x

 

Jonnys Reisebericht 2011
Zurück zur Startseite
 


Vorwort

Für unsere diesjährige Reise überwiegend durch Polen haben wir noch keinen Plan. Auf jeden Fall wollen wir verstärkt Orte und Landschaften besuchen, die wir auf den vergangenen Reisen noch nicht gesehen hatten. Die Vielfältigkeit der verschiedensten Landschaften Polens bietet sich dafür unbedingt an.
Also, wird dies hier wieder bestimmt ein interessanter Reisebericht werden....
Der vollständige Reisebericht 2011 kann natürlich erst nach unserer Rückkehr Ende September hier veröffentlicht werden. Voraussichtlicher Termin der Veröffentlichung wird Mitte Oktober sein. Bis dahin haben Sie bitte Geduld...

Für alle, die sich für Fotografie interessieren, sei gesagt, dass ich für alle Fotos des Reiseberichtes die Canon 50 D mit dem "immerdrauf" Tamron 18-270 mm, sowie für Makroaufnahmen das Tamron 180 mm Makro und teilweise auch die kleine Medionknipse von Aldi,  benutzt habe.

Alle Texte, Grafiken und Bilder, bis auf die besonders gekennzeichneten, unterliegen dem Copyright von
Jonny Weber (pommernfoto.de) und dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung und auf Anfrage anderweitig verwendet werden. Zuwiderhandlungen werden konsequent verfolgt.



Wir genießen in unserem Wohnmobil die Abendstimmung auf der polnischen Seite der Oder


Mittwoch, der 6. April 2011.
Heute ist der Tag unserer Abreise. Alles ist gerichtet. Haben wir auch nichts vergessen? Das werden wir spätestens dann merken, wenn es gebraucht wird. Der Tachometer zeigt uns als Anfangsstand 0  Kilometer an. Entgegen unserem ursprünglichen Plan zuerst nach Bogatynia zu fahren, haben wir uns kurz entschlossen, nun doch zuerst die nördliche Route durch Polen zu wählen. Hintergrund war der Gedanke, dass die meisten Campingplätze erst am 1. Mai öffnen und da es zu dieser Jahreszeit doch noch ziemlich kalt ist, wollen wir wie in den vergangenen Jahren auch so schnell wie möglich nach Ostroda (Osterode) fahren, denn dort haben wir reichlich Strom für unsere Heizung und warme Dusche. Also geht es zunächst über die Insel Usedom nach Swinoujscie (Swinemünde) und dort auf die Kasibor Fähre auf die Insel Wollin

 
Wir müssen warten bis der Gegenverkehr die Fähre verlassen hat


Wir fahren weiter entlang der polnischen Ostseeküste über Dziwnow (Dievenow), Trzebiatow zu unserem heutigen Ziel Mrzezyno an der Rega, direkt an der Ostsee, das wir nach 154 Kilometern erreichen. Hier stehen wir über Nacht im Fischereihafen.


Im Hafen von Mrzezyno an der Ostsee hatten wir einen ruhigen Übernachtungsplatz


Am Donnerstag, den 7.April haben wir eine lange Fahrt vor uns. Auf teilweise sehr schlechten Straßen und kilometerlangen Baustellen, geht es über Kolberg, Kozalin, Slups (Stolp), Kartuzy, Gdansk (Danzig), Elblag (Elbing) zu unserem Ziel nach Ostroda (Osterode) das wir nach 392 Kilometer erreichten. Hier im Wassersportclub Sokol richten wir uns für die nächsten Tage häuslich ein. Andre und Jola, die Verwalter des Objekts begrüßten uns wie immer herzlich. Hier werden wir einige Zeit, wahrscheinlich bis Ende April, verbringen. Seit Tagen  herrscht kaltes und extrem windiges Wetter. So verbringen wir die ersten Tage mit Spaziergängen in den Ort und auch ein paar Einkäufe waren an der Tagesordnung.

Der erste Einkauf bei einem polnischen LIDL


Der extrem starke Wind herrschte tagelang und richtete allerhand Zerstörungen an


Unser schöner Stellpolatz im Wassersportclub "SOKOL" in Ostroda


An der Ostroder Promenade kann ich immer wieder mal schöne Tieraufnahmen machen


 

Unzählige Enten, Schwäne und andere Vögel bieten sich hier sehr gut als Fotomodels an...


 

 Die folgenden Bilder zeigen Impresionen aus Ostroda


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 

Mit einem der sehr fast antiken Überlandbussen machen wir einen Ausflug nach Allenstein (Ostyn)


 

Am Busbahnhof von Allenstein (Ostyn)


 

Bahnhof Allenstein (Olstyn)


 

Zurück von Olstyn gehts mit der lokalen Eisenbahn


An einem der nächsten Tage machten wir uns wiederum auf den Weg um mit der Eisenbahn nach dem ca. 60 Kilometer entferten Deutsch Eilau (Ilawa) zu fahren.

 

Der ziemlich marode Bahnhof von Ostroda


 

Dieser Zug bringt uns nach Deutsch Eilau


 

Der See in Deutsch Eilau


 

Der See in Deutsch Eilau


Am Donneratg, den 28.April 2011 nehmen wir Abschied von unseren Ostrodaer Freunden im
Club "SOKOL" und machen uns auf den Weg in die masurische Seenplatte. Wir hatten hier in Ostrode einen Anruf von einem Leser unserer Homepage bekommen, der Mitte Mai nach Polen startet und uns evtl. irgendwo in Masuren treffen möchte. Wir haben verabredet über Handy dementsprechend  Kontakt aufzunehmen. Am Nachmittag, nach 161 Kilometern, erreichten wir den ziemlich abgelegenen kleinen Ort Popielno am Sniardwysee. Erstaunt sahen wir, dass sich hier eine Charterbasis für schöne neue Segelyachten etabliert hatte. An diesem Wochenende um den 1. Mai herum herrschte hier Hochbetrieb und so gab es allerhand abwechslungsreiches zu sehen.


Einer der unzähligen masurischen Seen auf dem Weg nach Popielno



An einem dieser Seen machten wir eine kleine Mittagspause und bekamen hier einen sehr gut schmeckenden, aber vor allen Dingen frischen gebratenen Zander. Ein Hochgenuss...


 


 


 

Hier in Popielno standen wir direkt in dem kleinen Hafen.


 

Das abseits auf einer Halbinsel gelegene Popielno bietet sehr viel Natur und vor allen Dingen absolute Ruhe


 


 

Abendstimmung am Sniardwysee mit einer Segelyacht und zwei fliegenden Schwänen


 

Ein großer Pferdezuchtbetrieb der die alte Rasse der Tarpanpferde züchtet bot natürlich schöne Fotomotive


 


 


 


 

Abenstimmung in Hafen von Popielno


 

 

Eines der alten original masurischen Wohnhäuser (Chata Masursky)


 

Regina und der Bulle


Die 5 Tage hier in Popielno haben wir bei schönstem Wetter genossen. Am Dienstag, den 3.Mai machten wir uns aber dann auf den Weg um "Neues" zu entdecken. Wir haben vor vom nur ca. 6 Kilometer entfernten Wierzba mit der Fähre in Richtung Mikolajki (Nikoleiken) überzusetzen. Pünktlich um 9.00 Uhr stehen wir an der Fähre und mussten feststellen, da der 3. Mai ein polnischer Feiertag ist, dass die Fähre erst um 11.00 Uhr ablegt. Also war Warten angesagt. Das Wetter ist umgeschlagen (Eisheilige) und es herrschten wieder mal winterliche Temperaturen.

 

Warten auf die Fähre


 

Zeit um Fotos der Gegend zu machen


 

Um 11.00 Uhr ging es dann endlich auf die andere Seite


Auf der anderen Seite angekommen hatten wir noch 6 Kilometer durch einen dichten Wld auf einer Sandpiste zurück zulegen um dann den Stellplatz direkt im Zentrum von Mikolajki zu erreichen.

 

An der Promenade von Mikolajki


 In Mikolajki gönnten wir uns ein wunderbares Mittagessen in einem der Restaurants an der Promenade. Es gab eine hervorragend, auf masurische Art, zubereitete Ente. Ein schmackhaftes und für unsere Verhältnisse sehr preiswertes Essen. Einen Tag später, am 4. Mai machten wir uns auf den Weg zu unseren Freunden nach Ruska Wies. Nach nur 36 Kilometer Fahrt durch einen Teil der Masuren konnten wir Marian begrüßen. Unser deutscher Freund Heinrich, der ja in Sensburg wohnt, traf auch am Nachmittag hier ein.

 

Ein wunderbarer Blick auf den See und die unverbaute Landschaft hier in Ruska Wies


 

Panoramablick vom Stellplatz in Ruska Wies


 

Schöne Spiegelung am See


 

Barbara und Regina beim fröhlichen Umtrunk


Nach fünf schönen Tagen in Ruska Wies, die Temperaturen sind inzwischen tagsüber schon sommerlich geworden, setzten wir unsere Fahrt fort. Wir wollen in das uns schon bekannte Goldap an der russischen Grenze fahren. Leider gab es den Campingplatz so wie wir in kannten nicht mehr, denn hier ist man dabei eine große touristische Hotelanlage zu bauen. Darum verbrachten wir hier nur eine Nacht.

 

Noch standen wir ziemlich allein und wahrscheinlich zum letzten Mal hier in Goldap am See, bevor das Touristen-Centrum erbaut wird.


Am 10. Mai, nach nur einer Nacht in Goldap, erreichten wir Nowinka in der Nähe von Augustow und wurden von unseren Freunden Pani Irena und Pani Editha herzlich begrüßt. Im vergangenen Jahr waren wir ja nicht hier und so war die Freude umso größer. Es hatte sich nun sommerliches Wetter bis zu 27° Celsius eingestellt und die Ruhe, die hier in dem weit abgelegenen Anwesen der Familie Rowinski herrschte war reine Nervennahrung. Wie die folgenden Bilder zeigen, ist hier am See wirklich ein Ort absoluter Ruhe und Abgeschiedenheit.

 

Das schöne, im traditionellen Stil dieser Gegend erbaute Haupthaus der Familie Rowinski

 

Apfelblüte im hauseigenen Obstgarten


 

Apfelblüte im hauseigenen Obstgarten


 

Weitläufige bunte Wiesen, ein See und dunkle Wälder gehören zum Anwesen des ca. 20 Hektar großen Besitzes der Familie Rowinski


 

Abendstimmung am zum Anwesen gehörenden See mitten im Wald


 

Abendstimmung am zum Anwesen gehörenden See mitten im Wald


 

Der zum Anwesen gehörende See mitten im Wald


 

Irena und Editha beim bearbeiten des Gemüdebeets


 

Der zum Anwesen gehörende See mitten im Wald

 

Auch dieser schöne Weg gehört zum Anwesen


 

Klein Piotr beim sammeln von Blüten

 

Angnezka beim Basteln


 

Fleißige Bienen sind bei den Apfelblüten im Gange

 

Fleißige Bienen sind bei den Apfelblüten im Gange


 

Fleißige Bienen sind bei den Apfelblüten im Gange

 


 

Insekten haben bei diesem schönen Wetter allerhand zu tun....


 

Mitten im Blütenmeer der Augustower Heide (Puzta Augustinski)


 

Die wunderschöne Landschaft hier in Nowinka und der Augustower Heide


Wir verbringen die Tage mit vielen Spaziergängen und "Nichtstun". Die Augustower Heide ist absolut keine Heide im herkömmlichen Sinne, sondern ein fast undurchdringlicher, wildreicher Urwald, der kilometerweit mit Blaubeerpflanzen bewachsen war. Die Rowinskis erzählen, dass man sich im Herbst vor Blaubeeren und Pilzen kaum retten kann. Das veranlasst uns, darüber nachzudenken, einmal im Herbst in diese Gegend zu kommen. An einem der Tage bekamen wir eine Einladung zu einer Geburtstagsfeier zur Tochter der Rowinskis nach Augustow. Mit dem Landrower, voll gepackt mit der ganzen Familie ging es über Stock und Stein durch den Wald und später auf der Straße nach Augustow. Ein wunderschönes Grundstück am See und ein schön saniertes Haus erwartete uns hier. Der Grill war schon im Gange und so verbrachten wir schöne Stunden im Kreise der Familie.

 

An diesem schönen See liegt das Haus der Tochter


 

Der voll gepackte Landrower bringt uns nach Augustow


 

Von links: Regina, Irena und Editha


 

Editha und Regina nach ein paar Wodka


 

Die gemütliche Grillrunde im Garten der Tochter.


 

Der Augustower Urwald mit den Blaubeerpflanzen, die sich Kilometerweit erstrecken


 

Ein kleiner Bach auf einer Lichtung


 

Ausschließlich für den Abtransport des geschlagenen Holzes sind diese Wege angelegt


 

Ein kleiner Bach auf einer Lichtung


Am 20.Mai verabschieden wir uns von den Freunden in Augustow und machen uns auf den Weg nach Lodziska, das wir nach 258 Kilometern erreichen. Hier auf dem Parkplatz eines ländlichen Restaurants übernachten wir nach einem guten Essen.

 

An dieser urigen Gaststätte haben wir gut gegessen und auch dort auf dem Parkplatz übernachtet


 

Satt und zufrieden...


Am nächsten Morgen ging es weiter. Der Campingplatz den wir ansteuern wollten, existierte nicht mehr und so waren wir gezwungen die 163 Kilometer bis nach Warschau zu fahren, wo uns ein sehr teurer und nicht zu empfehlender Campingplatz erwartete. Warschau hat 3 Plätze und wir ließen und von dem verheißungsvollen Namen "Rapsodie" täuschen . Na ja, das nächste Mal wissen wir Bescheid....

 

Straßenbahn in Warschau


 

Erdbeeren satt....


Am 22. Mai, nach 137 Kilometern erreichten wir Zdorz und nach einigem Suchen fanden wir einen wunderschönen Platz an einem See und genossen 3 Tage lang die Ruhe und das schöne Wetter

 

Ein schöner Campingplatz am See in Zdworz


Am 25. Mai ging es weiter und auf verhältnismäßig guten Straßen ging es 175 Kilometer weiter nach Znin, wo wir in den vergangenen Jahren schon mehrmals waren. Hier werden wir ein paar Tage verbringen....

 

Der Campingplatz in Znin am See


 

Abendstimmung am Zniner See


 

Auf dem Zniner Campingplatz waren wir ganz alleine...


 

Spaziergang am Zniner See


 

Und sagt noch einer die polnische Sprache sei schwer. Ist doch einfach zu lesen: Original Schwarzwälder Schinken


 

Fußgängerzone in Znin


 

Auf dem Markt in Znin


 

Wassersport am Zniner See


 

Saftige Steaks auf dem Grill


Am 30. Mai verlassen wir Znin und haben uns als nächstes Ziel einen Campingplatz in Boguszyn ausgesucht. Als wir dort ankamen, erlebten wir eine Enttäuschung. Ein kahler Platz mitten auf einer Wiese, kein Baum , kein Strauch, kein See....Also sofort wieder gestartet und so erreichten wir nach 275 Kilometern das uns aus den vergangenen Jahren schon bekannte Slawa.

Hier bezahlten wir gleich für die nächsten 6 Tage. Leider haben die Preise hier innerhalb eines halben Jahres um 50% angezogen und erreichen damit schon beinahe deutsches Preisniveau.

 

Die Einfahrt zum Campingplatz Slava


Mit einem erfrischenden Eisbecher lassen wir es uns hier am Slavasee recht gut gehen


Laut Stadtbeschreibung befindet sich hier in Slava der größte Efeuwald Europas


Immer ordentlich Betrieb auf der Einkaufsstraße


Unser Stellplatz hier in Slava


Nach 6 Tagen verlassen wir Slawa und fahren auf guten Straßen an die Oder nach Milsko. Hier wollen wir einige Zeit in der Natur stehen. Mit der Fähre überqueren wir die Oder und haben das Glücki ein ruhiges Plätzchen zu finden, wo wir ungestört stehen konnten. Die kleine Fähre war hier von Morgens 5.00 Uhr bis zum Abend um 21.00 Uhr ständig in Betrieb und war sogar kostenlos. Der Fährmann, mit dem ich mich angefreundet hatte, erlaubte mir ein paar mal mit hin und her zu fahren.

Über die Oder auf der Fähre von Milsko


Hunderte solcher Insekten haben wir hier vorgefunden


Die Fähre bei Milsko


Hier an der Oder haben wir ein ruhiges Plätzchen für 2 Tage gefunden


 WIr wollten weiter zu zwei nanderen Plätzen an der Oder, um ebenfalls bei einer Fähre zu stehen. Aber diese Stellen bei Popolska und Brody waren nicht so schön wie wir es uns vorgestellt hatten. Also machten wir in Popolska nur eine ausgedehnte Mittagspause.

 

Die schöne Landschaft an der Oder bei Popolska


 

Die schöne Landschaft an der Oder bei Popolska

Nach 2 Tagen en großer Schreck... unser Kühlschrank hat weitgehend seinen Geist aufgegeben. Ein freundlicher Pole in einer entsprechenden Werkstatt bescheinigte uns, dass keine Reparatur mehr möglich sei. Was tun? Immerhin haben wir seit Tagen Hochsommerliches Wetter, immer so um die 35° rad Celsius..... Kurz überlegt und dann die Entscheidung getroffen, entgegen unserer Planung, so schnell wie möglich nach Deutschland zu fahren und einen neuen Kühlschrank einbauen zu lassen. Gesagt, getan, am 8. Juni, nach 265 Kilometer erreichten wir Dresden und konnten bei der Firma Schaffer-Mobile einen neuen Kühlschrank einbauen lassen. Einziger Wermutstropfen - wir mussten hier einige Tage warten bis der Kühlschrank angeliefert und eingebaut wurde. Diese Zeit nutzten wir unter anderem die schöne alte Elbestadt mehrfach zu besuchen...

Hier einige Impressionen aus Dresden










Entgegen der Voraussage des Werkstattleiters, wurde der neue Kühlschrank schon nach 2 Tagen, also am Freitag, den 9. Mai angeliefert und sofort eingebaut. So konnten wir am Sonnabend früh unsere Reise fortsetzen und fuhren wieder Richtung Osten. In Löbau war der ausgesuchte Platz nicht zu finden und in Zittau lag der Platz in der prallen Sonne auf einem betonierten Areal.  Das gefiel uns natürlich überhaupt nicht und so ging es bei Bogatynia über die polnische Grenze. Wir wollten schon im vergangenen Jahr nach Bogatynia, aber auf Grund der großen Überschwemmungen und Zerstörungen innerhalb des Ortes, dass durch das Hochwasser des kleinen Flusses Miedzianka verursacht wurde, konnten wir diese Gegend und den Ort nicht besuchen.
Hier die Fotos dieser Katastrophe, die uns freundlicherweise Herr
Ulrich Hammerschmidt, Dippoldiswalde 2010, Schulleiter der Mittelschule Waldblick in Freital, zur Verfügung gestellt hat. Vielen Dank dafür.
       
             
       

Auf schlechten Straßen ging es Richtung Nordost und am Abend standen wir in der Nähe von Luban einfach wild auf einem Feld. Am Pfingstsonntag ging es dann an wunderschönen bunten Mohnblumenfeldern weiter und wir fanden uns nach 175 Kilometern wieder an der Oder bei Milsko, allerdings auf der anderen Seite der Oder bei Przewoz.

Bunte Mohnblumenfelder rechts und links unseres Weges


Bunte Mohnblumenfelder rechts und links unseres Weges


Hier an der Oder bei Przewoz verbrachten wir bei wunderschönem sommerlichen Temperaturen zwei angenehme Tage. Auch gab es hier einiges zu fotografieren, wie die folgenden Bilder zeigen

Libellen gab es hier zu Hauf


Libellen gab es hier zu Hauf
Info für Fotointeressierte: Canon 50D, Blende 6.3, 3200 sek., Iso 640, Blendenweite 270 mm


Pflanzen am Oderufer


Pflanzen am Oderufer


Frühnebel an der Oder


Die kleine Fähre transportiert alles: Eine Schafherde herüber und Autos hinüber...


Yachttransport Oderabwärts


Diesen Reiher hatte ich aufgeschreckt. Er war genau so erschrocken wie ich. Glücklicherweise hatte ich die Camera dabei und habe sofort reagiert. Leider habe ich ihn auf seiner Flucht nur von hinten erwischt...


Diesen Reiher hatte ich aufgeschreckt. Er war genau so erschrocken wie ich. Glücklicherweise hatte ich die Camera dabei und habe sofort reagiert. Leider habe ich ihn auf seiner Flucht nur von hinten erwischt...


 

Libellen gab es hier zu Hauf

Diesen Reiher hatte ich aufgeschreckt. Er war genau so erschrocken wie ich. Glücklicherweise hatte ich die Camera dabei und habe sofort reagiert. Leider habe ich ihn auf seiner Flucht nur von hinten erwischt...


Nach weiteren zwei Tagen hier an der Oder bei Milsko machten wir uns am Dienstag, den 14.Juni auf den Weg um an anderer Stelle an der Oder, ebenfalls bei einer Fähre zu stehen. Aber diese Stellen bei Popolska und Brody waren nicht so schön wie wir es uns vorgestellt hatten. Also machten wir in Popolska nur eine ausgedehnte Mittagspause und beschlossen dann nach Lagow zu fahren, dass 115 Kilometer entfernt lag.

Wunderbare Wolkenspiegelung an der Oder bei Popolska


Die Oder (links oben) und ein kleiner Nebenarm an dem wir unsere Mittagspause machten


Einsam in der schönen wilden Natur der Oder


Naturbelassener Nebenarm der Oder


Hier sollten mehrere Campingplätze sein, die uns empfohlen worden sind. Die ersten beiden Plätze entsprachen aber nicht unseren Vorstellungen und so waren wir richtig enttäuscht. Durch Zufall entdeckten wir aber dann einen schönen ruhigen Platz, der uns zusagte und hier blieben wir zwei Tage. Mit einigen Spaziergängen vertrieben wir uns die Zeit. In welche Richtung wir dann weiter fahren wollen, wissen wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht genau...

Willkommen in Lagow


Unser Stellplatz auf einem privaten Campingplatz


Durchblick


Einer der zahlreichen Seen in Lagow


Samek Joanitow (Schloß Joaniter)


Trettbootvereih am Lagower See


Warten auf die weiterfahrt


Am 16.Juni fuhren wir weiter mit der Absicht noch einen Campingplatz in Polen zu erreichen, bevor wir wieder nach Deutschland wollen. Dieser Polatz war aber geschloßen, so das wir uns entschieden, bis nach Bad Muskau durchzufahren. Über Swibodzin, wo die größte Jesusstatue der Welt vor kurzem aufgestellt wurde, und Zagan, wo wir eine Mittagspause machten ging es nach Bad Muskau, wo wir einen schönen sauberen Stellplatz vorfanden, der von einem sehr netten Platzwart betreut wurde.

Die weltweit größte Jesusstatue in Swibodzin


Mittagspause in Zagan


Die Fußgängerzone in Zagan


In Bad Muskau angekommen wetterten wir erst einmal ein kräftiges Gewitter ab um uns dann bei bestem Wetter für die nächsten zwei Tage einzurichten

Gut in Bad Muskau angekommen


Diesseits der Neiße ist Deutschland und jenseits Polen


Links der Neiße ist Deutschland und rechts Polen


Die Neißebrücke stellt die Grenze zu Polen dar


Die Grenzstadt Bad Muskau in Sachsen


Die Grenzstadt Bad Muskau in Sachsen


Sonnabend, der 18. Juni. Heute haben wir Bad Muskau verlassen und sind nach 334 Kilometer in Marktleuthen im Fichtelgebirge angekommen. Die Fahrt ging über Bautzen auf die Autobahn und dann über Dresden, Chemnitz, Plauen und Hof nach Marktleuthen. Hier auf dem schönen Stellplatz an der Eger waren wir auch schon im vergangenen Jahr.


Herr Schirmer der nette Objektmanager mit seinem Dalmatiner "Monti". Er sorgt in vorbildlicher Weise für Sauberkeit und Ordnung auf diesem schönen Stellplatz

Der schöne Stellplatz in Marktleuthen, direkt....


 

...an der Eger im Egerauenpark


Die Eger am Egerauenpark


Pflanzen an der Eger


Pflanzen an der Eger


Pflanzen an der Eger


Insekten an der Eger


Insekten an der Eger


 

Insekten an der Eger


 

Insekten an der Eger


 

Insekten an der Eger


 

Insekten an der Eger


 

Insekten an der Eger


Diese Beiden haben wir in Marktleuthen kennen gelernt und uns auf Anhieb gut verstanden. Leider haben wir für die Weiterreise verschiedene Ziele, hoffen aber uns irgendwann einmal wieder zu treffen

 

   

Dittschi und Hoddel

 

  Zurück zur Startseite   Weiter zu Teil 2  

 

x