Jonnys Reisebericht 2009
Teil 2


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Nun sind wir wieder in Deutschland


Auf einem Bauerhof in Wainhaus verbrachten wir 2 Tage , bevor wir nach Forchheim, nördlich von Nürnberg weiterfuhren.

Auf diesem Platz an einem Bauernhof an der Deutsch-Tcheschischen Grenze verbrachten wir 2 Tage


Die Deutsch-Tcheschische Grenzlandschaft


Diesen hübschen Vogel schreckten wir versehentlich bei einem Spaziergang auf


Blühende Landschaften an der Deutsch - Tschechischen Grenze

Blühende Wiesen sind immer wieder ein Grund einen Fotostopp einzulegen


Diesen Platz hatten uns Marie und Eike empfohlen und wir wurden nicht enttäuscht. Hier standen wir auf einer Insel zwischen dem Main-Donau Kanal und dem Altwasser der Regnitz. Einer der preiswertesten Plätze in unverbauter Natur mit Stromanschluss und der Möglichkeit zu Duschen und die sanitären Anlagen zu benutzen. Und das alles für nur 3.- Euro pro Tag. Wir werden hier auf Nachricht von unseren schwäbischen Freunden warten, die uns einen Treffpunkt vorschlagen wollen. Bei einem Zwischenstopp im Nürnberger Franken Zentrum konnte ich in der Tschibo Filiale endlich wieder mein Handy aktivieren, sodass wir ab sofort wieder erreichbar sind und vor allen Dingen selbst auch wieder telefonieren und Simsen können.

In Forchheim angekommen bestätigte sich das der Stellplatz ausgesprochen gut war und so wurden aus den veranschlagten 2 Tagen ganze 18 Tage. Hier lernten wir ein nettes Pärchen aus Nienburg kennen. Ina und Marko, die hier ihr 1 Jahr altes Wohnmobil gegen ein neues austauschten. Sie fuhren nach Sulzemoos bei München zu einem der großen Händler und waren 3 Tage später mit dem neuen Geschoß wieder in Forchheim. Nach einer zünftigen Einweihung mit Sekt verbrachten wir hier noch eine schöne Woche gemeinsam, bevor die beiden nach Hause und wieder zur Arbeit mussten. Wir hatten auf einem der polnischen Plätze unseren Hocker, den wir zum besseren Einsteigen benutzten vergessen und eine wacklige Holzrutsche diente nun als Provisorium. Marko und Ina schenkten uns daraufhin eine stabile Rutsche aus Alu und Nirosta, gebaut. auf der Papenburger Meierwerft. Unsere Freude war natürlich riesengroß. Wir verbrachten die Tage überwiegend mit gutem Essen, dass hier im „bayrischen“ sehr gut, schmackhaft und preiswert war. Da wir hier wie gesagt 18 Tage standen wurde ich zum stellvertretenden Platzwart (Platzwarze) ernannt, was uns letztendlich 7 gebührenfreie Tage auf diesem schönen Platz auf der Sportinsel einbrachte.

Stellplatz auf der Sportinsel in Forchheim


Der Altarm der Regnitz


Das mittelalterliche Zentrum von Forchheim, hier der Rathausplatz


Das mittelalterliche Zentrum von Forchheim, hier die Fussgängerzone


Der Springbrunnen auf dem Rathausplatz


Platzwart Wirsberger (vorne) und unsere Freunde Ina und Marko


Ina und Marko freuen sich über ihren neuen "Bürstner"


Als nächstes suchten wir uns einen Stellplatz am Main, und zwar in Kleinwallstadt aus. Auch hier blieben wir 2 Tage bei nun bestem Sommerwetter, bevor wir nach Sprendlingen weiterfuhren.

Stellplatz Kleinwallstadt am Main


Stellplatz Kleinwallstadt am Main


Blick über den Main nach Großwallstadt


Spaziergang entlang des Mains


 Hier in Sprendlingen befindet sich die Firma Euramobil wo wir einige Kleinigkeiten für unser Fahrzeug erwerben wollten. Aber es gab nichts und die ziemlich kurz angebundne Art mit Kunden umzugehen veranlasste uns schnellstens das Betriebsgelände zu verlassen. Einige Meter weite, am Schwimmbad von Sprendlingen fanden wir einen ganz tollen Stellplatz mit Entsorgungsanlage, Wasser und Stromanschluß, den wir für 2.- Euro am Tag nutzen konnten. Hier werden wir einige Tage, bei sehr warmen Wetter(immer etwas über 30° Celsius) verbringen und auf einen Anruf meines Sohnes Micha warten. Wir haben vor uns für einige Tage im Raum Koblenz/Neuwied zu treffen. Micha und Heike hatten sich entschlossen zu uns nach Sprendlingen zu kommen und so verbrachten wir zusammen 4 schöne Tage. Ich hatte für sie eine sehr schöne und preiswerte Ferienwohnung auf einem Weingut besorgt. Die Kommunikation mit Eike und Marie verläuft sehr schleppend und der ursprüngliche Plan mit den beiden einige Tage an der Mosel zu verbringen war erst einmal gecancelt. Mal sehen was wird….

Der Stellplatz in Sprendlingen


Die Altstadt von Sprendlingen


Besuch aus der Luft. Ballonfahrer über Sprendlingen


Unsere nächste Station auf der Reise Richtung Norden war Weilmünster. Hier fanden wir einen kleinen aber feinen und vor allem ruhigen Stellplatz, der gartenähnlich angelegt war, direkt im Zentrum der Kleinstadt. Hier feierten wir auch am 13.August meinen Geburtstag mit einem guten Tropfen und einem schönen Grillabend.

Der wunderschöne kleine gartenähnliche Stellplatz in Weilmünster


Markttag in Weilmünster


An meinem Geburtstag war u.a. auch Grillen angesagt



Einige Tage später machten wir uns auf den Weg nach Bebra. Bebra ist eine ehemalige Grenzstadt zur DDR. Hier waren wir ja im vergangenen Jahr schon einmal. Daher wussten wir, dass uns dort ein schöner Stellplatz direkt am Breitenbacher See erwartete. Hier trafen wir endlich auch auf Marie und Eike, die einen Tag vorher hier eingetroffen waren. Es folgte eine herzliche Begrüßung. Eike half mir auch noch beim Restaurieren meiner Womo-Tür, die unser Benjamin von innen ziemlich ramponiert hatte. Nach telefonischer Absprache mit Ina und Marko, die arbeitsmäßig ein langes Wochenende hatten, kamen die beiden am folgenden Wochenende ebenfalls aus dem Niedersächsischen Nienburg hierher. Also, war wieder mal Grillen angesagt und in feucht-fröhlicher Runde verbrachten wir das Wochenende. Auf dem ersten Bild sieht man auch, dass die hintere Einstiegstür von innen mit PVC neu bezogen war. Nochmals vielen Dank für die Hilfe an Eike.
 

In fröhlicher Runde am Breitenbacher See in Bebra


Der Sommer nähert sich allmählich dem Ende und die ersten Frühnebel lagen über dem See


Abends erlebten wir wunderschöne Sonnenuntergänge


Ca. 2 Wochenspäter verabschiedeten wir uns von Marie und Eike und setzten unsere Reise fort. Der Nächste Anlaufpunkt war Bad Wildungen. Hier fanden wir wieder einen sehr schönen Stellplatz, der allerdings hoffnungslos überfüllt war. Wir hatten jedoch Glück, denn nach ein paar Minuten des Wartens fuhr eines der anderen Wohnmobile weg und wir belegten einen der schönsten Platze die diese Anlage zu bieten hatte. Auf diesem Platz lernten wir Irene und Peter aus Dresden kennen, mit denen wir angenehme Stunden verbrachten.

Der schön gelegene Stellplatz in Bad Wildungen


Das Schloss oberhalb der Altstadt


Über Altstadt sieht man das schöne Kurhaus


Als wir diese kleine Gaststätte entdeckten, dachten wir natürlich sofort an unsere Schwaben Marie und Eike


Die Altstadt von Bad Wildungen


 

Und noch einmal das Schloss


Einige Tage später war wieder Standortwechsel angesagt und mit Irene und Peter setzten wir als neues Ziel Wolfhagen fest. Unterwegs machten wir noch einen kleinen Foto-Stopp an Edersee.

Fotostopp am Edersee


Wenig später erreichten wir den privaten Stellplatz in Wolfhagen. Dieser Platz gehört einem Wohnmobil-Verein und hier wurden wir sehr gut aufgenommen. Eine schöne harmonische Atmosphäre, eine herrliche Umgebung und die freundliche Art von Heinz Zapf der die Verantwortung hier hatte, trug maßgeblich dazu bei, dass wir uns hier sehr wohl fühlten. Eine Einladung zum Grillfest des Vereins und eine weitere Einladung zu einem opulenten Frühstück das die Fa. Gante (Wohnmobile) spendierte, waren die Highlights des Aufenthalts hier. Auf jeden Fall werden wir im nächsten Jahr wieder hier Station machen.

Der private Stellplatz in Wolfhagen


Neben dem Stellplatz ein schöner Park mit einem Teich


Der Teich wurde von dieser Familie bewohnt


Mit diesem knautschigen Gesellen schloss unser Benjamin sofort Freundschaft


So grimmig wie er hier schaut war er garnicht


Der 2. von links ist der Peter aus Dresden den wir mit seiner Frau Irene kennen gelernt haben. Ein Pfundskerl...


Peter und Irene mussten einige Tage später nach Hause fahren und wenig später machten auch wir uns auf den Weg nach Tangermünde an der Elbe. Tangermünde die mittelalterliche sehr gut erhaltene Stadt hatten wir im Vorjahr schon besucht. Hier hatten wir Gelegenheit zu ausgiebigen Spaziergängen entlang der Elbe und in die Altstadt.

Blick auf die Altstadt von Tangermünde


Blick auf die Altstadt von Tangermünde


Blick auf die Altstadt von Tangermünde


Blick auf die Altstadt von Tangermünde


Blick auf die Altstadt von Tangermünde


Oh, oh und kein Papier dabei.....


Kormoran in Lauerstellung


Spaziergänge entlang der Elbe waren täglich angesagt


Vogelparadies Elbauen


Hunderte Wildgänse machten hier in den Elbauen Rast


Weiter ging unsere Reise entlang der Elbe nach Wittenberge. Hier blieben wir nur eine Nacht. Im Restaurant Fährhaus genossen wir ein gutes Mittagessen und nutzten dann den nachmittag mit "Nichtstun".

Der Stellplatz in Wittenberge an der Elbe


Der Stellplatz in Wittenberge an der Elbe


Die Elbe bei Wittenberge


Der Stellplatz in Wittenberge an der Elbe und am Sportboothafen


Weiter an der Elbe bzw. Elde entlang ging die Fahrt nach Grabow. Hier in der Schocko-Küs`chenstadt fanden wir auch wieder einen schönen Stellplatz direkt am Eldehafen. Spazieren am Ufer der Elde, Essen gehen (Chinesisch) und faulenzen waren hier angesagt. Allmählich freuen wir uns aber auch auf unser zu Hause, denn die Zeit verrann nun mit Riesenschritten. Wir dürfen ja nur noch bis zum 30.09 09 fahren. (Saisonkennzeichen)

Der Stellplatz im Grabower Hafen


Die Altstadt und der Hafen von Grabow


Die Altstadt und der Hafen von Grabow mit dem Stellplatz


Von Grabow aus ging es einige Tage später zu unserer letzten Station unserer diesjährigen Reise nach Neustrelitz wo wir bei schönstem Wetter noch einmal 2 Tage verbrachten, bevor es endgültig am Sonnabend den 26.09.09 auf die Heimreise nach Freest ging.

Der Sportboothafen von Neustrelitz


Blick vom Hafen aus auf den See


Und noch einmal ein Blick in den Hafen


Fazit der diesjährigen Reise !

Nach fast 6 Monaten die wir in diesem Jahr unterwegs waren, freuen wir uns natürlich nun wieder zu Hause im heimischen Freest zu sein und nun geht es daran die vergangenen Monate, die Erlebnisse und Eindrücke zu verarbeiten und u.a. diesen reich bebilderten Reisebericht anzufertigen. Alle Eindrücke und Erlebnisse die uns diese Reise bescherte, kann man natürlich nicht so ausführlich in Worte fassen, um mitzuteilen welche Gefühle in den einzelnen Situationen in uns aufkamen. Gesagt sei jedoch, dass es eine der aufregendsten und eindruckvollsten Reisen war, die wir in diesem Jahr durchgeführt hatten. Wir haben viele interessante Menschen kennen gelernt und werden mit einigen von ihnen natürlich auch in Verbindung bleiben. Grund zur Freude war auch, dass unser betagtes Wohnmobil die Strapazen dieser Reise mit Bravour überstanden hat und keinerlei "Ausfallerscheinungen" zu verzeichnen waren.
Also, alles in allem eine gelungene Reise, wobei wir wieder einmal zu der Meinung gekommen sind, dass auch die deutschen Landschaften so schön sind, dass sich hier ein längerer Aufenthalt durchaus lohnt. Unsere Planung für das nächste Jahr sieht vor, uns einmal nach Westen zu orientieren und die Französische Atlantikküste ( Normandie und Bretagne ) zu bereisen und den zweiten Teil des Sommers wieder im schönen  Deutschland zu verbringen. Unser fahrendes Zuhause steht nun schon winterfest gemacht auf dem Hof und kann sich, so wie wir , auf neue aufregende Abenteuer vorbereiten.....

 


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