Teil 3 Seite 2



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Dieser 3. Teil des Reisetagebuchs dokumentiert auf 2 Seiten ab Sonntag, den
24. April 2016 die Schiffspassage von Venedig nach Igoumenitsa und unseren zweimonatigen Aufenthalt in Griechenland, sowie die Rückfahrt nach Venedig.
Unsere Abfahrt hat sich verschoben, daher endet diese Seite erst am 14. Juli mit unserer Ankunft in Ancona. Dann geht es weiter mit dem 4. Teil.



Mittwoch, der 11. Mai
55. Tag

Heute haben wir noch einen schönen Badetag eingelegt. Morgen wollen wir weiterfahren, und besuchen zunächst LIDL in Pirgos und werden dann ein paar Kilometer zurück fahren um den Stellplatz Skafidia Beach aufsuchen. Hier soll der nette Wirt der Gaststätte Georgios Moskoyannis ein Herz für Wohnmobil-Leute haben und seine schöne Wiese mit Schattenbäumen zur Verfügung stellen. Natürlich erwartet er ab und zu ein Besuch seiner Gaststätte, die lt. Schulz eine ausgezeichnete Küche haben soll.
Janni und Theo waren in den vergangenen Jahren auch noch nicht dort und sind, so wie wir, schon gespannt....


Karte von Google Maps

Donnerstag, der 12. Mai
56. Tag


Es ist wieder mal alles ganz anders gekommen als geplant. In Skafidia war alles noch verriegelt und verrammelt. Tote Hose. Weiter zu LIDL einkaufen und dann nach Elea. Dort steht man im Wald ca. 100 Meter vom Strand entfernt. Kein Windhauch und stickige Luft, man konnte kaum atmen so heiß war hier die Luft. Nach kurzer Zeit beschlossen wir den Standort zu wechseln. Nur ca. 10 Kilometer weiter Richtung Süden fanden wir einen wunderschönen Platz in Kalo Nero direkt am Meer.






Unterwegs gerieten wir wieder in eine gemischte Schaf- und Ziegenherde. Erstaunlicherweise wurde diese große Herde nur von drei Hunden begleitet und ein Schäfer war nicht zu sehen.



 Hier in Kalo Nero (Kalo Nero heißt Gutes Wasser) wehte ein angenehmer abkühlender Wind und als erstes ging es zur Erfrischung ins Wasser.
Natürlich fanden sich auch wieder einige Hunde ein. Einer der Hunde war sehr zutraulich, wahrscheinlich hatte er Hunger. Er bekam auch ein Napf voll Hundefutter und dafür bewachte er unser Wohnmobil aufs feinste. Später hatte es sich wohl in Hundekreisen herumgesprochen, dass es hier immer etwas zu beißen gibt, denn nach und nach kamen immer mehr Vierbeiner um sich ein Häppchen abzuholen, was wir auch gerne gaben.
Am heutigen Tag haben wir 119 Kilometer zurück gelegt.



Wir wollen am morgigen Freitag noch hier bleiben, da es uns sehr gut gefällt. Morgen wird dann mein großer Grill zum ersten Mal auf dieser Reise zum Einsatz kommen und es wird unter anderem auch ein Hähnchen gegrillt.


Freitag, der 13. Mai
57. Tag


Freitag, der 13? Na, hoffentlich ist das kein schlechtes Datum. Das Wetter sieht heute morgen genauso aus wie das Datum verspricht. Jetzt um 07:25 Uhr ist es grau uns trübe. Wir trauen uns kaum aus dem Fenster zu sehen. So schnell hat sich das schöne Wetter der letzten Tage wieder verschlechtert. Die halbe Nacht über haben die Hunde ein Konzert gegeben. Ich bin gespannt was Theo nachher sagt. Ich vermute, dass er wegen des Hundegebells doch heute schon weiter fahren will...

Theo war heute mit seiner Skilly bei einem Tierarzt. Hier bekam Skilly ihre jährliche Dröhnung (Spritze). Und wieder erwarten bleiben wir auch morgen noch hier in Kalo Nero, denn das Wetter hat sich im Laufe des Vormittags zum positiven entwickelt und die Aussichten für die nächsten Tage verheißen nur gutes. Grund für mich ein paar Aufnahmen aus der Umgebung des Stellplatzes zu machen.












Mein oben angekündigtes Grillhähnchen wurde ein voller Erfolg und zusammen mit einem griechischen Bauernsalat ließen wir es uns schmecken



Auch hier, wie überall an den Stränden üppige Flora.






Am späten Nachmittag beobachten wir noh einen Fischer der über Nacht seine Netze auslegt.
Na dann Petri Heil...

 

Den Sonnenuntergang an diesem Abend habe ich in einigen Bildern chronologisch aufgenommen und hier abgebidet.

19:22 Uhr



19:27 Uhr



19:30 Uhr



19:41 Uhr



19:42 Uhr




Sonntag, der 15. Mai
 59. Tag

 Nach einem weiteren Ruhetag in Kalo Nero sind wir heute nach Pilos weiter gefahren. Kaum waren wir gestartet bemerkte Theo das an seinem Womo an einem Reifen etwas Luft fehlte. Zum Glück standen wir direkt vor einer Reifenwerkstatt, die aber am heutigen Sonntag geschloßen hatte. Eine Telefonnummer war aber auf einem Schild vermerkt und grade als Theo anrufen wollte kam der Chef der Firma und bald war der Schaden, den eine große Schraube verursacht hatte, behoben und wir konnten unsere Fahrt fortsetzen.

 

Unterwegs zu einem aussergewöhnlichen Haus, dass man lt. Schultz sehen sollte, kamen wir auch an der Nachbildung des Eifelturms vorbei.


 
Die Landschaft und die Blumenpracht entlang des Meeres war immer wieder ein Fotostop wert.












Nun haben wir das eigenartige Haus erreicht, dass aber verlassen wurde und nun dem Verfall preisgegeben ist. Schade drum. Nur ein Hund war das einzige Lebewesen, dass dieses Haus bewachte.












Gegen Mittag, nach einer schönen Fahrt durch endlose Melonenfelder erreichten wir Pilos eine lebendige Hafenstadt. Auf der großen Betonmole fanden wir einen Parkplatz.









Nach einer kleinen Kaffeepause unternahmen wir einen Spaziergang rund um den Hafen, der mit einem Eisbecher in einem der kleinen Restaurants endete. Hier auf der Mole direkt am Wasser werden wir heute Nacht bleiben.






Ein später Segler strebt der Marina zu



Und nun ist die Sonne hinter den Bergen verschwunden.




Montag, der 16. Mai
60. Tag


Nach dem Frühstück wollen wir Pilos verlassen und uns quer über den linken Finger des Peloponnes nach Paralia Boukas begeben. Damit nähern wir uns dem Mittelfinger der Halbinsel der nach Angaben vieler Womo Reisender der Schönste sein soll. Lassen wir uns mal Überraschen...


Karte von Google Maps

In Paralia Bouka hat es uns nicht gefallen, denn man stand an einer Straße wo ständig LKWs zu einer nahe gelegenen Deponie fuhren. Also, nach einigem überlegen fahren wir weiter nach Kalamata-West.  Hier stehen wir wieder nahe am Wasser und kein Durchgangsverkehr stört uns hier.






Es ist leicht bewölkt. aber immer wieder scheint doch die Sonne. Bisher war es so, dass die Sonne am Nachmittag richtig heraus kam. Wir hoffen, dass das heute auch der Fall sein wird, denn wir wollen gegen Abend grillen.
Das mit dem Grillen at sich erledigt, denn es kam ein sehr starker Wind auf, der bis zum Abend auch nicht abflaute sondern noch an Kraft zunahm.

Dienstag, der 17. Mai
61. Tag



Karte von Google Maps

Wir sind am frühen Morgen vom Strand aus Kalamata abgefahren mit dem Ziel Kardamili.
Das Navi zeigt uns, dass es ca. 40 Kilometer durch die Berge geht. Unzählige Serpentinen waren zu bewältigen und ab und zu hatten wir einen schönen Blick zurück auf Kalamata. Immer wieder begeisterten uns die Ausblicke aus den Bergen auf das Meer.












Unterwegs sehen wir Kakteenplantagen wo die Kakteen in allen Größen und Formen wachsen. Wir haben uns gefragt warum man hier Kaktusplantagen anlegt und erhielten folgende Information. Es geht um die Kaktusfeige.
Die Kaktusfeige gilt als Delikatesse und ist die Frucht des bis zu vier Meter hoch werdenden Opuntienkaktus. Die Kaktusfeige ist gänseeigroß und kann in ihren Farben unterschiedlich sein, nämlich grün, gelb oder rot. Sie trägt nicht umsonst den Titel Kaktus vorweg, denn viele kleine Stacheln sitzen an der Kaktusfeige, die mit Widerhaken versehen sind. Oft werden diese Stacheln vor dem Verkauf abgebürstet. Doch Vorsicht ist dann trotzdem geboten, da immer wieder der eine oder andere Stachel standhaft bleibt und Sie schnell in die Hand pieksen kann. Das Fruchtfleisch steckt voller Vitamine und schmeckt süß-säuerlich, es erinnert im Geschmack leicht an eine Mischung aus Birne und Melone. Die im Fruchtfleisch liegenden Samen können unbedenklich mitgegessen werden. Selbst die Blätter der Kaktusfeige sind zum Verzehr geeignet.






Inn Kardamili war nur für wenige Womos Platz und so konnten wir hier nicht mit Theo zusammen stehen. Er stand ca. 200 Meter weiter auf einer Wiese etwas vom Strand entfernt, auch weil es Janni dort besser gefiel.
Wir haben einen schönen Platz wieder fast direkt am Meer ergattert. Der Strand war hier mit weißen Kieselsteinen bestückt, das heißt das wir wieder mit Badeschuhen ins Wasser gehen mußten.






Sonne und blauer Himmel sind heute den ganzen Tag anwesend. Hier lassen wir es uns gutgehen.









Den Tag lassen wir am Abend mit einem kräftigen griechischen Bauernsalat (mit Feta Käse) ausklingen und geniessen den Sonnenuntergang in der Gewissheit, dass es Morgen auch wieder ein wundervoller Sommertag wird.




Mittwoch, der 18. Mai
62. Tag


Tatsächlich ist es wieder ein wundervoller Morgen. (06:45 Uhr) Es verspricht ein sonniger, warmer Sommertag zu werden. Die Wetternachrichten aus Deutschland sind ja erschreckend und wir sind froh so weit weg zu sein. Heute werden wir wieder einen ruhigen Badetag einlegen.
Eigentlich müßte ich den ganzen roten Sand aus der Sahara, der vor einigen Tagen alles rot färbte mal abwaschen, aber bei dem schönen Wetter habe ich wirklich keine Lust, zumal das ja mit Abeit verbunden ist....
Nun hoffen wir auf ein kräftiges Gewitter der den roten Sand / Staub vom Dach spült und ich dann nur den Rest des Womos säubern muss....
Der Tag hat sich tatsächlich zu einem wunderbaren, warmen, sonnigen Badetag entwickelt. Immer wieder fasziniert uns das glasklare Wasser das von hellem Türkis über Grün bis Dunkelblau in allen Farbnuacen strahlt.
Dennoch wollen wir Morgen den mittleren Finger des Peloponnes weiter Richtung Süden fahren. Wir sind gespannt was uns erwartet...

Donnerstag, der 19. Mai
63. Tag


Und weiter ging die Fahrt heute nach Neo Itilo. Nach knapp 40 Kilometer durch kleine Bergdörfer und enge Straßen haben wir Neo Itilo gegen 11:00 Uhr erreicht. Hier stehen wir an der Straße direkt am Wasser der Bucht.


Karte von Google Maps






Unterwegs haben wir natürlich wieder schöne Ausblicke gehabt, die ich hier zeigen kann. Auf dieser Fahrt durch die Berge war auch wieder höchste Aufmerksankeit gefordert, denn man weiß ja nie was einem hinter der nächsten Kehre erwartet.
Leider war das Wetter heute nicht ganz so sonnig wie in den vergangenen Tagen, aber für einige Fotos hat es gereicht. Immerhin ist es schön warm.





















Diese besonders schönen Ziegen war direkt an unserem Platz zu sehen.






Nach dem Mittagessen beschließen wir doch noch ein Stück (ca. 20 Kilometer) weiter an den Sauriereierstrand zu fahren. Hier weht der Wind nicht so stark und auch die Sonne hat es sich überlegt und strahlt plötzlich vom blauen Himmel. Wir haben auch hier einen schönen Platz direkt am Wasser gefunden.









Blick vom Stellplatz auf die Grotten

 

Wir haben praktisch die ganze Bucht vor uns in Sicht und mehrere Taucher erkunden hier die Unterwasserwelt.






Hier am Sauriereierstrand kann man auch die Grotten besuchen. Ein Fußweg von ca. 10 Minuten bringt uns zu den Grotten und dann kann man mit kleinen Schiffen die Grotten erkunden.
 

Hier am Sauriereierstrand sprach uns am Nachmittag ein Ehepaar aus Iserlohn an, dass auch schon im vorigen Jahr unseren Reisebericht verfolgt hatten. Sie waren vor allem von meinen Bildern begeistert und hatten unsere Reise gerne im Netz nachverfolgt. So treffen wir immer wieder Menschen dehnen wir aus dem Internet bekannt sind und die uns daraufhin ansprechen.

Sonnabend, der 21. Mai
65. Tag


Gestern haben wir einen Ruhetag am Sauriereierstrand eingelegt. Ich hatten einem Nachbarn aus Heilbonn geholfen seine automatische TV-Antenne einzurichten. Er hatte schon seit Tagen keinen Empfang mehr und war froh, dass alles nun wieder funktionierte. Zum Dank stieg er auf unser Dach und säuberte es vom letzten roten Schmutz/Sand aus der Sahara. Ich war froh, dass alles nun wieder sauber war. Zu diesem Zeitpunkt wußte ich noch nicht, was an diesem Tage noch auf uns zukommen würde.
 Am Nachmittag bezog sich der Himmel und wir konnten rechtzeitig Stühle und Tische einräumen, bevor sich ein starkes Gewitter mit ordentlichem Grummeln bemerkbar machte.
Danach setzte ein Sturm ein, dass uns hören und sehen verging. Zeitweilig glaubten wir , dass das Wohnmobil sich auf die Seite legt. Es waren ausgewachsene Orkanboen die uns voll trafen. An Schlaf war so gut wie garnicht zu denken. Am nächsten Morgen, also heute am Sonnabend, sahen wir die Bescherung. Die ganze linke Seite des Womos war wieder dick mit rotem Sand/Staub bedeckt. Die ganze Säuberungsaktion des Vortages war zunichte gemacht. In jeder noch so kleinen Ritze hat sich dieser wiederliche Saharastaub eingenistet. Nun hieß es wenigstens die Scheiben von dem Dreck zu befreien, denn wir wollen heute weiter nach Githio fahren. Evtl. haben wir demnächst an einer Waschanlage die Möglichkeit das Womo richtig zu säubern...
Nach ca. 60 Kilometer bei diesigem Wetter erreichten wir den Strand von Githio.
von der Anhöhe aus konnte ich die beiden folgenden Fotos machen. Das berühmte Wrack am Strand und auf dem zweiten Bild noch einmal das Wrack und den Stellplatz, links im Bild.









Hier haben wir uns eingerichtet.
Der starke Wind von gestern hat das Meer ordentlich aufgepeitscht und die Brandung knallt mit voller Wucht gegen die Felsen.



Auch hier am Stellplatz wieder schöne Natur und eine Tavene, die aber leider immer noch geschloßen hat.






Am Nachmittag entwickelte sich das Wetter doch noch zu einem schönen, warmen Sommertag wie man an den folgenden Bildern sehen kann. Das Meer, immer noch sehr aufgewühlt, spült kräftige Wellen an den flach auflaufenden Strand.












Und diese freche kleine Katze provozierte Theos Skilly immer wieder indem sie sich öfter mal heimlich heran schlich.

 

Sonntag, der 22. Mai
66. Tag


Und schon wieder mal ein Ruhetag hier auf dem schönen Stellplatz in Githio. Was heißt bei uns schon Ruhetag ? Wieder einmal mußte ich das Dach vom roten Staub befreien. Insbesondere die Solarpanele und die Dachlucken waren ganz stark verschmutzt. Nun kann der Strom wieder fließen...

Immer öfter sehen wir außergewöhnliche Camperfahrzeuge unterwegs und so habe ich mich entschloßen, wenn möglich, diese zu fotografieren um sie auf meiner Seite vorzustellen. Hier nun die ersten Exemplare. Immer wenn ich wieder so ein Fahrzeug sehe, wird diese Bildserie hier vervollständigt.









Auf jeden Fall wollen wir morgen weiter fahren und zwar an die Ostseite des rechten "Fingers". Wo wir dann landen werden wird sich zeigen...

Montag, der 23. Mai
67. Tag

Wir wollten am frühen morgen losfahren, aber es stellte sich heraus, dass am Womo von Theo die Einstiegsstufe nicht mehr einfahrbar war. Also, Werkzeug raus und montiert. Reparieren konnte Theo den Schaden nicht und so wurde der Tritt manuell eingezogen, mit Kabelbindern befestigt und so konnten wir mit über zweistündiger Verspätung gegen 10:30 Uhr starten.






Wir wollen nicht an die Südspitze des dritten (rechten) Fingers fahren sondern quer durch das Landesinnere nach Plaka. Das war eine abenteuerliche Fahrt zunächst durch endlose Apfelsinenhaine und dann durch die hohen Berge mit vielen Serpentinen und Spitzkehren.










Auch die in den folgenden Bildern zu sehenden Situationen  waren auf dieser Fahrt durchaus üblich.









An verschiedenen Punkten konnten wir kurz halt machen und die schönen Aussichten genießen.









In Plaka stellte sich heraus, dass der von Schultz angegebene Stellplatz schon seit Jahren nicht mehr existierte. Also, fuhren wir noch ca. 50 Kilometer weiter zum Stellplatz nach Astros-Süd. Auch hier stellte sich heraus, dass die bei Schultz angegebenen Information hoffnungslos veraltet sind und der Platz überhaupt nicht mehr aktuell war. Ich hatte mir extra die neuste Ausgabe gekauft, muss aber feststellen, dass der Kauf heraus geworfenes Geld war. Die Schultzes sollten sich mal über die aktuellen Gegebenheiten informieren. Immerhin kosten die Bücher ja nicht wenig Geld und man erwartet zun Recht aktuelle Informationen.
Jedenfalls haben wir uns in Astros selber einen Platz gesucht und uns eingerichtet. Immerhin haben wir heute 144 Kilometer zurück gelegt und wer die Straßen und Schotterpisten inn Griechenland kennt, weiß was das bedeutet.









Wir stehen direkt am Meer und haben einen tollen Blick auf Astros.

Dienstag, der 24. Mai
68. Tag



Nur 42 Kilometer trennen uns von unserem nächsten Stellplatz dem Karathona Beach bei Nafpilo. Am frühen Morgen gehts los und um 06:50 deutscher Zeit mache ich vor der Abfahrt noch schnell zwei Aufnahmen.






Schöne Aussichten und auch wieder Serpentinen erwarteten uns auf dieser sehr schönen Fahrt entlang des Meeres.






Am Stellplatz angekommen richten wir unsfür die nächsten zwei Tage ein und mit dem Fotoapparat erkunde ich die nächste Umgebung. Das Wetter ist heute drückend warm bei bedecktem Himmel.












Diese seltene Strandblume mußte unbedingt aufs Bild



Gegen 14:00 Uhr erschien plötzlich die Polizei und forderte uns auf den Platz zu verlassen und einen Campingplatz aufzusuchen. Theo hatte sich schon gewundert, dass auf diesem Platz, wo sonst in den vergangenen Jahren immer viele Wohnmobile standen, diesmal kein einziger stand. Nun war es uns klar, ab diesem Jahr ist es streng verboten hier, wo wirklich reichlich Platz war, niemend mehr stehen darf. Ich hoffe, dass bei Schultzes nächster Neuauflage diese Tatsache richtig gestellt wird.
Ich hatte aber auf dem Weg nach Nafplio von der hoch gelegenen Straße einen schönen, idylischen Platz an einem kleinen Fischerhafen gesehen und so fuhren wir ca. 20 Kilometer zurück nach Kiveri.
Tatsächlich entpuppte sich dieser Platz als Hauptgewinn und gefiel uns so gut, dass wir beschließen hier bis zum kommenden Freitag zu bleiben.









Nach einem kühlen, erholsamen Bad sah die Welt nun wieder gut aus und wir sind froh diesen schönen Platz gefunden zu haben. Hier stellten sich auch wieder herrenlose Hunde ein die sehr zutraulich waren und meine mitgebrachten Leckereien sehr zu schätzen wussten.

Mittwoch, der 25. Mai
69. Tag


Wir haben einen wunderschönen Sommertag erlebt und ihn mit faulenzen und gutem Essen hinter uns gebracht. Am Nachmttag machte sich ein starker Wind bemerkbar, der die Wellen schön an den Strand auflaufen ließ. Den ganzen Tag über besuchten uns unsere beiden Pflegefälle "Herbie" und "Miß Daisy" um sich an unseren Leckereien gütlich zu tun.



Starker Wellengang bei ordentlich Wind



Miss Daisy


 
Herbie (links) und Miss Daisy

Donnerstag, der 26. Mai
70. Tag


Wieder ein schöner warmer Sommertag, den wir zum relaxen nutzen. Unsere Pflegefälle haben schon am frühen Morgen ihre tägliche Ration Futter abgeholt. Das Baden an dem feinen Sandstrand, den ich erst heute am Ende der kleinen Bucht entdeckt hatte, war einfach Super, zumal auch die Stranddusche mit Süßwasser in Betrieb war und ich mir das Salzwasser schön abspülen konnte. Ich habe auch einen Wasserhahn entdeckt, wo ich morgen füh, wenn wir abfahren alle unsere Behältnisse auffüllen werde. Morgen wollen wir nach dem Einkauf bei LIDL in den Hafen von Nafplio fahren und dort übernachten. Am Sonnabend soll in Nafplio Markttag sein und das wollen wir uns nicht entgehen lassen.
Soweit der Plan und wie es wirklich kommen wird, werden die nächsten Tage zeigen....

Freitag, der 27. Mai
71. Tag


Unser Plan erfüllte sich leider nur im ersten Punkt, nähmlich der Einkauf bei LIDL. Die Fahrt zum Hafen und das stehen dort war ein Flop, denn im Hafen hatte man stabile Zäune aufgebaut und die Fläche bis zum Wasser, wo man früher wunderbar stehen konnte, somit abgesperrt. Auf dem überfüllten, schattenlosen Parkplatz wollten wir bei der Gluthitze nicht unbedingt stehen und so entschlossen wir uns ca. 70 Kilometer bis zum Saladi-Beach zu fahren.


Auf diesem freien Platz konnte man noch vor einem Jahr sehr gut stehen. Nun ist er durch einen Zaun gesperrt.






Zum Saladi-Beach ging wieder mal durch die Berge und so waren auch hier wieder zahllose Serpentinen zu bewältigen. Auch ein sehr schöner Aussichtspunkt lud zum fotografieren ein. Ganz im Hintergrund ist das Meer zu erahnen.






Und nun die große Überraschung:
Meine este Schildkröte!
Sie marschierte seelenruhig über die Straße und wurde erst im letzten Augenblick von mir gesehen. Schnell habe ich diese ziemlich große Schildkröte noch fotografieren können, bevor sie im Unterholz verschwand.






Gegen 13:00 Uhr erreichen wir den Strand von Saladi und der erste Weg ging erstmal ins Meer zur Erfrischung. Auch hier war das Wasser wieder in allen Türkiesfarben zu sehen und dabei glasklar.
In Nafplio hatte ich mir Nachschub für meinen Internet Zugang mit Cosmote besorgt, aber das Aufladen klappt nicht wirklich. Was nun? Bis zum 2. Juni habe ich ja noch Guthaben auf meinem Stick. Ich hoffe, dass wir bis dahin in Korinth sein werden, denn da ist wieder eine Cosmote Filiale, die mir bestimmt weiter helfen werden....

Wir haben uns hier am Saladi-Beach über das kommende Wochenende eingerichtet.



Wir plazieren uns am Rand eines Pinienhains und sind mit wenigen Schritten im warmen aber erfrischendem Wasser.



Heute Abend sehen wir wieder einen wunderbaren Sonnenuntergang.




Sonnabend, der 28. Mai
72. Tag


Und wieder ist es ein Tag wie aus dem Bilderbuch bzw. wie auf Ansichtskarten.
Blauer Himmel, glasklares, türkiesfarbenes Meer und samtweiche, warme Luft.
Was will man mehr?
Nach unserem Einkauf am gestrigen Tag sind alle Vorratskammern und der Kühlschrank aufgefüllt und so sehen wir den nächsten Tagen hier am Saladi-Beach gelassen entgegen.
Uns haben wieder viele Anfragen über diese Reise per Mail erreicht und heute habe ich die Zeit alle zu beantworten.

Sonntag, der 29. Mai
73. Tag


Heute am frühen Morgen beobachten wir einen Fischer der seine Netze auslegt.



Dann sehen wir auch endlich einmal einen der Strandfischer die praktisch von Hand Oktopusse aus dem Meer fischen. Dazu brauchen sie nur eine Leine, eine Hühnerpfote und ein kleines Gewicht. Sie werfen die Leine ca. 20 Meter ins Wasser und ziehen sie dann langsam zurück. Innerhalb einer Stunde hatten sie auf diese Weise 4 schöne Oktopusse gefangen.









Anschließend genießen wir den Ausblick auf das Meer. Diesem Foto habe ich den Titel:

Sehnsucht nach Mee(h)r

gegeben.



Hier am Strand von Saladi ist kaum eine Vegetation zu entdecken, nur diese kleine Pflanze überlebt in kleinen Büschen zwischen dem Feinkiesel.
 

Montag, der 30. Mai
74. Tag




Heute sind wir weiter ca. 60 Kilometer zum Kalamaki.Beach gefahren. Von einer Anhöhe, wo wir kurz stoppen, werfen wir einen Blick zurück auf den Saladistrand.






Eine sehr gute Straße führt uns dann wieder durch die Berge auf die andere Seite des "vierten" Fingers. Nach fast allen Kehren oben in den Bergen haben wir sehr schöne Ausblicke auf die faszinierende Landschaft.




 

Nach unzähligen Serpentinen und Spitzkehren sehen wir plötzlich die Bucht von
Kalamaki-Beach unter uns.






Wir haben den Strand, der uns durch die sehr engen Gassen des Ortes führte, erreicht und beziehen unseren Platz, direkt neben einer Taverne. Theo ignorierte einfach das Schild, dass darauf verwies, dass hier Camping verboten ist. Seit Jahren hatte sich niemand daran gestört, dass hier ab und zu ein Womo für ein paar Tage steht.


 



Regina und ich stärkten uns erst einmal mit einem kleinen Imbiss und kühlen Getränken in der Taverne, bevor es zur Erfrischung zum Baden im Meer ging.



Ein kleiner frecher Spatz hatte keine Scheu uns ein Pommes Frites vom Tisch zu klauen und es genüsslich zu verspeisen. Inmitten von Orangenblüten genossen wir hier den Aufenthalt.







Dienstag, der 31. Mai
75. Tag


Ein richtiger fauler Badetag liegt hinter uns. Das Wetter könnte nicht besser sein. Wir bedauern die Menschen in Deutschland die von dem Unwetter so betroffen sind. Wir sehen die Bilder im Fernsehen und können es kaum glauben was für Dramen sich dort teilweise abspielen.
Morgen früh wollen wir Janni und Theo zunächst verlassen um in Korinth bei Cosmote unsere SIM-Karte zu aktivieren. Wir werden uns dann am Donnerstag oder Freitag auf einem Stellplatz in der Nähe von Korinth wieder treffen. Wahrscheinlich wird es
Loutra Elenis sein.
Zum Abschied vom Kalamaki-Beach machen wir noch einen Spaziergang in den Fischereihafen mit seinen vielen Restaurants und Tavernen.










Mittwoch, der 1. Juni
76. Tag

Wie schon oben geschrieben haben wir heute in der früh den Kalamaki-Beach und Janni und Theo verlassen und sind zunächst nach Korinth zu Cosmote gefahren. Ob dieser Besuch erfolgreich war wird sich in den nächsten Tagen zeigen. Die anscließend angesteuerten Stellplätze Loutra Elenis und Korfos sagten uns nicht zu. Wir sind dann noch westlich von Korinth zu den Stellplätzen Vrahatiou und Lechaion gefahren. Auch dort waren wir sehr enttäuscht von dem was wir dort vorfanden. Nach einer kleinen Pause entschloßen wir uns den Peloponnes zu verlassen und zurück aufs Festland zu fahren. Das war die richtige Entscheidung. Bei Korinth sind wir auf die Autobahn in Richtung Athen gefahren. Bei Megara haben wir die Autobahn wieder verlassen und sind auf einer auf einer erstaunlich guten Landstraße weiter bis zum Stellplatz Psatha gefahren. Hier, am Golf von Korinth ist es sehr schön und wir sind froh, diese Entscheidung getroffen zu haben.



Die beiden folgenden Bilder zeigen den Platz von Loutra Elenis, der uns so garnicht gefiel.
Man mußte durch mehrere Wasseransammlungen gehen um an den (nicht so schönen und mit vielen Ruinen ausgestatteten) Strand zu gelangen.






Hier in Psatha am Golf von Korinth ist es sehr schön und wir fühlen uns hier sehr wohl.



Wir haben Theo telefonisch benachrichtigt wo wir gelandet sind. Jetzt bekommt er noch eine Email mit den Koordinaten von Psatha. Er wird sicher in den nächsten Tagen hier auftauchen...

Wir genießen die abendliche Stimmung hier am Golf vn Korinth.



Ein Panoramafoto (aus 3 Bildern zusammen gesetzt) der schönen Bucht von
Psatha am Golf von Korinth im Abendlicht.



Durch die Suche nach einem geeigneten Stellplatz haben wir heute 204 Kilometer zurück gelegt.

Und nun bin ich doch sehr froh, dass mein Internet-Zugang von Cosmote für die Zeit die wir uns noch in Griechenland aufhalten gesichert ist.

Donnerstag, der 2. Juni
77. Tag


Ein wunderbarer Sommermorgen erwartet uns am heutigen Morgen. Ein Fischer kommt mit seinem Fang zurück...



...und wir begrüßen den Tag mit ein paar Bildern aus der Umgebung unseres Platzes.






Wir sind gespannt ob und wann sich Theo mit einer Aufenthaltsbenachrichtigung bei uns meldet. Kaum hatte ich diese Zeilen geschrieben hupte es und Janni und Theo rollten gegen 13:00 Uhr auf den Stellplatz. Na, dass war ja ein schnelles Wiedersehen.
Wir wollen einige Tage hier auf dem Stellplatz bleiben und relaxen....

Freitag, dder 3. Juni
78. Tag


Theo hat sich mit seinem Gespann vor uns hier in Psatha eingereiht.



Heute Morgen, ich lag noch in der Koje, hörte ich so im Halbschlaf donnerndes Wellengeräusch. Das ließ mir keine Ruhe und nach einer schnellen Wäsche ging es mit der Kamera hinaus. Und tatsächlich hatte sich über Nacht eine unheimliche See aufgebaut.
Ich rätzelte warum, denn es war kein Wind oder gar Sturm zu merken. Wir stehen ja an der Ostseite des Korinthischen Golfes, also kommen die Wellen aus westlicher Richtung. Es muss also irgendwo westlich von hier ein staker Sturm der Auslöser für dieses Naturereignis gewesen sein. Die folgenden Bilder können nur bedingt ausdrücken, wie es in Wirklichkeit ist. Wahrscheinlich durch die starken Wellengeräusche emfindet man die reale Situation besonders aufregend.
Auf jeden Fall ist heute wieder ein schöner, warmer Sommertag zu erwarten.












Und auch hier in Psatha wieder überall eine wunderschöne Blumenpracht



Sonnabend, der 4. Juni
79. Tag


Den Sonnabend und auch den morgigen Sonntag werden wir noch hier in Psatha verbringen. Es ist ein wunderschönes Badewetter das nicht nur wir ausnutzen. Aus der ganzen Umgebung sind die griechischen Familien angereist um ebenfalls, wie auf dem Bild zu sehen, Sonne und Strand zu genießen.



Sonntag, der 5. Juni
80. Tag


Wir haben die Tage hier in Psatha genossen und verabschieden uns mit diesem stimmungsvollen Sonnenuntergang und noch etwas später mit einem Panoramafoto der gesammten Bucht. (zweites Bild)






Morgen früh soll es weiter in Richtung Patras gehen. Wir werden für einige Kilometer den Golf von Korinth verlassen müssen, weil es entlang des Golfs in diesem Abschnitt keine befahrbaren Straßen gibt.

Montag, der 6. Juni
81. Tag


Frühmorgens geht es los. Ca. 150 Kilometer liegen bis Itea vor uns.



Wir schrauben uns wieder über zalreiche Serpentinen auf die Anhöhe und werfen noch zum Abschied einen Blick auf die Bucht von Psatha und unseren Stellplatz der vergangenen Tage. (Roter Pfeil)



Weiter geht es Richtung dem griechischen Skigebiet dem Parnass-Gebirge. Unterwegs natürlich auch der obligatorische Einkauf bei LIDL bevor wir das Parnass-Gebirge erreichen.
Dann schwenken wir wieder Richtung Golf von Korinth und haben schöne Ausblicke auf den Golf von den Bergen aus.



Im schön angelegten Parkplatz im Hafen von Itea werden wir die Nacht verbringen. Hier am Hafen reiht sich ein Restaurant an das andere und in einem dieser Restaurants haben wir Janni und Teo zu einem Eisbecher eingeladen.






Am späten Nachmittag fahren wir weiter zu der kleinen Bucht Vivadis wo wir im vorigen Jahr als erstes in Griechenland Station gemacht hatten. Hier hat sich nichts verändert und hier werden wir über Nacht bleiben. Ein frischer Wind vertreibt die Tageshitze etwas, so das es hier gut auszuhalten ist. Für Janni ist der Wind zu stark und so fährt Theo zurück zum Anemokampi, in der Hoffnung, dass dort der Wind nicht so stark (?) ist.



Unser Platz in Vivadis (oben) und eine Gegenlichtaufnahme der schönen Bucht (unten)






Abendstimmung in Vivadis

Morgen werden wir ca. 70 Kilometer weiter nach Nafpaktos unweit von Patras fahren.

Dienstag, der 7. Juni
82. Tag


Sehr früh am Morgen geht es zunächst wieder einige Serpentinen hoch zur Hauptstraße. Von oben werfen wir noich enen Blick auf die schöne kleine Bucht von Vivadis.



Wir fahren entlang des Korinthischen Golfs in Richtung Nafpaktos. Auf dem Weg dahin schauen wir uns zwei Stellplätze an die wir evtl, bei einem späteren Besuch Griechenlands einmal besuchen könnten. Der erste Platz ist Paralia Sergoulas. Hier steht man sehr ruhig am Ortsrand mit einem Brunnen und einer (man glaubt es kaum) funktionierenden Dusche und der zweite Platz Xiliadou mit einem stark vermüllten Strand und Baubetriebsamkeit ist nicht zu empfehlen. Dann gehts weiter nach Nafpaktos, einer sehr lebendigen Stadt. Wir kämpfen uns durch enge vollgestopfte Straßen durch das Zentrum, machen einen kurzen Einkauf bei wem? Natürlich bei LIDL.
Anschließend zeigt uns unser Navi den Weg zum Strand und damit zu unserem heutigen Stellplatz, der neben einem ehemaligen, verlassenen Schwimmbad liegt. Genau gegenüber auf der anderen Seite des Golfs liegt die Peloponnes. Unter einem Baum beziehen wir Stellung und richten uns ein. Ein erfrischendes Bad im Golf und ein gutes Mittagessen sind der Lohn für die heutige schöne Fahrt.
Das Wetter ist einfach nur märchenhaft, so kann es weitergehen...



Unser Platz unter einem Schattenbaum (oben) und ein Blick auf Nafpaktos (unten)



Die hübschen Mädchen hier am Strand sind eine Augenweide und verschönern den Blick (nicht nur) auf den Golf....









Am Nachmittag kündigt sich mit lautem Grollen ein Gewitter an und der Himmel verdunkelt sich zusehens. Das Gewitter blieb aber in den Bergen hinter Nafpaktos hängen und bald schien wieder die Sonne auch auf die alte, aus der Römerzeit stammende Festung.






Auf dem Berghang die alte Festung (oben) und wir am Strand mit den schönen Palmen (unten).



Am Abend zur "blauen Stunde" sehen wir Nafpaktos schön beleuchtet.



Mittwoch, der 8. Juni
83. Tag


Heute weht ein ordentlicher Wind, aber die Sonne scheint. Das ist für Regina Anlass genug einen Waschtag einzlegen. Das bietet sich hier an, denn hier haben wir fließend
Warm-und Kaltwasser. Wie das kommt?
Hier liegt ein ca. 100 Meter langer, dicker, schwarzer Schlauch der unter Druck steht. Ich kann also, verursacht durch die Sonneneinwirkung ca. 2 Gieskannen voll heißes Wasser zapfen, ehe es dann kalt wird. Na, das ist doch ein Service wie man ihn selten findet. Schnell ist eine Leine gespannt und durch den Wind und die Sonne ist die Wäsche baldl trocken.
1 1/2 Kilo Rindergoulasch habe ich heute in unserem Schnellkochtopf zubereitet und so ist auch das Mittagessen für mindestens 2 Tage gesichert. Am ersten "Goulaschtag mit Kartoffeln und am zweiten Tag mit Nudeln. Hhmmm, das ist eines meiner Leibgerichte und ich freue mich schon darauf.


Sonne und Wind, ein idealer Waschtag

Gegen 11.00 Uhr beschließen wir wieder ein Stück weiter zu fahren und zwar zum Badeplatz Etoliko, der ca. 55 Kilometer entfernt hinter Messolongi liegt. Mal sehen, was uns dort erwartet.....



Ja, wie befürchtet erwies sich der Stellplatz in Etoliko als nicht brauchbar, er war praktisch garnicht vorhanden. Außerdem stank die ganze Luft in dieser Flachwasserbucht fürchterlich.
Also, weiter zu dem zweiten angebotenen Platz in Etolito an einer Fischtaverne mit Pool. Auch hier wieder eine Enttäuschung. Die Fischtaverne war seit Jahren nicht mehr in Betrieb und dem Verfall preisgegeben. Das hörte sich in der neuesten Ausgabe von Schultzes Griechenlandbuch ganz anders an. Hier ein paar Bilder vom Zustand der Taverne.
Ich denke, dass die Herausgeber solcher Informationsbücher sich mal überlegen sollten wie sie ihre Arbeit optimieren können. Man fährt ziemlich oft zig Kilometer und freut sich auf das zuvor gelesene des neuen Ziels und dann.....
Es ist natürlich leicht alte, nicht mehr aktuelle Informationen immer wieder ohne entsprechende Prüfung zu veröffentlichen. Spart natürlich Kosten, leider auf dem Rücken der Käufer.
 
   
 
   
 
   
 

Das einzig erfreuliche war, dass ich hier einen Silberreihe fotografieren konnte.



Naja, nach dieser wieder mal enttäuschenden Erfahrung fahren wir weiter und landen schließlich nach mehr als 130 kilometer in der Schweinebucht. Während dieser Fahrt wieder mal ein altbekanntes Bild, eine Ziegenherde ohne Bewachung trottete gemütlich mitten auf der Straße dahin.



Ja, die Schweinebucht, diese landschaftlich außerordentlich schön gelegene Bucht verdient ihren Namen mit Recht, denn einen solch vermüllten Platz habe ich selbst in Griechenland nicht allzu oft gesehen.
Schade, denn wie geschrieben, liegt diese Bucht einmalig schön vor den Besuchern.






Ein riessiger Schmetterling, er hatte mindestens 15-18 cm Flügelspannweite setzte sich vor meine Füße. Leider hatte er seine Flügel nicht entfaltet und so konnte ich ihn nur, wenigstens mit einigen Verrenkungen, etwas von der Seite aufnehmen.
Bei der nächsten Bewegung bzw. durch das Klicken des Auslösers war er schnell wieder weg.
 


Donnerstag, der 9. Juni
84. Tag


Heute sind wir recht früh aufgestanden und nach einem schnellen Frühstück haben wir die Schweinebucht verlassen. Es war seht schön ruhig hier und wenn man die Abgeschiedenheit liebt und sich nicht an dem Müll stört, ist dieser Platz sehr zu empfehlen.
Wir werden gerne bei Gelegenheit hierher zurück kehren. .
Unterwegs in Richtung Vonitsa machen wir noch einen Abstecher nach Mitikas, dass wir ja schon vor ein paar Wochen auf dem Weg nach Peloponnes besucht hatten. Zwischen der Schweinebucht und Mitikas sahen wir sehr viele Fischzuchtanlagen.



Noch ein kleiner Obsteinkauf (diesmal nicht bei LIDL) und dann haben wir den Sotira-Strand bei Vonitsa nach 67 Kilometer erreicht und uns häuslich eingerichtet. Wir wundern uns, dass wir an dieser schönen Bucht "mutterseelenallein" sind. Auch die Taverne, wo wir im vorigen Jahr sehr gut gegessen hatten war noch geschlossen.
Wir stehen nur 8 Meter und etwas erhöht vom glasklaren Wasser entfernt. So, nun aber schnell ins Wasser und abkühlen....






Gegen Mittag verirrten sich doch noch ein Franzose, ein Belgier und ein Kieler hier an den Sotirastrand und damit hatten wir nette Gesellschaft. Von Einheimischen haben wir gehört, dass der alte Hund, den wir vor einigen Wochen hier noch gefüttert hatten inzwischen gestorben ist. Damals haben wir schon gesehen, dass er ziemlich abgemagert und krank war. Die Taverne hat inzwischen tatsächlich auch ganz geschlossen und ist nun, wie es aussieht, dem Verfall preis gegeben.



Mit einem wie immer sehenswerten Sonnenuntergang endet dieser erhohlsame Tag.



Freitag, der10. Juni
85. Tag


Heute beginnt die Europameisterschaft im Fußball in Frankreich. Unsere TV-Antenne ist natürlich schon genau ausgerichtet, denn wir wollen das Eröffnungsspiel nicht verpassen.
Der Franzose ist heute morgen wieder weiter gefahren und so stehen wir noch zu dritt hier. Mit seinem Motorrad kan heute ein alter Bekannter aus dem vorigen Jahr hier vorbei und berichtet uns von einem schönen Platz, ca. 16 Kilometer von hier entfernt mit Wasser usw. Der Platz heißt Paluki in der Nähe von Drimos. Wenn wir weiterfahren werden wir uns den Platz ansehen und gegebenenfalls im nächsten Jahr besuchen.



Ach ja, die Information der Einheimischen, dass der uns bekannte Hund, der hier am Platz sein zuhause hat tot sei entspricht nicht der Tatsache. Zu unserer Überraschung kam er heute morgen angetrottet. Wir waren sehr erstaunt, denn er sah viel besser und erholter aus als noch vor einigen Wochen. Er hat sich genauso wie wir gefreut uns wiederzusehen, weiß er doch, dass wir immer reichlich Hundefutter dabei haben. Natürlich bekam er gleich einen großen Napf voll Futter, dass er in windeseile verschlang.









Es sei mir verziehen, dass ich so oft Bilder von Sonnenuntergängen zeige, aber mich faszinieren immer wieder die verschiedenartigen schönen Abendstimmungen mit den oft sehenswerten Sonnenuntergängen.

Sonnabend, der 11. Juni
86. Tag


Heute sind wir mal neugierig den Informationen von Gerd, den wir aus dem vorigen kennen, gefolgt und sind die 17 Kilometer nach Paluki gefahren um uns den von ihm beschriebenen Platz anzusehen. Den Kieler hat das auch interessiert und so ist er auch mitgefahren. Der Platz ist ganz gut und man hat Wasser und Strom. Den Strom muss man allerdings in Vonitsa anmelden und am Ende des Aufenthalts den entsprechendem Verbrauch bezahlen. Man kann auch Baden, aber es ist ein wenig schlammig und nicht so schön wie am Sotira Strand. Ansonsten ist der Platz, der in keinem der Informationsbücher erwähnt wird, durchaus zu empfehlen. Ich habe mal eine Wegskizze gemacht, da wie gesagt, der Platz in keinem der bekannten Infobücher steht. In Drimos angekommen gleich hinter der Tankstelle nach links in einen kleinen Weg einbiegen und bis zum Strand fahren. Dort ist ein kleiner Fischerhafen. Dort muss man links abbiegen und bis zum Ende auf einer ganz guten Schotterpiste der weitläufigen Bucht fahren.



Wir sind mit dem Kieler zurück an den Strand von Sotira gefahren und werden bis zum Montag hierbleiben.
"Unser" Pflegehund, der beim wegfahren aus Sotira sehr traurig geschaut hatte, freute sich um so mehr, dass wir wieder zurück gekommen sind. Nun ist sein Futter für das ganze Wochenende gesichert....

Montag, der 13. Juni
88. Tag



Die 37 Kilometer nach Mitikas bein Prevesa haben wir schnell hinter uns gebracht. Der Tunnel in Aktion kostet immer noch 5 Euro, erspart uns aber etliche Kilometer Umweg. Im Hafen von Prevesa haben wir unsere Wasservorräte aufgefüllt, dann sind wir (wo auch sonst) zu LIDL gefahren um unsere Vorrräte aufzufüllen. Anschließend zum Strand von Mitikas, wo wir ganz alleine standen und uns den besten Platz aussuchen konnten.
Uns fällt immer mehr auf, dass wir in diesem Jahr deutlich weniger Wohnmobile zu sehen bekommen und an den schönsten Plätzen kaum mal einer steht.
Auf jeden Fall haben wir mal nach Wochen der Trockenheit wieder etwas Regen und ein Gewitter liegt über der Mikitser Bucht. Es ist sehr schwül, aber wie immer weht gegen Mittag von See her eine schöne Briese die uns den Aufenthalt sehr angenehm erleben läßt.






Wir haben die Bucht und damit den ganzen Strand für uns alleine. Wer weiß wie lange...



Auch hier wieder eine schöne Vegetation am Strand. Selbst unscheinbare Diestelpflanzen kann man im Detail fotografiert zu ausgesprochen schönen Pflanzen hervorheben.
























Und hier ist mir ein wunderschöner Schmetterling ins "Netz" gegangen



Unter anderem vertreiben wir uns die Zeit mit Fußball schauen, schließlich haben wir die Europameisterschaft. Wir sehen das Spiel zwischen Spanien und Tschechien.



Am späten Nachmittag kam dann doch noch die Sonne heraus und es wurde ein schöner Abend.
Auch stellte sich wieder ein unangemelderter Gast ein und natürlich bekam er ein Näpfchen mit leckerem Futter, bevor er sich wieder davon machte.









Statt Sonnenuntergang gab es heute abend einen von Regina liebevoll zurecht gemachten Erdbeerbecher.



Dienstag, der 14. Juni
89. Tag


Heute morgen ist das Wetter durchwachsen. In der Nacht hatte es geregnet, aber am frühen Morgen kam die Sonne zeitweilig durch. Die beiden folgenden Bilder, in der gleichen Minute aufgenommen, zeigen beim ersten Bild einen Blick nach Süden und beim zweiten einen Blick nach Norden. Leider stellte sich etwas später heraus, dass sich der düstere Himmel von Norden langsam durchsetzte. Es blieb trotzdem sehr warm und einem schönen Badertag hier am Mitikasstrand steht nichts im Wege.



Blick nach Süden (oben) und nach Norden.



Gleich am frühen Morgen stellte sich auch unser Gast von gestern wieder ein um sich sein Frühstück abzuholen. Heute hat er einen Kumpel mitgebracht, der natürlich auch eine Ration bekam. Auffällig ist, dass diese "wilden" Hunde alle sehr gut genährt aussehen.



Ein Fischerboot holt seine Netze ein und ein früher Segler ist rechts am Horizont zu erkennen.



Auf jeden Fall werden wir heute noch hier bleiben, denn hier fühlen wir uns sehr wohl. Vielleicht kommt ja noch das eine oder andere Wohnmobil vorbei.
Und tatsächlich, bei den Kielern die eigentlich andere Pläne hatten meldete ich mich telefonisch. Und so erfuhren sie wo wir stehen und auf einmal rollten sie am Nachmittag hier an.



Die Kieler, Christa und Jörg, sind nun auch hier in Mitikas angekommen angekommen.

Donnerstag,der 16. Juni
91. Tag


Nach einem weiteren schönen Badetag gestern, der mit einem wie immer schönen Sonnenuntergang endet, fahren wir heute weiter.



Unser Ziel ist zunächst ins Gebirge nach Glicki am Fluß Acheron zu fahren. Wir haben von anderen Wohnmobilsten erfahren, dass man dort im Restaurant Acherontas sehr gut zu Mittag essen kann. Angeblich gibt es hier die Spezialität "Lamm aus dem Ofen". Schon gegen 10:00 Uhr haben wir das Restaurant erreicht, dass tatsächlich direkt am Fluß liegt. Man könnte sich mit einem Plastikstuhl direkt in den Fluß setzen und ein kühles Blondes trinken. Leider gibt es das "Lamm aus dem Ofen" nur am Wochenende und in der Saison von Anfang Juli bis Ende August. Schade, denn wir hatten uns schon sehr darauf gefreut....









Also fuhren wir wieder ab. Auf dem Rückweg aus dem Gebirge mußten wir bei der Überquerung des Acheron eine sehr enge und nicht sehr zuverlässig aussehende Brücke passieren. Beim befahren der Brücke knackte es ganz schön im Gebälk und wir waren froh das andere Ufer ohne Schaden erreicht zu haben.



Ein Blick von der Brücke nach unten auf den Acheron, der bei Ammoudia im Meer mündet.



In einem kleinen Dorf konnte ich diese schönen Trompetenblume fotografieren. Eine ältere Dame, der der Garten gehörte freute sich über unser Interesse an ihren Blumen und schenkte uns, frisch vom Baum einige Zitronen, die teilweise fast so groß wie Honigmelonen waren. Solch große Zitronen hatten wir noch nie gesehen.






Weiter ging nun die Fahrt zu unserem heutigen Ziel, der schönen Bucht von Kerenza. Unterwegs hatten wir wieder schöne Ausblicke auf das Meer.






Hier in Karenza ist tatsächlich ein wunderbarer Sandstrand ohne Steine und im warmen Wasser kann man ohne Badeschuhe auf feinstem Sand herlich baden. Eine kleine Kantina, wo wir Wasser bunkerten erfrischten wir uns mit einem kalten Getränk und richteten uns dann für die nächsten Tage ein.









Ein skelettierter Schafskopf, den wir am Strand fanden ziert nun unser Womo....

 


In der kleinen Strandtaverne essen wir köstlich zu Abend. Es gab wunderbaren Tzatziki mit Olivenöl und frischem Brot und danach Souvlaki, dass sind wohlschmeckende Fleischspieße mit Pommes. Dazu Fanta und Bier. Das war ein leckeres Abendbrot.
Wir freuen uns schon auf die nächsten Tage, die wir hier verbringen werden.



Dieser ereignisreiche Tag endet, wie soll es auch anders sein, wieder mit einem sehenswerten Sonnenuntergang.



Sonnabend, der 18. Juni
93. Tag


Die schönen Tage hier in Kerenza verbringen wir mit süßem "Nichtstun". Wir haben sehr nette Nachbarn bekommen, zur rechten ein Ehepaar aus Berchtesgaden und zur linken ein Paar aus der Schweiz, dass wir schon vom vorigen Jahr kennen. Unbeschreiblich schönes Wetter und das glasklare warme  Wasser lassen uns die Tage so richtig genießen.
Dennoch wollen wir am Montag wieder ein kleines Stück weiter zu einem unserer Lieblingsplätze nach Amoudia fahren, denn die Zeit bis zur Abfahrt aus Igoumenitsa geht so langsam zu Ende.
Wie gesagt, war "Nichtstun" angesagt, nur ein paar Naturfotos kann ich mir nicht verkneifen, die hier entstanden sind. Das Insekt auf den ersten zwei Fotos kann ich nicht einordnen. Evtl. ein großer Grashüpfer? Auf Bild 3 und 4, dass ist leicht zu bestimmen, denn es handelt sich hier um eine Libelle.

Ein Experte hat mir gemailt, dass das Insekt von dem ich nicht wußte was es ist, eine Gottesanbeterin ist. ( Europ. Fangschrecke) Wissenschaftlicher Name: Mantis religiosa.
Danke an Hermann Gödde!












Dienstag, der 21. Juni
96. Tag


Wir haben Kerenza heute früh verlassen und sind in das nur wenige Kilometer entfernte Ammoudia gefahren. Wir wissen von unserem Besuch im Vorjahr und auch vom Frühjahr diesen Jahres, dass wir hier auch einen sehr guten Sandstrand vorfinden. Diesmal stehen wir nicht auf der Mole, sondern in einem kleinen, schattigen Wäldchen weiter oben am Strand. Das Wetter ist natürlich wieder zum "Helden zeugen" und wir fühlen uns hier sehr wohl, zumal wir hier kostenloses WLAN haben und nur wenige Schritte zu einem kleinen, aber gut sortierten Supermarkt.



Ein wunderbarer schattiger Platz nur wenige Schritte vom Strand entfernt.






Unsere Nachbarn sind ein nettes französisches Ehepaar wo die Frau auch ganz gut deutsch sprechen kann. Sie kümmern sich auch um die heimatlosen Hunde.Täglich bekommen die Hunde ihre Futterration und sie sorgen unter anderem auch für die tierärztliche Versorgung.
Den Hunden sieht man an, dass sie sich wohlfühlen. Sie toben herum und spielen harmonisch miteinander.









Hübsche Strandvegetation ist auch hier zu sehen. Auf jeden Fall haben wir nach der Ankunft hier erst einmal ein erfrischendes Bad genommen. So können die Tage, die uns noch in Griechenland verbleiben weitergehen...



Camper aus München meldeten sich hier in Ammoudia bei uns und erzählten, dass sie schon seit langem unsere Reiseberichte bzw. unsere Reiseroute im Internet verfolgen. Nun freuen sie sich uns mal persönlich durch Zufall hier getroffen zu haben.
Hier, am feinen Sandstrand des Ammoudia-Beach, werden wir die nächsten Tage bleiben.


Die Bucht von Ammoudia

Donnerstag, der 23. Juni
98. Tag


Heute sind wir schon ganz früh aufgestanden und haben am fast menschenleeren Strand ein morgentliches ad genommen. Das warme Wsser ist seidenweich und trägt uns schon fast von alleine.



Einige Segelyachten haben über Nacht in der Bucht geankert und geben den Bidern ein malerisches aussehen. Ganz hinten am Horizont erkennt man eine der großen Fähren, die vermutlich Patras ansteuert.






Und das ist "ISI" einer der Hunde die von dem französischen Paar betreut werden. Gleich im April haben sie die Hündin von einem Tierarzt in Prevesa sterilisieren lassen. Sie bekommt natürlich auch von uns ihre Futterration und verbringt die meiste Zeit bei unserem Wohnmobil. Vielleicht schmeckt unser Futter besser?....
Auf jeden Fall ist sie sehr anhänglich und hat auch schon deutsche Befehle gelernt. Das einzige was wir ihr noch abgewöhnen müssen ist ihr Drang ständig den Leuten am Strand die Badelatschen zu klauen. Das scheint ihr riesigen Spaß zu machen...


Das ist die hübsche "ISI". Stahlend weißes Fell mit hellbraunen Ohren, versteht sie es sich so richtig bei uns reinschmusen.
 
Freitag, der 24. Juni
99. Tag


Wieder erleben wir einen traumhaften Sommertag hier am Ammoudia-Beach. Schon früh am Morgen kommt unsere Hundemeute auf die Idee uns ein Schauspiel zu liefern.
Paul, der maskierte Bandit, Sisi, die elegante Dame und der junge Bubi, dem ein Stückchen Schwanz fehlt tollen herum, dass es nur so staubt. Es macht richtig Freude den Dreien beim fröhlichen Spiel zu zuschauen.


Links Sisi, die Eleganre, rechts Paulchen der maskierte Bandit und im Vordergrund der junge Bubi, dem ein Stück vom Schwanz fehlt.






Die beiden folgenden Bilder zeigen unseren BUBI, den wir ins Herz geschloßen haben. Zuerst war er sehr schreckhaft und ließ sich kaum anfassen, aber inzwischen hat er Vertrauen zu uns gefaßt und genießt es wenn wir ihn streicheln. Er ist fast ein optisches Ebenbild von SISI.






Und das ist Paul der maskierte Bandit, den wir auf Grund seiner eigenartigen Fellzeichnung so genannt haben. In Wirklichkeit ist er aber ein ganz lieber zutraulicher Hund.



Sonnabend, der 25. Juni
100. Tag


Eigentlich sollten wir ja heute um diese Zeit (07:20 Uhr) schon auf der Adria in Richtung Venedg mit der Fähre unterwegs sein.
Aber es gefällt uns so gut in Griechenland, dass wir uns entschlossen haben noch knapp drei Wochen länger hier zu bleiben.
Ein Anruf bei "LINUS TRAVEL" und schon fünf Minuten später kam völlig unkompliziert und unbürokratisch eine Email, dass unsere Fährpassage nun am 13. Juli um 20:00 Uhr erfolgt. Dann fahren wir aber nur bis ANCONA und landen dort am 14. Juli gegen Mittag an.
Ein großes "Dankeschön" an LINUS TRAVEL" für die schnelle Umbuchung.
Von Ancona aus werden wir dann die Toscana "unsicher" machen und uns auf den weiteren Weg nach Frankreich, in nordwestlicher Richtung durch Italien bewegen.


Karte von Google Maps

Zunächs aber bleiben wir noch einige Tage hier am schönen Ammoudia-Beach und erfreuen uns am schönen Wetter.
Für den Nachmittag ist evtl. ein Gewitter angekündigt. Wir hoffen, dass es auch kommt, denn die Luft ist dermaßen aufgeheizt, dass man es kaum vor Hitze aushalten kann. Ein Gewitter würde die Luft reinigen und vielleicht etwas abkühlung bringen.

Sonntag, der 26. Juni
101. Tag


Tatsächlich hat es gegen Abend ordentlich gewittert und so hat sich die Luft doch etwas abgekühlt. Nun kann man wieder richtig durchatmen.
Heute am frühen Morgen hat sich unser alter Bekannter der Charly, den wir ja schon vor Woichen hier gepflegt hatten wieder eingefunden. (im Bild links) Die Freude darüber war auf beiden Seiten sehr groß. Natürlich bekam er gleich eine extra Portion Futter und dann ging das fröhliche Spiel mit den anderen Hunden los.


Paul der maskierte Bandit und Charly



Auf den nächsten zwei Fotos nehmen sich die beiden großen meinen kleinen Bubi als Spielball vor.

 




Wir verbringen den Tag mit Baden und Faulenzen und der Planung für die nächsten Tage.

Montag, der 27. Juni
102. Tag


Hier im Ammoudia Wald direkt am Meer haben sich inzwischen verschiedene Nationen eingefunden. Polen, Franzosen, Serben und Deutsche verstehen sich alle sehr gut und man sitzt am Abend oft zusammen.



Wie gut, dass fast alle auch Fußballbegeisterte sind. Und so haben wir am gestrigen Abend alle mitgezittert beim Spiel Deutschland gegen Slowakei, dass Deutschland letztendlich mit 3:0 gewann.
Unser Plan für die nächsten Tage steht nun fest. Am Donnerstag werden wir nach Igoumenitsa fahren und einiges erledigen. Zuerst zum Tanken von Diesel und Gas, dann zur Waschanlage um unser Womo mal gründlich zu säubern, dann natürlich zu LIDL um Proviant zu kaufen und dann noch zu Cosmote um mein Internet Zugang aufzufüllen. Danach werden wir einige Tage nach Plataria fehren, dass wir noch nicht kennen. Die letzten 2-3 Tage in Giechenland bleiben wir dann am Drepano-Beach und warten dort auf unsere Einschiffung am 13. Juli.
Soweit der voraussichtliche Plan. Wie es wirklich kommen wird, werde ich wie immer hier bekannt geben.

Dienstag, der 28. Juni
103. Tag


Heute haben wir doch noch einem anderen Plan ausgeheckt.
Wir werden morgen nach Preveza zu Lidl fahren und dort unseren Einkauf vornehmen, sowie Gas nachfüllen. Dann fahren wir zurück zu unserem schönen Platz am Ammodia Wald. Unsere Nachbarn die Franzosen werden unseren Platz mit ihrem Quad freihalten.
Wir finden es hier so schön und haben gute Gesellschaft gefunden, sodass wir diesen Entschluß gefasst haben. Es ist so schön bequem hier an Frischwasser zu kommen, zu Entsorgen, Baden zu gehen und auch Kleinigeiten im kleinen Supermarkt einzukaufen. Besser kann es woanders auch nicht mehr sein, zumal ich auch noch starkes WLAN kostenlos und unbegrenzt zur Verfügung habe.
Unsere Pflegehunde werden diesen Entschluß natürlich auch begrüßen, denn dadurch ist ihr Futter für die nächste Zeit angesichert. Einen der kleinen Racker, den kleinen BUBI haben wir besonders ins Herz geschlossen und sind hin und her gerissen ob wir ihn evtl. mitnehmen. Unsere Herzen sagen "JA" aber unser Kopf sagt "NEIN". Er hat weißes seidenweiches Fell mit einigen hellbraunen Stellen, sehr schöne lange hellbraune Ohren und einen Hundeblick, der einem das Herz erweichen kann. Man könnte wirklich schwach werden....
Hier einige Fotos von unserem Pflegehund.






Hier hat der Frechdachs doch beim Nachbarn ein Stück geröstetes Brot gemopst und verzehrt es genüsslich.
 

Wir haben hier in Ammoudia auch die Möglichkeit von einem Bauern frische Eier und grünen Salat sowie frisches Obst zu bekommen, .
Madam Colette, unsere Nachbarin, wird uns morgen auch eine Einkaufsliste der Artikel mitgeben die wir für sie mitbringen sollen. Auf jeden Fall werden wir hier anschließend noch einige Tage bis zur Abfahrt des Schiffes verbringen.

Mittwoch, der 29. Juni
104. Tag


Alles ist heute fast so abgelaufen wie wir es gestern geplant hatten. "Fast"? Ja, fast, denn der Einkauf bei LIDL hat finanziell doch eine größere Lücke in die Geldbörse geschlagen als
 geplant. Immerhin haben nun für die nächsten Tage alles was wir brauchen und zudem noch einige Vorräte, insbesondere Getränke.
Für 20 Liter (ca. 10kg) LPG-Gas habe ich 10,50 bezahlt und so macht sich im Laufe der Zeit die Investition der Festgastankflasche bezahlt.
Beim Tierarzt habe ich für unsere Nachbarin auch das spezielle Hundefutter bekommen, dass ihr etwas kranker Hund braucht.
Bei unserer Rückkunft am Stellplatz führte unser BUBI einen Freudentanz auf, der sich sehen lassen konnte. Er liegt uns immer mehr am Herzen als wir es wollten...

Wir werden hier in Ammoudia etwa 10 - 12 Tage bleiben und es uns gut gehen lassen. Hier können wir so richtig entspannen und uns von der bis hierher erlebten Reise erholen.
 Es wird während der nächsten Tage nicht all zuviel zu berichten geben. Dennoch werde ich mich ab und zu hier melden um evtle. Ereignisse zu berichten...
Auf jeden Fall wünsche ich allen unseren Freunden und Besuchern meines Reiseberichtes ebenfalls so schönes Wetter wie wir es seit Wochen hier haben.


Donnerstag, der 30. Juni
105. Tag


Nichts besonderes passiert, wenn man davon absieht,dass wir heute ein Hähnchen gegrillt haben. Das ist an sich wirklich nichts besonderes, aber was dann passierte ist es, glaube ich Wert, hier zu zeigen.
Unser BUBI war ganz aus dem Häuschen denn so etwas hatte er noch nie gesehen.
Da dreht sich doch ein Vogel auf dem Drehspieß, wird immer brauner und duftet so herrlich.
Er konnte sich garnicht sattsehen und war ständig am beobachten was sich da tut.
Er stand oder lag er vor dem Grill und starrte wie hypnotisiert auf das was dort passierte.












Mir war diese Begebenheit ein paar Fotos wert, denn sie brachte etwas Abwechslung in den Tag, den wir ansonsten "nur" mit Baden und Faulenzen verbrachten.

Sonnabend, der 2. Juli
107. Tag


Nun haben wir den Ammoudia-Beach doch heute verlassen. Warum? Wir haben hin und her überlegt ob wir den kleinen Bubi mit uns nehmen und sind aber zu dem Entschluß gekommen esw nicht zun tun.
Der Verstand bzw. der Kopf hat über das Herz gesiegt!
Wir sind sehr traurig, aber wenn wir noch ein paar Tage, wie eigentlich geplant, hier geblieben wären, hätte sich der kleine, liebe Kerl noch mehr an uns gewöhnt und das wäre
auch für ihn nicht gut gewesen.
Also, haben wir schweren Herzens Abschied genommen und sind recht früh, als er grade abgelenkt war, gestartet. Unsere Gedanken aber kreisen immer wieder um diesen kleinen Hund der uns schon sehr ans Herz gewachsen war.
Wir sind nach Igoumenitsa gefahren, haben unser Womo vom Staub der vergangenen Wochen in einer Waschanlage gereinigt, waren noch kurz bei LIDL und bei Cosmote meinen Internet-Zugang verlängern und haben nun einen schönen Platz am Drepano-Beach.
Da nun in Griechenland auch schon die Ferien begonnen haben ist es hier ganz schön belebt geworden und zu unserer Überraschung wurden neue Duschen und Wasserhähne installiert. Eine schöne Briese vom Meer her vertreibt zum Glück etwas die Tageshitze und so fühlen wir uns hier sehr wohl. Die Erinnerung an Ende April als es hier durch den vielen Regen richtig überschwemmt war ist uns in den Sinn gekommen und wir sind froh nun hier zu sein. Wir haben nur ca. 10 Schritte bis ins fast zu warme Wasser, dass aber wesentlich klarer als in Ammoudia ist.



Unser Platz nur wenige Schritte vom Meer entfernt (Bild oben und unten)





Eine Superfast Fähre steuert den Hafen von Igoumenitsa an....

....und wenig später mit der untergehenden Sonne ist sie auf dem Weg in die nördliche Adria. Im Hintergrund die Hügel der Insel Corfu.



Hier werden wir uns in den nächsten Tagen aufhalten, denn es gibt immer etwas zu sehen.
Ständig sieht man große und kleine Fähren in den Hafen von Igoumenitsa
ein - und auslaufen. An einem der nächsten Tage werden wir mit dem stündlich verkehrenden Bus in die Stadt fahren und uns dort ein wenig umschauen.

Sonntag, der 3. Juli
108. Tag


Bis Nachts um 01:00 Uhr haben wir das Fußballspiel Deutschland : Italien am Fernseher verfolgt. Mein Gott, war das ein Krimi das aber zu Gunsten der Deutschen nach
Elfmeterschießen ausgegangen ist. Damit steht Deutschland im Halbfinale.
Mich hat eine Email erreicht, dass Bekannte aus dem Internet, die Familie Schwarz aus Forchheim nun ebenfalls in Griechenland angekommen ist. Leider haben wir uns, weil wir ja gestern den Standort gewechselt hatten, verpasst. Schade, aber nicht zu ändern.
Mal sehen, was der heutige Tag für Überraschungen für uns bereit hält.

Wie schon gesagt gibt es hier am Drepano Beach immer etwas zu sehen. Fähren aller Reedereien und Größen sind ständig unterwegs um Waren und Personen zu, bzw. von den Inseln zu befördern. Das Wetter ist weiterhin traumhaft und wir verbringen viel Zeit im Wasser.

Am Abend gegen 20:00 Uhr erschien plötzlich ein PKW und ein Bürschchen von ca. 25 Jahren ganz in schwarz, mit einer polizeiänlichen Kluft bekleidet und forderte alle Besatzungen der Wohnmobile auf den Strand zu verlassen. Das Stehen tagsüber sei erlaubt, aber das Übernachten nicht.
Komischerweise fuhr öfter am Tag eine Polizeistreife hier vorbei, die zum Teil freundlich grüßten und ansonsten keinelei Notiz von uns nahmen. Ich glaube, dass das Bürschchen von einem privaten Sicherheitsdienst war und vom Betreiber des Campingplatzes bezahlt wurde um uns dort zu vertreiben. Der Campingplatzbetreiber war wohl in der irrigen Annahme, dass wir dann seinen Platz besuchen...
Wir sind jedenfalls die knapp 20 Kilometer nach Plataria gefahren, wo wir einen schönen ruhigen Platz fanden. Die schon hinter den Bergen verschwundene Sonne lieferte uns noch eine schöne Himmelszeichnung und so beschlossen wir diesen Tag mit dem Fußballspiel Frankreich : Island, dass zu Gunsten von Frankreich entschieden wurde zu beenden.
Nun stehen sich im Halbfilale Deutschland und Frankreich gegenüber.


Der Himmel über der Bucht von Plataria.


Montag, der 4. Juli
109. Tag


Nach einer ruhigen Nacht und einem guten Frühstück hier im Hafen von Plataria wollen wir uns mal in der "Mega Ammos Bucht" umschauen. Der angebotene Stellplatz bei der Gaststätte HARI sagte uns nicht so zu, denn dort hätten wir ziemlich weit weg vom Meer in einem Olivenhain gestanden, wo kein Lüftchen die Hitze vertreiben konnte. Wir sind dann weiter nach Karavostasi gefahren wo wir einen sehr schönen Platz, nur ein paar Schritte vom Meer entfernt bekommen haben. Hier weht wieder eine schöne Briese, sodaß man es gut und angenehm hier aushalten kann. Unterwegs nach Karavostasi kauften wir noch kurz in einem Supermarkt ein und dann ging es über einige Serpentinen ans Meer. Schöne Ausblicke wie auf dem folgenden Bild konnte man überall sehen.



Und hier haben wir schon unseren Platz am Strand von Karavostasi erreicht und uns eingerichtet.

 




Wieder haben wir hier glasklares Wasser und so mact das Baden so richtig Spaß.





 
Wie soll es auch anders sein, kaum haben wir uns eingerichtet haben wir schon Besuch von zwei Hunden. Man könnte meinen das es Geschwister sind, so ähnlich sehen sie sich.



Rüde "Carlos" (oben) und "Senta" (unten)



Wir beschließen diesen schönen Tag jetzt um 21:10 Uhr mit diesem Sonnenuntergang und widmen uns nun dem Fernseher...



Dienstag, der 5.Juli
110. Tag


Heute früh um 07:05 Uhr Ortszeit (in Deutschland ist es 06:05 Uhr) mit der aufgehenden Sonne fährt eine der großen Fähren, die "SUPERFAST" ziemlich dicht unter Land hier in Karavostasi vorbei. Sie ist auf dem Weg nach Patras.







Mittwoch, der 6. Juli
111. Tag


Wieder haben wir eine "Schnapszahl" den 111. Tag erreicht. Leider haben wir keinen Schnaps an Bord, aber es geht auch ohne...
Ja, ein Tag vergeht wie der andere. Es wird viel gebadet und gefaulenzt. Die Hunde werden versorgt und sind sehr dankbar dafür. Hoffentlich werden sie, wenn wir bald wegfahren weiterhin versorgt. Vom frühen Morgen bis spät Abends knallt die Sonne unbamherzig auf uns herab und nur durch den fast ständig wehenden Seewind kann man es im Schatten ganz gut aushalten. Wir fühlen uns sehr wohl und die Winterwehwechen, die in unserem Alter normal sind, sind wie weggeblasen. Regina bekommt das tägliche Schwimmen besonders gut und da sie ihre Essensrationen so gut wie halbiert und damit ihr Gewicht etwas reduziert hat tut ihr das sichtlich gut.
Unsere Abfahrt bzw. der Termin der Schiffspassage am 13. Juli nach Ancona rückt nun immer näher und ich befasse mich schon in Gedanken mit unseren weiteren Plänen.
Von Ancona aus wollen wir z.B. einen Abstecher durch die Toscana machen und von dort aus dann durch Italien in Richtung Mailand und Turin nach Frankreich weiterfahren, wo wir in einigen Etappen den Atlantic ziemlich weit westlich bei Roscoff erreichen wollen.
Danach dann immer etappenweise entlang des Atlantics durch die Bretagne und die Normandie in Richtung Osten. Später dann durch Luxemburg, um im Herbst wie in jedem Jahr, nach Enkirch an die Mosel zu kommen. Von dort aus geht es dann Ende Oktober zum verdienten Winterschlaf nach Hause...
Soweit der Plan, aber wie es dann wirklich alles kommen wird werde ich wie immer in Wort und Bild berichten.

Sonnabend, der 9. Juli
114. Tag


Langsam wird es Zeit die "Hitzehölle Griechenland" zu verlassen und wir sind froh das es nun nur noch 4 Tage bis zur Abreise am Mittwoch, den 13. Juli sind. Die Temperaturen bewegen sich immer so zwischen +32° und +36° Celsius. Am Abend, wenn die Sonner hinter dem Horizont verschwunden ist haben wir im Wohnmobil immer noch fast unerträgliche +32°.
Wir haben uns zwar schon so langsam an solche Plusgrade gewöhnt, aber nun ist es genug.
Selbst das Wasser bringt kaum noch die gewünschte Abkühlung. Aber wie gesagt, die paar Tage schaffen wir noch und verbringen die Tage weiterhin mit Faulenzen, Baden und Pläne schmieden für die Weiterreise durch Italien. Ich habe mir schon einige in Frage kommende Stellplätze (mit WLAN) in Italien notiert, die für die Route Richtung Frankreich in Frage kommen. Wir werden übers Wochenende noch hier in Karavostasi bleiben un dann am Montag den Standort wechseln.
Heute früh bin ich mal zu der Taverne die etwas erhöht am Hang liegt gegangen und habe ein paar Fotos von dort oben gemacht.


Die Taverne Karavostasi (oben)



Unser schöner Strellplatz am Karavostasi-Beach (oben und unten, roter Pfeil)



Blick von der Taverne auf die Felsengrotten

 




Während ich das hier grade ins Netz stelle bekamen wir Besuch von einem Camperpaar aus Österreich, die immer unseren Reisebericht verfolgen und uns nun mal kennenlernen wollten. Sie stehen auf einem Campingplatz in der Nähe und nahmen die Gelegenheit wahr uns einmal zu treffen.

Montag, der 11. Juli
116. Tag


Heute sind wir in aller Frühe aus Karavostasi weggefahren. In Igoumentsa haben wir noch einmal die Autowaschanlage besucht und haben zum letzten Mal bei Lidl unsere Vorräte aufgefüllt. Danach sind wir zum Drepano-Beach gefahren in der Hoffnung, dass nicht wieder so ein übereifriger möchtegern Polizist uns verjagen will. Sollte er wieder gegen Abend kommen, werde ich ihn mal Fragen wieviel er vom Campingplatzbetreiber für seine Dienste bekommt, denn wie schon geschrieben hat die Polizei uns hier immer geduldet und sogar des öferen in ein nettes Gespräch verwickelt.


Wieder stehen wir am Drepano-Beach in unmittelbarer Nähe zum Wasser

Wir hatten uns kaum eingerichtet bekamen wir Besuch. Diesmal aber nicht von unseren Pflegehunden, sondern ich traute meinen Augen nicht, von einem einzelnen freilaufenden Huhn, dass sich sofort bei uns wohlfühlte und einfach blieb. Darauf waren wir natürlich Futtermäßig nicht eingerichtet und so pickte das Huhn, wir nannten es "Gerda", alles von der Erde auf was irgendwie fressbar war.






In der Mittagshitze verkroch sich Gerda dann in den Schatten zu einem Mittagsschläfchen unter das Fahrzeug.



Wir werden hier voraussichtlich die letzten zwei Nächte auf griechischem Boden verbringen, bevor uns am Mittwoch die Fähre zurück nach Ancona bringen wird.
Dann, ab Ancona, beginnt für uns ein neuer Reiseabschnitt, der uns hoffentlich schöne neue Erlebnisse und Abenteuer bringen wird, die wir dann im 4. Teil unseres Reiseberichts veröffentlichen wollen. Auf jeden Fall endet auch dieser Tag wieder mit einem Sonnenuntergang wie im Bilderbuch. Die Sonne ist bei dem folgenden Foto schon lange hinter den Bergen verschwunden und nur ihr roter Schein erhellt noch die abendlche Szene.



Dienstag, der 12. Juli
117. Tag


Der letzte Tag unseres Aufendhaltes in Griechenland ist, wie sollte es auch anders sein, mit einem schönen Sonnenaufgang angebrochen. Schon morgens, nur mit Badehose bekleidet die 10 Schritte ins Meer zu gehen, werden uns gewiss in der nächsten Zeit fehlen, aber alles hat einmal ein Ende. Immer wieder ein schöner Anblick ist, wenn die großen Fähren majestätisch in ruhiger Fahrt, wie hier ein Schiff der Menuan Group, vorbei ziehen.






Ja, und da ist auch noch unser Huhn Gerda. Gerda war die ganze Nacht am Wohnmobil und bekam nun ein Schälchen Wasser, was sie auch dankbar annahm. Gestern Abend wurde Gerda noch von den Hunden gejagt, aber nicht ernsthaft angegriffen. Sie flüchtete sich in den Radkasten des Vorderades. Auf jeden Fall hatte sie einen streßigen Tag.
Was aber machen wir nun mit ihr?
Heute heißt es Kochtopf oder Grill!
Nein, das war natürlich Spaß und wir hoffen, dass sich einer der vielen Badegäste erbarmt und das Huhn irgendwie mitnimmt.

 
 
Ach ja, an diesem Tag war niemand da der uns von hier vertreiben wollte!
Gegen Abend packen wir unsere sieben Sachen zusammen und verlassen den Drepano-Beach in Richtung Plataria. Selbst unser Pflegehund merkt das wir abfahren und man sieht ihm an wie traurig er ist.



Wir wollen aus einem bestimmten Grund nach Plataria weil wir uns dort zum Abschied von Griechenland noch ein kleines Abschiedsessen gönnen wollen. Wir können auch auf der Wiese der schönen Taverne übernachten.



Hier auf der Wiese der Taverne (Bild oben) können wir übernachten und haben am Abend diesen wunderschönen Ausblick (Bild unten)



Das Huhn Gerda ist übrigens im Laufe des Tages auf "nimmerwiedersehen" verschwunden. Hoffentlich hat es noch ein schönes Leben...

Mittwoch, der 13. Juli
118. Tag


Diese Fähre der ANEK/SUPERFAST-Reederei wird uns heute am 13. Juli nach Ancona bringen.
 



Wir haben in dieser Nacht hier in Plataria sehr gut geschlafen und haben nach dem Frühstück ein letztes Foto von "unserer" Wiese aus  gemacht.



Die Abfahrt nach Ancona ist für 20:00 Uhr vorgesehen und wir werden uns ca. zwei Stunden vor Abfahrt im Hafen einfinden um unsere Tickets, die ja umgebucht wurden, zu erhalten. Wir haben noch einmal alles aufgefüllt, z.B. Diesel der ja in Italien wesentlich teurer ist, Gas, Wasser und auch Proviant. Wir sind also für die Weiterfahrt bestens ausgerüstet.
Am Vormittag sind wir dann doch noch einmal an den Drepano-Beach gefahren um im Schatten der Eukalyptusbäume die Zeit zu vertreiben und auch noch ein letztes Mal zu baden.



In den vielen Wochen unseres Aufendhalts in Griechenland haben wir immer frei gestanden und keinen Campingplatz aufgesucht. Aber keine Angst, dass haben wir nicht aus "knausigkeit" gemacht. Wir wollten eigentlich primär unsere Unabhängigkeit testen, was uns auch ausgesprochen gut gelungen ist. Das gesparte Geld für Stellplatzgebühren ist aber trotzdem in Griechenland geblieben, denn wir waren sehr viel einkaufen und auch sehr oft Essen, haben also die Wirtschaft des Landes auf diese Weise unterstützt.
Wir haben vor auch im nächsten Jahr wieder nach Griechenland zu kommen, vorausgesetzt ist, dass unsere bisher gute Gesundheit uns erhalten bleibt und die politische Situation es zuläßt, was sich ja in der heutigen Zeit schnell mal ändern kann....
Wir sind rechtzeitig im New Port angekommen und haben problemlos eingecheckt.
Mit etwas Verspätung kam die Superfast Fähre und flott war das Einschiffen beendet und mit einer halben Stunde Verspätung ging die Reise Richtung Ancona los.



Wir waren natürlich überpünktlich im Hafen und so standen wir als erster in der Reihe



Die Superfast beim Anblegen im Gegenlicht



Die Einweiser standen schon parat und winkten uns auf das Schiff



Nun liegt Igoumenitsa schon hinter uns und wir fahren in den Sonnenuntergang



Wir haben Glück und wurden auf dem Freideck in frischer Luft plaziert. (roter Pfeil)



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