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Jonnys Reisebericht 2010

Teil 2


Am 30. Mai am frühen Morgen ging es dann über den Grenzübergang Görlitz nach Stolpen, wo wir am Burghotel einen nicht ganz billigen, aber ruhigen Übernachtungsplatz fanden. Das Wetter ließ, wie auch in den vergangenen Tagen zu wünschen übrig. Es regnete Tag und Nacht und die Meldungen im Fernsehen über erneute Überschwemmungen beunruhigte uns sehr. Weiter ging es am 1. Juni nach Schneeberg im Erzgebirge, wo wir uns auch bei strömenden Regen 2 Tage aufhielten, bevor es weiter nach Bad Lobenstein ging. Hier lernten wir den "Michnix" mit seiner Frau kennen. Was diese Begegnung noch nach sich ziehen würde erfahren wir im weiteren Verlauf der Reise.

Der Stellplatz in Schneeberg (Erzgebirge)


Wir nahmen uns aber vor, in den nächsten Jahren, bei bestimmt besserem Wetter das Erzgebirge noch einmal zu besuchen um die sagenhaft schöne Landschaft, wirklich zu genießen. In Bad Lobenstein angekommen, brachen endlich die Wolken auf und der aktuelle Wetterbericht verhieß für die nächsten Tage sommerliche, freundliche Temperaturen. Am 3. Juni ging es dann weiter nach Bad Lobenstein, nördlich von Hof. Eine Stunde bevor wir hier ankamen fuhren die "Michnix" schon wieder weiter. Mal sehen, ob wir sie auf dieser Reise noch einmal wieder sehen, denn ich hatte ihnen einige gute Tipps von schönen Stellplätzen gegeben, An der Therme hielten wir uns 2 Tage auf und unternahmen bei nun wirklich sommerlichen Temperaturen Spaziergänge und nutzten auch die Therme.

Der Stellplatz an der Therme von Bad Lobenstein


Park Bad Lobenstein


Der Marktplatz von Bad Lobenstein


Die Saale bei Bad Lobenstein


Dann, am 5.Juni fuhren wir durch sehr schöne Landschaften nach Hochstahl, einem neu angelegten Platz in der fränkischen Schweiz. Auf der Autobahn dorthin zwang uns ein Stau zu einem zweistündigen Stopp. Nichts ging mehr......

2 Stunden Stau auf der Autobahn


In Aufsäß/Hochstahl standen wir direkt an einer Brauerei/Gaststätte und ließen sich uns die fränkischen Spezialitäten, wie Schäufale usw. schmecken. Diesen guten Tipp hatten wir im Vorjahr von unseren Freund Heinz Zapf aus Wolfhagen erhalten.

Der sonnige Platz in Aufsäß


Wieder 2 Tage später, wieder einem guten Tipp folgend erreichten wir Burgbernheim, in der Nähe von Rothenburg o. d. Tauber. Auf dem Weg dorthin hatten wir ganz schön mit den ziemlichen Steigungen und Abfahrten zu kämpfen. Teilweise quälten wir uns bis zu 25 % die Berge hinauf und hinunter.

Bis zu 25 % Abfahrten und Steigungen machten uns und unserem Wohnmobil ganz schön zu schaffen


 Ein wunderschöner, ruhiger Stellplatz inmitten von 30.000 Obstbäumen erwartete uns hier in Burgbernheim. Nebenan eine Mini-Golf Anlage mit einem kleinen Kiosk und ein schönes Schwimmbad, dass wir natürlich auch nutzten. Ein Kräuter- und Blumengarten ganz in der Nähe sorgte wieder für Fotomotive. Die Obstbauern gaben uns noch folgenden Tipp: "Ihr müsst im Herbst hierher kommen, dann könnt ihr Euch gratis mit Obst eindecken, denn ein großer Teil der Plantagen werden nicht mehr bewirtschaftet." Wir werden das im Auge behalten......

Der ruhige Stellplatz inmitten von ca. 30000 Obstbäumen


Der Minigolf Platz neben dem Stellplatz


Impressionen aus dem schönen Kräuter- und Blumengarten


Impressionen aus dem schönen Kräuter- und Blumengarten


Impressionen aus dem schönen Kräuter- und Blumengarten


Impressionen aus dem schönen Kräuter- und Blumengarten


Impressionen aus dem schönen Kräuter- und Blumengarten


Impressionen aus dem schönen Kräuter- und Blumengarten


Impressionen aus dem schönen Kräuter- und Blumengarten


Am 11. Juni ging es dann nach Forchheim. Hier hatten wir uns schon auf dem Hinweg angemeldet und und unser Freund Wirsberger hatte uns den Platz vom Vorjahr reserviert. Unser Benni kränkelt immer mehr und unsere Befürchtung wurde nun zur bitteren Gewissheit. Am 13. Juni mussten wir per Notdienst einen Tierarzt holen. Benni war nicht mehr zu retten und musste eingeschläfert werden. Das war natürlich ein Schlag und noch immer sind wir nicht über den Verlust unseres treuen Hundes hinweg, der uns 15 Jahre lang begleitet hat. Nichts ist mehr so wie es war. Unser Benni fehlt uns sehr und wir denken ständig an ihn....

Das Leben geht jedoch weiter. Hier in Forchheim erwarten wir unsere Freunde Ina und Marko, die während ihres Urlaubs ebenfalls hierher kommen wollen. Das Wetter war nun wochenlang unerträglich warm, bis zu 38° Celsius. Aber auch unwetterartige Regenfälle sorgten teilweise für Überschwemmungen auf dem Stellplatz. Eines Tages, wir trauten unseren Augen nicht kamen die "Michnix" auf den Platz gerollt. Sie hatten diesen Tipp von mir zum Anlass genommen Forchheim zu besuchen.

Regen, Regen , Regen ständig war auf dem Platz "Land unter"


Impressionen aus Forchheim


Impressionen aus Forchheim


Am Main-Donaukanal


Stadtfest in Forchheim


Trödelmarkt in Forchheim


Trödelmarkt in Forchheim


Hmmmm, das sieht ja lecker aus...und hat auch so geschmeckt


Entenfüttern an der alten Regnitz


Mitte Juli fuhren wir auf einen Tipp hin, den wir bekommen hatten nach Marktleuthen. Marktleuthen liegt im Fichtelgebirge unweit der Tschechischen Grenze, direkt an der Eger. Die Hitze hatte noch zugenommen und die Temperaturen erreichten fast täglich die 40° Celsius. Die kühle Eger brachte uns aber die willkommene Abkühlung und so sahen wir uns laufend im erfrischenden Wasser.

Die Eger in Marktleuthen


Die Eger bei Marktleuthen ist ein wahres Naturparadies


Die Eger bei Marktleuthen ist ein wahres Naturparadies


Die Eger bei Marktleuthen ist ein wahres Naturparadies


Die Eger bei Marktleuthen ist ein wahres Naturparadies


 Marktleuthener Sradtfest


Bei fast 40° Celsius ist das kühle Wasser der Eger eine schöne Erfrischung


Der hübsche Hund unseres Womo-Nachbarn


Egerländische Musik bei der Einweihung des Egerauenparkes


Frisches Bier aus dem Bierbrunnen


Tatsächlich kein Trinkwasser, sondern Bier


Die schönen Tage hier in Marktleuthen vergingen viel zu schnell und so machten wir uns am 26.Juli auf den Weg um quer durch Deutschland an die Mosel zu fahren. Warum ? Wir hatten aus einer Anzei9ge erfahren, dass es dort eine Firma gibt die preiswert Solaranlagen für Wohmobile anbietet.


Sicht vom Stellplatz über den Main auf die Aschaffenburg


Nach einer Zwischenübernachtung und Stadtbesichtigung in Aschaffenburg ging es dann weiter nach Kehrig. Dort in Kehrig kauften wir tatsächlich eine leistungsstarke Solaranlage und erfuhren dort auch, dass auf dem Stellplatz Enkirch an der Mosel ein Monteur steht, der uns die Anlage auch auf das Dach montieren würde. Also, auf nach Enkirch.

Auf traditionelle Art kann man hier von Enkirch aus mit der Fähre über die Mosel setzen


Ausflugs- und Frachtschifffahrt auf der Mosel


Der morgendliche Nebel lichtet sich und macht der Sonne platz


Enkirch, ein malerisches Moseldörfchen


Blick auf die Weinberge


Jede menge "Halbgänse" besuchten täglich den Platz


Einige Tage später sehen wir uns schon wieder auf Achse. Wir überqueren den Rhein bei Koblenz, um über die uns schon bekannten Stellplätze Weilmünster und Bad Wildungen nach Wolfhagen zu fahren

Blick auf das Rheintal bei Koblenz


Blick auf Wolfhagen


Die sehr bergige Altstadt von Wolfhagen


Nach einer guten Woche in Wolfhagen kam uns plötzlich die Idee doch wieder zurück nach Polen zu fahren. Also, gesagt, getan!  Über das Kasseler Kreuz auf die Autobahn Richtung Osten kamen wir nach gut 400 Kilometern kurz vor Görlitz in Elstra einem kleinen Dorf an, wo wir bei einem Camping Zubehör Platz kostenlos übernachten konnten. Am nächsten Morgen ging es dann frühzeitig wieder los und bald schon hatten wir die Grenze bei Görlitz hinter uns und waren wieder in Polen. Auf der ersten polnischen Tankstelle füllten wir unseren Tank, wie wir glaubten mit Dieselkraftstoff auf. Das aber war ein Trugschluss, denn wie sich ein paar Kilometer später herausstellte hatten wir Super-Benzin getankt.  Das führte natürlich zu Problemen von ungeahnten Ausmaßen, auf die ich hier nicht näher eingehen will. Auf jeden Fall ist letztendlich alles gut gegangen, der Motor hat keinen Schaden genommen und unser Wohnmobil ist wieder so fit wie vor dieser unvorhergesehenen Katastrophe.

Der städtische Stellplatz von Görlitz


Nun sind wir wieder auf dem schönen Platz in Slawa und verbringen hier einige Tage


Einige Tage später verlassen wir Slawa und machten uns auf den Weg nach Zielona Gora dem ehemaligen Grünberg. Hier fanden wir, versteckt hinter einem Hotel, einen ruhigen preiswerten Stellplatz mit allen Einrichtungen wie Strom, Toietten und Dusche. Am nächsten Tag ging es mit dem Bus ins Zentrum wo wir allerhand zu sehen bekamen. Nach einem sehr guten und preiswerten Mittagsessen (Vorsuppe, Hähnchenbrust mit Gemüse und Kartoffeln und je einem Getränk) ging es mit dem Bus zurück zum Stellplatz.

Unterwegs sahen wir diese Gänse. Sie warten auf Weihnachten......


Hinter einem Hotel in Zielona Gora fanden wir eine ruhigen preiswerten Platz


Spaziergang in Zielona Gora (Grünberg)


Spaziergang in Zielona Gora (Grünberg)


Zwei Tage später machten wir uns auf den Weg um an die Warthe, einen der bekannten polnischen Flüsse zu kommen. Hier aber erwartete uns immer noch extremes Hochwasser, so das wir diese Region schnell wieder verließen. Auf dem weiteren Weg, nun schon grobe Richtung Deutschland besuchten wir einen Safari-Park

Im Safari-Park


Im Safari-Park


Im Safari-Park


Im Safari-Park


Nun, Anfang September, es ist der 3.September, zieht es uns so langsam nach Deutschland und so werden wir nur noch  wenige polnische Orte anlaufen. Ownice ein kleines Dorf in der Nähe von Küstrin (Kostrzyn) war unser nächstes Ziel, dass wir aber nur durch einen Zufall entdeckten. In mitten einer wunderschönen Landschaft, weit ab von allem hektischen Leben fanden wir diesen wunderschön angelegten privaten Campingplatz. m diese Jahreszeit waren wir die einzigen Gäste hier. Mit "Fado" dem Hofhund freundeten wir uns sofort an und er wich uns in den nächsten Tagen auch nicht mehr von der Pelle, zumal ich ja immer noch ein wenig Trockenfutter von unserem Benni hatte.

Der schön, mit Angelteichen und kleinen Inseln angelegte Campingplatz in Ownice


Hier die kleine Grillinsel


Hier die kleine Grillinsel


Das ist Fado der gutmütige Hofhund, der sich mit uns angefreundet hatte


Abendstimmung in Ownice


Abendstimmung in Ownice


Ein paar Tage später ging es dann Richtung deutsche Grenze. Zuvor machten wir aber noch einen Abstecher zu den kleinen Ort Bielinek direkt an der Oder wo wir die letzte Nacht in Polen verbrachten

Abendstimmung auf der polnischen Seite der Oder


Abendstimmung auf der polnischen Seite der Oder


Abendstimmung auf der polnischen Seite der Oder


Abendstimmung auf der polnischen Seite der Oder


Geruhsame Stunden an der Oder


Geruhsame Stunden an der Oder nahe des Grenzsteins


Hotelschiffe befahren die Oder


Von Bielinek aus fuhren wir am nächsten Tag nordwärts entlang der Oder und überquerten diese bei Schwedt, wo wir einen Tag Pause einlegten .

Der private Stellplatz bei einem Wohnmobil Vermieter in Schwedt


Von Schwedt aus machten wir uns am nächsten Tag auf den langen Weg nach Tangermünde. Diese Station hatten wir in den vergangenen Jahren, zum Ende unserer Reise, immer wieder angelaufen


Die Hauptstraße in der Tangermünder Altstadt
 


Mit anderen Wohnmobilsten, die wir schon einige Jahre kannten, besuchten wir natürlich auch das alljährliche Burgfest
 


Der Tangermünder Wohnmobil-Stellplatz
 


Mein Sohn Micha und Enkel Marvin besuchten uns in Tangermünde
 


Mein Sohn Micha und Enkel Marvin besuchten uns in Tangermünde und nutzten auch die Gelegenheit beim Burgfest ordentlich mitzumischen
 


Mein Sohn Micha und Enkel Marvin besuchten uns in Tangermünde und nutzten auch die Gelegenheit beim Burgfest ordentlich mitzumischen
 




Ansicht auf die Altstadt von Tangermünde
 


Unsere letzte Station war Summt nördlich von Berlin. Hier hatte sich mein Sohn Micha im Sommer ein sehr schönes Haus gekauft und das mussten wir natürlich besichtigen. Das Wohnmobil konnten wir auf dem Grundstück direkt neben der Doppelgarage parken. Das Wetter ließ es nur kurz zu, die schöne Terrasse zu benutzen. Eine Einladung zum Essen beim "Chinesen" nahmen wir dankend an. Dann am 25.September war es soweit. Abschied nehmen und auf dem direkten Weg nach Hause und damit die diesjährige Reise zu beenden.

Wir stehen auf dem Grundstück meines Sohnes in Summt
 


Relaxen auf der Terrasse
 




Michas Frau Heike mit Sohn Marvin und Mutter beim Chinesen
 


Fazit der Reise

Wie am Anfang des Berichtes schon bemerkt, haben wir diese Reise mehr oder weniger ungeplant gemacht und sind sehr froh darüber. Wir haben wieder viel erlebt, neue Freunde gefunden, bemerkendwerte Orte besucht und viele außergewöhnliche Situationen erlebt. Nach fast 6 Monaten sind wir aber auch froh nun wieder zu Hause zu sein, aber schon nach wenigen Tagen der häuslichen Ruhe, werden schon wieder Pläne für unsere Reise 2011 geschmiedet. Wir sehen im Fernsehen viele Dokumentationsfilme die und inspirieren neue Ziele zu entdecken.
 


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