Teil 4
Dieser Teil beschreibt unseren Aufenthalt in Griechenland

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Dienstag, der 16. Mai
Tag 55

Heute werden wir uns von unserer Bekannten Steffi hier in Asprovalta verabschieden
und uns auf den Weg zu den drei Fingern von Chalkidiki machen.
Zunächst fahren wir nur die paar Kilometer nach Stavros und entscheiden dann welchen
Platz wir als erstes aufsuchen werden. Von eifrigen Mitlesern unseres Reiseberichts haben
wir wertvolle Hinweise auf schöne Plätze auf der Sithonia u.a. in Porto Kuofo, Toroni ,
Kriaritsi und bei Sarti u.v.m bekommen. Da wir bekennende "Freisteher" sind, sind solche Hinweise natürlich Gold wert. Vielen Dank dafür!


Karte von Google Earth

Nachdem wir uns von Steffi bis zm nächsten Jahr verabschiedet haben sind wir zunächst
in Asprovalta zu LIDL gefahren, haben frische Brötchen gekauft und auf dem Parkplatz gefrühstückt. Dann ging die Fahrt weiter nach Stavros wo im Hafen schon das Leben
bodelte. Hier fanden wir einen Wasserhahn und tankten unseren Vorrat auf. Wir werden
heute hier auf dem linken Finger von Chalkidiki einige Stellplätze abklappern und uns
einen passenden heraus suchen.
Hier im Hafen von Stavros hatten wir freien WLAN Zugang.



Während Regina das Wasser fassen übenahm konnte ich ein paar Fotos vom Hafen machen.






Eine sehr gut ausgebaute Straße, die gesäumt war von gelb blühendem Ginster, führte
uns dann weiter nach Olimbiada, wo wir auf der Hafenmole einen schönen Platz fanden.
Unterwegs hierher genossen wir von einer Anhöhe aus einen schönen Blick über die
Landschaft. Auch hier hatten wir freien WLAN Zugang.

  40°35'27"N  23°47'15"E 







Im Hafen steht diese hübsche kleine Kapelle



Auf der Mole im Hafen fanden wir einen guten Platz.






Es ist heute sehr warm um nicht zu sagen schwül und der am Morgen noch bedeckte
Himmel klärte sich auch gegen Mittag nicht auf. Trotzdem habe ich einige Fotos von
der Situation hier im Hafen und von einer Anhöhe aus machen können.
Einer der Fischer schlug die Tintenfische atändig mit aller Kraft auf den Rand der Mole.
Mir ist rätzelhaft warum er das tut...



Von einer Anhöhe aus habe ich die folgenden Fotos machen können, die unter anderem auch unseren Standpunkt zeigt.












Und natürlich haben sich auch hier wieder Hunde eingestellt die ihren Anteil an Futter von
uns bekamen.







Mittwoch, der 17. Mai
Tag 56


Wir haben spontan beschloßen die paar Kilometer zurück nach Stavros zu fahren, denn
erstens tobt hier ein wenig das Leben, dass wir in den letzten Tagen an den
einsamen Stränden etwas vermißt hatten und wir haben erfahren, dass Morgen, am
Donnerstag hier der große Wochenmarkt stattfinden soll. Das ist für uns Grund genug
uns hier im Hafen ein schönes Plätzchen zu suchen um zu Übernachten. Bei der Ausfahrt
aus Olimbiada mußten wir durch eine nicht allzu hohe Furt fahren um auf die
Hauptstraße zurück zu kommen. Nun bin ich dadurch in den Genuss einer Fußwaschung gekommen, die allerdings erst zu Weihnachten geplant war (-:.






Im Hafen angekommen fanden wir einen schönen Platz mit Übersicht über den
gesammten Hafen und was das allerschönste war, meine WLAN Antenne hat sich
mal wieder, wie so oft in der letzten Zeit, bezahlt gemacht. Überall und auch hier
habe ich kostenlosen Zugang ins Netz und kann mein Vodafon Volumen
ordentlich sparen.

  40°39'46"N  23°43'06"E 







Wir werden etwas später die kleine lebendige Stadt zu Fuß erkunden und hoffentlich
noch einige schöne Fotos machen können. Am Nachmittag hat sich der Himmel wieder
stark bezogen und die Wellen drücken mit aller Macht ans Ufer.






 
Und auch hier haben wir wieder die Möglichkeit freilaufende Hunde mit unserem
mitgebrachten Futter zu erfreuen.



Beim Spaziergang durch die Fressmeile sind die folgenden Bilder entstanden.



Endlich hatten wir die Möglichkeit mal einen PITA zu probieren der Super geschmeckt hat.



In einem der Restaurants sahen wir ein ganzes Lamm am Grill. Dort haben wir uns für
Morgen Mittag zum Essen angemeldet. Wann bekommt man so etwas schon mal im
original serviert?...



Wie fast immer waren wir bei diesem Spaziergang auch wieder Anziehungspunkt für Hunde.
In diesem Fall wares ein ganz niedliches Hundemädchen das garnicht mehr von uns weg
wollte.











Donnerstag, der 18. Mai
Tag 57

Ein unfreundlicher Tag erwartet uns an diesem Morgen. Die ganze Nacht hat es gestürmt
und die Fischerboote tanzen auf den Wellen die hier ungehindert in den Hafen treiben.
Es ist richtig kalt geworden und zum ersten Mal brauchte ich heute eine Jacke. Ein kleiner Lichtblick auf besseres Wetter zeigt sich in der Ferne am Horizont.






Auf der Hafenstraße beginnt schon das Aufbauen der Marktstände für den
heutigen Wochenmarkt und es herscht ein buntes Leben und Treiben. Wir werden uns
nach dem Frühstück auch auf dem Markt umsehen und das eine oder andere einkaufen.
Gestern hatten wir noch eine Begegnungn wie noch nie zuvor in Griechenland.
Ein Zivilist und ein uniformierter Polizist kontrollierten die im Hafen befindlichen
Fahrzeuge. Sie steuerten auch auf uns zu und verlangten höflich aber
bestimmt Wagenpapiere. Nachdem diese mit dem Smartfon fotografiert wurden und
an eine andere Dienststelle versendet wurden, bekamen wir nach ca. 3 Minuten die
Nachricht das bei uns alles in Ordnung sei. Ebenso höflich wie am Anfang der Aktion
veranschiedeten sich die Beiden und wandten sich dem nächsten Fahrzeug zur
Kontrolle zu.
Es ist geplant, dass wir nach unserem Marktbesuch weiterfahren wollen und uns irgendwo
bei Stratoni einen schönen Platz aussuchen wollen.



Karte von Google Earth

In der Nacht kamen noch die großen Hochsee Trawler vollbeladen mit Fisch zurück und
noch in der Nacht wurde die Ladung gelöscht.




Nach einem kurzen Besuch des Marktes machten wir uns auf die Socken.



Auf einer sehr gut zu befahrenden Bergstraße ging es Richtung Stratoni. Unterwegs
hatten wir schöne Ausblicke auf die Bucht und die kleine Stadt.




Ein schöner Ausblick aus der Höhe auf Stratoni.






In Stratoni kauften wir noch Brot und Butter und suchten dann den Weg zum Sphinxstrand.
Auf dem Weg dahin begegneten wir noch einen Schäfer mit einer ziemlich großen Herde.
Seine Hunde bekamen von uns natürlich etwas Futter und er erzählte uns das er aus
Albanien kommt.







Am Sphinxstrand angekommen erwarteten uns diese schönen Bilder. Mit viel Phantasie
könnte man tatsächlich meinen die Sphinx zu erkennen.

  40°25'04"N  23°51'38"E 

Sehr starker Wind läßt die Wellen mit Wucht gegen die Felsen und den Strand drücken.
Der Wetterbericht hat den heutigen Tag ganz anders angekündigt, nämlich mit viel Wärme
und viel Sonne. Diese kämpft sich aber so allmählich durch haben wir den Eindruck,
aber der starke Wind gefällt uns ganz und garnicht. Aber es gibt kein Grund zu meckern,
denn diese schönen Aussichten entschädigen uns für den Starkwind. Wir hoffen, dass
dem Wind gegen Abend dann endlich die Puste ausgeht...










Und wie sollte es anders sein, auch hier hatten wir wieder einen erwartungsvoll
schauenden Hund zu Besuch und auch ein kleines Kätzchen bekam ihren Anteil.




  40°25'04"N  23°51'38"E 

Freitag, der 19. Mai
Tag 58


Es ist 07:10 an diesem Freitag. Der starke Wind hat nun nachgelassen und die Sonne
scheint vom blauen Himmel. Sollte nun wirklich das angkündigte gute Wetter eintreten?
Wir werden es sehen.
Während unsere neuen Bekannten, die wir in Stavros kennen gelernt hatten, Christa und
Roland auf einen ca. 250 Meter entfernten Felsen herumklettern, habe ich die kleine,
hinter dem Strand liegende Anhöhe erklommen und von oben die folgenden Aufnahmen gemacht, die mal eine Gesammtansicht der Sphinxbucht zeigen. Die folgenden fünf
 Bilder habe ich noch gestern am späten Nachmittag gemacht.
















Die halbe Nacht hat uns unser schwarzer Freund, der Hund, durch ständiges
Gebell wach gehalten. Darum haben wir beschloßen heute unseren Standort zu wechseln.
Nach dem Frühstück haben Christa und Roland noch ein erfrischendes Bad im Meer
genommen und sich auf einem der vielen Felsen zum trocknen aufgehängt.




Eventuell werden wir zur Taverne "ELENIE" aufbrechen, wollen das aber erst noch
mit den Beiden besprechen.

Kurz vor der Abfahrt vom Sphinxstrand kam noch eine Herde Ziegen vorbei, was
natürlich auch wieder ein "Fressen" für meine Kamera war.









So, nach dem Mittagessen fuhren wir los und erreichten schon nach 32 Kilometer die
Taverne Elena auf der Westseite des Athos Fingers. Die Straße zur Taverne war auch
wieder mit gelben Ginster geschmückt und schon von weitem sahen wir den Berg Athos.


  40°21'53.2"N  23°49'42.1"E 




Bei der Taverne waren wir das einzige Wohnmobil, denn die Taverne war noch geschloßen
und die Besitzer bereiteten die Eröffnung grade vor. Wir haben allerdings einen schönen
Platz unweit des Strandes bekommen und sehen im Hintergrund den Berg Athos.






Sonnabend, de 20. Mai
Tag 59


Mit der Morgensonne und dem Berg Athos im Hintergrund zeichnet es sich ab, dass
heute wieder ein Tag zum Helden zeugen bevorsteht. Schon am frühen Morgen haben wir
+28° Celsius
und ein leichter Wind, der hier am Meer ständig weht, läßt uns die Hitze
als angenehm empfinden.




Regina hat heute auf Grund des schönen Wetters einen Waschtag eingelegt. Bei leichter
Briese und strahlendem Sonnenschein war die Wäsche in einer knappen Stunde trocken.



Die beiden kleinen Hunde hatten sich gestern Abend schon zum Frühstück angemeldet.
Die ganze Nacht schliefen sie am Wohnmobil um ihre Häppchen am heutigen Morgen
nicht zu verpassen.







Was für ein Festessen, werden sich die Beiden gedacht haben als sie in Windeseile die Näpfchen geleert hatten.



In dieser wunderschönen grünen Oase am Meer liegt die Taverne Elena. Mit sehr viel Liebe
und nochmehr Arbeit wurde dieses Anwesen zu einem wahren Schmuckstück bzw. kleinem Kunstwerk aufgebaut. Man könnte stundenlang auf Suche gehen und immer mehr neue
Dinge entdecken.



Die ganzen Vasen, Amphoren und Wände wurden mit selbst hergestellten Betonplatten
die mit verschiedenfarbigen und unterschiedlich großen bunten Steinen bestückt.
So entstanden nach alter Tradition die schönen Ornamente und Gegenstände. Die
ganze Taverne ist mit solchen kleinen Kunstwerken bestückt.
Das ist wirklich sehr beeindruckendund schön anzusehen..

 


 


 


 


 


 


 







Die Besitzer der Taverne bedauerten es sehr, dass die Renovierung noch nicht beendet
ist und sie uns im Moment noch nicht bewirten können. Auf jeden Fall sind es sehr
freundliche, liebenswerte Menschen die wir hier kennen lernten.
Christa und Roland machen ja heute die Bootsfahrt am Athos und werden
wahrscheinlich Morgen wieder zu uns stoßen.

Sonntag, der 21. Mai
Tag 60


Unverändert schönes Wetter zeigt sich auch heute wieder jetzt um 07:30 Uhr.
Unverhofft sind unsere Bekannten Christa und Roland doch noch gestern am späten
Nachmittag zu uns gestoßen und berichteten von ihrer Bootsfahrt am Athos.
Wir haben beschloßen den heutigen Sonntag auch noch hier zu verbringen, einen
Badetag einzulegen und erst am Montag weiter zu fahren. Mit einem kleinen
Spaziergang vor dem Frühstück entlang des Strandes beginnen wir diesen
sonnigen Tag.



Mit sehr viel Phantasie könnte man meinen Regina sitzt auf einem versteinerten Krokodil
das grade eine Riesenkröte verschlingt.



Von der kleinen Kapelle auf dem Felsen hört man leise die vom Wind herüber
getragenen Glocken schlagen.




Montag, der 22. Mai
Tag 61


Nach einem "Faulenzer Wochenende" soll es heute weiter gehen. Wir wollen den
Athosfinger verlassen und die Sithonia, also den Mittelfinger von Chalkidiki, erobern.
Als heutiges Ziel haben wir unsdas ca. 60 Kilometer entfernte Vourvourou ausgesucht.
Es ist jetzt 06:30 Uhr, die Sonne geht grade über dem Athos auf und es verspricht
wieder ein schöner Tag zu werden. Wir sind gespannt was uns erwartet. Sollte uns
dieser Platz nicht besonders gefallen, gibt es hier viele Möglichkeiten einen passenden
bzw. einen anderen zu suchen.
Zunächst heißt es aber erst einmal gut zu Frühstücken. Da Christa und Roland gerne
immer erst (für unsere Verhältnisse) sehr spät aufstehen haben wir uns darauf
geeinigt, dass wir immer schon vorfahren und die neue Lage einschätzen. Sollte
der vorgesehene Platz nicht unseren Anforderungen genügen wird per Handy der neue
Standpunkt durchgegeben.


Karte von Google Earth

Nach einer sehr schönen gemütlichen Fahrt durch die schöne griechische Landschaft bei
der wir ab und zu immer wieder schöne Ausblicke genießen dürfen haben wir gegen
10:00 Uhr den Strand von Vourvourou erreicht. Fast immer ist der Berg Athos
allgegenwärtig und beherrscht die ganze Gegend hier.






Unterwegs erblicken wir plötzlich ca. 7 Kilometer vor unserem Ziel diesen kleinen Hafen.
Hier konnte ich unsere Wasservorräte auffüllen und ein paar schöne Fotos machen.









Am Stand angekommen richteten wir ns erstmal ein und warteten auf Christa und Roland.
Wir sind nicht sicher ob es den Beiden hier gefallen wird...

Stellplatz Vourvourou: Frei, Kostenloses WLAN, keine VE, keine Strandduschen.

  40°11'37.4"N  23°46'25.0"E 




Gegen 12:00 kamen Christa und Roland und fanden den Platz hier ebenfalls ganz gut.
Also bleiben wir hier und genießen den Strand, das Wasser und das Wetter.




Dienstag, der 23. Mai
Tag 62


Nun ist das eingetroffen was ich schon lange befürchtet hatte.
Meine beiden Versorgungsbatterien haben ihren Geist aufgegeben. Nun war mein Organisationstalent gefragt, denn es ist nicht so einfach hier in der Gegend die
passenden ( 2 x 100Ah ) zu bekommen.
 Aber, wie fast immer hat mich mein Glück nicht verlassen und ich kam durch
Zufall an den richtigen Mann auf einer Tankstelle, der sogar der deutschen Sprache
mächtig war.
Eine gute Wegbeschreibung von ihm und schon 12 Kilometer weiter konnte ich die
beiden Batterien kaufen. Allerdings, der Chef war grade in Thessaloniki und bringt
mir die beiden Batterien am Nachmittag zwischen 14:00 und 15:00 Uhr mit. Also,
fuhren wir, um die Zeit bis dahin zu überbrücken wieder in den kleinen Hafen, den
ich gestern schon vorgestellt hatte. Grade fliegt eine kleine Maschine im Tiefflug
über den Hafen.






Übers Handy berichtete ich Roland von der Situation und wir verblieben so, dass wenn
ich die Batterien habe, ich dorthin kommen würde wo sich die Beiden inzwischen
befinden. Wir wollten ja sowieso heute weiter fahren und uns einen neuen Platz suchen.

Die Zeit bis wir unsere Batterien bekommen vertreiben wir uns mit einem Besuch
bei Vodafon wo ich wieder für 10 Euro 8 Gb für 30 Tage bekomme.
Mit solchen Preisen sollte Vodafon sich auch in Deutschland beliebt machen.
 Ein weiterer Besuch galt LIDL das nur wenige Meter vom Vodafon Shop in Nikiti, das
an der Westküste von Sithonia liegt, entfernt ist.
Nun stehen wir auf einem erhöhten Parkplatz und haben einen schönen Blick auf eine
Badebucht, die allerdings zu einem Hotel gehört.









Übrigens, der von Schulz beschriebene Badeplatz Kastri ist nicht mehr zu erreichen.
Das gesammte Gelände ist auf einige hundert Meter eingezäunt und nicht mehr
zugänglich.
Um 13:30 Uhr bekamen wir unsere bestellten Batterien und machten uns auf den
Weg nach Sarti zum Strand von La Platania wo wir schon von Christa und Roland
erwartet wurden. Roland half mir dann auch noch die beiden Batterien einzubauen.
Nun hoffe ich, dass die gewünschte Wirkung auch eintritt.


Karte von Google Earth

Stell- und Badeplatz La Platania: Frei, ohne VE
  40°04'32.4"N  23°59'02.8"E 




Die wunderschöne Bucht von La Platania von einer Anhöhe aus gesehen.



Auch sehen wir wieder den Berg Athos ziemlich nahe. Eine kleine Wolke vermittelt den
Eindruck das es am Gipfel zu einem Auzsbruch gekommen ist.



Christa und Roland auf Felsentour (oben) und ein Ausschnitt dieses Fotos (unten).



Wir wollen hier endlich mal ein paar Tage bleiben und haben uns häuslich eingerichtet.




Mittwoch, der 24. Mai
Tag 63


04:45 Uhr nach deutscher Zeit. Ich bin extra sehr früh aufgestanden um die folgenden
Bilder vom Sonnenaufgang am Athos zu machen.


Bild oben um 04:45 Uhr


Bild oben um 04:55 Uhr


Bild oben um 05:10 Uhr


Bild oben um 05:20 Uhr


Bild oben um 05:28 Uhr

Der Athos,der 2033 Meter hoch ist, befindet sich auf dem gleichnamigen östlichen
Finger der Halbinsel Chalkidiki.  Im allgemeinen Sprachgebrauch steht der Begriff
„(Berg) Athos“ entweder für die ganze Halbinsel Athos mit dem Mönchsstaat oder
auch nur für den eigentlichen Berg an der Südost-Spitze der Halbinsel.

Ich glaube das frühe Aufstehen hat sich gelohnt um diese Fotos zu machen. Eines der
Fotos habe ich mir gleich in entsprechender Größe als Desktop Hintergrund gespeichert.
Da wir ja beschloßen haben hier ewas länger zu bleiben ist heute Kochen angesagt.
Es gibt heute Rindergoulasch (natürlich frisch und selbstgemacht) und dann werde ich
meinem guten Feta-Käse einer "Sonderbehandlung" zukommen lassen. Einige
Knoblauchzehen werden zerkleinert, mit Gewürzen wie Tymian usw. ein paar
Tage dem Feta, der in Flüßigkeit liegt, zugeführt. Dann ist er schön durchzogen
und eine leckere Beigabe zum Salat. Natürlich gehört auch ein gehöriger
Spritzer Olvenöl dazu.

 




Unser Stellplatz liegt malerisch zwischen Felsen die sich links und rechts vom Strand
befinden. Wir sind auf den linken Felsen geklettert und haben die folgenden
Ausblicke genießen können.



Die schöne Felsenbucht von La Platania. Unser Stellplatz oben (roter Pfeil)



Ein schöner Ausblick über die kleine Badebucht aus Sarti.



Selbst Regina hat den Aufstieg mit mir gewagt.



Und hier ein Ausblick zur anderen Seite der Bucht.

Donnerstag, der 25. Mai
Tag 64


Heute Morgen war der Sonnenaufgang nicht so spektakulär wie gestern. Das hat
bedeutet, dass ich nicht so früh aufstehen brauchte und mich noch einmal umdrehen
konnte. Wir haben geplant, dass wir noch auf diesem schönen Platz bleiben werden
und heute mal die andere Seite des Felsens besteigen werden. Auch hier soll es
lt. Aussagen einiger, die schon dort oben waren, auch sehr schöne Ausblicke geben.
Inzwischen stehen 8 Wohnmobile, alle aus Deutschland, hier und es entwickelt
sich langsam eine deutsche Kolonie. Hier aber ist soviel Platz und keiner rückt dem
anderen auf "die Pelle".
Das Wetter ist in diesem Jahr bisher nicht typisch Griechenländisch. Die Sonne zeigt
sich meist erst am Nachmittag und der ständige Seewind ist in diesem Jahr
ausgesprochen kalt. Wir hoffen, dass es im Juni besser werden wird.
Naja, auf jeden Fall waren wir auf der anderen Seite der Bucht auf dem Felsen und
der Ausblick von hier isr auch wieder wirklich schön. Wir haben hier nur eine
Aufnahme zum Stellplatz gemacht. Wir stehen ganz links und es sind nur wenige
Meter ins Wasser.



Auf dem Weg zum Felsen traffen wir auch noch eine Ziegenherde die sich schon von
weitem durch ihr Glockengeläut ankündigte.



Zurück zum Wohnmobil hatte sich auch ein Mittagsgast eingefunden, den wir
natürlich nicht enttäuschten und er seine Ration bekam.



Anschließen, es war plötzlich richtig schwül geworden, nahm ich am Fuße des
"Heiligen Berges Athos" ein erfrischendes Bad. Kurz darauf kam ein Wohnmobil, deren Besatzung wir vom vorigen Jahr aus der Sauriereierbucht kannten.



Wie schon geschrieben, wollen wir Morgen einen Stellungswechsel vornehmen. Es soll
nach Toroni gehen, dass nur ca. 30 Kilometer von hier entfernt auf der Westseite
Sithonias liegt. Zuvor wollen wir uns aber auch Porto Koufos ansehen, in der Hoffnung
auf buntes Leben und Treiben im Hafen. Außerdem müssen wir auch Wasser
bunkern. Wir werden wie immer vorfahren und Christa und Roland (die Landschläfer)
kommen nach...


Karte von Google Earth

Freitag, der 26. Mai
Tag 65


Unsere geplante Abfahrt an diesem Morgen hat sich verzögert, weil sich plötzlich der
Himmel verdunkelte und sich ein sehr starkes Gewitter durch fernes Grollen ankündigte.
Regen wie aus Kübeln und teilweise Hagelkörner prasselten auf uns nieder.
Derr Athos war zum ersten Mal nicht mehr zu sehen, denn er lag unter einer
undurchdringlichen Wolken/Nebelbank. Also, so ein Wetter wie in diesem Jahr haben
wir in den vergangenen Jahren hier in Griechenland noch nicht erlebt.



Der Athos hat sich hinter einer Gewitterfront mit Regen und Blitzen verkrochen



Auch das vor uns stehende Wohnmobil von Roland und auch die Felsenlandschaft war
nur noch verschwommen durch den Regen sichtbar.



Sobald Wetterbesserung eintritt werden wir unseren geplanten Weg nach Toroni in Angriff nehmen.
Das Wetter wurde zunächst nicht besser und so fuhren wir doch im Regen los.
Gut eine Stunde brauchten wir bis Porto Koufos wo wir eine längere Pause einlegten und
auf Christa und Roland warteten. Das Wetter war so schlecht, dass es sich nicht
lohnte unterwegs Fotos zu machen. Bei schönem Wetter wären bestimmt tolle Motive
auf dieser landschaftlich schönen Strecke heraus gekommen. In Potro Koufos
angekommen hörte nach einer Weile zumindest der Regen auf und so konnte ich
doch noch einige Bilder vom Hafen machen.










Später ging die Fahrt dann weiter nach Toroni und zwar in die Bucht 3.






In dieser schönen Bucht standen schon einige Wohnmobile und wir fanden auch einen
guten Platz.







Sonnabend, der 28. Mai
Tag 66

Der gestrige kühle Tag hat dazu geführt das wir das erste Mal seit dem wir Griechenland,
seit immerhin drei Jahren, bereisen unsere Heizung während der Fahrt anmachen mußten.
Es ist in diesem Jahr aussergewöhnlich kalt und ab dem späten Nachmittag macht sich
immer ein sehr kalter Wind bemerkbar, der uns zwingt schon so gegen 18:00 Uhr
ins Wohnmobil zu gehen. Die schönen lauen Abende die wir sonst immer bis spät
Abends draußen verbracht haben fehlen in diesem Jahr komplett.
Macht sich hier der Klimawandel auf diese Weise bemerkbar?
Heute am Sonnabend bieten sich in den frühen Morgenstunden die folgenden
Himmelsbilder.



Das Bild unten zeigt einen Blick auf Kassandra, den dritten Finger der Chalkidiki



Natürlich haben sich auf diesem Platz auch wieder Frühstücksgäste eingefunden, die
wir gerne bewirten.



Besonders dieser ausgesprochen hübsche Hund (unten) hat es uns angetan. Sehr
gepflegtes Fell und eine hübsche Zeichnung macht ihn zu etwas besonderem.



Wir bekamen gestern Abend eine Mail von Freunden die auf der Rückreise nach
Deutschland sind und aufhre Fähre in Ammoudia warten. Sie schreiben, dass die Polizei in Ammoudia undKaravostasi im Gange ist.
Hier das org. Zitat:
Wir sind jetzt an der Westküste und wollten den Urlaub in Ammoudia ruhig ausklingen
lassen aber man darf dort nicht mehr stehen. Die Polizei kommt und verteilt Strafzettel
300 Euro von mehreren Campern bestätigen sind dann weiter nach Karavostasi dort
auch Campingverbot.


Am Nachmittag entdeckte ich einen kleinen Tümpel in dem sich ca. 70 Wasserschildkröten tummelten. Mit etwas altem Brot konnte ich sie anlocken.






Und gegen Abend nach einem kräftigen Gewitter besuchte uns noch eine große Herde
Schafe. Verwundert waren wir, dass weder Hunde noch ein Schäfer die Herde
begleitete und diese friedlich durch die Ebene zogen.






Den Sonntag wollen wir noch hier verbringen und dann am Montag weiterziehen.


Sonntag, der 28. Mai
Tag 67


Bei dem starken Gewitter gestern Abend ist es leider nicht geblieben, denn es
hat die ganze Nacht geschüttet wie aus Eimern. Der Boden kann den vielen Regen
nicht mehr auffangen und so bilden sich überall auf dem Platz große Pfützen.
 Hoffentlich gelingt es uns auf den aufgeweichten Wegen von hier
weg zu kommen ohne das die Räder durchdrehen und wir uns evtl. festfahren.






Unsere vierbeinigen Freunde haben die Nacht pitschnass, aber trotzdem gut überstanden
und begrüßen uns an diesem Morgen besonders freundlich. Diese freilaufenden Hunde
scheinen gegenüber den Wetterkapriolen besonders gut gewappnet zu sein.



Der Himmel sieht an diesem Morgen auch nicht so aus, als wenn er uns einen schönen Sonnensonntag schenken würde. Regenwolken bestimmen das Bild und läßt uns ordentlich frösteln.
Um es präzise auszudrücken:
Das Wetter hier gleicht einem grauen, sehr windigen und kaltem Herbsttag in
Deutschland kurz vor dem Wintereinbruch.




Wir haben doch schon heute die dritte Bucht von Toroni, in der Hoffnung an einem
anderen Platz besseres Wetter vorzufinden, verlassen. Diese Hoffnung wurde aber
enttäuscht, denn überall das gleiche "Shitwedder". Dazu kommt auch noch, dass uns die Koordinaten aus Schulzes Märchenbuch mal wieder in die Irre geführt haben.
In Psakodia landeten wir, nachdem der Feldweg immer schmaler wurde, auf einer
illegalen Mühlkippe ohne Wendemöglichkeit. Das hat uns wieder mal ein paar Kratzer mehr eingebracht.
Also peilten wir den nächsten Platz an. In Mamas fanden wir zwar schöne, offensichtlich
neu erbaute Toiletten und Waschhäuser, die aber wieder mal dem Wandalismus zum
Opfer gefallen waren. Es ist mir unbegreiflich das man diese Idioten die das zu
verantworten haben nicht mal zur Verantwortung ziehen kann. Zusätzlich natürlich
der Dreck der einem immer und überall begegnet. Ich denke das kann man nicht mehr
mit der griechischen Mentalität entschuldigen.
 
Koordinaten von Mamas:
  40°14'53.5"N  23°21'23.3.8"E 



Eigentlich sahen diese Häuschen von weitem recht gut aus, aber...
...wie fast immer in Griechenland darf man nicht genauer hinsehen.

 


 

Auch hier regnete es und wir standen wieder mal zwischen einem "Regensee" und dem
Meer. Graues unsichtiges Wetter läßt den dritten Finger "Kassandra" nur erahnen.






Wir haben beschloßen bis Morgen hier zu bleiben, denn woanders ist das Wetter mit
Sicherheit auch nicht besser.

Montag, der 29. Mai
Tag 68


Es ist alles ganz anders gekommen als geplant und beinahe schon nicht zu glauben was
uns Gestern noch auf unserem bisher absoluten "Horrortrip" alles passiert ist.
Aber, der Reihe nach...
Es hat uns auf dem Platz "Mamas" doch nicht gehalten, weil es wirklich kalt,
ungemütlich und landschaftlich überhaupt nicht schön war. Also beschloßen wir nach
Nea Potidea am Eingang zur Kassandra zu fahren. Damit fing das Schlamassel an.
Alles neue Straßen und Autobahnen führten dazu das die Zufahrtswege zu diesem
Platz nicht mehr erreichbar ist. Christa und Roland wollten nun doch eine Runde auf
Kassandra drehen und sich ein Bild von diesem Finger machen. Wir verabredeten uns
am Dienstag oder Mittwoch wieder zu treffen und zwar auf einem Platz den wir
inzwischen erkunden würden.
Wir haben uns die Plätze 116 -120, das sind die Plätze an der Westküste von Chalkidiki,
 aus Schulzes Märchenbuch heraus gesucht und versuchten diese Plätze zu erreichen.
 Durch den ständig starken Regen und Gewitter
waren alle, aber auch wirklich alle der sonst ganz gut zu befahrenen Schotterwege
zu Schlammwüsten mutiert. (Aber dafür kann Schulz nun wirklich nichts)
 Wir versuchten trotzdem an die Plätze heranzukommen, was aber kläglich scheiterte.
 Es war wirklich unmöglich auf diesen Wegen an einen
der Plätze zu kommen. Mehrmals fuhren wir uns so fest, dass ein herauskommen
fast nicht mehr möglich war. Inmitten dieses Chaos stießen wir auf ein Lager einer
ethnischen Minderheit (Zigeuner darf man ja nicht sagen) die völlig hilflos inmitten
dieser Schlammwüste hausten. Im Nachhinein bin ich froh, dass wir immer mit
Winterreifen (auch im Sommer) fahren und so konnte ich mich immer, zwar mit viel
hin und her, wieder selbst befreien. Nun hatten wir die Schn.... so voll,
dass wir kurzerhand beschloßen diesem Dreck zu entfliehen und auf dem schnellsten
Wege zur Fa. Zampetas nach Thessaliniki zu fahren, wo wir auch gegen 20:00 Uhr
eintrafen. Sonntags war aber die Firma geschloßen uns so suchten wir uns einen
Platz gegenüber von Zampetas aus dem Gelände einer insolventen Gartenbaufirma.
Heute Morgen sind wir nun hinüber zu Zampetas gefahren und werden hier auf
Marlis und Roland warten. Unser Womo sieht natürlich entsprechend
unserer Schlammerlebnisse aus und wir werden einige Stunden brauchen um es
wieder als Wohnmobil erkennbar zu machen.

Hier einige Bilder der aufgeweichten Wege von unserem "Horrortrip"









Die ganze Odyssee an diesem Tag zog sich über 209 Kilometer hin. Glücklich
der "Schlammhölle" entkommen zu sein fanden wir einen Übernachtungsplatz
gegenüber der Firma Zampetas auf dem Gelände einer insolventen Gartenbaufirma.



Und jetzt kommt das kuriose an der Geschichte: Jetzt um 10:30 Uhr griechischer Zeit
haben wir strahlend blauen Himmel und es ist schön warm. Wenn es in den nächsten
5 Wochen so bleibt, werden wir uns mit Griechenland wieder aussöhnen.

Dienstag, der 30. Mai
Tag 69


Gestern Nachmittag waren wir noch nebenan auf einem der großen Autohöfe. Hier ließen
wir unser Womo von Spezialisten, die richtig gut arbeiteten, gründlich reinigen. Erstmal
mit so einem roten Spezialschaum einsprühen, dann mit schönen weichen Waschbürsten
das ganze Fahrzeug abschrubben mit einem starken Kärcher die rote, inzwischen
schwarze Brühe, wieder abwaschen und dann abledern. Die ganze Prozedur wurde
von zwei Mann ausgeführt und dauerte ca. 30 Minuten.
Der Preis für alles betrug nur 15 Euro.
Gegen Abend meldeten sich auch Christa und Roland wieder per Telefon. Sie hatten
die Runde durch Kassandra durchgeführt und auch die Höhlen die sie interessierten
besucht. Heute stoßen sie wieder zu uns, um hier bei Zampetas Gas zu tauschen.
Wir werden dann beraten wie wir den weiteren Verlauf unserer Reise gestalten.
Ach ja, es ist jetzt 06:40 Uhr griechischer Zet und die Sonne strahlt vom blauen
Himmel. Es scheint als wurden unsere Gebete erhört...

Unser Womo erstrahlt durch die intensive Behandlung in neuem Glanz, fast so wie
aus dem Laden. Selbst Willy, der Haushund der Zampetas, fühlt sich bei uns so
richtig wohl.






Die Firma Zampetas liegt ja am westlichen Rand des Flughafens Mazedonia von
Thessaloniki und so kommen wir in den "Genuss" die ständig startenden bzw.
landenden Flieger zu beobachten und zu hören. Nur wenige Meter entfernt und auch nur
einige Meter hoch fliegen sie fast über das Gelände der Firma.









Christa und Roland sind heute angekommen und unternehmen eine Stadtrundfahrt. Morgen Abend bekommt er seine gefüllte Gasflasche zurück. Wir aber werden nach dem Frühstück
wie üblich wieder vorfahren und den nächsten Platz erkunden. Es liegen bis zum Paralia
Korinos ca. 100 Kilometer vor uns, die wir aber zum gröten Teil auf der Autobahn
Richtung Athen zurücklegen werden.


Karte von Google Earth

Mittwoch, der 31. Mai
Tag 70

Gegen 09:00 Uhr fuhren wir bei Zampetas los und stürzten uns in den morgentlichen Berufsverkehr von Thessaloniki. Wer das noch nicht mitgemacht hat, hat etwas versäumt...
Bald schon erreichten wir die E 90, dass ist die Autobahn Richtung Athen. Eine knappe
Stunde später erreichten wir die Ausfahrt nach Korinos die aber leider gesperrt war.
Seit geraumer Zeit hatten wir hier auf der Autobahn schon den griechischen
Götterberg den Olymp in Sichtweite. Dieser Anblick wird uns auch in den nächsten
Tagen begleiten.






Also weiter und nach acht Kilometer nahmen wir die nächste Abfahrt und befuhren nun
die gut ausgeschiklserte Umleitung nach Korinos. Hier noch schnell zwei Brote gekauft,
denn am Beach gibt es erfahrungsgemäß keine Läden. Um 11:10 Uhr haben wir
unseren Platz am Strand eingerichtet.





 

Direkt neben einer kleinen Kapelle haben wir uns mit Blick auf den Olymp eingerichtet.



Die offene Kapelle ist sehr schön eingerichtet und Regina spendet eine Kerze mit einem
Dank nach oben, dass es uns weiterhin gesundheitlich gut geht. Wer auch immer da oben zuständig ist wird unseren Dank bestimmt hören...







Am Nachmittag fahren die Fischer zum nächtlichen Fang aufs Meer. Sie haben hier ihre
eigene Art von einem Hochstand aus die Fische zu orten.






Und ich nehme mein abendliches Bad im fast lauwarmen Wasser. Übrigens ist der
wunderbare Sandstrand für griechische Verhältnisse ausgesprochen sauber.

 

Es gibt eine Umkleidekabine, einen Papierkorb und man glaubt es kaum, als wir uns grade eingerichtet hatten kam ein Werkstattfahrzeug und zwei Männer brachten den Wasserhahn
und die Dusche zum laufen. Wir bedankten uns natürlich ganz herzlich bei ihnen.



Und hier noch etwas Strandbewuchs.









Mit diesen Bildern beschließen wir diesen schönen Tag an einem wunderbaren Strand.
Eventuell stoßen Christa und Roland heute Abend noch zu uns, sofern ihre Gasaktion
geklappt hat. Sie sind auf jeden Fall darüber informiert wo wir gelandet sind.


Donnerstag, der 1. Juni
Tag 71


Früh am Morgen weckte mich das Geräusch von Traktorenmotoren. Ein verschlafener
Blick aus dem Fenster und ich sah zwei Traktoren die Fischerboote am Haken hatten
und diese zu Wasser ließen. Ein weiterer Blick zeigte mir den wunderbaren Sonnenaufgang
an diesem Morgen. Ohne die Aktion der Fischer wären die folgenden Bilder nicht
entstanden.
Ich habe sie zwischen 05:50 und 06:15 Uhr aufgenommen. In Deutschland ist es erst
04:50 bis 05:15 Uhr.












Dieser Sonnenaufgang hier am Fuße des Olymp verspricht, dass es wieder ein sehr
schöner Tag wird. Christa und Roland haben sich gestern nicht mehr gemeldet und
wir hoffen heute auf ein Wiedersehen.
Kaum hatte ich das hier geschrieben kam eine Mail. Die beiden kommen heute hier an.
Die Gasaktion hat gestern Abend noch geklappt.
Es ist jetzt 07:30 Uhr und das Glockengeläut einer Schafherde die das Gras hier
unterhalb des Olymp, der im Hintergrund zu sehen ist, zu schätzen weiß zieht vorbei.



Gestern war es das erste Mal das an einem griechischen Strand keine Hunde zu sehen
waren. Ich dachte so etwas gibt es doch garnicht, aber es war wirklich keiner zu sehen
oder zu hören.
Aber dann, heute Morgen war plötzlich ein ganzes Rudel in Sichtweite die sich aber
nicht trauten näher ans Womo zu kommen. Ich füllte einen Napf mit Futter und nach
einer Weile trauten sich zwei der Hunde näher heran und machten sich über die
Leckereien her.






Und hier noch ein Foto wo von der noch leicht roten Morgensoone der Olymp und das
Womo angestrahlt wird. Der Schnee auf dem Olymp wirkt dadurch auch rötlich.




Freitag, der 2. Juni
Tag 72


Gestern gegen Mittag sind Christa und Roland hier eingetroffen. Sie berichteten
von ihrer Stadtrundfahrt in Thessaloniki und das sich es lohnt die Stadt auf diese
Weise kennen zu lernen. Bei einem erfrischenden Bad am Nachmittag stellten wir fest,
dass sich tausende Quallen im Wasser tummelten. Damit war das Baden hier nicht
mehr möglich.
 Also beschloßen wir gemeinsam, dass wir den an sich schönen Strand hier
verlassen und weiterziehen. Als nächstes Ziel verständigten wir uns auf das
ca. 50 Kilometer südlich liegende Kastri Loutro.


Karte von Google Earth

Unsere Pläne sind mal wieder voll in die Hose gegangen. Ich glaube, dass die
veralteten Angaben aus Schulzes Märchenbuch mit Schuld daran sind, dass wir auch
hier wieder nicht das vorfanden wie es im Buch geschildert wird.
 Wir sind auf jeden Fall den Angaben gefolgt, haben aber als Ausgleich einen
schönen Wochenmarkt gefunden. Hier haben wir uns noch mit Obst eingedeckt
und auch so manches Kleidungsstück wechselte den Besitzer.



Ein sehr gut sortierter Gewürzstand.



Preiswerte Erdbeeren, Aprikosen und Kirschen fanden natürlich unser Interesse.
 


Dazu kam noch, dass sich Roland auch noch verfahren hat weil sein Navi nicht
richtig gearbeitet hat. Auf jeden Fall haben wir uns dann am Paralia Alexandrinis
getroffen.
Aber hier in dieser absoluten Einöde ohne jegliche VE Möglichkeit, usw. wollten
wir auch nicht bleiben. Da Christa und Roland von hier aus wie abgesprochen
eine andere Route,zunächst zum Olymp und später nach Norden Richtung Albanien
einschlagen wollten, verabschiedeten wir uns von den Beiden und setzten unseren Weg in Richtung Agiokampus fort.
 Hier nur einer der vielen schönen Ausblicke auf das Meer. Man könnte
fast an jeder Kurve anhalten und ähnliche Bilder schießen.



Heute wollte ich mein Versprechen einlösen und Regina zum Essen einladen.
An einer der vielen Tavernen an der Küstenstrße, die sehr einladend aussah
hielten wir an.






Wir haben sehr gut gegessen und setzten unsere Fahrt für die letzten 20 Kilometer
fort und erreichten Agiokampus gegen15:00 Uhr.
 Nur ein Österreicher und ein Italiener standen hier und wenig später gesellte
sich noch ein Womo aus Littauen dazu.
Wir besetzten einen schönen Platz auf Wiesengrund und beschloßen
über Pfingsten hier zu bleiben. Wie auf der folgenden Grafik zu sehen ist haben wir heute insgesamt 133 Kilometer zurückgelegt.


Karte von Google Earth










Nachdem wir uns für die nächsten Tage häuslich eingerichtet haben ist Baden und
Relaxen angesagt.

Sonnabend, der 3. Juni
Tag 73


Wir haben den Anfang der Nacht ziemlich unruhig verbracht, weil hier am Platz eine
Taverne aufgebaut wird. Die Arbeiten werden von ca. 6 Mann durchgeführt, die bis
spät in der Nacht gearbeitet haben. Dazu kam noch das ein laut arbeitender
Elektrogenerator die halbe Nacht lief. Trotzdem haben wir gut geschlafen und jetzt
am frühen Morgen ist es wieder ein Tag der wettermäßig, wie auf Postkarten zu sehen,
auf uns wartet. Es ist sehr idyllisch hier, die Sonne scheint, ein Angler versucht seine
Würmer zu baden und dieRuhe ist im Moment noch sehr erholsam. Wir werden im
weiteren Verlauf des Tages beobachten ob die Arbeiten an der Taverne fortgeführt
werden, oder ob über die Pfingstfeiertage Ruhe ist. Dementsprechend werden wir
weiter planen und berichten.



Hier, rot markiert, die Taverne die grade aufgebaut wird.



Es ist noch viel Arbeit bis alles fertig ist.



Wir haben beschloßen hier zu bleiben, weil es wirklich sehr schön ist. Das Wasser
samtweich und schön warm. Das Baden ist herrlich und wir fühlen uns sehr sehr wohl
um nicht zu sagen "sauwohl". Ich bin erstaunt, dass ich in dieser sehr abgelegenen
Bucht, fernab aller Zivilisation immer noch annehmbare Signale für meinen
Internetzugang habe und ich weiterhin aktuell berichten kann.

Sonntag, der 4. Juni
Tag 74


Wir hatten gestern einen entspannten Badetag. Im Laufe des Tages kamen noch drei Wohnmobile, zwei Griechen und ein ???
Ja, da fing das große Rätzelraten an, SCO ? was soll das denn für ein Land sein?






Ich sah mir das Fahrzeug etwas genauer an und sah, dass es sein Lenkrad rechts hatte.
Also irgendwas Englisches? Dann ging mir ein Licht auf. Es ist ein Schottisches
Kennzeichen. Das habe ich bisher noch nie gesehen. Ich dachte immer alles was aus
England kommt hat GB für Großbritannien. Da sieht man mal wieder, dass man nie
auslernt.
Dem Griechen mit seinem uralten Mercedes Lieferwagen half ich noch beim Aufbau
seiner merkwürdigen Markisenkonstruktion. Dann baute er seinen ebenso abenteulichen
 Grill auf und stellte dann fest, dass seine Batterie nicht mehr genug Power hat um den
 Motor des Drehspießes zu bewegen. Ich hatte ja noch immer meine alten Batterien,
die noch aufgeladen waren dabei und diese schenkte ich ihm. Natürlich probierte er
gleich seinen Grillmotor aus und siehe da, dafür reichte der Strom allemal. Der war
vielleicht froh und bedankte sich tausendmal. Ich war aber auch froh, dass ich auf
diese Weise meine Batterien entsorgen konnte.


Die abenteuerliche Markisenkonstruktion des sympatischen Griechen

Am Abend kündigte sich mit Donnergrollen und Blitzen mal wieder ein kräftiges Gewitter
an. Also haben wir schnell die Markise eingezogen und Tisch und Stühle in Sicherheit
gebracht und machten es uns vor dem Fernseher bequem.
Heute Morgen so gegen 06:00 Uhr sah die Welt schon wieder ganz anders aus.
Durch das Gewitter war die Luft wieder frisch und rein und die aufgehende Sonne
schaute schon aus den wenigen Wolken heraus. Das versprach wieder ein schöner
Tag zu werden.



Auch in Griechenland ist an diesem Wochenende Pfingsten uns so sahen wir
unzählige Zelte die hier überall über Nacht wie die Pilze aus dem Boden geschossen
waren. Die Griechen feiern gerne am Strand ihre Feste und ich denke, dass uns
heute ein turbulenter Sonntag bevorsteht.




Montag, der 5. Juni
Tag 75


Wir haben den Pfingstsonntsg sehr gut verlebt. Wie angekündigt haben viele
griechische Familien hier am Strand gefeiert. Es wurde gegrillt und gebruzzelt was
das Zeug hielt. Solche Familienfeiern kannte ich noch aus meiner Jugendzeit und so
manche Erinnerung wurde wach. Der alte Grieche, dem ich meine Batterien geschenkt
hatte kam mit einem großen Stück Spießbraten von seinen selbstgebauten Grill.
Es schmeckte wirklich hervorragend.
Dennoch wollen wir heute weiterfahren und versuchen Itea zu erreichen. Es sind also
einige Kilometer durch die Berge zu bewältigen. Vielleicht legen wir an einer geeigneten
Stelle auch eine Übernachtung ein...


Karte von Google Earth

Bevor es am frühen Morgen losging habe ich noch schnell ein Foto von der aufgehenden
Sonne gemacht.



Wir sind zügig voran gekommen, weil wir von Larissa aus die Autobahn Richtung Athen,
an Volos vorbei bis nach Lamia genommen haben. Ab Lamia ging es dann aber durch das Gebirge bis nach Itea. Auf dieser schönen Strecke kamen wir an abgelegenen Bergdörfern vorbei und manche Steigung war zu bewältigen.









Wir haben Lamia und damit auch den Golf von Korinth gegen 11:30 Uhr erreicht und
machten eine kurze Pause an Hafen.
In fast allen Straßen waren hier Orangenbäume mit reifen Früchten zu sehen.






Da es noch sehr früh war haben wir uns entschieden doch noch weiter zum nur
ca. 20 Kilometer entfernten Strand von Galaxidi zu fahren. Wir landeten allerdings
in dieser kleinen lebendigen Stadt direkt am Hafen, wo wir uns eine Mittagspause
mit einem guten Essen gönnten.


Karte von Google Earth







Nach dem Essen ging es 5 Kilometer weiter zum Annemonenstrand, wo allerdings größere
Bautätigkeiten stattfanden, was man auf dem Foto natürlich nicht sieht.



Auf jeden Fall war das für uns Grund genug noch einmal 4 Kilometer weiter zur schönen
Bucht von Vivadis zu fahren.
  38°20'51.4"N  22°21'32.5"E 

Hier fanden wir endlich Ruhe und richteten uns häuslich ein.
Wenig später kam noch ein Italiener mit seinem Wohnmobil hierher. In dieser schönen
Bucht waren wir in den vergangenen Jahren immer wieder mal und sind jedesmal
begeistert wie ruhig und schön es hier ist. Wir stehen direkt unterhalb der Taverne die
aber, wie auch in den vergangenen Jahren, nicht geöffnet ist.






Insgesamt haben wir heute 299 Kilometer zurückgelegt. In den nächsten Tagen
werden wir hier am Nordufer des Golfs von Korinth noch mehrere Plätze besuchen
und darüber berichten.

Dienstag, der 6. Juni
Tag 76


Wir fühlen uns hier in der Bucht von Vivadis sehr wohl und werden zumindest auch
heute noch hier bleiben. Es fasziniert uns immer wieder welche Ruhe und Gemütlichkeit
diese Bucht ausstrahlt. Dazu kommen im Laufe des Tages immer wieder die
wechselnden Lichtverhältnisse die mich dazu verführen doch mehr Fotos
als gewollt zu machen.



Gut getarnt haben wir uns häuslich eingerichtet und haben einen sehr schönen Blick auf
die Bucht.






Der sehr spärliche aber schöne Strandbewuchs.






Von gegenüberliegenden Felsen hören wir ab und zu das Geläut der Schaf - bzw.
Ziegenherden. Im Moment können wir sie allerdings noch nicht sehen...
Unsere Reisebekanntschaft Christa und Roland werden zu diesem Zeitpunkt bestimmt
schon in Albanien sein. Gute Weiterreise ihr Beiden.

Mittwoch, der 7. Juni
Tag 77


Nach einem entspanten Badetag hier in der schönen Bucht von Vivadis wollen wir
heute weiter entlang des Golfs von Korinth Richtung Westen. Wir wissen im Moment
noch nicht wo wir letztendlich landen werden, aber wir wollen auf dem Weg nach
Nafpaktos verschiedene Plätze anfahren und sehen wo es uns gefällt. In den nächsten
ca. 50 Kilometern bieten sich mehrere Plätze zur Auswahl an.
Es ist jetzt 05:50 Uhr und ein leichter Nieselregen und fernes Donnergrollen hat uns
geweckt. Ein kurzes, erfrischendes  Gewitter wäre nicht verkehrt, denn die Luft ist
sehr schwül.


Karte von Google Earth

Leider hat es kein Gewitter gegeben und die Luft ist fast unerträglich schwül was uns
aber nicht davon abgehalten hat unser heutiges Vorhaben in die Tat umzusetzen.
Also ging es nach dem Frühstück bei leichtem Nieselregen los und unser erster
Anlaufpunkt war der kleine Hafen von Eratini. Hier konnten wir auch unsere
Wasservorräte auffüllen.






Auf dem weiteren Weg hatten wir wunderschöne Ausblicke die allerdings durch das
trübe Wetter nicht so prickelnd aussehen.






Hier ein Blick auf Glifada (unten)



Man merkt das wir uns nun viel weiter im Süden aufhalten, denn die Blumenpracht
nimmt immer mehr zu und ich könnte andauernd anhalten und schöne Fotos machen.



Diese habe ich auf Grund ihrer Form Schmetterlingsblumen genannt. (oben)

 


 


 


 

Jede Menge Zitronen und Apfelsinenbäume in den Gärten.



Nun haben wir nach einer sehr schönen Fahrt entlang des Golfs von Korinth eine Stelle
erreicht, von der ich mir schon vor zwei Jahren vorgenommen hatte mal zu übernachten.
Der Ort heißt Sergoula. Wir stehen ganz alleine am Anfang des Dorfes direkt an
einem (funktionierenden) Wasserhahn, einer Dusche und Beleuchtung. Von hier haben
wir auch einen Blick auf den Golf mit einen Feinkiesstrand. Nach dem Mittagessen
werden wir uns hier ein erfrischendes Bad gönnen.
  38°23'18.4"N  22°03'49.0"E 









Ein Fluß direkt neben unserem Stellplatz schickte sein Wasser rauschend Richtung Meer.
Zu bestimmten Jahreszeiten wird dieser im Moment harmlose Fluß zu einem Monster
wie uns ein Einheimischer erzählt. (Zwei Bilder unten)






Unser Mittagessen bestand heute aus Resten der letzten Tage, die aber
zusammengemischt erstaunlich gut geschmeckt haben. Wir haben alles aufgegessen
und als Belohnung kam dann für einige Zeit die Sonne doch noch heraus.
Morgen werden wir wieder einen ruhigen Tag haben, denn unser Ziel Nafpaktos ist
auch nur wenige Kilometer entfernt.


Donnerstag, der 8. Juni
Tag 78


Es ist 05:25 Uhr und ehe ich mich im Bett herumwälze um wieder einschlafen zu können
bin ich lieber aufgestanden nd genieße die morgentliche Ruhe. Noch ist die Sonne nicht
zu sehen aber der Himmel sieht so aus, als wenn es heute wieder ein schöner Tag
würde. Bevor wir heute Nafpaktos erreichen wollen wir noch einen Blick  in
den Hafen von Xiliadou werfen. Hier soll es aber auch einen schönen Badestrand geben,
den einzigen Sandstrand der ganzen Gegend.
Jetzt ist es 06:20 Uhr geworden und ich habe einmal probiert die noch zig Kilometer
entfernte Brücke bei Patras zu fotografieren. Im Morgendunst ist das nicht so leicht,
aber es ist mir gelungen und ziemlich schemenhaft kann man sie doch schon sehen.
Man muss allerdings ganz genau hinsehen um die vier Stützen und die Hängeseile
zu entdecken.



Gegen 07:30 Uhr konnte wir schon etwas mehr von der Brücke erkennen.



Auch den Ort Xiliadou, den wir heute noch anfahren wollen, ist nun in der Morgensonne
zu sehen. Die drei Fotos (oben und unten) waren nur mit einer starken
Teleeinstellung meines Objektivs möglich.



Nach "endlosen" 28 Kilometern haben wir Nafpaktos erreicht. Die Abfahrt nach Xiliadou
haben wir verpaßt und sind zunächst zu LIDL gefahren um unsere Vorräte, inbesondere Getränke, aufzufüllen. Danach dann zum Stellplatz an dem verwaisten und verwahrlostem Schwimmbad gefahren und haben den einzigen Schattenbaum besetzt.

38°23'02.3"N  21°49'09.0"E

Das Wetter ist erwartungsgemäß wieder sehr schön geworden, also ist Baden, Sonnen
 und Relaxen für heute angesagt.









Von unserem Stellplatz aus haben wir einen Blick auf Nafpaktos und die alte Festung
auf dem Berg links über der Stadt.



Die Fahrt durch die engen Straßen der sehr lebendigen Stadt verlangt schon ganz gutes fahrerisches Können und erfordert aber auch Geduld. In der 2. und 3. zu Parken scheint
hier Volkssport zu sein. Und ehe dann mal Platz gemacht wird muß man wirklich schon
eine Menge Nerven aufbringen. Ich habe mich hinter einem Stadtbus eingefädelt und
bin dadurch recht gut durchgekommen.

Am Nachmittag gegen 15:30 Uhr nach einem sehr schwülen Vormiitag, entlud sich
ein starkes Gewitter über der Stadt.
Am Strand war immer noch strahlender Sonnenschein, aber über den Bergen, aus
Richtung der Festung blitzte und donnerte es was das Zeug hielt. Innerhalb der
nächsten paar Minuten war der Strand wie leer gefegt. Alles flüchtete ins trockene.



Nach dem Gewitter, aber noch bei starkem Regen, sah ich in ca. 500 Meter Entfernung,
fast schon am Ufer der Insel Pelopones, eine Delphinschule.
 Es war leider schon viel zu wenig Licht für ein Foto aber ich habe es trotzdem probiert.
Eines der Fotos, es ist zwar auf Gund des schlechten Lichts sehr schlecht und pixelig,
aber ich will es trotzdem zeigen.




Freitag, der 9. Juni
Tag 79


Ein Morgen wie er schöner nicht sein kann erleben wir am heutigen Freitag. Die Sonne
strahlt schon jetzt um 06:00 Uhr kräftig vom blauen Himmel. Gestern Abend ist noch ein
Holländer angekommen und hat auch hier übernachtet.
Heute soll es wieder ein Stück weiter gehen. An Patras und der neuen Brücke vorbei
wollen wir nach Kryoneri fahren, jedoch auf dem Weg dorthin gibt es noch einen
Abstecher nach Porto Melas und Kato Vasiliki. Soweit der Plan...

38°20'37.9"N  21°35'54.7"E


Karte von Google Earth

Nach dem Frühstück fuhren wir noch einmal bei LIDL vorbei um etwas Obst zu kaufen.
Dann ging es weiter in Richtung Patras. Unterwegs hatten wir einen schönen Blick
auf die Brücke die vom Festland aus auf die Insel Pelopones führt.






Dann ging es auf einer sehr gut ausgebauten Straße beständig bergauf bis wir den
Abzweig nach Kato Vasiliki fanden und abbogen.



Nach knapp 3 Kilometer erreichten wir das Meer und waren sehr erstaunt
einen niedlichen kleinen Ort vorzufinden. In dem kleinen Hafen fanden wir einen für uns
sehr schönen Stellplatz und beschloßen spontan hier zu bleiben.

38°20'34.8"N  21°36'58.9"E









Wir stehen hier sehr schön an Hafen und können den Fischern bei der Arbeit zuschauen.
Die große Hitze wurde durch eine ständige von See her wehende Briese sehr angenehm abgeschwächt.
Hier habe ich ein Panoramafoto aus sieben Hochkantfotos zusammen gesetzt. Die
Wolkenbank über den Bergen der Insel Peloponnes auf der rechten Bildseite und genau
in der Mitte, rechts neben dem Berg, ist die Brücke von Patras zu erkennen. Im
Vordergrund rechts der kleine Fischerhafen wo wir uns niedergelassen haben.



Hier im Bild (unten) sieht man die Brücke besser. Auch die Wolkenbank über den Bergen
der Peloponnes. Wir stehen in diesem kleinen Hafen nun westlich der Brücke, sind also
schon an Patras vorbei.








Wir haben spontan beschloßen auch den Sonnabend und evtl. auch noch den Sonntag
hier zu verbringen, weil uns die Atmosphäre in Kato Vasiliki sehr gut gefällt. Der Abstecher hierher hat sich gelohnt.

Sonnabend, der 10. Juni
Tag 80


Der Himmel am frühen Morgen, es ist 06:30 Uhr, verhieß nichts Gutes. Über den
Bergen bildeten sich dunkle Wolken und die Brücke lag im grauen Morgendunst.






Gegen 08:00 Uhr klärte es sich aber auf und es wurde ein schöner Sommertag. Viele
Badegäste waren an diesem Tag hierher gekommen und die Tavernen hatten ganz
schön zu tun. Man merkt, dass allmählich die Saison näher rückt. Gestern und auch
heute macht sich gegen 14:00 Uhr immer ein zoiemlich starker Westwind auf. Wir haben
aus diesem Grund unser Womo gedreht um mehr im Windschatten zu sitzen.
 Wir stehen ja nur ca. 5 Meter vom Wasser entfernt im Hafen und erleben so die
Natur hautnah.
Die Fischerboote tanzen auf den Wellen und ab und zu kommt einer der Fischer um
nach dem Rechten zu sehen, denn der starke Wind zerrt ganz schön an den
Festmacherleinen.
Das Baden ist hier ein reines Vergnügen, denn der Feinkies am Strand geht nach
ca. 3 Meter im Wasser in feinsten Sand über. Also können wir hier endlich mal wieder
ohne Badeschuhe ins Wasser, was wir auch reichlich ausnutzen. Kato Vasiliki ist
schon ein kleines Juwel, dass uns beinahe entgangen wäre, wenn wir diesen
Abstecher nicht gemacht hätten...


Jetzt stehen wir mit der dem Wind abgewandten Seite im Hafen.

Sonntag, der 11. Juni
Tag 81


Eigentlich wollten wir noch einen Tag hier bleiben, aber dann entschloßen wir uns
spontan nach Messolongi zu fahren. Über einen 3,5 Kilometer langen Damm durch
die Lagune erreichten wir den Womoplatz Messolongo Tourlida. Hier gefiel es uns
so garnicht und wir machten kehrt und steuerten Etoliko an. Zurück gings wieder
über den Damm mit seinen schönen Stelzenhäusern.









Vorbei an den angelegten Salzpfannen erreichten wir schnell Etoliki.



Aber auch hier gefiel es uns so nicht und so versuchten wir Mitikas zu erreichen.


Karte von Google Earth

Koordinaten von Mitikas:

38°40'24.2"N  20°57'48.5"E
 
Das war garnicht so einfach, denn der erste Teil dieser Strecke war durch den Neubau
der Autobahn Ioannina nach Patras völlig umgebaut worden, sodaß unsere beiden Navis
und auch wir nicht mehr klar kamen. Es begann eine Irrfahrt die es in sich hatte. Auf
kleinen und kleinsten Straßen/Wegen schlängelten wir uns ewig durch eine
unwirkliche Bergwelt, das heißt wir hopsten von Schlagloch zu Schlagloch vorbei
 an unzähligen und Schafställen sowie freilaufenden Rinderherden bis wir endlich
16 Kilometer vor Mitikas auf die Küstenstraße stießen.



Die Abfahrt aus den Bergen brachte jedoch diese schönen Ausblicke auf das Meer.






Glücklich diese nicht gewollte Wegstrecke gemeistert zu haben erreichten wir nach
185 Kilometer endlich Mitikas wo wir zunächst im Hafen unsere Wasservorräte
auffüllten.






Dann suchten wir uns einen Platz auf einer Wiese wo schon zwei italienische Womos
standen und ein schnelles erfrischendes Bad auf uns wartete.



Aus heiterem Himmel verdunkelte sich plötzlich der Himmel und ganz schnell und
unerwartet überraschte uns ein kräftiges Gewitter mit Starkwind. Also, schnell wieder
alles eingeräumt und Markise und Schüssel runter. Wie immer werden wir auch dieses
Gewitter überstehen und hoffentlich anschließend wieder frische Luft atmen können.
Auf jeden Fall können wir mit Sicherheit sagen, dass wir solche Wetterkapriolen
wie in diesem Jahr in den vergangenen Jahren hier in Griechenland noch nicht
erlebt haben.




Montag, der 12. Juni
Tag 82

Der heutige Morgen, es ist 05:40 Uhr, präsentiert sich etwas durchwachsen. Die Sonne
versucht sich durch die lockeren Wolken zu kämpfen und es ist schön warm. Wir werden
heute nur wenige Kilometer zurücklegen um an einen unserer schönen Badebuchten
bei Vonitsa zum Agia Sotira Beach zu gelangen.

Koordinaten vom Sotira Beach (Vonitsa)

38°55'59.9"N  20°55'11.2"E

Wenn wir Glück haben treffen wir dort
 unseren allten Bekannten KOSTA wieder, den wir vor zwei Jahren hier kennen lernten.
Wir wissen, dass der Sotira Beach seine "Badewanne" ist und er sich sehr gerne
hier aufhält. Kosta ist Grieche, der aber seinen Wohnsitz in Deutschland hat, aber
in jedem Jahr für einige Monate mit seinem Womo in Griechenland umher reist.


Karte von Google Earth

20 Minuten später, es ist jetzt 06:00 Uhr, scheint es als wenn die Sonne den Kampf
um die heutige Vorherrschaft gewinnen würde. Der Blick nach Osten zeigt im ersten Bild
wie sie über den Bergen versucht die Wolken zu verdrängen. Im zweiten Bild
Richtung Süden, strahlt sie schon die gegenüber liegende Insel etwas an und im
dritten Bild, Richtung Westen, hat sie schon den unteren Teil der Insel ganz schön
im Griff.









Wir sind nach dem Frühstück aufgebrochen und haben die ca. 40 Kilometer zügig zurück
gelegt. Unterwegs noch Brot und Eier in einem kleinen griechischen Laden eingekauft und gegen 10:00 Uhr waren wir schon in Vonitsa am Sotira Beach.
Die Sonne hatte sich endgültig durchgesetzt und strahlte vom Himmel was das Zeug hielt.
Unterwegs haben wir natürlich wieder die schönen Ausblicke auf das Meer und die
unzähligen Buchten genossen.



Unzählige solche kleinen verschwiegenen Buchten luden unterwegs zu Baden im
glasklaren Wasser ein.












Hier am Sotira Beach traffen wir Bekannte aus dem Vorjahr unter anderem auch den
Schweizer Hugo mit seiner Frau. Wir haben unseren alten Platz fast direkt am
Wasser besetzt und uns für einige Tage eingerichtet.



So schön dicht am Wasser haben wir uns eingerichtet und so waren es dann auch nur
ein paar Schritte um das glasklare warme Wasser ausgiebig zu genießen.






Hier ein Ausblick auf die gegenüberliegende Seite der Bucht.



Und hier drei Bilder vom spärlichen aber schönen Strandbewuchs.
 



 

Dieser schöne Tag klingt mit einem herrlichen Sonnenuntergang aus.



Auch unser Womo profitiert von der untergehende Sonne und wird schön angestrahlt.



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