Teil 3

Wir sind in diesem Jahr nicht so entscheidungsfreudig wie
gewohnt. Aus diesem Grund habe ich keine genaue Planung
was in diesem 3. Teil passiert. Wir lassen und genau so überraschen wie Ihr.


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Donnerstag, der 19. April

Tag 24

Jedenfalls sind wir gut in Franken angekommen, werden einige Tage hier in
Marktleuthen bleiben und während dieser Zeit spontan entscheiden wie es auf unserer
Reise weitergehen wird.
Ungewöhnlich ist in diesem Jahr meine abhanden gekommene Eintscheidungsfreudigkeit
was unsere Planung betrifft. Immer noch nicht ist klar, wie es nach unserem Aufenthalt in Marktleuthen weiter geht. Ich hoffe, dass mich schlagartig eine Eingebubg trifft und mir
der weitere Verlauf der Reise klar wird.
Auf der anderen Seite ist es aber auch für mich spannend zu welchem Ergebnis wir
letztendlich kommen werden. Also, lassen wir uns überraschen und warten ab, wie die
Dinge sich weiter entwickeln ...
Auf jeden Fall würden wir uns freuen, wenn Ihr auch weiterhin "am Ball" bleibt und uns
wie bisher begleitet. Die nächsten Tage hier in Marktleuthen werden nicht allzuviel
Neues bringen, aber vielleicht kann ich die Zeit doch ab und zu mit schönen Fotos
überbrücken.


Freitag, der 20. April

Tag 25

Das schöne, sommerliche Wetter hat angehalten und wir genießen die Tage hier
in Marktleuthen. Wir haben nette Berliner Nachbarn die schon seit Jahren immer wieder
ins Fichtelgebirge kommen und so haben wir nette Gesellschaft. Leider fahren sie heute
von hier weg, aber in den nächsten Tagen werden wir sie in Thierstein wieder treffen,
wo am 30. April das alljährlich stattfindende Besenbrennen stattfindet.




Wie in jedem Jahr sind auch die Marktleuthener Störche wieder in ihr Nest eingezogen.



Durch die seit Tagen anhaltende sommerliche Wärme hat sich die Natur schnell
entwickelt. Über all an den Büschen und Bäumen sieht man Knospen und Blüten sprießen.

 


 



Sonnabend, der 21. April

Tag 26

Heute am Sonnabend ist Grillen angesagt. Ich habe unseren Gasgrill zusammen gebaut
und die marinierten Steaks warten darauf verspeist zu werden. Dazu gibts Bohnensalat
nach meinem Rezept hergestellt und Kartoffelsalat.
Ein weiterer sonniger Tag erwartet uns heute und wir werden ihn auch ausnutzen, denn
die Wettervorhersage für die nächste Woche fällt bisher nicht so gut aus.
Es ist jetzt 07:15 Uhr und unsere bestellten Brötchen liegen schon vor dem Womo auf
dem Tisch. Robert hat für diesen Service extra Behälter besorgt damit die Brötchen bei
einem evtl. Regen nicht nass werden. Robert ist sehr darauf bedacht das es seinen Gästen
hier gut geht.


Jeder der Brötchen bestellt hat findet Morgens so einen Behälter vor seinem Womo vor.

Eine kleine Runde spazieren gegangen und dabei die folgenden Aufnahmen gemacht.
Solche Aufmahmen gelingen mir auch nicht immer.
Hummel kommt angeflogen ...



... und macht sich an der Blüte zu schaffen.



Die Blüten am Nebenstrauch sind schon aufgegangen.



Und hier sehen wir das saubere Sanitärhaus mit Toiletten und Duschen. Dahinter im
gelben Haus wohnt der Objekt Manager dieses schönen Stellplatzes.
Jeder der hierher auf den Stellplatz kommt muss an ihm vorbei (ob er will oder nicht) !





Sonntag, der 22. April

Tag 27

Auch heute haben wir wieder ein Wetter das zum Grillen einlädt. Jede Menge
Hühnerkeulen warten darauf auf unserem Grill zu schmoren. Seltsamerweise
sind an diesem Wochenende keine neuen Womos hier angekommen und so stehen wir
nur zu viert hier. Vielleicht kommen am heutigen Sonntag doch noch einige vorbei.
Wir jedenfalls lassen es uns weiterhin gut gehen und fangen langsam an neue Pläne
zu schmieden, die aber im Moment noch nicht spruchreif sind ...





  

Das Grillen war ein voller Erfolg. Die goldbraun gegrillten Hühnerbeine waren knusprig
und saftig. Mindestens so gut wie im Fernsehen immer zu sehen. Dazu Nudelsalat,
Kartoffelsalat und Bohnensalat.
Laut Platzmeister soll es heute gegen Abend noch ein kräftiges Gewitter geben. Macht
nichts, wir sind vorbereitet und nach den wirklich sommerlichen Tagen tut eine
kleine Abkühlung bestimmt gut.



Montag, der 23. April

Tag 28

Tatsächlich ist das Wetter umgeschlagen. Gegen Mitternacht wurden wir durch dumpfes
Grollen das immer näher kam geweckt. Ein kräftiges Gewitter kündigte sich an, dass
allerdings nicht sehr lange, aber dafür recht intensiv war. Wie gut, dass ich
in weiser Voraussicht unsere Fernsehschüssel flachgelegt und die Markise eingezogen
hatte.
Nun, jetzt um 07:30 Uhr ist nach vielen Sonnentagen der Himmel mal wieder bewölkt,
aber es ist noch nicht wesentlich kälter geworden. Wir werden sehen wie sich das
Wetter weiter entwickelt.
In diesen Tagen hier in Marktleuthen habe ich allerhand Kleinigkeiten, die am Wohnmobil anstanden erledigt. Ihr wißt ja, irgendetwas ist immer zu tun, man muss nur
danach suchen ...
Wettervoraussage stimmt, es ist warm geblieben aber Regen, Gewitter und ab und zu Sonnenschein bescheren uns aus dem Womo wechselnde Aussichten ...




Dienstag,der 24. April

Tag 29

Unser letzter Tag hier in Marktleuthen ist angebrochen. Tisch, Stühle und Fahrrad habe
ich schon verstaut, denn morgen wollen wir eine kleine Rundfahrt durch das Fichtelgebirge machen um später am Tage dann nach Thierstein zu fahren. Dort findet ja am 30. April
das "Besenbrennen" statt an dem wir auch mal teilnehmen möchten. Es ist ratsam schon
ein paar Tage eher dort zu sein um sich einen guten Patz zu sichern.
Im Moment, es ist 07:20 Uhr, sieht das Wetter wieder recht gut aus und die Vorhersage
verspricht auch wieder einen größeren Sonnenanteil für diese Region.

Morgen soll unsere geplante Rundfahrt durch das Fichtelgebirge in Marktleuthen starten.
Von dort aus wollen wir zunächst nach Bischofsgrün, dann weiter nach Wunsiedel und
Marktredwitz fahren.
Danach ist Hohenberg an der Eger geplant, von wo man einen schönen Blick nach
Tschechien haben soll und endet dann an unserem Ziel in Thierstein. Alle diese Orte
haben Wohnmobil Stellplätze die wir uns ansehen wollen um gegebenenfalls auch
später einmal dort zu stehen.


Karte von Google Maps

Mittwoch, der 25. April

Tag 30

Gegen 11:00 Uhr haben wir nach einer schönen Rundfahrt durch das Fichtelgebirge
unser Ziel Thierstein erreicht. Das Wetter ist durchwachsen aber warm und wir haben
die Fahrt durch die schöne Landschaft sehr genossen. Hier in Thierstein wollen wir
7 Tage bleiben und das "Besenbrennen" am 30. April und das Aufstellen des Maibaums
am 1. Mai miterleben. Wir haben auf dem Stellplatz einen guten Platz erwischt und sind
froh so früh hier gewesen zu sein, denn es werden zum Fest jede Menge Womos und
Wohnwagen erwartet.

Stellplatz Thierstein: Gebühr 5 Euro inkl. Strom, Wasser und VE.
Kostenloses WLAN ist auch vorhanden.

50°6'22"N  12°6'18"E

Hier nun die ersten Bilder vom schönen Stellplatz in Thierstein. (Fichtelgebirge)
Von hier oben haben wir einen schönen Blick in die Landschaft, in das vor uns liegende
Tal und nach Tschechien. Schnell haben wir uns einen Stromanschluß gesichert
(Strom im Preis von 5 Euro enthalten)
 und unsere WLAN Antenne angeschlossen. Nun sind wir rundum versorgt und
haben ziemlich schnelles WLAN, dass ebenfalls im Preis enthalten ist.









Vom Stellplatz aus ist die Burgruine von Thierstein sowie die Kirche in der Ortsmitte
zu sehen.




Donnerstag, der 26. April

Tag 31

Wieder ist durchwachsenes Wetter angesagt und auch tatsächlich zeigt sich dieser
Morgen so. Ein strammer Wind weht über die hügelige Landschaft des Fichtelgebirges,
aber auch diesem Wetter gewinnen wir nur das Schöne ab und genießen es
die unterschiedlichen Spiele der Natur erleben zu dürfen. Es ist jetzt 07:15 Uhr und ich
werde mich auf den Weg zum Bäcker machen. Als wir vor Jahren schon einmal hier
waren, kam jeden Morgen ein Bäckerauto, was aber inzwischen nicht mehr der Fall ist.
Nach dem Frühstück werden wir abwarten was der Tag uns zu bieten hat ...


Freitag, der 27. April

Tag 32

In der Nacht ging die Temperatur bis auf +- 0° Celsius zurück. Also mußte gegen
Morgen unsere Heizung wieder mal dran glauben und so ist es jetzt um 06:40 Uhr
angenehm warm im Wohnmobil. Ein Blick aus dem Fenster zeigt uns eine friedliche Morgenstimmung. Die Sonne ist schon aufgegangen und zieht den Nebel aus den
Talsenken heraus.






Heute wird hier in Thierstein schon das Bierzelt aufgebaut und verschiedene andere Vorbereitungen für das Fest getroffen.


Sonnabend, der 28. April


Tag 33

Nach einem schönen warmen Tag, gestern sind noch einige Womos hier angekommen,
haben wir bis zum späten Abend in fröhlicher Runde zusammen gesessen. Die Grillbude
wurde gestern schon aufgebaut und heute folgt das Bierzelt das von der freiwilligen
Feuerwehr aufgestellt wird. Hier am Platz sind schöne saubere Toiletten, eine Dusche
und Waschmaschine und Trokner gegen einen kleinen Betrag zur Benutzung vorhanden.






Das Wetter spielt auch heute wieder mit wie man an den beiden folgenden Bildern sieht.






Auch die Natur entwickelt sich bei diesen Teperaturen rasend schnell.




Sonntag, der 29. April

Tag 34

Eines der gestrigen Ereignisse war das Aufstellen des Bierzeltes durch die fleißigen Helfer
der freiwilligen Feuerwehr Thierstein. Man konnte sehen, dass diese Mannschaft nicht das
erste Mal das Zelt aufgebaut hatte. Viele Hände sorgten dafür, dass nach kurzer Zeit die
Arbeit getan war. Das anschließende (Durst) löschen hat ungleich länger gedauert ...
Nun steht dem Beginn der Feierlichkeiten am Montag nichts mehr im Wege.




 


 

Das Wetter meint es weiterhin sehr gut mit uns, denn jetzt am frühen Sonntagmorgen,
es ist 07:20 Uhr, liegt die Landschaft in strahlendem Sonnenschein. Noch herrscht Ruhe
auf dem Stellplatz da alles noch in den Federn liegt, was sich aber in den nächsten
Minuten ändern wird.


Montag, der 30. April

Tag 35

So, den April lassen wir heute hinter uns und verabschieden uns mit dem "Besenbrennen"
von ihm. Die Vorbereitungen für dieses Ereignis sind soweit abgeschloßen. Der Stellplatz
hat sich gut gefüllt, denn viele der Womo Besatzungen sind extra für dieses Ereignis
hierher angereist. Das Wetter ist weiterhin warm ud sonnig und wir freuen uns schon auf
das, was uns hier ab 18:00 Uhr geboten wird. Die Wetterkapriolen die
in der Nacht im Westen herrschten (Gewitter, Starkregen usw.) haben wir nicht
mitbekommen, sondern erst im Fernsehen gesehen.
Der Brennplatz hat ca. 10 Meter Durchmesser und in den vergangenen Tagen haben
fleißige Hände jede Menge Brennmaterial hierher gebracht.






Die schöne Lage des Stellplatzes begeistert uns immer wieder und die bunte Wiese
mit den vielen Blumen ist ein sehr schöner Anblick.




 

Der Imbisstand und der Bierausschank waren natürlich stark besucht. Die Plätze im Zelt waren auch schnell besetzt und so füllten sich auch draussen die Platze schnell.



Mit einbrechender Dunkelheit wurde dann das große Feuer entzündet.






Morgen, am 1. Mai wird im Ort auch der Maibaum aufgestellt. Einige Verkaufsstände
sind schon in Vorbereitung auf dieses Ereignis aufgebaut worden und die Straße durch
das Dorf wird aus diesem Grund ab morgen früh gesperrt sein. Wir werden also Morgen
auch noch hier bleiben um uns dieses traditionelle Ritual anzuschauen.


Dienstag, der 1. Mai


Tag 36

Das halbe Dorf und natürlich die Wohnmobilisten feierten bis in die frühen Morgenstunden
das "Besenbrennen". Gegen Abend kühlte es sich ganz schön ab und wir verzogen
uns beizeiten in unser Womo. Heute soll ja im Ort der Maibaum aufgestellt werden und
das wollen wir natürlich miterleben. Wettermäßig hat sich auch einiges getan, denn in
der Nacht hat es mehrmals geregnet. Auch jetzt, am frühen Morgen fallen ab und zu ein
paar Tropfen vom Himmel und wir hoffen, dass es sich im Laufe des
Vormittags aufklärt ...
Das Wetter ist durchwachsen, aber trocken geblieben. Dem Aufstellen des Maibaumes
steht nichts mehr im Wege und so sammeln sich die Zuschauer auf dem Marktplatz.
Einige Buden mit Fischbrötchen, Bratwurst und Kuchen warten auf hungrige Mäuler.
Ich habe auch 4 Stücken selbstgebackene Torte erstanden.







 


 

Während des Aufstellen des Maibaumes gab es unter anderem auch selbstgebackene
Torten und Kuchen zu wirklich moderaten Preisen. Natürlich habe ich auch zugeschlagen
und gleich für 2 Tage Vorrat eingekauft. Erdbeertorte und Aprikosentorte habe ich gekauft
und die Erdbeertorte hat nicht lange überlebt und hat uns sehr gut geschmeckt.




Mittwoch, der 2. Mai

Tag 37

Wir sind nach dem Frühstück wieder zurück nach Marktleuthen gefahren.


Karte von Google Maps

Hier wollen wir bis zum Sonntag bleiben und dann unsere Fahrt inRichtung Süden fortsetzen.
Wir haben uns einige Stellplätze heraus gesucht die wir noch nicht kennen und werden
auch alle besuchen in der Hoffnung wieder schöne Plätze zu finden. Folgende Pätze haben
wir uns heraus gesucht: Bischofsgrün, Auerbach, Amberg, Sulzbach - Rosenberg, Erbendorf, Riedenburg, Landau a.d. Isar, Aldersbach, Vohenstrauß, Obervichtach und
Schwandorf. In welcher Reihenfolge wir diese Plätze anfahren entscheiden wir dann
unterwegs spontan. Irgendwie müssen wir ja die Zeit bis zur Abfahrt unserer Fähre nach Griechenland am 19. August herum bekommen und deshalb haben wir uns dafür
entschieden alle Plätze die wir noch nicht kennen und die am Wege zunächst bis nach Berchtesgaden liegen aufzusuchen.

Hier in Marktleuthen hatte uns unser Freund Robert der Objektmanager wieder einen
schönen Platz reserviert. Wir stehen schön im Grünen und werden die Tage bis zur
Abfahrt am Sonntag genießen.






Wir haben unterwegs hierher eine Waschanlage entdeckt. Dort konnte man für 1 Euro für
4 Minuten das ganze Fahrzeug abkerchern. Für einen weiteren Euro noch einmal
nachgewaschen und so haben wir den gelben Blütenstaub, der in diesem Jahr hier sehr
stark auftritt, abgewaschen und nun glänzt unser "Jonnymobil" wieder wie neu.

Übrigens bekommt man hier am Stellplatz WLAN für 1,50 Euro am Tag.


Donnerstag, der 3. Mai

Tag 38

Robert der diesen Platz betreut wohnt ja direkt am Eingang zum Stellplatz. Sein Haus ist
optimal durch allerlei Getier abgesichert das den Zaun zu seinem Grundstück bewacht.
Von Schwein, Schaf, Hund, Katze, Hahn und Frosch ist alles dabei was gefährlich ist und
eventuellen Einbrechern Angst macht.
Also, Vorsicht ist geboten ...

                      

Ja, heute beim Frühstück ist mir ein Malheur passiert. Mein Zahnersatz ist gebrochen und
damit war das Frühstück vorzeitig beendet. Wie gut das es hier in Marktleuthen eine
sehr gute Zahnarztpraxis gibt die mir schnell hefen wird. Um 17:00 Uhr kann ich das
reparierte Teil schon wieder abholen. Wie gut, dass das hier in Deutschland geschehen ist,
"denn hier werden Sie schnell geholfen"


Freitag, der 4. Mai

Tag 39

07:00 Uhr. Bei einem Blick aus dem Fenster sieht es so aus als wenn uns wettermäßig
 gesehen wieder ein schöner Tag bevor steht. Gestern Abend habe ich meine reparierte Zahnbrücke zurück bekommen und so hoffe ich, dass diese die nächste Zeit unbeschadet überlebt.
Auch hier in Marktleuthen steht die Natur in voller Blüte. Vormittags ist es immer
noch frühlingshaft kühl, aber am Nachmittag schon sommerlich warm. Die schönen
Tage hier sind die letzten Ruhetage bevor es dann, wie angekündigt, Schlag auf Schlag
nach Süden, von einem Platz zum anderen geht.
Blauer und weißer Flieder steht schon fast in voller Blüte ...






... und viele andere Blumen entfalten ihre Pracht.

 


 


Sonnabend, der 5. Mai

Tag 40

So wie im folgenden Bild sieht es aus wenn ich für dieses Reisetagebuch fast jeden Tag
einen Kommentar abgebe um Euch zu informieren was alles so auf unserer Reise passiert.
Ihr seht also, dass mir manchmal der Kopf raucht um alle Emails zu beantworten und alles einigermaßen zu formulieren und dazu auch noch schöne Bilder zu machen.


copyright by Disney

Wenn es dann alles geklappt hat ist die Freude, wie man im unteren Bild sieht, sehr groß
und die vielen Emails die uns täglich erreichen bestärken uns darin das es Euch auch
Spaß bringt visuell mit uns zu Reisen.


copyright by Disney

Der letzte Tag hier in Marktleuthen ist angebrochen und verspricht wettermäßig
wieder richtig gut zu werden. Schon jetzt am frühen Morgen scheint die Sonne in voller
Kraft vom strahlend blauen Himmel.
Gestern kamen noch zwei Wohnmobile, eines aus Deutschland und eines aus den
Niederlanden hier an, die uns schon seit Jahren immer im Internet verfolgt hatten. Nun
war die Freude groß uns persönlich kennen zu lernen. Wir staunen immer wieder
wie oft wir unterwegs von Leuten angesprochen werden  die unsere Reisen schon seit
längerem verfolgen. Und immer sind die Aussagen positiv. Ab und zu erhalten wir
auch Hinweise, was wir hier und dort unternehmen könnten und wo es besonders schön
wäre einmal hinzufahren. Vielen Dank dafür.

Unser Vorhaben am Sonntag Marktleuthen zu verlassen um nach Erbendorf weiter zu
fahren hat sich zerschlagen, denn meine reparierte Zahnbrücke hat heute morgen beim Frühstück erneut den Geist aufgegeben. Also müssen wir bis zum Montag warten um
zu reklamieren bzw. erneut reparieren zu lassen. Ja, dass sind so die
kleinen unvorhergesehenen Dinge die passieren können. Wie gut, dass wir keinen
zeitlichen Druck haben und solchen Ereignissen entspannt begegnen können.

Sonntag, der 6. Mai

Tag 41

Gestern bekamen wir noch unerwarteten Besuch von Gabi und Wolf aus Berlin.
Ein Bekannter aus dem Internet mit dem ich schon seit Monaten per Email in Kontakt
stand hatte sich im Winter auch ein Wohnmobil gekauft und nun ist es nach mehreren vergeblichen Anläufen doch noch zu einem persönlichen Treffen hier in
Marltleuthen gekommen.






Wolf muss erst einmal alles Zubehör was er mit dem Hymer zusammen erworben
hatte sortieren. Jede Menge Zubehör und noch zwei Klapp E-Bikes sollen in der
Heckgarage Platz finden. Nun wollen wir heute probieren ob seine TV-Anlage funktioniert.
Unser Plan sieht vor bis zum Dienstag hier zu bleiben (Montag ist Zahnersatz
Reparaturtag) und dann zusammen einen anderen Stellplatz, wahrscheinlich "Erbendorf"
zu besuchen.Das Wetter spielt weiterhin mit, denn bis mindestens Donnerstag ist
Sonne satt angesagt. Den heutigen Sonntag haben wir als ausgesprochenen
"Faulenzertag" eingestuft.

Montag, der 7. Mai

Tag 42

Mein erster Weg nach dem (gelutschtem) Frühstück war natürlich in die Zahnarztpraxis.
Die Reparatur wird auf Kulanz gemacht und auf mein Bitten hin wird das Teil nun
auch ordentlich verstärkt. Soll ja immerhin noch eine Weile halten und die Saison
 überstehen.
Morgen früh  verlassen wir Marktleuthen und unsere Berliner Bekannten und wollen 
dann noch einmal die Waschanlage anfahren um den immer noch herrschenden
starken gelben Pollenstaub zu entfernen. Danach geht es dann
voraussichtlich ca. 50 Kilometer weiter nach Erbendorf.


Karte von Google Maps


Dienstag, der 8. Mai

Tag 43

Das war ein Tag den man als "Tag der Irrfahrten" bezeichnen kann. Warum ?
Unser als erstes angepeilter Stellplatz in Erbendorf war ein sauberer gepflasterter
Platzam Rande der Innenstadt.






Leider stand dort niemand und so kamen wir uns sehr verlassen vor und beschloßen nach Kemnath zu fahren. Dieser Platz sah aus als wenn er nicht mehr existierte, denn weder
Wasser noch Strom, wie im Bordatas beschrieben waren vorhanden. Natürlich stand auch
 hier niemand mehr. Also, weiter nach Auerbach, dass lt. Bordatlas als sehr gut
beschrieben war. Denkste !!!! Der Platz existierte auch garnicht mehr !
Ist doch erstaunlich, dass der teure und neueste Bordatlas solche Fehlmeldungen druckt ...
Nun fuhren wir als Alternative nach Sulzbach -Rosenberg. Hier fanden wir endlich einen
Platz der so wie beschrieben war. Die Fahrt ging durch die wunderschöne Landschaft
des Pfälzer Waldes durch endlose Wälder und blühenden Rapsfeldern.





 


Karte von Google Maps


Stellplatz Sulzbach-Rosenberg


Stellplatz Sulzbach-Rosenberg: Gebühr: Gratis, Wasser 1 Euro, Strom 1kW= 50 Cent

49°30'20"N  11°44'42"E


Hier in Sulzbach - Rosenberg fanden wir auch eine Tankstelle wo es Diesel für 1,18 Euro
gab. Unterwegs hierher waren es an verschiedenen Tankstellen immer 1,24 -1,28 Euro.
Glück gehabt und ein paar Cent gespart.



Hätte ich fast vergessen! Informatioshalber bin ich heute morgen noch in Marktleuthen
auf die Waage gefahren. Da kam das große Erwachen. 290 Kilo Übergewicht. Ich traute
meinen Augen nicht und der Schreck war groß, denn einige Wohnmobilisten erzählten von strengen Kontrollen in Österreich. Was tun, war nun die Frage. Also haben wir radikal abgespeckt. Zuerst habe ich in einer Werkstatt die Anhängerkupplung und die
damit verbundene Rahmenverlängerung abmontieren lassen. Wir haben die
Anhängerkupplung noch nie gebraucht und so hat uns der Werkstattmeister nach
dem Abbau diese für einen schönen Betrag abgekauft. Das allein war eine
Gewichtseinsparung von 160 Kilo.
Dann habe ich alles was wir nicht unbedingt brauchen bei unserem Freund Robert zu
treuen Händen bis Oktober hinterlassen.
Den großen Gasgrill, die Telescopeleiter, das Fahrrad und versch. andere schwere Dinge
wanderten in den Schuppen und haben nun bis Oktober Pause. Bevor wir dann in
Österreich einfahren gehen noch einmal 100 Liter Wasser =100 Kilo über Bord und
der Dieseltank wird nur minimal gefüllt. Damit haben wir dann ein gewichtsmäßig
keine Probleme mehr.
Vom Stellplatz aus haben wir einen schönen Blick auf diese kleine Kapelle über der
Unterstadt.




Mittwoch, der 9. Mai

Tag 44

Heute wollen wir in das nur wenige Kilometer entfernte Amberg fahren. Ich habe im
Internet heraus gefunden das dort ein chinesisches Restaurant sein soll. Da wir schon
lange nicht mehr beim Chinesen Essen waren werden wir diese Gelegenheit wahrnehmen.


Karte von Google Maps

Stellplatz Amberg: Gratis, Strom 12 Stunden = 1 Euro, Wasser: 100 liter = 1 Euro

49°26'25"N  11°51'43"E




 

Ein schöner, sauberer und beleuchteter Stellplatz erwartete uns hier in Amberg. Der
Platz ist von anderen Parkplätzen abgeteilt und eingezäunt. Dadurch vermittelt er
das Gefühl absoluter Sicherheit. Tolle preiswerte Stromsäulen (12 Stunden= 1 Euro) und
eine ebenso saubere, sehr gut angelegte Ent- und Versorgungsstation, runden das
positive Bild ab.

Wir haben einen Anruf von unseren Bekannten, der Familie Brems, die wir im vorigen Jahr kennen gelernt hatten erhalten. Wenn wir wieder in der Nähe, so wie demnächst in
Riedenburg sein werden, haben wir eine Einladung erhalten wieder vorbei zu kommen.
Wir haben uns über diese Einladung sehr gefreut und werden sie auch wahrnehmen.

Mittags ging es mit dem Taxi zum Chinesen das hatte ich Regina ja versprochen. Im
Asia-Palast haben wir hervorragend gespeist und und nach der Rückfahrt zum Stellplatz
haben wir uns eine faule Stunde zum Verdauen am Wohnmobil gegönnt.


Karte von Google Maps









Morgen wollen wir das ca. 80 Kilometer von hier entfernte Riedenburg besuchen. Zuvor
jedoch wollen wir hier in Amberg die Bergauffahrt zum Mariahilfberg befahren. Von dort
aus soll man einen schönen Blick auf die gesammte Stadt haben. Diesen Tipp hatten
wir von der netten Taxifahrerin bekommen. Hoffentlich spielt das Wetter mit denn
die Voraussage sagt für heute Nacht und Morgen Regen und Gewitter an.

Donnerstag, der 10. Mai (Vatertag)

Tag 45

Wir haben den guten Rat der Taxifahtrerin befolgt und sind nach dem Frühstück auf den
"Mariahilfberg" gefahren und haben die Aussicht auf Amberg genossen.






Danach haben wir dann Kurs auf Riedenburg genommen. Wieder freuen wir uns diese schöne Landschaft zu durchfahren. Auch eine Himmelfahrtsprosesion haben wir gesehen.






Gegen 11:30 Uhr haben wir Riedenburg erreicht und auch auf Anhieb den Stellplatz
gefunden, der allerdings zum Wochenende wegen des Feuerwehrfestes gesperrt ist.
Da wir ja Morgen weiter fahren können wir hier Übernachten.

Stellplatz Riedenburg, Gebühr= 6 Euro inkl. Wasser, Strom = 8 Stunden 1 Euro.


Karte von Google Maps

Wir stehen auf dem Festplatz und direkt am Ufer des Main - Donau - Kanals.






Im Ort findet heute ein Flohmarkt und ein Wochenmarkt statt. Wir bummeln über die
Märkte und zum Essen gehen wir in ein Restaurant wo sich schon Prinz Ludwig von
Bayern lukulischen Genüssen hingegeben hat.

 


 


 

In diesem Restaurant haben wir königlich gespeist wie man auf dem Schild am Eingang
sehen kann. Auch hier in Riedenburg sind am Ufer des Main - Donau - Kanals wieder schöne, aber auch seltsame Pflanzenpracht zu sehen.




 

Riedenburg von der anderen Seite des Main - Donau - Kanals aus gesehen. (Bild unten)



Morgen soll es dann nach Adelschlag weiter gehen wo wir die Familie Brems besuchen
wollen die uns netterweise wieder eingeladen hat. Ich denke, dass wir dort gegen Mittag eintruddeln werden.


Karte von Google Maps

Freitag, der 11. Mai

Tag 46

Wir sind heute morgen durch das laute Krähen eines, oder mehrerer Hähne wach
geworden. Direkt neben dem Stellplatz scheint ein Hühnerstall zu sein.
Tatsächlich hat es in der Nacht einen mächtigen Regenguß
gegeben und hat den
größten Teil des gelben Blütenstaubs vom Dach gespült. Der Himmel ist jetzt um
07:15 Uhr bewölkt und es hat sich merklich abgekühlt. Nichts desto
Trotz werden
wir uns nach dem Frühstück auf den Weg nach Adelschlag machen.

Schon kurz vor 10:00 Uhr haben wir den Hof der Familie Brems erreicht. Es war wieder
eine herzliche Begrüßung und im Anschluß daran nahmen wir an einer Hauskommunion
teil.
Die Behinderung von Franz dem Sohn des Hauses macht es möglich, dass der Pfarrer ins
Haus kommt. Danach, nach einem opulenten Frühstück mit Weißwürstl und Erdbeertorte
wurde erst einmal erzählt und die Neuigkeiten ausgetauscht.






Eine Mariengrotte und viel Blumenschmuck schmücken den Hof.






Leider ist die Netzverbindung hier in Adelschlag so schlecht, dass ich zeitnah nicht ins
Internet komme. So werde ich diese und die folgenden Eintragungen wahrscheinlich erst
am Sonntag, wenn wir weiter fahren, veröffentlichen können. Also, bis dahin bitte Geduld!
Nun habe ich jetzt gegen Abend doch einen guten Internet Zugang und kann noch ein Bild einstellen. Hier sitzen wir gemütlich mit Brigitte und Albert zusammen und erzählen über
Gott und die Welt.



In der Abendsoone grast hier ein Teil der Bremsschen Rinderherde.


 

Sonnabend, der12. Mai

Tag 47

Ein Wetter zum "Helden zeugen" erwartete und an diesem Morgen. Ich bin mit Albert
nach Eichstätt zum Wochenmarkt und zu einem BIO-Hofladen gefahren. Ere hat mit
unterwegs ein wenig die Landschaft erklärt und nach dem Einkauf gab es erst einmal ein kräftiges Frühstück. Überall im Garten blühen Blumen und verbreiten eine
idyllische Atmosphäre.



Und hier (zwei Bilder unten) eine architektonische Meisterleistung der Natur.

 

Hier der schön gelegene Hof der Familie Brems. (Bild unten)



Am Nachmittag bin ich Albert behilflich das Vieh auf eine andere Weide zu treiben.



Später am Tage erwarten Brigitte und Albert noch Besuch. Ein befreundeter Pfarrer mit
Frau besucht die Familie Brems. Zum Mittagessen gab es Spargel, am Nachmittag
Erdbeer - und Rabarbarkuchen
und am späten Nachmittag wurde der Grill angeworfen.
Mit vielen launigen Gesprächen verging die Zeit wie im Fluge und wir hatten wir einen angenehmen Nachmittag und Abend.






Die gemütliche Runde beim Abendessen. (Von Links: Brigitte Brems, Regina, die
Pfarrersfrau, der Herr Pfarrer und Albert Brems) Übrigens habe ich mit dem Pfarrer Gemeinsamkeiten und zwar sind wir beides Löwen und haben auch am gleichen Tag
Geburtstag.



Morgen heißt unser Ziel Landau an der Isar.


Karte von Google Maps

Sonntag, der 13. Mai

Tag 48

Wir haben Adelschlag und damit die Familie Brems frühzeitig am Morgen verlassen und
nach einer zügigen Fahrt sind wir um 10:59 Uhr auf dem Stellplatz in Landau an der Isar eingetroffen.

Stellplatz Landau: gratis, Wasser 50 Liter 50 Cent, Strom: 1 KW= 50 Cent.


48°40'37"N  12°40'59"E






Wir haben die letzte freie Steckdose erwischt und sind so sicher, falls der angekündigte Wetterumschwung mit Starkregen und Gewitter tatsächlich Landau erreicht, wir dann auch
mit Strom versorgt sind. Normalerweise ist aber unsere Solareinrichtung vollkommen ausreichend. Im Moment haben wir wunderbares Sommerwetter mit viel Sonne und blauem Himmel.
Ja, es wird wohl das letzte Mal gewesen sein das wir die Familie Brems in
Adelschlag - Ochsenfeld auf ihrem Hof besuchen konnten. Warum ?
Es ist nun fast spruchreif das die Familie Brems ihren Hof verkaufen und in den
Schwarzwald umziehen wird. Damit erfolgt ein tiefer Einschnitt in ihre Lebensplanung den
aber Albert und seine Frau, laut ihrer Aussage, gründlich überlegt und geplant haben.
Wir wünschen den beiden und ihrem Sohn Franz einen guten Start in die neue
Lebenssituation und hoffen, dass alle ihre Wünsche, Hoffnungen und Träume in
Erfüllung gehen.


Es ist jetzt 16:30 Uhr und plötzlich werden wir und ca. 8 andere Wohnmobile von mehreren Wohnwagengespannen völlig zugebaut. Es waren Engländedr die verbotener Weise
diesen für Gespanne gesperrten Platz bevölkerten. Die anrückende Polizeistreife war nicht
in der Lage diesen Zustand zu beenden
und so machten wir das wir wegkamen.

Wenn wir mal kurz verkehrt Parken gibt gleich einen Strafzettel und hier konnte die Polizei
sich nicht durchsetzen. Ein wirklich jämmerlicher Auftritt des Polzeihauptkommisars. Armes Deutschland ...

Wir sind dann einfach weggefahren und ca. 40 Kilometer weiter haben wir in Aldersbach
im Vilstal einen wunderschönen Stellplatz mit kostenlosen WLAN gefunden
.

Stelplatz Aldersbach: Gebühr gratis, Strom= 1 Euro, Wasser= 1 Euro.

48°35'21"N  13°5'11"E



Karte von Google Maps



Einen schönen ruhigen Stellplatz fanden wir hier in Aldersbach.


Montag, der 14. Mai

Tag 49

Eine schöne ruhige Nacht ( wenn einem das Glockengeläut der nahen Kirche nicht stört )
hier auf dem Stellplatz in Aldersbach
. Wir werden den heutigen Tag noch hierbleiben und
uns den Ort ansehen. Im Gasthof/Metzgerei Meyerhofer haben wir gestern Abend noch
leckere Weißwürste gegessen. Die angesagte Regen, bzw, Gewitterfront hat Aldersbach
nicht erreicht und so erfreuen wir uns weiterhin bei leichter Quellbewölkung des
schönen Wetters.




Hier bei Meyerhofer haben wir sehr gut gespeist. (Bild oben und unten)






Die Maria Himmelfahrt Kirche in Adersbach.






Leider wird die Kirche zur Zeit renoviert, darum die vielen Gerüste.



Im Klostergarten blühen viele Blumen.

 


 

Die Gemeinde hat die Stellplatzanlage sehr gut durchdacht und die Ver- und Entsorgungsstation auf den neuesten Stand gebracht. Nicht nur das die Wohnmobile
versorgt werden können, nein, auch für E-Autos sind 4 Auflademöglichkeiten geschaffen worden. Das ist vorbildlich und sollte anderen Gemeinden ein Vorbild sein.

(Bild unten)




Dienstag, der 15. Mai

Tag 50

Wir haben lange überlegt wie es nun weiter gehen soll und sind zu dem Entschluß
gekommen langsam in westliche Richtung weiter zu fahren. Also geht es nach dem
Frühstück nach Simbach am Inn. Danach geht es dann in zwei Etappen nach
Nesselwang. Soweit zunächst die Planung für die nächsten Tage.



Karte von Google Maps

Simbach am Inn. Gebühr: gratis, Strom: 2 KW = 1 Euro

48°16'28"N  13°1'38"E




Gegen 09:35 Uhr haben wir den Platz in Simbach am Inn erreicht. Ein sauberer, ruhiger
Platz erwartete uns hier und das schönste ist, dass auch hier wieder freies
WLAN  (simbach_free) zur Verfügung steht. Schnell habe ich, wie man auf dem Bild
sieht, meine Verstärkerantenne augeschlossen und
habe nun ausgezeichneten
Empfang. Ein ausgezeichneter Stellplatz zum Übernachten, aber auch gut für
Wanderer und Fahrradfahrer. Bei entsprechendem Wetter sind schon die Alpen
zu sehen.



Direkt am Platz ein griechisches Restaurant. Wir werden uns aber verkneifen hier zu
Essen, denn in wenigen Monaten (ab August) werden wir an original Schauplätzen
unsere griechischen Mahlzeiten einnehmen.




Mittwoch, der 16. Mai

Tag 51

Die heutige Etappe führt uns nach Marquartstein in der Nähe des Chimsees. Hier am
Hotel Weßner Hof haben wir in den vergangenen Jahren immer wieder mal Station
gemacht.

Wir hatten uns gewundert das dieser Stellplatz nicht mehr in den Stellplatzführern
aufgeführt wird. Nach einem Anruf im Winter habe ich erfahren, dass es nun kein
offizieller Stellplatz mehr sei, aber die "alten" Kunden können nach wie vor den Platz
zu den bekannten Bedingungen anfahren. Darüber sind wir sehr froh, denn dieser schöne
Platz hinter dem Hotel bietet alles was das Herz begehrt.


Karte von Google Maps

Der inoffizielle Stellplatz Marquartstein: Gebühr 5 Euro inkl. Strom, Wasser und Ver -
und Entsorgung. Brötchen im Hotel.



47°46'2"N  12°27'35"E

In aller Frühe gegen 08:00 Uhr verlassen wir Simbach am Inn und machen uns auf den
Weg in das ca. 100 Kilometer entfernte Marquartstein. Es ist merklich kühler geworden
und in der Nacht hat es mehrmals geregnet. Das hat uns aber nicht überrascht, denn
das war angekündigt.

Ein Trost haben wir aber, denn in den nächsten Tagen soll es laut "Wetter Online"
wieder etwas wärmer werden.



In zügiger Fahrt Richtung Süden und damit genau in die angesagte, am Alpenrand
liegende, Regenfront erreichten wir Marquartstein schon um 09:55 Uhr. Auch hier hingen
die Regenwolken tief in den Tälern wie man auf den folgenden Bildern von Stellplatz
sehen kann.






Wir hatten wieder einmal Glück, denn als wir ankamen war der Platz, der nur für fünf
Fahrzeuge ausgelegt ist, voll.
Aber nur fünf Minuten später stellte sich heraus, dass drei der Womos weiterfahren
wollten und so konnten wir uns den besten Platz aussuchen. Wie gesagt, mal wieder
Glück gehabt ...
Durch meine WLAN Antenne habe ich nun die Möglichkeit vom Stellplatz aus auf das
kostenlose WLAN des Hotels zugreifen zu können und muss nicht mehr bis in
das Hotelrestaurant gehen.

Und nun geht es im 4. Teil weiter. Klick unten!




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Jonny Weber. Die Landkarten mit Kilometerangaben und Fahrzeiten sind von Google Maps.