+


Jonnys Reisebericht 2011

Teil 3


Regen, Regen und nochmals Regen. So wurden wir in Rinteln empfangen. Am Nachmittag klärte es sich etwas auf und so konnten wir einen ersten kleinen Rundgang durch die historische Altstadt unternehmen.

Unser Stellplatz in Rinteln


Nach dem großen Regen kam bei diesem Sonnenuntergang doch wieder Hoffnung auf



Das Wetter hat nun doch ein Einsehen und die folgenden Tage waren zunächst durchwachsen, dann aber mit sehr viel sonnigen Abschnitten und schön warm. Mit Spaziergängen und wie immer mit viel "faulenzen" verbrachten wir die Tage....

Altstadt von Rinteln


Marktplatz von Rinteln


Die Fußgängerzone


Kein Mann ist vor ihr sicher.....


Der Marktplatz von Rinteln


Wunderschöne Fassaden in der Altstadt


Blick von der Weserbrücke auf den Stellplatz von Rinteln


Diese Pflanze habe ich noch nie gesehen



Vom nahe gelegenen Flugplatz starteten bei günstigen Winden immer wieder einige Segelflugzeuge. Hier wird grade ein Segler am  Seilhoch gezogen und später ausgeklinkt


Montag, der 22.August. Heute sind wir am Morgen in Rinteln aufgebrochen um weiter zu fahren. Wir steuern zunächst das 13 Kilometer entfernte Bückeburg an. Hier konnten wir unser WC entsorgen und Wasser bunkern. Diesen Platz werden wir uns für ein anderes Mal merken. Wir sind weiter gefahren und haben dann nach insgesamt 29 Kilometern unser heutiges Ziel Stadthagen erreicht. Dieser ruhige Platz am Schwimmbad "Tropicana" ist kostenlos, hat aber auch eine Ver- und Entsorgungsanlage, sowie Stromsäulen. Das Wetter ist sommerlich warm, mit ab und zu ein paar Wolken und der Ankündigung von Gewitter und Regen. Mal sehen was uns hier in den nächsten Tagen erwartet....

Der ruhige Stellplatz von Stadthagen am "Tropicana" Schwimmbad


Bei einem Spaziergang durch die Stadt hatten wir das Glück einen Wochenmarkt zu finden. Am Marktplatz sahen wir u.a., wie in fast allen Orten an der Weser, wieder die hübschen Fassaden der alten Fachwerkhäuser

Der Marktplatz von Stadthagen


Dieser Obst- und Gemüsestand lud direkt zum Einkauf ein...



Die folgenden Bilder zeigen wieder die hübschen Fassaden, die wir hier an der Weser schon mehrfach bewundern konnten





Mittwoch, der 24.August. Wir verlassen Stadthagen um uns in Richtung Grabow zu bewegen. Hier wollen wir die Firma "Caravan Wendt" aufsuchen, um uns nach einem neuen/gebrauchten Wohnmobil umzuschauen. Diese Fahrt wollen wir aber nicht in einem Stück zurück legen, sondern mit einigen Übernachtungsstops unterbrechen. Zunächst fahren wir nach Hermannsburg, dass wir nach 121 Kilometern erreichen. Nach nur einer Nacht geht es 112 Kilometer weiter nach Dömitz an der Elbe. Hier haben wir das Glück einen richtigen Panoramaplatz zu bekommen. Auf der Fahrt dorthin, durch die Lüneburger Heide konnte ich einige Landschaftstypische Bilder fotografieren.

Eine nette Begrüßung durch diese Beiden auf der Fahrt durch die Lüneburger Heide


Eine Heidschnucken Herde



Typische Heidelandschaft


Das Wappen von Dömitz


Eine Postkarte von 1905


Unser Panoramastellplatz bei Grömitz direkt an der Elbe. Im Hintergrund die "neue" Elbbrücke


Abendstimmung an der Elbe


Abendstimmung an der Elbe


Diesen Fischadler sah ich leider viel zu spät um die Camera noch richtig einzustellen. Immerhin hat er sich genau so erschrocken wie ich...
Für Fotointeressierte die folgende Information:
Camera: Canon 50D, Objektiv: Tamron 18-270 mm, 160 Sek, Blende: 6.3, ISO 500, Brennweite: 270 mm


Graureiher an der Elbe


Die Eisenbahnbrücke Dömitz wurde in den Jahren 1870 bis 1873 für die Wendlandbahn der Berlin-Hamburger Bahn errichtet und bis zum Zweiten Weltkrieg befahren. Nach ihrer Zerstörung am 20. April 1945 erfolgte kein Wiederaufbau, da die Elbe hier Teil der innerdeutschen Grenze war. Die Abbildung zeigt die erhaltenen Reste auf der Dömitz gegenüberliegenden Elbseite. (Quelle: Wikipedia)


Naturparadies Elbaue


Vorsicht, sie kommen......


Ein Sonnenstrahl bricht durch die dunkle Wolkendecke


Schafherde am Deich in der Nähe der alten Elbbrücke


Am 29. August brechen wir unsere "Zelte" in Dömitz ab und fahren weiter nach Grabow. Hier besuchen wir zunächst die Firma Wendt-Caravan, finden aber nicht das Wohnmobil das uns vorschwebt. Wir haben uns volle vier Stunden durch die reichlich vertretenen Fahrzeuge gewühlt, aber nichts......
Wir übernachten auf dem Grabower Stellplatz im Hafen und fahren am nächsten Morgen weiter nach Tangermünde.

Der Stellplatz im Grabower Hafen



Am 30. August erreichen wir Tangermünde. Hier wollen wir wie auch in den vergangenen Jahren das beliebte Burgfest in der alten Elbestadt miterleben. Die Tage bis zum Beginn des Burgfestes verbringen wir mit Stadtbesichtigungen, Spaziergängen und Faulenzen. Gut Essen war natürlich auch angesagt.

Auf einem der Spaziergänge sahen wir ein kleines Umspannhäuschen, das wunderschön bemalt war.

Das auf allen vier Seiten schön bemalte Umspannhäuschen


Der Tangermünder Stellplatz am Anger


Eines der Stadttore der alten Kaiser und Hansestadt Tangermünde


Die alten Wappen am Stadttor von links:

Der preußische Königsadler
Reichsadler des Bismarckreiches von 1871
Tangermünder Adler
Adler des heiligen römischen Reiches Deutscher Nationen bis 1410
Brandenburgischer Adler


Die Hauptstraße der historischen Altstadt


Auch hier wieder sehr schöne alte, aber gut restaurierte Fachwerkhäuser


Der Wochenmarkt in der Altstadt (immer Donnerstags)


Die Tanger, Namensgeberin der Stadt Tangermünde


Das Tangermünder Burgfest

 Zum Auftakt spielen u.a. auch Blaskapellen


Das doppelte Lottchen...ähhh Reginas


Ziemlich gruselig eine der Figuren an der Geisterbahn


Am Morgen des 11.September machen wir uns auf den fast 300 Kilometer langen Weg nach Hohenaspe. Hier wollen wir uns ein Wohnmobil ansehen, dass ich im Internet gefunden hatte. Da es Sonntag ist, können wir das gute Stück nur begutachten und sind am nächsten Morgen um 9.00 Uhr mit dem Verkäufer verabredet. Mal sehen wie sich der Deal entwickelt.....
ZUr Übernachtung fahren wir noch einmal 23 Kilometer weiter nach Brokdorf an der Elbe, wo wir einen schönen ruhigen Stellplatz fanden

 Blick vom Deich auf die Elbe und das Akw Brokdorf


 Der Stellplatz hinterm Deich


 Das Schaf begutachtet uns mit Skepsis


Der Wohnmobilhändler in Hohenaspe stellte sich als ziemlich unseriös heraus, so das es nicht zu einem Kauf kam. Nach einer weiteren Nacht in Brokdorf fuhren wir die ca. 200 Kilometer wieder zurück nach Grabow um noch einmal die angebotenen Fahrzeuge zu besichtigen. Und siehe da, wir wurden fündig. Wir konnten unseren "alten" aber lieb gewonnenen Womo gut in Zahlung geben und werden nun mit unserem "neuen" wesentlich jüngeren und moderneren Womo unsere Reise fortsetzen. Ein "Adria Coral 640 DS" wird in Zukunft unser neues fahrbares Zuhause sein. Bis zur Übergabe des Fahrzeugs am 23.September werden noch ca. 10 Tage vergehen, die wir hier auf dem Stellplatz am Grabower Hafen verbringen. Die Tage des Wartens vertrieben wir uns mit Spaziergängen und Zusammenpacken der vielen Sachen, um so schnell wie möglich alles im "Neuen" zu verstauen.


Hier einige Impressionen aus Grabow









Das Logo unseres Womohändlers in Grabow

Adria Coral 640 DS

Das ist also unser neues Wohnmobil. Hier einige Daten dazu:
Baujahr 2001, 68.000 Kilometer, Fiat Ducato Motor 128 PS, 2,8 lt. Turbo Diesel, Twister Sat Antenne, CD Radio, Anhängerkupplung, Neue Bereifung, Große, helle Dachluke, TÜV und AU , sowie Gasprüfung neu, Tempomat, Alle Fenster mit Verdunklungs- und Mückenrollos, Markise, Rückfahrkamera, WC mit SOG-Anlage, Dusche, Elektr. Fensterheber, und vieles mehr.
Das Fahrzeug ist in einem äußerst gepflegten Zustand und wird uns am Freitag den 23.September nach einer Einweisung übergeben.


Nach der Übernahme des neuen Fahrzeugs machten wir uns auf den Weg nach Wismar, das wir nach 75 Kilometer erreichten. Hier Ünernachteten wir auf dem schönen Stellplatz, bevor es am nächsten Morgen nach Hause ging. Das Wochenende nutzten wir um alles im Womo zu ordnen und nur das mitzunehmen, was wir für die kommenden Wochen brauchten. Am Montag, den 26. September ging es nach Anklam, wo unser Neuer nun ganzjährig zugelassen wurde. Danach fuhren wir nach Templin, wo unsere Bekannten aus Tangermünde uns schon erwarteten um den "Neuen" zu begutachten.

Der Stadthafen von Templin


Die Templiner Schleuse


Zwei Tage später beschlossen wir an die Mosel zu fahren. Gesagt, getan auf gings zunächst bis Naumburg / Saale, wo wir nach einem kleinen Stadtbummel eine Übernachtungspause einlegten.

Marktplatz von Naumburg/Saale


Wir genießen die schönen Spätsommertage in Naumburg


Am nächsten Morgen ging es beizeiten wieder los. Nach knapp 500 Kilometer erreichten wir unser Ziel "Enkirch an der Mosel". Hier werden wir einige Tage verbringen. Unter anderem machten wir eine kleine Reise mit der Fähre und dem Zug nach Traben Trarbach.

Unser Stellplatz in Enkirch an der Mosel


Der Enkircher Stellplatz im Morgennebel


Die kleine Fähre bringt uns von Enkirch aus auf die andere Seite nach Kövenig



Von hier aus fahren wir die 6 Kilometer mit dem Zug nach Traben-Trarbach


Impressionen von Traben-Trarbach im Morgennebel




Langsam setzt sich die Sonne durch und vertreibt den Frühnebel


Der Stellplatz Enkich von der Köveniger Seite aus gesehen


Blasmusik beim Enkichener Weinfest



Am 4.Oktober verlassen wir Enkirch und fuhren an der Mosel entlang nach Klüsserath. Über die Weinberge der Mosel an der Starkenburg vorbei haben wir einen schönen Blick auf das nebelverhangene Moseltal

Über der sonnigen Nebelgrenze haben wir einen eindrucksvollen Blick auf das nebelverhangene Moseltal



Direkt am Ufer der Mosel liegt der schöne Stellplatz von Klüsserath



Jetzt im Oktober herrschen tagsüber noch immer sommerliche Temperaturen und so stehen viele Pflanzen noch in voller Blüte






Überall an der Mosel stehen viele Walnussbäume. Ein kräftiger Wind, und schon konnten wir mehrere Kilo Walnüsse aufsammeln


  • Am Freitag, den 7.Oktober machen wir uns auf den Weg, um über Trier kurz nach Wasserbillig in Luxenburg zum Tanken zu fahren. Wie man am folgenden Bild sieht, lohnte sich dieser kleine Ausflug.


Nach dem Tanken ging es zurück nach Deutschland und in Mehring fanden wir einen schönen Stellplatz direkt am Moselufer

Am Moselufer bei Mehring fanden wir einen schönen ruhigen Stellplatz


Noch hängen die Trauben an den Rebstöcken, aber die Weinlese ist bereits in vollem Gange


Nach einem Regenguss am späten Nachmittag sahen wir einen schönen...


......Regenbogen


Am nächsten Morgen beschlossen wir wieder nach Enkirch zu fahren.

Enkirch vom Stellplatz aus gesehen


Diese Vögel sind auf dem Stellplatz zu Hause und lassen sich durch uns auch nicht stören



Stellplatz Enkirch. Im Hintergrund der Ort


In dieser Strausswirtschaft erlebten wir einen gemütlichen Abend bei gutem Essen und leckerem Wein


Hmmmm, dieser Wein mundet uns sehr....


Am 10. Oktober verlassen wir Enkirch und damit auch die Mosel und fahren nach Weilmünster in die Lahnregion. In Cochem / Mosel konnte ich noch dieses schöne Motiv von der Cochemer Burg schießen.

Die Burg bei Cochem an der Mosel


In Weilmünster an der Weil bleiben wir 2 Tage.

Weilmünster an der Weil


Der schöne und ruhige Stellplatz Weilmünster


Die Altstadt von Weilmünster


 

Wir fahren weiter nach Wolfhagen in der Nähe von Kassel. Hier stehen trotz der fortgeschrittenen Jahreszeit noch erstaunlich viele Wohnmobile. Auch wir sind wie immer gerne hier auf diesem schönen ruhigen Platz.

Wolfhagen und Partnerstädte


Trotz der fortgeschrittenen Jahreszeit ist der Wolfhagener Platz gut besucht


Die Altstadt von Wolfhagen


Parkidylle im Spätsommer


Parkidylle im Spätsommer


Der Sommer geht zu Ende und die Kraniche ziehen.....


Nun setzen die ersten Nachtfröste ein und Morgens sind die ersten Eisblumen zu sehen...

Eiskristalle auf den Pflanzen nach dem ersten Nachtfrost




Am Sonntag, den 23.Oktober verlassen wir Wolfhagen und fahren die ca. 200 Kilometer zur Zwischenübernachtung nach Nienburg/Weser.

Der Stellplatz in Nienburg/Weser


Die Weser bei Nienburg


 

Am nächsten Morgen geht es dann weiter zu unserem Ziel der nächsten Tage an den Nord-Ostsee Kanal nach Schacht-Audorf, wo uns ein schöner und interessanter Stellplatz erwartet.
Bei Wischhafen an der Elbe müssen wir die Fähre nehmen um auf die andere Seite nach Glücksstadt zu gelangen

Wie warten auf die Fähre in Wischhafen


Die Elbefähre bringt uns von Wischhafen aus auf die gegenüberliegende Seite der Elbe nach Glücksstadt





 Der Nord-Ostsee Kanal ist mit ca. 32000 Schiffsbewegungen, die meist befahrene künstliche Seestraße der Welt. Hier konnte ich wie die folgenden Bilder zeigen, viele schöne maritime Motive knipsen. Zu allen Tages und Nachtzeiten fahren hier die Schiffe aller Größen durch den Kanal, der ca. 100 Kilometer lang ist.

 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 

An einem der Tage, die wir hier am Nordostsee Kanal verbrachten, verabredeten wir uns mit meinem alten "Kriegskameraden" Hoddel. Er holte uns mit seinem PKW zu einem Besuch zu sich nach Hause. Wir verbrachten zusammen mit seiner Frau Regina einige angenehme Stunden, bevor er uns wieder zurück zum Stellplatz brachte

Am 27.10 verließen wir Schacht Audorf um Familienbesuche wahrzunehmen Nach ca. 80 Kilometer erreichten wir Glücksburg, hoch im Norden an der Dänischen Grenze. Hier haben Reginas Sohn und Schwiegertochter eine schöne Sommerwohnung direkt an der Flensburger Förde.

Von links: Regina, Günni und Gundi....



Das Glücksburger Wasserschloss


Einen Tag später ging es nach Kiel zu Claudia...

Mutter und Tochter Regina und Claudia


...und wieder einen Tag später setzen wir unsere Reise in Richtung Heimat fort. Nach 130 Kilometer durch die schöne herbstliche Küstenlandschaft der Ostsee erreichen wir Wismar.

Durch die herbstliche Landschaft der Ostseeküste geht die Fahrt


Mit der Fähre von Travemünde erreichen wir die Halbinsel Priwall. Von hier aus geht es direkt nach Wismar



Der Hafen von Wismar



Altstadt Wismar


Der Marktplatz von Wismar


Die Grillpfanne beim Jugoslawen wie immer sehr schmackhaft


Der Hafen von Wismar


Frischer Räucherfisch direkt vom Kutter....immer lecker!


Der Stellplatz von Wismar


Eine schöne Fahrt durch die herbstliche Landschaft


Stellplatz Stahlbrode am Strelasund am Abend


Stellplatz Stahlbrode am Strelasund


Mal muss Schluss sein.....

Am 1.November traten wir die Heimreise an.
Das Wetter ist immer noch verhältnismäßig warm und so fällt es uns schwer nach Hause zu fahren, aber nun waren wir 7 Monate unterwegs, haben viel erlebt und werden mit dem vorliegenden Reisebericht unsere Erlebnisse weiter geben. Evtl. möchte der Eine oder Andere Teile dieser Reise nachfahren, dann kann er sich hier einige Tipps holen.

Fazit der Reise 2011:

Wieder haben wir mit Begeisterung diese Reise unternommen und versucht mit dem Reisebericht unsere Erlebnisse aufzuschreiben und mit Fotos zu dokumentieren. Einer der Höhepunkte der Reise war der Kauf eines neuen Wohnmobils, der das Reisen nun doch wesentlich angenehmer macht. Kaum zu Hause habe ich diesen Bericht nun zu Ende geschrieben und schon schwirren im Hinterkopf schon wieder die ersten Pläne für das nächste Jahr herum...

ENDE



 
Zurück zur Startseite  

Zurück zum Teil 1

 

Zurück zum Teil 2