Teil 2


Dieser 2.Teil des Reisetagebuchs dokumentiert den Beginn unserer Reise 2016 von unserem Wohnort Freest an der Ostsee bis nach Venedig.

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Donnerstag, der 17. März

Nun ist es endlich soweit. Die lange Zeit des Wartens ist vorbei und die Vorbereitungen für diese Reise (siehe Teil 1 des Reisetagebuches) sind abgeschlossen, unser physicher und psychischer Zustand ist unserem Alter entsprechend (80 und 74 Jahre) gut und so machen wir uns auf den Weg um neue Erlebnisse und Abenteuer zu bestehen. Realistisch gesehen ist die Zeit altersmäßig doch schon sehr begrenzt um solche Reisen zu unternehmen, oder etwas theatralisch ausgedrückt: Es bleibt naturbedingt immer weniger Zeit um Träume zu verwirklichen....

Dennoch werden wir lt. unserer momentanen Planung wieder ca. 7 Monate unterwegs sein, wobei einer der Höhepunkte der Reise der zwei monatige Aufenthalt in Griechenland und die Fährpassage von Venedig nach Igoumenitsa und zurück sein wird. Wir werden zunächst verschiedene Stellplätze bzw. Orte in Deutschland, Österreich und Südtirol besuchen, um dann am 22. April Venedig zu erreichen, wo am 24. April unsere Fähre nach Griechenland ablegt. Nach der Rückkehr aus Griechenland, Ende Juni, gibt es für uns zwei Alternativen für die Weiterreise. Entweder von Venedig aus gemütlich durch Südtirol, Österreich und Tschechien nach Polen, oder in westlicher Richtung durch Italien, über Milano und Torino nach Fankreich zu fahren, wo wir einige Wochen verbringen wollen. Später werden wir durch die Beneluxstaaten zu unserem alljährigen Aufenthalt an die  Mosel fahren, um einige der Weinfeste zu besuchen. Ende Oktober geht es dann nach ca. 7 Monaten nach Hause. Die Entscheidung welche Route wir nehmen, werden wir spontan nach Lage der Dinge bzw. der Situation treffen.

Wir haben während den vergangenen Reisen festgestellt, dass, wenn wir unterwegs sind alle "Wehwehchens" und "Zimperleins", alles Zwicken und Zwacken wie fortgeblasen sind und hoffen, daß es auch auf dieser Reise so sein wird und wir wie bisher immer "Gut drauf sind".

Haben wir auch an alles gedacht? Haben wir nichts vergessen? Unsere Ausweise, Wagenpapiere, genügend Bargeld, ein paar Medikamente und die Tickets für die Fähre sind dabei. Haus und Hof werden, wie immer während unserer Abwesenheit, gut versorgt und in Stand gehalten.

Wir würden uns freuen, wenn wieder viele von Euch, so wie im vergangenen Jahr, unseren Weg verfolgen und öfter mal in dieses, unser Reisetagebuch schauen würden. Alle gelb eingefärbten Textstellen beinhalten weiterführende Links. Zu den einzelnen Stellplätzen die wir anfahren, werden wir Informationen betreff  Zustand, Preis, VE, Strom usw. bekannt geben.

Wir haben uns vorgenommen, so wie bei der Reise 2015, so interessant und zeitnah wie möglich in Wort und Bild zu berichten. Darum haben wir unseren Bericht von "Jonnys Reisebericht" in "Jonnys Reisetagebuch" umbenannt, denn fast täglich, aber bestimmt 3-4 mal die Woche, sofern wir Internetzugang bekommen, wird unser Tagebuch aktualisiert.

Während der gesammten Reise sind wir unter der Telefonnummer
0176 786 94947 oder per Email: jonnymail(@)t-online.de zu erreichen.

Also, mit dem Anfangskilometerstand von 57034 geht es morgen am Freitag, den 18. März 2016 auf die erste Etappe....


Unsere diesjährige Reise wird uns voraussichtlich durch diese sechs Länder führen. Von unserem Heimatort Freest an der Ostsee fahren wir in südlicher Richtung durch Deutschland, Österreich nach Italien. Von Venedig aus mit der Fähre nach Igoumenitsa in Griechenland. Nach zwei Monaten Aufenthalt in Griechenland gehts auf dem gleichen Weg zurück nach Venedig. Von dort aus geht es dann gemütlich durch Südtirol, Österreich, Tschechien nach Polen.

     
Deutschland  Österreich Italien Griechenland Tschechien Polen

Als Alternative zu der o.a. Route kann es auch sein, dass wir nach der Rückkehr aus Griechenland von Venedig aus quer in westlicher Richtung durch Norditalien fahren um uns einige Wochen in Frankreich umzusehen. Später, im Herbst, wollen wir dann durch eines der Beneluxländer, wie in jedem Jahr, noch ein paar Tage an der Mosel verbringen und dann Ende Oktober wieder nach Hause fahren.

     
Deutschland Österreich Italien Griechenland Frankreich NL / B / L



Freitag, der 18. März
1. Tag

Kurz nach 7:00 Uhr. Wir sind startklar! In knapp 2 Stunden gehts los. Alles ist gepackt, Wasser, Diesel, Proviant, Getränke, Gepäck und Frau sind an Bord. Das "Probewiegen" am gestrigen Tag hat ergeben, dass wir mit 20 Kg Übergewicht auf die Piste gehen werden. Damit können wir leben, zumal wir ja von Kilometer zu Kilometer leichter werden.
Die erste Etappe wird uns heute nach Rathenow bringen.
Rathenow in Brandenburg ist eine Stadt an der Havel, etwa 70 Kilometer westlich von Berlin. Da wir am Sonntag, den 20. März im hessischen Wolfhagen sein wollen und nicht die rund 600 Kilometer in einem Stück fahren wollen, haben wir Rathenow als Zwischenstation gewählt. Die Fahrt wird uns durch die Uckermark an Neubrandenburg und Neustrelitz sowie am Rand der Müritzer Seenplatte vorbei nach Rathenow führen. Wir hoffen, dass wir am morgigen Sonnabend den Rathenower Wochenmarkt besuchen können. Wir sind bekennende Marktbesucher und lieben das besondere Flair auf Märkten.
Der kleine, saubere im Zentrum liegende Stellplatz direkt am Stadtkanal ist für 4 Wohnmobile ausgelegt, bietet aber auch Platz für 6-8 Mobile.
Wir haben den Platz um 13:00 Uhr nach 266 Kilometer erreicht.

Stellplatz Rathenow: Gebührenfrei, Wasser: 10 min. = 1.- €, Strom: 6 Studen = 1.- €


Karte stammt von Google Maps 


Hier stehen wir auf dem kleinen Stellplatz in Rathenow direkt am Stadtkanal

Zu unserem Bedauern haben wir erfahren, dass es Sonnabends keinen Markt mehr gibt uns so beschließen wir nur eine Nacht hier in Rathenow zu bleiben und am morgigen Sonnabend weiter nach Wolfhagen fahren. Hier werden wir über die Osterfeiertage bleiben. Kurz nach Ostern, am 30. März wird ja hier in der Nähe, bei der Firma Knocks-Motors unsere Festtankflasche eingebaut. Unser Freund Heinz Zapf, der den Stellplatz in Wolfhagen betreut, hat uns vorsorglich unseren Lieblingsplatz reserviert.

Sonnabend, der 19. März
2. Tag


Um 7:30 Uhr sind wir zur Abfahrt aus Rathenow bereit. Bei Magdeburg erreichen wir die Autobahn und dann geht es zügig über Braunschweig, Salzgitter, Göttingen und Kassel auf die A 44. Nach ca. 17 Kilometer nehmen wir die Abfahrt nach Wolfhagen und nach weiteren 10 Kilometer landen wir wohlbehalten um 11:45 Uhr, auf dem schönen, sauberen Stellplatz in Wolfhagen. Unser Platz war reserviert uns so können wir uns nun für die nächsten Tage "häuslich" einrichten. Die heutige Etappe belief sich auf genau 366 Kilometer.

Stellplatz Wolfhagen: 3.- €, Wasser: 10 Ltr.=10 Cent, 100 Ltr. = 1.- €,
Strom: 8 Stunden = 1.- €



Karte stammt von Google Maps


Unser Freund Heinz Zapf hat uns unseren Platz reserviert (Bild oben und unten)



Sonntag, der 20. März
3. Tag

Heute ist Frühlingsanfang, aber das stört das Wetter überhaupt nicht, denn es ist nieselig und nasskalt. Auch die Natur sträubt sich noch den Frühlingsanfang anzuerkennen, denn die Bäume und Sträucher zeigen sich noch im tiefsten Winterschlaf. Der Vorteil: Ich konnte ein Foto durch die Bäume und Sträucher auf den Stellplatz machen, der direkt an dem kleinen Bach liegt. Im Vordergrund die Grillhütte. Trotz des nicht so schönen Wetters haben sich doch einige Wohnmobilisten hier eingefunden.


Blick auf den Stellplatz


Der Teich mit der kleinen Weideninsel liegt neben dem Platz


Die Altstadt von Wolfhagen liegt auf einem Hügel. Vom Womo-Stellplatz aus gesehen.


Nur den Weidenkätzchen macht das ungemütliche Wetter nichts aus....

Montag, der 21. März
4. Tag


Eine kleine Schloßerei hier in Wolfhagen hat mir nach meinen Vorgaben millimetergenau drei Teile aus Alluminium Riffleblech angefertigt. Ein zweifach abgekantetes Winkelblech für den Einstieg (Bild 2) Hier war vorher nur eine Abdeckung aus Plastik. Dann ein dreifach abgekanntetes Blech für den Übergang vom Wohnraum zum Fahrerteil (Bild 1) Hier war vorher auch nur ein dünnes Plastikteil und ein Blech zur Verstärkung der Nasszelle (Bild 3). Für alle 3 Teile habe ich 36.- € bezahlt.

  

Den Grill meines Fahrzeugs habe ich noch mit selbstklebendem Chromband etwas "aufgemotzt" (Bild unten)



Es hat die ganze Nacht geregnet, aber die Temperaturen sind merklich gestiegen und so konnte ich am Nachmittag schon die ersten Knospen und auch Blumen fotografieren, die ihre Köpfe aus der Erde heraus steckten.









Mittwoch, der 23.März
6. Tag

Hier in Wolfhagen ist ein Kommen und Gehen. Das Wetter ist schon typisch "Aprilmäßig" , also mal Regen und mal Sonne, aber die Temperaturen steigen so langsam. Der Wetterbericht hat für die Ostertage einigermaßen gutes Wetter voraus gesagt. Es gibt von hier nichts nennenswert neues zu berichten. Sagen wir mal so:
Die Ruhe vor dem Sturm!
Ich werde Ostern wieder berichten, was sich sich hier so getan hat. Auf jeden Fall für Euch alle ein schönes Osterfest und fröhliches Eiersuchen....





Freitag, der 25. März (Karfreitag)
8. Tag


Richtig bescheidenes Wetter erwartet uns heute früh um 7:00 Uhr, aber unsere Hoffnung beruht auf die Vorhersage für die Ostertage, denn es wird von gutem Wetter gesprochen. Am Mittwoch nach Ostern, den 30. März haben wir ja unseren Termin bei der Firma Knocks-Motors, wo unsere Festtankgasflasche (mein Gott was für ein Wort) installiert wird. Und dann am Sonntag, den 3. April gehts dann über viele Stationen Richtung Venedig. Soll heißen, dass es dann auf dem Weg nach Venedig wieder einiges mehr zu berichten gibt.
Wir fühlen uns sauwohl sind in guter Verfassung und freuen uns jeden Tag wieder auf den nächsten. Wir haben hier in Wolfhagen auch wieder viele Bekannte getroffen und so vergeht die Zeit verhältnismäßig schnell und kurzweilig.
Naja, und zum Thema schlafen kann ich nur sagen: Hier im Wohnmobil können wir weitaus besser schlafen als zu Hause. Das haben uns auch schon viele unserer bekannten bestätigen können.
Wir melden uns am Ostersonntag wieder mit Neuigkeiten hier an gewohnter Stelle....

Sonnabend, der 26. März
9. Tag


Sondermeldung !!! Na bitte, geht doch.... Heute am 9. Tag der Reise ist es soweit. Das erste Mal konnte/mußte ich meinen Sonnenbrille benutzen, denn das Wetter hat sich rapide geändert. Nachdem es gestern und in der Nacht ununterbrochen geregnet hatte, brachte der heutige Morgen blauen Himmel und strahlenden Sonnenschein. Das hat natürlich dazu beigetragen, dass unsere Stimmung sich gebessert hat und wir nun dem Osterfest gelassen entgegen sehen.....
Am späten Nachmittag hat unser Freund Heinz noch den kleinen Baum an unserem Stellplatz österlich geschmückt.


Regina und Heinz warten auf den Osterhasen


Auch im Wohnmobil hat Regina österliche Stimmung verbreitet

Sonntag, der 27. März (Ostersonntag)
10. Tag

Grau in grau, so empfängt uns der Ostersonntag. Und zu allem Unglück fängt es auch noch an zu regnen. Aber als Heinz mit seiner Tochter gegen 10:30 Uhr seine alljährliche Osterzeremonie für die anwesenden Wohnmobilisten startete war es wieder einigermaßen trocken. In der Grillhütte verteilte Birgit die hübsch bemalten Eier und anschließend floß auch manches Osterwässerchen die Kehlen herunter....



 





Mittwoch, der 30. März
13. Tag


Frühmorgens 6:15 Uhr. Unerbittlich klingelt der Wecker und reißt uns aus den schönsten Träumen. Heute haben wir bei der Firma Knocks-Motors unseren Termin zum Einbau der Festtankgasflasche. Ein hastiges Frühstück und schon sind wir auf dem Weg ins
19 Kilometer entfernte Diemmelstadt. Natürlich sind wir überpünktlich und daher schon eine halbe Stunde vor der Zeit vor Ort. Um 8:00 Uhr begann einer der Monteure mit der Arbeit und schon um 9:20 Uhr steht unser Fahrzeug wieder fertig zur Abfahrt bereit. Na, das war ja eine schnelle Nummer....
Ein paar Fotos vom Einbau. Die neue Flasche wurde am Boden angebolzt und zusätzlich mit einem Stahlgurt abgesichert. Die Aussenbetankungsklappe wurde an der richtigen Stelle abgebracht. Die mitgelieferten Adapter für ganz Europa und ein Gasfilter waren im Preis enthalten.
Nun schnell zur nächsten Tankstelle mit LPG-Gas. Der nette Tankwart erklärte mir die einzelnen Schritte der Gasbetankung. Es ist nicht anders bzw. schwieriger als wenn man Treibstoff tankt. Wir sind zurück nach Wolfhagen gefahren und nehmen die neue Anlage das erste Mal in Betrieb....
Ich habe es so gemacht, dass ich ausser der Festtankgasflasche auch noch eine herkömmliche 11 Kg Stahlflasche als Reserve mit an Bord habe. An dieser passen auch die mitgelieferten Adapter und mit ein wenig Glück und einem kleinen Trinkgeld kann ich diese
Flasche evtl. auch füllen lassen. Auf jeden Fall weiß ich in Griechenland zwei Tankstellen wo es machbar ist.....

 
   
 
   
 

Donnerstag, der 31. März
14. Tag


Heute sind wir sehr früh aus Wolfhagen weg gefahren und haben die 133 Kilometer nach Fulda zügig zurück gelegt. Um 10:00 Uhr erreichten wir den Stellplatz, der ziemlich zentral in der Nähe der Altstadt und unterhalb des Fuldaer Doms liegt. In 50 Meter Entfernung ist ein Supermarkt, sodaß auch kein Mangel herrscht für das leibliche Wohl zu sorgen.

Stellplatzgebühr: 5.- €, Strom: 6 Stdn. 1.- €, Wasser: 5 min. 1.- €, Entsorgung: 1.- €

Ach ja, die gestern montierte neue Gasanlage habe ich auf Herz und Nieren geprüft und festgestellt, dass sich diese Investition durchaus gelohnt hat. Alle Geräte wie Heizung, Kühlschrank, Herd, Warmwasserzubereitung und Backofen funktionieren einwandfrei. Nun ist gesichert, dass wir auch im Ausland immer in der Lage sind problemlos Gas an den
LPG-Tankstellen zu bekommen.


Karte stammt von Google Maps


Der Stellplatz unterhalb des Kloster Frauenberg und in Sichtweite des Fuldaer Doms und der Altstadt


Der Dom von Fulda

Die Altstadt und der Dom sind gut fußläufig in ca. 15 Minuten zu erreichen.
Wir wollen hier nur eine Zwischenübernachtung einlegen, denn wir haben ja noch viel Zeit, bis wir uns am 22. April in Treviso mit unseren holländischen Freunden treffen wollen.
So haben wir beschlossen auf dem Weg nach Treviso viele Stellplätze zu besuchen und unsere Tagesetappen immer nur so bei max. 150 Kilometer zu halten.
Also Eile mit Weile!!!
Der Wetterbericht scheint tatsächlich recht zu behalten, denn am Nachmittag klärte es sich wirklich auf und die Sonne ließ sich mal wieder blicken. Leider hielt dieser Zustand nicht sehr lange an, denn etwas später regnete es wieder aus allen Rohren...

Freitag, der 1. April
15. Tag


April, April !!! Selbst das Wetter spielte uns heute morgen am 1. April einen Streich. Man glaubt es kaum, aber es ist tatsächlich wahr. Es hat geschneit, was im Osten Hessens zu starken Behinderungen auf den Autobahnen führte. Laufend kam im Radio Warnmeldungen und Zustandsberichte. Die Fahrzeuge die hierher auf dem Stellplatz in Fulda ankamen sahen alle sehr winterlich aus, wie in den beiden Bildern zu sehen.

 

Wir sind trotzdem nach Baunach in der Nähe von Bamberg gefahren. Für die ca. 160 Kilometer haben wir die Autobahn genommen. Zum Glück hatten wir keinerlei Behinderungen oder Staus. Hier in Baunach waren wir auch schon einmal im vorigen Jahr und es hat uns ganz gut gefallen. Hier werden wir übers kommende Wochenende bleiben.

Stellplatz Baunach: 0.- €, Strom: 8 Stunden 1.- €, Wasser und Entsorgung: 1.- €


Karte stammt von Google Maps








Der Stellplatz in Baunach (Bilder oben). In die Stadt ist es zu Fuß nur 3-5 Minuten. Preiswerte Restaurants sind zur Genüge vorhanden.

Und hier ein paar Impressionen aus Bunach
















Sonnabend, der 2. April
16. Tag


Heute wollen wir mit der Bahn einen Ausflug ins Nahe gelegene Bamberg unternehmen. Nun haben wir Erfahren, dass die Bahn zur Zeit wegen Schienenreparaturarbeiten nicht fährt.
Aber die Bahn hat einen Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet und so können wir unseren Ausflug doch noch machen. Nach dem Frühstück gehts los. Zunächst müssen wir erstmal die Bushaltestelle erkunden, denn wie wir dachten, dass der Bus vom stillgelegten Bahnhof abfährt war ein Trugschluß. Wir haben nach einigen Nachfragen die Bushatestelle doch noch gefunden und machen uns mit Bus und Bahn auf den Weg nach Bamberg.

 
Mit Bus und Bahn nach Bamberg


Über die Kettenbrücke mit vielen hundert Liebesschlössern gehts in die Fußgängerzone


Lebendiges Treiben in der Stadt und auf den vielen Märkten








Die Straßenbegrenzungen waren mit Märchenfiguren geschmückt
 















Und zum Abschluß unseres Besuchs in Bamberg gönnen wir uns noch einen Cappuccino in einem der Straßencafes

Sonntag, der 3. April
17. Tag


Wir haben gestern einen sehr schönen, sonnigen Tag in Bamberg erlebt. Heute scheint auch wieder die Sonne und wir werden einen Ruhetag einlegen.



 In einer der traditionellen Gaststätten hier in Baunach werden wir zu Mittag essen. Regina hat sich Rehbraten mit Rotkohl und Knödl und ich mir Schäufala mit Sauerkohl und Knödl ausgesucht. Hier in Franken kann man noch sehr gut und preiswert Essen.

Na so ein Schreck! Wir hatten aus Versehen die Wochentagskarte gelesen, aber heute am Sonntag war eine andere Karte aktuell und so mußten wir uns umentscheiden. Für Regina gab es Schweineländchen mit Kroketten und Salat und für mich eine viertel Ente mit Knödl und Salat. Beide Speisen waren ausgesprochen lecker.

 
Schweineländchen Ente


Montag, 4. April
18.Tag


Wetter heute durchwachsen und so beschließen wir noch einen Tag länger hier in Baunach zun bleiben. Zeit zum Wäschewaschen und anschließend Relaxen!
Ab Mittag klärte es auf und die Sonne schien mit viel Kraft alles nachzuholen, was sie in den vergangenen Tagen versäumt hatte.
Voraussichtlich werden wir uns Morgen nach Donauwörth bewegen.
 
 Allen Verwandten, Bekannten und Lesern unseres Blogs ein Frühlingsgruß aus Baunach (Franken)
Heute sitze ich mit freiem Oberkörper in der Sonne, die schon ordentlich Kraft hat. (Vorglühen auf Griechenland)

Dienstag, der 5. April
19. Tag


Kurz nach dem Frühstück verlassen wir Baunach. Wir haben uns 3 Plätze ausgesucht die für heute in Frage kommen. 1.Donauwörth, 2. Roth, 3. Abendorf. Bei Feucht geraten wir in einen großen Stau mit Vollsperrung der Autobahn. Das hat uns gut eine Stunde gekostet.


Stau mit Vollsperrung der Autobahn bei Feucht

Da wir nun sowieso die Autobahn verlassen müssen, beschließe ich quer Beet über kleine Landstraßen Abendorf zu erreichen.


Karte von Google Maps

Zu unserer großen Überraschung entpuppte sich der Stellplatz als ausgesprochen gut. Sehr sauber an einem kleinen Badeweiher gelegen mit Strom (8 Stecker) Wasser, Entsorgung und einer Kaffetaste für 1 Liter Wasser gratis zum Kaffeekochen. Immer wieder stelle ich fest, dass die etwas abseits gelegenen Stellplätze überraschen gut und preiswert sind. 50 Meter weiter eine große Bäckerei wo man auch preiswerten Mittagstisch bekommen kann.

Stellplatz: 0.- €, Wasser: 100 lt. 1.- €, Strom: 8 Stunden 1.- €, Entsorgung: 0.- €, Kaffeetaste für 1 Liter Wasser gratis


Der schöne Stellplatz direkt an einem Badeweiher

 
Sehr saubere und gute VE Möglichkeit

Am Nachmittag gönnen wir uns ein "Riesenstück" Erdbeertorte mit Schlagsahne. Manchmal braucht man das..... und sowieso : Man gönnt sich ja sonst nicht viel.....




Mittwoch, der 6. April
20. Tag


Die heutige Etappe führt uns zunächst von Abenberg nach Donauwörth. Hier aber herrschte das absolute Chaos, denn alle ca. 25 Stellplätze für Wohnmobile waren von PKWs besetzt worden. " Mitarbeiter des Ordnungsamtes waren fleißig am Knöllchen verteilen. Na, das hat sich aber für die Stadt gelohnt.
Nach einem kleinen zweiten Frühstück fuhren wir weiter zum "Freistaat Sulzemoos".


Karte von Google Maps

Hier haben mehrere Womo-Firmen ihre Fahrzeuge stehen. Also, gefühlt stehen hier tausende Wohnmobile aller Größen, Farben und Preisklassen. Soweit das Auge reicht nichts als Wohnmobile bzw. Camping-Anhänger. Unglaublich.....

Stellplatz Sulzemoos: 0.- €, Strom: 1 KW= 0,50 €, Wasser und VE: 0.- €


Soweit das Auge reicht Campingfahrzeuge aller Art


Hier ein Blick auf den Stellplatz

Wir werden bis zum Freitag hier in Sulzemoos bleiben und dann nach München-Unterhaching fahren, wo wir mit einem Freund zum Mittagessen beim Chinesen verabredet sind. Diesen Freund kenne ich schon seit Jahren aus dem Internet und nun werden wir uns das erste Mal persönlich begegnen. Er hat mir in den letzten Jahren vieles was das Internet betrifft beigebracht und ihm ist es unter anderem zu verdanken, dass ich diese Webseite kreieren konnte.....
Nach dem Treffen am Freitag werden wir für einige Tage nach Marquartstein fahren und uns solange dort aufhalten bis wir dann über versch. Stellplätze nach Treviso weiterfahren, wo wir unsere holländischen Freunde treffen werden, um zusammen dann Griechenland zu besuchen. Aber dazu zu gegebener Zeit mehr.....

Freitag, der 8. April
22. Tag


Regen, Regen, Regen. Die ganze Nacht hat es wieder geregnet. Seitdem wir vor fast 3 Wochen die Reise begonnen haben sind wir wahrlich wettermäßig nicht grade verwöhnt worden. Die wenigen warmen Sonnentage konnten wir an einer Hand abzählen. Aber, es ist Licht am Ende des Tunnels zu sehen, denn bald, in ca. 2 Wochen heißt es:
"Griechenland wir kommen"

Nach dem Frühstück lassen wir uns viel Zeit da es ja nur ca. 45 Kilometer  nach Unterhaching sind. Wir sind ja erst um 12:30 Uhr dort mit unserem Freund verabredet, um zusammen im Restaurant Ho zu Mittag zu essen. Wie schon oben beschrieben kenne ich den Freund schon jahrelang aus dem Internet und nun werden wir uns das erste Mal persönlich kennen lernen. Er hat mir in den vergangenen Jahren immer wieder geholfen verschiedene Dinge im Internet verstehen zu lernen und hat mir natürlich auch viele Tipps und Tricks verraten. Er hat mich sozusagen "Internetfit" gemacht und so konnte ich unter anderem auch diese, meine Homepage selber designen und war nicht auf vorgefertigte Vorlagen angewiesen.
Nach unserem gemeinsamen Essen werden wir nach Marquartstein südlich des Chiemsees weiterfahren und uns dort für einige Tage einrichten. Hier in Marquartstein stehen wir bei einem Sternehotel dem Weßner Hof mit eigener Viehhaltung. Es sind hier 5 Stellplätze für Wohnmobile eingerichtet. In den letzten beiden Jahren waren wir immer kurz hier zu Gast und haben uns immer sehr wohl gefühlt. Für uns also ein idealer Platz um noch ein paar Tage in Ruhe zu genießen, bevor es dann über Mittenwald und den Zirler Berg nach Südtirol geht. Hier werden wir noch 2-3 Plätze anfahren bevor wir uns am 22. April in Treviso mit unseren holländischen Freunden treffen und dann von dort aus gemeinsan die nächsten Wochen bzw. Monate zusammen in Griechenland zu erleben.

Stellplatz Marquartstein: 5.- € pro Tag inkl. Strom, Wasser und VE. Ein kleiner Sanitärraum steht ebenfalls kostenlos zur Verfügung.


Karte von Google Maps

Alles hat wie vorausgesagt geklappt. Das Treffen und Essen mit unserem Freund in Unterhaching, sowie das persönliche Kennenlernen mit ihm war sehr schön. Danach fuhren wir weiter und erreichen bei strömenden Regen Marquartstein gegen 16:00 Uhr und richten uns für die nächsten Tage häuslich ein. Wir hoffen, dass sich das Wetter in den nächsten Tagen wesentlich bessern wird und werden diesbezüglich berichten. Auf Grund des trüben Wetters werde ich Fotos von hier nachliefern, sobald sich besseres "Fotowetter" einstellt hat.


Das schöne Hotel Weßner Hof. Hier hat der Chef einen kleinen, aber sehr guten Stellplatz eingerichtet.

Sonnabend, der 9. April
23. Tag


Die Hoffnung auf Wetterbesserung hat sich nicht erfüllt, im Gegenteil es wurde immer schlimmer. Seit gestern regnete es ununterbrochen die ganze Nacht durch und auch jetzt am Sonnabend früh um 9:00 Uhr gießt es weiter in Strömen. Wir können kaum das Womo verlassen, weil der Boden den Regen kaum noch aufnehmen kann. Die Wolken hängen tief in den Bergen und "Licht am Ende des Tunnels" ist im Moment noch nicht zu sehen.
Dazu kommt, dass das kleine Toilettenhäuschen durch einn Wasserrohrbruch lahmgelegt wurde und wir nun auch nicht entsorgen und auch kein Wasser bunkern können
. Wir überlegen unseren ursprünglichen Plan zu ändern und schon am Montag weiter nach Österreich zu fahren und damit unserem Ziel Venedig wieder ein Stück näher zu kommen und evtl. auch eine Wetterbesserung zu erfahren....


Der Boden kann das ganze Wasser kaum noch aufnehmen, dass aus den tief hängenden Wolken fällt....



Es ist wirklich wahr, aber gegen 14:00 Uhr hat es tatsächlich aufgehört zu regnen. Es ist zwar immer noch trübe, aber auf jeden Fall trocknet es langsam ab. Ich habe die
Gelegenheit genutzt und das ganze Wohnmobil von aussen gereinigt. Jeder weiß ja, wie nach ca. 150 kilometer Regenfahrt
so ein Fahrzeug aussieht. Nun glänzt er wieder bis zur nächsten Regenfahrt....

 
Diese beiden gehören zu einer Herde von ca. 12 Ziegen die hier am Hotel Weßner Hof zuhause sind


Fast über Nacht tragen die Pflaumenbäume schöne Blüten

Sonntag, der 10. April
24. Tag


In der Nacht hat es endlich aufgehört zu regnen und so sehen wir die umliegenden Berge heute zum ersten Mal "fast" ohne Wolken bis zum Gipfel
. Laut Wetterbericht soll später sogar zeitweise die Sonne aus den Wolken schauen. Ganz oben auf den Bergen liegt allerdings immer noch Schnee.






Selbst die Kühe, die in den vergangenen Tagen nicht aus dem Stall kamen (vielleicht hatte der Bauer Sorge, dass die Milch zu verwässert wird) genießen jetzt das frische Grün.








Bayrische Postkartenidylle


Hier sieht man deutlich, dass auf den Gipfeln der Chiemgauer Alpen immer noch reichlich Schnee liegt. (links oben im Bild)

Ich hatte mir in Sulzemoos noch eine Aussenklappe besorgt, denn die mickrige kleine schwarze Gummiklappe für den Gas-Aussenanschluß war nicht grade der Brüller. Ich finde mit der neuen Klappe habe ich das Womo ein wenig optisch aufgewertet.

 

Gestern am späten Abend haben wir noch die Nachricht erhalten, dass sich unsere holländischen Freunde nun auch von Leeuwarden (NL) auf den Weg gemacht haben. Wir werden uns, so der Plan, am 22. April in Treviso treffen.
Ansonsten werden wir diesen Sonntag in aller Ruhe und mit einem guten Essen verbringen.


Montag, der 11. April
25. Tag


Hallo, wer sagst denn. Ich traute meinen Augen nicht, denn dieser Montagmorgen überraschte uns mit strahlend blauem Himmel. Nun sieht die Welt und damit auch die umliegende Landschaft gleich ganz anders aus. Wir haben für heute einen Putz- und Waschtag eingelegt, denn bei diesem Sonnenschein und ein wenig Wind ist die Wäsche ruck,zuck trocken, und anschließend wird relaxt. Wer weiß wie lange uns dieses schöne Wetter die Treue hält....



Ich kann mich garnicht an den folgenden Motiven sattsehen und deshalb sei mir verziehen, dass ich immer wieder solche Bilder hier zur Ansicht bringe.








Unser Wohnmobil hat es dieser Kuh, die wir "Lisa" getauft haben, angetan. Sie stand ewig bewegungslos da und starte auf das Womo.






Es ist wirklich ein kleines Paradies hier in Marquartstein am Weßner Hof. Jedem, der mal  in der Nähe ist, kann ich nur raten hier einmal Station zu machen.



Am Nachmittag ist relaxen bei strahlendem Sonnenschein angesagt. Hoffentlich hält sich dieses Wetter noch ein paar Tage....

Dienstag, der 12. April
26. Tag


Wie gestern Abend vorausgesagt ist das Wetter heute morgen durchwachsen, aber mit deutlich mehr Sonnenanteilen. Wir sind an Überlegen wann wir hier in Marquartstein die Segel streichen um weiter zu fahren. Es soll so langsam über die Alpen gehen, wobei wir aber noch Zeit haben und einige Plätze auf dem Weg nach Venedig besuchen möchten.
Der Plan ist es auf den nächsten Etappen über das österreichische Fischl (Gasthof Rieder) weiter nach Sterzing oder Bozen fahren. Das heißt, das wir in Österreich einmal übernachten werden. Wie gesagt, wir haben ja noch Zeit und wollen auf den folgenden Etappen die Autobahn meiden und die alte Brennerstraße am Fluß Etsch parallel zur Autobahn benutzen.


Karte von Google Maps

Wir haben beschloßen, dass wir am morgigen Mittwoch nach Fischl (A) weiterfahren und dort auf dem Stellplatz beim Gasthof Rieder übernachten. Weiter geht es dann in kleinen Etappen bis Belluno, wo wir am Sonnabend den schönen Markt besuchen wollen. Hier hatte es uns im vorigen Jahr so gut gefallen, dass wir noch einmal diese schöne Stadt an der Piave besuchen möchten.


Mittwoch, der 13. April
27. Tag


Es ist alles ganz anders gekommen als geplant. Wir sind am frühen Morgen gestartet und sind auf der Landstraße Richtung Jenbach-Fischl durch eine wundervolle Landschaft gefahren. Auf dieser Fahrt hatten wir ständig die schneebedeckten Gipfel der Alpen vor Augen. Unser ursprünglicher Plan nur bis Fischl zu fahren wurde also nichts. Die heutige Etappe endete letztendlich nach ca. 280 Kilometer in Neumarkt-Auer in Südtirol.


Karte von Google Maps




In Österreich war erst einmal Einkauf bei Hofer, dem österreichischen Aldi angesagt.



Um 10:00 Uhr haben wir schon die Gaststätte Rieder in Fischl erreicht. Das war uns aber viel zu früh um schon Feierabend zu machen und so fuhren wir weiter Richtung Südtirol. Auf der alten Brennerstraße war ziemlich viel Verkehr und ab und zu auch "Stop and Go".
Also hatte ich schnell die Nase voll und fuhr dann ab Insbruck auf die Autobahn. Über den Brenner ging es dann zügig an Sterzing und Bozen vorbei bis Neumarkt-Auer. Die 17.- € Mautgebühr war mir diese Fahrt wert und so erreichten wir nach einer kleinen Pause an der Europabrücke gegen 13:30 Neumarkt.


Kleine Pause auf der Autobahn Raststätte Europabrücke

Der kleine Parkplatz an der Eishalle von Neumarkt bot unter anderem auch kostenloses WLAN.



Auf dem Parkplatz des Eisstadion machten auch drei italienische Womos Station. Das Wetter ist wie auf den Bildern sieht weiterhin sehr schön und man merkt auch an der Natur das man doch schon ziemlich weit südlich ist. Wir werden hier Übernachten und Morgen weiterfahren.
In der Eishalle fand am späten Nachmittag ein Jugend Eishockey-Turnier statt. Die Kleinen kämpften wie die Großen. Hier ein paar Bilder













Donnerstag, der 14. April
28. Tag


Heute geht es die ca. 115 Kilometer über Trient nach Feltre. Hier waren wir auch schon im vergangenen Jahr. Es ist ein sauberer, ruhiger Stellplatz der von einem Wohnmobil Club betrieben wird.

Stellplatz: 0.- €, Wasser und Entsorgung kostenlos, kein Strom, Wlan ist kostenlos.



Karte von Google Maps

In diesem Jahr gibt es hier neuerdings auch kostenloses WLAN, was aber nur bedingt funktionierte. Es reichte zwar um Emails abzurufen aber leider nicht um meinen Bericht zu aktualisieren. Auf dem Weg nach Feltre sind die folgenden drei Bilder von der beeindruckenden Landschaft entstanden.










Nach ca. 2 Stunden und 123 Kilopmeter haben wir den schönen Stellplatz in Feltre erreicht.







Mit Händen und Füßen haben wir uns mit dem Platzwart verständigen können. Von ihm haben wir allerhand Informationsmaterial teilweise auch in deutscher Sprache bekommen.

Freitag, der 15. April
29. Tag


Das Wetter bleibt gleichbleibend schön. Überall blüht es und die Natur zeigt sich von der schönsten Seite.



Das ist der Baum von die folgende Blüte stammt




Hier inn Feltre ist mir wieder aufgefallen, dass es überall solche Fahrradstationen gibt, wo man kostenlos ein Fahrrad ausleihen kann und an der nächsten Stelle bzw. seinem Ziel wieder abgeben kann.



Heute ist hier in Feltre Markttag und das lassen wir uns natürlich nicht entgehen und machen uns auf den Weg in die Altstadt. Ich muss schon sagen, einen so großen Markt hätte ich hier nicht erwartet.











Der Fischstand mit frisch fritiertem Fisch war natürlich für uns ein "gefundenes Fressen".



Und hier packt Regina den Stier bei den berühmten Hörnern.


Aktuelle Information über die Grenzübergänge
Deutschland-Österreich (Übergang Kössen) und Österreich-Italien (Übergang Brenner)
An beiden Grenzen waren keine Auffälligkeiten, weder auf der Einreise- noch auf der Ausreiseseite zu sehen. Keine Polizei, kein Zoll, kein Militär und keine Kontrollen.
 

Sonnabend, der 16. April
30. Tag

Unsere leckeren Brot- und Kekskrümmel haben sich in den vergangenen Tagen bei den Tauben herumgesprochen. Waren es Anfangs nur 4 - 5 Tauben, so erhöhte sich die Anzahl von Tag zu Tag und zu einer bestimmten Zeit kam die ganze Bande angeflogen und verlangte nach Nahrung, die wir auch gerne gaben. So entstanden die folgenden Fotos. Also, noch einmal bemerkt, wir sind noch nicht in Venedig am Markusplatz sondern immer noch in Feltre....


















Hier in Feltre habe ich endlich ein Internet-Cafe gefunden und so konnte ich die Bilder heute hochladen und den Bericht aktualisieren. Wir werden noch bis zum kommenden Donnerstag hier in Feltre bleiben und uns dann auf den Weg nach Treviso machen, wo wir am Freitag, den 22. April unsere holländischen Freunde treffen werden.

Sonntag, der 17. April
31. Tag


Heute ist der Himmel bedeckt und wir machen einen sonntäglichen Spaziergang. Dabei entstanden die folgenden Fotos.





Dieser kleine Fluß fließt direkt am Stellplatz vorbei. Im Hintergrung der beiden Bilder oben die Belluner Dolomiten

Wir sehen auch hier wieder, dass die Natur sehr viel weiter als in Deutschland ist.















Zufällig geraten wir in der Altstadt von Feltre auf einen Handwerkermarkt.






Plötzlich am Nachmittag die große Überraschung. Unsere Freunde Janni und Theo aus Holland haben unsere Reise bis hierher verfolgt und sind nun auch nach Feltre gekommen. Das war ein Wiedersehen nach 10 Monaten. Nun werden wir hier noch einige Tage verbringen bevor es weiter nach Treviso geht.




Montag, der 18. April
32. Tag


Am Vormittag schien die Sonne bei +23 °C. Aber dann, gegen 14:00 Uhr entlud sich ein Gewitter, dass ich so schon seit Jahren nicht mehr erlebt hatte. Wir hatten uns grade zu einem Mittagsschläfchen hingelegt, als es fürchlerlich krachte und ich beinahe aus der Koje fiel. Dann ging es richtig los. Kieselsteingroße Hagelkörner knallten auf das Dach, es war ohrenbetäubend und beinahe angsteinjagend. Das Donnern des Gewitters hört sich hier in den Bergen doppelt so schlimm an wie bei uns im Norden. So schnell wie das Gewitter gekommen war, war es auch wieder vorbei und Theo nutzte die Gelegenheit des starken Regens um sein nasses Wohnmobil vom Reisestaub zu reinigen.






Später am Tage machten wir noch einen gemeinsamen Spaziergang durch die Altstadt und in einem der vielen Straßencafes machte wir eine kleine Pause bei einem Cappuccino.





Regina mit Skilly dem Hund unserer Freunde. Diesen Hund hatte Theo vor Jahren aus Griechenland mitgenommen.

Am Abend ging es dann wieder los. Drei Stunden lang krachte und blitzte es ununterbrochen. Die Hagelkörner knallten dermaßen laut auf das Dach, dass man sich kaum noch unterhalten konnte. Vor allen Dingen hatte ich Angst, dass meiner neuen HEKI ein Schaden zugefügt werden könnte, aber alles ist gut gegangen und alles heil geblieben.

Dienstag, der 19. April
33. Tag


Heute morgen sieht die Welt schon wieder gant anders aus. Der Himmel ist zwar bewölkt, aber nicht mehr mit den schwarzen Gewitterwolken. Es hat sich auch etwas abgekühlt und die Heizung mußte herhalten um das Wohnmobil etwas auf Teperatur zu bringen. Während ich das hier schreibe klärt es sich allmählich auf und evtl. wird es doch noch ein schöner Tag.


Es klärt so langsam auf und wurde später ein sehr schöner Tag



 
Es ist jetzt 11:20 Uhr und ich sitze wieder in dem kleinen Cafe, wo mir der Internet Zugriff gewährt wird und lade die Bilder und den Text der letzten Tage hoch. Wahrscheinlich bin ich erst wieder Online wenn ich am Sonntag auf der Fähre bin. Bis dahin also Geduld...

Heute ist Einpacken und klar Schiff machen angesagt, denn Morgen früh wollen wir nach Treviso weiterfahren, wo wir uns bis Sonnabend aufhalten wollen, bevor es dann am Sonnabend Nachmittag die letzten ca. 30 Kilometer zum Abfahrtshafen nach Venedig geht.


Karte von Google Maps


Mittwoch, der 20.April
34. Tag


Wir sind nach nur 68 Kilometer gut in Treviso angekommen und haben die Fahrt durch die schöne Landschaft genossen. Unterwegs haben wir noch unsere Gasvorräte aufgefüllt, was ja nun dank unserer neuen Festtankgasflasche keine Schwierigkeiten mehr bereitet, da wir an "fast" allen Tankstellen mit LPG-Gas "nachladen" können. Aber, aufgepasst.... alle italienischen Tankstellen füllen die Festgasflaschen nicht. Wir aber haben beim zweiten Versuch Glück gehabt und den Liter Gas für 0,48 € bekommen.
Der Stellplatz in Treviso liegt neben einem Stadion und einer Eisenbahnlinie. Für Leute die unter
Lärmbelästigung durch fahrende Züge leiden ist dieser Platz nicht das richtige. Wir sind da schmerzfrei und geniessen die Tage hier in Treviso.


Stellplatzgebühr: 0.- €, Wasser und Entsorgung 0.- €


Gut in Treviso angekommen: Von links Skilly, Regina, Theo und Janni


Theos schöner, einem Smart nachempfundenen Anhänger, genannt "Theos Wunderkiste"


Freitag, der 22. April
36. Tag


Nachts geht das Therometer bis auf +4 °C herunter, aber am Tage haben wir hochsomerliche Teperaturen bis +26 °C. Das nutzen wir natürlich zum Sonnenbaden reichlich aus. Ansonsten unternehmen wir Spaziergänge in die Altstadt von Treviso und vertrödeln so die Zeit.


Sonnenbaden in Treviso


Relaxen in der Sonne



Einige Bilder aus der Stadt






Im Moment herscht in Treviso eine große Rattenplage. Alle ca. 50 Meter hat man solche Rattenfallen aufgestellt.

Morgen am Sonnabend ist Markttag in Treviso und das wollen wir uns natürlich nicht entgehen lassen.
Am Nachmittag werden wir uns dann die ca. 32 Kilometer nach Venedig begeben und im neuen Hafen von Fusina auf unsere Einschiffung warten.

Sonnabend, der 23. April
37. Tag


Wir haben am morgen noch den Markt in Treviso besucht und sind dann weiter nach Venedig gefahren.



Auf dem Parkplatz an der Schiffsanlegestelle in Venedig darf man nicht Übernachten und der Campingplatz nebenan verlangte pro Womo mit 2 Personen 34,00 €. Daswar uns dann doch ein wenig zuviel und so suchten wir uns etwas außerhalb einen freien Stellplatz. Zu meiner Überraschung bekam ich hier sogar gratis Internetzugang und so kann ich diesen Bericht jetzt aktualisieren.


Hier standen wir sehr gut mit freiem Internet Zugang

Morgen früh werden wir dann die paar Kilometer nach Fusina zur Abfahrtsstelle unserer Fähre, der Olympic-Champion fahren um dann, laut Fahrplan um 12:00 Uhr pünktlich abzulegen.


Karte von Google Maps

Griechenland wir kommen.....
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