Teil 7

Dieser Teil beschreibt unsere Weiterreise von Franken
nach Frankreich


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Montag, der 7. August
Tag 138


Heute wollen wir einen größeren Sprung machen und zwar bis nach Mosbach am Neckar.
Es werden ca. 250 Kilometer bis dorthin werden. Von dort aus wollen wir dann in
mehreren Etappen weiter nach Breisach am Rhein, um von dort aus später nach
Frankreich, Region Ellsaß-Lothringen zu fahren.


Karte von Google Earth

Stellplatz Mosbach: Gebühr gratis, Strom: 1 Euro, Wasser: 1 Euro, VE: gratis

Koordinaten von Mosbach

49°21'37"N  9°8'50"E



Wir haben uns von unseren Freunden am frühen Morgen verabschiedet und sind
tatsächlich in Mosbach gelandet, nachdem wir in Würzburg vergeblich versucht
hatten einen Parkplatz zu ergattern um bei der Bank Geld abzuheben.
Wir haben einen kleinen Spaziergang durch die Altstadt unternommen und haben eine
Gaststätte gesucht um unseren inzwischen großen Hunger zu stillen. Die Rettung war
dieses Chinesische Restaurant, dass uns vor dem Hungertot bewahrt hat.






           Mosbach besitzt eine schöne Altstadt mit einer lebendigen Fußgängerzone.










Nachdem wir uns den Wamms vollgeschlagen hatten beschloßen wir doch noch weiter
bis nach Heilbronn zu fahren
. Gesagt, getan und nach insgesammt 366 Kilometer
erreichten wir Heilbronn gegen 15:00 Uhr.
Oh Schreck laß nach, denn der Platz war "Knüppeldicke" voll
, aber auch hier kam mir
mein sprichwörtliches Glück zu Hilfe, denn in der letzten Ecke, unter Bäumen und im
Schatten quetschte ich mich noch in die letzte vorhandene Lücke und siehe da auch hier funktionierte unsere TV-Antenne und wir haben sogar Fernseh Empfang.

Koordinaten von Heilbronn

49°7'50"N  9°12'18"E


Stellplatzgebühr: gratis, Strom: 1 KW=50 Cent, Wasser 100 Liter=1 Euro,
Entsorgung= 1 Euro







D
ienstag, der 8. August
Tag 139


Wir haben beschloßen, dass wir hier in Heilbronn noch einen Tag länger bleiben wollen.
Zum einen gefällt uns der Stellplatz, der alles wichtige bietet und zum anderen wollen
wir die Stadt etwas erkunden.
Da der Platz etwas außerhalb der Innenstadt liegt, müssen wir uns ein Taxi nehmen,
weil der längere Fußweg zu anstrengend für Regina ist.

Es erwartete uns eine moderne Altstadt mit vielen Geschäften, also den üblichen
Verdächtigen wie z.B. Kaufhof, Rewe, C&A und natürlch den ganzen Modegeschäften.
Auffallend waren die schönen breiten teilweise schön geschmückten Fußgängerzonen
mit vielen Sitzgelegenheiten.















Nach dem Bummel durch die Altstadt nahmen wir einen kleinen Imbiss bei "NORDSEE"
und dann ging es per Taxi zurück zum Stellplatz.



Direkt neben dem Stellplatz befindet sich ein riesengroßer, ausserordentlich gepflegter
Park mit wunderschönen Blumenbeeten. Der Park endet am Neckar.









Aus den Blumenbeeten heraus habe ich einige der Blumen mal extra fotografiert, weil ich
aus verschiedenen Kommentaren heraus gemerkt habe, dass viele Blumenfreunde hier
mitlesen und die Blumenbilder immer wieder mal gelobt haben.

 


 


 


 


 


 


 


 








Mittwoch, der 9. August
Tag 140


Nach unserem Ruhetag in Heilbronn geht es heute nach dem Frühstück weiter in Richtung Süden und zwar mach Mössingen. Mössingen ist eine Große Kreisstadt im Landkreis
Tübingen am Fuß der mittleren Schwäbischen Alb, rund 15 Kilometer südlich der
Kreisstadt Tübingen. Sie gehört zur Region Neckar-Alb und zur Randzone der
europäischen Metropolregion Stuttgart.


Koordinaten von Mössingen

48°24'47"N  9°4'10"E


Gebühr: gratis, Wasser 80 Liter= 1 Euro, Strom 1 KW = 50 Cent, Entsorgung= 1 Euro.


Karte von Googl Earth

Gegen 10:00 Uhr haben wir Mössingen schon erreicht. Der Stellplatz war etwas ungepflegt,
aber alle VE Möglichkeiten waren da und funktionierten auch. Wir beschloßen jedoch
etwas weiter zu fahren und zwar nach Rottenburg am Neckar, wo wir zunächst den freien Stellplatz im Ortsteil Bad Niederau besuchten. Das war ein normaler Parkplatz an einer
Brücke über den Neckar, ohne VE, Strom und Wasser.






Also fuhren wir weiter direkt nach Rottenburg zu dem ausgewiesenen Stellplatz.


Karte von Googl Earth

Koordinaten von Rottenburg am Neckar

48°28'20"N  8°57'2"E


Gebühr: 5 Euro am Automat zu zahlen, Strom 1 KW = 50 Cent, Wasser 50 Liter = 1 Euro.

Der saubere Platz liegt ruhig am Neckar und bietet alles was man braucht. Fußläufig
ist auch ALDI zu erreichen. Hier werden wir zumindest bis Morgen bleiben und dann
weiter entscheiden. Wieder mal Glück gehabt, denn am Stromautomat waren noch 2 KW
vom Vorgänger übrig. Vielen Dank dafür.












Unsere weitere Planung sieht vor, dass wir morgen nach Tutlingen fahren werden. Je
nachdem wie es uns dort gefällt werden wir evtl. 2 Tage dort verbringen. Aussagen
von anderen Wohnmobilisten zufolge soll es dort kostenfreies WLAN geben.
Anschließend werden wir Geisingen einen Besuch abstatten. Dort waren wir vor
vier Jahren schon einmal und es hatte uns sehr gut gefallen. Weiter geht es danach
an die französische Grenze nach Breisach im Breisgau. Dort entscheiden wir dann, ob
wir die Weinstraße in Elsaß-Lothringen in Richtung Pont a Mouson nehmen werden.
Soweit die Planung für die nächste Zeit. Wie sich unsere Weiterfahrt letztendlich
wirklich entwickelt werde ich natürlich wie immer hier in Wort und Bild berichten.


Karte von Googl Earth

Donnerstag, der 10. August
Tag 141


Es ist jetzt 06:55 Uhr, es will garnicht richtig hell werden und der Regen, der die
ganze Nacht gewütet hat, nimmt kein Ende. Wie gut, dass wir auf einem asphaltierten
Platz stehen und nicht in Gefahr laufen uns fest zu fahren. Wie dem auch sei, werden
wir trotzdem weiter fahren. Auf dem Weg nach Tutlingen schauen wir uns auch noch
die Plätze in Sulz am Neckar und Oberndorf am Neckar an. (Siehe Karte oben) Beide
Plätze bieten lt. Bordatlas u.a. auch Strom an, was in Tutlingen nicht der Fall ist.
So können wir wenn nötig, unsere Heizung in Gang setzen, denn die kommenden Tage
soll es einen rapiden Temperaturabfall geben. Aber der Voraussage nach soll
es zum Wochenende wieder schön werden ...
So, Frühstück ist fertig, ich werde später weiter berichten.

Nun ist es 12:20 Uhr und wir haben unseren heutigen Stellplatz in Geisingen erreicht.
Wir haben uns die angekündigten Stellplätze angesehen. Man kann sie alle ohne Probleme anfahren, aber z.B. in Sulz am Neckar hat man durch hohe Bäume kein Fernsehempfang.
Der Platz in Oberndorf a. Neckar liegt ziemlich ausserhalb.
Wir sind also weiter nach Tutlingen gefahren und fanden einen ziemlich engen,
nicht sehr einladenden Platz vor. (Bild unten)



Vielleicht liegt es auch am Wetter, dass alles etwas trübe und trist aussah. Jedenfalls hat
uns auf der ganzen heutigen Fahrt starker Regen begleitet.






Letztendlich sind wir in Geisingen gelandet, wo wir eigentlich erst ein paar Tage später ankommen wollten. Hier ist ein sehr schöner Stellplatz, der uns schon vor vier Jahren sehr
gut gefallen hat. Hier werden wir uns für ein paar Tage "einnisten". Das Schöne hier ist: Kostenloses WLAN.


Karte von Googl Earth

Koordinaten von Geisingen

47°55'12"N  8°38'59"E


Gebühr: 1 Tag= 9 Euro, 2 Tage = 16 Euro, 4 Tage = 30 Euro, 7 Tage = 35 Euro inkl.
Entsorgung / Müllentsorgung.
Wasser: 80 Liter = 1 Euro bzw. 10 Liter= 10 Cent, Strom: 2 KW = 1 Euro.

Hier auf diesem schönen, sauberen Stellplatz werden wir gerne einige Tage bleiben.
(Im Bild rechts)







Meine Internet Verstärker-Antenne sorgt auch hier dafür, dass ich das freie WLAN
optimal empfangen kann. Die Nutzung dieser Antenne hat sich in diesem Jahr schon
mehr als bezahlt gemacht!



Wir haben natürlich ein 7 Tage Ticket genommen und zahlen so nur 5 Euro pro Tag.
Der ruhige und saubere Platz liegt an einem Nebenarm der Donau in sehr schöner landschaftlicher Lage. Einkaufsmöglichkeiten, u.a. NETTO sind fußläufig zu erreichen.
Der Regen hat diese Region fest im Griff und so bleibt uns nichts weiter übrig, als den
Tag mit Lesen und Fernsehen zu verbringen. Gegen Abend lockerte sich der Himmel
etwas auf, wie das folgende Bild zeigt und es zeichnete sich ab, dass es vielleicht eine Wetterbesserung gibt.



Freitag, der 11. August
Tag 142


Und wieder hat es die ganze Nacht geregnet. Jetzt am Morgen gegen 07:30 Uhr
scheint es langsam aufzuhören, sodass ich mit dem Fahrrad schnell zum Bäcker fahren
kann um frische Brötchen zu holen. Auf dem Platz rührt sich noch nichts, nur die
Hundebesitzer sind schon beim "Gassigehen".
Wenn es nun tatsächlich aufhört zu regnen werden wir uns ein wenig in der
Umgebung umsehen.
Ja, es hat aufgehört zu regnen, ist aber trübe und unfreundlich geblieben. Der Markt,
der hier jeden Freitag stattfinden soll besteht aus zwei Gemüseständen. Und genau
so trostlos präsentiert sich auch die ganze Stadt. Den einzige farblichen Lichtblick
zeigen die Blumen in den umliegenden Gärten und ein einsamer Schwan auf
dem Donauarm.

 



















Sonnabend, der 12. August
Tag 143


Immer noch trübes fast herbstliches Wetter. Aber immerhin regnet es nicht mehr.
Hier am Platz sind erstaunlich viele Schweizer Wohnmobile angekommen mit denen
wir ganz guten Kontakt haben. Zwei der Schweizer gehören einem Hundeclub an und die
haben ihre Hunde, fünf Shelties und eine norwegische Katze, mitgebracht. Alle zusammen
leben friedlich zusammen und befinden sich auf dem Rasen in einem eingezäunten Terrain.






Ansonsten gibt es von hier nicht allzuviel zu berichten. Wir haben die Gelegenheit
genutzt und unsere Garage mal aufgeräumt. Dabei haben wir festgestellt, dass wir
wieder viel zu viel unnötiges Zeugs mitgeschleppt haben. Ich glaube aber, dass das
eine "Krankheit" ist, die viele Wohnmobilbesitzer haben. Wie in jedem Jahr hatten wir
uns vorgenommen nicht mehr soviel mitzunehmen, aber bei diesem Vorsatz ist es
offensichtlich geblieben, denn die Realität sieht ganz anders aus.
Jetzt am Nachmittag, es ist 17:00 Uhr kommt doch tatsächlich für einige Minuten die
Sonne heraus. Das läßt hoffen ...


Sonntag, der 13. August
Tag 144


Heute ist mein Geburtstag. In Geisingen gibt es nur eine Pizzeria und einen Chinesen.
Natürlich fällt die Wahl für das Geburtstagsessen auf den Chinesen, den wir heute Mittag
heimsuchen werden. Im Moment, es ist jetzt 07:30 Uhr, bin ich dabei mich für die
zahlreichen Geburtstagswünsche die per Email hier eingetroffen sind, zu bedanken.
Ansonsten werden wir diesen Tag in aller Ruhe, dem Alter angemessen, verbringen.
Der Weg in die Stadt zum Chinesen führt uns entlang des Donauarms über diese Brücke.






Auf dem Rückweg können wir mit einiger Phantasie die Wohnmbile entlang des Donauarms
in der Mitte des Fotos erkennen.



Völlig überrascht war ich als am späten Nachmittag unsere Nachbarn vom Stellplatz,
ein Ehepaar aus der Schweiz mit einem Blumenstrauß zum Gratulieren zu uns kamen.
Na, das nenne ich doch mal eine sehr nette Geste.




Montag, der 14. August
Tag 145


Ich war sehr überrascht wie viele Emails und Anrufe mit guten Wünschen zu
meinem Geburtstag mich gestern erreicht haben. Ich möchte mich hiermit bei allen
bedanken, die an mich gedacht haben und Glückwünsche geschickt haben.
Also, nochmals vielen Dank.

Der Alltag hat uns nun wieder. Ein nebliger Morgen mit der Option auf späteren
Sonnenschein, so wird dieser Tag laut Wetterbericht werden.

  

Während ich das hier schreibe, kämpft sich die Sonne tatsächlich langsam durch und es verspricht ein schöner Tag zu werden. Nur ca. 40 Minuten später hat sich der Nebel
verzogen und so zeigt sich das folgende Bild aus fast gleicher Position geschossen.



Wir werden die nächsten 3 Tage noch hier auf
dem schönen Platz in Geisingen verbringen und uns dann die ca. 100 Kilometer nach
Breisach im Breisgau bewegen. Breisach liegt direkt an der Grenze zu Frankreich,
dass nach einer kurzen Fahrt über die Rheinbrücke erreicht wird.

Dienstag, der 15. August
Tag 146


Das Wetter ist gleichbleibend schön geblieben und wir genießen den Aufenthalt hier
 in Geisingen. Leider gibt es nicht besonders viel von hier zu berichten und darum will
ich an dieser Stelle mal eines meiner Experimente zeigen und gebe Euch anhand 
einer Beschreibung die Gelegenheit ähnliches einmal nachzumachen.
Viel Spaß dabei! Diese Fotomontage heißt übrigens
Jonny 4.0


Erst mal viel Spaß beim Klonen. Vielleicht kann mir jemand mal eine Erfolgsmeldung in
Form einer selbst erstellten Montage schicken..

Die Anleitung zum Erstellen dieser oder einer ähnlichen Fotomontage findet Ihr hier:
http://jonnyreisen.de/test3.htm

Mittwoch, der 16. August
Tag 148


Hier in Geisingen ist der Platz nun richtig voll geworden und es gibt allerhand zu sehen.
In der Nacht hat es wieder geregnet, aber am Morgen schien die Sonne wieder mit aller
Kraft. Unsere Zeit hier ist so langsam abgelaufen und so werden wir Morgen unsere Reise
fortsetzen.

Donnerstag, der 17. August
Tag 149


Das Ziel heißt Breisach im Breisgau an der französischen Grenze. Wie fast
immer nehmen wir die Landstraße um viel von der Landschaft zu sehen.
Die folgenden Bilder sind während der Fahrt nach Breisach entstanden.
















Karte von Googl Earth

Koordinaten von Breisach im Breisgau

48°1'47"N  7°34'30"E


Gebühr: 3 Tage = 13 Euro, Wasser und Entsorgung = 1 Euro

Gegen 11:00 Uhr haben wir Breisach erreicht und sind nach einem Einkauf bei LIDL zum Stellplatz gefahren. Hier mußten wir feststellen, das der Platz wegen Festlichkeiten erst
wieder am 1. September geöffnet wird. Was tun?
Also sind wir zunächst über die Rheinbrücke auf die andere Seite nach Frankreich
gefahren und haben uns einen Platz derekt am Rhein gesucht. Von hier aus haben wir
die Altstadt von Breisach auf der deutschen Seite schön vor die Linse bekommen.



Nun überlegen wir die weitere Planung, denn eigentlich wollten wir mindestens eine
Woche in Breisach verbringen bevor wir nach Frankreich weiter fahren wollten.
Wir werden erst einmal zu Mittag essen und dann weiter sehen ...
Also, wir haben beschloßen hier auf der französischen Seite des Rheins zu bleiben,
zumal sich noch ein Engländer, ein Tchesche und ein Deutscher zu uns gesellten.
Alle wollen hier stehen bleiben, evtl. sogar mehrere Tage.
Eigentlich sind wir im nachhinein ganz zufrieden, dass der Breisacher Stellplatz
geschloßen ist, denn sonst hätten wir diesen schönen Platz auf der Rheininsel auf der französischen Seite niemals gefunden. Es gibt hier immer etwas zu sehen und es
wird nicht langweilig.


Karte von Google Earth
 
Mal kommen viele Schwäne und Enten zur Fütterung, dann kommen die großen
Hotelschiffe vorbei und viele private Motorbootfahrer und Wasserskiläufer
vervollständigen das Bild das sich uns hier bietet.
Die folgenden Fotos sind von der Rheininsel, unserem Standort in Richtung
Deutschland entstanden.





















Spät am Abend zeigt sich uns Breisach mit dieser Ansicht.



Freitag, der 18. August
Tag 150


Heute am frühen Morgen, es ist 06:40 Uhr bieten sich uns die beiden folgenden Bilder.






Hier habe ich ein Panoramafoto, bestehend aus sechs Hochkantfotos zusammen gestellt.
Das wirkt natürlich erst richtig in Postergröße.



Heute ist Relaxen angesagt und wir schauen dem Federvieh bei ihren Treiben zu.
Laut Wetterbericht soll es ja am Nachmittag mit dem schönen Wetter erst einmal zu
Ende sein. Also, nutzen wir die schönen Stunden noch so lange wie möglich ...












Sonnabend, der 19. August
Tag 151

Das Wetter ist tatsächlich schlechter geworden, was aber unserer guten Laune keinen
Abbruch tut. Gestern Abend hat es kurz gewittert, in der Nacht ab und zu geregnet
und der heutige Morgen zeigt sich ziemlich grau. Genau so hatte es der Wetterbericht vorausgesagt und darum waren wir "vorgewarnt". Immerhin hat es jetzt um
07:40 Uhr aufgehört zu regnen.
Vor dem Gewitter konnte ich gestern noch dieses Foto machen, dass die Womos mit
Sicht vom Rheinufer her zeigt.



Ich denke, dass wir heute noch hierbleiben werden, müssen aber dann schauen, dass wir irgendwie an eine Entsorgung kommen, was hier an diesem schönen Platz leider nicht
möglich ist. Auf deutscher Seite ist der nächste Platz mit VE Möglichkeiten
ca. 20 Kilometer entfernt. Es ist uns noch zu füh um in Frankreich zu bleiben bzw. weiter
zu fahren, also bleibt uns nur die Möglichkeit uns auf deutscher Seite einen
geeigneten Platz zu suchen.
Es ist doch noch ein freundlicher Tag mit überwiegend großem Sonnenanteil geworden.
Auf den Hotelschiffen die hier anlegen findet die obligatorische Rettungsübung statt,
bervor die Schiffe ihre Reise wieder auf dem Rhein fortsetzen.






Sonntag, der 20. August
Tag 152


Wir haben festgestellt, dass am Touristenbüro eine Toilette ist wo wir unsere
entsorgen konnten. Nun sind wir eine Sorge los. es war heute wieder ein schöner
Tag den wir bei strahlendem Sonnenschein genossen haben. Mit unseren netten
Nachbarn, die aus dem österreichischen St. Pölten stammen haben wir hier schöne
Stunden verlebt. Morgen am Montag werden wir diesen Platz verlassen und uns
nach Emmendingen begeben, dass ca. 30 Kilometer entfernt von hier ist.
Unsere St. Pöltener Nachbarn fahren auch weiter. Sie wollen an die Spanische
Nordküste.


Karte von Googl Earth

Wir wollen noch ein paar Tage in Deutschlend bleiben um mein ALDI Internet noch
auszunutzen. Danach aber geht es dann endgültig nach Frankreich. Zunächst jedoch
fahren wir heute nach Ettenheim wo sich ein Campingzubehör befindet. Unsere
Auffahrkeile haben nun endgültig den Geist aufgegeben, sodass wir unbedingt
neue brauchen. Danach gehts dann nach Emmendingen auf den Stellplatz. Es kann
aber auch sein, dass wir von Ettenheim aus direkt nach "Bourbach le Haut" in
Frankreich fahren. Wie wir uns letztendlich entscheiden werden, wird natürlich
hier berichtet.

Montag, der 21. August
Tagt 153


Es ist jetzt 09:55 Uhr und wir haben nur 12 Kilometer von Breisach entfernt in
Bad Krozingen ein Campingzubehör gefunden und unsere Auffahrkeile gekauft.




 Da wir nun nach Frankreich fahren kann es sein das ich nicht mehr unbedingt zeitnah
berichten kann, da ich in Frankreich immer auf einen offenen WLAN-Zugriff
angewiesen bin.
Also, bitte Geduld und Verständnis.

Bonjour Frankreich 

Karte von Googl Earth

Wir haben beschloßen von hier aus die 70 Kilometer nach Bourbach le Haut in
Frankreich zu fahren. Unterwegs kamen wir durch viele kleine blumengeschmückte
Dörfer und kleine Bergstraßen. Bourbach-le-Haut ist eine französische Gemeinde
mit 414 Einwohnern im Département Haut-Rhin in der Region Grand Est. Die Gemeinde
liegt in den Vogesen an der Passstraße zum Col du Hundsruck zwischen Masevaux und Bitschwiller-lès-Thann










Auch Bourbach le Haut empfängt uns mit sehr schönem Blumenschmuck.
Tatsächlich sind wir genau um 11:11 Uhr hier angekommen und geniessen natürlich

die schöne Aussicht die sich uns hier bietet.
 Ganz in der Ferne, unter den Wolken, kann man mit etwas gutem Willen die
Schweizer Alpen erkennen.







Am Platz fanden alles so vor wie im Bordatlas beschrieben.

Koordinaten von Bourbach le Haut

 47°47'41"N  7°1'45"E


Gebühr: 6 Euro, inkl. Wasser, Strom und Entsorgung.


Und wieder hat sich meine gute Antenne bezahlt gemacht. Hier oben in den Bergen,

 

Dienstag, der 22. August
Tag 154

Heute sind wir wieder weiter gefahren. Unser Ziel sollte Geradmer sein. Die Fahrt
dorthin, durch die Vogesen, führte uns über jede Menge enge, aber gute Straßen und
über mehrere Pässe.

Ab und zu hatten wir die Möglichkeit wunderschöne Ausblicke zu erhaschen.


Karte von Google Earth

 

 

 

 

 

 

Unterwegs haben wir noch bei einem französischen ALDI unsere Vorräte aufgefüllt..

In Gerardmer angekommen erlebten wir wieder mal eine Überraschung, denn der
ganze Platz war voll von Schaustellern. Hier war grade eine große Kirmes im Gange.

Also, beschloßen wir weiter zu fahren und landeten schließlich in Charmes. Ein sehr
schöner Stellplatz erwartete uns hier direkt am Kanal des Vosges.

Stellplatz Charmes: Gebühr: 7 Euro inkl. Strom, Wasser und VE

Koordinaten von Charmes

 48°22'25"N  6°17'42"E

 

 

Wie man auf den Bildern oben sieht ist das Wetter wirklich schön und wir genießen
unseren Aufenthalt hider im Charmes am Kanal.

Mittwoch, der 23. August
Tag 155

Heute morgen ist es ziemlich frisch. Unser Termometer im Womo zeigt +15° Celsius.
Aber dennoch verspricht es wieder ein schöner Tag zu werden, denn die Sonne strahlt
jetzt um 08:30 Uhr schon recht kräftig vom blauen Himmel. Die morgentliche Stimmungen
sind für mich immer die schönsten des Tages. In den Nachbarwomos rührt sich noch nichts,
nur die Hundebesitzer  sind schon mit ihren Lieblingen unterwegs um das nötig
Geschäft zu erledigen.
Wir wollen heute auch noch hier bleiben und nach dem Frühstück in die Stadt
wandern. Vielleicht habe ich Glück und finde ein Cafe wo ich kurz ins Internet komme
um mein Reisetagebuch zu aktualisieren.
Ja, ich hatte Glück und habe ein Cafe gefunden wo ich ins Internet gehen und die
folgenden Bilder hochladen konnte. Das hat mich einen Capuccini (2 Euro)
gekostet.






Von der Brücke aus haben wir einen guten Blick über den Stellplatz (2 Bilder oben)
und erfreuen uns an der schönen Blumenpracht am Marktplatz. Auffällig ist, dass in den
noch so kleinsten Dörfern in Frankreich die Straßen immer schön geschmückt sind.















Und wieder hat mich heute das Glück an die Hand genommen und mir einen schnellen
Internet-Zugang ermöglicht. "Free WIFI stop" bekomme ich mit unbegrenzten
Datenzugang für jeweils 2 Tage für insgesamt 3 Euro. Nun brauche ich nicht mehr mit
meinem Laptop ins Cafe gehen, sondern kann aus dem Womo heraus agieren.

Donnerstag, der 24. August
Tag 156


Heute Morgen wurden wir von einem lauten klappern geweckt. Was war das?
Zuerst konnte ich nichts enrdecken, aber dann, bei einem erneuten klappern, konnte ich
die Ursache lokalisieren. Ein einsamer Storch hatte sich in einem der hohen Bäume
hier auf dem Platz niedergelassen und war der Meinung das er uns wecken müßte.



Auf dem Weg in die Stadt zum Metzger, wir konnten dort für Morgen eine gegrillte
Ente bestellen, entstand auch noch diese Aufnahme. Sie zeigt einen kleinen Kanal
auf der anderen Seite des Stellplatzes, sodass wir vermuten, dass sich der Platz
auf einer kleinen Insel befindet. Wir werden heute unseren Aufenthalt hier um
weitere zwei Tage verlängern, da es uns hier ausnehmend gut gefällt.



Freitag, der 25. August
Tag 157

Die für heute beim Metzger bestellte Ente habe ich abgesagt, denn es stellte sich heraus,
dass es sich nicht um eine Ente, sondern um ein kleines, gegrilltes Hühnchen handelte.
Die 8.50 Euro die das Hühnchen kosten sollte, halte ich selbst für französische Verhältnisse
viel zu überteuert. Also, gibt es heute Matjes mit Pellkartoffeln, eines meiner
Lieblingsgerichte.
Der beliebte Stellplatz hier in Charmes ist nun brechend voll geworden.



Das Wetter spielt auch mit und so werden wir auch diesen Tag in vollen Zügen genießen.
Bei einem letzten kleinen Spaziergang durch den Ort entdeckten wir einen kleinen Markt.
Rund um die Kirche hatten sich einige wenige Stände plaziert und boten ihre Erzeugnisse
an. Wir haben am Hähnchen und Haxenstand natürlich zugeschlagen, denn man muß für
das Hüftgold schon einiges tun. Auch eine Palette frische große Hühnereier
wechselten den Besitzer.






Nach einer kleinen Pause am Rathausplatz und einem Capuccino ging es zurück auf den Stellplatz.



Wir haben vor, Morgen die ca. 60 Kilometer nach Toul am Rhein-Marne-Kanal weiter
zu fahren. Einer unserer Nachbarn hier hat uns diesen Platz als sehr schön beschrieben
und so sind wir gespannt was uns dort erwartet.


Karte von Googl Earth

Wir wollen uns aber bevor wir nach Toul fahren noch einen Platz direkt an der Mosel
mit Namen "Goncourt" ansehen, der uns ebenfalls als sehr schön beschrieben wurde.
Sollte er uns nicht gefallen können wir immer noch Toul anfahren.


Karte von Googl Earth


Sonnabend, der 26. August
Tag 158

Nachdem wir LIDL in Charmes noch einen Besuch abgestattet haben machen wir uns
auf den Weg nachn Goncourt.



In Goncourt fanden wir einen schönen Platz mit 25 Stellplätzen vor. Leider konnte man
an keinem der Plätze Fernsehen empfangen. Darum sind wir weiter nach Toul gefahren.
Der Platz mit 9 Stellmöglichkeiten war nachdem wir das vorletzte "Loch" gefüllt hatten
fast komplett voll. Wir haben uns gewundert, dass uns unser Navi eigentlich ganz anders führen wollte, aber dann hat sich heraus gestellt, dass der Platz der im Bordatlas
und anderen Stellplatzbüchern angegeben ist nicht mehr existiert. Seit einem Jahr ist
dieser nagelneue schöne Platz hier am Rande der befestigten Altstadt entstanden.

Koordinaten von Toul

 48°40'45"N  5°53'18"E



Gebühr: 7 Euro inkl. Wasser, Strom und VE



Wir haben uns aus der gleißenden Sonne noch einmal umgesetzt und einen schönen Schattenplatz unter Bäumen, aber mit Fernsehempfang besetzt.



Die Hecke auf der Ausstiegseite beherbergt vieles an Kleingetier.






Nur ca. 50 Meter vom Stellplatz entfernt haben wir den Stadthafen von Toul entdeckt.






Hier liegen sehr viele schöne Hausboote und Motoryachten, natürlich wieder ein Fressen
für meine Kamera. Wir werden auch Morgen am Sonntag noch hier bleiben und uns dann
am Montag nach Pont a Mousson begeben.

Sonntag, der 27. August
Tag 159

Ein kleiner Gang durch die Befestigungsanlage von Toul scheiterte an der großen Hitze
die hier zu spüren ist. Selbst den kleinen Eidechsen die sich an den gewaltigen
Mauern aufhalten scheint es viel zu warm zu sein.



Immerhin bekommt man bei dem folgenden Foto einen Eindruck von der mehrfach durch
Wälle und Wassergräben gesicherte Befestigungsanlage.
 Vielleicht probiere ich es am Nachmittag noch einmal in die Altstadt zu kommen.






Bei diesem Bäcker bekamen wir selbst heute am Sonntag frisches Baguette und Kuchen.



Über die mit Blumen geschmückte Brücke ging es dann zum Stellplatz zurück.










Montag, der 28. August
Tag 160


Am frühen Morgen haben wir unsere sieben Sachen gepackt und sind die Wahnsinnsstrecke
von 35 Kilometer bis nach Pont a Mousson gefahren.



Koordinaten von Pont a Mousson

 48°54'11"N  6°3'40"E


Gebühr: 9,50 Euro, inkl. WLAN, Strom, Wasser, Dusche, Waschmaschiene und VE. 
Bei Buchung von 7 Tagen = 55 Euro.


Und wieder war mir das Glück hold, denn auf dem ziemlich vollen Platz war ausgerechnet
unser "Stammplatz", der schönste hier mit der absolut besten Aussicht auf die Mosel frei.
Das hatte ich nicht zu Träumen gewagt, denn für diesen Platz wurden in den
vergangenen Jahren schon Wartelisten erstellt. Wir haben natürlich für 7 Tage gebucht
und sind daher in den Genuss eines günstigen Preises gekommen. Endlich habe ich auch
wieder einen Internet-Zugang, wenn zwar auch sehr langsam, aber immerhin ...


Hier die Aussicht von unserem Wohnmobil aus auf die Moselbrücke.


Unser Stellplatz mit der rechts zu sehenden schönen Assicht.


Hier die Mosel und die Brücke etwas näher. Links an der Brücke die Markthalle, die
allerdings nur Sonnabends geöffnet hat.


Dienstag, der 29. August
Tag 161


Wir haben uns nun für einige Tage hier auf dem schönen Stellplatz von Pont a Mousson eingerichtet. Das WLAN funktioniert so leidlich und ich kann jetzt zumindest wieder
aktuell berichten. Das folgende Bild habe ich gestern Abend in der blauen Stunde
gemacht. Es zeigt die Moselbrücke in voller Beleuchtung.



Heute habe ich mal die zahlreich vorhandenen Schwäne, Enten und anderes Federvieh
aufs Korn genommen.









Nur wenige Schritte von unsefrem Platz entfernt treffen sich täglich viele Schwäne und
Enten um sich füttern zu lassen.






Auch heute soll sich laut Wetterbericht die schon fast unerträgliche Hitze fortsetzen.
Trotzdem wir ja von Griechenland er schon "vorgebraten" sind istes hier unerträglich warm
und schwül. Tagsüber bewegen sich die Temperaturen zwischen +30° und +34° Celsius.
Wie gut, dass wir an unserem Platz einigermaßen schattig stehen, wären aber trotzdem
froh, wenn die Temperaturen so langsam mal ins erträgliche fallen würden.



Hier habe ich mal ein Bild gemacht, wo man einen einigermaßen guten Eindruck über fast
dasganze Gelände des Stellplatzes und des Hafens bekommt. ( Bild oben ) Das Foto habe ich von der Terrasse des Restaurants am Capitanat gemacht. Hinten rechts der Womoplatz,
links der Hafen und mittig durch die Bäume verdeckt weitere Stellplätze und
die Moselbrücke.




Mittwoch, der 30. August
Tag 162


Und wieder beginnt der Tag mit Sonnenschein und blauem Himmel. Ich frage mich so
langsam warum wir überhaupt nach Griechenland gefahren sind, denn die Temperaturen
sind hier überhaupt nicht schlechter.
Die Blumenpracht in Frankreich die uns überall begegnet hat auch hier am Stellplatz nicht
halt gemacht. Überall sind schöne, gepflegte kleine Blumeninseln angelegt.



Hier habe ich mal aus der vielzahl der Blumen einige heraus gesucht und fotografiert. Ich
weiß anhand vieler Emails, dass viele der Leser meines Reisetagebuchs sehr gerne meine Blumen und Pflanzenbilder sehen möchten. Darum versuche auch immer wieder schöne
Blumen für sie zu finden und hier zu veröffentlichen.









Man muss aber bis spätestens um 15:00 Uhr auf diesem schönen Platz ankommen, sonst
bekommt man kein Platz mehr und die Schranke wird geschlossen. (siehe Bild unten)



Auf der Mosel bietet sich auch ständig ein anderes Bild, denn viele Boote und Schiffe sind
hier dauernd unterwegs. Es wird also nie langweilig.















Donnerstag, der 31. August
Tag 163


Das Wetter hat sich nun doch ziemlich drastisch geändert. Die große Wärme ist vorbei
und es herschen nun wieder "normale" Wetterverhältnisse. Es hat in der Nacht ordentlich geregnet und die Luft ist nun frisch und sauber. Wie schön, dass man wieder durchatmen
kann und wir genießen die frische Luft sehr.
Der Morgen beginnt wie fast immer mit einem frischen Baguette, dass jeden Tag von
einer mobilen Boulangerie (Bäckerei) zum Platz gebracht wird.



Jede Menge Federvieh treibt sich hier am Ufer der Mosel herum. Einige davon konnte ich beobachten und fotografieren. Das folgende Bild zeigt den Chef eines Schwanenclans der
sämtliche Verwandten verscheucht um sich anschließend mit artistischen Verrenkungen
seiner Morgentoilette zu widmen. Wenn jemand von Euch Interesse an
weiteren Fotogeschichten hat, dann bitte hier klicken.


















Die jungen Schwäne werden immer noch von der Mutter betüddelt.



















 

Jetzt am Nachmittag hat es sich stark abgekühlt und ein ordentlicher Wind, fast schon
in Sturmstärke pfeift über die Mosel. Eine so große extreme Wetteränderung hatten wir
uns allerdings nicht gewünscht. Aber das Wetter ist eben kein Wunschkonzert und wir
müssen es nehmen wie es kommt. Später kam dann doch noch die Sonne heraus und wir
konnten noch einige Zeit draussen sitzen.
Der Tag endet mit diesem schönen Sonnenuntergang.



Freitag, der 1. September
Tag 164


Der Tag beginnt mit Nebel, aber ich glaube das die Sonne den Nebel später aufbricht
und es wieder ein schöner Tag wird. Es ist allerdings nicht mehr so warm wie
in den vergangenen Tagen, aber das ist auch viel besser so.



Bei einem Spaziergang sind uns gestern plötzlich außerhalb des Stellplatzes einige
belgische Oldtimer begegnet, die sich hier an dem Nachbau eines Oldtimers,
zu einer Sternfahrt getroffen hatten. Eine kleine Auswahl dieser schönen alten
Automobile konnte ich noch so eben im vorbeifahren fotografieren.












Nachdem sich der Morgennebel verzogen hatte, habe ich den Reiher gesehen. In den
 letzten Tagen war er des öfteren zu sehen, aber immer wenn ich die Kamera holte,
war er weg. Heute jedoch hatte ich Glück und konnte ihn "schießen". Er hat nach einem
Foto das Klicken gehört und sich vom Acker gemacht. Aber ich hatte ihn dann im
(Weg) Flug doch noch zweimal erwischt.









Und soviel zu den Verbotsschildern ...



Vielleicht hat der Angler gedacht das er nur im Stehen nicht Angeln darf ...

Sonnabend, der 2. September
Tag 165

Heute am Sonnabend ist hier in Pont a Mousson Markttag. Dieser typische französische
Markt ist natürlich für uns auch ein Anziehungspunkt. Auf dem Weg zum Markt, der uns
über die Moselbrücke führt sind auch einige Aufnahmen der Stadt entstanden.






Von der Brücke aus haben wir auch einen Blick auf den Hafen und den Stellplatz und
unseren besonders schönen Platz mit der Ausicht zur Mosel und der Brücke.



Hier nun einige Impressionen aus Pont a Mousson. Wieder sehr auffällig ist der
Blumenschmuck den wir überall in der Stadt antreffen.















Die Lebensmittelhändler haben ihre Stände in der Halle und alle anderen Stände wie
Textilien usw. Sind auf dem Platz aufgebaut. Wir sind erstaunt über die sehr hohen Lebensmittelpreise, so kostet z.B. 1 Kilogramm Schweinenacken 18.50 Euro.















Auf dem Rückweg vom Markt habe ich noch diese schönen Bilder von drei Blumen gemacht, deren Namen ich natürlich nicht kenne.



Grüne Blüten habe ich in meinem ganzen Leben noch nie gesehen.






Es hat sich ganz schön abgekühlt und während ich das hier schreibe, es ist
14:10 Uhr, entwickelt sich ein ordentliches Gewitter mit starkem Regen. Wie gut,
 dass wir rechtzeitig vom Markt zurück gekommen sind. Ein Blick aus dem Cockpit
auf die Mosel.



Sonntag, der 3. Septemkber
Tag 166


Der letzte Tag hier in Pont a Mousson hat begonnen. Morgen wollen wir weiter, denn die gebuchten 7 Tage sind schnell vorrüber gegangen. Noch haben wir keinen Plan wie es
weiter geht. Uns stehen mehrere Optionen zur Verfügung. Zum ersten könnten wir noch
andere Städte bzw. Stellplätze, die mehr oder weniger auf unserem Weg in Richtung
Luxemburg liegen anfahren, oder wir könnten auf direktem Weg nach Luxemburg
(Dudelange) fahren oder, worüber wir auch nachgedacht haben, wir könnten noch einmal
7 Tage hier nachbuchen und dann später weiterfahren. Allerdings würden weitere 7 Tage
hier nichts Neues mehr bringen und die Berichterstattung würde einschlafen.
Auf jeden Fall müssen wir uns heute entscheiden wie es weiter gehen soll und wie die Entscheidung letztendlich ausfallen wird ... wir sind selbst gespannt.
Wir werden unsere Entscheidung auch vom Wetter abhängig machen das uns heute
Morgen, es ist jetzt 07:40 Uhr, folgende Aussichten zeigt. Was heißt hier Aussicht?
Die schöne Aussicht auf die Moselbrücke und die Stadt ist durch dichten Nebel
gleich Null. Auch der nur wenige Schritte entfernte Hafen liegt ebenfalls in dichtem
Nebel. Meistens jedoch wird es nach einem solchen nebligen Morgen später noch
sehr schön. Wir werden sehen ...



Die folgenden Bilder zeigen wie und in welchem Zeitrahmen sich der Nebel auflöst.


Foto um 07:40 Uhr


Foto um 08:50 Uhr


Foto um 09:50 Uhr


Foto um 10:50 Uhr


Foto um 11:20 Uhr


Foto um 12:30 Uhr


Wieder Erwarten ist gegen Mittag die Sonne doch noch heraus gekommen und beschehrt
uns wieder einen schönen Tag.
Heute am Sonntag findet hier in unmittelbarer Nähe des Stellplatzes unterhalb der Kathedrale   ein weiterer Markt statt.









Ach ja, wir sind zu der Entscheidung gekommen morgen doch weiter zu fahren. Unser
nächstes Ziel wird Bar le Duc sein, wo der Stellplatz an einer Bootsanlegestelle des
Flußes Ornain ist.

Koordinaten von Bar le Duc

48 °46'25"N  5°10'6"E


Gebühr: gratis, Strom und Wasser gegen Bezahlung



Montag, der 4. September
Tag 167


Am frühen Morgen gegen 08:00 Uhr starteten wir in Richtung Bar le Duc wo wir nach
83 Kilometer um 10:40 Uhr eintrafen. Der Stellplatz mit allen Einrichtungen liegt direkt
am Rhein-Marne-Kanal. Zum Stellplatz gehört ein kleiner Park mit Bänken und Tischen.
Immer wieder mal kommen Hausboote vorbei und es gibt immer etwas zu sehen.
Direkt an der Mole kann man kostenlos Wasser tanken und sich mit Strom versorgen.
Für größere Wohnmobile über 7,50 Meter ist der Platz nicht geeignet. Wir aber haben
uns hier eingerichtet und überlegen eventuell 2 Tage hier stehen zu bleiben.















Nach dem Mittagessen bin ich mal in die Stadt zum Touristenbüro gewandert. In der
Hoffnung hier auf freies Internet zu stoßen hat sich erfüllt. Ich will nur noch die Bilder
die ich während dieses Spaziergangs gemacht habe hier einstellen und dann werde
ich mein Glück versuchen und die Ereignisse dieses Tages ins Netz übertragen.
Auf dem Weg zum Touristenbüro habe ich natürlich wieder auch die schönen Blumendekorationen an den Straßen bewundert und fotografiert.












Hier an der Kirche befindet sich auch das Office de Tourisme.






Ansonsten hat Bar le Duc auf den ersten Blick nicht allzuviel zu bieten.

Dienstag, der 5. September
Tag 168


Wir sind heute weiter in nördliche Richtung gefahren, haben uns den Stellplatz in
Stenay angesehen, der uns aber nicht gefallen hat. Darum haben wir noch einmal
ca. 18 Kilometer in Kauf genommen und sind auf den sehr schönen, empfehlenswerten
Platz in Mouzon gelandet. Hier hat jedes Wohnmobil seine eigene durch Blumenrabatten abgegrenzte Box. Mouzon ist eine französische Gemeinde mit 2350 Einwohnern
im Département Ardennes in der Region Grand Est; sie gehört zum Arrondissement
Sedan und zum Kanton Carignan. Der Ort liegt am Übergang der Römerstraße
von Reims nach Trier über die Maas.



Karte von Google Earth

Koordinaten von Mouzon

49 °36'24"N  5°4'37"E


Gebühr: 8,40 Euro, inkl. Strom, Wasser, Dusche, Entsorgung, WLAN und Wachmaschine.


Auf der 121 Kilometer langen Fahrt bei feinstem Wetter nach Mouzon, nahe der Grenze
zu Belgien, haben wir sehr schöne, typische französische Landschaften, wie die
Ardennen durchfahren. Sonnenblumenfelder soweit Auge das reicht. Leider
stehen die Sonnenblumen kurz vor der Ernte und lassen deswegen ganz schön die
Köpfe hängen.



Fast alle Ortschaften die wir durchfahren haben liegen an der Mosel. Im Bild unten die Moselbrücke in Verdun.



Unser Stellplatz liegt an der Maas unnd hat auch eine kleine Bootsanlegestelle. Ich bin
sicher, dass wir uns hier sehr wohlfühlen werden, zumal kostenloses WLAN im Preis
inbegriffen ist.















Das Tourismusbüro, an dessen Rückseite die kostenlose Dusche und die Toilette ist
befindet dirkt am Stellplatz und ist zweimal am Tag besetzt.



Die saubere praktisch angelegte Entsorgungsstation.
Frisches Trinkwasser und die Stromanschlüsse befinden sich direkt an den 6 Stellplätzen. 



Nach dem Mittagessen, es hatten sich noch zwei Holländer und ein Engländer eingefunden,
ging ich in den Ort um nach einem Bäcker zu suchen um Morgen früh ein frisches Baguette
auf dem Frühstückstisch zu haben. Dabei sind die folgenden Aufnahmen entstanden, die
wieder einmal mehr zeigen wie schön in Frankreich die Straßen mit Blumen
geschmückt werden.



Das Rathaus von Mouzon.









Hinter den dunklen Bäumen links im Bild, wo sich der Fluß teilt, liegt der schöne Stellplatz.



Gegen Abend mit den letzten Sonnenstrahlen, bevor die sich die Regenwolken mit der einbrechenden Dunkelheit vermischten, gelang mir noch diese Aufnahme. Die Spiegellung
in den schon fast unwirklichen Farben zeigen die gegenüberliegenden Häuser 
in der Maas.




Mittwoch, der 6. September
Tag 169


Heute ist es bewölkt und in der Nacht hat es einige Regenschauer gegeben. Auf dem
Weg zur Bäckerei kam ich wieder an den vielen Blumendekorationen vorbei die 
überall auf den Straßen, Brücken und Gebäuden zu sehen sind.






Wir wollen uns heute den Stellplatz in Charleville-Mezieres ansehen. Aus diesem
Grund verlassen wir den schönen Platz in Mouzon um uns auf die lange Reise von
ca. 36 Kilometer zu machen.



Koordinaten von Charleville - Mezieres

49 °46'44"N  4°43'11"E


Gebühr: gratis, Strom, Wasser und VE gegen Bezahlung.

Dieser Tag entwickelte sich zu einem Tag, an dem man besser garnicht erst
aufgestanden wäre. Aber nun der Reihe nach. Wir hatten alles verstaut und
waren Abfahrbereit, aberwas nun, unser Fahrzeug startete nicht. Nun war guter Rat
teuer. Ich kramte zuerst mein Überbrückungskabel heraus und "borgte" mit Strom von
einer meiner beiden Versorgungsbatterien. Wieder Erwarten sprang der Motor an,
aber ich wollte auf Nummer sicher gehen und steuerte die nächste Werkstatt an.
Der Meister nahm sich meines Problems an, fand aber keinen Fehler, denn der
Motor startete wie gewohnt.
Also fuhren wir wie geplant nach Charleville-Mezieres. Der Weg dorthin führte
uns immer entlang der Maas, siehe Bild.



Dort angekommen stellten wir fest, dass man hier so eng stand das kaum die
Türen aufzumachen waren. Nicht lange gefackelt, hatten wir doch auf der Fahrt
hierher einen schönen Platz an einem kleinen Kanal gesehen wo schon einige
Womos standen.
Dieser Ort, es waren nur ein paar Häuser zu sehen, hieß Pont a Bar. Einen
schönen Platz fanden wir sofort und richteten uns ein. Ab und zu kamen Hausboote
vorbei und so gab es immer etwas zu sehen.









Einer plötzlichen Eingebung folgend startete ich meinen Motor nach einer Weile noch
einmal. Das heißt ich wollte ihn starten, aber kein Mux wahr zu hören. Was nun ?
Ich rief den ADAC an, wozu bezahlen wir denn Jahr für Jahr unseren Beitrag ? Man
versprach mir Hilfe zu schicken, die auch nach ca. einer Stunde in Gestalt eines riesigen Abschleppwagens ankam. Der nette Fahrer, natürlich verstand er kein Deutsch, fand den
Fehler sofort, die Starterbatterie hat ihren Geist aufgegeben. Er startete mit seinem
Power Pack meinen Motor und lotzte mich anschließend zu einer Werkstatt, die mir eine
neue Batterie einbauten. Nach einer guten Stunde konnten wir unsere Fahrt fortsetzen.
Wir beschloßen die gut 70 Kilometer bis nach Arlon an der Belgisch, Luxemburgischen
Grenze anzusteuern, wo wir dann gegen 16:00 Uhr nach insgesamt 146 Kilometer
wohlbehalten ankamen. Die Tankuhr zeigt bereits Reserve an, aber die 6 Kilometer bis
nach Luxemburg werden wir Morgen noch schaffen, um in den Genuss des preiwerten
Diesels zu kommen. Auf jeden Fall war die ein ereignisreicher Tag und wir sind froh,
alles letztendlich so gut überstanden zu haben. In Arlon nun stehen wir hinter dem Feuerwehrhaus auf einem Stellplatz für 6 Fahrzeuge. Hier ist der Platz gratis inkl.
Strom und Wasser.

Koordinaten von Arlon in Belgien

49 °41'25"N  5°49'11"E


Gebühr: gratis inkl. Strom und Wasser




Donnerstag, der 7. September
Tag 170


Die Planung für heute sieht folgendermaßen aus. Zunächst wollen wir die 6 Kilometer
nach Luxemburg fahren und dann den Tank bis zur Oberkante mit Diesel befüllen. Wir
sind gespannt wieviel der Diesel in Luxemburg kostet. Ich hoffe, dass sich gleich nach
der Grenze eine Tankstelle befindet, denn meine Tankuhr steht schon auf Reserve.
Nach dem Tanken wollen wir durch Luxemburg fahren und später über die Grenze nach Deutschland um uns einen Platz an einem der schönen Moselorte suchen.
Soweit der Plan für heute ...
Wir sind also wie geplant früh losgefahren, haben die kaum noch wahrnehmbare Grenze
nach Luxemburg erreicht und unseren Tank für 98,5 Cent pro Liter tatsächlich bis
zum Hals aufgefüllt.






Danach sind wir dann unserem Navi folgend quer durch Luxemburg über Wasserbillig
nach Deutschland gefahren. Dort in Bernkastel an der Mosel war unser erster Weg zur
Bank um unsere Geldbörsen aufzufüllen und anschließend zu ALDI um ein Teil des
Geldes wieder los zu werden. Auch LIDL hat einen Teil des Geldes abbekommen. Wir
mußten unsere Vorräte kräftig auffüllen, denn in den Weinorten gibt es kaum
Möglichkeiten zu größeren Einkäufen. Gegen 14:00 Uhr sind wir endlich nach insgesamt
199 Kilometer in Enkirch angekommen. Hier hatten wir mal wieder Glück und unser
alter Platz, an dem wir schon seit Jahren standen, war frei und an der Stromsäule
belegten wir die letzte freie Steckdose die auch noch vom Vorgänger ein
beachtliches Guthaben aufwies.



Hier in Enkirch werden wir uns für die nächsten Tage häuslich einrichten, zumal
auf dem Plakaten zu lesen ist, dass ab Morgen übers Wochenende das Herbstfest
stattfindet.
Hier die Route die wir von Charleville nach Enkirch zurück gelegt hatten.



Koordinaten von Enkirch / Mosel

49 °59'5"N  7°7'12"E


Gebühr: 7 Euro, Strom: 1 KW = 50 Cent, Wasser 100 Liter= 1 Euro, oder 10 Liter = 10 Cent
VE und WLAN = Kostenlos,

Freitag, der 8. September
Tag 171


Nach den aufregenden Ereignissen der letzten Tage haben wir hier in Enkirch nach einem
erholsamen Schlaf wieder zur Ruhe gefunden. Das Wetter ist nun schon herbstlich
geworden, also werden so langsam die Sommersachen weiter nach hinten in den Schrank
geschoben und wärmere Kleidung kommt nun zum Einsatz.
Von hier aus beginnt nun die Endphase des diesjährigen Reisetagebuchs und darum
werde ich ab sofort den letzten und 8. Teil des Berichts freischalten.
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