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Jonnys Reisebericht 2012
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Vorwort

Für unsere diesjährige Reise haben wir noch keinen Plan. Wir werden diese Reise mit unserem "neuen" Wohnmobil durchführen und hoffen, dass wir wie bisher, alle Straßen und Unwegsamkeiten meistern können.

Unser neues Wohnmobil (und der stolze Besitzer) werden uns hoffentlich durch alle Unwegsamkeiten, die auf einer solchen langen Reise vorkommen können gut durchbringen....


Also, wird dies hier wieder bestimmt ein interessanter Reisebericht werden....
Der vollständige Reisebericht 2012 kann natürlich erst nach unserer Rückkehr Ende Oktober hier veröffentlicht werden. Voraussichtlicher Termin der Veröffentlichung wird Mitte November sein. Bis dahin haben Sie bitte Geduld...

Für alle, die sich für Fotografie interessieren, sei gesagt, dass ich für alle Fotos des Reiseberichtes die Canon 60 D mit dem Canon 24 -105mm, dem Canon 100-400 mm
und teilweise auch die kleine Medionknipse von Aldi,  benutzt habe.

Alle Texte, Grafiken und Bilder, bis auf die besonders gekennzeichneten, unterliegen dem Copyright von
Jonny Weber (pommernfoto.de) und dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung und auf Anfrage anderweitig verwendet werden. Zuwiderhandlungen werden konsequent verfolgt.

Fragen zum Reisebericht hier


Abreisetermin ist in diesem Jahr der 29.März 2012. Am frühen Morgen gehts los. Wir fahren zunächst die 269 Kilometer nach Tangermünde, wo wir uns mit unseren Bekannten aus dem Vorjahr "Regina und Wilfried" treffen wollen. Die beiden kamen dann auch am Montag, den 2.4.2012 hier an. Wir wollen hier in Tangermünde gemeinsam das Osterfest feiern um dann, jeder in seine Richtung, die eigentliche Reise zu beginnen.....

Tangermünde an der Elbe liegt in Sachsen-Anhalt


Tangermünde an der Elbe liegt in Sachsen-Anhalt


Der Wohnmobil-Stellplatz in Tangermünde


In einer Tangermünder Galerie konnte ich diese angehenden Künstler bei der Arbeit beobachten


In einer Tangermünder Galerie konnte ich diese angehenden Künstler bei der Arbeit beobachten


Eine lustige Gruppe brachte ordentlich Stimmung und vertrieb zeitweilig das schlechte Wetter


Auf diesem Weg auf einem der Deiche war ich ab und zu zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs. Der Morgennebel hinderte mich nicht den inneren Schweinehund zu besiegen. Bewegung tut gut....


Das ist mein Kumpel Wilfried, der täglich unermüdlich seine 7-8 Kilometer zu Fuß ablief...


In den Ostertagen hatten wir das originale "Aprilwetter" Mal Sonne , mal Regen und Schneeschauer waren an der Tagesordnung...
Hier ein Blick aus der Frontscheibe.


Am 10.April verlassen wir Tangermünde um ins "hessische" nach Wolfhagen zu fahren, dass wir nach 323 Kilometern erreichen. Auch hier wollen wir einige Tage verbringen und unter anderem habe ich vor einen Augenarzt aufzusuchen, weil mich seit Wochen irgend etwas im rechten Auge plagt.

Dieser kleine Übergang zum Stellplatz verkürzt den Weg zum Einkaufszentrum um einiges...



Unser Platz in Wolfhagen, den wir wie in jedem Jahr wieder besetzen können.


Bei einem Spaziergang durch das auf einem Hügel gelegene Wolfhagen, entstanden die folgenden Fotos






 


Den ganzen April über hatten wir das typische "Aprilwetter". Sonne, Regen, Schnee und wie hier, auch mal einen schönen Regenbogen


Am kleinen Teich in den Bruchwiesen haben inzwischen die "Nilgänse" ihren Jungen ausgebrütet. Neun an der Zahl, die immer Hunger hatten....


 


 


Am Mittwoch, den 25. April fahren wir nach Kassel  um bei einem Bosch-Dienst unseren Tempomat reparieren zu lassen. Es sind ja nur gut 30 Kilometer. Danach wollen wir dann Richtung Neustadt an der Orla fahren. Noch am gleichen Tag haben wir nach 288 Kilometer Neustadt an der Orla erreicht und fanden einen sehr schönen Stellplatz an der Gaststätte/Pension "Heinrichs Ruhe" vor. Hoch über der Stadt mit Blick auf das Tal liegt der ruhige Stellplatz inmitten der Natur.

Wir freuten uns schon auf ein kräftiges Steak (von anderen Wohnmobisten emfohlen) aber oh Schreck, stattdessen fanden wir u.a. das folgende Schild vor:


Wir beschlossen dennoch hier einige Tage zu bleiben, weil uns die Ruhe und die uns umgebende Natur so gut gefiel. Ab und zu verirrten sich auch noch andere Wohnmobile hierher, sodass es immer wieder etwas zu sehen gab. Ein steiler Aufstieg zum Bismarkturm ging ganz schön auf die Knochen, aber der Ergeiz siegte und nach mehren Verschnaufpausen schafften wir auch diese Hürde.



Überall auf dem Gelände standen interessante Holzskulpturen


 Ziegen, Schafe, Gänse und Rinder gehörten zu der Gaststätte


 




Nun, Ende April hat sich der Frühling endgültig durchgesetzt und wir verleben die Tage bei angenehmen Temperaturen.






Milane streiften ständig über unseren Köpfen auf der Suche nach Beute









"Neustadt an der Orla" von der Höhe des Stellplatzes "Heinrichs Ruhe"


 Unsere Stellplatz Nachbarn mit ihrem hübschen Hund Spice


 


Am 2. Mai heißt es am frühen Morgen Abschied nehmen, denn wir haben an diesem Tag einen langen Weg vor uns. Es geht auf kürzestem Weg auf die Autobahn in Richtung Polen, denn wir hatten uns nun endgültig entschlossen unsere Freunde in Polen zu besuchen, bevor wir weitere Pläne schmieden wollen. Kurz hinter Bautzen gehts per Landstraße weiter zur Grenze nach Bad Muskau und von dort nach Slava, dass wir nach 431 Kilometern erreichen. Hier in Slawa, dass wir schon von Besuchen in den vergangenen Jahren kennen, werden wir einige Tage bei hochsommerlichen Temperaturen verweilen...

 



Unser schöner Stellplatz auf dem Campingplatz in Slawa


Sommerliche Temperaturen bis 30° und ein paar polnische Feiertage über den 1. Mai hinweg ließen hunderte polnische Camper die Tage hier in Slawa verbringen


Eine kleine Messe auf dem Marktplatz bot reichhaltige Produkte aus versch. Regionen Polens an


Sogar alte deutsche Technik kam hier zum Einsatz


Die sommerlichen Temperaturen sorgten nun auch in der Natur für optisch schöne Motive


Dieser schöne Buntspecht weckte uns jeden Morgen durch lautes Anklopfen...


Am 8. Mai verließen wir Slawa und machten uns auf den Weg nach Ostroda zu unseren Freunden, Jola und Andrej, im Wassersportclub Sokol. Die ziemlich lange Fahrt von 405 Kilometer führte uns über die Universitätsstadt Torun (Thorn) nach Osterode. Hier wurden wir wie immer sehr herzlich empfangen. Die im Vorjahr angekündigten Baumaßnahmen waren im vollen Gange und so bezogen wir einen neuen, sehr schönen Platz direkt am Ufer des Ostroder Sees mit sehr schönem Panoramablick

Die lange Brücke, die bei Torun die Weichsel überspannt


Soweit das Auge reicht begleiten uns die in voller Blüte stehenden Rapsfelder


 


Unser schöner Stellplatz direkt am Ufer des Ostrodaer Sees


Ein schöner Blick auf den See


Ein schöner Blick auf den See in der Abendstimmung


Spaziergang durch Ostroda


 



 


 


Der unvermeidbare Besuch des Wochenmarktes


Die letzten Segelyachten werden per Kran direkt über unser Wohnmobil hinweg zu Wasser gelassen


 


Bei starkem Wind fühlten sich die Surfer in ihrem Element...


 


 


Abendstimmungen am Ostrodaer See

 


 


 


Logenplatz während einer Segelregatta


Sonnabend, 20.Mai. Heute brachen wir in Ostroda auf, um nach Elbing zu fahren. Unterwegs fuhren wir durch wunderschöne Alleen. Rechts und links, soweit das Auge reicht erstreckten sich die in voller Blüte stehenden Rapsfelder. In Elblang (Elbing) standen wir direkt am Oberländischen Kanal. Hier werden die Ausflugsschiffe über 5 Stufen, sozusagen über die Wiesen, auf die nächste Ebene gezogen und so ca. 100 Meter Höhenunterschied überwunden.

Hier werden die Schiffe an fünf Stufen jeweils auf die nächste Ebene gezogen und so, auf diese Weise ein Höhenunterschied von ca. 100 Meter überwunden...







In jedem der Dörfer durch die wir fuhren, fanden wir die Blumengeschmückten Altäre


Am 22. Mai haben wir Zywkowo, das bekannte Storchendorf erreicht. Hier bei der Bauerfamilie Kur waren wir ja schon vor zwei Jahren zu Gast. Die Wiedersehensfreude war groß und so richteten wir uns für die nächsten tage hier ein. Leider waren wir wieder ca. 10 Tage zu früh hier, denn die jungen Störche waren noch nicht geschlüpft. Das sollte mich aber nicht hindern wieder schöne Aufnahmen und Impressionen zu machen. Hier in Zywkowo scheint die Zeit wirklich stehen geblieben zu sein, wir hatten das Gefühl 100 Jahre zurück versetzt zu sein...













Der nahe gelegene Dorfteich mit tausenden von Fröschen sorgte für eine nahrhafte Versorgung der 34 Storchenpaare die hier ihre Nester hatten. Das laute Froschkonzert und das Klappern der Störche begleitete uns jeden Tag von Morgens bis Abends..


Jeden Abend wurden die 7 Kühe der Familie von der Weide zurück, an unserem Wohnmobil vorbei, in den Stall getrieben und dann gings ans Melken. Wir erlebten hier einen typischen polnischen Bauerhof wie man ihn sich vor 100 Jahren vorgestellt hätte. Hühner, Gänse, Enten mit ihren Jungen, Kühe, Karnickel, Katzen und Dudek der Hofhund, sie alle lebten hier friedlich zusammen...












 
















 

  
  
  
  

28.Mai. Wir verabschieden uns von unseren Freunden in Zywkowo, mit dem Versprechen im nächsten Jahr wieder zu kommen. Nach einer Zwischenübernachtung in Mikolaiken erreichen wir am 29. Mai Nowinka/Augustow und nach einer herzlichen Begrüßung durch Edyta, Irena, Christof und Jan richteten wir uns für die nächsten Tage hier ein. Vielleicht gelingen mir ja hier ein paar schöne Fotos in der fast unberührten Natur. Das Wetter zeigte sich nicht von seiner schönsten Seite, denn es wurde wieder mal empfindlich kühl und für die nächsten Tage war auch keine Besserung angesagt....

Unser Stellplatz bei den Rowinskis in Nowinka



Frühmorgens um 5.30 Uhr konnte ich diese beiden Hirsche schießen...



An einer alten Weide entdeckte ich eine Baumhöhle die von einem Wiedehopf bewohnt wurde.  Es war viel Geduld nötig, um die folgenden Fotos zu machen.... Nur ca. alle 40 Minuten kam der Altvogel um den Jungen bzw. seiner brütenden Frau das Futter zu bringen...











Und wieder hatte ich Glück. Ich beobachtete grade eine junge Bachstelze, als der Altvogel zur Fütterung zurück kam. Den Fotoapparat hatte ich schnell zur Hand und so entstanden die folgenden Fotos....








Montag, der 4.Juni. Wir verlassen nach einer herzlichen Verabschiedung die Familie Rowinski in Nowinka. Von nun an haben wir keinen genauen Plan mehr wo uns die nächsten vier Wochen aufhalten werden. Auf jeden Fall wollen wir den Juni noch in Polen verbringen, um dann anschließend die Slowakei und Ungarn zu besuchen...

Nach 62 Kilometer Fahrt durch schöne alte Alleen, machen wir eine Zwischenübernachtung am Fluß Biebrza, am Rande des Naturschutzparks Biebrzanski.


Unser Weg führte uns u.a. auch durch die schönen alten Alleen dieser Landschaft



Ein ruhiger Platz bei unserer Zwischenübernachtung am Fluß Biebrza



Am nächsten Morgen fahren wir weiter in südliche Richtung und erreichen nach 149 Kilometer, gegen Mittag den Ort Bialowieza. Bialowieza liegt unmittelbar an der Weißrussischen Grenze. Hier befindet sich ebenfalls ein Naturschutzpark in dem man u.a. Bisons besichtigen kann. Bei einer, durch einen Rancher geführte Route, kann man auch wild lebende Bisons sehen. Es regnet nun schon seit Tagen und so verkneifen wir uns die Besichtigungstouren, die wir ja vor einigen Jahren schon einmal hier erlebt hatten. Der Campingplatz bietet alle Annehmlichkeiten wie Dusche, Waschmaschine usw., so das wir beschließen 2 Tage hier zu verbringen.




Begrüßung durch die beiden Drosseln hier beim Campingplatz Bialowieza






Bei der Weiterfahrt besuchen wir noch kurz den Bialowieza Nationalpark, wo wir u.a. auch die für diese Gegend berühmten Bisons bewundern können







Zum 2. Teil des Reiseberichts