Teil 3

Dieser und die nächsten drei Teile beschreiben unseren 
Aufenthalt in Griechenland
vom 28. April bis 15. Mai 2017


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Griechenland wir kommen...


Auf solche Motive wie hier aus dem vorigen Jahr freuen wir uns jetzt schon sehr...

Freitag, der 27. April
Tag 37


Einigermaßen pünktlich um 07:40Uhr legen wir in Igoumenitsa an. Die Cruise EUROPA fuhr
auch schnell wieder weiter, denn es ging ja noch nach Patras. Bald sahen wir sie am
Horizont verschwinden und die Konkurenz, die ANEK, war bereit hier anzulegen.






Zügig ging das Ausschiffen vonstatten und unser nächster Weg war zur Tankstelle um
unseren Gasvorrat aufzufüllen. Danach ging es zu Vodafon um unseren Internet-Zugang
 zu aktivieren um hier an dieser Stelle weiterhin in Wort und Bild berichten zu können.

Nach einem ersten Besuch bei LIDL wollen wir heute noch die ca. 50 Kilometer
bis nach Amoudia fahren. Vielleicht treffen wir ja unsere Hunde aus dem vorigen
Jahr wieder...


Wir waren bei LIDL unsere Vorräte auffüllen, waren auch noch in der Waschanlage und
sind gegen 11:40 Uhr hier in Ammoudia angekommen.


Karte von Google Earth

Unsere französischen Bekannten sind schon seit 5 Tagen hier und haben uns herzlich
begrüßt. Unterwegs habe ich ein erstes Foto von der Straße aus gemacht, dass das
zeigt was uns immer wieder begeistert und hierher zurück kommen läßt.
Ein Foto für Euch zum "neidisch" werden...




Und hier unser schöner Stellplatz nur ein paar Schritte vom Meer entfernt für die nächsten
Tage. (Bild unten)
  39°14'26"N  20°28'54"E 




Übrigens, das Vodafon Netz, dass ich mir in Igoumenitsa einrichten ließ funktioniert
sehr gut und war auch noch wesentlich preiswerter als Cosmote vom vorigen Jahr.
Für unglaubliche 10 Euro habe ich 8 GB kann ich nun 30 Tage problemlos ins Netz.



Sonnabend, der 29. April
Tag 38


Guten Morgen Griechenland.
Die Situation an diesem, unseren ersten Morgen in Griechenland ist folgende:

Wir sind von der Sonne, die vom strahlend blauen Himmel scheint, wach geküßt worden.
Das glasklare Wasser des Meeres und das Geräusch der anrollenden Wellen klingt uns in
den Ohren und die Vögel zwitschern. In der vor uns liegenden Bucht von Ammoudia
liegt eine Segelyacht vor Anker und vollendet damit das schöne Bild das sich uns an
diesem Morgen bietet.



Durch das Wohnmobil zieht der Geruch von frischen Brötchen
und der Duft des frisch aufgebrühten Kaffees. Was gibt es schöneres?
Das ist jedenfalls unsere momentane Situation an die wir zu Hause in den
Wintermonaten immer wieder gedacht hatten.

Wir haben uns hier am Platz mit einem Pärchen aus Würzburg etwas angefreundet,
haben guten Kontakt zu unseren französischen Freunden und werden den heutigen
Tag zusammen verleben.



Leider haben wir
noch keinen "unseren" wilden Hunden vom vorigen Jahr
wieder getroffen. Wer weiß, was aus ihnen geworden ist...

...aber ein kleiner witzig aussehender Hund, der uns gestern Abend schon besuchte,
 kam auch an diesem Morgen wieder vorbei und neugierig beäugte er und ganz vorsichtig.
Mal sehen, ob wir ihn mt ein wenig Futter anlocken können.




Um immer wieder an frisches Wasser zu kommen brauchen wir uns keine Sorgen machen,
denn nur ein paar Schritte weiter lief das Wasser ununterbrochen Tag und Nacht. Es ließ
sich auch nicht abstellen und können wir uns jederzeit bedienen.

Um die beiden Leitungen herum hatte sich schon eine richtige kleine grüne Oase gebildet.






Meine WLAN- Verstärkungsantenne habe ich schon positioniert und kann nun jederzeit die offenen WLAN-Zugänge nutzen und dadurch mein Kontingent sparen.



Die Natur ist natürlich hier auch schon viel weiter und so kann ich immer wieder schöne
Blumen und Pflanzen, wie z.B. auch Zitronen- und Feigenbäume fotografieren.


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 




Diese Pferde grasen in einem der vielen Eukalyptushaine.


Sonntag, der 30. April
Tag 39


Jetzt haben sich doch noch unsere wilden Hunde eingefunden. Der Bankräuber "Paule"
ist der mit der schwarzen Maske, die kleine braune ist die freche "Lisa" , die immer die
Schuhe klaut und der ängstliche "Jucki", der Wuschelkopf noch immer nicht so recht
zugänglich ist.















Die Fütterung der Raubtiere ist immer eine kleine Show. Ganz artig, entgegen ihrem
sonstigen Benehmen, warten sie geduldig auf ihr Näpfchen und fressen dann in aller
Ruhe alles auf.









Natürlich werden auch wir essen und zwar zusammen unseren Bekannten aus Würzburg.
Direkt an der Mole, also am Acheron gibt es ein Restaurant wo wir in den vergangenen
Jahren öfter mal eingekehrt sind. Hier haben wir immer gut gegessen und so auch
heute.
Nach dem Essen heißt es nun schnell zurück zum Womo, denn um 15:00 Uhr griechischer
Zeit fängt das Formel 1 Rennen in Rußland an.




Hier haben wir lecker zu Mittag gegessen.

Dienstag, der 2. Mai
Tag 41


Heute werden wir die schöne Bucht von Ammoudia verlassen (Bild unten) und uns auf
dem Weg nach Asprovalta beziehiungsweise nach Thessaloniki zur Firma Zampetas
machen. Unser Schieber um das Grauwasser abzulassen klemmt und muss repariert
werden.



Dieses Panoramafoto habe ich aus acht Hochkantfotos zusammen gesetzt um
mal die gesammte Bucht von Ammoudia, die von den zwei Landzungen rechts und
links eingerahmt ist, auf einem Bild zu zeigen
.
Es ist jetzt 07:35 Uhr und nach dem Frühstück gehts auf die ca. 400 Kilometer lange
Strecke los. Wir werden ein paar Kilometer zurück fahren um dann die Autobahn zu
erreichen, die uns nach Thessaloniki bringen wird.


Karte von Google Earth

Nun sind es doch fast 450 Kilometer geworden bis wir um 13:40 Uhr bei der Firma
Zampetas angekommen sind. Wir haben uns schnell unseren Platz gesichert
und erstmal etwas gegessen.


Stellplatz Zampetas: Gebühr gratis incl. Wasser, Strom, WLAN und Entsorgung

  40°30'10"N  22°58'13"E 

Die ersten Kilometer von Ammoudia aus hatten wir Nebel, aber als wir dann in den
Bergen die Autobahn erreicht haben fuhren wir im strahlenden Sonnenschein. Nur unten
in den Tälern hielt sich der Nebel noch ziemlich lange (siehe Foto). Die Mautgebühr für
die gesammte Strecke lag bei bezahlbaren 18 Euro.




Ich muss mich zunächst darum kümmern, dass die Werkstatt mir den Hebel zum Ablassen
des Grauwassers wieder instand setzt. Aber wir haben ja Zeit und müssen nicht unbedingt Morgen wieder weiter fahren...




Die Fa. Zampetas von der Straße aus gesehen.




Und natürlich bekammen wir auch hier Besuch zum Abendbrot von einem der frei laufenden Hunde.


 



Die Fa. Zampetas liegt direkt am internationalen Flughafen Makedonia von Thessaloniki
und die Maschinen Starten und Landen in Sichtweite.
Lerider hatte die Werkstatt hier
bei Zampetas sehr viel zu tun und konnte meine kleine Reparatur aus Zeitgründen nicht durchführen...

Mittwoch, der 3. Mai
Tag 42


Heute wollen wir nach Asprovalta weiterfahren. Hier haben wir vor zwei Jahren ein nettes Ehepaar, Steffi und Dieter, aus Deutschland kennen gelernt, die hier ein wunderschönes
Haus direkt am Meer haben. Leider ist der Mann von Steffi im letzten Winter verstorben
und wir haben versprochen in diesem Jahr vorbei zu kommen. Die Fahrt nach Asprovalta
geht vorbei an den beiden grroßen Seen, dem Limni Koronia und dem Limni Volvi, wo ich
vor zwei Jahren schon die Pelikane fotografieren konnte.



Karte von Google Earth

Hier die GPS Daten vom Fischereihafen in Asprovalta:
  40°45'23"N  23°45'22"E 


Nach dem Frühstück fuhren wir los und sind wieder einmal der "Hölle von Thessaloniki" entkommen. Wer hier schon einmal war weiß wovon ich rede. Der Verkehr hier ist
wirklich mörderisch und wir sind froh unbeschadet davon gekommen zu sein.
Bald schon sehen wir in der Ferne eine Dunstwolke, die den großen Volvi See ankündigt



Bald schon haben wir den See erreicht, denn die Autobahn führt direkt hier vorbei.



In Asprovalta stehen wir wieder frei im Fischereihafen neben einer kleinen "Kantina"und
haben dort auch die Möglichkeit zur Ver- und Entsorgung. Der Fischereihafen befindet
sich etwas außerhalb von Asprovalta in Richtung Kavala. In Asprovalta, einer in der
Saison recht lebendigen Stadt, gibt es viele Einkaufsmöglichkeiten unter anderem gibt
es auch eine LIDL-Filiale wo wir zunächst unsere Vorräte auffüllen. Dann sind wir noch zu
einer kleinen Werkstatt gefahren, wo ganz unkompliziert der Schieber meines
Grauwassertanks wieder gangbar gemacht wurde. Eine kleine Summe und ein großes Dankeschön wechselten den Besitzer und die Sache war schnell erledigt.
..









Hier bein der "Kantina"  konnten wir Entsorgen und auch Wasser bunkern. (Bild oben)



Diesen schönen Platz im Fischereihafen von Asprovalta besetzten wir auch schon
vor zwei Jahren.
(Vier Bilder oben) Bei dem letzten Bild sehen wir hinter unserem
Wohnmobil auch das Haus von unserer Bekannten Steffi. Wir werden auf jeden Fall hier
in Asprovalta 3-4 Tage bleiben, denn das Wetter soll so wie heute, so knapp unter +30°
bei strahlend blauem Himmel bleiben.


Donnerstag, der 4. Mai
Tag 43


Wir haben festgestellt, dass wir immer ein Anlaufpunkt der freilaufenden / fliegenden
Tiere sind. Die müssen einfach instinktiv merken, dass wir sehr tierlieb sind und auch
immer etwas Futter dabei haben.
Hier im Hafen gibt es zwar bisher noch keine Hunde, aber dieser fliegende Kollege klaute
ab und zu ein Stück vom Hundefutternapf und ließ uns den ganzen Tag nicht aus den Augen. Dann machte es sich eine Schildkröte unter dem Tisch bequem und zu guter letzt
kam eine kleine Katze die über die Kühlerhaube auf das Dach gesprungen und suchte sich
einen Schlafplatz auf der ausgefahrenen Markise.
Das konnte ich natürlich nicht zulassen
und jagte sie weg. Nun aber suchte sie sich ein Plätzchen zum Schmusen auf Reginas
Schoß und suchte so Familienanschluß. (BIlder unten)
Das Milchnäpfchen das wir gestern Abend noch gefüllt aufgestellt hatten war heute
morgen natürlich leer.













Auf jeden Fall fängt der Tag ja wieder gut an. Strahlend blauer Himmel und Sonnenschein.
Die Fischer gehen hier im Hafen ihrer Beschäftigung nach, flicken Netze und sortieren den nächtlichen Fang. Ich werde nach dem Frühstück auf Motivsuche gehen und hoffe wieder
ein paar schöne Motive vor die Linse zu bekommen.

 
Freitag, der 5. Mai
Tag 44


Ein Tag so schön wie der andere. Ca. +30° und die Sonne knallt vom Himmel.
Durch die ständig vom Meer her wehende leichte Briese ist es sehr angenehm und
gut auszuhalten.
 Am Vormittag kehren die Fischer von ihren nächtlichen Fangfahrten zurück
.
Die folgenden Bilder habe ich gestern schon "geschossen", denn heute wollen
wir ein Stück weiter fahren.




Die gewaltige Akazie spendet enormen Schatten bei der "Kantina" und bei einem
kalten Getränk läßt es sich hier gut sitzen.



Die folgenden Bilder zeigen die Blumen- und Blütenpracht aber auch Insekten hier am
Strand von Asprovalta.

























Wie schon weiter oben geschrieben wollen wir heute entlang des Strymonischen Golfs
ca. 80 Kilometer in Richtung Kavala weiter nach Nea Iraknitsa fahren. Dort waren wir
auch schon einmal vor zwei Jahren.


Karte von Google Earth

Zunächst werden wir erst einmal in Ruhe frühstücken und dann noch einmal die
kleine Werkstatt aufsuchen, denn ich glaube das die Düse der Gaszufuhr zum
Kühlschrank etwas verstopft ist. Ab und zu arbeitet die automatische Pizzozündung und
er wird wieder in Gang gesetzt.
 Da das bisher nicht der Fall war denke ich das die Düse mal durchgepustet
werden sollte. Mal sehen ob meine Vermutung stimmt.


Eleftheronund so haben wir unterwegs kleine Pausen eingelegt. Zuerst haben wir an dem
 berühmten Löwen beim Fluß Styron an der alten Brücke Pause gemacht.




 

 Wir sind dann anschließend zu den heißen Quellen von Eleftheron gefahren. Wir waren entsetzt, denn alle die schönen Einrichtungen und Häuser sahen aus wie nach einem Bombenangriff.
Ein Grieche der des Weges kam radebrechte mit uns, dass hier Bulgaren und Zigeuner
am Werk gewesen seien und das alles in Trümmer gelegt haben. Zwei streunende Hunde
haben von uns einen Napf voll Futter bekommen. In Windeseile waren die Näpfe leer
gefressen und die Hundeaugen waren voller dankbarkeit.






Dann kamen wir in Nea Iraknitsa an und suchten uns einen schönen Platz fast
direkt am Meer. Ein griechisches Wohnmobil stand bereits hier und der Grieche sprach
 mich gleich in Deutsch an. Vor Jahren hatte er in Stuttgart bei Mercedes gearbeitet.


Übernachtungs- und Badeplatz Nea Iraklitsa: Frei, Wasser und Entsorgung auf Nachfrage
bei der Taverne
.
  40°52'30"N  24°18'56"E 







Die nette Besitzerin der Taverne erkannte uns wieder und erzählte uns das im
vorigen Jahr die Taverne abgebrannt ist und sie nun mit dem Wiederaufbau zu tun hat.
Auf jeden freute sie sich uns wiederzusehen.
Hier habe ich mal ein Foto zusammengesetzt aus 7 Aufnahmen gemacht, dass die
gesammte Bucht mit der kleinen vorgelagerten Insel von Nea Iraklitsa zeigt.



Jetzt ist es schon 18:00 Uhr nach griechischer Zeit und die Sonne strahlt immer noch vom azurblauen Himmel.




Sonnabend, der 6. Mai
Tag 45


Es ist kaum zu glauben, aber in der Nacht hat es geregnet. Die Wettervoraussage
hat gestimmt, denn der Wetterbericht hat den Durchzug eines Regenbandes
vorausgesagt.
Jetzt aber, am frühen Morgen, es ist 06:30 Uhr strahlt die Sonne schon wieder vom
klaren, blauen Himmel und es verspricht wieder ein schöner Tag zu werden.




Nach dem Frühstück wollen dem nur 150 Meter entfernten LIDL einen Besuch abstatten
und dann den Tag in aller Ruhe angehen lassen.
  Später gegen Mittag habe ich noch
das folgende schöne Foto von der Bucht aus Nea Iraklitsa machen können.
Ich habe
mich einfach zwischen die Gänseblümchen gesetzt und abgeknipst.





Sonntag, der 7. Mai
Tag 46

Gestern Nachmittag wurde es plötzlich schlagartig richtig kalt. Die Temperatur ging
schnell bis auf +20° runter und ein starker Wind kam auf, der die Wellen zu einer
richtigen Brandung auflaufen ließ. (Bild unten)




Heute Morgen zeigte sich der Himmel dann unfreundlich, bedeckt und es war ziemlich frisch geworden. Das nahmen wir zum Anlaß einen Spaziergang entlang des Meeres bis zum
Hafen von Iraklitsa zu machen.




 
Auf der Flaniermeile war noch alles recht einsam, aber die ersten Vorbereitungen für die Saison waren teilweise schon im Gange. Die ersten Restaurants haben schon Tische und
Stühle heraus gestellt in der Hoffnung schon mal den einen oder Gast bewirten zu können.













Selbst im Yachthafen herrscht noch kein richtiges Leben.



Überall sahen wir jedoch schon schönen Blumenschmuck und erfreuen uns an den Farben.

 


 


 

Im Laufe des Vormittags, es ist jetzt 11:30 Uhr ist die Sonne soweit um sich durch die nun auflockernden Wolken zu känpfen. Es ist merklich wärmer geworden und so können wir
wieder in leichter Kleidung draussen vor dem Wohnmobil sitzen.


13:50 Uhr. Die Sonne hat sich tatsächlich in voller Kraft durchgekämpft und das hat zur
Folge, dass sich einige hübsche Griechinnen zum Sonnenbaden eingefunden haben.






Leider dauerte der Spaß nicht allzu lange an, denn gegen 16:00 Uhr verdunkelte sich
der Himmel und über den Bergen kamen dunkle Wolken zum Vorschein und ein
kräftiges Gewitter war die Folge. Zwei Bulgarische Wohnmobile suchten hier an
unserem Platz Schutz vor diesem gewaltigen Gewitter mit Starkregen.







Montag, der 8. Mai
Tag 47


Es ist 07:00 Uhr und schon wieder scheint die Sonne vom blauen Himmel. Es
scheint ein schöner, warmer Tag zu werden. Wir haben uns entschlossen heute wieder
ein Stück weiter Richtung Osten zu fahren und haben uns mehrere Optionen herausgesucht.

Wo wir letztendlich "landen" werden, wissen wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht genau,
werden aber später berichten. Erst einmal gehts es schnell zu LIDL (öffnet um 08:00 Uhr)
um frische Brötchen zu besorgen, die hier mit 9 Cent wirklich noch sehr preiswert sind.
Ich
betone das extra, denn die meisten Artikel sind hier sehr viel teurer (bis zu 100 %)
als zu Hause in Deutschland.

Das Wetter zeigt sich weiterhin ziemlich Aprilmäßig aber schön warm.

 

Wir fuhren als erstes die Küstenstraße durch Kavala wo wir u.a. das im 16. Jahrhundert
von den Türken erbaute Aquädukt sahen.



Einen Parkplatz hier zu ergattern käme einbem Lottogewinn gleich und so waren wir
froh schnell durch den Verkehr aus Kavala wieder heraus zu kommen. An den
vorbei steuerten wir zunächst Keramoti an.


Die Marmorbrüche von Kavala


Auf dem Weg nach Keramoti sahen wir u.a. auch diese schöne kleine Kirche.



Hier aus dem Hafen fahren die Fähren im Halbstundentakt zur Insel Thasos.




Weiter ging die Fahrt nach Porto Lagos einer kleinen Hafenstadt die aber nichts
besonderes zu bieten hat. Also fuhren wir weiter nach Fanari und machten hier unsere Mittagspause und ein paar Fotos dieser hübschen Hafenstadt.

















Auf dem Weg nach Fanari besuchten wir die beiden kleinen Klöster Ag. Nikolaos
und Panhagia Pantanassis die mitten im Wasser erbaut wurden.






Hier in der schönen, von unzähligen Seen durchzogenen Landschaft bekamen
wir auch die weißen Reiher zu sehen.





Und hier hat sich eine Mowe mit eingeschmuggelt.

Gegen 14:00 Uhr haben wir dann unser heutiges Ziel, den Mesi Beach erreicht und
wurden gleich mit lautem Geklapper von Meister Adebar begrüßt.
Etwa 100 Meter weiter
steht noch ein Womo aus Bulgarien aber ansonsten haben wir hier wunderbare Ruhe
und genießen den einsamen schönen Strand.

Übernachtungs- und Badeplatz Mesis Beach: Frei, Wasserhahn, Taverne
  40°56'31"N  25°11'35"E 



Karte von Google Earth









Auch diese drei Kameraden die sich bei uns meldeten bekamen ihre Ration Futter
die sie natürlich dankbar annahmen. In windeseile waren die beiden gut gefüllten
Näpfe leer gefressen.



Hier am Mesi Beach mit dem schönen Sandstrand wollen wir auf jeden Fall auch noch
den morgigen Tag verbringen. Marlis und Klaus haben uns wissen lassen, dass wir uns
hier in der Gegend evtl. nächste Woche treffen könnten...

Am späten Nachmittag, wir trauten unseren Augen nicht, kam ein alter bekannter
angetrottet. Charly, den wir hier vor zwei Jahren schon kennen gelernt hatten
machte den Einduck als wenn er uns wieder erkannt hätte. Die Freude war auf beiden
Seiten gleich groß. Natürlich bekam auch er einen großen Futternapf und blieb, genau
wie vor zwei Jahren, die ganze Nacht beim Womo als Bewacher liegen.



Unser alter Freund Charly

Mit der untergehenden Sonne sahen wir noch einen Teil der Insel Thasos im Dunst
liegen und die nahegelegeneTaverne stellte sich nur noch als Schattenriss dar.







Dienstag, der 9. Mai
Tag 48

Wir haben heute nach dem Mittagessen beschloßen doch wieder nach Fanari in den
Hafen zu fahren.

Fanari Hafen: Frei, Wasserhähne, Restaurants, Freies WLAN

  40°57'37"N  25°8'06"E 


Es ist zwar sehr schön hier am Mesistrand aber zur Zeit auch sehr
einsam. Hier im Hafen von Fanari gibt es immer etwas zu sehen und auch einige
Geschäfte und Restaurants sind hier anzutreffen.
Marlis und Klaus haben von uns eine
Email erhalten wo wir uns jetzt aufhalten und sie später eventuell treffen.



Wir haben einen guten Platz im Hafen zwischen den Fischerbooten gefunden. Über der
Ägäis braut sich auch heute schon wieder ein Unwetter zusammen. Wir aber stehen
gut geschützt und "mit kostenlosem WLAN" hier im Hafen. (Bild oben und unten)






Zur anderen Seite sehen wir von unserem Platz die beiden folgenden Motive.






Im Hafen trocknet grade ein Kormoran seine Flügel...



...und eine Möwe zieht ihre Runden über das Hafenbecken.






Naja und wie sollte es auch anders sein, auch hier bekamen die Hunde mit das die
Deutschen wieder schönes Futter mitgebracht haben. Regina hatte alle Hände voll zu tun
um die Bande zufrieden zu stellen.



Mittwoch, der 10. Mai
Tag 49


Heute werden wir hier in Fanari einen Ruhetag einlegen, denn Morgen haben wir vor die Riesenstrecke von ca. 38 Kilometer nach Xanthi zu bewältigen. In Xanthi wollen wir uns
schon mal einen Platz zum Übernachten reservieren, denn für den am
Sonnabend stattfindenden "Orientalischen Markt" soll es nach den Aussagen der
Einheimischen unmöglich sein einen Parkplatz zu finden.


Karte von Google Earth

Wir haben heute einige Seesterne an der Mole gefunden, die von den Fischern aus den
Netzen als unnötigen Beifang entsorgt werden. Wir werden sie an der Luft trocknen und
genau so wie unsere unzähligen verschiedenfarbigen Muscheln dann als Mitbringsel mit
nach Hause nehmen.


Die Seesterne trocknen  in der Sonne.

Am Abend unternehmen wir noch einen kleinen Spaziergang entlang des Srandes.






Hier ein Ausschnitt aus Wikipedia zum Thema Orientalischer Markt in Xanthi:


Xanthi ist eine Stadt mit ca. 55000 Einwohnern und liegt in Thrakien, ca. 70 km
nordöstlich von Kavala. Die Bevölkerung setzt sich überwiegend zusammen aus
Griechen, Türken und Pomaken. Bei letzteren handelt es sich um islamisierte Serben,
die sich im Zuge der Auflösung des Osmanischen Reiches hier ansiedelten. Xanthi gehört
zu den"neuen Ländern", die erst 1912/1913 zu Griechenland kamen und lange neben
Athen auch von Sofia und Istanbul beansprucht wurden.
 Der Markt, der jeden Samstag stattfindet und einer der größten Griechenlands sein soll,
mutet dem entsprechend orientalisch an. Schon allein die Lautstärke und das Gedränge
sind gewöhnungsbedürftig,kein Vergleich z. B. mit dem Markt in Thessaloniki.
Das Warenangebot mit Obst, Gemüse, Oliven, Honig, Fleisch, Fisch, Kleidung, Schuhen,
Spielzeug, Schmuck... ist gigantisch und nicht überschaubar. Obst und Gemüse erhält
man in wunderbarer Qualität zu Preisen, die eigentlich kein "Preis" sind; z. B. ein Kilo
spitze gelbe Paprika für 1 Euro, Tomaten 1 kg 1 Euro usw. Mengen unter einem Kilo
bekommt man fast gar nicht; immer wird noch etwas dazu gelegt, damit man nicht
mit Cent rechnen muss.
Sehr zu empfehlen sind die Beutel in verschiedenen Größen mit getrockneten Kräutern,
z. B. Oregano das man gut zum Würzen von Salaten von Fleisch verwenden kann. An
manchen Textilständen saßen noch wie in alter Zeit die Frauen auf den Tischen.
Allerdings bin ich nicht sicher, wie hochwertig diese Textilien sind. Wir haben uns
daher ausschließlich mit Gemüse und Obst eingedeckt. Man kann auf dem Markt sicherlich Stunden zu bringen, wenn man einigermaßen lärm- und Gedränge-resistent ist.
Auch der Straßenverkehr in Xanthi ist etwas "orientalischer" und weniger geordnet als
ich es sonst von Griechenland kenne. Allerdings ist bereits am Ortseingang das
Zentrum gut ausgeschildert und recht bald ist ein (vermutlich das einzige) Parkhaus angeschrieben, das man dann auch gleich ansteuern sollte. Die Kosten sind nicht
höher als in Deutschland und auf die Suche nach einem kostenlosen Parkplatz an
einem Markttag in Xanthi kann man gut verzichten.


Donnerstag, der 11. Mai
Tag 50

Heute heißt es Abschied nehmen von Fanari. Nach dem Frühstück gehts los in Richtung
Xanthi. Auf der Zufahrtsstraße am Beginn der Stadt wird erst einmal geLIDLt. Einige
Vorräte sind aufzufüllen bevor wir uns auf die Suche nach einem geeigneten Park- bzw. Übernachtungsplatz für die nächsten 2-3 Tage in Xanthi machen.
Es ist jetzt 10:30 Uhr und wir haben alle Einkäufe erledigt. Bei LIDL hatten wir Glück
und wurden mehrmals auf deutsch von Griechen angesprochen. Diese gaben uns den Rat,
dass wir uns an der alten Schwimmhalle, die aber schon seit längerem geschlossen ist,
hinstellen und auch dort Übernachten können. Schnell haben wir den Platz, den sie uns
gut beschrieben hatten gefunden. Angeblich soll es nun nicht mehr weit zu dem Platz
sein, an dem der Markt am Sonnabend stattfinden soll. Das aber werde ich nach dem
Mittagessen erkunden.

Park- und Übernachtungsplatz "Alte Schwimmhalle", Frei, gutes kostenloses WLAN,
kein VE, kein Strom.


Ich habe wieder einen Griechen getroffen der deutsch sprechen konnte und dieser
erklärte mir, dass wir nur 100 Meter von dem am Sonnabend stattdindenden Markt sind.
Na, dass sind ja mal erfreuliche Nachrichten.

13:30 Uhr. Nach reichlicher Überlegung sind wir zu dem Entschluß gekommen, doch nicht
hier in Xanthi zwei Tage zu vertrödeln nur um den Markt zu sehen. Wir haben schon
soviele Märkte besucht und es wäre schade um die schönen Tage die wir lieber am
Meer verbringen wollen. Also habe ich mir auf der Karte einen Platz ausgesucht, den wir
noch nicht kennen und der einem Bild nach zu urteilen sehr schön sein soll. Wir haben
nun ca. 80 Kilometer vor uns die uns nach Kryoneri bringen sollen.

Bade-und Übernachtungsplatz Kryoneri: Frei, Wasserhähne, Theas Taverne.

  40°54'08"N  25°25'54"E 



Karte von Google Earth

Wir sind die Autobahn bis Komotini und dann nur 22 Kilometer von der
Bulgarischen Grenze entfernt auf der Landstraße bis Kryoneri gefahren.



Schon von weitem sahen wir die kleine Ansammlung von den Häusern Kryoneris.



Kurz vor 15:00 Uhr haben wir Kryoneri erreicht und stehen auch hier, wie in diesem Jahr
meistens, alleine. Unweit unseres Platzes in sichtweite befindet sich die
"Beach Bar Thea", die scheinbar auch schon geöffnet hat. Wir haben uns einen Platz
direkt an der Steilküste ausgesucht und haben einen sehr schönen Ausblick auf das Meer.






Freitag, der 12. Mai
Tag 51

Die Sonne kämpft sich grade erfolgreich durch den Morgennebel, als uns ein Geknurre
und Gebell aufhorchen läßt. Und siehe da, zwei Hunde haben sich eingefunden und
 fordern lautstark etwas Futter. Wir hatten gestern schon gedacht, dass wir mal einen
Platz gefunden haben wo es keine freilaufenden Hunde gibt, aber der heutige Tag
hat uns eines besseren belehrt. Als Regina die Tür öffnete standen die beiden
schon zur Fuitteraufnahme bereit. Natürlich haben wir unsere Näpfe gut gefüllt und
die beiden haben auch tüchtig zugelangt.






Kurz entschloßen sind wir heute doch wieder nach Nea Iraklitsa gefahren, denn wir wollen
ja unser diesjähriges eigentliches Ziel Chalkidiki nicht aus den Augen lassen.
14:00 Uhr. Unverhofft sind Marlis und Klaus nun auch hier eingetroffen, wollen aber
Morgen weiter Richtung Xanthi, wo wir ja inzwischen schon waren. Wir haben vor übers Wochenende hier zu bleiben und dann am Montag erst weiter zu fahren. Zum Abschied
gab es noch einen kleinen Umtrunck in der Taverne.



Ja, mit unserer Rückkehr nach Nea Iraklitsa haben wir unsere kleine Runde durch Thrakien abgeschloßen. Die Nestosschlucht werden wir bei einem späteren Besuch auch noch
besichtigen. Nun werden wir uns auf Chalkidiki vorbereiten, aber nach Aussagen einiger Wohnmobilisten und auch von Marlis und Klaus, ist es kaum noch lohnenswert diese Region
zu besuchen, da alles mehr oder weniger mit Campingplätzen zugebaut sein soll. Dennoch werden wir uns nicht abschrecken lassen das mit eigenen Augen zu sehen und zu bewerten.
Auf jeden Fall werden wir natürlich ausführlich über unsere Erfahrungen
diesbezüglich berichten...

Sonnabend, der 13. Mai
Tag 52


Marlis und Klaus sind nach dem Frühstück Richtung Nestos-Schlucht abgefahren und wir
verbummeln den heutigen Tag mt Faulenzen. Auch Morgen werden wir noch hier in Iraklitsa bleiben. Das Wetter ist nun richtig sommerlich geworden und unsere Hundemutter führt
uns im Laufe des Tages alle ihre Welpen vor.



Die Kleinen verschlafen den halben Tag im Schatten unserer Reifen.



Ab und zu spielen sie auch und kämpfen um ein Stück Schnur...



...der Sieger zieht stolz mit seiner Beute ab...



...und der Schiedsrichter ist über den fairen Ausgang des Streits zufrieden.



Auch ein kleiner Vogel war interessierter Zuschauer dieser Auseinandersetzung.




Sonntag, der 14. Mai
Tag 53

Ein friedlicher Sonntagmorgen zeigt sich jetzt um 06:50 Uhr. Zwei Angler versuchen ihr
Glück in der aufgehenden Sonne, von weitem ist fernes Hundegebell zu hören und
das Glöckchen der nahegelegenen kleinen Kirche ruft zur Morgenandacht. Diese
einmalig, schöne Stimmung dieses Moments nimmt uns gefangen.



Inmitten dieser friedlichen Morgenstimmung stehen wir mit unserem Wohnmobil und
genießen diese Situation bei einem ersten Kaffee. Die große Antenne unseres WLAN
Verstärkers hat auch heute wieder volles Signal, sodas ich diese schönen Bilder
schnell hochladen kann.



Zum Frühstück kamen pünktlich unsere drei kleinen Banditen um sich ihren Anteil zu
sichern.



Wir werden den heutigen Tag mit Baden und Sonnen verbringen und uns auf die Fahrt
Morgen an der Küstenstraße entlang nach Asprovalta vorbereiten. Hier weden wir uns noch einmal mit unserer Bekannten Steffi treffen, bevor es dann endgültig nach Chalkidiki
gehen soll. Wir hoffen, dass die negativen Eindrücke von Chalkidiki die wir in den
letzten Tagen oft gehört haben nicht den Tatsachen entspricht. Aber wie gesagt,
geredet wird viel und wir werden uns selber einen Eindruck verschaffen und
eingehend darüber hier in Wort und Bild berichten.

Montag, der 15. Mai
Tag 54


Auch heute wieder, es ist 06:00 Uhr griechischer Zeit (in Deutschland ist es erst
05:00 Uhr) ein Sonnenaufgang wie im Bilderbuch. Eigentlich viel zu schade
um weiter zu fahren. Aber es sind ja nur ca. 80 Kilometer die uns zu unserem heutigen
Ziel nach Asprovalta bringen sollen.





Karte von Google Earth

Gestern am späten Nachmittag kam plötzlich, wie aus heiterem Himmel, ein starker
ziemlich kalter Wind auf, der das Meer und damit die Wellen ordentlich hoch
auflaufen ließ. Schnell die Markise eingezogen, Fernsehschüssel runter geklappt, Tisch
Stühle gesichert und ins Womo verzogen. Nach knapp zwei Stunden war der Spuck
vorbei und dem ansehen des Wahlergebnisses in NWR und das abendlichen Films stand
 nun nichts mehr im Wege.
Gegen 10:00 Uhr haben wir Asprovalta erreicht. Auf dem Weg zu unserem "Stammplatz"
im Fischereihafen fiel mir ein, dass ja Montags hier in Asprovalta der große
Wochenmarkt stattfinden soll. Aber wo? Ich bin einfach in den lebendigen Ort hinein
gefahren und fast am Ende sah ich dann die Buden und Stände dirkt am Meer. Ein
Parkplatz zu finden war kein Problem und so bummelten wir über den wirklich riesigen
Markt.












Nach allerhand Einkäufen, vorwiegend Lebensmittel, gönnten wir uns eine kleine
Kaffeepause bevor wir dann im Fischereihafen unseren Platz besetzten.


Ab heute, Dienstag, den 16. Mai gehts weiter im 4. Teil


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