Teil 5
Dieser Teil beschreibt unseren Aufenthalt in Griechenland

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Dienstag, der 13. Juni
Tag 83


Und wieder erwartet uns heute ein schöner Sommertag hier an der Sotira Beach. Unsere Schweizer Bekannten fahren mit ihrem Motorroller heute die ca. 20 Kilometer nach
Lefkada zu LIDL und boten sich an uns einige Dinge die wir benötigen mitzubringen.
Dieses Angebot nahmen wir natürlich dankend an und bestellten Brot, Milch und Pudding.



Unsere bestellte Ware haben wir bekommen und genießen diesen sonnigen Tag.
Relaxen und ausgiebig Baden sind angesagt. Immer wieder mal kommen Womos vorbei. Manche bleiben und andere fahren wieder weg....
Und hier hat mich Regina beim Wasserholen am Brunnen erwischt.



Heute war wieder ein schöner Sonnenuntergang zu sehen, der leider durch zwei Menschen
und ein Hund gestört wurde. ( Regina, Ich und Lumpi )
Lumpi ist ein sehr hübscher Hund der sich die meiste Zeit des Tages bei uns aufhält,
was nicht verwunderlich ist weil es ja hier immer gutes Futter gibt. Lumpi ist ein
freilaufender, sehr lieber und anschmiegsamer Hund der hier am Sotira Beach sein
Revier hat.







Mittwoch, der 14. Juni
Tag 84


Wer war an diesem wunderschönen Morgen als erster wieder am "Ball"?
Natürlich unser Lumpi der erwartungsvoll auf die Tür des Womos schaute. Wann geht
denn die Tür endlich auf und es gibt Futter? Na endlich bequemen sich die Menschen
und stellen meinen gefüllten Napf bereit. Hmmm, lecker...






Dann gesellte sich noch eine keine Katze dazu die ebenfalls von dem Hundefutter
naschte, was dem Lumpi aber nichts ausmachte. Er hat es toleriert.






Ein Blick von einer kleinen Anhöhe aus zeigt ein Teil des Sotira Strandes und unseren
Standort in der Mitte des Bildes.







Donnerstag, der 15. Juni
Tag 85

Wir sind heute nach Mitikas nördlich von Preveza gefahren. Auf dieser Strecke müssen
wir durch einen Tunnel unter dem Meer fahren. Das kostet 5 Euro und erspart aber
einen Umweg von ca. 180 Kilometer.
Ein Blick zurück auf die schöne Bucht mit den Segelyachten die hier vor Anker liegen.


Karte von Google Earth

Koordinaten vom Badeplatz Mitikas

39°00'32.6"N  20°42'50.9"E



Unterwegs haben wir unser Womo waschen lassen. Es wurde aber richtig gründlich
gewaschen mit Fensterputzen Innen und Aussen. Die ganze Prozedur, an der
2 Personen beteiligt waren, hat fast eine Stunden gedauert und hinterher haben wir
unser Fahrzeug kaum wieder erkannt. Sah aus wie neu!
Ich war vollkommen überrascht das die nur 10 Euro haben wollten. Das konnte
ich nicht zulassen und habe noch einmal 10 Euro dazu gelegt. Natürlich waren die
Beiden voll dankbar.



Danach ging es zu LIDL und auch hier wechselten einige Scheine den Besitzer, denn
unsere Vorräte waren fast aufgebraucht. Im Hafen von Preveza haben wir auch noch
unsere Wasservorräte aufgefüllt und so sind wir wieder für die nächsten Tage gut
ausgerüstet.
Gegen 11:00 Uhr haben wir dann den schönen Platz in Mitikas erreicht und stehen
wieder nur ein paar Schritte vom erfrischenden Wasser entfernt.






Im Laufe des Tages kamen noch zwei italienische, ein belgisches und ein holländisches Wohnmobil hier an. Also, kann man sagen das wir hier international stehen...
Ein Sonnenuntergang bei dem die Sonne leider nicht im Meer versinkt, sondern in
den Wolken verschwindet. Mit diesen Bildern beenden wir den heutigen Tag.






Freitag, der 16. Juni
Tag 86


Es ist 05:30 Uhr und meine "senile Bettflucht" greift auch heute wieder und läßt mich
ziemlich früh aufstehen. Ich liebe diese frühen Morgenstunden denn man kann schön beobachten wie sich der Himmel bzw. die Farben des Himmels von Minute zu
Minute verändern.
Es ist noch diesig und die Sonne noch nicht richtig aufgegangen. Ein Fischer holt seine
Netze ein und ein früher Angler versucht auch sein Glück. Die Brandung rauscht
 gleichmäßig und hinter uns im Gebüsch fangen die Vögel ihr Konzert an. Also, eine
friedliche Stimmung an diesem Morgen in der Bucht von Mitikas.






Wenn nichts dazwischen kommt, werden wir übers kommende Wochenende hier bleiben.
Und hier bin ich heute Morgen auf die Jagd nach Insekten und Strandpflanzen gegangen.







 


 

Da wir hier vom Strand von Mitikas einen Blick nach Westen haben kann ich mich nicht beherrschen und muss am Abend immer wieder den Sonnenuntergang knipsen. Auch wenn
es langweilig erscheint, ich finde es immer wieder schön, weil jeden Tag das Motiv zwar
das gleiche ist, aber doch immer wieder ein wenig anders...



Sonnabend, der 17. Juni
Tag 87


Ein sonniger Morgen mit leichter Quellbewölkung zeigt sich heute Morgen. Beim ersten
Rundumblick, es ist jetzt 06:50 Uhr, entdeckte ich diese Libelle an einem
Blumenstengel. Leider hielt sie nur für diese eine Aufnahme still und verschwand
dann schnell wieder.



Und auch heute lockt das schöne Wetter wieder ins Wasser zu gehen.

 

Na, ist es auch nicht zu kalt? Natürlich nicht!

 

Das glasklare Wasser ist schön warm und es macht riesigen Spaß hier zu Baden. Schaut
Euch die Farbe des Wassers an. Das gibt es normalerweise nur auf Ansichtskarten.



Die Bilder vom Baden hat ein junger Mann aus Bulgarien mit meinem Apparat geknipst.
Ich hatte ihn darum gebeten und er hat das wirklich sehr gut gemacht.
Wie ich jetzt erfahren habe ist der junge Mann ein Portugiese der sich das Fahrzeug von
einem bulgarischen Freund geliehen hatte. Darum das bulgarische Kennzeichen.
Er hat mir auch ein Weitwinkel Objektiv (10 mm) geliehen, mit diesem konnte ich die
folgenden Innenaufnahmen von unserem Womo machen.









Ja, es ist erstaunlich, so ein Weitwinkel bringt schonn ordentlich etwas.

Sonntag, der 18. Juni
Tag 88


Heute wird unser letzter Tag hier am Strand von Mitikas sein, denn Morgen wollen wir
nur ein paar Kilometer weiter nach Kastrosykia fahren. Hier waren wir vor zwei Jahren
schon einmal und haben uns in dem kleinen Pinienwäldchen bei einer Taverne
sehr wohl gefühlt. Hoffentlich existiert dieser Platz noch, denn dort konnte man
entsorgen, Wasser bunkern und vor allem in der Taverne sehr gut Essen.
Dieser Morgen sieht wettermäßig nicht besonders gut aus, denn über den Bergen
haben sich dunkle Regenwolken angesammelt.



Im Laufe des Vormittags aber haben sich die Wolken aufgelöst und ein
schöner Sommersonntag wird uns gegönnt.
Auch heute Morgen sind "unsere" Vollpensionsgäste wieder am Womo um sich ihre
Ration Futter abzuholen. Seit drei Tagen sind Klara und Rudi immer zur Stelle wenn
der Napf gut gefüllt wird.






Über Nacht fing diese wilde Pflanze an zu blühen (Bild unten).



Und schon kommen die ersten Insekten um sich an dem Nektar zu laben. Hier eine
Biene im Landeanflug...



Vorsicht spitze Stacheln! Aber sie hat die Landung gut hinbekommen und als Belohnung
gibt es süßen Nektar.



Unsere Libelle vom Vortag gibt sich auch wieder die Ehre und heute konnte ich sie
mehrfach ablichten.



Noch ein seltener Gast kommt heute zu Besuch und läßt sich geduldig fotografieren.









Auch an diesem letztem Abend konnten wir uns an einem wunderschönen
Sonnenuntergang erfreuen


Montag, der 19. Juni
Tag 89


Nach diesen schönen Tagen hier in Mitikas wollen wir heute ein Stück weiterfahren.
Unser ausgesuchtes Ziel ist Kastrosykia, dass nur wenige Kilometer von hier
entfernt ist.


Karte von Google Earth

Koordinaten vom Stellplatz Kastrosykia

39°05'39.4"N  20°38'11.6"E

In Kastrosykia angekommen stellten wir fest, dass der Strand ziemlich schmutzig und verwahrlost war. Das hatten wir ganz anders in Erinnerung und fuhren deshalb weiter
nach Lygia. Hier standen einige Wohnmobile am Felsenstrand bei der Fischtaverne.
Aber die besten Plätze waren schon besetzt und so entschloßen wir uns bis nach
Kerenza zu fahren. Unterwegs machten wir wieder ein paar Aufnahmen von der
Landschaft.



Hier der Felsenstrand von Lygia (Bild unten)



Schön, mit Blumen reich geschmückte Häuser in Lygia (Bild unten)



Gegen 10:30 Uhr nach 40 Kilometer haben wir die schöne Bucht von Kerenza erreicht und
werden aller voraussicht nach einige Tage hier bleiben.

Koordinaten vom Stellplatz Kerenza

39°12'51.7"N  20°29'14.9"E




Die Bucht kann man beruhigt als "Traumbucht" bezeichnen, denn der Sandstrand, das
wirklich glasklare Wasser und die ganze Umgebung ist einfach traumhaft. Man kann
weit ins flache Wasser gehen und braucht keine Angst vor spitzen Steinen oder anderen
Dingen zu haben.



Und hier in "Lakis" Taverne soll es angeblich die "weltbesten" Kalamaris geben.
Ich werde es testen undn berichten. Regina möchte keine Kalamaris essen und wird
sich ein anderes Gericht aussuchen.



Hugo, unser Schweizer Bekannter wird wahrscheinlich auch heute hier eintreffen, denn
er wird hier die letzten Tage verbringen, bevor am 26. Juni die Fähre von
Igoumenitsa abgeht.
Auch wir müssen uns so langsam mit dem Gedanken vertraut machen, dass unsere Zeit
in Griechenland ebenfalls abläuft, denn unsere Fährpassage ist am 5. Juli um 01:00 Uhr.
Immerhin sind das aber noch gut 14 Tage bis dahin.

Unser heutiger Gast hier am Strand von Kerenza ist eine Mischlingshündin die sich
fast den ganzen Tag im Wasser aufhält. Nur wenn sie das Näpfchen sieht ist sie
zur Stelle.



Zu Abend haben wir in Lakis Taverne gegessen und ich muss sagen, die Kalamaris
haben sehr gut geschmeckt. Ob sie Weltklasse waren kann ich nicht beurteilen, denn
mir fehlt der Vergleich. Auf jeden Fall war das Essen sehr lecker. Regina hatte Suflaki
und Tzaitiki. Zu den Gerichten gab es Brot, Pommes, Bier und Fanta.






Am Abend sahen wir dann in der Ferne eine Menuan Fähre (roter Pfeil) in Richtung
Patras fahren.



Ich konnte sie mit dem Teleobjektiv so schlecht und recht noch ein wenig heranzaubern.



Und auch heute gibt es wieder einen Sonnenuntergang in der Bucht von Kerenza.







Dienstag, der 20. Juni
Tag 90


Und wieder beginnt ein schöner Sonnentag. Es ist 07:30 Uhr, das Meer ist fast
spiegelglatt, kein Lüftchen ist zu spüren und die morgentliche Ruhe spiegelt sich in
dem folgenden Bild wieder.
Mal sehen, was der Tag so bringt ... (außer Bratwürstchen mit Bratkartoffeln)



Es wurde tatsächlich ein wunderschöner, aber ereignisloser Sonnentag. Die Bratkartoffeln
mit Bratwürstchen haben gut geschmeckt, das Baden hat wie immer Spaß gemacht und ansonsten ist nichts aufregendes passiert. Halt doch, der Höhepunkt des Tages war eine Ziegenherde die am späten Nachmittag hier durchzog.






Laki, der Wirt der Taverne hat für Morgen "Schwein im Ofen" angekündigt.
Das macht er nur wenn mehrere Leute sich dazu anmelden. Naja, wir sind gespannt
was er uns bietet ...

Mittwoch, der 21. Juni
Tag 91


Um es gleich vorweg zu nehmen, der angekündigte "Schweinebraten aus dem Ofen" war
das Beste was ich jemals gegessen habe. Einen solchen Geschmack und das wirklich
zarte schön gewürzte Fleisch gibt es glaube ich nicht einmal in Sterneküchen. Es war ein Gaumenschmauß erster Klasse und das für nur 7,50 Euro pro großer Portion.
Laki hatte nicht zuviel versprochen. Für Freitag haben wir "Lamm im Ofen" bestellt
und Lucky meinte, dass sei noch besser, was meiner Meinung nach kaum möglich ist.
Inzwischen kam noch ein seltsames Gefährt an, ein Franzose mit Familie. Er hatte sich
diesen LKW zu einem "Wohnmobil" ausgebaut. Es hatte zwar keine Fenster aber dafür
eine Tür und drei Dachluken.

 

Heute bin ich mit meiner Kamera an dem kleinen Fluß, der direkt am Womo vorbei ins Meer fließt, auf die Pirsch gegangen und habe allerhand Kleingetier "geschossen".


















Jede Menge Fische im glasklaren Wasser des Flußes.
Ich hatte gestern noch Schlangen im Fluß entdeckt, aber leider waren heute keine
zu sehen. Aber wir sind ja noch ein paar Tage hier und vielleicht ...

Donnerstag, der 22. Juni
Tag 92


Wenn man im Meer Baden will muss man zwangsläufig durch den kleinen Fluß waten.
Und siehe da, heute beim Morgenbad hatte ich Glück und habe eine Schlange entdeckt.
Schnell zurück zum Womo und die Kamera geholt. Bevor die Schlange flüchten konnte
habe ich sie vor die Linse bekommen. Danach versuchte sie sich zwischen den
Wasserpflanzen zu verstecken. Ich habe sie aber doch dort gesehen und gewartet bis
sie den Kopf zum Luftholen aus dem Wasser gestreckt hat und konnte sie so noch
einmal ablichten bevor sie verschwand.









Und wieder hatten wir einen schönen Sonnentag, haben viel gebadet und relaxt.
Mit diesem Sonnenuntergang geht dieser Tag zu Ende und nun können wir unsere Aufmerksamkeit dem  Fußballspiel Deutschland : Chile widmen.







Freitag, der 23. Juni
Tag 93


Heute gab es wieder eine Überraschung. Als ich zu meinem Morgenbad durch den Fluß
waten wollte kam mir eine kleine Wasserschildkröte entgegen. Also, wieder zurück,
die Kamera geholt, die kleine Schildkröte hatte geduldig gewartet und so konnte ich
die folgenden Aufnahmen machen.






Jetzt ist es 10:20 Uhr und wir freuen uns auf den für heute angekündigten
"Lammbraten aus dem Ofen".
  Wir sind schon sehr gespannt wie er schmecken wird ...

Sonnabend, der 24. Juni
Tag 94


Unsere Erwartungen was das "Lamm im Ofen" betrifft wurden weit übertroffen.
Wir hatten ja erwartet das es schmecken würde, aber es war wirklich ein
Gaumenschmaus besonderer Art. Man kann es kaum glauben was diese einfache, mehr
oder weniger improvisierte Taverne auf den Tisch bringen kann. Wir waren von dem
Braten derart begeistert, dass wir für Sonntag noch einmal das gleiche bestellt haben.
Es wird unser Abschiedsessen von hier sein, denn am Montag werden wir hier unsere
Zelte abbrechen und einen Stellungswechsel in das nur wenige Kilometer von hier
entfernte Ammoudia vornehmen.

Sonntag, der 25. Juni
Tag 95


Wir haben auch diesen Sonntag gut hinter uns gebracht und auch der
angekündigte Lammbraten war wieder einsame Spitze. Nun läuft unsere Zeit hier
in der Bucht von Kerenza ab, denn wir haben während unseres Aufenthalts in
Griechenland nirgendwo länger am Stück gestanden als hier. Es war genau ein
ganze Woche die wir aber voll ausgekostet und genossen haben. Alles hat gepaßt,
das Wetter, das Essen und auch die Möglichkeit der Ver- und Entsorgung sowie
die Möglichkeit eine Dusche zu benutzen war hier gegeben.
Was will das Herz eines Womoreisenden mehr?
Auf jeden Fall werden wir Morgen die sagenhafte Strecke von ca. 12 Kilometer
nach Ammoudia hinter uns bringen und werden dort auch einige Tage, evtl.
sogar bis zur Fährpassage am 5. Juli nach Venedig verbringen.

 Koordinaten vom Stellplatz Ammoudia

39°14'10.6"N  20°28'46.9"E


Karte von Google Earth

Mit diesem schönen Panoramafoto der Bucht in Kerenza das aus
4 Hochkantfotos zusammen gesetzt ist verabschieden wir uns von hier. Die Sonne
ist bereits hinter den Bergen verschwunden und so ist diese wunderbare abendliche
Stimmung um 21:10 Uhr griechischer Zeit entstanden. Im Vordergrund ist der kleine,
flache Fluß zu sehen den man immer durchwaten muss um ins Meer zu gelangen.
Wir sind sehr dankbar das wir diese schöne Zeit hier erleben durften.
Die vier Hochkantfotos aus dem dieses Bld zusammen wurde, habe ich
aus dem Fenster unseres Womos geschossen.




Montag, der 26. Juni
Tag 96


Nach dem Frühstück haben wir die Bucht von Kerenza verlassen. Um unsere Vorräte
aufzufüllen haben wir beschloßen ca. 45 Kilometer zurück nach Preveza zu LIDL zu fahren.
Gesagt, getann und von dort aus sind wir dann nach Ammoudia gestartet. Leider ist
es wahr was wir in den letzten Tagen mehrmals von anderen Wohnmobilisten gehört
hatten, denn an unserem Lieblingsplatz im Wäldchen darf man nun definitiv nicht
mehr stehen. An der Mole wollten wir aus bestimmten Gründen nicht stehen und so
beschloßen wir nach Karavostasi weiter zu fahren.



 Koordinaten vom Stellplatz Karavostasi

39°20'11.3"N  20°17'20.5"E

Durch den Umweg über Preveza haben wir heute insgesammt 130 Kilometer zurückgelegt.
Die Straße nach Karavostasi war schön mit Blumen geschmückt und nach entspannter
Fahrt durch Parga erreichten wir Karavostasi gegen 11:00 Uhr.



Unterwegs hatten wir noch eine Begegnung der anderen Art, denn eine Herde Schafe
überquerte die Straße die von einem Hirtenhund konsequent gesperrt wurde. Wir
hatten keine Chance weiter zu kommen, denn der Hund wartete bis alle seine Schafe
sicher die Straße überquert hatten. Erst dann erhob er sich und gab die Straße
wieder frei.






Wir hatten das Glück in Karavostasi unseren "alten" Platz belegen zu können.



Blick vom Womo aus auf den Strand.



Direkt neben unserem Womo an einer kleinen Palme entdeckte ich viele kleine weiße
Objekte, die sich beim näheren hinsehen als hunderte von Schnecken entpuppten.






Am Horizont sahen wir ständig viele Fähren, unter anderem auch die Fähre "unserer"
Firma Menuan Lines Richtung Patras fahren. Man erkennt auch im ersten Bild
im Hintergrund rechts im Dunst die Insel Korfu.






Um 21:04 Uhr griechischer Zeit geht die Sonne über der Insel Korfu unter.




Dienstag, der 27.Juni
Tag 97


Und wieder ein Tag zum Helden zeugen. Der Strand von Karavostasi ist ja mit der
"Blauen Flagge" ausgezeichnet worden. Meiner Meinung nach mit Recht, denn der
saubere Strand und das wirklch ausgezeichnete klare Wasser waren ausschlaggebend
für diese Auszeichnung.
Wir haben ja auf dieser Reise viele schöne Strände besucht, aber hier in Karavostasi
ist das Wasser besonders sauber und klar. Man kann tatsächlich selbst noch in großer
Tiefe den Feinkies auf dem Grund erkennen.
Neben uns steht ein Womo aus Darmstadt mit deren Besatzung wir ins Gespräch
gekommen sind. Sie stehen schon einige Tage unbehelligt hier. Also, von polizeilichen Maßnahmen bisher keine Spur. Wir werden uns auch hier einige Tage aufhalten.
Von einer kleinen Anhöhe aus, wo sich auch die Taverne von Dimitri befindet, hat man
einen schönen Blick über den gesammten Strand.



Auf einer Anhöhe befindet sich Dimitris Taverne (Bild oben)


Unser Platz am Rande einer kleinen Buschgruppe (roter Pfeil).


Blick von Dimitris Taverne auf das Meer.



Die schöne Badebucht ist eingegrenzt von Felsen. Ein Paradies für Taucher und Schnorchler.
In den Felsen befinden sich viele Grotten und Höhlen.



Auch dieser Tag endet mit einem schönen Sonnenuntergang.




Mittwoch, der 28. Juni
Tag 98


Nun hat auch hier die große Hitze eingesetzt. Es ist unerträglich heiß geworden und
ohne unsere Markise, ist es in der prallen Sonne, nicht mehr auszuhalten. Selbst die
Abkühlung im Meer bringt so gut wie keine Erfrischung mehr. Wir erwägen,
sofern überhaupt möglich, uns einen Platz zu suchen der Schatten bietet und wo auch
vielleicht etwas mehr der Wind Abkühlung bringt ...

Wir haben tatsächlich den Platz gewechselt und sind wieder ein Stück näher an
Igoumenitsa herangerückt. Der Ort kurz vor Igoumenitsa heißt Plataria und bietet eine
schöne Badebucht mit einer Promenade und einigen Restaurants. Die Darmstädter
die wir in Karavostasi kennen gelernt hatten sind ebenfalls hier eingetroffen. Ihre Fähre
geht am morgigen Donnerstag nach Venedig und so haben sie von hier einen guten
Platz um schnell zum Fährhafen zu gelangen.



Koordinaten vom Stellplatz Plataria

39°26'43.6"N  20°16'24.9"E



Zusammen mit einigen anderen Womos stehen wir hier in Plataria auf der Mole und
haben einen schönen Blick über die gesammte Bucht und den Ort.



Auf einem Felsvorsprung haben wir einen optimalen Platz gefunden (Bild oben, roter Pfeil)
und schöne Ausblicke auf die gesammte Bucht (2 Bilder unten).






Und wie soll es auch anders sein, ein Essensgast hat sich hier bei uns eingefunden.






Die Möwen begleiten das Fischerboot zum Fang.



Auch von hier aus sehen wir die großen Fähren auf dem Weg nach Patras fahren.



Der Sonnenuntergang fast in der Mitte der Bucht von Plantaria.



Hinter der Insel Korfu versinkt die Sonne um 21:10 Uhr im Meer.



Donnerstag, der 29. Juni
Tag 99


Unerträgliche Hitze verhindert jegliche Aktivität. Zu allem Unglück hat der Wind gegen
Mittag auch noch auf Südwest gedreht und so kommt der wirkich heiße Wind, wie aus
einem Föhn, von Afrika herüber. Selbst das Wasser ist Badewannenwarm und bringt
keine Erfrischung mehr. Wie gerne würden wir jetzt in Deutschland sein und ein paar Regentropfen und angenehme Teperaturen genießen. Aber man kann nicht alles haben ...

Freitag, der 30. Juni
Tag 100


Der 100. Tag, aber kein Grund zm Feiern, denn die mörderische Hitze hatte uns auch
heute voll im Griff. Nun müssen wir noch vier Tage durchhalten um die Rückfahrt
mit der Fähre zunächst nach Venedig anzutreten. Jetzt am Abend mit etwas
Abkühlung erwachen so langsam die Lebensgeister wieder.
Ich habe mich aufgerafft und diesen Sonnenuntergang mit einem einsamen Angler
fotografiert.




Sonnabend, der 1. Juli
Tag 101


Gestern am späten Abend, wir waren grade am Einschlafen, kamen ca. 12 Fahrzeuge
vollgestopft mit Menschen einer ethnischen Minderheit (Zigeuner darf man ja nicht
mehr sagen) hier auf den Platz gefahren. Es waren mindestens 80 Leute in der
Überzahl Kinder die sich hier mit entsprechender Geräuschkulisse ( laute MUsik,
Kindergeschrei usw.) breit machten. Gegen Mitternacht hatten wir die Nase voll und
verließen fluchtartig die Bucht von Plataria. Wohin? Also fuhren wir die paar Kilometer
nach Igoumenitsa wo wir auf einem Parkplatz am Hafen einen ruhigen Schlafplatz
fanden.
Jetzt, am frühen Morgen, es ist 07:00 Uhr, überlegen wir wo wir die letzten Tage
verbringen werden ...
Der Drepano Beach ist uns zu unsicher geworden, denn der Besitzer eines nagelneuen
Womos hatte uns berichtet, dass er Nachts mit Steinen beworfen wurde und zeigte uns
eine faustgroße, ca 1 cm tiefe Delle an seinem neuen Fahrzeug. Das ist sehr ärgerlich
und dazu kommt, dass die Polizei, nach Aussagen anderer Wohnmobilisten, verstärkt
auch hier Räumungen vornehmen soll.
Ich denke, dass wir tagsüber dennoch am Drepano Beach stehen werden und uns
Abends wieder hier auf dem beleuchteten Parkplatz, der verhältnismäßig ruhig ist, ein Schlafplätzchen suchen werden.
Übrigens, wie man auf dem folgenden Bild sehen kann, haben auch andere
Wohnmobilistenden den beleuchteten, ruhigen Parkplatz hier am Hafen in Igoumenitsa
als Nachtquartier ausgesucht.



Wir haben seh gut hier geschlafen und fahren als erstes zu LIDL um frische Brötchen zum Frühstück zu holen. Natürlich wurde aus diesem Enkauf wie immer viel mehr, aber das
kennt ja jeder, dass der vorbereitete Einkaufszettel immer nur Makulatur ist und der
Einkauf die aufgeschriebenen Produkte bei weitem übertrifft. Nach dem Einkauf schnell
die Kurve gekratzt und zum Drepano Beach gefahren. Schon um 09:00 Uhr waren wir dort
und haben uns einen schönen schattigen Platz ausgesucht und nach dem Frühstück
ging es erstmal ins Wasser.






Wie auf Kommando erscheint in diesem Augenblick auch eine Menuan Fähre die von
Venedig kommend jetzt Igoumenitsa ansteuert.






Dank unserer guten Alpha Antenne haben wir auch hier ziemlich schnellen
kostenlosen Internet-Zugang. Die Hitze hat das Land auch heute wieder fest im Griff
und wir sind mehr im Wasser als an Land. Nur so ist es einigermaßen auszuhalten.

Sonntag, der 2. Juli
Tag 102


Wir sind heute Morgen wieder zum Drepano Beach gefahren und kaum waren wir dort,
kam diesmal eine Fähre der Anek Lines, mit der wir im vorigen Jahr gefahren war aus
Richtung Venedig.









Der Platz den wir uns ausgesucht haben liegt zwischen zwei Schatten spendenden
Bäumen, nur etwas 10 Meter vom Meer entfernt. Hier läßt es sich aushalten. Ich habe
mich mit meiner Kamera ins Wasser getraut um die folgenden Aufnahmen zu machen.
Gut, dass heute keine hohen Wellen waren ...






Die Hitze hat nicht nachgelassen aber trotzdem konnten wir es in der Nacht auf dem
 Parkplatz am Hafen einigermaßen gut aushalten und schlafen. Der Parkplatz liegt nur
wenige Schritte von der Altstadt Igoumenitsas entfernt, wo wir am Abend in einer
kleinen Taverne gut gegessen haben.






Man sieht es meinem Gesicht nicht an, aber das Essen hat geschmeckt.



Und wie sollte es anders sein, auch hier ein schöner Sonnenuntergang.




Montag, der 3. Juli
Tag 103


Der vorletzte Tag unseres Griechenland Aufenthalts ist angebrochen. Wir sind am
frühen Morgen noch einmal zu LIDL gefahren und haben uns ordentlich mit Getränken
und anderen Lebensmitteln eingedeckt. Danach sind wir wieder an den Drepano Beach
gefahren wo wir heute ein besonders schönes, schattiges Plätzchen direkt an der
Dusche gefunden haben, da es Wochentags nicht so überlaufen huier ist.



Ein schöner Durchblick auf das Meer.



Die kleinen frechen Spatzen wissen genau wie sie an ihr Trinkwasser kommen. Am
tropfenden Wasserhahn der Dusche holen sie sich abwechselnd ihre Ration ab.






Und hier ein aus 5 Aufnahmen zusammen gesetztes Foto der gesammten Bucht von Drepano



Dienstag, der 4. Juli
Tag 104


Der letzte Tag unseres Aufenthalts in Griechenland ist gekommen. Gestern bekamen
wir von unserem Buchungsbüro aus Kreta die Nachricht, dass sich der Fahrplan geändert
hat. Statt 5. Juli um 01:00 Uhr heute Nacht geht die Fähre erst um 02:00 Uhr und statt der Ankunftzeit in Venegig von 22:00 Uhr sind wir voraussichtlich erst am 6.Juli  um 01:30 Uhr dort. Ich werde mich aber noch einmal telefonisch Rückversichern.
Hier noch ein Blick von unserem Parkplatz auf den Hafen von Igoumenitsa.



Es ist jetzt 10:30 Uhr und unsere Fähre von Venedig kommend läuft in den Hafen von Igoumenitsa ein. Danach gehts weiter nach Patras und auf der Rückfahrt von dort werden
wir heute Nacht hier in Igoumenitsa an Bord gehen.



Weiter gehts im 6. Teil unseres Reisetagebuches




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