Jonnys Reisebericht 2015
Teil 3

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Freitag, der 29. Mai
70. Tag

Wir haben uns nun bei der Firma Zampetas in Thessaloniki den nötigen
Adapter besorgt, mit genügend Gas versorgt und können die nächsten
Wochen unbesorgt und ohne Angst, dass unser Kühlschrank nicht arbeitet,
die Reise fortsetzen.




Die Firma Zampetas, in der fast alle Mitarbeiter deutsch sprechen, gibt sich alle
Mühe Kundenwünsche zur Zufriedenheit auszuführen.



Heute, am Freitag, bleiben wir noch in Thessaloniki und legen einen Ruhetag ein,
auch um den ganzen Rummel um das Besorgen des Gases abzuschütteln. Das
Wetter hat sich rapide verschlechtert, es ist kalt geworden. Heute Morgen
um 9.00 Uhr hatten wir nur 16.2 Grad und dichte Bewölkung. Zum ersten
Mal seit langer Zeit hatte ich mal wieder eine wärmende Jacke an....

Wir haben geplant, am morgigen Sonnabend, bei hoffentlich wieder besserem
Wetter, um Thessaloniki herum in Richtung Athen zu fahren und hier einige
schöne Plätze an der Ostküste der Ägäis zu besuchen.
Unseren eigentlichen Plan, auf den Mittelfinger von Chakidiki zu Fahren
und dort evtl. die Österreicher Ingrid und Walter noch einmal zu treffen
haben wir aufgegeben.


Sonnabend, der 30. Mai
71. Tag

An diesem Wochenende, also eine Woche später als in Deutschland feiern
 die Griechen ihr Pfingstfest. Man sieht überall die Vorbereitungen zu diesem
Fest. Früh am Morgen verlassen wir Thessaloniki und machen uns auf den Weg
an die Ostküste des Ägäischen Meeres. Die Höllenfahrt durch Thessaloniki
haben wir schadlos überstanden. An einer Kreuzung konnte ich einen der
seltenen Parklücken ergattern. Auf der anderen Seite der Straße hatten wir die
Sonnenschrme eines Marktes gesehen, der natürlich ein Anziehungspunkt war.



Also, ich habe ja schon einiges im Leben gesehe, aber ca. 120 Fischstände,
einer appetitlicher dekoriert als der nächste, dass war die absolute Krönung.





Auch die anschließenden, ebenfalls hübsch aufgebauten Obststände waren etwas
für Augen und Magen. So wie bei den Fischständen, so auch beim Obst schlugen
wir kräftig zu.



Auf der Weiterfahrt entdeckten wir zur rechten den "OLYMP" mit seiner
schneebedeckten Kuppel. In der griecBerghischen Mythologie wird der 2918 Meter hohe
Berg auch als Berg  der Götter bezeichnet.





Auch dieses außergewöhnliche Haus, mit tausenden von Muscheln bedeckt, war
natürlich einen Fotostop wert.







Kurz vor unserem heutigen Ziel "Platys Ammos" bekammen wir das Meer zu Gesicht.
(Bild unten)
Das Wetter spielte seit heute auch wieder mit, sodaß der erste Weg zum Strand und
ins Wasser ging. Immerhin hatten wir eine stramme Fahrt von 273 Kilometern
Landstraße mit vielen unvorher gesehenen Hindernissen (Straßensperren usw.)
hinter uns.





Und das ist der Stellplatz mit seinen schönen Ausblicken an dem wir uns für
heute einquartiert haben (Bilder unten)







Zum Abschluß dieses schönen Tages gönnen wir uns ein opulentes Mahl, bestehend
aus ausgezeichnet gegrillten Fischen, griech. Salat mit Fetakäse und zum Verdauen
einen ? großen Ouzo, der mit 4 verschiedenen kleinen Spetialitäten serviert wurde.
Lecker !





Mit diesem schönen Sonnenuntergang endet dieser ereignissreiche Tag

Sonntag, der 31. Mai
72. Tag


Sehr früh (6.30 Uhr) haben wir uns auf den Weg nach Agiokambos gemacht und
unterwegs diesen Sonnenaufgang erlebt....





....und etwas später sahen wir diesen schönen Ausblick auf denThermaischen Golf.



Schon nach ca. 30 Kilometer erreichten wir unseren nächsten Stellplatz direkt am
Meer. Hier, in absoluter Ruhe und inmitten der Natur wollen wir einige Tage
bleiben. Der hübsche Hund des deutschen Nachbarn aus Augsburg begrüßte uns
und bekam natürlich sofort ein Snacky.







Es gab hier ein Wasserschlauch, der kontinuierlich Süßwasser lieferte und die wilden
Bumen in der Nähe, lockten immer wieder verschiedene Insekten an.















Durch lautes Glockenbimmeln kündigte sich am Nachmittag eine Ziegenherde an





Ohne das der Wind auffrischte entwickelten sich heute schöne Wellen. Nun machte
das Baden den richtigen Spaß....





Die beiden Bilder (unten) entstanden am letzten Abend....





....und am nächsten Morgen um 5.30 Uhr erhebt sich allmählich die Sonne aus
dem Meer



Mittwoch, der 3. Juni
75. Tag


Wir haben diesen schönen Strand heute am frühen morgen verlassen. Wir hatten hier
Kontakt zu einigen deutschen Womobesatzungen und so konnte man sich
über verschiedene Dinge austauschen. Es sind heute immerhin ca. 140 Kilometer
  zu unserem heutigen Ziel, den Meteora Klöstern zu bewältigen und
man weiß nicht wie die Straßenverhältnisse sein werden.....

Wir sind gut voran gekommen und waren schon um 11.30 Uhr nach 139 Kilometer
am Ziel des heutigen Tages auf dem Stellplatz bei der Pension Arsenis bei
den Meteora Klöstern.



Unser Stellplatz bei der Pension Arsenis. Von hier aus hat man einen schönen
Blick ins Tal und nach Kalabaka







Wir sind nach einer kleinen Pause und der Besichtigung eines Klosters doch noch
weiter gefahren um am morgigen Tag nicht mehr so viele Kilometer bis zum Meer
bei Preveza zu haben.

Diese ca. 110 Kilometer von Meteora zum Pambotis See
hatten es in sich. Es war eine sehr anspruchsvolle Fahrt durch das
Ahtamano Gebirge mit unendlich vielen Kurven und Serpentinen.
 Kurz gesagt es war eine fahrerische Meisterleistung die mir allerhand abverlangte
und die ich auch nicht jeden Tag erleben möchte.
 
Nach dieser anstrengenden Fahrt war ich froh einen schönen Übernachtungsplatz
am Nordufer des Pambotis-Sees in der Nähe von Ioannina gefunden zu haben
 (2 Bilder unten)





Am gegenüberliegenden Südufer liegt die Stadt Ionnina (Bild unten)



Mittwoch, der 4. Juni
76. Tag


Wir hatten eine schöne, entspannte Fahrt von Ioannina nach Mitikas an der Adria

Wie gut, dass wir gestern schon die anspruchsvolle Fahrt durch das Gebirge
hinter uns gebracht haben. Heute haben wir ganz entspannt auf guten Straßen
die 131 Kiulometer nach Mitikas und damit wieder endlich ans Meer geschaft.
Nun sind wir wieder an der Adria und ein sehr schöner Strand, den wir fast ganz
alleine für uns haben.
 Nachdem wir unterwegs in Preveza bei LIDL unsere Vorräte aufgefüllt hatten,
können wir nun hier einige Tage bleiben und das Strandleben bei wunderbarem
Wetter genießen.





Und hier unser Standort vom Wasser aus gesehen (unten)



Am späten Nachmittag kündigte sich eine Gewitterwolke an, die jedoch an uns
vorüber zog....



...dennoch wurde es ziemlich dunkel, als die Sonne verdeckt wurde.



Später jedoch klärte es sich wieder auf und mit dem Blick auf eine wunderbare Wolkenzeichnung erlebten wir einen schönen Abend, denn wir beobachteten wie
die Sonne nach einem langen "Arbeitstag" langsam im Meer versank.
(3 Bilder unten)

Welch ein erhabener Anblick.







Das Panoramafoto (unten) habe ich aus aus 5 Hochkantfotos erstellt
Panoramabild (unten) vergrößern, klick das Bild



Freitag, der 5. Juni
77. Tag


Heute ist seit fast 4 Wochen hier in Griechenland der erste Tag an dem die Sonne
nicht scheint und die Wolken die Vorherrschaft übernommen haben. Trotzdem
ist es sehr warm, fast drückend, denn auch die leichte Briese die normalerweise
hier am Meer immer herrscht ist heute ausgeblieben....



Vormittags bewölkt, aber dann am Nachmittag.....



....hat sich die Sonne doch wieder durchgesetzt und mit einer Pfanne Hähnchenfleisch
mit Salat und Weißbrot endet auch dieser Tag wieder sehr schön.





Auch dieser Tag verabschiedet sich mit einem wunderschönen Sonnenuntergang

Sonnabend, der 6. Juni
78. Tag


Wir sind heute sehr früh aufgebrochen um schnell die 31 Kilometer an den
Agia Sotira Strand in der Nähe von Vonitsa zu fahren. Um Vonitsa z,u erreichen
mußten wir bei Preveza einen Unterwasser Tunnel durchfahren.
Hier fanden wir wieder
eine der schönen "Traumbuchten" vor. Eingerahmt von bewaldeten Felsen rechts und
links liegt diese schön geschützte Bucht vor uns. Wir haben uns gleich heimisch gefühlt.
Dieses Panoramabild habe ich aus 7 Hochkantfotos erstellt um die ganze Bucht
zu zeigen. (Bild unten)

Panoramabild vergrößern:
 Klick auf das Bild




Auf einer Wiese, die bis ans Wasser reichte
ließen wir uns häuslich nieder.
Der Agia Sotira Strand liegt am Amvrakischen Golf, eine Lagune, die durch eine
Meerenge vom Ionischen Meer abgetrennt ist.









Hier in dieser "Traumbucht" fanden wir ein schönes Plätzchen für die nächsten
 Tage (Bilder oben)
Delphine gibts hier zwar nicht, aber andere komische Fische (2 Bilder unten)









Die rechte Seitenbegrenzung der Bucht (oben) und die linke Begrenzung (unten)





Immer wieder faszinieren mich die abendlichen Sonnenuntergänge und die
Wolkenbildungen. Die beiden Bilder unten zeigen sie Situation um 19.30 Uhr und
später die untergehende Sonne gegen 20.30 Uhr






Später am Abend, so gegen 22.00 Uhr entlud sich noch ein kräftiges Gewitter,
dass eine reine frische Luft zur Folge hatte.....

Dienstag, der 9. Juni
81. Tag

Wir haben hier in Agia Sotira einen sehr netten Griechen kennen gelernt, der auch
alleine mit seinem Womo unterwegs ist. Er spricht perfekt deutsch, weil er jeweils
6 Monate in Deutschland und die anderen 6 Monate in Griechenland
unterwegs ist. Wir haben sofort Freundschaft geschlossen und haben beschlossen
die nächsten Tage zu verschiedenen anderen Plätzen , die er genau kennt, zu fahren.
Sein Name ist "Kostas" und wir haben viel Spaß miteinander....





Wir haben heute Agia Sotira nach 4 Tagen verlassen und sind auf die Insel Levkas
zu LIDL gefahren um Voräte zu bunkern. Vorher fuhren wir noch zu einem
parkähnlichen Stellplatz um Wasser zu bunkern.



Vonitsa der nächst größere Ort mit seinem alten Castel auf dem Hügel



An diesem schönen Brunnen haben wir frisches Trinkwasser bekommen.



Und wie üblich fand sich auch gleich ein Hund ein, der natürlich von Regina
sein Leckerchen bekam....


 Dann ging es weiter zu einem Zwischenstopnach Paleros.
Paleros ist eine lebendige kleine Hafenstadt.











In Paleros haben wir uns erstmal einen schmackhaften Pita-Giros `reingezogen,
bevor es weiter nach Mytikas ging.

In Mytikas fanden wir einen Übernachtungsplatz direkt im Hafen. Hier gibt es
immer was zu sehen und Kostas versucht krampfhaft einen Fisch zu fangen.
Aber mein "Petri Heil" an ihn nützte auch nichts. Kein Fisch in Sicht.



Kein Anglerglück im Hafen von Mytikas



Hier fanden wir einen Platz zum Übernachten



Kleiner Bummel durch das typisch griechische Dorf




Mittwoch, der 10. Juni
82. Tag


Entgegen der angekündigten Planung (unten) treiben wir uns immer noch zwischen
Igoumenitsa und Patras herum. "Unser Grieche" Kostas will uns noch ein paar
schöne Strandplätze zeigen. Wir sind gespannt wohin es heute geht....

Nachdem wir uns den Strand von Nikolaos angesehen haben, er hat uns nicht
gefallen, beschliessen wir noch einmal zurück nach Vonitsa zu fahren.
Hier hatten wir nur Wasser gebunkert, waren aber schon gestern
sehr angetan von diesem schönen Platz. Wie gut, dass wir hierher zurück
gekehrt sind, denn dieser Platz ist nicht mit Gold aufzuwiegen, wie die
Bilder zeigen werden.



Kaum angekommen, zieht sich unser Kostas erstmal sein 2. Frühstück rein.



Hier stehen wir wunderbar direkt am Wasser



Er beobachtet ganz genau was wir hier treiben.....



Eine ruhige Ankerbucht für Segler und ein tolles Segelrevier.



Eine schöne, aus Felssteinen gefertigte Brücke führt zu einer kleinen Insel
mit einer Kapelle




Unser Platz vom Wasser aus gesehen



Diese Kuh ließ sich durch uns überhaupt nicht stören



Auch wenn es einigen von Euch langsam langweilig wird, ich muß einfach auch
 heute wieder den Tag mit einem sehr schönen Sonnenuntergang beenden.








Donnerstag, der 11. Juni
83. Tag

Wir werden uns in den nächsten Tagen so langsam nach Nordwesten in
Richtung Ioumenitsa "vorarbeiten" und dabei noch einige schöne Strandplätze
besuchen, bevor es dann Ende Juni über die Grenze nach Albanien geht. Für einige
Tage wird uns unser Kostas noch begleiten, bevor es nach Albanien geht.

Wir sind heute wieder ein Stück nordwärts gerollt und haben zusammen mit Kostas
nocheinmal den schönen Strand von dem zweiten Mitikas, nördlich von Preveza
aufgesucht. Bei allerbestem Wetter baden und faulenzen wir hier bis der Arzt kommt...





Am heutigen Abend gab es von Kostas griechisches Gegrilltes (Wurst und Bouletten)
zum Sattessen und dazu natürlich Ouso.....




Bei einem kleinen Spaziergang entstanden diese Bilder (unten)













Und mit diesem, wie immer schönem Sonnenuntergang, nimmt auch dieser Tag
ein gutes Ende....




Sonnabend, der 13. Juni
85. Tag


Wir sind jetzt nur noch ca. 100 Kilometer von der Albanischen Grenze entfernt,
wollen aber auf dem Weg dorthin noch einige Plätze bzw. Strände besuchen.
Wir verlassen heute nach 2 Tagen Mitikas um uns einige Kilometer weiter einen
anderen schönen Platz auszusuchen.
Gelandet sind wir in Kastrosikia bei einer sehr schönen , sauberen Taverne. Hier
finden wir einen schönen schattigen Stellplatz mit Dusche usw..







Hier blicken wir auf den Strand und das vorgelagerte Kap (Bilder oben)



Unser schattiger Stellplatz (oben und unten)





Bei dem netten Wirt der Taverne Thomas konnten wir gut Essen und Trinken





Der gepflegte Garten der Taverne bot allerhand schöne Fotomotive (Bilder unten)



Dieser außergewöhnlich schöne Schmetterling ist natürlich ein besonderer Glücksfall
für einen Fotografen. (Bild unten)




Aber es gab auch andere kleine Insekten zu sehen (2 Bilder unten)





Die bunte Blumenpracht bei der Taverne Thomas (Bilder unten)













In den nächsten Tagen wird uns unser Kostas verlassen und mit anderen
Bekannten seine Weiterreise gestalten. Wir werden uns wie schon geschrieben,
weiter in Richtung Albanien bewegen und versuchen in Igoumenitsa evtl.
mit anderen Wohnmobilbesatzungen Kontakt aufzunehmen um vielleicht
gemeinsam die Strecke durch Albanien zu fahren....

 
Dienstag, der 16. Juni
88. Tag

Heute ist es soweit. Wir haben 3 wundervolle Tage hier in Kastrosikia
verbracht und unser Kostas fährt wieder zurück nach Preveza um seine
Bekannten zu treffen und wir setzen unsere Reise Richtung Nordwesten
fort. Damit rückt die Albanische Grenze, die wir ja gegen Ende des Monats
erreichen wollen, wieder ein Stück näher. Einen kleinen Zwischenstop machen
wir in Odysse an einem der Traumstrände, den wir aber nur durch steile
 Treppen erreichern können. Also machen wir nur ein paar Fotos, weil
Regina die steilen Treppen nicht mehr bewältigen kann.



Die Traumbucht von Odysse, leider nur über steile Treppen zu Fuß zu erreichen
(Bild oben und unten)


Das Panoramafoto (unten) habe ich aus aus 5 Hochkantfotos erstellt
Das Panoramabild vergrößern, klick aufs Bild



Weiter geht unsere Fahrt (knapp 2 Kilometer) an den Fluß Acheron, wo wir an
 einem lang gezogenen Sandstrand stehen. Hier stehen auch viele griechische
Dauercamper und wir richten uns erstmal neben einem Schweizer Wohnmobil
häuslich ein...



An dieser schönen Bucht mit herrlichem Sandstrand mündet der Fluß Acheron
in die Adria. Hier machen wir Station. (Bild oben und unten)


Das Panoramafoto (unten) habe ich aus aus 5 Hochkantfotos erstellt
Das Panoramabild vergrößern, klick aufs Bild



In der Strandtaverne lassen wir es uns bei Kalamare mit Tzeiziki und Pommes
recht gut gehen





Zum Abschluß des Tages bekamen wir noch Besuch von einer Ziegenherde





Mittwoch, der 17. Juni
89. Tag

Heute bin ich mal wieder mit der Kamera auf die Pirsch gegangen und habe
die folgenden Naturbilder hier am Fluß Acheron "geschossen"

Diese Krähe habe ich bei ihrem morgentlichen Baderitual erwischt. Sie sprang
mit Flügelschlagen von Stein zu Stein und spritzte sich dabei nass.
Zwischendurch schnappte sie sich auch noch so manchen "Leckerbissen"
(6 Bilder unten)













Und hier noch ein paar Insekten beim Frühstück (4 Bilder unten)









Donnerstag, der 18. Juni
90. Tag

Heute sind wir 12 Kilometer nach Ammoudia weitergezogen, um direkt an der
Mündung des Acheron in das Meer auf einem schönen Platz zu stehen.
Komischerweise hatte man uns abgeraten hierher zu fahren, weil die Polzei
hier Kontrolle macht und die Camper verjagt. Nichts von alledem ist wahr, im
Gegenteil. Die  Inhaber der Geschäfte und Märkte sind über jeden Besucher
froh, bringt er doch das bitter benötigte Geld mit um es auch auszugeben. Wie
gut, dass ich schon vor langer Zeit beschlossen hatte mir meine eigene
Erfahrung zu machen und nicht mehr auf das Gerede der anderen zu hören.
Es wäre sehr schade gewesen, wenn wier diesen schönen Platz auf Grund
dummer Aussagen nicht kennen gelernt hätten.

Auf dem Weg nach Ammoudia begegneten wir dieser Schafherde (Bilder unten)





Nach nur 12 Kilometer erreichten wir den Stellplatz in Ammoudia (Bilder unten)

Der Stellplatz liegt genau zwischen dem Acheronfluß und dem Meer. Viele
Restaurants finden wir an Promenade entlang des Acheron, wo auch jede
Menge Fischerboote und Segelyachten liegen.











Der herrliche Stand und die Wellen im warnen Meereswasser luden natürlich
 gleich zum Baden ein
.





Am Nachmittag frischte es gewaltig auf und mehrere Segelyachten suchten den
Schutz in unserer Bucht. Ich denke es war bestimmt um 8 Windstärken und die
Gischt spritzte über die vorgelagerten Felsen.










Regina, braungebrannt, fühlt sich hier sehr wohl....





Auf dem Weg zum Supermarkt konnte ich diese Blumenpracht bewundern
(Bilder unten)










Zufälle gibt es, die gibts garnicht.
Hier in Ammoudia haben wir heute die Holländer Janny und Theo wiedergetroffen,
die wir am 8. Mai, also dem ersten Tag in Griechenland kennen gelernt haben.
Das war natürlich eine Überraschung. Die beiden werden am 29. Juni mit der Fähre
von Igoumenitsa nach Venedig und dann weiter über Land nach Hause fahren.
Bis dahin werden wir mit ihnen zusammen bleiben und in ein paar Tagen weiter
nach Drepano an den Strand fahren um die letzten Tage in Griechenland
zu genießen, bevor es für uns nach Albanien weiter geht....



Das Womo der Beiden mit dem schönen, aussergewöhnlichen Anhänger, der eine
Kopie eines Smart Pkw darstellt. Der Hänger besteht ausschließlich aus Polyester.




Hier sehen wir Theo bei einer wichtigen Arbeit......



Janny und Theo an einem der letzten Urlaubstage in Griechenland.



Und das ist Skilly, der hübsche Hind unserer holländischen Freunde



Für dieses Foto (oben) mußte ich tief in die Trickkiste greifen. Um diesen
Überblick über unseren Stellplatz zu zeigen, habe ich die Kamera an einen
langen Stiel gebunden, aus der Dachlucke gehalten und mit der Fernbedienung diese
Aufnahme gemacht. Sie zeigt links den Fluß Acheron, der hier ins Meer (rechts)
 mündet. In der Mitte des Bildes die Stellplätze auf der Mole.


Montag, der 22. Juni
94. Tag

Es gibt nichts neues zu berichten, ausser das wir ab und zu, so wie jetzt grade,
Internet Zugang haben. Wir stehen immer noch am schönen Strand von
Ammoudia zusammen mit unseren holländischen Bekannten. Am Mittwoch wollen
wir dann weiter nach Drepano (Igoumenitsa). Von dort versuche ich dann
wieder weiter zu berichten....

Dienstag, der 23. Juni
95. Tag

Heute am letzten Tag unseres Aufenthalts am Ammoudia-Beach bekamen
wir noch Besuch von diesem hübschen, kleinen Kerl. Ich hatte das Glück,
dass er für einige Augenblicke still hielt und sich in Pose stellte, so das
ich schnell die Kamera holen konnte. (4 Bilder unten)










Mittwoch, der 24. Juni
96. Tag

Heute haben wir den schönen Strabd von Ammoudia verlassen und sind, wie
angekündigt, zum Drepano Beach bei Igoumenitsa gefahren. Unterwegs noch
einmal voll getankt, VE wahr genommen und versucht Gas zu bekommen. Wir
haben in Igoumenitsa eine Tankstelle gefunden, die uns unsere Flasche
auffüllen konnte. Es stellte sich heraus, das mir die Fa. Zampetas leider die
verkehrten Adapter verkauft hatte. Wieder nix mit Gas. Nachdem wir dann
bei LIDL unsere Vorräte aufgefüllt hatte, sah ich auf dem Weg nach Drepano
Beach einen kleinen unscheinbaren Supermarkt, vor dem rote, blaue und grüne
Gasflaschen standen. Naja, dachte ich Fragen kost` ja nix und siehe da,
oh Wunder, hier konnte ich unsere leere deutsche Flasche ganz bequem
zum Preis von 19.-€ tauschen.

Am Drepano Beach richteten wir und unsere holländischen Freunde für die
nächsten Tage ein. Hier gab es immer etwas zu sehen, denn laufend
fuhren Fähren aus allen Richtungen vorbei und direkt gegenüber liegt die
Insel Korfu.

















Und hier treffen wir auch "unsere" Fähre, die Cruise Olkympia wieder, die uns
vor knapp zwei Monaten von Triest aus nach Patras gebracht hat (Bild unten)





Am späten Nachmittag gab es dann noch ein gemütliches Zusammensein bei
einer ??? Flasche Wein





Das unglaublich schöne Wetter hier in Griechenland lädt uns ständig zum Baden
ein. Die deutschen Wetterberichte , die wir täglich hören sind immer so schlecht,
dass einem die Leute die in Deutschland grade Urlaub haben, richtig leid tun.



Zwei der seltenen Pflanzen hier am Drepano Beach (unten)





Und er, der aussah wie der Bruder von Skilly, dem Hund unserer holländischen
Freunde, kam jeden Tag vorbei um sich etwas leckeres zum Fressen abzuholen.




Freitag, der 26. Juni
98. Tag

Heute sind wir vom Drepano Beach mit dem Bus nach Igoumenitsa gefahren
um uns die Altstadt anzusehen. Der Bus kostet pro Person 1.60 €



Igoumenitsa ist eine sehr lebendeige Stadt mit vielen Cafes und Restaurants.
Beeindruckend die vielen engen Straßen und die vielen Leute die in den
Restaurants sitzen. Es ist wirklich überhaupt nichts von einer Kriese zu
merken, denn man hatb den Eindruck irgendwo in Paris oder Venedig zu sein.











Auch wir gönnen uns ein gutes griechisches Mittagessen und sitzen danach
noch in einem Cafe bei einem Cappuccino





Zurück am Strand habe ich noch diese beiden Aufnahmen am See hinter dem
Strand machen können. Leider war der Vogel etwas zu weit weg. Selbst mein
Teleobjektiv hatte Mühe ihn einigermaßen aus Bild zu bekommen.






Und hier Freunde gehts zum 4. Teil unseres Reiseberichtes



Achtung!
Ich habe im Moment keinen dauerhaften Internetzugang mehr in Griechenland. Es lohnt sich auch für die paar Tage die wir noch hier sind nicht den Zugang noch einmal aufzuladen.
Daher kann ich den Reisebericht nur noch aktualisieren, wenn ich die Möglichkeit habe ab und zu Wlan Zugang zu bekommen.
Also, bitte Geduld, ich bemühe mich und bleibe auf jeden Fall am Ball !!!

Die weitere Planung bis zur Albanischen Grenze schiebe ich zunächst noch
beiseite, denn wir haben noch jede Menge Zeit...

Für Albanien habe ich von einer anderen Wohnmobilbesatzung einige interessante
Tipps bekommen, was Stell - bzw. Campingplätze betrifft.
Wir sind auf jeden Fall auf dieses Land gespannt und werden natürlich wie
üblich ausführlich in Wort und Bild berichten.....



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