Teil 1

Vorbereitung und Planung

Zurück zur Startseite




Wir hatten ja im Herbst 2016 noch einmal "zugeschlagen" und
uns den langgehegten Wunsch nach einem Fahrzeug mit Einzelbetten erfüllt.
 An dem neuen Fahrzeug sind ja wieder einige An- und Umbauten
vorzunehmen die ich, soweit mein handwerkliches Können reicht, selber ausführen möchte.
Das, sowie auch die Reiseplanung möchte ich, so wie auch schon im vorigen
Jahr, hier dokumentieren.
Ich weiß, es wird nicht jeden interessieren, aber die Feedbacks im vorigen Jahr waren
durchaus positiv was diesen ersten Teil betrifft. Später dann, ab dem 2. Teil
(ca. Ende März/Anfang April) beschreibe ich dann die eigentliche Reise.


Unsere neue Errungenschaft: Der PLA S 741, FIAT Ducato Multijet 130
Länge: 7.42, Breite: 2.32, Höhe: 2.72


 

Sonnabend, der 5. November

Wie ihr bestimmt alle auch schon mal festgestellt habt gibt es in den meisten
Wohnmobilen zu wenig Steckdosen, sei es 12 V oder 230 V. Diesen Zustand habe ich
nun geändert und mir zu meinem "Arbeitsplatz" die entsprechenden Kabel und Steckdosen gelegt. Alle Kabel und die Steckdosen habe ich "unter Putz" verlegt und habe nun ganz bequemen Zugang zu den beiden Stromarten. Es war nicht ganz einfach die Kabel durch
den Zwischenboden zu legen, aber mit "Geduld und Spucke" ist mir das sehr gut gelungen.
Die Löcher für die Steckdosen habe ich mit einer Rundsäge genau passend herausgebohrt
und nun habe ich den Stromzugang genau dort wo ich ihn haben wollte. Viele gute Tipps
für diese Aktion (Sicherungen, Kabelquerschnitte, usw.) habe ich von den Freunden des Wohnmobil-Forums und des Ducato-Forums erhalten.
Vielen Dank dafür.
Das also war die erste Veränderung, die ich am "neuen" Womo vollzogen habe und ich
bin sicher, dass mir noch einiges einfällt was in naher Zukunft an Veränderungen folgen
wird. Ganz sicher wird auch zweites Solarmodul auf dem Dach plaziert werden, denn die Erfahrung die ich in den letzten zwei jahren damit am "alten" Womo gemacht habe war
sehr positiv, denn wir waren praktisch die ganze Saison über absolut unabghängig von irgendwelchen Stromzugängen.

  

Ich habe die Löcher entsprechend gebohrt und die Steckdosen eingesetzt




Nun habe ich meine Stromzugänge (230 V und 12 V) direkt an meinem Platz angebracht
(weißer Pfeil) und muss keine Verlängerungskabel mehr durch das Fahrzeug legen.

Dienstag, der 8. November

Heute habe ich mir aus Pappe eine Schablone für den Teppichboden, der im Mittelteil
des Womos liegen soll, angefertigt. Das war garnicht so einfach, denn mehrere
Pappestücke mußten zusammen geklebt werden und die vielen Ecken und Rundungen
mußte ich ziemlich exakt ausschneiden. In den nächsten Tagen werde ich mir den
gewünschten Teppichboden dafür besorgen und entsprechend ausschneiden.


 
Sonnabend, der 12. November

Heute hatte ich meinen Termin in der Werkstatt meines Vertrauens.
Was stand an?
Winterreifen aufziehen, Motorölwechsel inkl. Ölfilter und alle Flüssigkeiten
auf Wintertauglichkeit prüfen usw.
 
Danach habe ich meinen Teppichboden fürs Wohnmobil ausgesucht und gekauft.
Zuhause habe ich dann die vorgefertigte Schablone spiegelverkehrt auf die
Rückseite des Teppichbodens gelegt, mit Schneiderkreide die Umrisse markiert
und anschließend mit Hilfe einer Holzlatte für die Geraden, zwei verschieden
großen Tellern für die Rundungen, eines Cuttermessers und einer
Schere ausgeschnitten.

  

Die  Schablone spiegelverkehrt auf der Rückseite des Teppichbodens markiert und den Teppichboden der Markierung nach ausgeschnitten.
Nun will ich hoffen, dass ich alles richtig gemessen habe und
das ausgeschnittene ersteTeilstück auch paßt?!

Sonnabend, der 19. November

Heute hat mich folgende Email aus Griechenland erreicht:

Hallo Herr Weber,Guten Tag aus Kreta!
Ich hoffe, es geht Ihnen gut!
Ich würde Sie gerne darüber informieren, dass in Kürze die Fahrpläne der Fähren Italien-Griechenland für 2017 freigeschaltet werden.
Wir erwarten Frühbucherrabatte von 20%-30% (wie in 2016).
Sollten Sie planen, nächstes Jahr mit der  Fähre zu reisen, stehe ich Ihnen gerne für ein detailliertes Angebot zur Verfügung.
Sollten Passagier- & Fahrzeugdaten gleichgeblieben sein, benötige ich hierfür nur Ihre Wunschtermine & Routen.
Ich freue mich auf Ihre Nachricht und bedanke mich im Voraus

Mit freundlichen Grüßen,

 Tosca Buhrs
 Buchungsabteilung

Natürlich habe ich geantwortet und lasse mir nun ein für uns passendes Angebot schicken.

Montag, der 28. November

Heute hatte ich nach vielen Tagen mal wieder eine Anfall von Arbeitswut. Erst wollte
ich mich in eine stille Ecke setzen und warten bis der Anfall vorbei geht, aber dann habe
ich mich doch aufgerafft und bin zur Tat geschritten.
 Ich habe die angefangene
Arbeit, das Auslegen des Teppichbodens, fortgesetzt.
Die zurecht geschnittenen Teile des Teppichbodens habe ich nun säuberlich verlegt
und siehe da, es hat alles sehr gut gepasst. Die genaue Vorbereitung dafür, z.B.
genaues Ausmessen und das Anfertigen einer Pappschablone, war der Garant dafür
das nun alles so aussieht wie geplant (siehe Bilder).






Den restlichen Teppichboden habe ich dazu verwendet einen Stauraum, der für
"Pütt un Pann" (Töpfe und Pfannen) vorgesehen ist, auszulegen. Ich denke dann
klappert es weniger auf schlechten Straßen...

Freitag, der 2. Dezember

Heute werde ich eine neue Baustelle aufmachen. Ich will einen neuen 30 A Solarregler
an einer gut einsehbaren Stelle einbauen. Der bisherige 10 A Regler ist an einer
unmöglichen Stelle, zwischen dem Beifahrersitz und der rechten Seitenbank und damit
kaum einsehbar eingebaut. Mit dem neuen Regler bin ich zwar ca. 1 Meter weiter von
den beiden Aufbaubatterien entfernt, aber im alten Wohnmobil war ich noch viel
weiter entfernt und es hat dennoch alles sehr gut funktioniert. Ich habe neue, richtig dimensionierte Kabel und Sicherungen für dieses Vorhaben gekauft und bin eigentlich
guter Dinge, dass mir alles gelingen wird, zumal ich immer mal Hilfe und Tipps aus dem Wohnmobil - Forum und aus dem Ducato - Forum erhalten habe. Vielen Dank dafür!
Warum baue ich den 30 A Regler ein?
Im Hinblick auf den späteren Einbau eines zweiten 100 Watt Solarmoduls habe ich
vorsorglich den stärkeren 30 A Regler gewählt.

Sonnabend, der 3. Dezember

Nach einigen Hindernissen habe ich nun den neuen Regler gut einsehbar eingebaut.
Warum Hindernisse? Mehrere Versuche den Regler in Funktion zu bringen scheiterten.
Ich wollte den Regler schon an die Firma mit der Bitte um Umtausch zurückschicken.
Ein letzter Versuch noch. Ich prüfte alle Kabel noch einmal ob sie auch in Ordnung sind
und siehe da, eines der Kabel war gebrochen und so war der Fehler gefunden. Ich hatte
die Kabel nun wie in der folgenden Grafik zu sehen, nähmlich von beiden Batterien
(von einer Batterie das Minuskabel und von der anderen das Pluskabel) kommend
umgepolt und dabei war wahrscheinlich das eine Kabel gebrochen. An den
entsprechenden Stellen habe ich auch ausreichen hoch abgesicherte Sicherungen
verbaut.

 

Der Regler befindet sich nun in Augenhöhe unter einem der Staufächer an einer Stelle
die ich bequem einsehen und kontrollieren kann.



Mit dem Einbau des 30 A Reglers ist die Vorbereitung zum nachträglichen Aufbau eines
zweiten 100 W Solarmoduls im Frühjahr abgeschlossen.

In den nächsten Tagen, bei entsprechendem Wetter, werde ich die nächste Baustelle in
Angriff nehmen. Der Einbau eines Doppellüfters mit automatischer Bedienung
(siehe Bild unten), um den anfallenden Hitzestau hinter dem Kühlschrank zu minimieren,
steht an. Den Lüfter werde ich hinter dem oberen Lüftungsgitter einbauen und das
Bedienteil wird seinen Platz dort im Womo finden, wo sich auch noch andere Panele über
der Eingangstür befinden. Wie gut dass ich den Doppellüfter aus dem "alten" Womo
ausgebaut hatte.



Donnerstag, der 8. Dezember

Heute ist das bestellte Solarmodul, die 4 Befestigungsecken und der passende
Kleber eingetroffen. Dieses Solarmodul wird als zweites 100 Wp Modul installiert.
Mit beiden 100 Wp Modulen hatte ich auch schon bei meinem alten Wohnobil sehr
gute Erfahrung gemacht. In der ganzen vorigen Saison waren wir damit vollkommen
unabhängig von Landstrom.
Ich hatte aus Platzgründen auf dem Dach extra die schmale lange Version bestellt.
Die Maße: Länge 132 cm, Breite 52 cm. Die Installation werde ich aber auf das kommende
Frühjahr verschieben, da das Wetter im Moment die Arbeit nicht zuläßt.
Die vollkommende Durchhärtung des Klebers dauert lt. Anleitung ca. 7 Tage und
es sollte mindestens +12° Celsius warm sein.

Dienstag, der 14. Dezember

Nun bin ich endlich dazu gekommen die Bilder zum Thema "zweites Solarmodul" hier
einzustellen.


Das komplette Zubehör für die Installation eines zweiten Solarmoduls.

Nach dem folgenden Schaltplan wird im Frühjahr die Installation des zweiten Solarmoduls
 auf dem Dach erfolgen. Die beiden Batterien habe ich parallel geschaltet, damit sie
weiterhin mit 12 V arbeiten. Bei einer Serienschaltung würde es 24 V ergeben.
 


Freitag, der 16. Dezember

Nun ist der Einbau des Doppellüfters zwischen Rückfront des Kühlschranks und des
oberen Lüftungsgitters erfolgreich abgeschlossen und er funktioniert sogar. Im rechten
Bild (roter Pfeil) habe ich das Bedienteil eingebaut. Die Verlegung der Kabel (unter Putz)
war mit recht viel Aufwand verbunden, aber hat letztendlich sehr gut geklappt.

 

Die nächste Baustelle wird die Installation einer WLAN Verstärkerantenne sein. An einem Telescopemast mit 50mm Durchmesser (ausziehbar auf 2 Meter Länge) wird diese Antenne
mit Rohrklemmen an der Dachleiter befestigt. Die Antenne (Bild 1) setzt sich aus 2 Teilen
(Bild 2 und 3) zusammen und wird dann an einer speziell dafür vorhandenen Halterung 
 (Bild 4) befestigt. Nach Gebrauch kann diese Antenne mit zwei Handgriffen schnell wieder abgebaut und verstaut werden. Alle Teile habe ich heute bestellt.
Es ist eine wetterfeste Rundstrahlantenne, 2.4 GHz WLAN USB System, 7dBi.

Ich habe eine ähnliche Antenne im vorigen Jahr bei einem anderen Wohnmobil gesehen
und konnte mich von ihrer Leistungsfähigkeit überzeugen. Dort wo ich nur schwache,
nicht zu gebrauchende Signale empfangen konnte, hatte das Womo mit dieser Anlage wunderbaren starken Empfang. Damit kann ich bei zukünftigen Reisen noch aktueller und
auch zeitnaher berichten.

  

  

Zwei solcher Rohrklemmen für 50 mm Masten werde ich an der Heckleiter befestigen um den Antennenmast nur einklincken zu müssen. Der PVC Mast hat eine Länge von 2 Meter und
einen Durchmesser von 50 mm. (Bilder unten)

 

So, oder ähnlich wie an diesem Beispielbild (unten) zu sehen könnte die fertige Installation aussehen. Bei meinem Fahrzeug befindet sich die Heckleiter auf der rechten
Seite, wo dann auch die Antennenanlage befestigt wird. Mit nur wenigen Handgriffen kann
die Antenne aufgebaut und vor der Weiterfahrt schnell wieder abgebaut und verstaut
werden.




Montag, der 19. Dezember

Wir hatten uns im November Angebote für die Fähre nach Griechenland für 2017 schicken
lassen und nachdem wir am vergangenen Wochenende nun konkrete Pläne gemacht
haben, auch heute schon gebucht. Mit 20% Frühbucherrabatt, den Vorteil von der
Mitgliedschaft beim ADAC, beläuft sich der Preis für die Fähr-Passage von Triest
nach Igoumenitsa und zurück auf 444,10 €. Wir haben uns die Tickets im Hafenbüro
von Triest zurücklegen lassen, dann können wir sie unterwegs nicht verlieren. Bei
dem zur Zeit bei uns herrschenden Schietwetter sind unsere Gedanken natürlich schon
jetzt in Griechenland.
Wir hoffen, dass uns die Zeit bis dahin nicht zu lang vorkommt und freuen uns schon
jetzt auf die Reise 2017. Wir haben vor in Griechenland diesmal die Region Chalkidiki
ausgiebig zu erkunden, nachdem wir unseren Bekannten in Asprovalta einen
Besuch abgestattet haben. Von Igoumenitsa aus wollen wir die mautpflichtige
Autobahn bis Asprovalta (ca. 400 Kilomater) nehmen und nach dem Besuch bei
unseren Bekannten die Reise in aller Ruhe, wir haben ja wieder gut zwei Monate
eingeplant, angehen lassen.
Der Reisebericht 2015 von Walter und Ingrid (WALUIN) aus Österreich ist bestimmt
für uns hilfreich die schönen Plätze Chalkidikis zu finden und zu genießen.

Nach der Rückreise aus Griechenland Anfang Juli sehen unsere weiteren Pläne vor
einmal Ost-Österreich zu besuchen und danach auch mal wieder nach Polen zu fahren.
Aber soweit sind wir noch lange nicht.....


Die mautpflichtige Autobahn von Igoumenitsa nach Asprovalta

Bei der Reise 2016 haben wir ja ausgiebig den Pelopones (blau markiert) erkundet und
darum gehts dieses Mal nach Chalkidiki (rot markiert). Soweit unsere Planung....



Hier eine Detailkarte von Chalkidiki (unten)




Donnerstag, der 22. Dezember

Allen unseren Freunden, Bekannten und Besuchern unserer Homepage
wünschen wir



Dienstag, der 27. Dezember

Heute habe ich die Genehmigung und die Prüfplakette bis Dezember 2018 für meine
Gasanlage erhalten.
Es handelt sich um den Einbau einer Festtankgasflasche mit Aussenbefüllanschluss,
die mir nun ermöglicht an allen Tankstellen mit LPG Gas, im In- und Ausland, meine
Flaschen aufzufüllen. Die entsprechenden Adapter für ganz Europa und der Gasfilter
sind auch dabei.
Vorteile: Keine Schlepperei mehr, auch im Ausland aufzufüllen und zudem auch noch
wesentlich preiswerter.

 


Die Adapter für ganz Europa

Freitag, der 30. Dezember

Jetzt hat mich im alten Jahr doch noch eine Hiobsbotschaft erreicht. Franz, ein guter
Bekannter aus dem Internet machte mich in einer Email darauf aufmerksam, dass es
sein könnte das die Minuan Lines die Triest Route eingestellt hat. Na, da habe ich

erstmal geschluckt, denn ich hatte ja schon gebucht und auch bezahlt.
Also habe ich in meinem Buchungsbüro in Heraklion auf Kreta angerufen und
erfahren, dass die Einstellung der Triest Route tatsächlich wahr ist. Allerdings betrifft
das im Moment nur die Buchungen die für Abfahrten bis Mitte Februar 2017 gebucht
wurden. Es kann also sein, dass es meine Buchung im April nicht betrifft. Aber auch wenn
es so wäre ist es lt. meinem Büro auch kein Problem, denn auf die Frage ob wir auch von
Venedig aus fahren würden, würde eine Umbuchung dorthin erfolgen. Wir sollen uns also
keine Sorgen machen. Nun werden wir abwarten wie sich die Dinge weiterhin
entwickeln. Auf jeden Fall ein Danke an Franz der uns auf diese Tatsache aufmerksam
gemacht hat.




Sonntag, der 1. Januar 2017

Wir sind ohne Stolpersteine in aller Ruhe ins neue Jahr gerutscht. Da wir ja Ende März
wieder auf Tour gehen wollen ist das schöne am Jahreswechsel, dass wir nun
sagen können: "Übernächsten Monat gehts wieder los".
Das hört sich doch schon viel besser und nicht mehr so lange an, oder?

Ja und was die Wünsche zum neuen Jahr anbetrifft, die man meistens doch nicht oder
nur kurz einhält, haben wir uns nur eines gewünscht und zwar, dass das Schicksal uns
weiterhin Gesundheit schenkt, damit wir noch so lange wie möglich unsere Reisen
planen und durchführen können. Das ist in unserem Alter doch schon ein großes und
wichtiges Thema, denn alle anderen Wünsche, ob kommerziell oder privat, konnten wir
uns, unseren Möglichkeiten entsprechend, immer erfüllen. Die Gesundheit jedoch kann
man mitunter nicht, oder nur bedingt beeinflussen und darum haben sich alle guten
Wünsche zum neuen Jahr allein auf diesen einen Wunsch konzentriert.
Euch allen wünschen wir ebenfalls ein gutes neues Jahr und das alle "EURE" Wünsche
auch in Erfüllung gehen werden.

Mittwoch, der 4. Januar

Wir würden uns natürlich sehr freuen, wenn Ihr uns, so wie im vorigen Jahr, auch
weiterhin so fleißig Emails mit Anfragen oder Hinweisen schickt, denn das beflügelt
 uns (auch ohne RED BULL) auch in Zukunft über unsere Reisen in Wort und Bild zu
berichten. Auch diejenigen die uns auf den verschiedensten Plätzen während der
 vergangenen Reisen im In- und Ausland zu einem Erfahrungsaustausch besucht
haben möchten wir hiermit danken und würden uns freuen, wenn wir auch weiterhin
solch unverhofften Besuche erhalten.

Freitag, der 6. Januar

Nun hat auch bei uns die Sturmflut zugeschlagen und gestern unseren Hafen
überschwemmt. Auf der Dorfstraße schwammen die leeren Fischkisten und die
Fischkutter wären beinahe auch an Land umher geschwommen. Heute ist alles wieder
"normal", das Wasser ist abgelaufen und die Sonne kommt so langsam zum Einsatz.



 

 

Das also die Bilder vom gestrigen Hochwasser (oben) und vom heutigen
"durchwachsenen" Wetter, mal Sonne mal Wolken mit kleinen Schneeschauern (unten)






Am Nachmittag sind dann auch noch die beiden Wandhalterungen für die Markise
eingetroffen (Bild links unten) Sie dienen dazu die Stützen der Markise direkt am Fahrzeug
zu befestigen. Ich habe nicht die mickrigen Kunststoffhalterungen, sondern die extra
stabilen Alu Halterungen mit den dazu gehöhrenden Gegenstücken bestellt. Wenn die
momentane Kälte vorbei ist, werde ich die Halterungen montieren.
Auch der neue Feuerlöscher hat seinen Platz hinter dem Beifahrersitz an der Seite der
kleinen Seitenbank gefunden. Dort ist er im Notfall schnell von Aussen oder Innen zu
erreichen.

 


Dienstag, der 10. Januar

Wenn wir voller Vorfreude an Griechenland denken sehen wir vor unseren Augen das
blaue Meer, den blauen Himmel, die schönen Strände, die wunderschönen Sonnenauf- und untergänge und die strahlende Sonne. Umsomehr haben uns heute die Bilder im Fernsehen geschockt, denn es war Kälte und Schnee in vielen Regionen Griechenlands zu sehen.
Also fast das gleiche Wetter wie zur Zeit bei uns an der Ostsee.
Tröstlich ist allerdings, dass wir ja erst in ca. 3 Monaten in Griechenland "aufschlagen"
und bis dahin wird sicherlich, so wie in den anderen Jahren auch, wieder blaues Meer,
blauer Himmel, schöne Strände und strahlender Sonnenschein zu sehen sein.

Mittwoch, der 11. Januar

Heute kam per Email die veränderte Bestätigung über unseren Abfahrtsort mit der Fähre.
Wir werden also nicht von Triest, sondern wieder von Venedig aus die Fährpassage nach
Igoumenitsa antreten. Wir fahren dieses Mal nicht mit der ANEK-Rederei sondern mit
MINOAN-LINES was bedeutet das wir nicht "Camping on Board" sondern
 * Camping all Inclusive nutzen. Das heißt, dass wir nicht im Wohnmobil auf dem
Freideck schlafen, sondern eine 2 Personen Kabine bekommen. Bei unserem Tarif als
Frühbucher und ADAC haben wir noch einige Vorteile wie z. B. 30 % Ermäßigung bei den
Mahlzeiten an Bord.
Durch den veränderten Anfahrtsort habe ich heute auch die in Frage kommenden Übernachtungsstellplätze auf dem Weg nach Venedig "ausgucken" müssen und damit
unsere (schon fertig ausgearbeitete Route) neu bestimmen müssen.
Stutzig macht uns bei der neuen Route von Venedig nach Igoumenitsa das die
Fährpassage auf der Hinfahrt 30 Stunden und die Rückfahrt nur 21 Stunden dauern soll.
Ich habe per Email diesbezüglich nachgefragt und warte nun auf eine Antwort.
Im folgenden (grüne Schrift) ein Auszug aus den Geschäftsbedingungen von Minuan.

* Camping all Inclusive:
Minuan Ferries-Angebot "Camping all Inclusive"


 Besitzer von Camper oder Wohnwagen, die mit Minoan Lines reisen, können
das neue Angebot "Camping all Inclusive" nutzen. Das Angebot beinhaltet eine
Innenkabine (AB2, AB3, AB4) sowie ein Nachlaß von 30 % auf die Mahlzeiten in den Bordrestaurants. Alles zum Preis einer Deckspassage pro Person plus dem
Fahrzeugpreis, wobei das Fahrzeug, ohne Zutritt während der Fahrt mit Stromanschluss
in der Garage steht. Falls Sie mit einem Vierbeiner reisen kann dieser mit einem
Aufpreis von 30 Euro pro Strecke bei Ihnen in der Kabine bleiben.

Und das ist die "Cruise Europa" die uns von Venedig nach Igoumenitsa und zurück
bringen wird.



Dienstag, der 18. Januar

Die momentan bei uns an der Ostsee herrschende Kälte hat dazu geführt das alle meine Aktivitäten, so wie auch unser Hafen, eingefroren sind. Zwar haben wir ab und zu
Sonnenschein, aber die Minusgrade sind doch erheblich. Immerhin werden die Tage nun
schon wieder etwas länger, was uns hoffen läßt, dass der Frühling sich bald einstellen
wird.
Ihr wißt ja, die Hoffnung stirbt zuletzt.


Unser Hafen, tief eingefroren, liegt im Winterschlaf


Mittwoch, der 25. Januar

Das kalte Schmuddelwetter nimmt kein Ende. Trotzdem habe ich kleinere Arbeiten am
Womo erledigt. Ich habe z. B. die beiden Alustützen für die Stützfüße der Markise an
der Aussenwand (Beifahrerseite) angebracht, die Halterung für meine neue WLAN Antenne
an die Heckleiter montiert und auch Halterungen für die Antenne in der Heckgarage
angebracht.
Für das kommende Wochenende hat der Wetterbericht ja leichte Wetterbesserung
voraus gesagt.
Bei meinem vor kurzem gekauften und montierten Solarregler mußte ich feststellen
das nicht alle Funktionen richtig bzw. garnicht angezeigt wurden. Ich habe natürlich
reklamiert und bekam als Antwort, dass das Geld sofort zurück überwiesen würde
und ich das Teil trotzdem behalten könne. Am gleichen Tag wurde der Betrag schon
überwiesen und ich habe mir bei einer anderen Firma einen neuen Regler bestellt, der
heute angekommen ist. In den nächsten Tagen werde ich den Regler austauschen
und den "alten" als Reserve behalten, denn die wichtigsten Funktionen hat er angezeigt
und er hat auch gut "gearbeitet". Er hatte nur die Speicherfunktionen nicht angezeigt,
die einem zeigen sollten wieviel Strom insgesamt vom Dach gekommen ist und wieviel
davon ich verbraucht habe. Das ist eigentlich nicht so wichtig, hauptsache ist für mich
die Information wie voll meine beiden Verbraucherbatterien sind und wieviel Strom im
Moment geliefert wird. Heute ist z.B. bedeckter Himmel und Nebel. Dennoch zeigte 
mir die Anzeige am Regler um 08:00 Uhr 12,8 V und um 11:00 Uhr schon wieder 14,4 V.
Es erstaunt mich immer wieder wie gut das Solarmodul arbeitet auch wenn keine
Sonne scheint.

Montag, der 30. Januar

Nun bin ich endlich dazu gekommen die WLAN Antenne am Heck anzubauen. Der Mast ist
auf halber Höhe geteilt (roterPfeil) und ich habe den unteren Teil mit zwei Rohrklemmen
an der Heckleiter sehr stabil und fest angebracht so das ich diesen Teil auch während
der Fahrt montiert lassen könnte, was ich aber nicht tun werde, denn der Mast läßt sich
ganz einfach und schnell ausklicken.
Das WLAN-Set besteht aus dem ALFA Networks, Modell: Tube-UN WLAN USB Adapter
und einer INTERLINE HORIZON IH-G07-F2425-V 2.4 GHz WLAN Rundstrahlantenne mit
7 dBi Leistungsgewinn. Die beiden Komponenten bilden in Kombination eine sehr
leistungsstarke Einheit. Der ALFA Tube-UN wird direkt auf der Unterseite der Antenne angeschraubt. (siehe rechtes Bild). Es ist kein Adapter oder zusätzliches Kabel
 notwendig.
Durch die direkte Verbindung vom ALFA Tube-UN zur WLAN Antenne entstehen kaum
Verluste und so habe ich die volle Sende- und Empfangsleistung des ALFA Tube-UN
auf der WLAN Antenne. Die Verbindung zwischen dem Set und meinem Notebook
erfolgt über ein 5 m langes USB Kabel, welches ich direkt an einem freien USB Anschluss
meines Notebooks anschließe. Die erste Probe hat diese Kombination bereits mit Bravour bestanden. Durch ein Glasfenster, eine Mauer und Bäume hindurch habe ich den ersten
Versuch gestartet und habe bei ungefähr 200 Meter Entfernung zum nächsten Hotspot
die volle Signalleistung erreicht.
Ich kann also jetzt schon sagen, dass sich diese Investition gelohnt hat.
Zu den Kosten ist folgendes zu sagen. Das Antennen-Set kostet komplett 63 Euro,
der Mast von 2 Metern Länge kostet ca. 4 Euro und die beiden Rohrklemmen haben
1,30 Euro gekostet, also alles in allem unter 70 Euro.

         

  Einsatz als WLAN Range Extender
An den USB-Port des ALFA R36 kann ich ebenfalls einen WLAN-USB-Adapter aus dem Hause ALFA anschließen. Unterstützt werden hier die ALFA WLAN-USB Modelle AWUS036H, AWUS036NHR, Tube-U G sowie Tube-U N. Wenn ich den WLAN-USB- Adapter angeschlossen habe, kann ich diesen  mit einem entfernten WLAN- Netzwerk / HotSpot (durch die hohe Sendeleitung auch auf sehr hoher Distanz) verbinden! Auch hier sendet der ALFA R36 parallel ein eigenes WLAN-Signal aus, an dem ich mich mit meinen Endgeräten anmelden kann und die Verbindung zu dem entfernten WLAN-Signal nutzen kann. Diese Funktion eignet sich beispielsweise sehr gut für den Einsatz auf Booten, Yachten, Campingwaen, Wohnmobilen usw. Die Kosten für diesen Adapter belaufen sich auf 53 Euro.
 
  
Einsatz als 3G/UMTS-Router:
Um den ALFA R36 als 3G/UMTS-Router einzusetzen, schließe ich den UMTS Stick
einfach an den USB-Anschluss des ALFA R36 an. Dieser baut nach entsprechender
Konfiguration eine UMTS Verbindung auf. Auch hier kann ich den ALFA R36 einfach
in mein Kabelnetzwerk integrieren oder mich mit diversen Endgeräten per WLAN mit
dem ALFA R36 in verbindung setzen, um die 3G/UMTS-Verbindung zu nutzen.
Egal ob Zuhause oder im mobilen Einsatz!

Dienstag, der 31. Januar

Heute morgen hatte ich einen starken Anfall von Arbeitswut. Erst wollte ich mich ganz
still in eine Ecke setzen und warten bis der Anfall vorbei geht.
 Aber dann habe mir doch Arbeit in der Heckgarage vorgenommen und mein "echtes"
Reserverad und die Halterung für meine Wasserschläuche, sowie die Halterungen für
 meine WLAN Antenne abgebracht.
Das Reserverad ist fest an der Holzwand, die die Garage vom Innenraum trennt
montiert, kann aber im Notfall schnell abgebaut werden. Die Halterung für die
Wasserschläuche habe ich mit zwei Schrauben befestigt und den zweiteiligen
 Antennenmast habe ich mit den auch schon aussen  verwendeten Rohrklemmen
 angebracht. Nun hat die Antenne auch während der Fahrt einen sicheren Platz gefunden.

So langsam geht mir nun die Arbeit aus, nur die Montage des zweiten Solarmoduls
steht bei entsprechendem Wetter als nächstes auf meiner Liste.



Freitag, der 3. Februar

Ich hatte mir einen Dachspoiler bestellt der den Vorteil hat das ich ihn in der Länge
so kürzen kann wie ich ihn brauche. Ich werde den Spoiler vor die Solarmodule setzen um
den Druck des Fahrtwindes von den Modulen fernzuhalten. Meine Solarmodule haben eine
Breite von 52 cm. Da der Spoiler eine Länge von 110 cm hat, werde ich ihn auf die Hälfte,
also 55 cm kürzen und so habe ich für beide Module einen optimalen Windschutz.
Die Spoiler werde ich, genau wie die Module, mit Sikaflex 252i auf dem Dach verkleben.

  

Donnerstag, der 9. Februar

Ja, es gab in den letzten Tagen nichts aufregendes zu berichten, denn die
vorbereitenden Arbeiten sind so gut wie abgeschlossen. Ich schreibe das hier heute
nur weil uns diesbezüglich zahlreiche besorgte Emails erreicht haben, warum es hier
nicht weiter geht...
Natürlich geht unsere Berichterstattung weiter sobald es etwas zu berichten gibt.
 Ich hätte nicht gedacht, dass unsere Vorbereitung schon soviel Aufmerksamkeit erregt.
Wir warten auf wärmeres Wetter um unsere zweite Solarplatte aufs Dach zu bringen
und noch mehr warten wir auf das Ende des März und damit auf den Start zu
unserer diesjährigen Reise.
Zur Zeit sind nur Kleinigkeiten zu erledigen die nicht sonderlich erwähnenswert sind.
Die letzte Woche haben wir unter anderem genutzt um die anstehenden Arztbesuche
(Zahnarzt usw.) zum Checken unserer Gesundheit zu absolvieren.
Also Freunde, keine Sorge es geht bestimmt weiter mit unserem Reisetagebuch...

Und zum Trost für die lange Wartezeit hier ein schönes Foto, dass uns im vorigen Jahr
noch mit unserem "MILLER" in Frankreich am "Mont Blanc Massiv" zeigt.



Freitag, der 10. Februar

Auf Grund eines Hinweises von einem unserer fleißigen "Mitleser" Heinz, wohnhaft an der
Elbe, der mich darauf aufmerksam machte das der Link von der Startseite zu dieser Seite
nicht mehr funktioniert, konnte ich den Schaden heute in Ordnung bringen und nun
funktioniert alles wieder wie gewohnt. Vielen Dank lieber Heinz für Deine Aufmerksamkeit.

Heute, an diesem 10. Februar feiern wir den 81. Geburtstag meiner Regina.
Unser größter Wunsch ist, dass das Schicksal es gut mit uns meint und wir noch
 weitere Jahre bei guter Gesundheit unsere schönen Reisen unternehmen können.

Sonntag, der 12. Februar

Gestern habe ich wieder eine meiner Ideen verwirklicht. Mich hat es schon lange gestört,
dass meine Kurbeln (Markise- und Stützkurbel), Waschbürsten, Scheibenabzieher usw.
immer durcheinander auf dem Boden der Garage herumlagen. Ich habe mir im
Baumarkt zwei Halterungen, die man auch für Rohre oder leichte Dachrinnen verwendet
gekauft und sie an der Rückwand der Garage ganz oben über den Halterungen für Tisch
 und Stühle angebracht. Nun ist das Durcheinander vorbei und alles ist ordentlich und
griffbereit zugänglich.




Dienstag, der 14. Februar

Heute muss ich mir mal Luft machen und ordentlich Dampf ablassen. Ich bekomme so einen
Hals wenn es um die überzogenen Arbeitsstundenpreise der so genannten  lizensierten
Fachwerkstätten geht.
Folgende Situationen habe ich in den letzten Tagen erlebt. Ich habe mir mehrere Kostenvoranschläge zum wechseln meines Zahnriemens eingeholt und habe Angebote
zwischen 650 € und knapp 1000 € erhalten. Das habe ich als deutlich zu hoch empfunden.
Ich hatte ein komplettes, qualitätsmäßig hohes Zahnriemen-Set einer der
bekanntesten deutschen Firma mit einer hochwertigen Wasserpumpe der Weltfirma SKF vom Vorbesitzer meines Womos mit org. Rechning für 144 € übernommen.
 Übereinstimmend hatten die Firmen mir bestätigt, dass der Austausch des Zahnriemens
max. 4 Stunden dauern würde.
Das bedeutet, dass bei dem Angebot von 650 € der Arbeitsstundenlohn bei ca. 125 €
und bei dem Angebot von 950 € der Arbeitsstundenlohn bei etwas über 200 € liegen
 würde. Oft rechne ich immer noch um und komme dann auf über 400 DM für eine Werkstattstunde.
 
Ist das noch normal?

Dazu unterstelle ich mal, dass die Firmen das Set noch viel preiwerter als ich einkaufen
und den Gewinn dadurch noch einmal optimieren können.
Ich habe nun wie gesagt das hochwertige Set inkl. Wasserpumpe für 144 € gekauft und
die Werkstatt meines Vertrauens,eführt von einem KFZ Meister, hat mir einen
Montagepreis von max. 240 € angeboten, was ich auch gerne annehme da ich in der Vergangenheit mit dieser Werkstatt nur positive Erfahrung gemacht habe.
Der Gesamtpreis von nun 388 € ist meiner Meinung nach in Ordnung und ich bin froh das
ich diesbezüglich zu meinen Gunsten im Netz recherchiert habe.
Viele von Euch werden meine Meinung dazu nicht teilen, aber ich bin nicht bereit mein
Geld in überzogene Preisgestaltung zu investieren, denn ich sehe mein Geld viel lieber
in meiner eigenen, als in anderer Leute Tasche.
So, das mußte ich mir mal von der Seele reden...

Nochmal zum Technischen:
Mein Womo hat zwar erst 43600 Kilometer gefahren und liegt damit unter der Grenze,
aber der Zeitraum von 5 Jahren, den Fiat vorschreibt, ist um 6 Monate überschritten.
Damit ich ruhigen Gewissens meine diesjährige Langzeitreise von 7 Monaten antreten
kann habe ich beschloßen den Zahnriemenwechsel, wie beschrieben, ausführen zu lassen.
Es gibt Meinungen (selbst inoffiziel von einem Fiat Meister) das die Grenzwerte die
Fiat vorschreibt allein der Gewinnoptimierung dient und darum ziemlich eng
bemessen werden.
Man kann auch laut verschiedener Aussagen gefahrlos die doppelte Anzahl von Kilometern
bzw. die 5 Jahre um 2 – 3 Jahre überschreiten. Solange es gut geht ist alles in Ordnung,
aaaaber wenn etwas passiert und der Motor optimalen Schaden erleidet wird das
Geschrei groß sein. Darum werde ich mich auf jeden Fall mehr oder weniger den Vorgaben entsprechend verhalten und guten Gewissens fahren, ohne die ständige Angst im
Nacken zu haben...



Im Bild (oben) das von mir bestellte Zahnriemen-Set mit dem Zahnriemen und den
Spannrollen und links die Wasserpumpe im Gehäuse.

Freitag, der 17. Februar

Am Montag, den 27. Februar habe ich nun den Termin zu wechseln des Zahnriemens.
Das ist der "Rosenmontag" und zum Glück ist das bei uns hier im Norden kein Feiertag
und es wird im Gegensatz zu den Karnevals Hochburgen ganz normal
gearbeitet.
Ich habe garnicht gewußt, dass auf der Packung des Zahnriemens ein
Mindesthaltbarkeitsdatumaufgedruckt ist. In meinem Fall 2 / 2022.
Der Meister erklärte mir, dass selbst wenn der Riemen unbenutzt in der Packung verbleibt,
er nach diesem aufgedruckten Datum nicht mehr verbaut werden dürfe.
 Er wäre dann älter als 5 Jahre und somit "aus dem Rennen".

Inzwischen kann ich bei uns auch schon etwas den Frühling "riechen" und ich glaube das
es nicht mehr lange dauert und die letzte große Arbeit, die zweite Solarplatte aufs
Dach zu bringen, rückt näher womit dann auch alle Arbeiten die ich mir vorgenommen
hatte beendet sein werden und dem Start zur Reise nichts mehr im Wege steht.

Donnerstag, der 23. Februar

Da ich in den letzten Jahren in verschiedenen Ländern Europas einige Stellen erkundet
habe, wo ich unsere deutschen Gasflaschen auffüllen lassen kann, habe ich mir extra
dafür einen weiteren Adapter gekauft der heute angekommen ist. Ich habe ja sowieso
eine Festgastankflasche die ich überall problemlos an den entsprechenden
 LPG -Tankstellen auffüllen lassen kann, benutze aber für meinen Gasgrill
 eine herkömmliche graue 11 Kilo Flasche.
 Dieser neue Adapter passt nun an diese Flasche und ich kann zusätzlich einen
größeren Einfüllstutzen anschrauben der z.B in Griechenland (aber auch in anderen
Ländern) gebraucht wird.



Linkes Bild oben zeigt den Adapter für die grauen 11 Kilo Flaschen und rechts
der zusätzliche, größere Einfüllstutzen für einige andere Länder.
 Bild unten zeigt, dass der etwas größere Einfüllstutzen einfach in den Adapter
eingeschraubt wird. Der komplett montierte Adapter fertig zur Benutzung im Bild unten.



   Normalerweise ist das befüllen auf diese Art in fast allen Ländern nicht erlaubt, aber es gibt Ausnahmen.
  Wenn man diese Ausnahmen nutzt, sollte man auf jeden Fall darauf achten, dass die 11 Kiloflasche
 absolut leer ist. Dann kann sie problemlos und völlig gefahrlos mit maximal 20 Liter befüllt werden.
  Im Prinzip wird in den offiziellen deutschen Füllstellen  auch nicht anders gefüllt, allerdings
 steht die Flasche während des Füllvorgangs auf einer Waage. Selbst wenn die Flasche noch nicht ganz leer ist, kann ich zur Not auch mit meiner kleinen Waage (Bild links) den Füllstand überprüfen und entsprechend füllen.
Trotzdem sollte man diese Methode wenn möglich vermeiden und nur im Notfall nutzen!

Dienstag, der 28. Februar

Und wieder sind wir mit den Vorbereitungen für unsere diesjährige Reise ein Stück
näher gekommen, denn gestern hatte ich meinen Werkstatt-Termin zum wechseln des
Zahnriemens. Nun können wir bald beruhigt die Reise antreten.
Laut FIAT Vorgaben sollte der Riemen alle 50.000 Kilometer oder alternativ dazu
alle 5 Jahre gewechselt werden. Die 50.000 Kilometer hatte ich noch nicht erreicht, aber
die 5 Jahre waren um 6 Monate überschritten.
Wenn ich die von FIAT vorgegebenen Intervalle in Zukunft pünktlich einhalte habe ich
nun bis zum nächsten Wechsel Zeit bis zum Februar 2022 oder bis zum Kilometerstand
von 93.900.
Meine Werkstatt hat mir die sehr moderaten Kosten von unter 200 Euro für den Wechsel
berechnet. Also bin ich mit dieser Aktion finaziell sehr gut weggekommen.

       


Freitag, der 3. März

Es ist vollbracht!
Das Wetter an diesem Wochenende ist genau richtig um die im folgenden
beschriebene Arbeit zun erledigen. Die Sonne scheint und die Teperatur liegt
bei 10°-12° plus.

Heute habe ich das zweite Solarmodul auf dem Dach angebracht. Mein Nachbar Rudi hat
mich dabei kräftig unterstützt und nach knapp 2 Stunden war die Arbeit soweit fertig,
dass ich nun nur noch die Kabel in richtiger Reihenfolge anschließen mußte. Die Kabel
verbinde ich mit dem Kabel des ersten Moduls, also brauche ich nicht eine zweite
Dachdurchführung verlegen. Einen passgerechten Windabweiser habe ich zur Sicherheit
 vor dem Modul angebracht. Zum Verkleben des Moduls, des Windabweisers und
der Kabelkanäle habe ich das von den Werkstätten empfohlenen Sikaflex 252i genommen.
Die Sonne meint es gut und so kann das Siiaflex in den nächsten Tagen
in aller Ruhe aushärten.
Regina ist nun auch schon dabei alles nötige zu verstauen und natürlich nehmen
wir, trotz aller guten Vorsätze weniger mitzunehmen, wieder mal viel zu viel mit.
Naja, es wird doch schon einiges gebraucht wenn man, wie wir, über 7 Monate am Stück unterwegs sein werden.
Jedes Jahr das gleiche Spiel...





Das zweite Solarmodul (rechts im Bild) ist aufgebaut und damit die Arbeiten auf dem
Dach beendet. (Bilder oben)

 
Dienstag, der 7. März

Das Sikaflex 252i hatte nun zwei Tage Zeit um bei gutem Wetter mit Sonnenschein
auszuhärten. Darum habe ich gestern mal eine Probefahrt unternommen um zu testen
wie sich das Modul, die Windhutze und der Kabelkanal bei Belastung verhalten. Ich habe
entgegen meinem sonstigen, eher ruhigen, Fahrverhalten die Geschwindigkeit teilweise
bis auf 140 Kmh gebracht. Alles hat sehr gut gehalten und auch die optische Prüfung
nach der Fahrt hat ergeben, dass ich mit ruhigem Gewissen sagen kann
"Gut gearbeitet Jonny" (Schulterklopf) und so steht unserer Abfahrt in gut zwei Wochen
nichts mehr im Wege.
Ich hatte tatsächlich Glück, indem ich die drei wettermäßig "guten" Tage dazu genutzt
hatte das Modul aufzubauen, denn heute, es ist jetzt 7:30 Uhr fängt es grade wieder
an zu schneien...

Mitltwoch, der 8. März

Eigentlich bin ich ja strickt dagegen das Wohnmobil mit irgendwelchen Aufklebern
zu versehen, aber es hat mich gereizt die schwarzen Carbonstellen des Aufbaus
etwas "aufzumotzen". Da ich mir sowieso den Schriftzug meiner Webseite bestellen
wollte kam ich auf die Idee mir rote Sterne in unterschiedlicher Größe, was ich natürlich
vorher ausgemessen hatte, mitzubestellen. Nun habe ich die Sterne auf beiden Seiten
des Aufbaus angebracht und finde, dass die Sterne sich auf dem schwarzen Carbon
recht gut machen. Den Schriftzug meiner Webseite habe ich am Heck angebracht.






Ich habe eine Firma gefunden die sehr gut und preisgünstig Aufkkleber, auch
Sonderwünsche, herstellt. Wer auch einmal Aufkleber bestellen will kann sich

hier
informieren.

Sonntag, der 12. März

Eine sehr unangenehme Nachricht hat mich gestern durch meinen Hausarzt erreicht. Mit  
dem Verdacht auf einen Leistenbruch muss ich mich morgen früh um 08:00 Uhr
 in einer chirurgischen Klinik melden.
 Seit Tagen hatte ich bei bestimmten Bewegungen Schmerzen auf der
linken Seite in der Leisengegend, wobei der Schmerz aber streut und nicht genau zu
lokalisieren ist. Laut meinem Hausarzt weisen alle Symptome auf einen Leistenbruch
hin. Das hat mir grade noch ca. 10 Tage vor dem Beginn unserer Reise am 23. März
gefehlt.
Ich bin natürlich besorgt ob es tatsächlich "nur" ein Leistenbruch und nicht Schlimmeres
ist. Sollte es tatsächlich bei dieser Diagnose bleiben besteht die Hoffnung das wir dann
eben 2-3 Wochen später starten und die Besuche bei den Verwandten auf den Herbst verschieben. Wichtig ist, dass wir pünktlich am 26. April in Venedig Fusina im Hafen
sind um unsere Fähre nach Griechenland erreichen.
Auf jeden Fall hoffe ich das alles gut geht und wir dann zwar verspätet, aber wie
vorgesehen, auf Reisen gehen können. Wie heißt es immer so schön?
"Die Hoffnung stirbt zuletzt..."
Ich habe lange überlegt ob ich hier von meinem oben beschriebenen Problem berichten
soll oder nicht. Ich habe beschloßen es zu tun, denn irgendwann hätten bestimmt
einige gedacht, warum die Reise nun nicht wie angesagt am 23. März endlich losgeht.
Wie gesagt hoffen wir dennoch das wir mit einiger Vezögerung doch noch starten können.
Auf jeden Fall werde ich am morgigen Montag nach der Untersuchung mehr wissen und
hoffentlich "Gutes" zu berichten haben.

Montag, der 13. März

Also, nach ziemlich anstrengenden Tests beim Facharzt kann ich nun Entwarnung geben.
Der Doktor hat nichts, also weder Leistenbruch noch sonstige Ungereimtheiten feststellen können. Ich hatte ihm dann erzählt, dass ich vor ca. 14 Tagen schwere Säcke (40 Kilo)
mit Hundefutter für unsere wilden, griechischen Hunde ins Womon geladen hatte und
danach der Schmerz anfing. Nun vermutet er, dass ich mir dabei keinen Leistenbruch
sondern einen Muskelfaserriss in der Bauchmuskulatur zugezogen habe. Daher die
Schmerzen. Das Ergebnis, so der Doc, wird eine länger andauernde Zeit mit
abnehmenden Schmerzen sein. Sein Rat: Zunächst abwarten ob der Schmerz tatsächlich
in den nächsten Tagen abnimmt und da war er ziemlich sicher das es so sein wird.
Nun habe ich das Gefühl, dass auf Grund dieser positiven Aussage tatsächlich der
Schmerz etwas abklingt und hoffe, dass in den nöchsten Tagen wirklich eine Besserung
zu spüren sein wird. Schaun wir mal...
Auf jeden Fall soll ich mich in der nächsten Zeit schonen, nichts schweres heben und
mich auch ansonsten nicht übernehmen. Wie gut, dass das Wohnmobil soweit fertig
gepackt ist und auch alle vorgenommenen Arbeiten erledigt sind. Wahrscheinlich werden
wir nun mit ca. einer Woche Verspätung unsere Reise doch noch antreten können, wenn
der Verlauf der Heilung wie voraus gesagt relativ zügig eintritt.

Mittwoch, der 15. März

Seit der Untersuchung sind nun zwei Tage vergangen und die Schmerzen haben
tatsächlich etwas nachgelassen. Ich komme schon ohne Schmerztabletten aus und
mein Optimismus das wir wie geplant starten können steigt. Ich bin sehr froh, dass
die Prognose des Arztes wirklich eintrifft und wie es aussieht der Schmerz von Tag
zu Tag nachläßt. Das schöne, frühlingshafte Wetter tut ein Übriges dazu meine Stimmung aufzuhellen und nach vorne zu blicken.
Auf jeden Fall werde ich mich von so einem unerwarteten gesundheitlichen
Zwischenfall nicht ausbremsen lassen...

Donnerstag, der 16. März

Ich war doch ein wenig zu euphorisch, denn so schnell wie ich glaubte, geht es nun
gesundheitlich doch nicht aufwärts. Der Schmerz ist immer noch vorhanden, aber ich
habe beschloßen deswegen keine Tabletten einzunehmen. Nach dem Motto:
"Nur die Harten kommen in den Garten"
bleibt mir nichts weiter übrig als abzuwarten und zu hoffen. Ich werde nun auch hier
nicht weiter rumjammern, sondern den Schmerz einfach weitgehend ignorieren und mich
auf die am kommenden Donnerstag anstehende Abreise zu freuen.

Freitag, der 17. März

Der Countdown läuft, nur noch
6 Tage bis zum Start...

Sonnabend, der 18. März

Der Countdown läuft, nur noch
5 Tage bis zum Start...
Heute um 08:30 Uhr habe ich meinen Augen nicht getraut, denn bei einem Blick
aus dem Fenster zeigt sich ein Schneeregen vom allerfeinsten. Riesige Schneeflocken,
die aber auf Grund der Teperatur keine Chance haben lange liegen zu bleiben,
 fielen vom Himmel.
Wie gut, dass der Wetterbericht gestern Abend für die nächste Woche Besserung
angekündigt hat.

Montag, der 20. März

Der Countdown läuft, nur noch 3 Tage bis zum Start...

Immer wieder fällt uns etwas ein, was noch eingepackt und mitgenommen werden soll.
Wie in jedem Jahr ist der Vorsatz viel weniger als im vorigen Jahr mitzunehmen nicht
aufgegangen und alle Fächer und Schränke sind wieder vollgestopft. Bestimmt kennt Ihr
dieses Phänomen auch, denn letztendlich stellen wir, wie immer später fest, dass ein
guter Teil der "mitgeschleppten" Dinge garnicht gebraucht wird...
Über die Kilos die auch wie immer zuviel an Bord sind, will ich erst garnicht reden.
Das Wetter ist im Moment ziemlich "durchwachsen", aber es wird uns nicht daran hindern
unseren Start zu verschieben. Es kann ja nur noch besser
werden...
Am Vormittag gehts noch in die Waschanlage um den Winterschmutz entfernen zu lassen.
Zuerst wird das Fahrzeug mit einer schmutzlösenden Flüßigkeit eingesprüht, die ca.
10 Minuten einwirken muss, dann wird mit dem Kärcher alles abgewaschen und nun
beginnt die eigentliche Wäsche. Mit warmen speziellen Seifenwasser wird das Womo
mit Bürste und Schwamm von Hand gewaschen und dann abgespült. Danach ordentlich
abgeledert und fertig. Der ganze Vorgang dauert ca. 30-40 Minuten und kostet hier bei
uns "nur" 30 Euro. Ich finde, dass ist ein bemerkenswert günstiger Preis, den ich mir zum heutigen Frühlingsanfang leiste...

Mittwoch, der 22. März

Der Countdown läuft, nur noch 1 Tag bis zum Start...

Vorwort zur Reise 2017

Wie im Fluge sind die 5 Wintermonate und damit die Zeit des Wartens auf die neue
Reise vorbei und die Vorbereitungen für diese Reise (siehe Teil 1 des Reisetagebuches)
sind abgeschlossen. Mein gesundheitlicher Zustand hat noch kurz vor dem Start zur Reise
einen Rückschlag erhalten, aber das Problem habe ich in den Griff bekommen und so
können wir uns auf den Weg machen um neue Eindrücke, Erlebnisse und Abenteuer zu
erleben. Die unerwartete Krankheit, die ich inzwischen weitgehend überwunden habe
konnte mich nicht ausbremsen, aber es bleibt naturbedingt auf Grund unseres, Alters
immer weniger Zeit um Träume zu verwirklichen...
Dennoch werden wir lt. unserer momentanen Planung wieder ca. 7 Monate unterwegs
sein, wobei einer der Höhepunkte der Reise der gut zwei Monate dauernde Aufenthalt
in Griechenland mit dem Hauptziel Chalkidiki und die Fährpassage von Venedig
nach Igoumenitsa und zurück sein wird. In diesem Jahr haben wir wieder
"Camping all Inclusive"
mit der Minuan Lines gebucht. Das bedeutet, dass wir eine Kabine haben und das Womo
unter Deck mit Stromanschluß steht. Haus und Hof sind in guten Händen und werden
durch unsere mit im Haus wohnenden Kinder mit ihren Familien sehr gut versorgt.
Für die weitere Planung nach der Rückkehr aus Griechenland Anfang Juli haben wir in
diesem Jahr noch nichts geplant. Wir werden je nach Eingebung, bzw. der Nase nach,
weiter planen und uns selbst und Euch damit überraschen, wohin es letztendlich geht.
Auf jeden Fall bleiben wir bei unserem Motto:

Schlafen, wenn man müde ist.
Bleiben, wo es schön ist.
Weiterziehen, wenn es Zeit ist.

Unsere Ausweise, Wagenpapiere, genügend Bargeld, ein paar Medikamente und die
Tickets für die Fähre sind dabei. 
Wir würden uns freuen, wenn wieder viele von Euch, so wie im vergangenen Jahr, unseren
Weg verfolgen und öfter mal in dieses, unser Reisetagebuch schauen würden. Unser Fotoequipment ist wie im vorigen Jahr wieder meine CANON 60 D mit dem "Immerdrauf" Objektiv 18-270mm von Tamron und meine kleine "Hendtaschenknipse" von Medion.
Alle
gelb eingefärbten Textstellen in unserem Reisetagebuch beinhalten weiterführende
Links und alle
türkis eingefärbten Textstellen beinhalten detailierte Informationen
zu Stellplätzen usw.
Wir haben uns vorgenommen, so wie bei der Reise 2016, so interessant und zeitnah
wie möglich in Wort und Bild zu berichten. Wir werden fast täglich, aber bestimmt
3-4 mal die Woche, sofern wir Internetzugang bekommen unser Reisetagebuch
aktualisieren.
Während der gesammten Reise sind wir unter der Telefonnummer 0176 786 94947 oder
per Email: jonnymail@t-online.de zu erreichen.
Also, mit dem Anfangskilometerstand von 44143 geht es morgen am Donnerstag, den
23. März 2017 auf die erste Etappe....

Und ab Morgen früh, also Donnerstag, den 23. März ist der
2.Teil des Reisetagebuchs aktiviert!
(Klick unten)




Zurück zur Startseite

Fragen zum Reisetagebuch hier klicken
   

 Zum 2. Teil  Zum 3. Teil Zum 4. Teil  
       
 Zum 5. Teil   Zum 6. Teil  
       
 Gästebuch   Besucherzaehler 
       

Design, Texte und Fotos, (außer den besonders gekennzeichneten) unterliegen dem Copyright von
Jonny Weber 2008/2017
Die Landkarten mit Kilometerangaben und Fahrzeiten sind von Google Maps.