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Teil 1

Vorläufige Planung


Schon jetzt, bevor die Reise 2017 zu Ende ist, beschäftige ich mich schon wieder
mit der Planung für 2018. Da wir nun 3 Jahre hintereinander in Griechenland
waren, haben wir vor in diesem Jahr eine ganz andere Route zu nehmen. Uns
schwebt vor ab Ende März 2018 den Nordosten Europas, mit der Premisse
Schweden, zu bereisen. Dort waren wir noch nicht mit dem Wohnmobil,
sondern nur mit unserer Segelyacht.
Wir sind mit unserer Yacht durch den Göta- und Trollhattankanal und den Vennern-
und Vetternsee von Göteborg nach Stockholm gefahren. Diese Reise wollen wir nun
unterv anderem mit unserem Wohnmobil auf dem Landweg nachfahren.
Auf dem weiteren Weg wollen wir dann an der Ostküste Schwedens nach Finnland.
Dort in Finnland die Westküste nach Süden, mit der Fähre von Helsinki nach Tallin
und dann über Estland, Lettland, Littauen und Polen um nach insgesamt
geplanten 7 Monaten und durch 8 Länder Ende Oktober wieder Deutschland erreichen.


Die genaue Route für diese geplante Reise werde ich in den Wintermonaten
ausarbeiten. Während der Reise werde ich wieder ein bebildertes Reisetagebuch
schreiben und hier in gewohnter Weise veröffentlichen.
Gute Tipps und hilfreiche Hinweise, von Leuten die eine ähnliche Reise schon
gemacht haben, werden wir dankbar entgegen nehmen.
Die unten abgebildete Karte zeigt nur im Groben die geplante Reiseroute,
die im einzelnen ganz bestimmt in Wirklichkeit während der Reise viele
Veränderungen aufweisen wird. Wie gesagt, werden wir uns den Zufälligkeiten,
Gegebenheiten und besonderen Gelegenheiten, die eine solche Reise mit sich
bringt, während der Reise anpassen. Ich habe schon einige Tipps bekommen,
dass es sich erst ab Mitte Juni lohnt in Schweden zu sein, da es dann
wettermäßig voraussichtlich ganz gut sein wird und zweitens, weil dann erst die
Saison beginnt und viele Sehenswürdigkeiten usw. geöffnet haben.



Wir haben in der Vergangenhait schon sehr viel positives über Ostfriesland gehört und
wollen daher zum Beginn der Reise
diese Region ausgiebig erkunden. Ostfriesland liegt,
wie die folgende Karte zeigt im Nordwesten der Bundesrepublik Deutschland und grenzt
an die Niederlande und umfasst neben dem Festland auch die Ostfriesischen Inseln
 Borkum, Juist, Norderney, Baltrum, Langeoog und Spiekerook.



 
Danach geht es dann ins nördliche Dänemark entweder nach Frederikshavn (Dänemark)
zur Fähre nach Götebord (Route 1), oder von Greena (Dänemark) nach Varberg
(Schweden) Die Fähre von Frederikshavn wird uns in ca. 3 1/2 Stunden nach Göteborg
bringen und die Fähre von Greena braucht nach Varberg 5 1/2 Stunden (Route 2).



Karte modifiziert von Google Maps

Soweit also die Vorausplanung. Weitere Details zu den Vorbereitungen werde ich in
den Wintermonaten hier einstellen.


Sonnabend, der 28.Oktober

Heute habe ich beim ADAC schon mal die Reiseunterlagen, das heißt sämtliche Karten
und anderes Informationsmaterial was für die geplante Reise notwendig ist, bestellt.

Als Mitglied im ADAC bekommt man diese Unterlagen gratis zugesandt.

Mittwoch, der 1. November

Heute war große Aktion angesagt. Zuerst haben wir den alljährigen Körperscheck
(inkl. Grippespritze) bei unserem Hausarzt absolviert. Das hieß nüchtern um 07:30 in der
Praxsis sein. Dann zur Bank und die Geldreserven aufgefüllt, anschließend ein
kleines Frühstück bei Netto eingenommen dann großes Einkaufen um zu Hause alles
wieder vorrätig zu haben und zum Schluß zur  Werkstatt meines Vertrauens um die
Flüßigkeiten am Womo winterfest zu machen
.
Anschließend ging es zum Chinesen wo wir uns ein gutes Essen schmecken ließen.
Unser Doc war übrigens mit unserem gesundheitlichen Zustand sehr zufrieden.


Die Vorbereitungen zur Reise 2018 laufen langsam an und kaum sind wir zu Hause
herrscht auf meinem Schreibtisch schon wieder in eine chaotisch, gesunde Unordnung
und so treffen auch hier die alten Sprüche zu:
Wer Ordnung hält ist nur zu faul zum Suchen, oder
Wo gehobelt wird da fallen Spähne.
Das ist zwar nicht im Sinne von Regina, sie hat für meine "Ecke" nur vielsagende
Blicke die mit Kopfschütteln begleitet werden übrig, aber in meinem Reich bin ich
der König ...


Chaotische Unordnung herrscht schon nach wenigen Tagen an meinem Arbeitsplatz.

Freitag, der 3. November

Wieder ein neblig trüber Novembermorgen hier bei uns an der Ostsee. Solche Tage
werden wir wohl in nächster Zeit des öfteren erleben. Um Euch die Tage etwas
freundlicher zu gestalten, werde ich in den kommenden Wintermonaten immer mal wieder
hier Fotos einstellen, die von den trüben Tagen etwas ablenken.
Heute zeige ich Euch Bilder von Greifvögeln und anderen gefiederten Kameraden, die
ich in den vergangenen Jahren teilweise im Vogelpark, aber auch in der freien Natur
gemacht habe
. Diese Aktion hat natürlich nichts mit der Reise 2018 zu tun,
sondern sollte nur ein wenig Freude bereiten und vom Winter ablenken. Ich werde in
gewissen Abständen sehr gerne, aus oben genannten Gründen, ähnliche Fotoseiten
hier veröffentlichen.
Bitte klickt den folgenden Link.

Fotoseite 1

Donnerstag, der 9. November

Heute habe ich einen dicken Umschlag vom ADAC bekommen, der die von mir erbetenen Unterlagen für die Reise 2018 enthielt. Ich war sehr erstaunt, dass der ADAC mir so
viele Karten und Unterlagen (insgesamt 16 Straßenkarten und 3 Informationshefte)
 zusammen mit einem netten Begleitschreiben für diese Reise kostenlos zur Verfügung
gestellt hat. Dazu noch eine Mappe in der die Karten aufbewahrt werden können.
Vielen Dank dafür!

ADAC Karten Skandinavien


 

Sonnabend, der 11. November

Ich habe mich mal auf dem Vorwege über die Dieselkosten in den jeweiligen Ländern
die wir auf der Reise besuchen informiert. Es ergeben sich doch ganz erhebliche
Unterschiede bei den Preisen pro Liter Diesel
. Die folgende Tafel zeigt die aktuellen Preise,
die sich wahrscheinlich bis zur Reise noch zum schlechten ändern werden.
Die großen Unterschiede in den einzelnen Ländern werden jedoch in der Relation ähnlich bleiben
und so ist es ratsam z.B. in Dänemark noch einmal bis Oberkante Unterlippe
vollzutanken, dann bleiben mir in Schweden für die ca. 2000 Kilometer die wir
voraussichtlich zurücklegen werden nur noch zwei teure Tankungen. Auch anschließend
in Finnland sind die Preise auch nicht grade Verbraucherfreundlich, aber dann in den
Baltischen Ländern und Polen sieht die Sache schon wieder freundlicher aus.




Zum Wochenende habe ich wieder eine Überraschung für Euch. Es gibt hier wieder Fotos
zu sehen, die ich schon vor Jahren in unserer Region Usedom gemacht habe. Es sind
Fotos von Möwen die hier an der Ostsee in Mengen vorkommen.
Für Fotofreunde habe ich alle Bilder mit den Kamera- und Objektivdaten versehen
.
Bitte klickt den folgenden Link.

Fotoseite 2


Freitag, der 17. November

In den nächsten Tagen werde ich eine Grundsanierung meines Laptops vornehmen.
Das bedeutet, dass ich zunächst den Rechner in einen "jungfräulichen" Zustand
versetzen werde.
Ich werde meine sämtlichen Daten auf einer externen 2 TB
Festplatte sichern bevor ich die Festplatte entferne. Danach wird die neue schnelle
SSD Platte mit 512 GB eingebaut und mit der aktuellsten Windows 10 Version
bestückt.
Mit dem
CSL - USB 3.0 auf SATA Konverter Adapter (Bilder unten) an dem
dann die "alte" Festplatte angeschlossen wird, werden meine Daten wieder auf die
SSD Karte übertragen.
 
Soweit der Plan. Ob alles so gelingen wird wie ich es mir vorstelle bzw. ob ich es als
technischer Laie hinbekomme wird sich zeigen. Nach dem Motto "Wer wagt gewinnt"
werde ich mch voller Optimismus ans Werk machen.
Die ganze Prozedur wird bestimmt einige Tage in Anspruch nehmen, denn es sind eine
Unmenge an Daten zu bewegen. Deswegen bin ich ab nächster Woche damit
beschäftigt und logischerweise einge Zeit nicht wie gewohnt zu erreichen.



Die neue schnelle SSD Karte (oben) und der Adapter (unten)



Ich werde in der kommenden Woche mit der Aktion beginnen, sobald die bestellten Teile eingetroffen sind. Während der ganzen Operation habe ich die telefonische Unterstützung
eines ca.800 Kilometer entfernt wohnenden Freundes. Er hat die technischen Kenntnisse
um mich bei diesem Vorhaben anzuleiten.


Sonnabend, der 18. November

Ich habe noch einmal eine Nacht darüber geschlafen und bin nun zu der
Überzeugung gekommen, wenn ich das Vorhaben nächste Woche umsetze, kann ich
auch noch von 8 GB Ram auf 16 GB Ram aufrüsten und auch gleich die kleine
Knopfzelle ersetzen.
Dann ist das alles ein "aufwaschen".



Auf dem Bild oben habe ich die drei Komponenten die ich austauschen will mit Pfeilen
markiert. Die gelben Pfeile zeigen die Schrauben mit denen ich die Festplatte lösen und
 heraus ziehen kann. Der rote Pfeil zeigt die Stelle wo die zweite 8 GB Ram Karte eingebaut
wird und der grüne Pfeil markiert die Stelle wo die neue Knopfzelle plaziert wird.




Die 8 GB Ram Karte (oben) und unten die 3 V Knopfzelle 2032





Dienstag, der 21. November

In den letzten Tagen haben mich einige Emails erreicht. Die Frage der meisten war,
warum ich die oben angekündigte Aktion durchführe. Hier die Aufklärung.

In den letzten Wochen konnte ich z.B. nicht mehr die kumulativen Updates durchführen
und so ist die Sicherheit meines Laptops nicht mehr gewährleistet und ich konnte auch verschiedene Dienste nicht mehr korrekt aufrufen. Die Aufrüstng mit einer SSD Karte,
die Aufstockung des internen Speichers auf 16 GB Ram und die Auswechselung der
Knopfzelle sind nur ein Nebenprodukt der eigentlichen Aktion die ich bei dieser
Gelegenheit durchführe.
Das bedeutet, dass mit Entfernen der alten Festplatte das Laptop in einen
jungfräulichen Zustand versetzt wird
. Auf die neue SSD Platte wird dann die neueste
Software installiert und dann sämtliche Daten und Programme wieder aufgspielt.

Damit dürfte das oben angesprochene Problem gelöst werden. Wenn ich im Laufe der
nächsten Zeit mit der Ausführung der Aktion beginne werde ich die einzelnen Schritte
hier in Wort und Bild dokumentieren.

Freitag, der 24. November

Nun ist es soweit, das Laptop wird abgeschaltet und der Umbau beginnt.
Ich habe meinen "Uraltrechner" der seit Jahren ein stilles Leben unter dem Schreibtisch
gefristet hat wieder ins Leben zurück gerufen um während der Umbauphase des Laptops
ab und zu Online gehen zu können. Immerhin braucht der"alte" nun schon fast eine
halbe Stunde um hochzufahren, aber als Notnagel ist er noch zu gebrauchen und so
kann ich mit ihm die Arbeitsschritte dokumentieren die am Laptop nötig sind.

Der alte Rechner kann nach gelungener Aktion in den endgültigen Ruhestand gehen
und wird verschrottet.



Hier der uralte (min. 10 Jahre alte) Rechner.

Der Einbau der neuen Bauteile ist das kleinste Problem der Aktion. Viel mehr
Geduld und Aufwand wird die Installation meiner vielen Programme und Dienste, die
auf dem folgenden Bild (Icons) zu sehen sind, werden.



Zum Wochenende und während des Umbaus habe ich für Euch noch eine lustige
Fotogeschichte in Wort und Bild.


Fotoseite 3

Sonnabend, der 25. November

So, der erste Teil der Aktion ist geschaft. Ich habe die drei Bauteile erfolgreich plaziert.
Das obere Bild zeigt nach öffnen der hinteren Klappe die werkseitigen Einbauten


Vorher

Das untere Bild zeigt die von mir nun ersetzten bzw. neuen Bauteile. Die neue
Knopfzelle (roter Pfeil) die neue bzw.zweite 8 GB Ram Karte
(gelber Pfeil) und die
neue 512 GB SSD Festplatte (blauer Pfeil).
Nun wird in den nächsten Tagen die eigentliche Arbeit, die ich oben schon beschrieben
habe, beginnen und hoffentlich zu einem guten Ende führen.



Nachher

Montag, der 27. November

Heute wird es ernst, denn ich mache mich nun an die Arbeit um die neuesten Programme, Dienste und Dateien auf die neue SSD Festplatte zu installieren. Aus diesem Grund bin
ich bzw. mein Laptop voraussichtlich für die nächsten drei Tage nicht auf die gewohnte
Weise zu erreichen.
Ich hoffe, dass sich mir nicht allzu viele Schwierigkeiten diese Arbeit zu einem guten
Ende zu bringen im Wege stehen
.

Freitag, der 1. Dezember

Es ist vollbracht. Mein Laptop ist nun auf dem neuesten technischen Stand. Die wichtigsten Funktionen
arbeiten wieder wie geschmiert und jetzt auch sehr sehr schnell. Ich bin begeistert. Nun bleibt mir nur
noch die restlichen Programme zu laden und zu optimieren, was auf Grund des hier an meinem Wohnort
ziemlich langsamen Internetzugangs (noch kein Glasfieberkabel) sehr nervig ist. Die Installationen dauern
ewig, doch da muss ich durch...
Ohne die optimale Hilfe eines Freudes, der ca. 800 Kilometer von mir entfernt wohnt, hätte ich diese Aktion bestimmt nicht alleine bewältigen können und dafür will ich ihm ein großes Dankeschön aussprechen.
"Team Viewer" hat dazu beigetragen, dass er mir immer zeitnah die nötigen Anweisungen geben konnte.
Für das was in den vergangenen Tagen alles an meinem Laptop geändert und erneuert wurde hätte ich
alleine niemals das nötige technische Wissen gehabt.


Montag, der 4. Dezember

Mein alter Rechner für den Notgebrauch hat nun endgültig seinen Geist aufgegeben.
Er bootet noch nicht einmal mehr mit Microsoft hoch. Aber, ich werde ihn dennoch noch
einmal ins Leben zurückrufen, indem ich ihm "Suse Linox" installiere, was in den nächsten
Tagen geschehen wird.




Sonntag, der 10. Dezember

Leider gibt es im Moment nichts zu berichten und so will ich zumindest für Euch zum
heutigen 2. Advent einige schöne Winterbilder, die ich in meiner Region Usedom

gemacht habe,
zeigen.

Fotoseite 4

Freitag, der 22. Dezember

Weihnachten steht vor der Tür und das Jahr neigt sich dem Ende zu. Deshalb von mir
noch ein paar Zeilen. Es gab einige positive Ereignisse die sich z.B. darin äußerten, dass
unser regionaler Stronversorger eine schöne Rückzahlung geschickt hat. Außerdem kam
von der Menuan Lines, unserer Fährgesellschaft mir der wir in 2017 nach Griechenland
gebucht hatten, wegen großer Verspätung ebenfalls eine Rückzahlung kam. (Ja, so etwas
gibt es auch noch.)

Der jährliche Check beim Hausarzt ergab auch nicht Neues außer
dem mahnend erhobenen Zeigefinger, aber dass scheint bei den Ärzten im allgemeinen
zum Standard zu gehören.

Auf Grund des doch sehr kalten und winterlichen Wetters bei uns gehen unsere
Gedanken immer häufiger zurück zum letzten Aufenthalt in Griechenland und
ganz hinten im Kopf zeichnet sich eine Plan, bzw. Routenänderung für 2018 ab.
Im Moment sind wir dabei, daran zu denken, dass wir von Anfang Juni bis Ende Juli
für ca. 6-8 Wochen nach Süd-Westschweden, siehe Karte unten, fahren wollen. Diese
Strecke wird ungefähr knapp 1000 Kilometer betragen. Alternativ dazu besteht auch die Möglichkeit vom nahe gelegenen Swinemünde mit der Fähre nach Ystad zu fahren und
dann nur Südschweden zu besuchen. Diese Route wird ca. 1200 Kilometer haben.
Zuvor bleibt jedoch der Plan bestehen Ostfriesland unsicher zu machen.


Karte von Google Maps

Die alternative Route durch Südschweden. (unten) Nach Ystad würden wir mit der TT-Line
vom polnischen Hafen Swinemünde aus starten.


Karte von Google Maps

Später im Jahr ab Ende August bis Ende Oktober werden wir uns doch wieder nach
Griechenland begeben, denn dann ist die Saison und wohl auch die allergrößte Hitze
vorbei. Ich habe mir schon bei unserem Buchungsbüro "Linos Travel" einen, für uns
passenden Termin für die Hin- und Rückfahrt ab Ankona nach Patras reservieren
lassen. Das Angebot lautet für Hin- und Rückfahrt mit "Menuan Lines" abzüglich aller
zu in Anspruch nehmenden Rabatte, wie Mitgliedschaft im ADAC, Seniorenrabatt usw. annehmbare 455 Euro.
Wie gesagt, ist das der momentane Stand unserer Überlegungen, was aber nicht heißt,
dass sich das auch wieder kurzfristig ändern könnte. Wie wir und letztendlich
entscheiden werden steht noch in den Sternen, kommt aber unseren Überlegungen
schon sehr nahe.
Nun warten wir erst einmal den Rutsch in das neue Jahr ab bevor wir uns endgültig
entscheiden werden.
Ach ja, noch eine gute Nachricht. Die Firma PLA, der Hersteller unseres Womos hat sich
bereit erklärt auf Kulanzbasis unsere Dachleisten auf beiden Seiten zu erneuern.
Siehe Bild unten.



Warum? Die gebogenen Dachleisten wiesen einige kleine Haarrisse auf. Diese führten
aber nicht dazu das Feuchtigkeit eingedrungen ist, es waren nur oberflächige, optische
Mängel, die nun von der Firma Knocks-Motors, die mit PLA zusammen arbeiten, behoben
werden. Die außergewöhnliche, gebogene Dachkonstruktion beim PLA führt dazu, dass
niemals Wasser auf dem Dach bleibt. Bei allen meinen bisherigen Wohnmobilen war es
immer so. Wenn man dann nach Tagen, nach einem Regen weiter fuhr, kam erst
einmal eine Dusche von Dach. Das kann bei dieser Dachbauweise nicht passieren und
so bleiben einem auch die, vom stehenden Wasser verursachten, "Schmuddelecken" auf
dem Dach erspart. Jeder kennt das.
Termin für diese Arbeit wird am 5 April im hessischen Diemelstadt sein.
 Das folgende Bild verdeutlicht durch die horizontale, rote Linie die Wölbung des Daches.


 
So, und nun begebe ich mich an den Herd um meinen Sauerbraten, der seit 3 Wochen
in der Marinade u.a. bestehend aus einem Liter Wein, ein halben Liter Essig,
Wacholderbeeren, Pigmentkörner, Zwiebeln und Möhren im Kühlschrank gereift ist,
zu zubereiten.
Nun noch einmal für Euch alle eine schöne Weihnacht und sollte ich mich in den
nächsten Tagen zwecks übermäßiger Völligkeit nicht melden können auch einen
guten Rutsch ins Jahr 2018.

Donnerstag, der 28. Dezember

Und wieder geht ein Jahr allmählich zur Neige. Ein Jahr das uns wieder viele schöne
Eindrücke, tolle Erlebnisse und interessante Begegnungen geschenkt hat. Wir haben
wieder viele Menschen kennengelernt, viele Menschen mit
unterschiedlichen Lebensauffassungen und Charakteren. Doch alle hatten ihre
Vorstellung vom Leben und von dem was sie als gut und richtig empfanden.
Fröhliche Menschen, aber auch nachdenkliche Menschen, doch alles Menschen die
ihren Spaß am Reisen auf ihre Weise ausleben.
Viele dieser Begegnungen werden uns noch lange in Erinnerung bleiben. Insbesondere
das von liebenswerten Menschen, die wir auch kennenlernen durften und deren
schweres Schicksal uns ganz besonders berührt hat. Bewundernswert ist, dass
sie die Kraft besitzen ihr Leben auf eine Art zu meistern wo wir, ganz sicher aber auch
viele andere Menschen, gescheitert wären.
Wir sind dem Schicksal jedenfalls für alles, was das vergangene Jahr an Eindrücken für
uns bereit gehalten hat, sehr dankbar und unsere Wünsche für das kommende Jahr drehen
sich vorwiegend darum, dass wir gesund bleiben und weiterhin unseren Traum vom
Reisen leben können. Während der Weihnachtsfeiertage haben wir noch einmal unsere
Reise 2017 Revue passieren lassen und uns dabei an viele Dinge erinnert, die schon
wieder etwas verblasst waren.
So haben wir noch einmal richtig und in Ruhe wahrgenommen was wir in den sieben
Monaten unserer Reise alles erleben durften.
Wir haben versucht in unserem
Reisetagebuch, in Wort und Bild, viele unserer Mitmenschen teilhaben zu lassen.
Viele Zuschriften und Telefonate haben uns während und nach der Reise erreicht und
uns darin bestärkt auch auf zukünftigen Reisen auf diese Weise weiterhin zu berichten.
 
Nun aber ist es an der Zeit den Blick nach vorne zu richten und unsere Aufmerksamkeit
und Kraft dem neuen Jahr und damit neuen Herausforderungen und Erlebnissen zu
widmen, in der Hoffnung wiederum alles was auf uns zukommen wird zu meistern, um
mit Freude weiterhin darüber berichten zu können.

In diesem Sinne wünschen wir Euch allen ein gesundes, erfolgreiches und gutes

Neues Jahr.

 


Zum Jahreswechsel habe ich für Euch noch einige Fotos aus meiner Zeit als freiberuflicher
Sportfotograf für eine große Norddeutsche Zeitung. Klickt den Link:

Fotoseite 5


Dienstag, der 2. Januar 2018

Nun haben wir das alte Jahr endgültig hinter uns gelassen und wir persönlich werden es
als gutes Jahr in Erinnerung behalten
.  Es wäre schön, wenn auch die kommenden Jahre
so positiv verlaufen würden, besonders was unser gesundheitlicher Zustand betrifft und
das uns weitere erlebnisreiche Reisen ermöglicht werden.
Ja, was wird das neue Jahr bringen? Keiner weiß es voraus zu sagen. Selbst wir
können unsere Reisepläne immer noch nicht ganz genau
definieren und sind immer noch
im Zweifel über den genauen Ablauf
der diesjährigen Reise. Viele Gedanken und
Möglichkeiten schwirren uns im Kopf
herum. Aber, auf jeden Fall werden wir uns
logischerweise bis spätestens zum Beginn der Reise Ende März entscheiden
müssen. Darauf wie diese Entscheidung letztendlich ausfällt sind wir im Moment noch
selbst gespannt
und müssen abwarten.

Donnerstag, der 4. Januar

Nun haben wir uns doch ganz spontan entschieden und unsere Fähre nach Griechenland
im Herbst gebucht. Los geht es am 17. August von Ancona nach Patras und zurück von
Patras nach Ancona am 15. Oktober. Wir haben jetzt schon gebucht um in den Genuss
des "Frühbucher" Rabatts zu kommen. Zum normalen Tarif ist das immerhin ein
Unterschied von ca.250 Euro. Wir haben die Fährpassage bei der Minuan Lines
Reederei gebucht.


Mit dieser Fähre geht es nach Griechenland und zurück.

In den vergangenen Jahren waren wir ja immer in der Vorsaison in Griechenland und in
diesem Jahr sind wir in der Nachsaison dort. Aus diversen Reiseberichten haben wir
erfahren, dass um diese Zeit dort sehr angenehme Teperaturen sein sollen. Damit ist
dann gewährleistet das wir der großen Hitze, so wie im vergangenen Jahr,
wahrscheinlich ausweichen können.
Das wir am Beginn unserer diesjährigen sieben Monate dauernden Reise zunächst
Ostfriesland besuchen werden steht so gut wie fest in unserer Planung. Ob und wann
wir dann anschließend tatsächlich auch nach Schweden und wenn, welche Strecke wir
dort nehmen werden werden steht noch in den Sternen, wird sich aber auch bald
entscheiden.

Als kleines "Schmanckerl" habe ich hier wieder eine interessante Fotoserie für Euch
bereit gestellt.

Fotoseite 6

Sonnabend, der 13. Januar

Völlig unvorbereitet und nicht vorhersehbar, aber sehr heftig, hat mich eine ziemlich niederschmetternde Krankheit erwischt. Darum bin ich, hoffentlich nur vorübergehend,
aus dem Verkehr gezogen.
 Vorsorglich habe ich schon meine Buchung für die Fähre nach Griechenland gecancelt
und auch andere Vorbereitungen für einen evtl. Ernstfall getroffen. Natürlich werde ich
mit aller Kraft gegen die Krankheit ankämpfen.
 Im Moment geht es mir sehr schlecht und ich habe Mühe diesen,
vorläufig letzten Eintrag, hier zu schreiben
. Trotzdem will ich meinen Optimismus
nicht verlieren.
 Sobald es mir wieder möglich ist werde ich mich, hoffentlich gesund, hier zurück
melden. Es ist schon bitter so mitten aus den Vorbereitungen zur Reise 2018

herausgerissen zu werden und die weitere Planung zunächst mal auf Eis legen zu müssen.
Aber, wie man so schön sagt: Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Im Moment machen meine
Ärzte mir allerdings nicht sehr viel Hoffnung auf schnelle Besserung. Also heißt es
zunächst einmal abwarten...

Sobald es diesbezüglich etwas neues gibt melde ich mich wieder.


Sonnabend, der 20. Januar

Ja, nun bin ich, wie man so schön sagt, zunächst mal wieder mit einem blauen Auge
davon gekommen. Die Ursache konnte auch diesmal nicht festgestellt werden. Auf jeden
Fall war es so schlimm, dass ich wirklich zwei Tage lang Todesangst hatte. Immer wenn
ich mich Nachts auf die andere Seite umdrehte oder wenn ich versuchte aufzustehen wurde
mir schwarz vor Augen, bekam starke Schweißausbrüche und musste mich übergeben.
Tagsüber dann immer so ein Schwindelgefühl und starke Nackenschmerzen. Der
Hausarzt überwies mich zum Orthopäden der meinen Halswirbel röntge, aber auch
nichts feststellen konnte. Eine weitere Überweisung zum Neurologen brachte auch
nichts, da diese Praxis keine neuen Patienten mehr aufnimmt.
 So auch die zweite neurologische Praxis. Was tun? Für mich ist das schon fast ein Fall
von unterlassener Hilfeleistung und ich werde das auf keinen Fall auf sich beruhen lassen.
Zurück zum Hausarzt machte dieser ein EKG und als ich von der Liege aufstehen wollte
kippte ich natürlich auch wieder um.

Also, mein Herz und mein Kreislauf sind voll in Ordnung und so blieb meinem Doc nur
noch übrig mir zu sagen das, wenn ich wieder diese Symptome habe, sofort die 112
wählen und ab in die neurologische Notfalllklinik.

Im Grund genommen bin ich genauso schlau wie vorher, denn niemand weiß was ich
wirklich habe. Vor 18 Monaten hatte ich schon einmal die gleichen Symptome und ein
4 tägiger Krankenhausaufenthalt damals. wo alle möglichen Tests gemacht wurden, hat
auch nichts ergeben. Die Vermutung des Orthopäden ist, dass es vom Kleinhirn kommt,
das ja hinten oberhalb des Halses im Kopf sitzt. Das Kleinhirn erfüllt wichtige Aufgaben
bei der Steuerung der Motorik. Es ist zuständig für Koordination, Feinabstimmung,
unbewusste Planung und das Erlernen von Bewegungsabläufen.


Das Kleinhirn koordiniert alle Bewegungsabläufe des Körpers (rot gekennzeichnet)

Im Moment geht es mir wieder einigermaßen gut und die Aussagen der Ärzte das es
keine lebensgewährliche Krankheit sei, beruhigt mich ein wenig. Nun bleibt mir nur
abzuwarten wie es weiter geht.
Auf jeden Fall habe ich zunächst alle unsere Pläne was die Reise 2018 betrifft
zurückgestellt. Die Fähre nach Griechenland im Herbst habe ich abgesagt und ob es
mit der Fahrt nach Schweden klappt, liegt zur Zeit auch noch in den Sternen. Es wird
wohl am Ende darauf hinauslaufen, dass wir nur in Deutschland bleiben und und hier Landschaften besuchen wo wir noch nicht waren. Ich will einfach nicht daran denken in
naher Zukunft das Reisen mit dem Wohnmobil aufzugeben, jedoch vielleicht ein wenig
kürzer zu treten.
Auf jeden Fall möchte ich mich ganz herzlich für die vielen Mails und Anrufe bedanken
die mir gute Genesung wünschten. Das hat mich doch ganz schön aufgerichtet und,
wer weiß, evtl. auch wirklich geholfen nicht den Mut zu verlieren.

Donnerstag, der 25. Januar

Seit heute geht es mir zunehmend besser. Wie es dazu kam will ich hier beschreiben.
Ich hatte mir vor einigen Tagen einmal die Nebenwirkungen auf dem Beipackzettel
eines mir verschriebenen Medikaments mit Namen MOXONIDIN AL durchgelesen und habe
vor drei Tagen selbstständig dieses Medikament weggelassen. Viele dieser angezeigten Nebenwirkungen konnte ich bei mir feststellen. Mein Zustand hat sich seitdem von Tag zu
Tag verbessert und seit heute geht es mir wieder richtig gut. Ich hoffe, dass es so bleibt,
denn die letzten Wochen waren wirklich fürchterlich. Ich fühle mich wie neu geboren.
So bin ich heute bei meinem Hausarzt gewesen und habe ihn auf die Nebenwirkungen
des Medikaments aufmerksam gemacht. Er hat das Medikament sofort abgesetzt, ohne zu wissen, dass ich das schon seit Tagen alleine entschieden hatte. Hier mal ein Ausschnitt
aus den Nebenwirkungen, wobei ich die Symptome die bei mir aufgetreten waren farblich
markiert habe.

Häufige Nebenwirkungen:

Benommenheit, Kopfschmerzen, Schwindel, Schläfrigkeit, Mundtrockenheit, Erbrechen.
Gestörte Denkprozesse, Schlafstörungen, Übelkeit, Verstopfung, Müdigkeit, Schwäche.
Schwächegefühl in den Beinen, Depressionen, Angstgefühle, Wasseransammlungen,
Ohnmacht, Appetitlosigkeit, Schmerzen in der Ohrspeicheldrüse, Harnverhalt,
allergische Hautreaktionen, trockene Haut,
trockene, juckende Augen, Brennen der
Augen,
niedriger Blutdruck, Missempfindungen an den Gliedmaßen, Raynaud-Syndrom,
arterielle Durchblutungsstörungen,
Brustdrüsenvergößerung des Mannes,
Magenbeschwerden, Darmbeschwerden.

Diese Nebenwirkungen waren bei mir so extrem heftig, dass ich fast meinen
Lebensmut verloren hatte und schon den Gedanken alles was ich mir in Punkto Reisen
bzw. Wohnmobil vorgenommen hatte, hinzuschmeißen.
Nun hoffe ich, dass mein momentaner Zustand stabil bleibt und ich merke jetzt schon,
dass meine Euphorie und mein Tatendrang allmählich zurück kehren.

Freitag, der 26. Januar

Das es mir weiterhin gut geht hat sich bestätigt, denn auch heute fühle ich mich wie in
"alten Zeiten". Ich bin sehr optimistisch das es so bleibt. Ich will noch folgendes
anmerken, auch wenn der eine oder andere darüber im Stillen lächelt. Ich hatte im vorigen
Jahr von einer griechischen
Nonne ein kleines Holzkreuz bekommen, dass ich seitdem im Wohnmobil mitgeführt hatte. Als es mir so schlecht ging habe ich es auf meinem
Schreibtisch an meinem Zauberstab angebracht und habe tatsächlich nach vielen Jahren
wieder jeden Tag gebetet
. Egal, wer die Gebete gehört hat, bin ich zu der Ansicht
gekommen, dass diese Gebete, abgesehen von den Medikamenten, mit dazu
beigetragen haben das ich mich dann besser gefühlt habe.
 Nun bin ich überzeugt, dass es dort oben eine gewisse Macht geben muss die meine
Hilferufe gehört hat. Ich bin dennoch voller Zweifel ob das stimmt, aber es hat mir in
diesen wirklich schlimmen Wochen und Tagen sehr gutgetan.

So, nun aber Schluß mit dem Gejammer über Krankheiten. Kopf hoch, die letzten
Wochen abhaken und Blick nach vorne richten.



Hier das kleine Kreuz an meinem Zauberbaum

Ich bin so überzeugt davon das meine Gesundheit nun stabil bleibt das ich gestern
tatsächlich für den Herbst doch wieder eine Passage nach Griechenland bebucht habe. 
Ist zwar immer noch ein kleines Risiko, aber durch diese frühe Buchung bin ich
in den Genuss des "Frühbucher Rabatts" gekommen. Soeben habe ich den Betrag
überwiesen und damit alles "fix" gemacht.



Ich hatte lange überlegt ob ich mein gesundheitliches Problem hier auf meiner Seite veröffentlichen sollte. Aber, irgendwie gehört es ja indirekt auch zu den Vorbereitungen
der Reise 2018, weil es durchaus möglich gewesen wäre das die Reise und damit die Vorbereitungen hätten scheitern können. Das also war der Grund hier darüber zu
berichten.

Montag, der 29. Januar

Ich habe mich erfolgreich gegen die „nichtaufnahme“ von neuen Patienten in der von
mir benötigten neurologischen Praxis gewehrt. Jetzt habe ich nicht nur einen zeitnahen
Termin beim Neurologen, sondern auch einen Termin zum CCT
(Röntgen des Kopfes) bekommen. Es ist also möglich, wenn man sich nicht alles
gefallen läßt, diesbezüglich zum Erfolg zu gelangen. Natürlich werde ich diese Termine wahrnehmen um sicher zu gehen, dass bei mir alles in Ordnung ist und wir dann
unbesorgt unsere Reise antreten können.


Donnerstag, der 1. Februar

Heute, am 1. Februar ist der erste Tag an dem wir sagen können das es im nächsten
Monat endlich wieder losgeht. Das hört sich doch schon mal sehr gut an. Ja, am 27. März
ist es soweit und wir beginnen unsere sieben Monate andauernde Reise 2018. Wir freuen
uns schon sehr und hoffen das wir alle unsere, in den Vorbereitungen geplanten,
Vorstellungen auch durchführen können. Das sah ja in diesem Winter lange Zeit nicht
so aus, aber im Moment sind wir wieder frohen Mutes und ich bin dabei alles, wie immer, akribisch auszuarbeiten damit wir uns schon im Vorfeld immer auf das nächste Ziel
freuen können und vor ungeplanten Überraschungen weitgehend geschützt sind.
Natürlich werde ich auch wieder ein reich bebildertes Reisetagebuch schreiben, von
dem ich durch viele Anfragen weiß, dass doch einige unser treuen visuell Mitreisenden
schon darauf warten.

Sonntag, der 4. Februar

Wunderbar, mein Zustand hat sich tatsächlich stabilisiert. Also gehen die
Vorbereitungen zu unserer diesjährigen Reise wieder in vollem Gange weiter.
Jonny 2.0 ist wieder da!
Wie schon gesagt, geht es ja nächsten Monat schon wieder los und die Zeit rennt nur
so dahin. Es ist noch vieles zu tun, aber wie immer wird alles bis zur Abfahrt pünktlich
fertig werden. Für Euch habe ich hier noch einen spannende
Fotoseite. Es handelt sich
diesmal um Aufnahmen die im Vogelpark Marlow entstanden sind. Ich war mit
einem Bekannten dort und wir durften mal hinter die Kulissen, wo die Greifvögel wohnen,
schauen und dort passierte fast unglaubliches. Mein Bekannter war so geistesgegenwärtig
und hat mit seine Kamera die Szene wunderbar eingefangen.
Auf jeden Fall war der Schreck den ich hatte sehr viel größer als es die Aufnahmen
ausdrücken können. Laßt Euch überraschen und klickt den folgenden Link Fotoseite 7.

Fotoseite 7

Dienstag, der 6. Februar

Nun ist der Winter doch noch bei uns an der Ostsee eingezogen. Ich hatte schon gehofft,
dass der Kelch an uns in diesem Jahr vorrüber geht, aber das war ein Trugschluß
. In
den letzten Tagen hat es ordentlich geschneit. (Bild unten)



Heute am früphen Morgen herrschen hier Temperaturen von -6° Celsius, aber die Sonne
scheint und sieht das Wetter schon nicht mehr so grau aus. Unser Womo liegt nun
im tiefen Winterschlaf und ruht sich noch für die bevorstehende Saison aus. Sicher
weiß er, dass wieder einige tausend Kilometer vor ihm liegen.



Trotzdem es kalt ist, fängt bei mir langsam der "Gasfuß" an zu zucken und will endlich
wieder etwas tun bekommen. Immerhin, in Bezug auf das Abfahrtsdatum, ist schon Licht
am Ende des Tunnels zu sehen und unsere Vorfreude auf die kommende Saison
ist ungebrochen.


Freitag, der 9. Februar

Ich habe einen 8 GB Stick (roter Pfeil) mit Musik meiner Wahl bestückt. Das reicht von
Classik über Schlager bis Pop. 513 Lieder habe ich geladen. Diese haben 3,8 GB
Platz gebraucht. Das heißt, dass ich jetzt auf dem Stick ca.35 Stunden Musik geladen 
und immer noch über 4 GB freien Speicherplatz habe. An meinem fest eingebauten Multifunktionsgerät habe ich keine org. USB Steckplatz sondern nur ein USB-Ministecker
(weißer Pfeil). Also habe ich einen Adapter zwischen geschaltet. Siehe die folgenden
zwei Bilder. Es funktioniert wunderbar und mir bleibt das ständige einwerfen von CDs
nun erspart. Die Musik ist so aufgespielt, das die einzelnen Stücke zufällig abgespielt
werden.







Sonnabend, der 10. Februar

Ich habe gestern bei einem Discounter, nicht A... sondern bei L... ein Alarmset
für 4 Fenster/Türen gekauft. Diese sehr preiswerte Investition halte ich für sehr gut.
Sobald es wieder etwas wärmer wird, werde ich die einzelnen Teile des Sets
im Wohnmobil an die entsprechenden Stellen einbauen. Ich glaube, dass dieses Set
auf jeden Fall dazu beitragen wird das Wohnmobil zusätzlich zu den schon vorhandenen
Sicherheitseinrichtungen noch sicherer zu machen. Das ganze Set hat nur
sagenhafte 4,99 Euro gekostet.









Also, ich habe es zu Hause mit einem der 4 Elemente ausprobiert. Fenster geöffnet,
Alarm ging los (ziemlich laut)  Den Schalter auf "Aus" gestellt, Alarm sofort aus. Fenster geschloßen und Alarm wieder aktiviert. Das ganze zur Sicherheit mehrmals probiert, hat jedesmal funktioniert.

Für die paar Euros finde ich das Set in Ordnung. Habe schon viel mehr Geld für
sinnloseres Zeug verbrannt....


Sonnabend, der 17. Februar

Viele Tage lang war durch eigene Schuld mein Programm mit dem ich diese Homepage
betreibe ausser Betrieb. Was war passiert? Ich habe beim herunterladen eines anderen
Programms aus Versehen ein Häckchen übersehen das vor der Installation entfernt
werden mußte. Ich habe das Häckchen übersehen und mir dadurch ein unerwünschtes Antivierenprogramm eingefangen. Um dieses unerwünschte Antivierenprogramm wieder loszuwerden, habe ich zuviel in Frage kommende Daten gelöscht. Das
hatte zur Folge, das mein Homepageprogramm nicht mehr funktionierte. Das
hätte bedeutet das ich, unter anderem, mein Reisetagebuch nicht mehr weiter hätte
schreiben können. Mit sehr viel Aufwand z.B. Neuinstallation von Windows 10 usw.
und mit Hilfe eines Freundes läuft nun alles wieder wie gewohnt und ich bin glücklich
einen so kompetenten Helfer zu haben, der mir über Team Viewer alles wieder
eingerichtet hat.


Sonntag, der 18. Februar

Den Schock über das tagelang nicht funktionierende Programm habe ich überwunden.
Die saukalten Tage, hier hatten wir teilweise bis zu minus 14° Celsius, scheinen vorbei
zu sein und der Schnee ist in den letzten beiden Tagen weggeschmolzen. Nun herrscht so
ein trübes, nasskaltes Wetter das unsere Vorfreude auf die bevorstehende Reise noch
in Grenzen hält. Der Frühjahrssturm hat die Ostsee ganz schön aufgewühlt und das
Wasser drängt mit aller Macht in den Hafen.



Immerhin tröstet uns der Gedanke das es in gut 5 Wochen endlich losgeht und bis dahin
das Wetter, wie in jedem Jahr, wieder einigermaßen mitspielen wird. Hier habe ich wieder
eine Fotoseite für Euch: pause

Fotoseite 8


Montag, der 19. Februar

Nachdem ich ja vor einiger Zeit, während meiner Krankheit, erfolgreich um Arzttermine  gekämpft hatte, war heute der erste Termin fällig. Es wurde ein CCT (Röntgen des Kopfes) gemacht. Das Ergebniss war das keine Auffälligkeiten entdeckt wurden, also
diesbezüglich alles in Ordnung ist. Nun steht in der nächsten Woche, am 27. Februar,
noch der Termin beim Neurologen an. Ich hoffe auch hier mit positiven Ergebnissen wegzukommen um dann im März sorglos und unbelastet zur Reise 2018 zu starten.


Donnerstag, der 22. Februar

Über Nacht hat der Winter doch noch einmal zugeschlagen und uns mit reichlich Schnee
und Minustemperaturen bedacht. Unsere Hoffnung das Schlimmste in diesem Jahr schon überstanden zu haben hat sich dadurch natürlich nicht erfüllt und so müssen wir laut Wettervoraussage auch in den nächsten Tagen noch mit Schnee und Kälte rechnen.
Das folgen de Foto entstand soeben um 07:30 Uhr von unserer Terrasse aus.



Für die nächsten Tage sieht es laut Wettervoraussage, hier bei uns an der Ostsee, auch
noch nicht nach beginnendem Frühling aus.

Die Grafik für heute sieht völlig verkehrt aus, denn zur Zeit schneit es ganz ordentlich
und es ist auch viel kälter, also kein Mix aus Wolken und Sonne.




Freitag, der 23. Februar

Ich habe heute ein Marderschreck Set bestellt. Bisher hatte ich noch keine Marder am Wohnmobil, aber man weiß ja nie...
Das Set besteht aus dem Marderabwehrgerät und einer Sprayflasche
Duftmarkenentferner.

Es ist nur eine Vorsichtsmaßnahme die, wie ich finde, mit relativ preiswerten
Mitteln evtl. größeren Schaden abwehren kann. Der Spaß kostet nur ca. 20 Euro.

 



Montag, der 26. Februar

Unsere Reiseträume werden im Moment massiv gestört, denn diesmal hat der
Wetterbericht
wirklich gut voraus gesagt. Hier bei uns im Nordosten der Republik (Usedom)
hat der Winter mit viel Schnee noch einmal richtig zugeschlagen. Verkehrschaos durch Schneeverwehungen und Unfälle sind an der Tagesordnung. Ich habe aus diesen Gründen
einen wichtigen Termin (Arzt) um den ich lange gekämpft hatte absagen müssen
, habe
aber das Glück das ich zeitnah einen neuen Termin bekommen habe. Auch für die
nächsten Tage sind die Vorhersagen ähnlich. Wie gut das wir immer viel Vorräte haben
und nicht
unbedingt aus dem Haus müssen. Die beiden Fotos (unten) zeigen die
momentane Situation. Ab und zu ist mal eine Wolkenlücke zu sehen, aber einen
Augenblick später schneit es schon wieder aus allen Rohren...






Und so sieht es zur Zeit in unserem Fischereihafen aus nachdem der Eisbrecher dort war.






Unser Optimismus das wir unsere Reise Ende März pünktlich antreten können ist uns
aber erhalten geblieben . Bis dahin trösten wir uns mit schönen sommerlichen Motiven
an denen wir Euch natürlich teilhaben lassen wollen. Also klickt einfach die
Fotoseite 9.

Fotoseite 9



Dienstag, der 27. Februar

Auch heute Nacht hat der Schneefall nicht aufgehört und uns weiterhin mit ordentlich
weißer Pracht bedacht. Die Temperaturen sind auch weiterhin im zweistelligen
Minusbereich und laut "Wetter Online" soll es sich in den nächsten Tagen auch nicht
ändern. Hoffentlich hört es wenigstens auf so stark zu schneien damit wir anfangen
können unser Womo "auszugraben". Wie gut das wir genügend Vorräte haben und auch
unser großer Sack Vogelfutter ist noch gut gefüllt. Unser schneebedecktes Vogelhaus
wird nämlich in diesen kalten Wintertagen mehrmals am Tag recht gut besucht.



Auf jeden Fall sieht der Himmel über der Ostsee immer noch sehr bedrohlich nach weiterem
Schneefall aus.









Mittwoch, der 28. Februar

Ein Glück, seit gestern Abend schneit es nicht mehr und heute scheint sogar teilweise
über mehrere Stunden die Sonne. Aber es ist immer noch sehr kalt und der Ostwind tut
sein übriges dazu, dass die gefühlte Kälte noch einmal viel höher ist.
An unserem Futterhäuschen tummeln sich den ganzen Tag Vögel aller Art und holen
sich auch vom Boden die aus dem Häuschen gefallenen Körner. Leider kann ich nur durch
die Scheibe fotografieren und darum sind die Bilder nicht so besonders scharf.

 


 


Freitag, der 2. März

Das Wetter hat sich leider nicht an den gestrigen meteologischen Frühlingsanfang
gehalten. Es ist weiterhin saukalt (heute morgen waren es minus 10° Celsius) aber
immerhin hat der starke Schneefall aufgehört und es fallen nur noch ab und zu einige
Flocken vom Himmel. Auch der ungewöhnlich starke, sturmartige Nord-Ost Wind hat sich
weitgehend etwas beruhigt. Auf jeden Fall ist ein Licht am Ende des Tunnels zu sehen,
denn laut Wettervoraussage sollen ab Montag wenigstens tagsüber die Temperaturen
in den "grünen", also in den Plusbereich gehen. Also, heißt es immer noch geduldig
zu warten bis wir allmählich anfangen können unser Wohnmobil für die bevorstehende
Reise zu beladen.


Grafik von Wetter Online

Die folgende aktuelle Karte von "Wetter Online" zeigt unseren Standort (Freest) und
Startpunkt unserer Reise 2018, nahe der polnischen Grenze und man sieht auch deutlich,
dass die Schneewolken weiter westlich liegen und uns im Moment verschonen.



Karte von Wetter Online

Es ist jetzt 09:20 Uhr und ich muss leider feststellen, dass die Karte von Wetter Online
nicht stimmt, denn es hat sich grade bei uns massiv bewölkt und ziemlich starker
Schneefall hat eingesetzt. Die Wetterlage die uns bis vor ein paar Minuten noch positiv aufgemuntert hat, hat sich innerhalb weiniger Minuten vollkommen verändert. Also
wieder nichts mit einem Hauch von Frühling...


Ich bin jetzt um 11:00 Uhr, nachdem der Schneefall aufgehört hat und die Sonne sich
zeigt, noch einmal raus zum Wohnmobil. Nachdem ich ca. 14 Tage das Fahrzeug nicht
mehr bewegt hatte steht die Batterienazeige nach den vielen Tagen mit extremen Ministemperaturen auf 12, 6 V. Ich habe mir meine Leiter geschnappt und die beiden Solarmodule vom ca. 20 cm dickem Schnee befreit. Innerhalb ganz kurzer Zeit
steht die Anzeige nun auf 14,4 V.

Sonnabend, der 3. März

Ich bekomme sehr viele Emails die sich über meine, hier des öfteren
veröffentlichten Fotoseiten bzw. meine Fotos im allgemeinen, begeistert äußern.
Aus diesem Grund macht es mir auch immer wieder Freude und spornt mich an ab und
zu schöne Fotos hier zu veröffentlichen.
 
Hier ein Beispiel:
Als ich heute morgen unseren Vögeln auf der Terrasse ihre tägliche Futterration
verabreichte, viel mir ein das mir irgendwann im vergangenen Herbst die folgenden
Fotos gelangen. Der Fotoapparat stand auf einem Stativ und aus dem Zimmer heraus
habe ich mit der Fernbedienung gearbeitet. Diese Fotoserie nenne ich mal:
Vogel - Maus - Symbiose.
In der Tierwelt ist es also möglich das unterschiedliche Arten friedlich zusammenleben
können. Vielleicht ein Beispiel für die Menschheit...

Zuerst kam ein Rotkehlchen zum Fressen



Dann, etwas später kam eine kleine Maus und schlug sich den Wams voll



Und später, ich traute meinen Augen nicht teilten die beiden sich in voller Eintracht die
Reste aus dem Näpfchen


 
Dienstag, der 6. März

Tatsächlich hat die Wettervorausschau von "Wetter Online" gut funktioniert. Seit gestern herrschen bei uns, zumindest am Tage, keine Minustemperaturen mehr. Also haben wir
unser "Jonnymobil" angeschmissen und sind zum Einkaufen gefahren. Die Straßen waren gut geräumt und wir konnten ganz normal, ohne Glatteis, fahren.
 Das kuriose war, als wir wieder zurück kamen, fing es an zu Regnen und innerhalb Minuten waren die Straßen zu einer Eisbahn mutiert und daher durch den noch immer gefrorenen
Boden spiegelglatt. Glück gehabt.
In den kommenden Tagen sollen die Temperaturen aber auch tagsüber nicht mehr in den Minusbereich rutschen und so wird es allmählich doch eventuell Frühling werden.
Immerhin wollen wir ja heute in drei Wochen, am Dienstag, den 27. März zu unserer
Reise 2018 aufbrechen.

Mittwoch, der 7. März

Es ist 06:55 Uhr, der Himmel zeigt sich nach dem gestrigen schönen Sonnentag heute
wieder in gewohntem grau. Es ist eine Mischung aus Regen und Schnee was im Moment
hier aus den tief hängenden Wolken fällt. Das ist so ein Morgen an dem man am liebsten
im Bett bleibt. Ich habe mir vorgenommen heute so langsam mit dem Beladen des
Womos anzufangen. Töpfe, Geschirr und Bestecke und verschiedene andere Dinge die
keine Flüssigkeiten enthalten (wegen eines evtl. Frosteinbruch) werden heute
eingeräumt. Meine Werkzeugkiste habe ich auch schon "entkernt", denn im vorigen Jahr
hatte ich viel zu viel dabei. Sicher werden mir noch einige Dinge einfallen
was noch zu tun ist und das ich bisher immer wieder verschoben hatte.

11:00 Uhr. Der Schneeregen hat sich nun in richtig starken Schneefall umgewandelt.
Das Dach des Womos, dass mir die Jungs von meiner Werkstatt gestern für ein
kleines Trinkgeld vom Schnee befreit hatte wird nun wieder aufs neue vollgesaut...
Hoffentlich taut der neue Schnee auf Grund der heute vorausgesagten Temperatur
von plus 1° - 2° Celsius schnell wieder ab. Wenn der Schnee auf dem Dach bleibt,
haben die Jungs aus der Werkstatt erneut die Chance auf ein Trinkgeld.

15:00 Uhr. Es schneit immer noch ununterbrochen. Es ist so ein wiederlicher, schwerer,
 nasser Schnee der sich noch überlegt ob er liegen  bleibt oder nicht. Die einzigen
aufmunternden zwei Dinge an diesem trüben Tag sind die Tatsachen das ich heute
meinen Termin für den Austausch der Dachleisten und des Türgriffes erhalten habe.
Die Teile sind heute aus Italien angekommen und werden am 5. April bei der Firma
Knocks-Motors in 34474 Diemelstadt auf Kullanz ausgetauscht. Diese Firma hat sich
auf alle Belange was Wohnmobile betrifft spezialisiert. Ich habe dort schon des öfteren Reparaturen ausführen lassen und kann bestätigen das diese Firma sehr kompetent
ist. Außerdem hatte ich mir eine Kurbelverlängerung bestellt die ebenfalls heute
angeliefert wurde. Nun kann ich mit dem Akkubohrer die beiden hinteren Stützen
bequem rauf und runter drehen und muss nicht mehr mit der Handkurbel arbeiten.
(siehe Bild unten) Diese Maßnahme ist dem zunehmenden Alter geschuldet und
erleichtert diese Arbeit sehr.




Freitag, der 9. März


Nun sind die Minustemperaturen auch hier bei uns an der Ostsee Geschichte. Seit gestern
zieht ein Hauch von Frühling durch das Land. Die Luft riecht nach Frühling und das ist so
ein Gemisch von nasser Erde und frisch gemähtem Gras. Man kann direkt zusehen wie
schnell der Schnee wegtaut und die wenigen Reste haben keine Chance mehr gegen die
nun ständig steigenden Teperaturen.



Laut Wettervoraussage werden die Teperaturen in den nächsten Tagen weiter steigen und teilweise schon die plus 10° Celsius erreichen. Die letzten 18 Tage bis zum Beginn der
Reise werden noch etwas stressig werden, denn immer wieder fällt uns noch etwas ein
was mitgenommen werden muss. Jeder kennt das ja das die letzten Tage auf einmal
sehr schnell vergehen und am Ende ist immer noch etwas zu tun ist. Das wollen wir
verhindern und darum werden wir jeden Tag einge Dinge einpacken, sodass wir in aller
Ruhe bis zur Abreise alles erledigt haben.
Wenn man eine derartige Reise (immerhin gut sieben Monate) plant, muss man viel
akribischer an alles denken was man mitnehmen muss als bei einer kurzen Reise.
Aber, wir sind das ja schon seit Jahren gewohnt und denken:
Wird schon schief gehen ...
Wichtig ist, darauf zu achten das wir einigermaßen innerhalb des erlaubten
Gesamtgewichtes bleiben und das ist ja bekanntermaßen nicht so einfach.

Dienstag, der 13. März

Heute ist ein Tag an dem eine große Last von mir abgefallen ist. Warum?
Ich hatte heute den Termin beim Neurologen der mir seit Wochen wie ein Stein auf
der Seele lag. Ich war natürlich pünktlich in der Praxis und wartete auf die Dinge die
nun auf mich zukommen würde. Ein sehr sympathischer Doc machte sehr viele
aufwendige Tests mit mir die alle auf mein Nervensystem zielten. Am Ende der langen Untersuchung ergab sich folgende Aussage des Arztes. Es ist nichts auffälliges zu finden
und mein allgemeiner Zustand ist besser als es normalerweise in meinem Alter sein
könnte. Er verordnete mir keine besonderen Verhaltensweisen und gab also grünes Licht
 für die bevorstehende Reise. Nach unserer Rückkehr im November soll ich mich noch
einmal bei ihm vorstellen und dann will er sehen ob sich bei mir nach den sieben
Monaten irgendetwas negativ verändert hat.
Habt Ihr auch die Steine plumsen gehört die mir nach dieser Diagnose vom Herzen
gefallen sind?

In den vergangenen Tagen ist das Wetter tatsächlich wärmer geworden und nach
dem fast frühlingshaften Sonntag mit bis zu 15° Wärme hat uns seit Montag
das Schmuddelwetter wieder im Griff, aber wie gesagt nunmehr ohne Frost. Daher
habe ich am Wohnmobil sämtliche Wasserleitungen mehrmals durchgespült und
dann den Wassertank zur Hälfte (wegen des Gewichts) aufgefüllt. Alle Funktionen
wie Toilettenspülung, Dusche, Waschbecken und Küche funktionieren wie immer sehr
gut. Auch habe ich alle elektrischen Anschlüsse sowie die automatische Antenne und
den Fernseher getestet. Alles hat den extrem kalten Winter gut überstanden und
funktioniert wie eh und je. Wir haben auch schon jede Menge Klamotten, Geschirr
usw. zusammen gepackt und im Wohnmobil verstaut. Natürlich kommt in den nächsten
Tagen noch jede Menge dazu, aber man muss ja nicht alles an einem Tag verpacken,
denn wir haben ja von heute an noch 14 Tage Zeit bis zur Abreise.
Das wichtigste des heutigen Tages war jedoch die Untersuchung und das erfreuliche
positive Ergebnis, denn nun steht unserer Abreise nichts mehr im Wege.

Die Welt ist viel zu groß
um an nur einem Ort zu bleiben.


Mittwoch, der 14. März

Ich habe heute eine neue Seite auf meiner Homepage mit dem Namen "Marktplatz"
eingerichtet. Hier verkaufe ich neue und gebrauchte Gegenstände aus dem Bereich
Wohnmobil Zubehör. Alle Gegenstände sind gepflegt und voll funktionsfähig. Die
Gegenstände können nur in der Zeit von November bis Ende März, während unseres
Aufenthalts zu Hause erworben werden.
Den Link zum Marktplatz findet Ihr auf meiner Startseite unten!

Sonnabend, der 17. März


Seit Tagen beglückt uns ein eiskalter starker Sturm aus Nord-Ost. Die Temperaturen
von durchschnittlich minus 2° Celsius fühlten sich wegen des eiskalten Sturms an wie
minus 20° Celsius. Ein Blick aus dem Fenster zeigt, dass es in der Nacht wieder mal
geschneit und auf die Landschaft in ein weißes Tuch gelegt hat. Es ist jeden Morgen wie
eine neue Wundertüte.
Trotzdem geben wir die Hoffnung nicht auf das das Wetter bis zu unserer Abfahrt am
27. März besser wird. Auf jeden Fall behalten wir diesbezüglich unseren
sprichwörtlichen Optimismus, denn der Countdown läuft.

Noch 10 Tage bis zur Abfahrt!

Ich habe im Internet einen ganzen Satz Armbanduhren bestellt, die gestern angekommen
sind. Solche kleinen Geschenke habe ich immer mit einem Hintergedanken dabei. 
Zum Beispiel, wenn mal etwas am Fahrzeug nicht so richtig in Ordnung ist, oder man
eine andere kleine Hilfe bekommt, dann ist dieses kleine Geschenk immer ein
schönes Dankeschön. Dieses hat sich seit Jahren immer wieder mal bewährt.




Sonntag, der 18. März

Der strahlende Sonnenschein und der blaue Himmel haben mich dazu verführt heute
schon ganz früh einen Spaziergang in unserem Hafen zu unternehmen. Was vom Zimmer
aus durch den Sonnenschein so schön nach Frühling ausgesehen hat, entpuppte sich aber
als eiskalter Tag, denn durch den starken Wind erhöhten sich die gefühlten Temperaturen
sehr stark. Wie gut, dass ich mich entsprechend warm angezogen habe.
Die Kutter haben Ihren Fang, zu dieser Jahreszeit ist es der Hering, schon gelöscht und
so ist sonntägliche Ruhe im Hafen eingekehrt.
Die nunmehr sehr dünne Eisschicht, die sich immer wieder bei den zur Zeit herrschenden Teperaturen sehr schnell bildet, wird wohl in den nächsten Tagen ganz weggeschmolzen
sein, denn die Wettervorhersage verspricht nun endlich höhere Temperaturen.
Wir haben hier weder Salz- noch Süßwasser sondern das so genannte Brackwasser. Das
eine Mischung von beidem, denn hier bei uns in der Region beim Zusammentreffen von Greifswalder Bodden, Peene und Ostsee mischt sich das Süßwasser aus der Peene
mit dem Salzwasser der Ostsee.


Sonntägliche Ruhe in unserem Fischereihafen

Der Countdown läuft unaufhaltsam weiter!

Noch 9 Tage bis zur Abfahrt!




Montag, der 19. März

Jetzt am frühen Morgen, es ist 06:50 Uhr schein auch wieder die Sonne und es scheint
ein schöner, wenn auch immer noch sehr kalter Tag zu werden. Der starke eiskalte Wind
hat sich gelegt und so werden heute sicher die Teperaturen tagsüber kräftig steigen.

Selbst die Natur scheint allmäglich zu erwachen. Den Graureiher den ich gestern noch
am Ufer der Peene gesehen hatte hat mich auch bemerkt und ehe ich den Fotoapparat
in Stellung gebracht hatte flog er auf und davon. So habe ich ihn nur von hinten erwischt,
aber ich finde das durch Spiegelung im Wasser das Bild doch noch ansehnlich
geworden ist.




Noch 8 Tage bis zur Abfahrt!


Dienstag, der 20. März

Die nun schon tagsüber wärmende Sonne hat mich dazu verleitet mIch heute mit
Waschbürste und Wassereimer zu bewaffnen um unser Jonnymobil vom winterlichen
Schmutz zu befreien. Die beiden Seiten und die 4 Räder habe ich geschafft bevor der
Ruf zum Mittagessen mich erreichte. Wenn mich Morgen wieder die Arbeitswut
überkommen sollte, werde ich den Rest auch noch säubern.
Normalerweise, wenn mich die Arbeitswut überkomt, setze ich mich ganz still in eine
 Ecke und warte bis der Anfall vorbei ist, aber in diesem Fall mache ich mal eine
Ausnahme, denn wenn es bald losgeht soll das Womo schön sauber sein.

Noch 7 Tage bis zur Abfahrt!

Mittwoch, der 21. März

Heute Nacht hat Väterchen Frost wieder zugeschlagen, aber jetzt am frühen Morgen,
es ist 07:15 Uhr, scheint schon wieder die Sonne vom wolkenlosen Himmel. Das hindert
die Zeit aber nicht in Richtung Abfahrt weiter zu laufen. Uns fällt immer wieder etwas
ein was noch eingepackt und mitgenommen werden muss.
Der Stauplatz im Wohnmobil wird langsam knapp, aber immerhin lassen sich alle
Stauklappen "noch" schließen. Wenn es dann doch enger werden sollte, haben wir ja
auch noch unsere große Garage. Dazu kommt auch die Hoffnung, dass wir wie in den
vergangenen Jahren nicht in eine Gewichtskontrolle kommen ...

Noch 6 Tage bis zur Abfahrt!

Donnerstag, der 22. März

Es darf doch nicht wahr sein! Ich traue meinen Augen nicht. Es hat in der Nacht schon
wieder angefangen zu schneien und jetzt, es ist 06:50 Uhr, schneit es immer noch
aus den tief hängenden, nicht gutes verheißenden dunkelgrauen Wolken. Hört
denn dieser Winter garnicht mehr auf? Im vorigen Jahr sind wir ja schon am 23. März auf
die Reise gegangen und da war das Wetter schon viel wärmer und angenehmer.
Naja, wir haben immerhin noch März und da ist es eigentlich garnicht so unnormal
das immer noch Schnee fällt. Wir wollen eigentlich heute noch einmal losfahren und die
letzten Einkäufe erledigen, aber ich werde erst einmal hinaus gehen und schauen, ob das
grade im Radio angesagte Glatteis auch hier bei uns ist ...
07:10 Uhr. Ich war draussen und habe festgestellt das es zwar schneit, aber zur Zeit
kein Glatteis unter der Schneedecke zu spüren ist. Andererseits sind aber im Schnee auch
keine Fahrspuren von anderen Fahrzeugen zu sehen. Aber, Bange machen gilt nicht und so
werden wir uns nach dem Frühstück zu unseren Einkäufen auf die Fahrt begeben.

Wenn ich das mit dem erneuten Schnee vorher gewußt hätte, dann hätte ich mir nicht
die Arbeit gemacht und das Womo von außen gereinigt ...

 
Hier 2 aktuelle Fotos von 07:10 Uhr

Einkauf erfolgreich beendet. Ab 10:00 Uhr hat es aufgehört zu schneien und ab 11:00 Uhr
war der Schnee schon wieder abgetaut. Unsere Piepmätze holen sich, wie jeden Tag, ihre
Futterration von der Terrasse. Heute hat sich ein neuer Gast dazu gesellt. Es ist kein
Rotkehlchen und ich muss noch herausfinden welcher Vogel das ist. Ich meine es ist
ein Gimpel.

 

Ich war auf dem Rückweg vom Einkaufen noch in der Werkstatt meines Vertrauens und
habe an allen vier Reifen den Luftdruck prüfen lassen. Mit dieser letzten 
technischen Maßnahme ist unser Wohnmobil nun auch für die Reise bereit.

Noch 5 Tage bis zur Abfahrt!

Freitag, der 23. März

Ein trüber nasskalter Freitag. Von wegen Frühlingsanfang. Davon ist noch nichts zu merken.
Dennoch bleibt die Zeit nicht stehen und sagt uns:

Noch 4 Tage bis zur Abfahrt!

Sonnabend, der 24. März

Geht doch! Man muss nur mal kräftig auf das Wetter schimpfen und schon scheint
heute morgen die Sonne. Nun sieht die Welt doch schon wieder ganz anders aus. Wir
werden das letzte Wochenende vor der großen Reise in aller Ruhe zu Hause verbringen
und die letzten Dinge ordnen. Im großen und ganzen sind wir aber mit unseren
Vorbereitungen fertig und fiebern nun der Abfahrt entgegen.
Zum Wochenende habe ich noch eine kleine Fotogeschichte zum Schmunzeln für Euch.
Bitte Fotoseite 10 klicken:

Fotoseite 10

Noch 3 Tage bis zur Abfahrt!


Sonntag, der 25. März

Die frisch gewaschenen Gardinen und den Vorhang zum Fahrerhaus habe ich gestern
wieder im Womo angebracht. Da wir ja eine Lederausstattung haben, habe ich alle Siitze
mit einem Lederpflegemittel behandelt und unseren Wassertank erst einmal mit nur
30 Liter Frischwasser aufgefüllt. Dieseltank bis zum Anschlag gefüllt und noch einmal
den Ölstand kontrolliert. (Diesel im Moment hier bei uns 1,11 Euro pro Liter)
Alle Uhren sind nun auf Sommerzeit umgestellt und dadurch sind wir unserer Abfahrt
am Dienstag um eine Stunde näher gekommen.
Hier mal eines meiner Teleobjektive in Verbindung mit meiner CANON 60 D. Mit dieser
Kombination bin ich des öfteren in der Natur unterwegs. (Bild unten)



Mit diesem Teleobjektiv kann man weit entfernte Motive heranziehen und bei
einigermaßen gutem Licht Aufnahmen machen, wie auf den folgenden Bildern zu
sehen sind.
Leider sind solche großen Objektive sehr schwer und für die Reise ungeeignet.
Daher bleibe ich bei meinem bewährtem Tamrom "Immerdrauf" das für alle spontanen Situationen, wie Nah, Fern und Normalaufnahmen sehr gut geeignet ist.

 

 

 

Noch 2 Tage bis zur Abfahrt!


Montag, der 26. März

Der letzte Tag unseres 5 monatigem Heimaturlaubs ist angebrochen und zeigt sich jetzt
um 07:15 Uhr als feuchter, nebliger Morgen. Es regnet leicht, aber auch das sehen wir
positiv und glauben einfach, dass es Abschiedstränen sind.
Wir haben in den letzten Tagen zu unserer großen Freude sehr viele Emails mit
guten Wünschen zu unserer Reise bekommen, die ich natürlich alle beantwortet habe.
Stellvertretend für all diese Emails möchte ich hier, mit Erlaubnis des Absenders, mal
eine der Mails veröffentlichen:



Vielen Dank an Hoddel und seine Familie!

 Auf jeden Fall ist alles gerichtet und so werden wir uns morgen früh nach dem Frühstück
auf die erste Etappe machen. Mit dem Beginn der Reise am Dienstag, den 27. März geht
es dann im 2. Teil, der unten angeklickt werden kann, weiter.

Noch 1 Tag bis zur Abfahrt!




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