Montag geht es nach
Taninges, dann weiter nach Aiguebelle und dann zum Lac du Mont (See am Berg).
Von hier aus geht es dann weiter über die Grenze nach Italien nach Bardonecchia.
Die gesamte Stecke durch das Mont Blanc Massiv hält einiges an Herausvorderungen
vor allem an den Pässen für uns bereit. Aber ich bin sicher, dass wir sehr viel zu sehen bekommen und dadurch werden die anstrengenden Etappen bestimmt ihren Reiz haben.
Hoffentlich gelingt es mir vieles zu fotografieren und hier zu veröffentlichen.


Karte von Google Maps

Plötzlich zogen dunkle Wolken auf. Ein hübscher, bunter Schmetterling setzte sich
neben dem Wohnmobil auf den Schotter und blieb so lange sitzen bis ich ihn
ablichten konnte.




 

Dumpfes Grollen und Donnerschläge kündigten gegen 17:00 Uhr das langersehnte Gewitter an. Und dann
goß es wie aus Kübeln.
 Die Luft kühlte sich schnell ab und ließ uns endlich mal wieder richtig durchatmen. Das Grollen und
Donnern wurde hier in den Bergen noch durch den Echoeffekt verstärkt und hörte sich ziemlich
gefährlich an.






Sonntag, der 22. Juli

Tag 118

Bei den nach dem Gewitter angenehmen Temperaturen haben wir wunderbar geschlafen
und erleben nun einen frischen, fast kühlen Morgen. Jetzt um 06:30 Uhr kämpft sich
die Sonne so langsam durch die noch leichte Bewölkung.
Bald wird sie hinter den Bergen hervorkommen.
Heute ist unser letzter Tag hier in Thoirette und wir werden ihn in aller Ruhe verleben,
denn Morgen haben wir , wie ich glaube, eine anstrengende Fahrt vor uns. Wir fahren
Richtung Mont Blanc, wobei wir die Schweiz links liegen lassen und in Frankreich bleiben.
Ich muss aufpassen, dass sich mein Smartphone nicht aus Versehen in ein Schweizer Netz einloggt, denn das kann dann teuer werden, weil ich in meinem Vertrag nur in den
 EU - Ländern freien Zugang (Telefonie und Internet) habe.

In den nächsten Tagen bzw. während der nächsten Etappen werden wir uns sozusagen
im "Schatten" des Mont Blanc, dem höchsten Berg Europas bewegen, so wie im Bild unten
vor zwei Jahren mit unserem Miller.


Mit dem Miller vor zwei Jahren im Schatten des Mont Blanc Massivs.


Montag, der 23. Juli

Tag 119

Heute verlassen wir Thoirette und machen uns die ca. 130 Kilometer auf den Weg
nach Taninges. Wir werden ausnahmsweise auch ein Stück Autobahn fahren um schnell
dorthin zu kommen und auch um einige mautpflichtige Straßen und Pässe zu umgehen.
Die Strecke führt uns unmittelbar entlang der Schweizer Grenze. Sollten wir unterwegs
evtl. auf halber Strecke noch einen schönen anderen Platz entdecken, kann es auch sein,
dass wir noch einen Zwischenstop einlegen und übernachten. Lassen wir uns einfach überraschen ...


Karte von Google Maps

46°8'29"N  6°36'16"E

Stellplatz Taninges, im Sommer gebührenfrei, sonst 10 Euro. Wasser und Strom je 2 Euro.

 
Nach 184 Kilometer haben wir Taninges erreicht. Der Stellplatz liegt allerdings noch
ca. 15 Kilometer weiter bergauf auf den Pas la Lys. Im Winter wird hier oben der Bär
brummen, aber jetzt stehen wir praktisch mit nur noch einem anderen Womo Blick auf
den Mont Blanc.
Wir sind ja wohlweislich viele Kilometer Autobahn gefahren, sonst wären wir erst
gegen Abend hier angekommen. Aber auch die Kilometer die wir auf "normalen" Straßen gefahren sind hatten es in sich. Serpentinen und sehr engr Passagen erforderten meine
höchste Aufmerksamkeit.



Auf einer der Bergstraßen ging es nur im Stop and Go weiter. Aber da mußten wir durch ...



... und wurden dafür mit wunderschönen Ausblicken in die Landschaft belohnt wie die
folgenden Bilder zeigen.












Von unserem Stellplatz aus haben wir die folgenden Ausblicke (2 Bilder unten)









Wir werden Morgen weiter nach Annecy fahren und hoffen dort auch auf einen schönen Stellplatz und eine interessante Fahrt dort hin.


Dienstag, der 24. Juli

Tag 120

Die schöne, aber anstrengende Fahrt durch das Mont Blanc Massiv hat sich auf jeden
Fall gelohnt. Unvergleichliche Eindrücke haben wir gesammelt und diese werden uns
ganz sicher in guter Erinnerung bleiben.


Karte von Google Maps

Stellplatz Annecy, gebührenfrei, Wasser vorhanden.


46°8'29"N  6°36'16"E

Der Stellplatz liegt an einem großen See und war genau wie die Stadt knackevoll. Aber,
davon ließen wir uns nicht beeindrucken und bissen in den sauren Apfel und fuhren
noch bis nach Aiguebelle weiter. Nach dieser heutigen ca. 400 Kilometer langen Fahrt
Kilometer von Thoirette bis hierher nach Aigoebelle der nächste Schreck. In der letzten Juliwoche ist dieser Platz wegen Markt und Volksfest gesperrt. Was nun ? Wir haben
uns einfach von hinten "angeschlichen" und konnten zwischen den vielen Schaustellern tatsächlich noch ene Lücke entdecken. Nun hoffen wir dass wir nicht auffallen und
stehen bleiben können. Von unseren Nachbarn, es sind Sinthis, also Zigeuner haben
wir auch einen Stromanschluß bekommen.






Auf der Fahrt nach Annecy hatten wir immer wieder Gelegenheit schöne Ausblicke zu
genießen.









Auch hier in den Bergen grünt und blüht es was das Zeug hält.



 

 

Stellplatz Aiguebelle war gesperrt, aber mit viel Glück haben wir uns doch hier
einrichten können und hoffen, hier stehen bleiben zu können
.

45°32'37"N  6°18'19"E

Aiguebelle ist eine französische Gemeinde mit 1.158 Einwohnern innerhalb
des Arrondissements Saint-Jean-de-Maurienne im Département Savoie in der Region
Auvergne-Rhône-Alpes. Die Gemeinde gehört zum Kanton Saint-Pierre-d’Albigny.
Die Stadt liegt umrahmt von den immer noch teilweise schneebedecktem Bergen.



Diesen Stellplatz haben wir uns trotz gesperrtem Platz ergattert. Der Markt und das
Volksfest soll angeblich die ganze Woche andauern. Wir hoffen, ein paar Tage
unentdeckt hier stehen zu können.










Nachdem am Nachmittag der Markt beendet war kamen plötzlich riesige LKWs mit dem
Zubehör für das Volksfest. Autoscooter, Karussel, Wohnwagen usw.
Zudem wieder mal die brütende Hitze. Wir dachten ehe die uns ganz und gar zubauen
fahren wir lieber weg hier.






Gesagt, getan heizten wir 103 Kilometer weiter und fuhren den Col du Mont Cenis zum
Lac du Mont.


Karte von Google Maps

Dieser Platz war uns ja von einem Schweizer Camper per Email vor
einigen Tagen empfohlen worden und tatsächlich war es hier sehr schön.
Schon auf dem Weg zum Col du Mont Cenis sahen wir das sich dort oben etwas
zusammen braut.



Das wir auf dem Col (Pass) in den Regen und anschließend in ein Gewitter kamen,
machte der Freude über diesen schönen Platz keinen Abbruch.
Schon von der Anhöhe aus sahen wir, dass wir hier nicht alleine stehen, bekamen aber
doch noch einen schönen Platz.





















Mittwoch, der 25. Juli


Tag 121

Nach dem ereignisreichen und langen Tag gestern haben wir in der frischen Bergluft
hier am See sehr gut geschlafen und sind für neue Ereignisse bereit. Für den heutigen
Tag haben wir noch keine Pläne gemacht.
Das Wetter hat aufgeklart und mit der ersten Morgensonne, es ist jetzt 07:20 Uhr
erscheinen die umliegenden Berge deutlicher als gestern. Wir befinden uns, auf der
Höhe der Schneegrenze wie man erkennen kann. Leider habe ich hier oben kein Netz
und kann nicht zeitnah die Bilder veröffentlichen.






Gegen 09:00 Uhr haben wir gefrühstückt und gepackt. Nun machen wir uns auf den Weg
zum nächsten Stellplatz. Zuächst müssen wir aber die Abfahrt vom Lac du Mont
bewältigen und die hat es in sich. Unzählige Spitzkehren und nicht endenwollende
Serpentinen erforderten höchste Aufmerksamkeit.



Zunächst jedoch werfen wir einen Blick zurück auf das unvergleichliche Panorama des
Lac du Mont ...



... um dann die Abfahrt Richtung Italien in Angriff zu nehmen. Der liegt in einer Höhe
von 1974 Meter und Turin liegt auf 238 Meter. So haben wir also heute
ca. 1700 Höhenmeter hinter uns gebracht.






Und auf einmal waren wir in Italien, dass wir nur bemerkten, weil am Straßenrand
ein kleines Schild "ITALIA" im vorbeifahren zu sehen war.



Benvenuto Italia


Karte von Google Maps

Wir sind dann über Turin nach Montiglio Monterrato gefahren und haben hier einen sehr
ruhigen Platz am Ortsrand beim Friedhof gefunden. Eine offene Toilette wo man auch
Wasser bunkern konnte war vorhanden. Diese Gegend zeichnet sich dadurch aus,
dass die Dörfer alle in Sichtweite auf kleinen Bergen/Hügeln angesiedelt sind. Ein sehr
schöner Anblick vom Stellplatz aus.

Stellplatz Montiglio Monterrato, gebührenfrei, Wasser und Toilette vorhanden.

45°3'44"N  8°6'13"E






Hier in Montiglio Monterrato habe ich wieder ausreichen Netz und kann rückwirkend
die Bilder und Texte von gestern veröffentlichen.
Wie der Tag morgen aussieht und wo wir landen werden kann ich jetzt noch nicht
sagen ...



Donnerstag, der 26. Juli

Tag 122

Gestern erlebten wir den bisher heißesten Tag. Es war fast unmenschlich und
kaum auszuhalten. Auch in der Nacht war so gut wie nicht an Schlaf zu denken.
Erst gegen morgen wurde es allmählich erträglich und jetzt um 06:45 Uhr haben wir
immer noch +27° Grad Celsius im Wohnmobil. Und laut Wettervoraussage soll das
noch nicht alles gewesen sein ...
Auf jeden Fall machen wir uns heute wieder auf den Weg, denn beim fahren läuft
die Mororklimaanlage und es ist wenigstens im Womo einigermaßen erträglich.
Vielleicht haben wir ja Glück und finden ein schattiges Plätzchen, wo es zwar auch
sehr warm sein wird, aber wir entgehen vielleicht der direkten Sonneneinstrahlung.
Der Plan ist nach Bernate Ticino zu fahren. Diesen Platz habe ich bei Camper Kontakt
heraus gesucht, weil im Bordatlas in dieser Gegend so gut wie keine Angebote
zu finden sind.
 
45°28'39"N  8°49'3"E


Karte von Google Maps

Wir haben Bernate um 11:30 Uhr erreicht. Natürlich auch hier sehr warm und kein
Schatten.Wir fuhren noch ein paar Kilometer weiter nach Magenta. Hier stehen wir
bei einem Wohnmobilhändler mit Campingbedarf.

45°28'42"N  8°53'15"E

Stellplatz Magenta, gebührenfrei, Wasser und Entsorgung gratis.



Diese Firma ist der Hammer. So etwas habe ich noch nicht gesehen. Das ist das gößte
Angebot an Campingbedarf waqs ich je gesehen habe. In einer klimatisierten großen
Halle, in der man sich verlaufen kann, gibt esein überwältigendes Angebot zu tollen
Preisen die teilweise bis zu 30% unter unseren deutschen liegen.
 Auch Neu- und Gebrauchtmobile sind auf dem Dach der Halle ausgestellt.

Immerhin sind wir unserem Ziel Ankona wieder ein Stück näher gekommen. Wir
hoffen ja in den nächsten Tagen einen Stellplatz zu finden, der uns zusagt, um für
mehrere Tage dort zu bleiben. Morgen wollen wir weiter in Richtung Cremona fahren.



Freitag, der 27. Juli


Tag 123

Wir haben beschloßen Cremona nicht anzufahren, weil der Stellplatz ein riesiger
Parkplatz mit wenig Platz sein soll. Ein Italiener hat uns erzählt das es sich nicht
lohne. Ich habe mir dewegen einen anderen Platz, der etwas weiter östlich liegt
ausgesucht. "San Benedetto Po" heißt er und verspricht, laut Camper Kontakt einen
angenehmen Aufenthalt. Wegen der immer noch zubehmenden Hitze wollen
wir ausnahmsweise die Autobahn nehmen.


Karte von Google Maps

45°2'34"N  10°56'4"E

Stellplatz San Benedetto Po, gebührenfrei inkl. VE und Wasser



Ein schöner ruhuger Stellplatz in einem Wohngebiet.



Wir waren froh dem Verkehr rund um Milano entkommen zu sein. Das ist im Berufsverkehr
der absolute Horror. Wir haben nach ca. 230 Kilometer um 12:30 Uhr den schönen kleinen Stellplatz inSan Benedetto Po erreicht. Der Platz liegt in einem ruhigen Wohnviertel und
bietet alles was das Womoherz begehrt.
Nun sind es nur noch ca. 350 Kilometer bis nach Ankona und wir haben noch 3 Wochen
Zeit bis zur Abfahrt der Fähre. Das heißt, dass wir noch genügend Zeit haben uns
einige Stellplätze anzusehen und evtl. auch ein paar Tage zubleiben, so wie hier in
San Benedetto am Po.
Am kommende Montag habe ich einen Telefontermin mit Linos Travel. Hier bekomme
ich Bescheid ob wir evtl. schon früher von Ankona abfahren können.
Bis dahin werde ich versuchen ob es vielleicht noch andere Stellplätze direkt am
Fluß (Po) gibt.
Es ist 19:00 Uhr und wir haben soeben einen heißen Tipp bekommen. Ca. 17 Kilometer
von hier soll eine Camper Area direkt am Po sein. Das werden wir uns morgen
ansehen. Vielleicht ist es dort am Fluß etwas kühler ...



Sonnabend, der 28. Juli

Tag 124

Die Hitze läßt einfach nicht nach. Wie gesagt, wollen wir versuchen den Fluß zu
erreichen wo auch eine Camper Area sein soll. Sollte das nicht der Fall sein habe ich
mir noch zwei Alternativen vorgemerkt. Der Tag wird zeigen wie es letztendlich kommt ...

Es ist genao 10:00 Uhr und wir haben trotz der mageren Angaben die wir hatten
tatsächlich den geschilderten Platz am Po gefunden. Wir trauten unseren Augen nicht!
Mitten in der Pampa direkt am Fluß, wohin sich normalerweise kein Mensch verläuft,
fanden wir einen geschotterten Parkplatz und das ist noch nicht alles. Mehrer Wasserhähne
und Stromanschlüße, die sogar funktionierten standen hier zur Vefügung.
Es ist gelinde gesagt ein paradiesischer Platz. Wenn ich nun auch noch Internet Zugang
hier habe, werden wir bestimmt ein paar Tage hier bleiben.



Einen schönen schattigen Platz haben wir hier am Ufer des Po gefunden.






Kaum zu glauben aber wahr Strom und Wasser war auch vorhanden.



Und kaum hatten wir uns neingerichtet erschien schon der erste Gast um sich ein kleines Frühstück abzuholen.



Es ist wie immer: Alles Gute ist nie beisammen. Ich habe hier kein Netz. Alle mir
bekannten Tricks nützen nichts. Gegen 17:00 Uhr beschließen wir aus diesem Grund
21 Kilometer weiter zu fahren. Wir landen in Mirandolo und wieder mal konnte ich
meinen Augen kaum trauen. Ein wunderbarer Platz mit allen Einrichtungen haben
wir hier vorgefunden.

44°53'53"N  11°3'41"E

Stellplatz Mirandolo, gebührenfrei inkl. Wasser, Strom und Entsorgung.






Es ist kein Platz um mehrere Tage zu verweilen, aber alle Einrichtungen, zumal noch
kostenfrei, funktionieren. Der Platz ist sauber und macht einen guten Eindruck.
Eine moderne LIDL Filiale ist fußläufig zu erreichen. Was will man mehr.
Drei andere Fahrzeuge haben sich hier auch eingefunden und so stehen wir hier
nicht alleine.



Sonntag, der 29. Juli

Tag 125

Und wieder kündigt sich ein heißer Tag an. Um 07:00 Uhr hatten wir schon +27° im
Womo. Dieser schöne Platz hier bietet leider überhaupt keinen Schatten. Also,
ziehen wir weiter Richtung Osten nach Ro. Ja, so heißt dieser Ort der auch am Po
liegen soll. (Hoffentlich wirklich am Po und nicht am A... der Welt).
Wir werden uns wie immer überraschen lassen. Den Platz habe ich bei Camper Kontakt
heraus gesucht.
Bevor wir abfahren konnte ich meine Neugier noch befriedigen, denn es hat mich
interessiert was sich hinter diesen grauen unscheinbaren Mauern befindet.
Es ist ein riesengroßer typisch italienischer Urnenfriedhof. Auf endlosen langen Wänden
sind die schön geschmückten Urnengräber zu sehen. Das hätte ich nicht hinter diesen
Mauern erwartet.



 

 

Nun also gehts los in Richtung Ro


Karte von Google Maps

44°57'26"N  11°45'21"E


Wir haben unterwegs nach RO einen LIDL getroffen und uns mit allem was fehlt
eingedeckt. Den Stellplatz haben wir um 11:00 Uhr erreicht und sind mal wieder baff.
Ein schöner sauberer Parkplatz mit reservierten Plätzen für Wohnmobile.

Stellplatz Ro, gebührenfrei inkl. Wasser, Strom und VE.
Schnelles WLAN über Emilia Romagnia WiFi kostenlos.









Saubere Bänke und Tische mt Sonnendächern versehen stehen zur Verfügung. Dieser Platz
ist natürlich auch wieder ein Kandidat für meine Top 10 Liste.
Wenn diese Plätze die wir in den letzten Tagen gefunden haben schon bekannt wären,
dann würde man, glaube ich, hier keine freien Platz mehr finden.
Im Moment stehen wir ganz alleine hier und richten uns nun wirklich für ein paar
Tage ein.

Ich habe mir mit meinem Wasserschlauch eine provisorische Dusche angelegt und kann
nun alle halbe Stunde eine erfrischende Dusche nehmen.



Und während ich im Womo diesen Bericht schreibe, liegt Regina schön im Schatten und
macht ein Nickerchen.





Montag, der 30. Juli


Tag 126

Die Hitze hält uns weiterhin gefangen und es ist auch keine Wetterveränderung in Sicht.
Wie gut, dass wir wenigstens unseren Wasserschlauch angeschloßen haben und uns
ab und zu erfrischen können. Wir halten uns so weit wie möglich im Schatten auf.
Trotzdem will heute zu Fuß die nähere Umgebung erkunden. Vielleicht kann ich ja einiges interessante entdecken
...
11:45 Uhr. Selbst ein kurzer Spaziergang wird bei diesen Teparaturen zu einer Belastung
und deshalb bin ich nur kurz mal an den Po gegangen um einige Aufnahmen zu machen.

Die Luft steht, die Zykaden geben ununterbrochen ein Konzert, es ist Natur Pur.



Der Po führt natürlich immer viel Treibholz mit sich das sich dann in Brückenstützen
verfängt. (2 Bilder unten)






Hinter dem Deich am gegenüber liegenden Ufer lugt eine Kirchturmspitze hervor.



Und hier noch ein Bild von unserem Platz oben vom Deich aus gesehen .






Dienstag, der 31.Juli

Tag 127

Trotz der großen Hitze habe ich gestern angefangen zunächst die Schattenseite des
Womos mit einem Spezialreiniger zu bearbeiten. Das Ergebnis war das ich
hinterher "mausetot" war, aber das Womo in neuem Glanz erstrahlte. Heute werde ich
mir das gleiche noch einmal auf der anderen Seite antun.
 Gleich nach dem Frühstück, bevor die Sonne auf dieser Seite scheint, lege ich los.
Ich hatte mir das schon lange vorgenommen, hatte bisher aber keine Gelegenheit dazu.
Hier, wo wir ganz alleine stehen, ist das gut machbar. Morgen kommen dann noch die
Rückseite und die Frontseite ran.
Gestern hatten wir noch Glück, denn eine junge Frau mit PKW hat mich schnell zum
nächsten Supermarkt gefahren um Brot zu kaufen. Wir haben jede Menge Proviant
vorrätig, nur Brot muss ab und zu frisch nachgekauft werden.
Heute morgen um 07:00 Uhr war etwas "kühler" im Wohnmobil, nur +25° Celsius
zeigt das Thermometer an ...
Hier in der Poebene ist trotz der Hitze die Natur nicht so betroffen wie in anderen
Gegenden. Hier blüht alles und erstrahlt in den schönsten Farben.

 

 



Mittwoch, der 1. August

Tag 128

Leider hat es bisher nicht geklappt, dass wir evtl. eher von Ancona losfahren können.
Ich stehe in Verbindung mit unserem griechischen Buchungsbüro "LINOS TRAVEL" und
sobald tatsächlich ein Platz frei ist, werden wir sofort benachrichtigt. Von dem Platz
aus wo wir im Moment stehen sind es nur noch knappe 300 Kilometer nach Ancona
und wir wären leicht innerhalb von 6 Stunden im Hafen von Ancona.
Wir geben die Hoffnung noch nicht auf schon eher am Meer in Griechenland zu sein
als geplant, weil:
Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Die große Hitze läßt uns immer wieder davon träumen, so im vorigen Jahr, im kühlen,
blauen Wasser der griechischen Badebuchten zu schwimmen und abzukühlen ...

 

Aber im Moment müssen wir weiterhin schmoren, denn die Temperaturen wollen einfach
nicht sinken.




Donnerstag, der 2. August

Tag 129

Heute kam ein Holländer hier an, der dann weiter nach Sizilien und Tunesien fahren will.
Wettermäßig hat sich nichts verändert, es ist weiterhin sehr warm. Unser Kühlschrank
und insbesondere das Tiefkühlfach hat bisher immer sehr zuverlässig gearbeitet, stößt
nun allerdings so langsam an seine Leistungsgrenze. Noch immer ist laut
Wettervoraussage keine Abkühlung in Sicht. Wir überlegen uns an einen anderen Platz
evtl. bei einem Schwimmbad zu fahren. Ich habe mir schon einige in Frage kommende
Plätze heraus gesucht. Ich muss nur noch Regina überzeugen diesen schönen Platz hier zu verlassen. Die folgenden drei Plätze habe ich mir vorgemerkt.

Predappio, ein Parkplatz für Wohnmobile und Reisebusse.
Gratis mit Strom und Wasser



Karte von Google Maps

Casola Valsenio, Gratis ohne Einrichtungen. Liegt am Schwimmbad.


Karte von Google Maps

Bertinoro, Gratis mit Wasser. Liegt am Freibad.


Karte von Google Maps

Im Moment weiß ich noch nicht für welchen Platz (wenn überhaupt) wir uns
entscheiden ...
Es ist nun 20:10 Uhr und dieser anstrengende Tag geht zu Ende. Um es vorweg zu
nehmen, alle von mir oben ausgesuchten Plätze gab es entweder nicht mehr, waren
nicht so wie beschrieben oder wirklich dreckig und nicht nutzbar. Wir hatten wirklich die
Schn... voll, zumal die Hitze auch noch einiges dazu beitrug, dass wir richtig sauer
waren.
Der teure Bordatlas hat sehr viel veraltete bzw. seit langen nicht mehr aktuelle
Plätze aufgeführt. Das ist nicht der Sinn der Sache nur um damit anzugeben das sie
6400 Stellplätze aufführen. Schande!!!

Jedenfalls sind wir letztendlich nach 454 Kilometer durch den Apenien, dem
großen italienischen Bergrücken, in Urbania gelandet. Natürlich waren wieder viele
Serpentinen und Steigungen zu bewältigen.



Stellplatz Urbania am Busbahnhof, gebührenfrei, Wasser, Strom und Entsorgung gratis.

43°39'56"N  12°31'19"E








Freitag, der 3. August


Tag 130

Es ist hier nicht gerade leise auf dem Stellplatz am Busbahnhof, aber auf Grund des
gestrigen, anstrengenden Tages haben wir geschlafen wie die Bären.
Mal für eine Nacht ist der Platz gut, aber um ein paar Tage länger in Urbania zu
bleiben, empfehle ich doch den zweiten Platz der hier angeboten wird. Diesen werden
wir auf jeden Fall auch noch besuchen.
Heute jedoch wollen wir uns die kleinen Appeninenorte Piobbico und Apeccio ansehen,
die auch einen Stellplatz zu bieten haben. Es sind nur wenige Kilometer, aber die sollen
es in sich haben, denn es geht wieder in den Apenin.



Karte von Google Maps

Stellplatz Piobbico, gebührenfrei inkl. Wasser und Strom.

43°35'16"N  12°30'35"E


Stellplatz Apeccio, gebührenfrei inkl. Wasser und Strom.

43°33'34"N  12°25'10"E


Nach nur ca. 30 Minuten haben wir den kleinen Höhenort Piobbico erreicht. Unterwegs
sind wir an einem Steinbruch vorbei gekommen und e höher wir kamen um so wolkiger
wurde es. Teilweise hingen die Wolken tief in den Bergen, was für uns aber eine
willkommene Abwechslung/Abkühlung bedeutete.








Hier ein Überblick über den Ort Piobbico von einer Infotafel abfotografiert. Die rechte
der hier eingezeichneten Serpentine haben wir genutzt um hierher zu kommen.

Es geschehen noch Wunder, denn dieser Stellplatz hat uns für alle Mühen und
Enttäuschungen die wir gestern hatten voll entschädigt. Der Stellplatzgott hat uns
doch nicht verlassen und uns diesen Platz zum Geschenk gemacht. Wieder ein Platz für
die Liste meiner Top 10.
Ein schönes extra für Wohnmobile abgeteiltes, ruhiges Terrain mit Wasser, Strom und Entsorgungsmöglichkeit haben wir hier vorgefunden. Viele Schattenbäume sind hier
vorhanden. Bestimmt haben noch nicht viele Wohnmobile den Weg hierher gefunden.
Auf jeden Fall ist es schön ruhig, also ein Platz so richtig zum Relaxen. Hier bleiben wir
auf jeden Fall ber das Wochenende und sehen uns dann noch den nur 9 Kilometer weiter befindlichen Platz in Apeccio an, wobei ich glaube, dass dieser Platz hier kaum zu toppen
ist. Den nur wenige Kilometer entfernten Platz in Apeccio heben wir uns für später auf.









Zufällig ist heute Markttag hier im malerischen Piobbico. Das lassen wir uns natürlich
nicht entgehen und so spazieren wir entlang eines kleinen, fast ausgetrockneten
Flußes die paar Meter zum Markt.
























Nach dem Marktbesuch gönnen wir uns noch einen leckeren Cappuccino.






Auf dem Rückweg vom Markt zum Stellplatz hatten wir noch die folgenden schönen
Aussichten.









Wie gut, dass wir den Glauben an einen schönen Stellplatz nicht verloren hatten und
diesen malerischen Ort hoch im Apennin gefunden haben, zumal ich hier sogar ein gutes
Netz gefunden habe. Die Mühe die Serpentinen zu bewältigen hat sich zu 100 % gelohnt.
Nur von einer einzigen Stelle aus konnte die folgende Aufnahme gelingen.






Sonnabend, der 4. August

Tag 131

Es hat sich hier leider kein anderes Wohnmobil mehr eingefunden. Wir aber genießen
den Aufenthalt in vollen Zügen, besonders die frische Bergluft ist ein Genuss. Nach
Wochen der Hitze können wir wieder richtig frei durchatmen und fangen nicht bei
jeder Bewegung an zu schwitzen. Wie schön, dass wir diesen Platz gefunden haben.
Das Leben hier in dem Dorf geht erst am Abend richtig los und dem entsprechend
tritt auch erst so kurz nach Mitternacht Ruhe  ein. Das muss man hier in Italien eben
in Kauf nehmen.
Das Wochenende werden wir auf jeden Fall hier verbringen und werden sehen was es
zu berichten gibt. Hier habe ich mal eine Karte eingefügt um zun zeigen wo der
kleine Höhenort Piobbico, unweit von Ancona liegt.


Karte von Google Maps

Wir haben mit diesem Platz auch unwahrscheinliches Glück in Bezug auf TV- und
Netzemfang. Hier steht alles dicht voller Bäume und trotzdem haben wir ein
hervorragendes Fernsehbild und einen sehr guten Internet-Zugang mit meinem
ALDI-Roaming.



Sonntag, der 5. August

Tag 132

Den heutigen Sonntag werden wir ganz in Ruhe angehen lassen und noch einmal das
hier herrschende angenehme Wetter in volle Zügen genießen. Wer weiß, wie es auf
den anderen Plätzen die wir noch anfahren wollen, aussieht. So langsam haben wir uns
daran gewöhnt, dass wir erst nach Mitternacht zum Schlafen kommen, wenn sich die
Menschen allmählich in ihre Häuser zurückziehen.
Gestern hat doch noch ein italienisches Wohnmobil den Weg hierher gefunden und so
stehen wir nicht mehr ganz alleine hier. Vielleicht fahren wir heute schon weiter nach
Apecchio und schauen uns dort ein wenig um. Der Stellplatz soll im Ortszentrum liegen
und Platz für 20 Wohnmobile haben. Auch Wasser und Strom soll vorhanden sein, wobei
Strom, dank unserer hervorragend arbeitenden Solaranlage, für uns nicht so wichtig ist.
Es sind ja nur 9 Kilometer bis dorthin. Sollte es uns nicht gefallen können wir wieder
hierher zurück fahren, oder noch andere Optionen nutzen.

Stellplatz Apeccio, gebührenfrei inkl. Wasser und Strom.

43°33'34"N  12°25'10"E

Schon um 09:45 Uhr haben wir den Stellplatz in Apecchio erreicht und den Platz, der
sich tatsächlich im Ortszentrum befindet, auch sofort gefunden. Alle Einrichtungen
inkl. Strom sind kostenlos.



Nicht zu übersehen war das Hinweisschild zum Stellplatz.



Ein schöner Platz im Grünen und dennoch im Ortszentrum.



Ein Blick auf die Brücke über einen kleinen Fluß von unserem Platz aus.



Mit diesem Stellplatz haben wir mal wieder Glück gehabt und haben vor auch hier
wieder einige Tage zu bleiben. 40 Meter weiter befindet sich ein kleiner Supermarkt
der aber alles was wir benötigen hat und so sind wir nicht darauf angewiesen, wenn
etwas fehlt, weiterfahren zu müssen.



Montag, der 6. August

Tag 133

Auf diesem wirklich sehr ruhigen Platz haben wir wunderbar geschlafen und sehen den
Dingen die nun auf uns zukommen werden gespannt entgegen.
Es ist nun tatsächlich (zumindest Nachts) etwas kühler geworden und unsere
Lebensgeister, sowie der Kühlschrank arbeiten wieder normal. Jetzt um 06:40 Uhr
haben wir erfrischende +17° Celsius im Womo.

Einen kleinen Spaziergang durch den Ort haben wir nach dem Frühstück absolviert und
dabei sind die folgenden Aufnahmen, alle mit dem Smartphone gemacht, entstanden.






Der kleine Ort ist, wie viele andere auch, wieder schön mit Blumen geschmückt. Das war uns auch schon in Frankreich aufgefallen.



In dieser Pizzeria haben wir uns gestärkt und original Spaghetti Bolognese zum
2. Frühstück gegessen.



Ein schöner Blick vom Stellplatz aus auf die alte Brücke.



Am Rande des Stellplatzes eine ganze Batterie Müllkontainer. Vielleicht sollen sie dafür
sorgen etwas länger hier zu bleiben, hihi ?



Wir werden auch Morgen bestimmt noch hier bleiben. Dann will ich mal auf den
Kirchberg steigen und mir die Stadt von oben betrachten.



Dienstag, der 7. August

Tag 134

Es war nur eine kurze Abkühlung die das Wetter uns gestern geboten hat. Es wäre ja
auch zu schön gewesen wenn diese Abkühlung angehalten hätte, aber so müssen wir
wohl oder übel weiter schwitzen.
Das hat mich jedoch nicht abgehalten die vielen Stufen zum Kirchberg in Angriff zu
nehmen um von dort oben ein paar Bilder zu machen. Ich habe mich schon recht früh
auf die Socken gemacht um der bestimmt einsetzenden Hitze zu entgehen. Auf dem
Rückweg bin ich durch die kleinen Gassen gegangen und konnte dort ebenfalls einige
Momente festhalten.






























Und dies ist der Supermarkt direkt am Stellplatz. Er sieht von außen so unscheinbar aus,
aber wir waren erstaunt wie groß  er von innen ist und welch riesiges Angebot er bereit
hält.



Ja, nun sind es nur noch knapp zwei Wochen die uns von unserer Abreise mit der Fähre ab Ancona trennen. Wir haben laut unserer Planung vor, bis dahin noch 2 Plätze anzufahren.
Gestern jedoch haben wir beschloßen noch ein paar Tage hier in Apecchio zu bleiben, weil
wir hier alles haben was wir brauchen. Einen verhältnismäßig schattigen Platz, Wasser und Stromversorgung, den kleinen Supermarkt und die unmittelbare Nähe zum Zentrum um
auch mal in aller Gemütlichkeit, nach Vorbild der Italiener, in einem der Straßencafes zu
sitzen und die Seele baummeln zu lassen.


Smartphone Foto


Am Nachnmittag um 15:00 Uhr verdunkelte sich plötzlich der Himmel und ein fernes
Grollen kündigt uns ein seit Wochenn gewünschtes Gewitter an. Und dann ging es ganz
schön zur Sache. Sturzbachartiger Regen mit Blitz und kräftigen Donner erfrischte die
Luft in wenigen Minuten und vertrieb zunächst einmal die größte Hitze. Wir hoffen,
dass der Wind und der Regen länger anhalten, um uns nachhaltig Kühlung zu
verschaffen.



 



Mittwoch, der 8. August

Tag 135

Das Gewitter gestern hat nicht nur der Natur, sondern auch uns sehr gut getan. Die Luft
ist heute morgen frisch und angenehm. Es ist jetzt 07:15 Uhr und es sieht so aus als
wenn der Himmel immer noch etwas bewölkt ist. Mal sehen wie der Tag sich entwickelt.
So langsam juckt mir schon wieder der "Gasfuß" und ich habe Lust weiter zu fahren
wobei ich aber die Befürchtung habe nicht wieder so einen günstigen Stellplatz zu finden
wie hier in Apecchio. Das ist eben das Risiko wenn man immer Plätze anfährt die man
nicht kennt. Wie gesagt, ist zwar spannend was einem erwartet, aber auch mit einem
gewissen Risiko verbunden. Aber wie ihr gesehen bzw. gelesen habt, waren es
überwiegend positive Erfahrungen die wir diesbezüglich gemacht haben.



Donnerstag, der 9. August

Tag 136

Wir haben gestern Abend noch alles vorbereitet um heute morgen nach dem Frühstück
nach Fossombrone abzufahren. Fossombrone liegt ca. 40 Kilometer von hier entfernt und
liegt in etwa in unserer Richtung nach Ancona. Die Stadt hat ca. 10.000 Einwohner und
ist damit fast vier mal so groß wie Apecchio.


Karte von Google Maps

43°48'37"N  12°49'5"E

Stellplatz Fossombrone, gebührenfrei inkl. Wasser und Entsorgung.

Schon um 09:30 Uhr haben wir den Platz in Fossombrone erreicht und waren erstaunt,
dass hier auch noch andere Wohnmobile standen. Alles Italiener, aber immerhin.



 


Smartphone Foto

Auf der Suche nach einer Bäckerei (die ich nach langem Suchen auch gefunden habe)
belohnte ich mich mit einem leckeren Cappuccino. (zwei Bilder unten)


Smartphone Foto


S
martphone Foto


Es ist wieder sehr, sehr warm geworden. Ich habe mich trotz der Warscheinlichkeit
mir einen Hitzschlag, oder zumindest einen Sonnenstich einzufangen auf den Weg
gemacht um ein paar Imressionen von Fossombrone zu schießen.


Smartphone Foto


Smartphone Foto


Smartphone Foto



Freitag, der 10. August


Tag 137

Der Stellplatz in Fossombrone eignet sich absolut nicht als Übernachtungsplatz. Es ist
in der Nacht unwahrscheinlich laut durch dien ständig fahrenden Fahrzeuge aller Art.
So etwas haben wir noch nicht erlebt und ich dachte wir kennen schon alles und sind entsprechend abgehärtet.
Ich habe gestern einen Tipp von einem unserer Mitleserbekommen. Es handelt sich
darum die Furloschlucht zu besuchen bzw. zu durchfahren. Da diese Schlucht nur
ca. 16 Kilometer von unseren momentanen Standpunkt entfernt ist, werden wir
diesem Hinweis nachkommen und uns die Schlucht ansehen. Vielen Dank nach Tirol
für diesen Tipp.


Karte von Google Maps

Nach dem Besuch der Schlucht wollen wir dann weiter nach Mondavio auf den
dortigen (hoffentlich ruhigeren) Stellplatz fahren.

43°40'39"N  12°57'41"E

Stellplatz Mondavio, gebührenfrei inkl. Wasser, Strom und VE.
 

Karte von Google Maps

Wir sind recht früh gestartet um in die Forloschlucht zu fahren. Schnbell hatten wir die
paar Kilometer hinter us gebracht und da es noch sehr früh war waren wir fast alleine
auf der Straße und konnten in der Schlucht trotz der engen Stra0e ab und zu anhalten
um dieFotos zu machen die im folgenden zu sehen sind.















Der kleine Umweg zur Forloschlucht hat sich auf jeden Fall gelohnt und ohne diesen
wertvollen Tipp hätten wir diese Schlucht sicher nicht erlebt. Nochmals vielen Dank an
Hans-Joerg aus Tirol.
Auf der Weiterfahrt nach Mandavio ging es wieder serpentinenmäßig ganz schön zur
Sache, aber die Ausblicke die wir ab und zu genießen konnten machten auch diese
Fahrt zu einem Erlebnis.



Schon kurz vor 10:00 Uhr haben wir Mandavio erreicht und sich mal wieder echt erstaunt.
Ein niegel, nagelneuer Stellplatz mit allen Einrichtungen, zumal auch noch alles
gratis, erwartete uns hier oben. Wir fanden einen schönen schattigen Platz und
richteten uns ein um übers Wochenende hier zu bleiben.









Der Stellplatz liegt ziemlich hoch und so haben wir von hier aus einen schönen Ausblick
in die Landschaft, in der im Hintergrund noch die Berge des Apennin zu sehen sind.








Sonnabend, der 11. August

Tag 138

Nach einer wunderbar ruhigen Nacht hier auf dem auch landschaftlich sehr schön
gelegenen Platz bin ich der Meinung, dass dieser Platz ganz oben in meiner
Top 10 Liste erscheinen muss. Der saubere, Nachts beleuchtete Platz hat alles was das Camperherz begehrt. Eine moderne Ver- und Entsorgungsanlage, frisches Wasser,
3 Stromsäulen mit je 4 Anschlüssen und 2 Picknicktische. Das ganze wird von der
Gemeinde auch noch gratis zur Verfügung gestellt.
Das Bild unten zeigt die auf einem Berg gelegene Altstadt von Mondavio vom
Stellplatz aus gesehen.





Foto vom Smartphone HUAWEI P 20 Pro


Hier noch einmal ein Blick in die Landschaft in der Morgensonne (Bild oben 07:20 Uhr)



Ein ruhiger Platz zum Relaxen hier in Mondavio. Das historische Gemäuer im Hintergrund
beherbergt das feudale Hotel und Restaurant "Al Cappuccini"
Hier habe ich für heute Abend einen Tisch für uns reservieren lassen, denn wir wollen
hier mein Geburtstagsessen einnehmen. Ich habe zwar erst am kommenden
Montag Geburtstag, aber wer weiß wo wir dann sind und eventuell keine Gelegenheit
haben so gut (und teuer) zu Essen.
Und hier das Restaurant von vorne (Bild unten)





Sonntag, der 12. August

Tag 139

Ein weiterer Sonnentag, der wieder viel Wärme verspricht, entwickelt sich heute.
Am nächsten Sonntag werden wir in Ancona auf die Fähre fahren und bis dahin müssen
wir uns noch gedulden. Ein Womo aus der Kölner Ecke ist gestern hier angekommen und
so haben wir nach vielen Wochen mal wieder deutsche Laute gehört. Wir haben uns nett unterhalten und dabei festgestellt, dass die beiden ebenfalls auf dem Weg nach
Griechenland sind. Allerdings geht ihre Fähre schon am heutigen Sonntag, sodas sie
uns im Laufe des Tages wieder verlassen. Von hier aus ist man in einer knappen
Stunde im Hafen von Ancona.
Unser Geburtstagsessen gestern ist ins Wasser gefallen. Warum?
Wir waren ein paar Minuten vor der Öffnungszeit im Restaurant und wurden
ziemlich unfreundlich wieder hinauskomplimentiert anstatt uns für die wenigen Minuten
einen Platz zum Warten anzubieten. Das geht natürlich garnicht und so verzichteten
wir auf einen weiteren Besuch und werden uns in den nächsten Tagen ein anderes
Restaurant suchen wo man unseren Besuch freundlicher zu schätzen weiß. Immerhin
konnte ich von der Terrasse des Restaurants noch die folgende Aufnahme im
Abendlicht von der, auf einem Hügel befindlichen, Altstadt schiessen.





Montag, der 13. August

Tag 140

Und wieder ist ein Jahr vergangen, leider für meinen Geschmack viel zu schnell.
Gefühlt vergeht die Zeit, je älter man wird, immer schneller und ich frage mich oft, wie
lange bleibt einem noch um weitere Reisen und weitere schöne Jahre zu erleben ...

Heute wollen wir uns von Mondavio verabschieden und in das nur wenige Kilometer
entfernte Corinaldo begeben.


Karte von Google Maps

Corinaldo hat zwei Stellplätze und gilt als einer der Städte die oft von Griechenlandfahrern genutzt wird um auf die Überfahrt zu warten. Wir werden uns natürlich beide Plätze
ansehen um festzstellen welcher besser ist.

Stellplatz Corinaldo I, gebührenfrei, Wasser, Strom und VE vorhanden

43°38'47"N  13°2'55"E

Stellplatz Corinaldo II, gebührenfrei, Wasser vorhanden


43°38'50"N  13°2'56"E

Tatsächlich ist auch hier wieder ein Platz der alles zu bieten hat, was das Camperherz
begehrt, ein sauberer, ruhiger Stellplatz mit Wasser, Strom und VE, alles kostenfrei.
Die Stellplätze sind gerade, also keine Keile erforderlich und wir stehen auf
Rasengittersteinen.
Der andere Platz dagen war nixxxxxx und ist zu vernachlässigen. Nur ein sonniger
Parkplatz ohne jede Einrichtung. (Bild unten)






Wir stehen unterhalb der beeindruckenden Burganlage von Corinaldo die im oberen
Bild oben links hervor schaut. Corinaldo ist ein sehr schönes befestigtes Hügelstädtchen
mit den besterhaltenen Verteidigungsmauern der Marken, die aus dem
15. Jahrhundert stammen und mit Türmen, Toren und Verteidigungswällen
ausgestattet sind.
(Bild unten)



Wir haben uns für einige Tage hier eingerichtet und ich werde mich erst einmal auf die
Suche nach einem Bäcker machen, denn schließlich erwartet Regina zumindest ein
großes Stück Geburtstagstorte.
Überall im Ort sieht man die übermächtige Burganlage und die Hinweisschilder zu den Parkplätzen usw.






Das mit der Geburtstagstorte hat natürlich nicht geklappt, denn in Coronaldo habe ich
keinen Bäcker gefunden. So mußte unsere Notverpflegung in Form von Butterkeksen
herhalten. Aber das nehmen wir nicht so tragisch. Da aber auch das geplante
Geburtstagsessen ausgefallen war, habe ich Regina versprochen am Sonntag an Bord
sie im Restaurant (nicht im Selbstbedienungsrestauant) kulinarisch zu verwöhnen.
Ich denke das wird in jedem Fall klappen, außer das Schiff geht unter, was wir nicht
hoffen wollen.
Für die vielen Geburtstagswünsche die ich telefonisch bzw. per Email bekommen habe
möchte ich mich bei Euch allen auf diesem Wege bedanken. Es sind diesmal so viele,
dass ich nicht dazu komme mich bei jedem einzelnen zu bedanken. Ich hoffe, dass wird
mir nachgesehen.


Dienstag, der 14.August

Tag 141

Die große Geburtstagsparty (zu zweit) haben wir beide gut an einem der heißesten
Tage, die wir hier erleben, überstanden und sind froh, dass der Himmel heute morgen
bewölkt ist. Gestern sind wieder Deutsche hier angekommen, die aber schon heute mit
 dem Schiff von Ancona aus nach Patras fahren. Für uns rückt aber nun auch der
Zeitpunkt der Abreise nach Griechenland unaufhaltsam häher.
Gestern haben wir noch einen (wegen der Hitze) nur kurzen Bummel in die Altstadt
gemacht und dabei sind die folgenden Bilder entstanden.






Wir werden bis Morgen oder Übermorgen hier auf diesem schönen Platz bleiben und
dann den letzten Platz "Morro d`Alba"  vor unserer Einschiffung aufzusuchen. Von dort
aus sind es dann nur noch wenige Kilometer um den Hafen in Ancona zu erreichen.

12:15 Uhr. Ein Wunder ist geschehen, es hat angefangen zu Regnen. Nicht nur ein
paar Tropfen sondern ein richtiger kräftiger Regen den wir uns schon lange
gewünscht haben. Nun mischen sich auch noch Hagelkörner unter den Regen und es
klappert ganz schön auf dem Dach. Blitz und Donner gesellen sich nun auch noch
dazu und so erleben wir von einer Minute auf die andere ein wunderschönes
"weltuntergangmäßiges" Unwetter. Viele Womobesatzungen sind in der Stadt oder
beim Besuch der Burganlage und haben ihre Dachklappen offen gelassen. Auch zwei
Markisen sind schon durch die Luft geflogen. Die werden sich wundern wenn sie
zurück kommen und ihre Schäden in Augenschein nehmen.



Von der Markise rauscht das Wasser ordentlich herunter. Nun können wir damit
eine erfrischende Dusche nehmen.






Der Stellplatz hat sich binnen weniger Minuten in einen kleinen Fluß verwandelt.
Auf jeden Fall hat es sich wenigstens etwas abgekühlt und die Luft richt frisch nach
Regen und Erde. Wie gut das tut kann nur jemand ermessen der wie wir wochenlang
auf solch eine Situation gewartet bzw. sich danach gesehnt hat.



Der ganze Spuk war nach ca. einer halben Stunde vorbei, aber die frische Luft ist
geblieben und läßt uns endlich mal wieder frei durchatmen.



Mittwoch, der 15. August

Tag 142

Das warme Wetter hat uns wieder, aber die kurze Erfrischung gestern hat unsere
Lebensgeister wieder aktiviert. Ja, heute packen wir wieder zusammen denn Morgen
gehts die paar Kilometer weiter nach Morro d`Alba den letzten Platz vor unserer
Abreise mit dem Schiff von Ancona. Regina nutzt den heutigen Tag um noch einmal
alles nötige zu waschen. Bei etwas Wind und Sonne ist die Wäsche schnell wieder
schrankfertig.
Wie schön, dass das warten auf unsere Abreise nach Griechenland nun so langsam
ein Ende hat.
In Italien ist heute am 15. August Maria Himmelfahrt und damit ein Feiertag
. Gestern
Abend mit hereinbrechender Dunkelheit konnte ich noch dieses nicht besonders
gut gelungene Foto machen.





Donnerstag, der 16. August


Tag 143

Wie gewohnt geht es nach dem Frühstück los um rechtzeitig den letzten Platz hier in
Italien zu erreichen. Von anderen Reisenden habe ich erfahren, dass man hier immer
zeitig sein soll, weil das der Absprungplatz ist den viele Griechenlandfahrer nutzen
um dann schnell Ancona und damit die Fähre erreichen zu können.


Karte von Google Maps

43°36'7"N  13°12'45"E

Stellplatz Morro d`Alba, gebührenfrei inkl. Wasser, Strom und VE

Ich hatte heute morgen schon so ein ungutes Gefühl und das hat sich auch bestätigt.
Es is jetzt 10:20 Uhr und wir sind wieder zurück in Corinaldo. Warum?
Der Platz in Moro d´Alba ist absolut nicht zu empfehlen. Vollkommen heruntergekommen,
und versift. Der angekündigte Strom, nicht vorhanden und ein schmutziger uralt
Wasserhahn aus dem nicht einmal ein Hund trinken würde. Außerdem nicht
ausgeschildert und daher kaum zu finden. Ein netter Polizist hat uns vom Marktplatz
aus dorhin eskortiert, nachdem wir in einer Bar den Schlüssel für die Schranke
bekommen haben. Natürlich stand hier kein Womo, dass hätte mich auch bei dem
Zustand des Platzes gewundert. Darum sind wir kurz entschloßen zurück gefahren und
haben unseren schönen Schattenplatz in Corinaldo wieder eingenommen, der Gott sei
Dank noch frei war.



Das war also nach den vielen schönen Plätzen mal wieder ein herber Rückschlag.

Auf dem Rückweg habe ich noch eine schöne Aufnahme der typischen italienischen
Landschaft machen können und freudig begrüßt wurden wir durch die beiden
großen und von den zwei kleinen "Strohleuten" auch. (Zwei Bilder unten)







Hier auf dem schönen Platz in Corinaldo , der auch wieder auf meiner Top 10 Liste
ganz oben einen Platz findet, werden wir nun bis zum kommenden Sonntag bleiben.
Am Sonntag Vormittag werden wir dann nach Ancona starten, LIDL (hat Sonntags geöffnet)
noch einen kurzen Besuch abstatten um dann pünktlich zum Einchecken im Hafen zu sein.
Die geplante Abfahrtszeit der Fähre soll um 17:30 Uhr sein.



Freitag. der 17. August

Tag 144

Eigentlich hätten wir uns gestern den Weg nach Morro d`Alba sparen können, denn es
hätte uns klar sein müssen, dass es eigentlich keinen besseren Platz als Corinaldo geben
kann. Der Standart dieses Platzes ist nicht mehr zu übertreffen und selbst in Deutschland
kaum zu finden. Hier noch einmal Bilder vom Platz in Corinaldo. Eine schön eingerichtete
Picknickecke mit Bänken und Tischen, mehreren Wasserhähnen und einem Grill ist
ebenso vorhanden wie eine sehr gute VE-Anlage in der Wendeschleife des Platzes.






Heute will ich noch einmal in die Altstadt auf dem Hügel um noch ein paar schöne
Aufnahmen zu machen. Nach dem Frühstück bevor die große Mittagshitze beginnt
gehts los. Nachdem ich den Aufstieg entlang der beeindruckenden Stadtmauer
geschafft hatte, habe ich hier ein paar Impressionen der Altstadt von Corinaldo.























































Sonnabend, der 18. August

Tag 145

Nun ist die Zeit des Wartens doch fast zu Ende gegangen, denn morgen werden wir in
Ancona die Schiffspassage nach Griechenland antreten. Den heutigen Tag werden wir
dazu nutzen um unser Womo optisch einigermaßen auf Vordermann zu bringen und alles einzupacken, was wir an Bord benötigen. Während der mindestens 24 stündigen
Überfahrt nach Patras kommen wir nicht mehr an unser Fahrzeug heran, dass ja im
Bauch des Schiffes mit Stromanschluß verladen ist. Wir haben "Camping inklusive"
gebucht, was bedeutet, dass wir in einer Kabine schlafen und bei Verzehr an Bord
30 % Rabatt auf die Speisen bekommen. Wir haben das alles ja schon mehrmals
mitgemacht und kennen uns inzwischen sehr gut aus. Die Überfahrt beginnt
lt. Fahrplan morgen um 17:30 Uhr und endet, wenn sie pünktlich ist, (was bisher noch
nie der Fall war) um ca. 18:00 Uhr am Montag in Patras nach einem Zwischenstop in Igoumenitsa.
Ich werde morgen, bevor wir an Bord gehen meine Internetsysteme alle abschalten,
damit sie sich nicht aus Versehen in das schiffseigene und teure System
einloggen können. Bis dahin aber werde ich noch über alles berichten was so
noch passiert bis wir den Hafen von Ancona erreichen werden.
Nun ist ein Ehepaar aus England hier angekommen. Wir sind ins Gespräch gekommen
und es hat sich herausgestellt, dass die beiden auch nach Griechenland wollen und
die gleiche Fähre, allerdings nur bis Igoumenitsa, gebucht haben. So haben wir, wie es
scheint, nun eine nette Reisebegleitung.


Hier steht der Engländer vor der herrlichen Kulisse von Corinaldo.


Sonntag, der 19. August

Tag 146

Der große Tag ist gekommen. Nach dem Frühstück fahren wir zunächst in Richtung
Ancona um unterwegs LIDL einen letzten italienischen Besuch abzustatten. Richtig
 groß eingekauft wird erst beim griechischen LIDL, weil wir dort die Spezialitäten
bekommen die wir haben wollen. Wir sollen ja ca. drei Stunden vor Abfahrt des Schiffes
im Hafen zum einchecken sein. Dann werde ich, wie schon gesagt, alles abschalten
und wir sind dann erst wieder am Montag Abend bzw. Dienstag früh wieder
auf "Sendung".

Wir haben den Hafen von Ancona um 11:00 Uhr erreicht und haben problemlos
eingecheckt. Aber, typisch Menuan Lines erfahren wir, dass sich die Abfahrtszeit von
17:30 Uhr auf 19:00 Uhr verschoben hat, wobei ich über diese Brücke auch noch nicht
gehe und diese Information sehr skeptisch sehe. Warten wir es ab ...
Von einem Hügel haben wir einen ersten Blick auf die Adria und den Hafen von Ankona.



Wir haben nach dem einchecken auf der Mole Stellung bezogen und haben nun viel Zeit
uns im Hafen umzusehen. Wenn es nur nicht schon wieder so warm wäre.












Wir vertreiben uns die Wartezeit unter anderem mit einem guten, italienischen
Mittagessen nach selbstgekochtem original Rezept.
"Spaghetti Bolognese mit echten Parmesankäse"



Es ist jetzt 12:10 Uhr und ich schalte Smartphone und Internet aus.

Gegen 17:00 Uhr kam die Cruse Europa in den Hafen von Ankona und wurde entladen.
Hunderte von Fahrzeugen verließen das Schiff und anschließend ebensoviele wurden
auf das Schiff gefahren und je nach Bestimmungsort eingewiesen.









Die beiden hungrigen Mäuler des Schiffes veschlangen hunderte von Fahrzeugen. Es ist
kaum zu glauben wieviel Fahrzeuge auf das Schiff passen. (Bild unten)



Mit der untergehenden Sonne verläßt die Cruise Europa um 20:35 Uhr
den Hafen von Ancona.













 


Montag, der 20. August

Tag 147

So eine Fährüberfahrt hat natürlich nicht im entferntesten mit dem Luxus einer Kreuzfahrt
zu tun. Es ähnelt mehr einem gehobenen Viehtransport oder einem Flüchtlingsboot,
also Massenabfertigung. Die Kabinen sind ganz in Ordnung, die Dusche mit Warm und Kaltwasser funktioniert. Wir haben eine sehr unruhige Nacht hinter uns, denn sehr
viele Jugendliche (und nicht nur die) treten wie üblich in Rudeln mit der entsprechenden Lautstärke auf und schwärmen bis in die späte Nacht lautstark durch die Gänge.
Gerade jetzt zur Urlaubszeit ist das besonders auffällig und natürlich sehr unangenehm.
Aber, wir wollten es ja nicht anders und müssen da durch ...
Irgendwann um die Mittagszeit herum werden wir in Igoumenitsa einen Zwischenstop
einlegen, denn dort wird ein großer Teil der Mitreisenden, zu denen auch unsere
englischen Bekannten zählen, das Schiff verlassen. Danach geht es dann noch
ca. 7 Stunden weiter nach Patras.

In Fahrtrichtung haben wir immer an Steuerbord (rechte Seite) die italienische Küste.
An Backbord (linke Seite) haben wir Kroatien, Bosnien Herzegowina, Montenegro und
Albanien bevor wir bei Igoumenitsa Griechenland gegen 12:00 Uhr erreicht haben.
Kurz vor Igoumenitsa haben wir an Steuerbord die Insel Corfu liegen.
(Zwei Bilder unten)






An Bord treibt sich natürlich alles auf dem Sonnendeck herum und auch der Swimming-
Pool wird ordentlich genutzt.






Wir habenn im Restaurant zu Mittag gegessen und währenddessen sind die meisten der Fahrgäste in Igoumenitsa ausgestiegen. Wir machen noch eine geruhsame
Mittagsstundein unserer Kabine, bevor wir uns auf die Ankunft in Patras vorbereiten.




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