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Reiseberichte 2014

Teil 2



Neben unserem Stellplatz in einem kleinen Kastanienbaum hat ein Taubenpaar ein Nest gebaut und nun sitzt die Täubin seit Tagen auf den Eiern und brütet. Aufgefallen ist mir, dass der Täuberich nur sehr selten zum Nest zurückkehrt um Nahrung zu bringen.....



Hier die kleine Kastanie in der die Tauben ihr Nest bauen. Fleißig schaffen sie Baumaterial an und.....





....dann ist Geduld angesagt, denn die Brutzeit wird ca. 14 - 20 Tage dauern.





Wir hatten gehofft, dass wir noch das Ende des Brütens erleben werden, aber Oh Schreck eines Morgens war das Nest leer und unter dem Kastanienbaum fanden wir Federn und ein Ei. Also, muss in der Nacht ein Nesträuber zugeschlagen haben. Wir waren richtig traurig und rätzelten, wer der Übertäter war.....



Das traurige Ende unseres Taubennestes



Flora und Fauna haben hier auch einiges zu bieten....

















Der Eichelhäher ließ sich gerne fotografieren....
























Auch dieser kleine Spatz holte sich immer ein paar Brotkrümmel



....und die diebischen Elstern sind ständig auf der Suche nach etwas verwertbarem







Diese Libelle fand Gefallen an einer unserer Wäscheklammern









Der kleine Schmetterling fühlte sich bei mir richtig wohl, oder wollte er nur die Uhrzeit wissen ????



Abendstimmung auf dem Campingplatz in Slawa




Und auch das kann man hier auf dem Campingplatz mitmachen: Eine Kutschfahrt mit einem Zweispänner.



Mittwoch, der 11. Juni
Regina hat seit einer guten Woche wahnsinnige Schmerzen im rechten Knie. Unsere starken Tabletten haben nur bedingt Linderung gebracht. Also, haben wir einen Arzttermin bekommen und dieser hat nach einer oberflächigen Untersuchung die Vermutung angestellt, dass es sich um eine Wasserablagerung handeln könnte ?????. Er überwies uns nach Nowa Sol (Neusalz) in eine ordophädische Klinik. Typisch polnisch, erwartete uns ein System wie vor hundert Jahren. Ein altes Haus ziemlich heruntergekommen. An einer kleinen Lucke, man mußte sich fast verbiegen um sich anzumelden, bekammen wir die Nachricht, dass man sich Gedulden muss und sich in die ca. 100 köpfige Schlange einzureihen hat. Ein Arzt und über 100 Patienten, na das kann ja heiter werden. Immerhin waren wir nach gut 3 Stunden endlich dran. Zu unserer Überraschung hatten wir das Glück ein recht freundlichen und was viel wichtiger war, einen kompetenten Arzt zu bekommen. Fachkundig erkannte er sofort was der Grund der unsäglichen Schmerzen war. Arthrose hieß sein Urteil und Regina bekamm eine Spritze und fast sofort hatte sie Erleichterung und die großen Schmerzen waren verschwunden. Nach 8 Wochen soll sie ein weiteres Mal einen Arzt konsoltieren. Gott sei Dank ist Reginas Befürchtung nicht eingetroffen, dass es zu ein er Operation kommen könnte. Wir haben unseren Aufenthalt hier in Slawa um weitere 14 Tage verlängert, um dem Knie noch ein wenig Ruhe zu gönnen. Wir werden die Zeit hier weiterhin genießen und am Ende des Monats unsere Reise fortsetzen....


Für unsere polnischen Freunde habe ich die obige Nachricht ins polnische übersetzt:

Środa, 11 czerwca
Regina ma szalony ból w prawym kolanie od dobrego tygodnia. Nasze silne tabletki przyniosły jedynie ograniczoną ulgę. Tak więc, mamy wizytę u lekarza, a ten uczynił dla powierzchownego dochodzenia, przy założeniu, że nie może być depozyt wody?. Powołał nas do Nowej Soli (Neusalz) w klinice ordophädische. Typowy polski, czekały na nas z systemem, jak sto lat temu. Stary dom bardzo zaniedbany. Na małej szczeliny, trzeba było prawie wyginać się zalogować, dostaliśmy wiadomość, że sam musisz być cierpliwy i zająć jego miejsce w 100-headed snake. Lekarz i ponad 100 pacjentów, dobrze, że będzie fajnie. Po tym wszystkim, byliśmy po dobrych 3 godziny w końcu obracają. Ku naszemu zaskoczeniu, mieliśmy dostać bardzo przyjazny i, co ważniejsze, kompetentnego lekarza szczęścia. Fachowo natychmiast rozpoznawane, co było przyczyną nieopisanego bólu. Choroba zwyrodnieniowa stawów jest jego osąd i Regina zdobyć strzykawki i niemal natychmiast miała ulgę i wielki ból zniknął. Po 8 tygodniach, będą ponownie skonsultować się z lekarzem sprzętu. Na szczęście strach Reginy nie przyjechał, że nie może być on działanie. Rozszerzyliśmy nasz pobyt tutaj w Slava o kolejne 14 dni w leczeniu kolana wciąż trochę odpocząć. Będziemy nadal cieszyć się czasem tu i na koniec miesiąca, aby kontynuować naszą podróż ....






Mitte bis Ende Juni wechselte fast täglich das Wetter. Mal Sonne und Wind, mal Regen und Gewitter, aber im großen und ganzen haben wir schönes warmes Sommerwetter und unsere Flaggen spielen im Wind....

Regina geht es allmählich besser und das Laufen funktioniert schon wieder fast schmerzfrei. Hoffentlich macht die Genesung weiterhin so gute Fortschritte.....

Zum Abschied von Slawa zaubere ich noch ein opulentes Mittagsmahl auf meinem kleinen Gasbrenner. Es eine Pfanne mit geschnetzeltem Schweinefilet und frischen Pfifferlingen mit einer Petersilien-Sahnesoße auf Reis. Hmmm, das hat uns aber geschmeckt.....





Sonntag, der 29. Juni 2014



Donnerstag, der 26.Juni 2014

Heute ist es soweit.  Wir verlassen nach rund 2 Monaten Aufenthalt Slawa um einen Abstecher nach Prag zu machen. Wir erkunden 2 Tage lang die Stadt an der Moldau.



Weiter ging es dann über Pilsen wieder nach Deutschland. Unser erster Anlaufpunkt war Thierstein im Fichtelgebirge. Hier fanden wir einen schönen, ruhigen Stellplatz vor. Von einer Anhöhe aus, hatten wir einen schlönen Blick ins Tal....
(Gebühr in Thierstein: € 5.- incl. Strom und VE)






Zwischen den Bäumen erkannt man einen Teil der Burgruine Thierstein



Am nächsten Morgen gegen 5:45 Uhr konnte ich die drei folgenden Aufnahmen machen. Der schöne Sonnenaufgang verdrängt allmählich den im Tal liegenden Nebel












Und hier noch einige schöne Bilder aus
Thierstein

























Am Dienstag, den 1.7.2014
erreichen wir Markitleuthen und damit unseren reservierten Platz.

(Gebühr in Marktleuthen: Stellplatz, Wasser, VE und Strom € 0.-. Um Spende wird gebeten)





Hier trafen wir auch unseren Musikus aus Regensburg Manni und seine Frau wieder. Am Abend saßen einige Wohnmobilisten dann in fröhlicher Runde zusammen. Auch Paulchen, ein niedlicher Hund war dabei.....




Und hier direkt am Stellplatz steht auch das schöne Haus vom "Objektmanager" Robert Schirmer (Egerscheißer) mit dem sich im Laufe der Jahre schon eine kleine Freundschaft gebildet hat.



Marktleuthen liegt inmitten der Natur und direkt an der Eger. Hier entstand in den letzten Jahren der "Egerauenpark".



















Und aus aktuellem Anlaß, dem Spiel Deutschland - Frankreich, mein entsprechendes Outfit Olee,olee,olee,oleeee






An unserem letzten Tag in Marktleuthen machte ich vom Stellplatz aus noch diese Abendaufnahme





Sonnabend, der 5. Juli 2014

Am frühen Morgen machen wir uns auf den Weg nach Moosbach im Oberpfälzer Wald. Unterwegs hielten wir im Naturpark Steinwald zu einer kleinen Pause an.












Ein ganz ruhiger Stellplatz erwartete uns hier in Moosbach. Hier standen wir ganz alleine zwischen einer Pferdekoppel und dem Friedhof und hatten alle Annehmlichkeiten eines guten Stellplatzes. (Wasser, Strom, Fersehen und Entsorgung)

(Gebühr: € 5.- incl. Strom und VE)















Neben dem Stellplatz steht die gotische Moosbacher "Wiesenkirche" und daneben entdeckte ich einen kleines Tiergehege.












Und hier im Gasthof mit Metzgerei haben wir sehr gut und preiswert gegessen.
Es gab Schweinelende mit Pfifferlingen, Spätzle und Salat, sowie Schäufale mit Sauerkraut und Knödel







Weiter geht unsere Fahrt Richtung Süden. Unterwegs hielten wir immer wieder mal an um die schöne Landschaft des Bayrischen Waldes zu fotografieren.










Über verschiedene Stellplätze die wir uns ansahen, uns aber nicht zusagten , landeten wir schließlich in Passau am Winterhafen

(Gebühr: € 0.- keine VE, kein Strom)









Von Passau aus fuhren wir am Dienstag, den 8. Juli weiter nach Altötting. Die berühmte Pilgerstadt in Bayern bot uns einen ruhigen Stellplatz. Hier richteten wir uns erst einmal so ein, dass wir am Abend das Halbfinalspiel Deutschland - Brasilien sehen konnten. Trotz der vielen Bäume hatten wir aber einen guten Empfang.

(Gebühr: € 0.-, Wasser und VE gratis, Strom 1kw 50 € Cent)



Die ganze Stadt, besonders rund um den Kapellenplatz, steht im Zeichen der gläubigen Touristen. Unzählige Geschäfte, die alle mehr oder weniger die gleichen sakralen Utensilien anbieten.












Dieser Pipmatz erbettelte sich jeden Morgen am Wohnmobil sein Frühstück




Donnerstag, der 10. Juli 2014


Nun nähern wir uns endlich den Alpen und auf dem Weg zu unserem nächsten Übernachtungsort Saaldorf können wir bei bedecktem Himmel schon ab und zu die Alpenkette erkennen









Wir haben vor in den nächsten Tagen eine Rundfahrt durch Berchtesgaden zu unternehmen. Die Karte zeigt unseren Weg von Norden kommend (Roter Pfeil) immer entlang der rot gekennzeichneten Straßen. Wir werden uns auf dieser Fahrt teilweise deutlich in über 1600 Meter Höhe bewegen (Grüner Pfeil). Hoffentlich klärt das Wetter langsam auf, damit ich schöne Fotos dieser Bergregion machen kann.



In Seedorf angekommen erwartete uns tatsächlich ein richtiger Bergbauernhof mit allem was dazu gehört. Kühe, Kälbchen, Schweine, Ziegen, Hühner, Kaninchen, Hasen, Puten usw., sowie ein schöner Blumen und Kräutergarten, ein Hofladen und eine eigene Käserei fanden wir hier vor. Dazu die schöne Aussicht auf die Alpenkette, die leider durch das (noch nicht) so schöne Wetter teilweise durch die Wolken verdeckt wurde.

(Gebühr incl. Allem € 9.-)












Eine Grillhütte lud zum Verweilen ein









Diese beiden haben sich anscheinend gut angefreundet


















Dieses schöne Ferienhaus gehört ebenfalls zum Paulbauernhof.






























Sogar die Insekten naschen von den schmackhaften Kräutern






Unser Stellplatz mit Blick auf den Bauernhof......




......und zur anderen Seite ein Blick auf die Alpenkette




Von der Anhöhe auf der unser Stellplatz auf dem "Paulbauernhof" liegt haben wir einen weiten Blick bis nach Österreich hinein. Wir können die Festung Hohensalzburg, oberhalb von Salzburg sehen.



Hier ein Ausschnitt des obigen Bildes




Ein herliches Fleckchen Erde haben wir hier erwischt und genießen den Aufenthalt sehr



Es hat die ganze Nacht geregnet so, dass wir heute am Freitag, den 13. Juli nicht einmal mehr die Berge sehen können. Die Wolken hingen so tief, dass wir nicht einmal Fernsehempfang hatten. Wir hoffen, dass das Wetter sich wieder bessern wird....



Heute, am Sonntag, den 13. Juli 2014, das Wetter hat sich wieder Erwarten gebessert, verlassen wir Saaldorf, um die angestrebte Rundfahrt über die
"Roßfeld Panoramastraße"
 zu unternehmen.





Auch das kann einem in den ländlichen Gebieten Bayerns vor die Linse kommen...







Nun, durch das bessere Wetter kommen so langsam die hohen Berge in Sicht, wie am Foto oben sieht. Also, auf zur Roßfeldstraße. Sie soll eine einzigartige Panoramastraße sein. Wir sind gespannt was uns erwartet....

Der Schein hat getrügt, denn es regnet weiter und die Sicht ist mies. Wir beschließen uns trotzdem auf den Weg zu machen. In Berchtesgaden angekommen lagen die Berge und damit auch die Panoramastraße in dichtem Nebel. Wir fuhren weiter nach Inzell und siehe da, unten in den Tälern schien auf einmal die Sonne. Unterwegs hielten wir ab und zu an um ein Foto zu machen.






Kurz vor Inzell überqueren wir die Sallach




In Inzell angekommen, erfuhren wir, dass der Übernachtungsplatz erst ab 17:00 Uhr angefahren werden darf. Na, dann eben nicht. Super besch... Service kann man da nur sagen....

Auf jeden Fall nie wieder Inzell! Teuer und unpersönlich....



Also fuhren wir weiter und landeten in Marquartstein. Marquartstein liegt ca. 10 Kilometer südlich vom Chiemsee. Das war eine sehr gute Enrscheidung, denn hier waren wir willkommen und standen äußerst preisgünstig ( 5 .- Euro) im Obstgarten des Hotels, umgeben von Bergen, Eseln Ziegen und Kühen. Hier hatten wir alle Annehmlichkeiten einschließlich Strom, Entsorgung, Toiletten und Wasser, die ein guter Stellplatz zu bieten hat. So können wir heute Abend in aller Ruhe das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft sehen.

(Gebühr: € 5.- incl. Allem)


Wir haben bis hierher nun schon einige Bayrische Landschaften gesehen. Angefangen haben wir im Fichtelgebirge, dann ging es in den Oberpfälzer Wald, anschließend in den Bayrischen Wald. Bei Saaldorf sahen wir die Salzburger- und die Berchtesgadener Alpen und hier in Marquartstein befinden wir uns in den Chiemgauer Alpen. Vin hier aus werden wir weiter in Richtung Westen, nördlich des Bodensees ins Allgäu und dann weiter in den Schwarzwald fahren. Von dort aus soll es dann nach Frankreich gehen und dann nach Norden über Luxenburg nach Trier und damit im Herbst an die Mosel gehen.









Das Gästehaus des Hotels (unten)





















In hellem Sonnenschein bei sommerlichen Temparaturen stehen wir auf dem Stellplatz in Marquartstein



Diese Kuh schaute mich immer ganz verliebt an und spendierte uns jeden Morgen frische Milch....













Hoppla, nun gehts aber los hier.....


















Abendstimmung beim Sonnenuntergang in den Bergen



Am Freitag, den 18. Juli 2014 verließen wir Marquartstein um die ca. 150 Kilometer bis nach Weilheim in Oberbayern zu fahren. Nach einigem Suchen fanden wir auch den beschriebenen Stellplatz und richteten uns für die nächsten 2-3 Tage ein.











Ein kleiner Zufluß zur Ammer (oben) und dann sahen wir die Ammer, die doch ganz schön breit war und auch eine ordentliche Strömung hatte.




Die historische Altstadt von Weilheim









Und hier lassen wir uns einen Eisbecher schmecken. Bei Temparaturen von über + 30° Celsius ein wahrer Genuss







Nach dem Schlemmen mit Torte und Eisbecher gehts zur Kneipp-Anlage um das Gewissen wieder etwas zu beruhigen....




Weiter gehts an die "Ammer" die eine ganz schöne Strömung hier am Wehr hatte.




Eine kleine Mutprobe endete mit der Rettung an einem  Baumstamm, bevor die Strömung mich das Wehr herrunter riß....




Montag, der 21. Juli 2014

Heute haben wir am frühen Morgen Weilheim verlassen und sind nach Kaufbeuren a.d. Wertau gefahren. Hier befinden wir uns nun schon im Ost-Allgäu. Der Wetterbericht, der nichts Gutes verhieß bewahrheitete sich zu 100%. Es regnete den ganzen Tag und die ganze Nacht in Strömen. Der Himmel war grau und und ungemütlich. Aber, daß wichtigste war, dass unsere Stimmung nicht unter dem schlechten Wetter gelitten hat und wir sagen uns: Es kann nur noch wieder besser werden......

Gebühr incl. VE: € 0.- Strom 1 KW 50 € Cent)
  






Regen, Regen, Regen nichts als Regen bei der Ankunft in Kaufbeuren.




Inmitten mannshoher Maisstauden stehen wir geschützt



Der Stellplatz im regnerischen Kaufbeuren liegt direkt an der Wertach
(Bilder unten)









An der Kletterwand gegenüber vom Stllplatz gibt es auch immer etwas zu sehen




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Besuch der Kaufbeurener Altstadt am Markttag. Hier haben wir das erste Mal im Leben eine der berühmten Weißwürstl mit süßem Senf gegessen....
















Weiter geht es nun im 3. Teil

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