Teil 2

Von der Ostsee an die Adria

Zurück zur Startseite




 


Mit diesem unseren "neuen, jungen gebrauchten" PLA geht es in diesem Jahr auf die Reise


Donnerstag, der 23. März
Tag 1


Alles ist gepackt, die letzten Reste aus dem häuslichen Kühlschrank sind schon
im "vorgeheiztem" Womo-Kühlschrank verstaut. Haben wir auch nichts vergessen?
Pünktlich um 08:30 Uhr, wie geplant, wollen wir aus unserem Heimatort in Richtung
Westen starten. Heute wollen wir die gut 280 Kilometer bis nach Trappenkamp fahren,
wo wir gute Freunde treffen und zu Mittag essen wollen.
Die Fahrt geht über die A 20, der sogenannten Ostseeautobahn. Wir werden Stralsund,
Rostock, Wismar und Lübeck an Steuerbord liegen lassen, um voraussichtlich
gegen Mittag unser heutiges Tagesziel in der Nähe von Neumünster zu erreichen.
Unterwegs müssen wir noch schnell bei ALDI halten um meinen monatlichen
Internetzugangs-Code zu holen.
 Ich war gestern noch auf der Waage und der Zeiger der Fahrzeugwaage
pendelte sich
bei 3560 Kilo Gesammtgewicht ein. Dieser Wert wird jedoch ganz sicher von Kilometer
zu Kilometer geringer und ich mache mir diesbezüglich keine Sorgen. Ich habe gestern
 festgestellt, dass so voll beladen die Fahreigenschaften des PLA hervorragend sind.
Das Fahrzeug liegt wie ein Brett auf der Straße und das Gewicht ist beim Speed
überhaupt kein Problem.
Ich hatte das Gefühl, dass Fahrzeug freut sich richtig, mal wieder ordentlich zu fahren
und "Strecke" zu machen.

Es ist jetzt 06:20 Uhr und nach einem, für die nächsten Monate, letzten Frühstück
zu Hause geht es auf die Piste...



Karte von Google Earth

Stellplatz Trappenkamp, Gebühr: Gratis, Strom 1,00 Euro. Der Platz liegt
an einer Bundesstraße, ist aber des Nachts sehr ruhig. Guter Platz zum
Übernachten!




Ein ruhiger Platz hier in Tappenkamp





Ohne besondere Vorkommnisse haben wir Trappenkamp gegen 15:00 Uhr nach
299 Kilometer erreicht.
Unterwegs haben wir eine ausgedehnte Pause in Lübeck- Buntekuh gemacht. Wir haben
noch nie ein chinesisches Restaurant von solcher Größe gesehen wie wir es hier vorfanden.

Das reich gestaltete Büffet, kostenpunkt pro Person 7,80 Euro, hat uns dazu annimiert
wieder mal mehr zu essen als nötig
. Unsere Bekannten haben wir hier in Trappenkamp verabredungsgemäß getroffen und zuzsammen einen schönen Nachmittag verlebt.
Morgen früh soll es weitergehen nach Owschlag, dass nur 80 Kilometer von hier
entfernt ist. Hier werden wir einen ehemaligen Kameraden von der Luftwaffe besuchen.
 Wir hatten im letzten Jahr nur immer telefonischen Kontakt und freuen uns beide auf
ein Wiedersehen.

Auf jeden Fall haben wir den ersten Tag, also den Auftakt zu dieser Reise, ohne
Schwierigkeiten überstanden.


Freitag, der 24. März
Tag 2


Die Nacht war so kalt, dass ich irgendwann in der Nacht aufgestanden bin und die
Heizung angestellt habe. Nun hat es sich schon bezahlt gemacht, dass ich ein
zweites Solarpanel aufs Dach montiert habe um mehr Energie zur Verfügung zu haben.

Nach dem Frühstück werden wir uns auf den Weg machen, denn heute haben wir ein
strammes Programm. Wie schon gesagt zunächst nach Owschlag....



Karte von Google Earth

... und dann am Nachmittag zurück nach Kiel um die Tochter zu besuchen und das neue
Haus zu begutachten
.
Es sind zwar immer nur wenige Kilometer, aber man kennt es ja, dass einem keiner
so schnell wieder weglassen will. Bei der Tochter in Kiel werden wir auch übernachten
und erst am Sonnabend weiter fahren.



Karte von Google Earth

Wir haben tatsächlich unsere Besuche alle abgestattet und sind nun nach insgesamt 131 Kilometer über Owschlag gut in Kiel gelandet.
In Owschlag bei Hoddel und seiner Frau waren wir zum Essen eingeladen und es gab traditionsgemäß Fleischkäse mit süßem Senf und Krautsalat. Zum Dessert gab es
 noch einen warmen Apfelstrudel mit Vanilleeeis
. Wir hatten uns natürlich viel zu
erzählen, denn wenn zwei ehemalige Berufssoldaten zusammen sind, bleibt das nicht
aus.



Hoddel seines Zeichens ehemaliger Stabsfeldwebel bei der Luftwaffe mit seiner
Frau Regina. (Bild oben)



Die beiden Reginas mit Hund Dittschi und ich



Und hier die beiden Veteranen, Hoddel (links) Stabsfeldwebel a.D. und ich
ehemaliger Marinesoldat.  Hier ist der Beweis erbracht, dass ein Luftwaffenangehöriger
und ein Marineangehöriger trotz unterschiedlicher Dienstgrade und Waffengattungen,
auch Freunde sein können.

Den späten Nachmittag und den Abend haben wir in Kiel im Kreis unser Familie verbracht,
wo es natürlich auch nach fast 2 Jahren ein großes Wiedersehen gab. Hier werden wir auch übernachten und auch einen großen Teil des morgigen Tages verbringen, bevor
es am Nachmittag weiter geht. Die Tochter ist vor einem halben Jahr in ein schönes,
kleines Haus umgezogen, dass erst einmal ausgiebig besichtigt wurde.


Das schöne, kleine Haus an der Kieler Förde

Sonnabend, der 25. März
Tag 3


Am Vormittag noch ein Besuch beim Sohn von Regina und anschließend gehts zum
Jugoslaven am Kieler Flugplatz zum Mittagessen. Danach wollen wir dann auch Richtung Tangermünde weiterfahren. Geplant ist in der Nähe von Grabow bei unserem
Womohändler Wendt, wo an diesem Wochenende eine Hausmesse stattfindet,
zu übernachten.


Karte von Google Earth

Gegen 17:70 Uhr sind wir nach 207 Kilometer in Grabow bei der Fa. Wendt angekommen.
Sehr viele Wohnmobile mit den entsprechenden Insassen tummeln sich hier um die
neuesten Modelle zu besichtigen. Leider sind wir zu spät, denn alle Hallen
sind schon geschloßen und wenn morgen früh um 10:00 Uhr wieder geöffnet wird sind
wir schon auf dem Weg nach Tangermünde. Immerhin haben wir hier einen schönen
Übernachtungsplatz gefunden.





Sonntag, der 26. März
Tag 4


Frühmorgens um 07:00 Uhr nach einer eiskalten Nacht starten wir mit der aufgehenden
Sonne in Richtung Tangermünde.


Karte von Google Earth

Durch die nächtliche Zeitumstellung geht die Sonne auch etwas später
 auf und bei teilweise starkem Nebel geht es auf die 110 Kilometer lange Fahrt.
Gegen 09:00 Uhr erreichen wir schon Tangermünde und sind erstaunt wie viele Wohnmobile
hier schon stehen. Unsere Freunde, Regina und Wilfried sind auch schon da. Wir haben
Glück, dass ein Wohnmobil wegfährt und so haben wir wieder Platz und können, wie
immer, zusammen stehen
.

Stellplatz Tangermünde:
1 Tag= 8,00 Euro, 2 Tage = 14 Euro, incl. Strom, Wasser und Entsorgung.




Der Tag entwickelte sich zu einem herrlichen Sonnentag und so können wir schon die
ersten Sonnenstrahlen dieses Frühlings draußen genießen.




Hier in Tangermünde werden wir die nächsten ca. 10 Tage zusammen mit unseren
Freunden verbringen und uns auf die vor uns liegende Reise vorbereiten.

Aber auch Spaziergänge an der Elbe und Bummeln durch die schöne Altstadt steht auf dem Programm.

Dienstag, der 28. März

Tag 6

2 Tage voller Sonne und bis zu +20° Celsius liegen hinter uns. So kann es weitergehen.
Morgen werden wir einen kleinen Spaziergang entlang der Elbe machen und dann gibt
es auch wieder Fotos von der alten Kaiserstadt Tangermünde. Meinem Freund Wilfrid haben meine roten Sterne so gut gefallen, dass er sich heute auch welche, allerdings in blau,
besorgt hat. Ich habe ihm geholfen die Sterne anzubringen.
(Bilder unten)
Wir haben uns nun spaßhalber die "Fünf Sterne Opas" genannt.

 


Freitag, der 31. März
Tag 9


Das schöne warme Wetter hat dazu geführt, dass die Natur so richtig in Gang
gekommen ist. Das beweisen die folgenden Bilder.
















So langsam kommen hier in Tangermünde die Bekannten an, die wir aus den vorigen
Jahren kennen.
Hier zum Beispiel Henry (links) aus Gifhorn, der allerhand Einbauten, die er bei mir
abgeguckt hatte in sein Mobil eingebaut hat.




Heute ist, (wie jeden Tag) bei uns Ruhetag...




Sonnabend, der 1. April
Tag 10


Das schöne Wetter bleibt uns weiterhin treu und so kann ich ein paar Impressionen von Tangermünde und der Elbe zeigen.



Die Stadtmauer und die Altstadt von der Elbe aus gesehen



Vom Radwanderweg nähert man sich mit dieser Aussicht der Stadt



Hinter der Tanger und dem Elbdeich liegt der Stellplatz (Bild oben und unten)






Die Elbauen sind noch teilweise überschwemmt und so kann Meister Adebar schon die
ersten Frösche zum Frühstück verspeisen.







Dienstag, der 4. April
Tag 13

Wir sind am frühen morgen in Tangermünde gestartet und haben die ca. 330 Kilometer
nach Wolfhagen bei allerschönstem Wetter hinter uns gebracht. In der Höhe von
Göttingen haben wir zu Mittag gegessen und waren um 14:00 Uhr an der Ausfahrt nach Wolfhagen. Nun waren nur noch ca. 12 Kilometer bis zum Stellplatz zu bewältigen.


Stellplatz Wolfhagen: Gebühr 5 Euro incl. WLAN, Wasser 100 Liter 1 Euro oder
10 Liter 10 Cent, Strom 8 Stunden 1 Euro, Entsorgung kostenlos.


Folgenden neuen Service biete ich ab sofort: GPS Daten der Stellplätze.
Hier Wolfhagen
:

  51°19'46"N  9°10'14"E 



Karte von Google Earth



Von unserem Freund Heinz Zapf, der den Platz hier in Wolfhagen betreut, wurden wir
freudig begrüßt. Hier konnte ich auch meine verunglückte Deco, die 5 Sterne an den
beiden Türen, erneuern bzw. mit der richtigen Farbe anbringen. Jetzt bin ich zufrieden.
Mal sehen was die nächsten Tage bringen, denn wir wollen hier bis zum 18. April, also
den Dienstag nach Ostern bleiben, bevor es dann Schlag auf Schlag in Richtung Venedig
zur Fähre nach Griechenland geht.




Mittwoch, der 5. April
Tag 14

Der Stellplatz von Wolfhagen liegt an einem kleinen Bach unterhalb der auf einem Hügel liegenden Altstadt. Er ist sehr schön mit Büschen und Blumen vom übrigen Teil der Wiesen abgetrennt. Zu dieser Jahreszeit fangen die diversen Blumen langsam an, ihre Schönheit
und Farben zu zeigen.
Innerhalb von 3 Minuten sind auch ALDI und der Supermarkt TEGUT zu erreichen.

Auf der Hauptstraße von Wolfhagen befinden sich viele Geschäfte und einige Restaurants.



Die Altstadt von Wolfhagen liegt auf einem Hügel oberhalb des Stellplatzes (Bild oben)

Einen kleinen Teil der Blumen und Blüten, die jetzt schon blühen, habe ich hier mal
fotografiert. (Bilder unten)


,,

 

 

 

 

Vom Bach aus ist der Stellplatz mit der Grillhütte noch zu erkennen. Wenn erst später
alles richtig grün geworden ist geht das nicht mehr.




Ein kleiner Teich an dem sich Enten, Blesshühner und Nilgänse tummeln befindet sich am anderen Ende des Platzes.




Donnerstag, der 6. April
Tag 15


Heute habe ich entlang des kleinen Baches mal die Weidenbäume etwas näher angesehen
und festgestellt, dass sie sehr menschlich sind...
Auf jeden Fall bewachen uns diese drei Kameraden Tag und Nacht.
Die Gesichtstrukturen
waren an den Bäumen schon ein wenig zu sehen und dann habe ich mit "Photoshop" noch
etwas nachgeholfen...





Sonntag, der 9. April
Tag 18

Dieser Sonntag macht seinem Namen alle Ehre, denn die Sonne scheint seit dem frühen
Morgen mit aller Kraft. Also T-shirt und kurze Hosen raus und vorglühen für Griechenland,
dass man dort nicht ganz so "Käseweiß" ankommt.


In den letzten Tagen haben uns wieder viele Emails erreicht. Besonders beeindruckend
und erfreut haben uns die Einladungen von unseren Lesern, auf schöne private Übernachtungsplätze die auf unserem Weg liegen zu kommen. Recht vielen Dank dafür.
Sollte einer dieser Plätze tatsächlich auf unserem geplanten Weg liegen, werden wir
das Angebot natürlich gerne annehmen.
Da wir ja geschrieben haben das wir einige Tage
hier in Wolfhagen verbringen wollen sind schon mehrere Wohnmobilisten, die uns einmal persönlich kennenlernen wollten aufgetaucht und wir hatten angenehme Gespräche,  Erfahrungsaustausche und haben sehr nette Leute kennengelernt.

Ansonsten verbringen wir die Tage hier in Wolfhagen mit Müßiggang und süßem Nichtstun,
freuen uns auf das Osterfest und auf die baldige Abreise von hier Richtung Venedig zu
unserer Fähre.
Sollte es bis dahin etwas besonderes zu berichten geben, werden
wir das natürlich gerne tun.



Dienstag, der 11. April
Tag 20

Heute habe ich am Bach wieder ein echtes "Baumgesicht" entdeckt. Dieses Gesicht
ist ein original Foto ohne Verwendung von Photoshop. Wenn man also mit offenen Augen
durch die Botanik läuft kann man allerhand wunderliche Dinge entdecken.





Mittwoch, der 12. April
Tag 21

Das Wetter präseniert sich zur Zeit nicht besonders österlich und es ist auch keine
wesentliche Besserung in Sicht.
Je näher das Osterfest rückt umso mehr Bekannte trudeln allmählich hier in Wolfhagen ein.
Unter anderem kamen auch Maria und Kurt aus Kassel mit ihrem Hund "Olli IV" einer "Oldenglischen Bulldogge".
Die beiden haben immer den gleichen Hundetyp und da dieser Hund bereits ihr vierter
ist heißter "Olli IV". Das ist villeicht ein Unikum dieser Vierbeiner und macht uns sehr
viel Spaß, wenn er so seine Grimassen zieht und seine Falten zeigt...









Olli IV, eine Oldenglische Bulldogge




Donerstag, der 13. April
Tag 22

Nun ist es hier in Wolfhagen doch schon sehr voll geworden, denn dieser Stellplatz ist
wirklich sehr beliebt. Die Natur hat sich in den letzten Tagen rasant entwickelt, nur die
Teperaturen lassen noch zu wünschen übrig.






Nun ist der Frühling in Wolfhagen endgültig eingezogen (Bilder oben)

Ein kleiner Eintrag in eigener Sache:
Ein Mensch aus Holland mit stark ausgeprägten krankhaften psychopatischen Störungen,
der der immer wieder versucht hat verleumnerische und beleidigende Einträge in meinem Gästebuch zu plazieren, hat nun keine Chance da alle Einträge dieses Herrn nun nicht
mehr vom Gästebuch angenommen werden. Ich habe inzwischen auch die private
Adresse dieses Herrn in Holland ermittelt und werde bei weiteren Kontakten diesbezüglich
Anzeige erstatten!
Alle seine unsäglich dummen Emails und Gästebucheintragungen habe
ich gesammelt um gegebenenfalls ein Beweis zu haben.



Freitag, der 14. April (Karfreitag)
Tag 23

Das Osterfest ist mit riesigen Schritten heran gekommen und der beliebte Stellplatz in
Wolfhagen hat sich fast vollständig gefüllt. Aus allen Regionen Deutschlands haben sich
hier die Wohnmobilbesatzungen eingefunden um das Osterfest zu verbringen. Das Wetter
ist durchwachsen, aber überwiegend trocken und die Natur hat sich rasant weiter entwickelt (Bilder unten)

 

 

 

 

 Regina hat dafür gesorgt, dass wir über die Feiertage kulinarisch gut versorgt sind, so gibt
es am Ostersonntag traditionsgemäß einen deftigen Lammbraten mit grünen Bohnen und Kartoffeln. Auch an den anderen Tagen sind leckere Gerichte vorgesehen.
Mal sehen, was sich unser Freund Heinz Zapf, der diesen Platz betreut, wieder an
Überraschung am Ostersonntag einfallen läßt...
Wir werden dann am Ostermontag, einen Tag früher als geplant unsere Reise Richtung
Süden fortsetzen und dabei unter anderem einige Plätze auf dem Weg nach Venedig
anfahren, die wir bisher noch nicht kannten.

Auf jeden Fall wünschen wir allen unseren Bekannten, Freunden und Lesern unserer Webseite auch ein schönes Osterfest und fröhliches Eiersuchen!




Sonntag, der 16. April (Ostersonntag)
Tag 25

Mit leichter Wetterbesserung, aber immer noch kalt, zeigt sich der Morgen des
Ostersonntags. Der Platz ist knackend voll, denn viele der Wohnmobilisten werden hier
die Osterfeiertage verbringen. Gegen 10:30 Uhr gibt es von Heinz Zapf eine Überraschung.
Mit einem Korb voller bemahlter Eier beschenkt er alle Anwesenden und wünscht
"Frohe Ostern".
Wir haben extra, wie üblich, eine Flasche Eierlikör besorgt und werden mit den kleinen
 Schockoladenbechern auf Ostern anstoßen.













Ein paar wenig "prozentige" Eierlköre haben uns das kalte Wetter vergessen lassen.
Hier der harte Kern des Stellplatzes. Ein Prost auf Ostern!

Die nächsten 3 Fotos sind von Birgit mit der Handykamera gemacht.


Foto: Birgit Sielemann


Foto: Birgit Sielemann

Und hier fängt so langsam an der Eierlikör zu wirken....


Foto: Birgit Sielemann

Am Nachmittag packen wir so langsam unsere Sachen zusammen, denn Morgen geht es auf
die Weiterreise Richtung Süden. Nach 12 Tagen hier in Wolfhagen wird es Zeit die Zelte abzubrechen und zu neuen Ufern zu fahren. Unser geplantes Etappenziel wird
Eltmann am Main sein.



Karte von Google Earth


Montag, der 17. April
Tag 26

Am frühen Morgen sind wir gestartet und wußten in diesem Moment noch nicht was uns
heute auf dieser Fahrt ewartet. Abgesehen von starken Regen fing es in der Rhön plötzlich
an stark zu schneien. Der Schneefall war so stark das die Scheibenwischer es nicht mehr schafften die Frontscheibe frei zu halten. Die Autobahn war im nu bis auf 12 Zentimeter zugeschneit.
Man konnte nur noch mit max. 50 Kmh fahren. Auf der Gegenseite hatte sich
ein kilometerlanger Stau durch querstehende LKWs gebildet. Gegen 11:30 Uhr haben
wir trotz der witterungsbedingten Katastophenfahrt Eltmann erreicht. Hier standen sehr
viele Wohnmobile und lauerten darauf das welche wegfahren werden um an eine der
begehrtenStromanschlüße zu kommen. Das wollten wir uns nicht antun und beschloßen
die 17 Kilometer weiter nach Baunach zu fahren. Wir waren erstaunt, dass hier nur
ein Womo stand, denn der Platz ist sehr schön und kostenlos.

Stellplatz Baunach: Gebühr gratis, Wasser 100 Liter 1 Euro, Entsorgung 1 Euro,
12 Stromanschlüsse = 8 Stunden 1 Euro.

 GPS Daten:  49°59'13"N  10°51'14"E 




Zuerst starker Regen...



...dann extrem starker Schneefall.



Nachdem wir uns auf dem Platz eingerichtet hatten gingen wir in den Ort um erst
einmal zu Mittag zu Essen. Es gab Ente mit Rotkohl und Klöße zu einem
unschlagbaren niedrigen Preis. Das gibts halt nur noch in Franken. Über unsere
Entscheidung hierherzu fahren sind wir sehr froh, zumal wir das Glück haben, dass unser gewählter Stromanschluß noch für 16 Stunden kostenlosen Strom lieferte. Man muß ja
auch mal Glück haben...

Hier werden wir uns auf die morgige Fahrt Richtung Sulzemoos vorbereiten und hoffen,
dass das Wetter uns nicht wieder einen Streich spielt....

Am Nachmittag kam dann doch noch für einen Augenblick die Sonner heraus und der
ganze Spuck, bis auf ein paar Schneereste, war so gut wie verschwunden.




Der schöne Stellplatz in Baunach unweit von Bamberg


Dienstag, der 18. April
Tag 27


Heute geht es nach Sulzemoos, dass wir auch schon aus den vergangenen Jahren her
kennen. Hier haben wir eine Verabredung mit Lesern unseres Reisetagebuchs, die uns eingeladen haben mal bei ihnen vorbei zu schauen. Eine andere Einladung können wir aus Zeitgründen leider nicht wahrnehmen, aber aufgehoben ist nicht aufgeschoben...



Nach 265 Kilometer durch alle Wetterlagen die der April zu bieten hat haben wir
Sulzemoos erreicht. Regen, Graupelschauer, Schnee und Schneematsch waren zu
bewältigen. Alles hat letztendlich gut geklappt und so sind wir gegen 14:30 Uhr gut in Sulzemoos angekommen. Ich bin sehr froh, dass sich meine Entscheidung die Winterreifen montiert zu lassen als richtig erwiesen hat. Wer weiß ob wir sonst die letzten beiden
Tage so gut und sicher hätten fahren können.

Stellplatz Sulzemoos: Gebühr gratis, Wasser 100 Liter 1 Euro, Entsorgung gratis,
Strom 1 KW = 50 Cent

 GPS Daten:  43°16'57"N  11°15'44"E 

Unterwegs haben wir in Denkendorf zu Mittag gegessen. Hier im
Gasthof "Zur Post"waren wir das letzte Mal vor über 30 Jahren und das Essen schmeckte
so gut wie damals. Auch die moderaten Preise sind gleich geblieben, nur das es jetzt
Euro sind und nicht mehr DM....




Hier im schönen Gasthof "Zur Post" machten wir mt einem guten Essen unsere
Mittagspause
.



Der Stellplatz Sulzemoos ist wirklich nur ein Platz zum übernachten. Man steht eingepfercht zwischen Hunderten von anderen Wohnmobilen und wenn, wie heute, der Platz durch den
Regen und den Schnee so aufgeweicht und schlammig ist, kann man nicht aus dem
Wohnmobil gehen ohne sich stark zu verschmutzen.
Bei Schmuddelwetter nicht empfehlenswert!

Morgen geht es dann über Unterhaching, wo wir einen guten Freund beim "Chinesen" zum Mittagessen eingeladen haben, nach Marquartstein in der Nähe des Chimsees.

Mittwoch, der 19. April
Tag 28




Stellplatz Marquartstein: Gebühr 5 Euro inkl. Wasser, Entsorgung und Strom
 GPS Daten:  47°46'2"N  12°27'35"E 

In aller Frühe, nach dem Frühstück, machen wir uns, wieder mal bei starkem Schneefall, auf den Weg nach Unterhaching (München) wo wir unseren Freund treffen wollen.
Die ca. 45 Kilometer nach Unterhaching haben wir im morgentlichen Berufsverkehr trotz der wierigen Wetterumstände in einer guten Stunde zurück gelegt.


Schiet Wetter begleitet uns nun schon den dritten Tag

Wir haben am Vormittag unseren Freund in München getroffen. Er hat mir noch einige
Dinge am Laptop eingerichtet bevor wir zusammen beim Chinesen zugeschlagen haben.




Danach machten wir uns auf den Weg nach Marquartstein wo wir gegen 14:45 Uhr
eintrafen.







Der Weßner Hof hat heute am Mittwoch Ruhetag, aber die Einrichtungen wie
Wasser, Entsorgung und Strom waren verfügbar. Wir richteten uns häuslich ein, denn
für die nächsten 2-3 Tage werden wir hier bleiben und uns auf die Weiterreise durch
Österreich nach Villach vorbereiten.




Unser Stellplatz unter den blühenden Pflaumenbäumen hier am Weßner Hof
(Bild oben und unten)




Die beiden Bilder oben sind während einer Scheefallpause entstanden und vermitteln
eine schöne Frühlingsstimmung. Aber das täuscht, denn andauernd fällt wieder Schnee
und Graupel und es ist "saukalt". Dennoch ist unsere Stimmung super, denn wir wissen
das es nur noch besser werden kann und in unserem Womo ist es schön warm
und gemütlich. Genug Lesestoff ist vorhanden und der Fernseher ist auch im Einsatz.
Also, was will man mehr...


Donnerstag, der 20. April
Tag 29

Es ist jetzt 07:30 am frühen Morgen und ein Blick aus dem Fenster zeigt uns, dass
es in der Nacht wieder ordentlich geschneit hat. Die Temperaturen liegen im
Minusbereich und es fängt grade wieder an zu schneien. Das gesammte Chiemgau
hier am Rande der Alpen liegt unter einer weißen Decke. Der Wetterbericht sagt
allerdings für die nächsten Tage eine Besserung des Wetters voraus. Das kommt
uns sehr entgegen, denn wir haben ja allerhand Pässe zu überwinden und wären froh,
wenn diese bis dahin schneefrei sein werden.





 


 

Die Blüten im Obstgarten des Weßner Hofs haben ebenfalls unter dem späten
Wintereinbruch zu leiden.





 


 

Hier mal eine Übersicht (unten) über unsere weitere Route nach Venedig.
Wir wollen unbedingt die Autobahn vermeiden und einmal auf den Landstraßen über
Villach fahren, weil wir die anderen Strecken schon kennen. Das heißt aber auch,
dass wir einige sehr interessante Pässe zu überwinden haben, die hoffentlich gut
befahrbar sind.




Im Hinterkopf habe ich nun schon einige Gedanken die sich mit einem Alternativplan
über unsere weitere Route beschäftigen. Sollte sich das Wetter wieder Erwarten nicht
bessern werde wir statt der geplanten Fahrt auf den Landstraßen über Villach - Venedig,
doch den kürzeren und sicheren Weg über die Autobahn nehmen. Entweder über den
Brenner, Innsbruck, Bozen nach Venedig, oder über Salzburg, Spittal und Undine
nach Venedig. Aber wir werden zunächst einmal abwarten wie sich das Wetter
wirklich entwickelt. Allerdings dürfen wir unsere Fährpassage Venedig-Igoumenitsa nicht verpassen.
Wie gut, dass ich großzügig geplant habe und im Moment noch kein Zeitzwang besteht.


Freitag, der 21. April
Tag 30

Gestern Nachmittag, trotz des Schneefalls kam von den Bergen ein seltsamer warmer
Wind, der den Schnee schnell wieder schmelzen ließ. Am Abend entwickelte sich dieser
Wind zu einem eiskalten Sturm. Solche schnellen Wetteränderungen gibt es
wahrscheinlich nur hier in den Bergen.
Heute Nacht mußte ich sie "flachgelegen". Ich meine natürlich die TV-Schüssel,
denn ein ordentlicher Sturm wütete die ganze Nacht. Es war aber ein verhältnismäßig
kalter Wind/Sturm, denn er hat bewirkt, welch ein Wunder, dass der ganze Schnee wie
von Zauberhand völlig verschwunden ist. Ich habe heute Morgen meinen Augen nicht
getraut als ich die grünen Wiesen und die hell vom blauen Himmel scheinende Sonne
gesehen habe.
Das macht Mut für die nächsten Tage, in dehnen wir ja so allmählich Richtung
Süden aufbrechen müssen. Ich glaube, dass wir sogar nun die geplante Route über
die Landstraßen zunächst nach Wernberg bei Villach zum Gasthof "Fruhmann" und
danach auch nach Treviso nehmen können.

Heute Morgen, es ist jetzt 07:30 Uhr zeigt sich der Himmel und die Landschaft wie auf
dem folgenden Bild zu sehen. Kaum zu glauben, nach den Schneestürmen der
vergangenen Tage.

Was das sommerlich anmutende Foto allerdings nicht zeigt ist, dass es im Moment
immer noch minus 7° Celsius sind.




Beim Frühstück haben wir beschlossen, dass wir Morgen weiterfahren wollen. Wir fahren
gleich hier in der Nähe von Marquartstein über die Grenze nach Österreich. Dann geht es
auf der Felber-Tauernstraße über St. Johann, Kitzbühel und Mittersiel, Spittal zunächst
nach Lienz. Wenn wir zeitlich gut vorankommen geht es dann gleich weiter nach
Wernberg in der Nähe von Villach. Hier erwartet uns ein kostenloser Stellplatz beim
Landgasthof "Fruhmann".



Dieser Landgasthof bietet außer einem kostenlosen Stellplatz unter anderem auch
zahlreiche Mittagsgerichte zu einem unschlagbaren Preis an,
siehe Speisekarte (unten)




Sonnabend, der 22. April
Tag 31

Heute am frühen Morgen, es ist jetzt 06:45 Uhr, nach dem Frühstück verabschieden
wir uns von Marquartstein und vom Weßner Hof und seinen Tieren.









 Wir wollen uns auf den ca. 250 Kilometer langen Weg zum Gasthof "Fruhmann" nach
Wernberg in der Nähe von Villach machen.
Hier werden wir die angekündigte gute und preiswerte Küche mal testen.

Wir haben beschlossen doch die Tauernautobahn über Salzburg zu nehmen, weil wir dem
zur Zeit herschenden einigermaßen gutem Wetter noch nicht so recht trauen.

Da wir ja nun, weil wir Deutschland verlassen, aus dem Bereich unseres WLAN-Zugangs aussteigen, kann es sein das wir in den nächsten Tagen nur erschwert Zugang zum
Internet bekommen. Wir sind ab jetzt auf das Wohlwollen netter Leute bzw. auf offene
WLAN-Zugänge angewiesen und hoffen so schnell und oft wie möglich wieder
verhältnismäßig zeitnah und aktuell in Wort und Bild berichten zu können.
Also Freunde, bitte Geduld!


Nach 239 Kilometer auf der Tauernautobahn haben wir Punkt 11:50 Uhr Wernberg und
damit den Gasthof Fruhmann erreicht. Die Bilder (unte) zeigen einige Ansichten der
"Hohen Tauern", die während dieser beeindruckenden Fahrt entstanden sind.




Die Vignette von Bad Reichenhall nach Villach kostete 8,90 Euro und dazu kam noch die
Maut für den Tauern- und Katschbergtunnel von insgesamt 11,50 Euro.

 





Stellplatz Wernberg beim Landgasthof Fruhmann: Gebühr gratis, Kein VE, kein Strom
 GPS Daten:  46°37'29"N  13°55'45"E 

Auf einem kleinen Parkplatz beim Restaurant haben wir uns häuslich eingerichtet und
haben dann erst einmal zu Mittag gegessen.
Es gab den angekündigten Rinderbraten mit Meerrettichsoße und Bratkartoffeln.




Hier in Wernberg sind wir praktisch schon auf der Südseite der Alpen und haben das
Glück, dass hier die Temperaturen schon wesentlich freundlicher sind. Wir können sogar
unsere Stühle herausholen und uns in der Sonne etwas von der Fahrt erholen.
Wernberg / Villach liegt im Dreiländereck Österreich, Italien Slowenien.



Hier am Südhang der Alpen können wir die Sonne bei den wunderbaren Temperaturen
genießen und auch die ersten Insekten holen sich auch schon Blütenstaub.



Morgen wollen wir den nächsten Törn von ungefähr 250 Kilometer bewältigen und uns
dann schon in Treviso aufhalten um auf die Abfahrt der Fähre in Venedig zu warten.
Treviso liegt nur noch ca. 35 Kilometer von Venedig entfernt und bietet sich als
Wartestellplatz an, da man im Hafen von Venedig/Fusina nicht übernachten darf.

Ach ja, die nette Bedienung im Landgasthof Fruhmann gewährte mir einen
Internet-Zugang und so konnte ich auch heute aktuell berichten. Vielen Dank dafür...




Sonntag, der 23. April
Tag 32

Genau 266 Kilometer auf der wunderbaren italienischen Autobahn liegen heute hinter
uns als wir gegen 11.40 Uhr Treviso erreichen. In Wernberg hatten wir noch das Glkück
eine preiswerte Tankstelle zu finden und konnten für 1,07 Euro pro Liter unseren Tank
füllen.
Die Fahrt nach Treviso war wieder geprägt von schönen Landschaften und der erste Teil
der Fahrt ging noch durch die beeindruckende Bergwelt mit gefühlt 1000 Tunneln bevor
die Landschaft dann allmählich flacher wurde.
Mautgebühr für die gesammte Fahrt betrug 17,50 Euro.









Der Platz in Treviso am Stadion ist "knackevoll" und so müssen wir warten bis jemand wegfährt. In der Zwischenzeit zaubert Regina ein gutes Mittagessen, es gibt
Hühnerfrikasse mit Reis.

Das Wetter ist richtig schön geworden und wir können wieder mit leichter Bekleidung
die Sonne genießen. In der letzten Nacht brauchten wir zum ersten Mal auf dieser
Reise keine zusätzliche Heizung anstellen.


Stellplatz Treviso: Gebühr gratis, Wasser gratis, Entsorgung gratis, Kein Strom.
 GPS Daten:  45°40'12"N  12°15'28"E 






Gegen 15:00 Uhr haben wir Glück, denn zwei italienische Mobile fahren weg und wir
haben einen sehr schönen Platz für die nächsten 2-3 Tage ergattert. Von hier aus
sind
es nach Venedig / Fusina in den Fährhafen nurmehr ca. 33 Kilometer.

Montag, der 24. April
Tag 33

Den heutigen Tag wollen wir zu einem Spaziergang durch Treviso nutzen. Es ist bewölkt
aber immerhin ist die Kälte, laut Wetterbericht, in Deutschland und Österreich, also
nördlich der Alpen geblieben. Auch die Natur ist hier schon merklich viel weiter
fortgeschritten.



Die alte Stadtmauer mit dem Wassergraben (oben)



In der Stadt ist kein Parlplatz zu finden



In diesem Straßencafe gönnten wir uns eine kleine Cappuccinipause



Durch das schöne Wetter der letzten Tage hat Regina schon ordentlich Farbe angenommen!


In der ganzen Stadt fanden wir nicht ein Internet.Cafe. Was das betrifft sind die hier in
Italien noch "mittelalterlicher" wie in Deutschland.
Ich habe aber im Hinterkopf, dass wir zwischen Treviso und Venedig im vorigen Jahr auf
einem Parkplatz übernachtet haben, wo ich einen freien WLAN-Zugang hatte. Morgen
werden wir zu diesem Platz (hoffentlich finde ich ihn wieder) fahren und hoffen endlich
mal wieder ins Netz zu kommen...


Dienstag, den 25. April
Tag 34

Ich habe den bewußten Platz zwischen Treviso und Venedig gefunden an dem wir im
vorigen Jahr freien WLAN Zugang hatten. Ja, hatten! In diesem Jahr sind zwar einige
Zugänge verfügbar, aber alle gesichert.
Nun muß ich mal probieren, ob es eine Möglichkeit gibt doch noch zum Erfolg zu kommen.
Auf jeden Fall werden wir hier übernachten und Morgen weiter nach Fusina in den
Fährhafen fahren. Morgen ab 23:00 Uhr können wir dann im Büro von Menuan Lines
einchecken. In der Nacht zum 27. April um 01:00 Uhr ist dann die geplante Abfahrt der
"Cruise EUROPA" nach Igoumenitsa.


Hier unser Übernachtungsplatz ca. 10 Kilometer von Venedig/Fusina entfernt.

Ich habe hier in der Nähe ein Hotel gefunden und bei einem Cappuccino habe ich dann
doch noch durch die nette Receptionistin einen Netzzugang bekommen und kann die
letzten Tage hiermit aktualisieren.

Wir verbringen den Tag damit noch die letzten Einkäufe in einem Supermarkt auf
italienischem Boden zu tätigen und einige kulinarische Spezialitäten zu erwerben.
Morgen gegen Mittag werden wir dann die letzten Kilometer nach Fusina zurück legen
und auf das einchecken warten. Wenn wir dann auf dem Schiff sind befinden wir uns
schon auf griechischen Boden und müssen die Uhren eine Stunde vorstellen.


Mittwoch, der 26. April
Tag 35

Nun ist der Tag gekommen auf den wir uns schon seit Monaten freuen. Heute spät am
Abend geht es an Bord der "Cruise EUROPA" die uns in ca. 30 Stunden nach Igoumenitsa
und damit nach Griechenland bringt.
Alles was wir für die Überfahrt brauchen haben
wir gepackt, denn während der Überfahrt besteht keine Möglichkeit an das Wohnmobil
heran zu kommen, dass mit Strom versehen unter Deck steht.
Auf dem Schiff werden wir es uns, was das Essen betrifft gut gehen lassen, denn der Frühbucherrabat
t
beinhaltet eine 30% Ermäßigung auf die Speisen.
Also, "Auf zur Schlacht am Buffet"
Zunächst aber mal heute am frühen Morgen regnet es in Strömen, was aber unsere gute
Laune in keiner Weise beeinträchtigt. Das erinnert uns an das vorige Jahr, denn da hatten
wir am Abfahrtstag genau das gleiche ungemütliche Wetter.
Der Blick aus dem Womo
verheißt jetzt um 10:00 Uhr nichts gutes...
(Bild unten)



Donnerstag, der 27. April
Tag 36

Wir waren gestern pünktlich im Hafen von Fusina und haben mit vielen anderen auf die Einschiffung gewartet. Am Terminal kamen plötzlich zwei Herren auf uns zu und fragten
ob wir die Besitzer des Womos seien. Es stellte sich heraus, dass die beiden aus Baden
und der Pfalz schon einmal Kontakt mit mir hatten. Die Beiden wollen zum ersten Mal nach Griechenlamnd und hatten mich vor einiger Zeit gebeten ihnen den Reisebericht von 2016
im PDF-Format zu übersenden. Sie wollten sich an meiner Route informieren und die
Strecke in Teilen nachfahren. So hat uns diese zufällige Begegnung wieder gezeigt, wie
groß das Interesse an meinen Berichten ist. Das spornt natürlich an, weiter zu machen.
Naja, mit der pünktlichkeit der Menuan Lines ist es nicht weit her. Statt ab 23:00 Uhr
begann die Einschiffung est um 02:30 Uhr im weiterhin strömenden Regen. Nachdem wir unseren Platz an Bord gefunden und das Womo mit Strom versorgt hatten, ging es zur
Reception um die Kabinenschlüssel zu holen.




Strömender Regen während des ganzen Tages begleitete uns auch bei der Einschiffung.



Gegen 04:00 Uhr, nachdem alles an Bord untergebracht war, also mit gut 3 Stunden
Verspätung setzt sich die Cruise EUROPA endlich in Bewegung in Richtung Griechenland.
Wir bezogen unsere Kabine und nahmen erst einmal eine Mütze voll Schlaf. Gegen 10:00
Uhr nach der neuen Zeit, die Uhr wurde an Bord eine Stunde vorgestellt, machten wir dann einen ersten Rundgang durch das Schiff.







Der Spielsalon auf dem Schiff (Bilder oben) und der Aufenthaltsraum mit Bar und
Bedienung (Bild unten)



Gegen 11:50 Uhr machte die Cruise EUROPA einen Zwischenstop in Ancona um neue
Gäste und Fahrzeuge aufzunehmen. (Bilder unten)










Wir nutzen den Aufenthalt in Ancona um eine ordentliche Portion Spagetti Bolognese
zu verspeisen. (Bild unten)



Bei dieser Portion kommt Freude auf...

 Wir sind einigermaßen pünktlich in Igoumenitsa angekommen und nun
geht es weiter im 3. Teil
. Bitte unten klicken!


Zurück zur Startseite

Fragen zum Reisetagebuch hier klicken

   
GästebuchZurück zum Teil 1Weiter zum Teil 3
  Besucherzaehler


Design, Texte und Fotos, (außer den besonders gekennzeichneten) unterliegen dem Copyright von
Jonny Weber 2008/2017
Die Landkarten mit Kilometerangaben und Fahrzeiten sind von Google Earth.