Teil 4

Der 4. Teil wird wieder ohne unsere sonst übliche präziese Planung verlaufen. Je nach Laune und spontaner Eingebung
entscheiden wir den weiteren Verlauf.


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Mittwoch, der 16. Mai

Tag 51

Die Planung für die nächste Zeit sieht folgendermaßen aus:
Wir werden voraussichtlich am Freitag Marquartstein verlassen und haben vor nach
Murnau am Staffelsee zu fahren. Von dort dann weiter nach Überlingen am Bodensee.
Danach dann nach Löffingen an der Wutachschlucht um anschließend Breisach am Rhein
einen Besuch abzustatten. Wieviel Tage wir uns jeweils in den angegebenen Orten
aufhalten werden kommt in erster Linie darauf an wie es uns gefällt.


Donnerstag, der 17. Mai

Tag 52

In der Nacht hat es ordentlich geregnet, aber jetzt am frühen Morgen ist es trocken und
am Himmel zeigen sich einzelne Silberstreifen die darauf hoffen lassen das es heute
immerhin schon wieder etwas besser wird.
Geweckt wurden wir durch das Brüllen des Viehs das aufs Melken und Füttern wartete,
die üblichen Geräusche eines landwirtschaftlichen Betriebes eben. Heute legen wir hier in Marquartstein einen Ruhetag ein bevor es Morgen nach Murnau am Staffelsee weiter geht.
Später am Tage werde ich versuchen, sofern das Wetter mitspielt, ein paar Fotos von
der Gergend hier zu machen.



Das 3 Sterne Hotel Weßner Hof



Hinter dem Hotel liegt der landwirtschaftliche Teilm des Hotels. Hier werden Rinder zur Fleischproduktion gemästet. Dieses genfreie Bio Fleisch wird auch in der
Hotelküche verarbeitet.






Eine hübsche kleine Kapelle lädt zur stillen Einkehr ein.






Heute habe ich zum Mittagessen "Jonnys berühmte Paprikapfanne mit Putenstreifen"
gemacht. Dazu gab es Reis. Hmmmm, lecker ...



 
Freitag, der 18. Mai

Tag 53

Unsere gestern noch vorgesehene Planung für die nächsten Tage ist schon wieder
geändert worden. Warum?
Endlich habe ich mich nach Monaten des Wiederstandes nun doch überreden lassen
mir ein Smartfon anzuschaffen und damit mein uraltes, dampfbetriebenes Handy außer
Dienst zu stellen. Das neue Smartfon ein "Huawei P 20 Pro" wird, wenn alles gut geht
morgen hierher zum Weßner Hof geliefert. Es kann aber auch sein, dass es erst am
Sonnabend ankommt. Aus diesem Grund haben wir beschlossen über
die Pfingstfeiertage hier zu bleiben und erst am nächsten Dienstag wie angekündigt
nach Murnau am Staffelsee zu fahren.
Heute ist das Wetter etwas heller und freundlicher geworden und so kamen auch die
hier am Hof wohnenden Tiere wie Esel und Ziegen aus ihren Ställen ins freie..

 


 


Heute früh bekam ich unter anderem folgende Email der Zustellfirma:
Voraussichtliche Zustellzeit für Ihre Lieferadresse:
18.05.2018 zwischen 09:00 - 13:00 Uhr

Damit ist ja fast gesichert, dass das neue Smartfon tatsächlich heute geliefert wird. Ich
bin gespannt was das HUAWEI P 20 Pro zu bieten hat und wie ich mit der Technik
klarkomme. Für gute Tipps bin ich jederzeit offen ...

Gegen 10:30 Uhr kam das Päckchen tatsächlich hier an. Nun bin ich dabei das Smartfon
zu aktivieren, was garnicht so einfach ist. Viele Dinge sind in vorgegebener Reihenfolge
anzuklicken bzw. auszufüllen, was nicht immer auf Anhieb klappt. Mal sehen wie lange
meine Geduld reicht ...

Sonnabend, der 19. Mai

Tag 54

Es sieht heute Morgen, es ist jetzt 07:5 Uhr, so aus als wenn es ein sonniger Tag
werden würde denn vom blauen Himmel scheint schon kräftig die Sonne. Meine
Bemühungen mit dem neuen Smartfon erste Erfolge zum Inbetrieb nehmen halten
sich in Grenzen. Es ist doch komplizierter als ich dachte und so werde ich doch
die Unterstützug eines Freundes, den wir am kommenden Dienstag in München
besuchen werden, in Anspruch nehmen müssen. Nun werden wir erst einmal
die Pfingstfeiertage hier in Marquartstein verbringen und hoffen, dass das Wetter
wirklich den guten Voraussagen entsprechen wird.
Allen unseren Frenden und Bekannten, sowie den vielen virtuell Mitreisenden wünschen
wir ein schönes Pfingstfest.



Es gefällt uns hier im Chiemgau sehr gut und so verbringen wir den heutigen Tag in
angenehmer Nachbarschaft bei trockenem Wetter und leicht bewölktem Himmel.
(3 Bilder unten)
 









Sonntag, der 20. Mai (Pfingstsonntag)

Tag 55

Nachdem es in der Nacht wieder kräftig geregnet hat hängen jetzt am morgen die
Wolken wieder tief in den Bergen wie die beiden folgenden Bilder zeigen.






Regina füttert mit Brotresten die beiden Esel. Ich würde sie glatt als meine Brüder
bezeichnen, denn wahrscheinlich sind die beiden genau so unfähig mein neues Smartfon einzurichten wie ich. Also, willkommen im Land der Ahnungslosen ...



Und ganz wichtig!
Ab sofort hat sich meine Handynummer geändert. Die neue Nummer lautet:
0176 60270620
Bitte speichert Euch die neue Nummer ab!

Heute ist uns noch ein kleiner Vogel zugeflogen. Es scheint ein Wellensittich zu sein,
der sehr zahm war, sich aber nicht einfangen ließ. Nach einer Weile flog erwieder davon.

 

Montag, der 21. Mai (Pfingstmontag)

Tag 56

Blauer Himmel, strahlender Sonnenschein. So begrüßt uns der heutige Tag. Es ist der
letzte Tag den wir hier in Marquartstein verbringen. Immerhin bin ich mit meinen
Bemühungen das Smartfon zu verstehen und richtig in Gang zu bringen ein Stück weiter gekommen. Also, das Telefonieren und Gespräche annehmen klappt schon mal ganz gut.
Auch habe ich die ersten Fotos damit geschossen und bin erstaunt welche Qualität die
Bilder haben. Die Qualität und Schärfe kommt natürlich nicht an meine Canon 60 D
heran, aber sie kann sich sehen lassen.
Heute werde ich wieder weiter üben um noch mehr in die Geheimnisse
dieser Smartfontechnik zu kommen.
Wie sagt man so schön? Was lange währt wird gut! Hoffentlich ...

Dienstag, der 22. Mai

Tag 57

Seit 04:50 Uhr sind wir auf der Piste Richtung München. In zügiger Fahrt die
morgentliche Rushhour vermeident haben wir die Adresse unseres Bekannten erreicht.
Nun erstmal gefrühstückt und bis zum Termin um 08:30 Uhr abgewartet.


Karte von Google Maps

Unser Freund will mir ja behilflich sein das Smartfon, was ich biser nicht vollständig
geschafft habe, weiter einzurichten. Danach werden wir dann gemeinsam zum Chinesen
 Essen gehen. Anschließend haben wir vor noch bis nach Nesselwng zu fahren.

Erst um 17:00 Uhr kamen wir aus München weg und waren nach einer
Regen - und Gewitterfahrt um 19:45 Uhr in Nesselwang im Allgäu. Nun klappt es auch
mit dem Smartfon, jedenfalls das wichtigste. Alles andere werde ich in den nächsten
Tagenversuchen noch zu verstehen bzw. einzurichten. Auf jeden Fall habe ich schon
das erste Geld was das Smartfon gekostet hat zurück verdient. Wie? Durch die
Tank App konnte ich "Clever Tanken" aufrufen und habe statt 1.27.9 Euro nur
1.22.8 Euro bezahlt.
Habe also rund 3 Euro gespart. Na, das ist doch schon mal etwas Positives ...
So, nun nach diesem langen und ereignisreichem Tag bin ich richtig müde und gehe
früh zu Bett. Morgen sieht die Welt dann schon wieder anders aus und dann gibt es
auch die ersten Bilder von hier.



Karte von Google Maps

Mittwoch, der 23. Mai

Tag 58

Und wieder ein schöner, sonniger Morgen. Den gestrigen Tag haben wir gut verdaut
und werden nun sehen, was uns hier in Nesselwang erwartet. Wir hatten gestern große
Augen bekommen, als wir auf den Platz fuhren
. Er war bis auf den einen Platz den wir
ergattern konnten "knckevoll". Das hatten wir nicht erwartet und waren heilfroh den
wirklich allerletzten Platz zu besetzen.

Stellplatz Nesselwang: Gebühr 10 Euro inkl. Wasser, Entsorgung, Müll und Kurtaxe.
Gratis WLAN, Strom= 50 Cent für 1 KW


47°37'12"N  10°29'52"E

Wir werden heute die Gegend ein wenig erkunden und das Wetter ausnutzen um ein
paar schöne Bilder zu machen. Wir haben ja den neuesten Bordatlas und dort befindet
sich ein Gutschein der besagt, dass wir für drei Tage hier am Stellplatz nur zwei
bezahlen müssen. Immerhin kommen wir damit dann auf nur knapp 7 Euro pro Tag.





Der Stellplatz ist "knackevoll", aber wir haben die etzt Lücke besetzen können.
(Bilder oben und unten)




Vom Stellplatz aus haben wir einen schönen Blick auf Nesselwang.






Die folgenden drei Bilder habe ich mit meinem neuen Smartfon (HUAWEI P 20 Pro) 
gemacht. Ich finde die Qualität garnicht so schlecht.

Wie man sieht befindet sich Regina in guter Nachbarschaft. (Bild unten)



Die St. Andreaskirche in Nesselwang






Den ganzen Tag hatten wir wunderbares, überwiegend sonniges Wetter.
Um 19:00 Uhr verdunkelt sich der Himmel plötzlich und eine Gewitterfront mit Starkregen
und Hagel, zum Glück nicht o groß wie Golfbälle, zieht über den Stellplatz hinweg.
Es ist Gott sei Dank kein Schaden entstanden, aber der Schreck ist dennoch in die
Knochen gefahren. Die Wasser- und Hagelkörner rauschten wie ein Wasserfall die
Frontscheibe herunter, wie man an den beiden folgenden Bilder sieht. Nach ca. einer
Stunde war der Spuk vorbei und ein leichter Regen trommelte auf das Dach des
Wohnmobils. Gut zum Einschlafen ...

 


Donnerstag, der 24. Mai

Tag 59

Der Himmel an diesem Morgen sieht sehr "durchwachsen" aus und wir hoffen, dass er sich
im Laufe des Tages wieder etwas freundlicher zeigen wird. Wir sind gestern noch zur Abfahrtstation der "Albspitzbahn" gewandert und haben uns über eine Bergfahrt, hin und
zurück, informiert. Wir werden abwarten bis das Wetter entsprechend gut ist um auch den Anblick dort oben bei klarer Sicht zu genießen.


Foto vom Smartfon


Foto vom Smartfon

 Heute werden wie wieder , wie so oft, einen Ruhetag einlegen um uns unserem Hobby
dem "Faulenzen" in vollen Zügen hinzugeben. Wir haben unsere Seite gewechselt und
stehen nun mit dem Hinterteil zu dem Hang, von dem aus ich am Ankunftstag die Fotos
vom Stellplatz gemacht hatte. Der Vorteil ist hier unter anderem, dass wir ein schönes
Rasenstück zum "draussensitzen" haben, dass wir bei Sonnenschein auch nutzen werden.
(Bild unten)



Und hier der Blick auf die Albspitzstation vom Platz aus.



Am Nachmittag haben wir schnell die Gelegenheit ergriffen und sind unter anderem auch
zu Aldi gefahren um unsere Vorräte aufzustocken. Nun können wir noch ein paar Tage
hier stehen bleiben. Leider gibt es hier in Nesselwang keine Tankstelle mit LPG Gas,
aber unser Vorrat müßte noch ca. 1 Woche reichen. Aber immerhin kostet hier beim
V-Markt der Diesel nur 1.21.9 Euro. Es ist jetzt 16:25 Uhr und genau wie gestern zieht
im Moment ein Gewitter über uns weg. Wie gut das wir alles schon erledigt haben.


Freitag, der 25.Mai

Tag 60

Es ist 06:20 Uhr und die Sonne kommt schon allmählich über die Berge und scheint
vom blauen Himmel. Es ist kälter geworden, denn im Womo sind im Moment nur +11°.
Aber wie es draussen aussieht wird es eventuell ein schöner Tag werden und wir
könnten vielleicht mit der Albspitzgondel af die Bergstation fahren. Zuerst wollen wir
jedoch, wenn Regina aufgestanden ist (und das kann dauern), ausgiebig Früstücken.

Wir haben uns entschlossen, bevor das schöne sonnige Wetter wieder umschlägt, die
Fahrt zur Albspitz zu machen. Man kann zwischen Sessellift und Gondel auswählen.
Mutig wie wir sind haben wir den offenen Sessellift gewählt. Die folgenden Bilder zeigen Impressionen von diesem schönen Erlebnis.



Unten im Tal ist der Stellplatz zu sehen.


















Nesselwang aus halber Höhe






Wunderschöne Ausblicke während der Fahrt und vom Gipfel aus.












Hier auf halben Wege ist die Umsteigestation. Von hier aus geht es recht steil nach oben
zur Bergstation.



Unsere Fans schauen uns unterwegs zur Bergstation gespannt zu.



Heute war es bis in die Abendstunden hinein ein sonniger Tag ohne Regen bzw. Gewitter.
Hoffentlich wird das ganze Wochenende genau so schön, sodass wir noch einiges
unternehmen können.

Sonnabend, der 26. Mai

Tag 61

Um 07:20 Uhr zeigt sich das Wetter und der Himmel so wie es gestern geendet ist.
Strahlend blauer Himmel und Sonnenschein, aber jetzt n der Morgenstunde noch ein
wenig kühl grade mal +10° Celsius. Aber die Temperatur soll heute bis auf +26°
Celsius steigen. Gestern Abend ist dieser schöne Stellplatz wieder bis auf den letzten
Platz besetzt worden. Ich hatte mal wieder Probleme mit dem Smartfon, aber in einer
"TeamViewer" Aktion mit meinem Münchner Bekannten war alles wieder geregelt und
funktioniert wieder. Trotzdem bleiben bei mir die Zweifel, ob diese (für mich) sehr
komplizierte Technik das richtige "Spielzeug" für mich ist ...
Den heutigen Tag werden wir in aller Ruhe verbringen und uns gegen Abend auf die
morgige Abfahrt nach Stetten in der Nähe des Bodensees vorbereiten. Eine informative
Mail aus Tirol die uns den Tipp gab, dass nur ca. 5 Kilometer von hier eine Tankstelle
mit LPG Gas ist hat uns gestern erreicht. Danke lieber Joerg!

Wir hatten uns in den letzten Tagen überlegt wie wir unsere Reise nach Ankona,
wo ja am 19. August unsere Fähre nach Griechenland startet, weiter gestalten. Eine der Möglichkeiten wäre, wie auf der Karte (unten) gezeigt, vom Bodensee aus in grober
Richtung Breisach, Karlsruhe, Enkirch an der Mosel, Luxemburg nach Frankreich, dann die Schweiz umfahrend nach Italien und weiter nach Ankona zu fahren.
Natürlich können wir uns viel Zeit lassen und an den schönsten Plätzen dieser Route
immer ein paar Tage länger bleiben. Wie gesagt wäre das eine der Möglichkeiten die wir
ins Auge gefaßt haben.


Karte von Google Maps

Sonntag, der 27. Mai

Tag 62


Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg zunächst nach Oy-Mittelberg um
unseren LPG Gasvorrat aufzufüllen. Danach wird unser heutiges Ziel, dass ca. 120
Kilometer entfernte Stetten am Bodensee sein. Nach dem wegfahren von einer Anhöhe
aus konnte ich noch zum Abschied ein schönes Foto von Nesselwang machen.





Karte von Google Maps

Gegen 10:50 Uhr haben wir Stetten erreicht und uns auf dem gut besuchten Platz
eingerichtet. Wahrscheinlich bleiben wir hier nur eine Nacht.
Dieser Platz erfordert
unbedingt Auffahrkeile, da das Gelände immer etwas schräg ist.
Einen ersten Blick auf den Bodensee haben wir vom Womo aus während der Fahrt. (Bild unten)



47°41'34"N  9°17'53"E

Stellplatz Stetten: Gebühr= 9 Euro, Wasser=10Liter 10 Cent, Strom= 1 KW= 50 Cent.



An einem der vielen Erdbeer Verkaufsstände haben wir kurz gehalten und uns auch
eingedeckt. Nun werden die ersten gezuckert und zum Essen vorbereitet. Hoffentlich
schmecken die Erdbeeren besser wie das Gesicht von Regina aussieht ...




Hier am Platz befindet sich auch ein Storchennest mit Jungstörchen. Das hier am
Bodensee auch ein Zeppelin seine Runden dreht ist nicht sehr verwunderlich, denn
immerhin war in Friedrichshafen vor vielen Jahren die Geburtsstunde des Zeppelin.









Montag, der 28. Mai

Tag 63

Heute fahren wir weiter nach St. Blasien im Schwarzwald. Zuvor jedoch besuchen wir
noch einen Media-Markt um ein paar Kleinigkeiten wie Halterung und USB Stecker zum
Aufladenfür das Smartfon zu besorgen. Sollte uns der Platz in St. Blasien nicht gefallen
haben wir auch noch eine Alternative heraus gesucht.
Media Markt war ein Reinfall, kein Parkplatz nur Tiefgarage. Unseren Plan haben wir auch geändert und sind nicht nach St. Blasien sondern nach Lottstetten gefahren. Auf dem
Weg dahin mussten wir auch ein Stück durch die Schweiz fahren was aber ohne Probleme
war. Lottstetten ist ein kleiner Ort an der Grenze zur Schweiz und hat einen sehr sauberen,
ruhigen, schönen Stellplatz mit Strom und Wasser. Dieser Platz ist unbedingt zu
empfehlen.
In 2 Minuten ist man fußläufig bei LIDL und den anderen üblichen Verdächtigen.

Stellplatz Lottstetten, Gebühr= Gratis, Wasser 100 Liter= 1 Euro, Strom= 1 KW 50 Cent.

47°37'51N  8°34'40"E






Karte von Google Maps

Dienstag, der 29. Mai

Tag 64

Gleich nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg in das ca. 130 Kilometer
entfernte Breisach im Breisgau.
Die Fahrt durch den Schwarzwald haben wir sehr genossen.
Hier in Breisach haben wir vor mehrere Tage zu bleiben. Der Platz befindet sich direkt am
Rhein und man kann auch mal die "Seiten wechseln" und auf der französischen Seite des
Rheins gratis frei stehen. Von dort hat man eine wunderschöne Aussicht auf Breisach.



Karte von Google Maps

Stellplatz Breisach, Gebühr= 1 Nacht= 6 Euro, 2 Nächte= 10 Euro, 3 Nächte= 13 Euro, Wasser= 1 Euro, Freies WLAN auf dem Marktplatz.

48°1'47N  7°34'30"E

Nach einer ziemlichen Irrfahrt, dass Navi wollte uns immer wieder durch die Schweiz
schicken, erreichten wir um 11:40 Uhr Breisach am Rhein. Das Wetter hat uns heute im
Stich gelassen und es regnete ab und zu. Aber es war nicht meht so warm wie gestern
und so war es ideales Fahrwetter. Auch entlang des Schluchsees hatten wir regnerisches
trübes Wetter.






Hier am Stellplatz habe ich auch wieder ein vernünftiges Netz. Unterwegs haben wir in
Freiburg noch den Media Markt aufgesucht und endlich habe ich eine Halterung für das
Smartfon und auch einen USB Stecker zum Aufladen von der 12 V
Steckdose
bekommen.



Wir haben einen guten Platz erwischt und uns für die nächsten Tage eingerichtet.
Im Bild unten (roter Pfeil) stehen wir fast in der Mitte des Bildes.



Auf der anderen Seite des Rheins, dort wo die Schwäne zu sehen sind, haben wir im
vorigen Jahr gestanden. Dort befindet man sich schon in Frankreich. Jetzt um 13:20 Uhr
sieht es so aus als wenn die Sonne sich nun doch bequemt zu scheinen.



Mittwoch, der 30. Mai

Tag 65

Es ist gestern noch richtig warm geworden. Am Nachmittag konnten wir +30° Celsius
verzeichnen. So haben wir den Nachmittag mehr oder weniger im Schatten verbracht,
denn in der Sonne war es kaum auszuhalten. Regina kam endlich dazu ihr Buch zu Ende
zu lesen. In der Nacht gab es ab und zu einen kleinen Regenschauer der aber zur Folge
hat, dass die Luft heute morgen wieder frisch ist und wir wieder richtig durchatmen
können. Jetzt um 07:30 Uhr scheint die Sonne schon wieder vom blauen Himmel und es verspricht wieder ein schöner Tag zu werden.
Nach dem Frühstück wollen wir in die Stadt gehen die nur ca. 7 Minuten fußläufig zu
erreichen ist.

 


Vom Stellplatz aus sehen wir das Breisacher Stephansmünster. (2 Bilder unten)






Eigentlich ist es viel zu warm um lange in der Stadt herum zu laufen und so beschränken
wir uns auf einen kurzen Spaziergang. Von fast überall in der Stadt ist das Münster zu
sehen wie die folgenden Bilder (alle mit dem Smartfon gemacht) zeigen.









Auf dem Rhein kommen mehrmals am Tag die großen Hotelschiffe an, oder fahren ab.




Donnerstag, der 31. Mai (Fronleichnam)

Tag 66

Gestern gegen 19:00 Uhr kamen auch wir hier in Breisach in den Genuss eines Gewitters.
Es blieb aber alles im grünen Bereich und glücklicherweise nicht so, wie die schrecklichen
Bilder im Fernsehen aus manchen Regionen Deutschlands es zeigten. Auch in der Nacht
hat es immer wieder mal geregnet, aber jetzt am frühen Morgen ist die Luft wieder klar
und sauber und die Sonne scheint so, als wenn nichts gewesen wäre. Der Stellplatz ist "knackevoll" geworden und einige der Wohnmobile sind auf die französische Seite
ausgewichen, wo auch wir im vorigen Jahr standen. (Bild unten)



Vielleicht wechseln wir Morgen auch die Seite, denn dann ist hier unser drei Tage Ticket abgelaufen, oder wir buchen noch einmal drei Tage hier. Andererseits ist der Blick auf
Breisach von der anderen Seite aus ungleich schöner wie das Foto aus dem vorigen Jahr
zeigt.




Freitag, der 1. Juni

Tag 67

Gestern Abend verdunkelte sich plötzlich der Himmel und wenige Augenblicke später
erlebten wir ein Gewitter vom feinsten. Regina bekam grade noch rechtzeitig die Stühle
in die Garage. Sturzbachartiger Regen überschwemmte den Stellplatz und hörte garnicht
wieder auf. An Fernsehen war auch nicht zu denken, denn erstens bekam die Schüssel
kein Signal und zweitens prasselte der Regen so laut aufs Dach das man sein eigenes
Wort nicht verstehen konnte. Also ging es schon um 21:00 Uhr in die Koje.






Aber jetzt am Morgen danach, es ist 06:25 Uhr, scheint schon wieder die Sonne. Wir haben
beschlossen noch einmal 3 Tage hier zu bleiben um danach in Richtung Norden in
mehreren Etappen die Mosel (Enkirch) zu erreichen. Aber bis dahin wird noch einiges an
Zeit vergehen, denn viele ,hoffentlich schöne Plätze und Orte, warten noch auf unseren
Besuch
.
Das tägliche Gewitter begann heute schon um 17:10 Uhr und war nach einer halben
Stunde wieder vorbei. Wir sind nun doch noch die knapp 2 Kilometer auf die französische
Seite des Rheins gefahren und haben hier sogar freies WLAN. Der wunderschöne Blick auf Breisach von hier aus, ist ja schon auf einem der Bilder oben zu sehen.



Sonnabend, der 2. Juni

Tag 68

Wie an jedem Morgen zeigt sich der Himmel auch heute wieder freundlich. Wir freuen uns,
die richtige Entscheidung getroffen zu haben als wir auf die französische Seite des Rheins gewechslt sind. Der Blick hinüber auf die deutsche Seite ist so schön, das sich der Ab-
und Aufbau des Womos gelohnt hat. Wir haben einen direkten Blick auf den Rhein und die Schiffe. Auch andere Aktivitäten wie Wasserski usw. können wir wie von einer Tribüne
aus beobachten. Das alles war auf der anderen Seite nicht der Fall, denn dort standen
wir zwar in der ersten Reihe, jedoch versperrte ein Deich den Blick auf den Rhein.

Ich werde im Laufe des Tages noch einige schöne Fotos von hier machen. Sie werden sich
zwar den Fotos vom vergangenen Jahr ähneln, sind aber dennoch sehr schön anzusehen
.



Der rote Pfeil zeigt den Stellplatz auf deutscher Seite. Hier steht man hinter dem Deich
und hat keinen freien Blick auf den Rhein.
(Bild oben)










 

Sonntag, der 3. Juni

Tag 69

So schön wie es hier am Rhein war und so gut wie es uns hier gefallen hat haben wir
jedoch vor, heute den Standort zu wechseln. Es soll ca. 100 Kilometer weiter nach Norden
in die Nähe von Offenburg nach Nordrach gehen. Gestern Abendn zur blauen Stunde habe
ich noch das folgende Foto von Breisach machen können.



Wie immer werden wir frühzeitig starten um dem großen Rückreiseverkehr weitgehend zu entgehen
.


Karte von Google Maps

48°23'55"N  8°4'44"E

Stellplatz Nordrach, Gebühr= Gratis, Wasser= 100 Liter 1 Euro, Strom 6 Stuhden 1 Euro.

Nach einer zügigen Fahrt, unter anderem durch das schöne Kinzigtal, haben wir schon um
10:35 Uhr Nordrach im Ortenaukreis erreicht. Hier haben wir einen sehr schönen Stellplatz
vorgefunden.
















Am Eingang zum Ort mussten wir ca. 20 Minuten warten, weil eine
Fronleichnamsprozession die Straße versperrte.
















Montag, der 4. Juni

Tag 70

Der Gemeinde Nordrach kann man nur danken, enen so schönen Stellplatz zur Verfügung
zu stellen. Inmiiten einer wunderschönen Landschaft und doch im Zentrum des Ortes
fühlt man sich so richtig wohl und möchte gerne länger verweilen, was wir auch tun
werden. Auf jeden Fall bleiben wir heute noch hier und genießen diesen Aufenthalt.
Direkt vom Stellplatz aus haben wir diesen schönen Ausblick, der links ein typisches
Haus dieser Region und rechts ein altes Schloß zeigt. (Bild unten) Idylisch in die Berge eingebettet liegt der ganze Ort.




Ein paar Meter den Weg nach oben gewandert gibt ein schönes Bild zurück ins Tal und
auf den Stellplatz. Leider stand die Sonne recht ungünstig und so sind es fast Gegenlichtaufnahmen geworden.







Ich habe heute günstg 2 kg frischen Spargel gekauft und so gibt es heute Mittag
"Spargel satt". Mir wird er besonders gut schmecken, denn ich habe ihn selbst
ordentlich geschält. Wie gut, dass ich vor einigen Tagen in weiser Voraussicht einen Spargelschäler gekauft hatte.

Das Spargelessen war ein voller Erfolg und wenn ich in den nächsten Tagen wieder
Spargel bekomme gibts das gleiche noch einmal.


Dienstag, der 5. Juni

Tag 71

Wieder kündigt sich ein schöner, sommerlicher Tag an. Schon jetzt um 07:20 Uhr scheint
die Sonne vom blauen Himmel und wir verspüren Lust aufs weiterfahren. Ich hatte mir
schon im Bordatlas einen Stellplatz, nur ca. 40 Kilometer von hier entfernt ausgesucht
.
Kappelrodeck soll also unser nächstes Ziel heißen. Dieser Platz hat gestaffelte Preise und scheint recht günstig zu sein. Wenn er uns auch noch geallen sollte, werden wir die vollen
sieben Tage dort bleiben. Also werden wir nach dem Frühstück so langsam zusammen
packen und uns auf den Weg machen.

Stellplatz Kappelrodeck, Gebühr= 8 Euro, 3 Tage= 10 Euro, 7 Tage= 20 Euro inl. VE,
Kurtaxe, Müllentsorgung und WLAN. Strom und Wasser je 1 Euro.


48°35'1"N  8°7'35"E

Wir haben den Platz nach einer wunderschönen Fahrt durch den Schwarzwald erreicht.
Besonders beeindruckt waren wir während der Fahrt auf der Schwarzwald Höhenstraße
und deren Nebenstraßen die aber einiges an fahrerischem Können erforderte. Diese Route
zu fahren hat sich auf jeden Fall gelohnt.



Der Platz allerdings lag ziemlich abgelegen und so beschloßen wir weiter zu fahren.
Nach einem ausgiebigen Einkauf bei REWE und LIDL suchten wir uns als nächstes Ziel
Dierbach aus, dass wir gegen 13:00 Uhr erreichten. Auf der Fahrt hierher haben wir die angesagten Staus auf der Autobahn umfahren und sind ein Stück durch Frankreich
gefahren (gelbes Viereck)



Stellplatz Dierbach, Gebühr= 5 Euro inkl. Wasser, VE, Strom und WLAN.

49°4'54"N  8°3'45"E




Wir haben uns eingerichtet und plötzlich kam eine kleine Autolokomotive und mit einem Haufen Senioren ging es auf eine Rundfahrt.



Überall links und rechts der Landstraßen unzählige Obstbäume. Auch am
Stellplatz Kirschbäume deren süße, reife Früchte zum Naschen einladen.




 


Mittwoch, der 6. Juni

Tag 72

Und weiter geht die Fahrt in Richtung Mosel. Heute wollen wir bis Kusel bzw. bis
Altenglan fahren.
Wo wir wirklich "landen" werden steht zur Zeit noch in den Sternen,
aber wie immer wird es schon gut enden. Es ist schon fast beängstigend das wir so ein
Glück mit dem Wetter haben. Seit gefühlt 6 Wochen haben wir auf jeden Fall tagsüber
immer sommerliche Temperaturen mit viel Sonne. Bei diesem anhaltend schönen Wetter
lohnt es sich kaum noch nach Griechenland zu fahren ...



Karte von Google Maps

Stellplatz Altenglan, Gebühr= 5 Euro, Wasser= 1 Euro, Strom= 12 Stunden 1 Euro.

49°33'0"N  7°27'53"E

Nach einer schönen Fahrt die nur durch viele Baustellen und Umleitungen etwas gestört
war, erreichten wir Altenglan gegen 10:20 Uhr. Wir richteten uns hier für einige Tage ein
und hatten wieder das Glück, dass noch 4 KW Strom auf einem der Steckdosen vorhanden
war. Bei einem Arzt in der Nähe konnte ich meine Medikamente auffüllen und bekam eine Spritze verpasst, denn seit Tagen quälte mich ein sehr unangenehmer und schmerzhafter Hexenschuß.






Hier am Stellplatz kommen immer wieder mal Draisinen vorbei, denn in Altenglan ist der
End - bzw. Startpunkt der Draisinenstrecke.






In 80 Meter entfernung befindet sich ein großer Supermarkt und in 30 Meter Entfernung ein chinesisches Restaurant, dass wir mit Sicherheit in den nächsten Tagen besuchen werden.


Donnerstag, der 7. Juni

Tag 73

Nach langer Zeit erleben nwir heute mal einen Tag an dem die Sonne hinter den Wolken verschwunden ist. Gegen 11:00 Uhr hat es eine Stunde lang kräftig geregnet und die
schwüle Luft der vergangenen Tage ist nun wieder frisch. Also, durchatmen.
Wir haben beschloßen heute mal einen echten Ruhetag einzulegen, das heißt, wirklich
ausser Essen und Lesen oder Fernsehen mal nichts zu tun. Höchstens noch einen Besuch
im nahe gelegenen Supermarkt und das wars dann ...
Wr werden diesen schönen Stellplatz jedenfalls in vollen Zügen genießen und uns
überlegen wie wir unsere Reiseroute weiter gestalten werden.


Freitag, der 8. Juni

Tag 74

Die Zeit vergeht wie im Fluge. Schon wieder ist Freiteg und damit steht das
Wochenende vor der Tür. Wir wundern uns sehr, dass wir hier auf diesen schönen Platz,
der für 4 - 5 Wohnmobile ausgelegt ist, ganz alleine stehen. Das war in den
vergangenen Jahren ganz anders denn da mußte man froh sein überhaupt einen Platz zu bekommen. Es liegt vielleicht daran, dass seit diesem Jahr der Platz 5 Euro kostet?
Unserer Meinung nach ist dieser Betrag für diesen außergewöhnlich schönen Platz voll
in Ordnung.
Mal schauen ob sich am heutigen Freitag in dieser Beziehung etwas tut ...
Auf jeden Fall haben wir vom Womo aus immer einen Blick in die fast unberührte Natur
wie die nächsten drei Bilder, heute leider bei bewölktem Himmel, zeigen.









Die Gebühr von 5 Euro für diesen schönen Platz ist in einem Kassenstein zu hinterlegen.






Die bunte Pflanzenpracht am Stellplatz zieht so manchen Besucher an.




  


  


  

Die vielen Brombeersträucher tragen zu dieser Jahreszeit noch keine Früchte, aber die
vielen Blüten lassen eine reiche Ernte erwarten.




Sonnabend, der 9. Juni

Tag 75

Es ist 07:10 Uhr und bei einem Blick aus dem Wohnmobil zeigt sich ein etwas nebeliger
Morgen mit leichter Quellbewölkung (Bild unten). Die Temperatur beträgt +16° Celsius
und die Luft ist noch sehr feucht, denn in der Nacht hat es wieder geregnet. Die Wettervoraussage für heute zeigt, dass es wieder sehr warm, so ca. 26° werden soll.
Mit dieser Voraussage können wir leben und in das Wochenende starten. Komischerweise
stehen wir immer noch "mutterseelenallein" hier auf dem schönen Stellplatz und hoffen,
dass jetzt zum Wochenende noch der eine oder andere den Weg hierher findet. Heute
Mittag werden wir dem Chinesen einen Besuch abstatten.



Wie angekündigt haben wir das Buffet beim Chinesen ordentlich geplündert. Es war sehr reichhaltig und alles hat hervorragend geschmeckt wir wurden nicht enttäuscht.
Da ich ja nun das neue Smartfon habe brauche ich nicht mehr meine "große"
Fotoausrüstung mitschleppen, denn das HUAWEI P 20 Pro macht wirklich auch gute
Aufnahmen wie die beiden folgenden Fotos beweisen. Ich habe mich so langsam an die,
für mich, neue Technik gewöhnt und komme schon ganz gut mit dem Smartphone zurecht.



Wir haben so richtig "zugeschlagen" und keinerlei Bescheidenheit am Buffet gezeigt.



Nun ist es doch wieder richtig schönes Wetter geworden und das führt dazu das heute
viele Leute die Gelegenheit zu einer Draisinenfahrt nutzen. Ganze Gruppen fahren
zusammen los und haben wie es scheint viel Spaß dabei.








Draisinenfahrt im Glantal
40 km Strecke,  faire Preise, Fahrspaß von 9 – 19 Uhr, 28 Haltepunkte, Gastronomie für
jeden Geschmack, idyllische Landschaft.

Sonntag, der 10. Juni

Tag 76

Genau wie die Wettervorhersage angekündigt hat ist die Wetterlage heute morgen.
Sehr nebelig aber weiterhin auch mit im Moment, es ist 06:30 Uhr, mit +17° Celsius
sehr warm. Es soll aber auch heute wieder, nachdem sich der Nebel aufgelöst hat ein
schöner Sommertag, allerdings mit dem nachmittäglichen Gewitter, werden.
Und hier ein aktuelles, zeitnahes Foto (unten).

 

Nun ist heute doch noch ein "Ritsch-Ratsch" (Womo mit Schiebetür) angekommen und
so stehen wir hier nicht mehr ganz alleine.



Im Laufe des Vormittags habe ich mich noch einmal auf die Jagd nach Insekten gemacht
und dabei sind mir die folgenden Aufnahmen gelungen worüber ich mich sehr gefreut habe.



















Montag, der 11. Juni

Tag 77

Der Sonntag ist tatsächlich mal ohne ein Gewitter bei sehr schönem Wetter vergangen
und von den Unwettern die voraus gesagt worden sind, haben wir hier überhaupt
nichts gemerkt. Aber, die Gefahr ist laut Wetterdienst noch nicht ganz vorbei und so
sind wir weiterhin wachsam was das Wetter betrifft. Im Moment, es ist 07:08 Uhr,
scheint die Sonne mit voller Kraft vom blauen Himmel und wir werden den vorletzten
Tag hier in Altenglan mit unserer Lieblingsbeschäftigung, dem süßen "Nichtstun"
verbringen.
Nun hat es uns doch erwischt. Alles an Wetterkapriolen was wir in den vergangenen
Tagen aus anderen Regionen im Fernsehen gesehen hatten ist hier eingetroffen. Gegen
15:00 Uhr verdunkelte sich der Himmel und es fing derart schnell an zu regnen und zu
hageln das wir dachten die Welt geht unter. Es war das reine Inferno. Dazu kam
das unaufhörlich die Martinshörner von Feuerwehr und Polizei um uns herum zu hören
waren.
Wie gut, dass ich unsere Markise mit stabilen Spannbändern gesichert hatte. Trotzdem
hatte ich Angst das sie zerreißt oder als verbogener Schrott ihr Leben beendet. Die
Situation war wirklich beängstigend und nun können wir uns gut vorstellen, was so
ein Unwetter anrichten kann. Der ganze Spuk dauerte ca. 40 Minuten und wir waren froh
das uns und dem Womo nichts ernsthaftes passiert ist, aber ein gehöriger Schreck sitzt
uns noch immer in den Knochen.


Es wurde schlagartig dunkel und ein (gefühltes) Inferno mit Sturm, Regen und Hagel
erwischte uns kalt.

 


Dienstag, der 12. Juni


Tag 78

Gestern Abend kam noch jemand vom THW (Technisches Hilfswerk) bei uns vorbei und
warnte uns vor weiteren, noch größeren, Unwettern in der Nacht. Also haben wir alles
noch einmal extra abgesichert und sind dann mit einem unguten Gefühl schlafen gegangen.
Zum Glück blieb es aber entgegen der Warnung in der Nacht ruhig und jetzt am Morgen,
es ist 06:55 Uhr ist es zwar bewölkt und es hat sich abgekühlt, aber kein Wind und
kein Regen. Wie es aussieht sind wir noch einmal davon gekommen. Aber, man soll
ja bekanntlich den Tag nicht vor dem Abend loben ...
Wir bereiten uns heute auf die morgige Abfahrt vor. Es soll in das ca. 50 Kilometer
entfernte Wadern gehen. Wir haben die Tage hier in Altenglan in aller Ruhe hinter uns
gebracht und die Ruhe (abgesehen von dem Unwetter) auf diem schönen Stellplatz
genossen. Sollte es uns in Wadern nicht gefallen, haben wir uns als Alternative noch
einen anderen Platz ausgesucht, bevor es zum Stellplatz nach Minheim an die
Mosel geht.

Wir haben spontan unseren ursprünglichen Plan geändert. Warum? Der Platz in Wadern
hat uns absolut nicht gefallen und der Platz in Nonnweiler war aus
verkehrstechnischen Gründen nicht zu erreichen. Darum haben wir uns kurz entschloßen
auf den Weg nach Minheim an der Mosel gemacht wo wir auch gegen 13:00 Uhr
angekommen sind.

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